DE1652239C3 - Bohrerschleifeinrichtung - Google Patents
BohrerschleifeinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Schleifen der Hauptschneiden von Bohrern, insbesondere
von Wendelbohrern, mit einer umlaufend antreibbaren, gegen die Kraft einer Feder axial bewegbaren
Schleifscheibe, deren Schleiffläche die Gestalt eines Innenkegels hat, und mit einem vor der Schleiffläche der
Schleifscheibe angeordneten, mit zylindrischen Führungskanälen verschiedener Durchmesser zur Aufnahme
von Bohrern versehenen Führungsteil, das im Bereich jedes Führungskanals mindestens einen zum
Eingriff in eine Spannut eines Bohrers bestimmten Vorsprung aufweist.
Bei einer bekannten Schleifeinrichtung dieser Art (US-PS 28 00 755) ist die Schleifscheibe zwar gegen den
Druck einer Feder axial verschiebbar, jedoch ist diese Verschiebbarkeit nur für die Nachstellung der Schleifscheibe
nach einem Abrichtvorgang bestimmt; während des Schleifvorganges ist die Schleifscheibe axial
unverschiebbar. Damit ist bei der bekannten Einrichtung der Schleifdruck von dem die Einrichtung
Benützenden abhängig; er kann unzureichend sein und dann einen unzureichenden Schliff bewirken, er kann
auch zu stark sein und dann die Schleifscheibe vorzeitig zerstören wie auch den Bohrer ausglühen. Ungeübte
Personen können daher mit der bekannten Einrichtung keine verlässlichen Schleifergebnisse erzielen.
Bei einem bekannten Gerät zum Schleifen von Messern (US-PS 25 22 942) ist dieser Nachteil dadurch
vermieden, daß die Schleifscheibe wahrend des Schlcifvorganges unter dem Druck eines zu schleifenden
Messers gegen die Kraft einer Feder axial 5 bewegbar ist; bei genügend weicher Feder, die eine
flache Federkennlinie hat, kann bei diesem Gerät ein in engen Grenzen schwankender Schieifdruck erreicht
werden.
Bei Jer bekannten Einrichtung zum Schleifen der Hauptschneiden von Wendelbohrer.) sind die Führungskanäle in dem Führungsteil gegen die Achse der
Schleifscheibe geneigt angeordnet; für die Neigung ist ein Winkel von 12 Grad als Bestwert angegeben. Diese
Neigung hat sich jedoch als unnötige, lediglich die Herstellung der Einrichtung verteuernde Maßnahme
erwiesen.
Bei der bekannten Bohrerschleifjinrichtung haben die Führungskanäle untereinander verschiedene Abstände
von der Drehachse der Schleifscheibe, so daß die von der Schleifscheibe abgekehrten Öffnungen der
Führungskanäle auf einer Spirale liegen. Die Schleiffläche der Schleifscheibe ist dabei als innenkegelige Fläche
so ausgebildet, daß der Innendurchmesser nur etwa '/■>
des Außendurchmessers des Innenkegels beträgt. Diese Anordnung hat zwar den Vorteil einer breiten zur
Verfügung stehenden Schleiffläche. Diesem Vorteil steht jedoch der Nachteil sehr unterschiedlicher
Schleifgeschwindigkeiten für Bohrer verschiedener Dicken gegenüber. Als weiterer Nachteil muß vermerkt
werden, daß die breite Schleiffläche der Schleifscheibe keinen Platz läßt für eine Anordnung, die den Vorschub
der zu schleifenden Bohrer begrenzen könnte. Daher ist bei dieser bekannten Bohrerschleifeinrichtung vorgesehen,
daß auf den Bohrer nach dem Schleifen einer Bohrerhauptschneide ein Stellring so aufgeklemmt wird,
daß er an der Außenfläche des Führungsteiles anliegt; der Bohrer wird dann aus dem Führungskanal gezogen,
um 180 Grad gedreht und wieder in den Führungskanal eingeschoben, wobei der Stellring beim Schleifen der
zweiten Bohrerhauptschneideden Vorschub begrenzt.
Diese Anordnung hat den wesentlichen Nachteil, daß der als Anschlag dienende Stellring erst auf den Bohrer
geklemmt werden muß, was Zeit kostet, daß er verlorengehen kann und dann bei Bedarf nicht zur Hand
ist.
Bei der bekannten Bohrerschleifeinrichtung sind die zum Eingriff in die Spannuten des Bohrers bestimmten
Vorsprünge als zur Achse des Führungskanals hin vorspringende, paarweise angeordnete Fortsätze je
einer Scheibe angeordnet, die am äußeren, der Schleifscheibe abgekehrten Ende des Führungsteils
angeordnet ist.
Die paarige Ausbildung der Vorsprünge entspricht der Ausbildung der Wendelbohrer mit zwei Spannuten
und ist daher gut. Die Anordnung an dem äußeren Ende iles Führungsteils ist dagegen ausgesprochen ungünstig,
da Unterschiede im Steigungswinkel der Spannuten der Bohrer sich um so nachteiliger in Gestalt verschiedener
an den Bohrerhauptschneiden erzielter Winkel auswir- uj
ken, je weiter die in die Spannuten eingreifenden Vorsprünge von der Schleiffläche entfernt sind.
Daraus ergab sich die Aufgabe, eine Einrichtung zum Schleifen der Hauptschneiden von Bohrern, insbesondere
Wendelbohrcrn, zu schaffen, die bei einfachem (15 Aufbau sowie leichter und schneller Bedienungsweise
ein genaues Schleifen der Schneiden ermöglicht.
Die Aufgabe ist dadurch gelöst, daß die Schleifscheibe
in an sich bekannter Weise unter dem Druck eines zu schleifenden Werkzeugs, hier eines Bohrers, axial
bewegbar ist, daß die Führungskanäle in an sich bekannter Weise parallel zur Schleifscheibenachse
angeordnet sind, daß sie untereinander gleichen Abstand von dieser haben, daß jeder Führungskanal
einen Anschlag für die nicht an der Schleifscheibe anliegende Bohrerhauptschneide aufweist und daß die
Vorsprünge als Führungszapfen ausgebildet und in der schleifscheibenseitigen Begrenzungsebene des Führungsteils
angeordnet sind.
Zweckmäßig wird der in Richtung der Schleifscheibenachse gemessene Abstand zwischen den Führungszapfen und dem Anschlag so bemessen, daß der gegen
den Anschlag gedruckte Bohrer bei einer durch die Führungszapfen begrenzten hin- und herdrehenden
Bewegung solche Endlagen einnimmt, daß der zwischen dem durch die Ecken der Bohrerhauptschneide
verlaufenden Bohrerdurchmesser und dem durch die Achse des Bohrers verlaufenden Schleifscheibenradius
liegende Winkel (/Ji, ßi) etwa ßi = 70° und ßi = 40°
beträgt.
Der in Richtung der Schleifscheibenachse gemessene Abstand zwischen den Führungszapfen und dem
Anschlag kann dabei so bemessen sein, daß der Winkel zwischen dem durch die Ecken der Bohrerhauptschneide
verlaufenden Bohrerdurchmesser und dem die beiden Führungskanten des Bohrers in der schleifscheibenseitigen
Begrenzungsebene der Führungszapfen verbindenden Bohrerdurchmesser etwa 10° beträgt.
Vorteilhaft wird der axiale Weg der gegen die Feder bewegbaren Schleifscheibe größer bemessen als der in
Richtung der Bohrerachse gemessene Weg der Bohrerhauptschneide von den Führungszapfen bis zum
Anliegen der nicht von der Schleifscheibe berührten Bohrerhauptschneide am Anschlag.
Baulich besonders einfach wird die Schleifeinrichtung, wenn sämtliche Führungskanäle einen gemeinsamen
Anschlag für die nicht an der Schleifscheibe anliegenden Bohrerhauptschneiden haben, der die Form einer in
Richtung der Schleifscheibenachse fortschreitenden und gegen sie geneigten Schraubenfläche hat, deren
Außendurchmesser etwas kleiner ist als der Durchmesser des Teilkreises, auf dem die Achsen der Führungskanäle
liegen.
Dabei kann der Anschlag mit einer zylindrischen Hülse verbunden sein, die in einer Bohrung des
Führungsteils in Längsrichtung einstellbar geführt ist.
Die schleifscheibenseitige Begrenzungsfläche des Führungsteils kann als in Richtung der Schleifscheibenachse
fortschreitende und gegen diese geneigte Schraubenfläche und gegensinnig zur Begrenzungsfläche
des Anschlags fortschreitend ausgebildet sein. Dabei ist der den größten Durchmesser aufweisende
Führungskanal gegen diejenige Stelle des Anschlags gerichtet, die am weitesten vom Führungsteil entfernt
ist, wohingegen der den kleinsten Durchmesser aufweisende Führungskanal gegen diejenige Stelle des
Anschlags gerichtet ist, die dem Führungsteil am nächsten steht, während die übrigen Führungskanäle
nach ihrem Durchmesser abgestuft dazwischen verteilt sind.
Zweckmäßig werden die Führungszapfen jedes Führungskanals als zwei spiegelsymmetrische Körper
ausgebildet, in deren Symmetrieebene sowohl die Schleifscheibenachse wie auch die Achse des betreffenden
Führungskanals liegen, wobei jeder der Führungszapfen sich etwa über ein Viertel des Führungskanal-
diirchmesscrs gegen die Achse des f-'ührung>kanals hin
erstreckt und je zwei gerade Anschlagkanten besitzt, die
«uif zwei miteinander einen Winkel von etwa 60'
einschließenden Führungskanaldurcliniessern liegen.
Nachstehend sind an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausfiihrungsbcispiels weitere Einzelheiten
der Erfindung näher beschrieben und erliiutcrt. Es zeigt
l7ig. I einen Längsschnitt durch die Schleifeinrichtung,
F ι g. 2 einen Längsschnitt durch die Bcriilmmgsstclle
von Bohrerspitze, Anschlag und Schleifscheibe in größerem Maßstab.
I'ig. 3 die Ansicht auf die schleifschcibenseiiigc
öffnung eines in Fig. I geschnitten dargestellten Führungskanals, gesehen in Richtung des Pfeiles A.
Fig. 4 die gleiche Ansicht wie F i g. 3, wobei ein
Bohrer bis zum Anliegen an den (nicht dargestellten) Anschlag in den Führungskanal eingeführt und bis zum
Anliegen an die Anschlagkanten b der Fiihrungszapfen im Uhrzeigersinn gedreht dargestellt ist.
F i g. 5 die gleiche Ansicht wie F i g. 3 und 4. wobei ein Bohrer bis zum Anliegen an den Anschlag in den
Führungskanal eingeführt und bis zum Anliegen an die Anschlagkanten π der Führungszapfen gegen den
Uhrzeigersinn gedreht dargestellt ist.
In der Zeichnung ist der zu schleifende Bohrer mit 1
bezeichnet. Die Schleifeinrichtung hat ein rohrförmigcs
Gehäuse 2, das in einen an einem Elektromotor 3 befestigten Flansch 4 eingeschoben und festgeklemmt
ist. Auf die achsglcich zum Gehäuse 2 verlaufende hohle Welle 8 des Elektromotors ist eine Hohlwelle 6
aufgeschoben, auf der mittels einer Mutter 7 eine lopflörmigc Schleifscheibe 5 festgeklemmt ist. die eine
innenkegeligc Schleiffläche besitzt. In die hohle Schleifscheibenwelle 6 ist ein Stift 10 radial eingesetzt,
der in einen Schlitz der Motorwelle 8 eingreift und die
Mitnahme der Schleifscheibenwelle durch die Motorwcllc
bewirkt, in die hohle Motorwellc 8 ist eine
Druckfeder 9 eingesetzt, die sich einerseits gegen die Motorwelle, andererseits gegen die Schleifscheibenwelle
stützt und diese vom Motor wegdrückt.
In das vom Motor abgewandte Ende des Gehäuses 2 ist ein im wesentlichen zylinderförmiges Führungsteil 12
eingeschoben und mit einer Klemmschraube 13 festgelegt. In dem Führungsteil 12 sind zur Führung von
Bohrern verschiedenen Durchmessers mehrere Führungskanäle angebracht, deren Achsen auf einem
gemeinsamen Teilkreis um die Schleifscheibenachse liegen und zu dieser parallel sind. Zwei der Führungskanäle
14,15 sind in Fig. 1 dargestellt.
An dem gegen die Schleifscheibe gerichteten Ende des Führungsteils 12 ist ein für sämtliche Führungskanäle gemeinsamer Anschlag 16 angeordnet, dessen
Anschlagfläche die Form einer in Richtung der Schleifscheibenachse fortschreitenden und gegen sie
geneigten Schraubenfläche 25 hat. deren Außendurchmesser, wie insbesondere aus Fig.2 zu ersehen ist.
etwas kleiner ist als der Durchmesser des Teilkreises, auf dem die Achsen der Führungskanäle liegen. Diese
Schraubenfläche steigt in Achsrichtung über ihren Umfang um (Rm>x- Rmin) ■ cos/te · lg«, wobei λ der
von der Schleiffläche der Schleifscheibe mit einer zur Achse senkrechten Ebene gebildete Winkel. Km.» der
Halbmesser des weitesten und Rmm der Halbmesser des
engsten Führungskanal ist während ß2 der Winkel ist.
der zwischen dem durch die Ecken der Bohrerhauptschneide 20 verlaufenden Bohrerdurchmesser und dem
durch die Achse des Bohrers verlaufenden Schlcifscheibenradiiis
gebildet ist, wenn der Bohrer bis zum Anliegen an den Anschlag 16 in den Führungskanal
eingeführt und bis zum Anliegen an die Anschlagkanten Ii der Fiihruiigszapfen 17 und 18 gegen den Uhrzeigersinn
gedreht ist.
Der Führungskanal mit dem größten Durchmesser ist gegen diejenige Stelle des Anschlags 16 gerichtet, die
am weitesten vom Führungsteil 12 entfernt ist, und der ίο Führungskanal mit dem kleinsten Durchmesser gegen
diejenige, die dem Führungsteil am nächsten steht, während die anderen Führungskanäle auf dem gemeinsamen
Teilkreis nach ihrem Durchmesser abgestuft dazwischen verteilt sind.
i«j An den gegen den Anschlag 16 gerichteten linden der
Führungskanäle sind jeweils zwei Führungszapfen 17, 18 angebracht, die in die wendclförmigen Spankanäle
des Bohrers 1 eingreifen können. Diese Führungszapfen sind zwei spiegelgleiche Körper, in deren Symmetricebene
sowohl die Schlcifscheibenachse wie auch die Achse des betreffenden Führungskanals liegen, wobei
jeder der Führungszapfen sich etwa über ein Viertel des Führungskanaldurchmcssers gegen die Achse des
Führungskanals hin erstreckt und je zwei gerade Anschlagkantcn a. b besitzt, die auf zwei miteinander
einen Winkel von etwa b0" einschließenden Führungskanaldurchmcsscrn
liegen.
Der Absland der Führungszapfen 17, 18 von dem
zugehörigen Abschnitt des Anschlags 16 ist so bemessen, daß der Winkel zwischen dem durch die
Ecken der Bohrerhauptschneide 20 verlaufenden Bohrerdurchmesser und dem die beiden Führungskanten
des Bohrers in der schleifscheibenseiligen Begrenzungsebene der Führungszapfen 17, 18 verbindenden
Bohrerdurchmesser etwa 10" beträgt.
Der Anschlag 16 sitzt an einer zylindrischen Hülse, die in einer entsprechenden Bohrung des Führungsteils
12 längsverstcllbar geführt ist. Die Hülse trägt an ihrem aus der Bohrung vorstehenden Ende ein Gewinde, auf
das eine Mutter 23 geschraubt ist. Durch Verdrehen der Mutter 23 kann der Abstand der Schraubenfläche 25 des
Anschlags 16 von den Führungszapfen 17, 18 verändert und auf den jeweils günstigsten Wert eingestellt werden.
Stirnseitig ist in der Hülse des Anschlags 16 eine Begrenzungsschraube 24 eingedreht, die den Hub der
Schleifscheibe gegenüber dem Führungsstück begrenzt. Zum Schleifen wird die Schleifscheibe 5 durch den
Elektromotor 3 in Umlauf gesetzt und ein Bohrer 1 in den engsten passenden Führungskanal 14, 15 und darin
zwischen die Führungszapfen 17,18 eingeführt und bis
zum Anliegen an dem Anschlag 16 vorgeschoben. Dabei drückt der Bohrer die laufende Schleifscheibe gegen den
Widerstand der Feder 9 zurück. Der Bohrer wird nun von Hand an seinem aus dem Führungskanal ragenden
Ende einige Male nach links und rechts gedreht wobei diese Drehbewegung durch die Führungszapfen 17,
begrenzt wird. Dann zieht man den Bohrer zwischen den Führungszapfen heraus, dreht ihn um 180°, führt ihn
wieder zwischen die Führungszapfen, drückt ihn bis zum Go Anliegen an den Anschlag 16 in die Schleifeinrichtung
und dreht ihn ebenso oft nach links und rechts wie zuvor. Dann ist der Bohrer infolge der an beiden Bohrerhauptschneiden gleichen Spanabnahme innerhalb praktisch
brauchbarer Grenzen mittig geschliffen und hat zugleich den gewünschten Hinterschliff erhalten. Zwischen der Hauptschneide 20 und der Querschneide
entsteht dabei ein Winkel γ. der ungefähr 45" beträgt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Einrichtung zum Schleifen der Hauptschneiden von Bohrern, insbesondere von Wendelbohrern, mil
einer umlaufend antreibbaren, gegen die Kraft einer Feder axial bewegbaren Schleifscheibe, deren
Schleiffläche die Gestalt eines Innenkegels hat, und
mit einem vor der Schleiffläche der Schleifscheibe angeordneten, mit zylindrischen Fiihrungskanäien
verschiedener Durchmesser zur Aufnahme von Bohrern versehenen Führungsteil, das im Bereich
jedes Führungskanals mindestens einen zum Eingriff in eine Spannut eines Bohrers bestimmten Vorsprung
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifscheibe (5) in an sich bekannter Weise
unter dem Druck eines zu schleifenden Werkzeugs, hier eines Bohrers, axial bewegbar ist, daß die
Führungskanäle (14, 15) in an sich bekannter Weise parallel zur Schleifscheibenachse angeordnet sind,
daß sie untereinander gleichen Abstand von dieser haben, daß jeder Führungskanal (14, 15) einen
Anschlag (16) für die nicht an der Schleifscheibe (5) anliegende Bohrerhauptschneide (20) aufweist und
daß die Vorsprünge als Führungszapfen (17, 18) ausgebildet und in der schleifscheibenseitigen
Begrenzungsebene des Führungsteils (12) angeordnet sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in Richtung der Schleifscheibenachse
gemessene Abstand zwischen den Führungszapfen (17, 18) und dem Anschlag (16) so bemessen
ist, daß der gegen den Anschlag (16) gedruckte Bohrer bei einer durch die Führungszapfen (17, 18)
begrenzten hin- und herdrehenden Bewegung solche Endlagen einnimmt, daß der zwischen dem durch die
Ecken der Bohrerhauptschneide (2C) verlaufenden Bohrerdurchmesser und dem durch die Achse des
Bohrers verlaufenden Schleifscheibenradius liegende Winkel (ß\, ßi) etwa ß\ = 70° und ßi = 40"
beträgt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß der in Richtung der Schleifscheibenachse
gemessene Abstand zwischen den Führungszapfen (17, 18) und dem Anschlag (16) so bemessen ist, daß der Winkel zwischen dem durch
die Ecken der Bohrerhauptschneide (20) verlaufen den Bohrerdurchmesser und dem die beiden
Führungskanten des Bohrers in der schleifscheibenseitigen Begrenzungsebene der Führungszapfen (17,
18) verbindenden Bohrerdurchmesser etwa 10° beträgt.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der axiale Weg der
gegen die Feder (9) bewegbaren Schleifscheibe (5) größer ist als der in Richtung der Bohrerachse
gemessene Weg der Bohrerhauptschneide (20) von den Führungszapfen (17, 18) bis zum Anliegen der
nicht von der Schleifscheibe (5) berührten Bohrcrhauptschneide(20)am
Anschlag(16).
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Führungskanale
(14, 15) einen gemeinsamen Anschlag (16) für die nicht an der Schleifscheibe anliegenden Bohrerhauptschneiden
haben, der die Form einer in Richtung der Schlcifscheibenach.se fortschreitenden
und gegen sie geneigten Schraubenfläche hat, deren Außcndiirchmesscr etwas kleiner ist als der Durchmesser
des Teilkreises, auf dem die Achsen der Führungskanäle (14? 15) liegen.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (16) mit einer zylindrischen
Hülse verbunden ist, die in einer Bohrung des Führungsteils (12) in Längsrichtung einstellbar
geführt ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die schleifscheibenseitige Begrenzungsfläche
des Führungsieiis (12) als in Richtung der Schleifscheibenachse fortschreitende und gegen diese geneigte Schraubenflächc und
gegensinnig zur Begrenzungsfläche des Anschlags (16) fortschreitend ausgebildet ist.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der den größten
Durchmesser aufweisende Führungskanal (14, 15) gegen diejenige Stelle des Anschlags (f6) gerichtet
ist, die am weitesten von Führungsteil (12) entferni ist, wohingegen der den kleinsten Durchmesser
aufweisende Führungskanal gegen diejenige Stelle des Anschlags (16) gerichtet ist, die dem Führungsteii
(12) am nächsten steht, während die übrigen Führungskanäle nach ihrem Durchmesser abgestuft
dazwischen verteilt sind.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungszapfen
(17, 18) jedes Führungskanals (14, 15) zwei spiegelsymmetrische Körper sind, in deren Synimctrieebene
sowohl die Schleifenscheibenachse wie auch die Achse des betreffenden Führungskanals
liegen, wobei jeder der Führungszapfen sich etwa über ein Viertel des Führungskanaldurchmessers
gegen die Achse des Führungskanals hin erstreckt und je zwei gerade Anschlagkanten besitzt, die auf
zwei miteinander einen Winkel von etwa 60° einschließenden Führungskanaldurchmessern liegen.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE1537366 | 1966-11-10 | ||
| SE1537366 | 1966-11-10 | ||
| DEW0045098 | 1967-11-03 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1652239A1 DE1652239A1 (de) | 1971-03-25 |
| DE1652239B2 DE1652239B2 (de) | 1976-01-22 |
| DE1652239C3 true DE1652239C3 (de) | 1976-08-26 |
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