DE1652370C - Elektrode zur Behandlung einer Kunst stoffohenbahn mittels Koronaentladungen - Google Patents
Elektrode zur Behandlung einer Kunst stoffohenbahn mittels KoronaentladungenInfo
- Publication number
- DE1652370C DE1652370C DE19671652370 DE1652370A DE1652370C DE 1652370 C DE1652370 C DE 1652370C DE 19671652370 DE19671652370 DE 19671652370 DE 1652370 A DE1652370 A DE 1652370A DE 1652370 C DE1652370 C DE 1652370C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- electrode
- spring
- electrode according
- treatment
- attached
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000002985 plastic film Substances 0.000 title claims description 3
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 3
- 239000004020 conductor Substances 0.000 claims description 2
- 229920006255 plastic film Polymers 0.000 claims description 2
- 208000028659 discharge Diseases 0.000 description 7
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 5
- CBENFWSGALASAD-UHFFFAOYSA-N Ozone Chemical compound [O-][O+]=O CBENFWSGALASAD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 2
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 2
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 description 2
- 238000004381 surface treatment Methods 0.000 description 2
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 238000003851 corona treatment Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000003973 paint Substances 0.000 description 1
- 238000004904 shortening Methods 0.000 description 1
- 229920001169 thermoplastic Polymers 0.000 description 1
- 239000004416 thermosoftening plastic Substances 0.000 description 1
- 239000002966 varnish Substances 0.000 description 1
Description
Die Erfindung betrifft eine Elektrode zur Behandlung einer Kunststoffolienbahn mittels Koronaentladungen
mit einer Entladungsfläche, die aus an einem stabförmigen Körper angeordneten Rippen besteht.
Eine derartige Elektrode ist bekannt (britische Patentschrift 961 384).
Es ist bekannt, daß z. B. aus einer thermoplastischen
Kunststoffolie gebildete Trägerbahnen, die mit Lack, Farbe oder Klebstoff oder allenfalls einer weiteren
Folie beschichtet oder bedruckt werden müssen, eine Oberflächenbehandlung benötigen, um die Haftfestigkeit
des Beschichtungsmaterials zu vergrößern. Als Oberflächenbehandlung kommt neben dem Be-Hammen auch die Koronaentladung mittels Elektroden in Frage.
Bei bekannten.Vorrichtungen für die Koronaentladungsbehandlung sind zwei Elektroden vorgesehen,
zwischen denen die Trägerbahn hindurchgeführt wird. Dabei ist meist die eine Elektrode als Walze
ausgebildet, auf der die Trägerbahn abläuft. Die andere Elektrode ist bei einer bekannten Vorrichtung
(deutsche Patentschrift 1188 268) als Gewindestab
ausgebildet, an dem die Entladungsfläche durch die Gewindegänge gebildet ist.
Bei der aus der britischen Patentschrift 961 3S4
bekannten Elektrode wird die Fntladungsflache von Drahtwindungen auf einem stabiörmigen Korper gebildet
Nachieiii" ist bei den bekannten Elektroden, daß.
wenn Traoerbahnen unterschiedlicher Breite behandelt
werden sollen. Elektroden unterschiedlicher Unue ber-titiesiellt werden müssen, denen die Aufspannvorrichtung
jeweils anzupassen ist. ' Die Auftiab/Jer Erfindung besteht nun darin,
eine Elektrode /u zeitien. mit der Trägerbahnen unterschiedlicher
Breite ohne weitere Umstände behandelt werden können.
Diese Aufgabe wird bei einer Elektrode der ein-Liuiigs
genannten -\rt erfindungsgemäß dadurch gelöst"
daß die Rippen aus den Windungen oder Elementen einer Feder gebildet sind, bei der an mindestens
einem F.nde zum Verändern ihrer Lange Spannmittel angeordnet sind, wobei sie gieilbar aa
dem stabförmigen Körper gelagert ist.
Die erfindungsgemäße Elektrode läßt sich leicht der jeweiligen Breite der Trägerbahn anpassen. So
kann die ζΓβ. als Schraubenfeder ausgebildete Elektrode auseinandergezogen, d. h. verlängert, oder entspannt, d. h. verkürzt"werden. Durch Verlängerung
der Stromstärke entsprechend der Verlängerung oder Verkürzung der Elektrode ist es dabei auch möglich,
die für die Koronaentladung maßgebliche Leistung im Spalt anzupassen bzw. pro Längeneinheit konstant
zu halten.
Um das sich im Spalt bildende Ozon absaugen zu können, kann der Körper als ein Rohr mit einem
Längsschlitz ausgebildet sein. Die Feder kann hier bei im Inneren des Führur.gskörpers enthalten sein
Um das Ozon vollständig abzusaugen, kann der Körper einen Anschlußstutzen für eine Absaugleitung enthalten. Diese Absaugleitung ist an ein Absauggebläse angeschlossen. Au».';i die Kühlung der
Elektrode wird dadurch erleichtert.
Um die Stromzuführung zor Feder mittels eines
Stromzuführungskabels zu erleichtern, kann der Körper aus elektrisch leitendem Material gebildet und
von einem Isoliermantel umgeben sein.
I'm in einfacher Weise die Länge der Feder zu verändern, können die Spannmittel mindestens ein
Zugseil aufweisen, dessen eines Ende an dem den Spannmitteln zugeordneten Ende der Feder und dessen anderes Ende an einer Spannspindel aufwickelbar
befestigt ist.
Die Rippen der Entladungsflächen können auch durch ein Tellerfederpaket gebildet sein.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemäßen Elektrode in einer
Behandlungsvorrichtung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 die Behandlungsvorrichtung teilweise im Schnitt und teilweise im Aufriß,
F i g. 2 einen Querschnitt durch die Behandlungsvorrichtung und
F i g. 3 eine Stirnansicht der Behandlungsvorrichtung.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich ist, umfaßt die Behandlungsvorrichtung
zwei Elektroden, von denen die Gegenelektrode durch eine Metallwalze 1 gebildet ist. Die Metallwalze 1 ist von einem Mantel 2 aus
Isoliermaterial umgeben, der durch seitliche Deckel 3 ergänzt ist, wobei diese eine Verschiebung des Mantels
2 auf der Walze 1 verhindern. Die Metallwalze 1 ist zusammen mit ihrem Mantel 2 auf einer
sich über die Breite der Vorrichtung erstreckenden
Stange 4 drehbar «lasen, wobei die über die Enden
j" Metallwalze \ hinausragenden Endstücke der
4n>-e 4 durch Isolierrohre 5 abgedeckt sind.
deinem rohrförmigen metallischen, als Führung 5
dienenden Körper 6 ist eine schraubenförmig gewun-
dene, als Zugtier ausgebildete Feder 7 angeordnc,
die die Elektrode der Vorrichtung bUdci. Aut
die beiden Enden des rohrförmigen Korpers 6 .si je
.,,nc Manschette 13 aus Isoliermaterial autgesem. die io
cweils von einer Spannspindel 8 durchsetzt w.rd.
• •de Spannspindel 8 tragt an ihrem aus der Man-"diene
13 herau.ra,enden Ende einen Handgriff 9.
uer beulen das Ende LeUer 33 ηt
Ko gegen di«.
kann.
h it M1 13 eingeschraubt ist. enthält
^ s^mzuführung>Ubels 16. dessen
- ' - ■ das Anschlußstu,k 17,...
ηt m bden »st *obc. ü-
ΐ4 ^mittels de
3^ vu ^ ^
3^ vu ^ ^
,L.rbu„den »st *obc. ü-Anschluß*
u,k^ 17 fi ^prcbl werik,
Behandlung^ornciuung »irdun
'^ 22 übr d,e «sol.e - \\ al1
Behandg
m ^ '^erbahn 22 über d,e «sol.e - \\ al1
FoIu. ^d^ ^ BmW dcr Foi„ /
^'^r. L 1 ,fi und 27 λ rd ab
der Lj Jr K, und zwar so. daß k
26 b
j J ^n, und zwar ;
üie ^«°^ ί,- ^ dcn Längsrändern 26 bz^s. -.
Enden 24 und « u ommcn. d, lange Ll.
Tund der
t mante
&ÄÄS£Äe
Ede ? angeschlossen ist. Die Spindeln 8 s.nd in den fJg^
Manschetten 13 in nicht näher dargeste.'ter Ve.se djen*nd« ^
selbsthemmend gelagert, so daß die in der Feder 7 20 steht in aun,
orhandTne Spannung nicht in der Lage .st. die «
Spndeln 8 selbsttätig zu verdrehen. Andererseits ,«
es nSlich durch Verdrehen der Spindeln 8 vermit- Υ „ winiunesieile der Feder g
Ss S Handgriffe 9 die Ausdehnung bzw. Länge der backenden ^ndun^ fi über d,e L
Feder 7 zu verändern und gleichzeitig die Feder 7 25 Im Burltb Ä1^ Aung von lut
^ fl. lhblben ^Jf^^
^nelektrode 1 en -
^7 und dem -1,. eme schemat
sen an ^„g. .obe, d.e E-n adung^
'j" durch die den Schütz 301 übe:
i der Feder 7 gebilde ist
u verändern und gleichzeitig
des Korpers 6 be. al.enfal.s gle.chble.benfi ü
die Ansaugung von l.utt
und 31 a,s ^^
^YTS^^SSSis,. weist der Körper 6
an seiner der Walze 1 zugekehrten Seite einen Läng,-schlitz
30 auf. dessen Länge etwas großer ist als die Länae des Mantels 2 auf der Metallwalze I In
glekher Weise ist ein über den ΚοφεΓ 6 geschobener
f oliermantel 12 im Bereiche des Längsschlitzes 30 SeL Länesschlitz 31 versehen, jedoch so. daß
die Außenfläche des Κοφ£Γ5 6 durch den Isohermantel
12 vollständig überdeckt ist.
An den äußeren Enden der Manschetten 13 sind
Lull ^^ ^S angesaug,
abgcführt. Gleichzeitig dient du-Kühlung
der Feder 7
g^ztätz ich noch eine Einrichtung x»,-
*J^n ZU*elche das Anpassen der Lange du
gesehen sm über photozeUen suuut
£Jr ' ^n der Elektrode mit den Langsrandern
^^fXcSeremst.mmung bringt. Hs ,st abe
offensichtlich, daß die beschriebene V.;'"1^^^
°™*™™ einfache Anpassung der Elektrode an du
^^itXSS einer Koronaen
4O
SäSäSSs,
Claims (7)
1. Elektrode zur Behandlung einer Kunststoitfolienbahn
mittels Koronaentladung mit einer Entladungslläehe. die aus an einem stabförmige!!
Körper angeordneten Rippen besteht, dad u r c h
g e k e η η / e i c h n e ! . daß die Rippen aus den
Windungen oder !/.lementen einer Feder 17) gebildet
sind, bei der an mindestens einem finde m
/um Verandern ihrer Länge Spannmittel [H bis 11) angeordnet sind, wobei sie gieilbar an dem
stabförmige!! Körper (6) eelatiert ist.
2. Elektrode nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daLi der Körper (6) als ein Rohr mil einem !.angs-chlitz (30) ausgebildet ist.
5 Elektrode nach Anspruch 2. dadurch aekennzeichnet.
daß der Körper 1.6) die Feder (7)
in seinem Inn-rn enthalt.
4. Elektrode nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (6) einen Anschlußstutzen
(14) tür eine Absaugleitung (15)
enthält.
5. Elektrode nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß der Körper (6) aus elektrisch leitendem Material gebildet und von einem Isoliermantel
(12) umgeben ist.
6. Elektrode nach einem der vorangehender. Ansprüche, dad arch gekennzeichnet, daß die
Spannmittel i·1 bis 11) mindestens ein Zugseil
(II) aufweisen, dessen eines Ende an dem den Spannmittel (8 bis 11) zugeordneten Ende der
Feder (7) und dessen andere' Ende an einer Spannspindel (8) aufwickelbar befestigt ist.
7. Elektrode nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Feder (7) durch ein Teilerfederpaket gebildet ist.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1348466 | 1966-09-17 | ||
| CH1348466A CH446702A (de) | 1966-09-17 | 1966-09-17 | Elektrode für die Coronabehandlung von Trägerbahnen |
| DEL0057418 | 1967-09-13 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1652370A1 DE1652370A1 (de) | 1971-01-21 |
| DE1652370B2 DE1652370B2 (de) | 1973-01-25 |
| DE1652370C true DE1652370C (de) | 1973-08-30 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1652370C (de) | Elektrode zur Behandlung einer Kunst stoffohenbahn mittels Koronaentladungen | |
| DE4016997C1 (de) | ||
| DE965703C (de) | Elektrischer Widerstand | |
| DE2634097A1 (de) | Drahtabisolier-, wickel- und abwickelwerkzeug | |
| DE2825104C2 (de) | Halte- und Spanneinrichtung für den Entladungsdraht einer Koronaentladungseinrichtung | |
| DE2539483C2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Wegeventils | |
| DE102018218560A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Verpacken von Metallcoils | |
| DE3131274C2 (de) | Erdverbindung für Schichtenmantel oder dgl. eines elektrischen Kabels | |
| DE3330335C2 (de) | Elektroden-Führungs- und Kontakt-Hülse für das Lichtbogenschweißen | |
| DE1665398C (de) | Arbeitsstange | |
| DE1075700B (de) | Verfahren zur Herstellung einer Erdverbindung zwischen dem Ende des Blei schutzmantels eines elektrischen Kabels und einer KabelmuHe und Metallasche zur Durchfuhrung des Verfahrens | |
| DE731009C (de) | Verfahren zur Aufbringung einer Folienisolierung in achsparalleler Richtung auf elektrische Leiter | |
| CH653811A5 (de) | Verfahren zur befestigung eines duennen lackierten verbindungsdrahts an einem rohrfoermigen kontaktstift, sowie kontaktstoepsel zur durchfuehrung des verfahrens. | |
| DE3838890A1 (de) | Piezoelektrische leitung | |
| DE2800032A1 (de) | Ausloeseeinrichtung eines ueberstromschalters | |
| DE1805319B2 (de) | Elektrischer widerstand | |
| DE2211506C3 (de) | Vorrichtung zum kathodischen Korrosionsschutz von Metallkörpern, insbesondere Leitungen, Rohren u.dgl | |
| DE1652370B2 (de) | Elektrode zur behandlung einer kunststoffolienbahn mittels koronaentladungen | |
| DE1464414C (de) | Verfahren zum anodischen Oxydieren der Langsstirnflachen von zu Rollen gewickelten Metallstreifen | |
| DE523455C (de) | Stromanschlussgehaeuse fuer elektrische Heizkoerper | |
| DE9114479U1 (de) | Schallgedämpftes Rohr | |
| DE1448770A1 (de) | Heissschreibspitze fuer Registrierapparate,schreibende Messgeraete u.dgl. | |
| AT231541B (de) | Elektrischer Einzelteil mit örtlich verformten Anschlußdrähten | |
| DE370535C (de) | Vorrichtung zur Befestigung von Freileitungsdraehten an Isolatoren | |
| DE2141737C3 (de) | Verfahren zum Befestigen von Endkontakten an Kabeln |