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DE1649979U - Keilriemen mit gewebeumlagen. - Google Patents

Keilriemen mit gewebeumlagen.

Info

Publication number
DE1649979U
DE1649979U DE1952C0001550 DEC0001550U DE1649979U DE 1649979 U DE1649979 U DE 1649979U DE 1952C0001550 DE1952C0001550 DE 1952C0001550 DE C0001550 U DEC0001550 U DE C0001550U DE 1649979 U DE1649979 U DE 1649979U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
fabric
threads
layers
cord
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1952C0001550
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental AG
Original Assignee
Continental Gummi Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Continental Gummi Werke AG filed Critical Continental Gummi Werke AG
Priority to DE1952C0001550 priority Critical patent/DE1649979U/de
Publication of DE1649979U publication Critical patent/DE1649979U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description

  • Keilriemen mit Gewebeumlagen
    Es ist bekannt und gebräuchlich Keilriemen ; welche
    aus Gummi mit Verstärkungseinlagen aus Textilien oder Metalldrähten bestehen, mit Gewebeumlagen zu versehen, um den Flanken des Keilriemen einen Verschleisschutz zu bieten und einen besseren Zusammenhalt des Keilrimens zu gewährleisten. Diese Gewebeumlagen wurden bisher diagonal aus Vollgewebebahnen herausgeschnitten, mit Kautschukmischung durchtränkt bzw. überzogen, um den Riemenrohling umgelegt und mit diesem zusammen vulkanisiert, so dass sie sich
    sehr fest mit dem Riemenkörper verbinden. Durch diese
    fest aufvulkanisierten Umlagen aus Vollgewebe trat
    eine nicht unbeträ&liche versteifende Wirkung auf
    den Keilriemen ein. Einen noch stärkeren Einfluß haben
    aber die ftberlappungsstösse. Um sicher zu gehen, dasß
    sich keine Lücke zwischen den Enden der Gewebeumlage bildet, wird mit einem Längenuberschuss gearbeitet, so dass sich ein Überlappungsstoss bildet. Da vielfach nicht nur eine sondern zwei Gewebeumlagen verwendet werden und es dann vorkommen kann, dass die überlappungstösse beider Lagen an dieselbe Stelle des Riemenumfangs fallen,. kann dann eine so wesentliche Versteifung und Verhärtung des Riemens eintreten, dass sie sich auf die Dauerhaltbarkeit des Riemens sehr nachteilig auswirken.
  • Zur Behebung der verschiedenen beschriebenen Mängel wird erfindungsgemäss ein anderer Weg beschritten, indem die Gewebeumlagen aus Cordfädenlagen gebildet werden.
  • In den Cordfädenlagen sind nur parallel liegenden Fäden vorhanden, die dicht nebeneinander liegen oder geringen Abstand voneinander haben und nur durch eine Gummischicht zusammengehalten werden. In einzelnen Fällen verwendet man auoh ein Oordgewebe mit im Gegensatz zu don Tragfäden sehr leichten schussfäden, die in grossem gegenseitigem Abstand angeordnet sind und nur die Aufgabe haben, dem Gewebe während der Verarbeitung einen gewissen Zusammenhalt zu geben, während die Heftfäden während der Einformung oder bei der späteren Beanspruchung
    zerreissen können.
    Diese Gewebeumlagen aus Cordfäden versteifen den Riemen
    viel weniger als Umlegen aus Vollgewebe."Der wesentlichste
    Vorteil besteht aber darin, dass ein solcher Cordfädenstreifen während der Verarbeitung an jeder Stelle quer durchgerissen und die Schlusstelle stumpf aneinander gestoßen werden kann. Es ist daher nicht erforderlich das Umgewebe in bestimmten Längen vorzubereiten, und es ergeben sich auch keine Überlappungsstösse, so dass der' Keilriemen an allen Stellen die gleiche, und zwar eine erhöhte Biegsamkeit hat.
  • Man wird im allgemeinen zwei Oordfädenlagen übereinander verwenden, wobei diese mit verschiedener Schräglage aus der Cordfädenbahn herausgeschnitten sind, so dass im fertigen Riemen die Fäden in gekreuzter Stellung übereinander liegen Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung wird dabei die Anordnung vorzugsweise so getroffen, dass die innere Gewebeumlage so schmal gehalten ist, dass sie, vorzugsweise auf dem riemenrücken, einen Zwischenraum freilässt, in den sich die Überlappung que zur Riemenlängsrichtung)d der äusseren Umlage einbettete Es ist nieht in jedem Fall erforderlich, dass zwei Cordfädenlagen als Umlage für den Riemen Verwendung finden, vielmehr wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen nur eine Cordfädenlage als Umlage zu verwende, deren Fäden rechtwinklig oder ungefähr rechtwinklig zur Laufrichtung des Riemens liegen. Bei dieser Anordnung wird ein ganz besonders biegsamer und dadurch hochwertiger Keilriemen erhalten, währ@nd die Aufgaben des Flankenschutzes und des besseren Zusammenhaltes des Riemens nach wie vor erfüllt sind.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es stellen dar Abb. 1 einen Querschnitt durch einen Keilriemen, Abb. 2 die Seitenansicht eines Keilriemens mit zwei Umlageschichten aus Cordfäden, Abb. 3 die Seitenansicht eines Riemens mit nur einer Umlageschicht aus Cordfäden. Die Erfindung befasst sieh nicht mit der Herstellung des Riemenkernes, der wie üblich aus verschiedenen
    Gummischichten 1 bzw. 2 und Verstärkungseinlagen 3
    gebildet sein kann. Um diesen riemenkern ist zunächst die innere Umlageschicht 4 aus Cordfäden herumgelegt.
  • Diese Umlage ist nur so breit geschnitten, das ihre Ränder zwar die oberen Kanten des riemenquerschnittes noch umgreifen. sich aber nicht berühren. Auf diese innere cordfädelage 4, deren Fäden schräg liegen, wird eine weitere Cordfädenumlage 5 aufgebrachte deren Fäden in der anderen Richtung schräg liegen, wie dies besonders aus der Abb. 2 ersichtlich ist. Diese Umlage 5 ist etwas breiter geschnitten, so dass ihre Ränder sich überlappen. Dieser Überlappungsstoss legt sich gut in die von der darunter befindlichen Umlage 4 frei gelassene Lücke ein.
  • Wenn nur eine Cordfädelage verwendet wird, werden die Fäden derselben rechtwinklig oder annähernd rechtwinklig zur Laufrichtung des Riemens gelegt, wie dies aus Abb. 3 hervorgeht.

Claims (1)

  1. SchaizaTispra. ehé :
    le) Aus Gummi mit Verstärkungseinlagen bestehender Keilriemen mit Gewebeumlagen, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewebeumlagen aus Cordfädenlagen bestehen. 2. Keilriemen Baeh Anspruch 1, dadurch ge- keNBJSeiehnet, dass die Gewebeumlagen aus zwei sieh kreuzenden Oordfädenlagen bestehen. 3.) Keilriemen Bach Anspraohen 1 und 2. da- durch gekennzeichnet, dass die innere Ge- webeumlage so schmal gehalten ist, dass sie,
    vorzugsweise auf dem riemenrücken, einen Zwischenraum freilässt, in den sich die Überlappung der äusseren Umlage einbettet.
    4.) Keilriemen naCh anspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass nur eine Cordfädenlage als
    Umlage Verwendung findet, deren Fäden rechtwinklig oder ungefähr rechtwinklig zur Laufrichtung des Riemens liegen.
DE1952C0001550 1952-11-24 1952-11-24 Keilriemen mit gewebeumlagen. Expired DE1649979U (de)

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DE1952C0001550 DE1649979U (de) 1952-11-24 1952-11-24 Keilriemen mit gewebeumlagen.

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DE1952C0001550 DE1649979U (de) 1952-11-24 1952-11-24 Keilriemen mit gewebeumlagen.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1649979U true DE1649979U (de) 1953-01-29

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ID=30452854

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1952C0001550 Expired DE1649979U (de) 1952-11-24 1952-11-24 Keilriemen mit gewebeumlagen.

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