DE1650843B2 - Verstelleinrichtung - Google Patents
VerstelleinrichtungInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H71/00—Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
- H01H71/74—Means for adjusting the conditions under which the device will function to provide protection
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- H01H83/00—Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current
- H01H83/20—Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current operated by excess current as well as by some other abnormal electrical condition
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verstelleinrichtung von einem gegen das Gewinde einer drehbai
gelagerten Verstellschraube gedrücktem oder gezogenem Teil.
Bei bekannten Verstelleinrichtungen der obengenannten
Art ist die Verstellschraube durch einen Bund drehbar und damit axial festgelegt gelagert und
auf diese Verstellschraube ein mit einem Gewinde versehenes oder mit einer Gewindemutter verbundenes
Teil aufgeschraubt, das durch Verstellen der Verstellschraube in axialer Richtung der Verstellschraube
bewegt werden kann. Bei dieser Verstelleinrichtung müssen somit aufwendige Mittel zur Lagerung
der Verstellschraube als auch zusätzliche Gewindeteile vorgesehen werden, die bei der Montage
der Einrichtung auf die Verstellschraube aufgedreht werden müssen, was eine wesentliche Verteuerung
der Montage bedeutet. Diese bekannten Verstelleinrichtungen werden durch den Gegenstand der Erfindung
auf besonders einfache Weise dadurch verbessert, daß das mit einer öffnung über die Verstellschraube
schiebbare Teil mit dem Rand der öffnung an der auf die Verstellschraube gedrückten Stelle mit
Teilen eines Gewindeganges der Verstellschraube in Eingriff steht. Auf eine besondere Formgebung der
öffnung, insbesondere an dem an der Verstellschraube anliegenden Rand kann verzichtet werden,
wenn das Teil ein flaches Blech ist. Besonders vorteilhaft ist es, wenn das flache Blech als Blattfeder für
ein Totpunktsystem eines Schalters dient. Hierdurch wird die Montage eines Schalters, der im allgemeinen
klein aufgebaut sein soll, wesentlich erleichtert und eine sehr feine Justierung des Totpunktsystems ermöglicht.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung des Gf?! instandes der Erfindung wird die Blattfeder an
einer Schaltwippe eines Bimetallrelais befestigt. > me
weitere Vereinfachung der erfindunesgemäßcn ·. crstelleinrichtung
wird "vorteilhafterweise dadurch .
reicht, daß die drehbare Lagerung der Verstellschraube aus einer gehausefesten Mulde besteht, m die ein Teil der Umfangslläche des Schraubenkopf durch die Zug- oder Druckbeanspruchung des Te::c~ eineedrückt ist.
reicht, daß die drehbare Lagerung der Verstellschraube aus einer gehausefesten Mulde besteht, m die ein Teil der Umfangslläche des Schraubenkopf durch die Zug- oder Druckbeanspruchung des Te::c~ eineedrückt ist.
An Hand der Zeichnung werden AusluhrungsK·!-
spiele gemäß der Erfindung beschrieben und de:·/-Wirkungsweise
näher erläutert.
Es /eisen:
F i a. Γ eine Seitenansicht, zum Teil im Schmu. d<.r
erfindungsgemäßen Verstelleinrichtung,
F i e. 2 eine Draufsicht auf die Verstelleinrichiu:-,
nach Fig. 1.
F ie. 3 eine Vorderansicht der Ve.stelleinrichiiin,
nach den F i g. 1 und 2. und
F ie. 4 die Anwendung der erfindungsgemäüeii
Verstelleinrichtung in einem Auslösemechanismueines Bimetailiel?is.
Gleiche Teile sind in allen Figuren mit gleichen Bezugszeichen versehen.
In den Fig. 1 bis 3 ist lediglich die Verstellschraube 1 und das gegen diese gedruckte Teil 2, das
in diesem Fall als Blattfeder ausgebildet ist, sowie die gehäusefeste Abstützungsfläche 3 für die Versteilschraube
1 dargestellt. Die Feder, mit der das Teil 2 in Pfeilrichtung gegen die Schraube 1 gedruckt ist, ist
der Übersichtlichkeit halber weggelassen worden. Das Teil 2 ist mit einer öffnung 4 versehen, die größer als
der Querschnitt der Schraube 1 bemessen ist. Hierdurch ist es möglich, die Schraube 1 mit ihrem Schaft
durch die öffnung 4 im Teil 2 beliebig weit hindurchzuführen und somit eine grobe Vorjustierung vorzunehmen.
Der Schraubenkopf 5 der Schraube I ist in einer Mulde 6 gegen axiale Verschiebung gesichert
gelagert, jedoch ist, wie Fig. 3 zeigt, eine Betätigung der Schraube mittels eines Schraubenziehers, der in
den Schlitz des Schraubenk pfes 5 einsetzbar ist, möglich. Um den Schraubenzieher besser einführen
zu können, ist das gehäusefeste Teil 3 mit einer Ausbuchtung 7 ausgestattet. Wird nun die Schraube 1, die
ja mittels des Schraubenkopfes 5 bzw. mit einem Teil der \ 'mfangsfläche des Schraubenkopfes in axialer
Richtung festgelegt ist, verdreht, so verstellt sich das Teil 2 je nach Richtung der Verdrehung der Verstellschraube
auf den Schraubenkopf 5 zu oder von diesem weg. Der Randteil der öffnung 4, der auf die
Verstellschraube gedrückt wird, und somit mit einem Teil des Gewindeganges der Verstellschraube in Eingriff
steht, trägt das Bezugszeichen 8.
Im Beispiel nach F i g. 4 erstreckt sich die Mulde 6
für die Vcrstellschraube 1 über die gesamte Länge der Verstellschraube. Das Teil 3 ist hier durch eine
Feder 9 gegenüber einem gehäusefesten Teil 10 federbelastet, so daß die Blattfeder 2 auf Zug beansprucht
ist. Mit der Blattfeder 2 ist eine Schaltwippe 11 verbunden, die in einem Schneidenlager 12 des gehäusefesten
Teiles 1.0 ruht. Das Ende 13 des Teiles 3 ist ebenfalls über eine Schneide 14 am gehäusefesten
Teil 10 angelenkt. Die Schaltwippe 11 ist mit Kontaktauflagen 15 ausgestattet, die mit Festkontaktteilen
16, 17 zusammenarbeiten. Die Festkontaktteile 16, 17 sind leicht federnd ausgeführt und können sich
an den Teilende, 19 anlegen. Das Teil 19 ist im Ausführungsbeispiel
als Entriegelungsschieber ausgebildet, der durch eine Umstellschraube 20 und eine
Feder 21 in zwei Stellungen bringbar ist. von denen
die eine eine Selbstsperrung der Kontaktanordnung. d. h. eine nicht selbsttätige Rückstellung der Schalt-U'ippe
11 ermöglicht. Der Antrieb der Schallwippe erfolgt vim den Bimetallstreifen 22 über einen Schicfcer
23. der mit einem Auslösehebel 24 in Eingriff steht.
Der Auslösehebel 24 ist um Punkt 25 auf einer um den Punkt 20 verstellbaren Platte 27 schwenkbar gelagert,
wobei die Verschwenkung der Platte 27 über den Einstellknopf 28 erfolgt. Über den Einstellknopf
28 ist somit eine grobe Justierung des Ansprechpunktes für den Auslösemechanis*' ,is in <\bhäneiskeit von
dem durch die Bimetallstreifen 22 fließenden Stroms vornehmbar. Die Feinjustierung der Schaliwippell
erfolgt mittels der Verstellschraube 1, wodurch u. a. Toleranzen in der Herstellung der Kontaktanordnung
ausgeglichen werden können. Der Totpunkt, d. h. der Punkt, bei dem die Schaltwippe von der einen Lage
in die andere Lage überspringt, ist mittels der Verstellschraube 1 auf einfache Weise festlegbar. Es
brauchen nicht, wie bei herkömmlichen Totpunktfedern, die Federa:.:ie durch Verbiegen justiert werden.
Die Kraft der Feder 9 kann relativ groß gewählt werden, so daß auch ein genügend großer Kontaktdruck
erzielbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Verstelleinrichtung von einem gegen das
Gewinde einer drehbar gelagerten Verstellschraube gedrücktem oder gezogenem Toi!, da- s
durch gekennzeichnet, daß das mit einer
ÖtTnung (4) über die Verstellschraube (11) schiebbare
Teil (2) mit dem Rand (8) der öffnung (4) an der auf die Verstellschraube (1) gedrückten
Stelle mit Teilen eines Gewindeganges der Verstellschraube (1) in Eingriff steht.
2. Verstelleinrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß das Teil (2) ein flaches
Blech ist.
3. Verstelleinrichtung nach Anspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß das flache Biech als
Blattfeder für ein Totpunktsystem eines Schalters
dient
4. Verstelleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (2) an
einer Schaltwippe (11) eines Bimetallrelais befestigt ist.
5. Verstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die drehbare Lagerung der Verstellschraube (I) aus einer gehäusefesten
Mulde (6) besteht, in die ein Teil der Urnfangsfläche
des Schraubenkopfes (5) durch die Zugoder Druckbean ;iruchung des Teiles (2) eingedrückt
ist.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES0113228 | 1967-12-09 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1650843A1 DE1650843A1 (de) | 1970-12-03 |
| DE1650843B2 true DE1650843B2 (de) | 1973-11-15 |
| DE1650843C3 DE1650843C3 (de) | 1974-06-06 |
Family
ID=7532355
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671650843 Expired DE1650843C3 (de) | 1967-12-09 | 1967-12-09 | Verstelleinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1650843C3 (de) |
-
1967
- 1967-12-09 DE DE19671650843 patent/DE1650843C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1650843C3 (de) | 1974-06-06 |
| DE1650843A1 (de) | 1970-12-03 |
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|---|---|---|---|
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