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DE1648974A1 - Vorrichtung und Verfahren zum Bestimmen des Dampf-Fluessigkeitsverhaeltnisses eines Motorbrennstoffes - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zum Bestimmen des Dampf-Fluessigkeitsverhaeltnisses eines Motorbrennstoffes

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DE1648974A1
DE1648974A1 DE19671648974 DE1648974A DE1648974A1 DE 1648974 A1 DE1648974 A1 DE 1648974A1 DE 19671648974 DE19671648974 DE 19671648974 DE 1648974 A DE1648974 A DE 1648974A DE 1648974 A1 DE1648974 A1 DE 1648974A1
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DE
Germany
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sample
valve
vapor
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liquid
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DE19671648974
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Julius Plucker Iii
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Mobil Oil AS
Original Assignee
Mobil Oil AS
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Publication date
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N33/00Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
    • G01N33/26Oils; Viscous liquids; Paints; Inks
    • G01N33/28Oils, i.e. hydrocarbon liquids
    • G01N33/2829Mixtures of fuels

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  • Pathology (AREA)
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  • Combined Controls Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

DR. E. WJEGAND DiPL-ING* W. NIEMANN DR. M. KÖHLER DIPL-ING. C. GERNHARDT
MDNCHEN HAMBURG TELEFON: 395314 2000 HAMBURG 50, 30. 6« Sf TELEGRAMME: KARPATENT KDNIGSTRASSE 28 r
IiJ 13 147/67 12/1Ϊ10
Mobil Oil Corporation Neu York, N-. Y. (W „St. A.)
Vorrichtung und Verfahren zum Bestimmen des Dampf-Flüssigkeitsverhältnisses eines ftlotorbrennstof f es.
Die Erfindung ist auf ein Verfahren und eine Vorrichtung für die Bestimmung der Dampf-Flüssigkeitsverhältnischarakteristiken von Erdölprodukten gerichtet. Insbesondere ist die Erfindung auf die kontinuierliche Bestimmung des Dampf-Flüssigkeitsverhältnisses von Benzin gerichtet.
Das Dampf-Flüssigkeitsverhältnis von Benzin ist ein Maß für die Menge leichter Fraktionen, bzuuleichten Destillats, die in einem.gegebenen Kraftstoff gdö.r Brennstoff vorhanden ist. Dieses Verhältnis ist weiterhin von ASTM wie folgt definiert morden:
Dampf "«Flüssigkeitsverhältnis eines Benzins bei irgendeiner bestimmten Temperatur und irgendeinem bestimmten Druck ist das Verhältnis des sich mit Flüssigkeit im* Gleichgewicht befindlichen DampfVolumens bei dieser Temperatur und bei
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diesem Druck" zu dem Volumen der eingegebenen Probe, beispielsweise einer FlüssigKeit, bei 0 C (32 F). .
Die Flüchtigkeitscharakteristik von iilotorbenzin ist als wichtige Eigenschaft erkannt worden, und ztuar vom Standpunkt richtigen Ar-beitens der Maschine aus. Ein zu großer Anteil leichter Destillate kann zu einer Dampfsperre und anderen Uarmwetterproblernen bei ffiaschinenbrennstof f einrichtungen führen,,'"Ein zu geringer Anteil an leichten Fraktionen oder Destillaten kann die Iflaschinenanlass- und Auf wärrncharakteristiken des Benzins nachteilig beeinflussen. Ein weiterer wichtiger Faktor ergibt sich aus den günstigen Ersparnissen beim Zumischen leichter Produkte, uip" dieses ausführbar ist. Beispielsweise wird Butan, eine verhältnismäßig billige Komponente, durch VerwendungIn Benzin wirtschaftlich aufgewertet, das für einen höheren Preis verkauft wird, butan hat eine hohe Oktanzahl. Jedoch ist seine Verwendung in denzin zufolge seiner hohen Flüchtigkeit begrenzt. Daher ist eine Vorrichtung , welche das Dampf— Flüssigkeitsverhältnis eines Benzins genau und kontinuierlich überwacht und steuert, von großem Uiert bei der Erzeugunc eines Produktes guter Qualität bei niedrigstem Preis,, Eine solche Vorrichtung ist ebenfalls als Steuerelement zum Zumischen der maximalen Menge leichter Produkte innerhalb eines annehmbaren Bereichs für das DampF-Flüssigkeitsverhältnis wertvoll.
' ■■' Obwohl ein großes Bedürfnis für die Bestimmung des
-K?.;y ^103834/1264
ÖAD ORIGINAL
Uampf«Flüssigkeitsverhältnisses von Benzinen bestanden hat« besteht eine der Vorherrschendsten PrüfUlIgSn1 hinsieht·* "lieh dieser Charakteristik noch in ihrer indirekten ftlessung durcn das "Reid Vapor Presgurel'-li/eTfahrenf gewöhnlich in Verbindung mit einer oder mehreren ASTi;i>*UBStilltionspunkt~ messungen* in einigen Fallen ist jedoch erkannt worden» dai3 diese Prüfungen keine ausreichende Information Tiefetten oder dad der empirische Zusammenhang der gemessenen Parameter mit'dem tatsächlichen Dampf-f iüssigkeitsveriiältnis nicht 2ufriedenstHllend war«
Es ist betrachtliche Arbeit hinsichtlich neuer Vorfahren aufgewendet worden» um das tatsächliche Dampf*· Flüssigkeitsverhältnis von öertzin zu messen» Düreh diese Arbeitsweisen erhalfiene Daten haben nach der bestehenden Auffassung einen engeren Zusammenhang mit den Maschinenlsistungsaspekten,hinsichtlich der Flüchtigkeit als aiejenigen» die durch das "Reid Vapor Pressure^-Verfahren und die ASTW»t)eütillation erhalten u/erden» Die hauptsächlichen Nachteile der meisten dieser Verfahren liegen in der Komplexität der Vorrichtung oder der Arbeitsweise und der langen Zeitdauer» die erforderlich ist» um Ergebnisse zu erhalten« Diese Nachteile sind insbesondere bei vielen Versuchen aktuell» das Dampf^FlüssigkeitsverhMltnTs kontunuier« lieh zu bestimmen.
Gemäß der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Bestimmung des· Oämpf-Fiussigkeifcsverhältnisses eines ietötbrennstoffes
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BAD ORIGINAL
geschaffenf die eine Ausdehnungskammer mit einem Oberende und einem Unterende, eine Schwamm- bzw,, Schwebeei-nriehtung in Abdichtungseingriff mit den Uländeh der Kammer, die sich zwischen dem Oberende und dem Unterende bewegen kann, und eine Probeneinrichtung aufweist, um eine Arbeitsmittelprobe in eine Stellung in Verbindung mit dem Unterende abzugeben.
Gemäß der Erfindung ist weiterhin ein Verfahren zum Bestimmen des Dampf-Flüssigkeitsverhältnisses eines Mot.orbrennstoffes durch Messen des Ausdehnungsgrades des Brennstoffes gegen einen Schwimmkörper oder Schwebekörper in einer Ausdehnungskammer geschaffen, die an ihrem Unterende durch ein bewegliphes Ventil abgeschlossen ist. Gemäß diesem Verfahren wird ein Probenstrom von Brennstoff in eine Probenkammer in dem Ventil fließen gelassen, die Ausdehnungs kammer wird im wesentlichen gleichlaufend entleert und die Probenkammer des Ventils wird in eine Stellung in Verbindung mit der Ausdehnungskammer bewegt, wobei die Stellung des Schwimmkörpers das Dampf-Flüssigkeitsverhältnis des Brennstoffes anzeigt.
Die;Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise erläuterte
Fig, 1 ist eine Gesamtansicht der Vorrichtung gemäß der Erfindung.
Fig. 2 ist eine Schnittansicht des Drehventils und verbundener Teile in einer "Füll- und Abzug'sstellung. .-■'-'■
FigF 3 ist eine Ansicht des.Drehventils in einer Ver-
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dampfungsstellung, die gegenüber der Stellung gemäß F ig. 2 um 120° verdreht ist. . Fig. 4 ist eine Schnittansicht nach Linie 4-4 der
Fig« 3ο
Figo 5 ist sine Schnittansicht nach Linie 5-5 der
Fig. 3. ■""■■-■■
Figo 6 ist eine Ansicht , in welcher die Verwendung der Vorrichtung zum Bestimmen des Dampf-Flüssigkeit-s Verhältnisses als Steuerelement beim Mischen von lYlotorbrennstoffen dargestellt ist. Fig. 7 ist eine graphische Darstellung, in der das
Dampf-Flüssigkeitsverhältnis Bines Benzins bei mehreren Temperaturen wiedergegeben ist, bestimmt durch Verfahren und Vorrichtung gemäß der Erfindung und durch bekannte Verfahren und bekannte Vorrichtungen.
Bei einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird eine Benzinprobe konstanten Volumens bei gesteuerter Temperatur durch eine Drehventileinrichtung periodisch an ein geeichtes Glasrohr abgegeben. Die ^'robe verdampft teilweise in dem Rohr zu einer Höhe, die von einem quecksilbeoabgedichteten Schwimmkörper oder Schu/ebekörper angezeigt ist. Der Schu/ebekörper kann eine elektrische Fühleinrichtung betätigen, die eine direkte Ablesung des Dampf*«Flüssigkei,ts-VBrhältnisses schafft. Nachdem eine Ablesung erhalten ist, wird das Ventil in eine Stellung gedreht? in walcher das
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BAD
Glasrohr entleert iuird, und die Probenkammer tuird gespült und mit einer nachfolgenden Probe gefüllte Um das Wischen von Arbeitsmittelkomponenten in Übereinstimmung mit dem festgestellten Dampf-Flüssigkeitsverhältnis eines gemischten Produktes zu steuern, wird ein Fehlersignal entwickelt, welches die Abweichung des festgestellten Dampf •■•Flüssigkeitsverhältnisses v/on einem vorbestimmten Bezugsverhältnis darstellt. Das Fehlersignal steuert einen Servomotor, der die Menge wenigstens einer Komponente ändert, die einen Teil des gemischten Produktes bildet. Beispielsweise wird in dem Fall eines Brennstoffstromes, welchem Butan als eine Komponente zugegeben ist, das Dampf-!.Flüssigkeitsverhältnis des Stroms überwacht und ein Servomotor wird erregt, um die !Klenge des zugegebenen Butans zu ändern, so daß das Dampf-Flüssigkeitsverhältnis des Stromes verhältnismäßig konstant auf einem vorbestimmten Ufert gehalten wird.
Gemäß Fig. 1 ist die Vorrichtung gemäß der Erfindung in einem isolierten Gehäuse 1 enthalten. Ein Probenstrom wird van einer Pumpe 2 durch eine temperaturgesteuerte Spule 3 , die vorzugsweise in dem Gehäuse 1 angeordnet ist, an einen Probeneinlaß 4 abgegeben. Deif Probenstrom fließt zu einem Drehventil 5, das nachstehend im einzelnen beschrieben wird, und dann zu einer Auslaßverbindung 6 und zu einer Abzugaeinrichtung 7 » die einenJRückdruckregler enthält. In dieser Stellung ist das - Dreh Ventil 5 so angeord- net» daß die iforhergehende Probe durcf
eine.Abzugsverbindung
!09834/1264 . , ... ■ ■ : - :
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8 zu einer Flüssigkeitsauffangeinrichtung 9 und einer Abzugseinrichtung gelangt, die einen Druckregler 10, einen
•r
Luftregler 11 und eine Vacuumquelle umfaßt.
llJsnn das urehventil 5 von einem motor 12 in die Verdampf ungsstallung gedreht wird, wird die Probe in ein üasstromeichrohr 13gerichtet, das einen quecksilberabgedichteten Schwimmkörper bzw. Schwebekörper 14 önthält. Eine elektrische oder fotoelektrische Fühleinrichtung 15 erzeugt ein Signal, welches die Stellung des Schwebekörpers 14 wiedergibt. Das Rohr 13 ist weiterhin geeicht, um eine visuelle Ablesung der Schwebestellung zu schaffen.
Der Druck auf jeder Seite des Schwebekörpers 14 wird in der Abzugsstellung durch eine Leitung 16 ausgeglichen. Die Leitung 16 kann mit einer üblichen Druckausgleichsquelle 10, 11 verbunden sein, welche den Druck oberhalb des Schwebekörpers 14 konstant hält, wenn der Schwebekörper 14 steigt, Beispielsweise kann der Druck unter dem Schwebekörper 14 auf einem liiert einer Standardatmosphäre gehalten werden, wenn das Drehventil 5 sich in der Probenverdampfungsstellung befindet. Der Druck oberhalb des Schwebekörpers 14 würde dann gleich Biner Atmosphäre minus eines liiertes sein, der von dem Gewicht des Schwebekörpers 14 bestimmt ist«
In den Figuren 2 bis 5 ist das Drehventil 5 im einzelnen dargestellt. Das ."Ventil 5 enthält einen Probenbehälter 17, einen Ab ζ u g s b e ehe r 18 und einen Umgehuηgs soh1i tz 19„ Der Probenbehälter 17 soll ein bekanntes Volumen haben bzw.
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sein Vclunien relativ/ zu dem l/tvl urne re der Ausdehnungskammerbzujo cem Glasrohr 13-soll sichergestellt sein.
Gemäß Figo 2 ist der Abzugsbecher Ib unter :J&pn Eüchrahr 13 angeordnet. An dieser Steile- fließt nie t-robe über den Becher 18 . um: ües&en . zu'jtordrtete Leitungen durch die ' Abzugs verbindung -8 ab, ujie es durch die t-*feiie angedeutet is,t* Das AusKiaB, in- ufelcheui die Probe abgezogen wird, kann durch
' d;as Liruckdiff erentiäl gesteuert siierden, das an dem. Schtaebe-•körper 14 durch den Üruek- und Luftregler IQ und 11 erzeugt isto üleichzeitiij mit dem Abziehen der Probe aus dem becher 18 luird der Probenbehälter 17 nespült und mit einem Probenstrom gefüllt, der' durch den Probeneinlaß 4 und zugeordnete Leitungen zu dem Probenbehälter 17 und durch die Auslaßverbindung 6 und zugeordnete Leitungen fließt, wie" es durch
! die Pfeile angedeutet ist. -:~ ■ - -;
üJie in Fig. 3 dargestellt, dreht nacn-ei:h ein vor bestimmten Zeitraum der "!"ator 12 das Ventil 5 tfm'eihe geeignete Strecke, die als eine Strecke entsprechend- 12ü dargestellt ist, um den Probenbehälter 17 unter dem Eichrohr 13 anzuordnen. An dieser Stelle verdampft die Probe und der abgedichtete Schuebekörper 14 zeigt das Uolumen der Dämpfe und Flüssigkeit an. Gleichzeitig schafft der Umgehungsschlitz 19 einen Kanal für den Fluß des Probenstromes Von der ^•inlaßverbindung 4 zu der Äuslaßwerbindung 6. Selbstwerständ iich -kann Äne abgewandelte Einrichtung vorgesehen sein, um dae Zufuhr* des Probenstfömes abzusperren, wenn das Ventil 5
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sich, in de? Probenverdampfungs stellung- befindet»-Jedoch r unterstützt die erhitzte Probe das Aufrechterhalten der Tem-' . peratur des Uentils 5 und des Gehäuses 1»
Elin weiteres Merkmal des Ureiiventils S ist die Schaffung einer Tharmohohrung (tharmomell) 20, durchu/elebe die Temperatur des Ventiles 5 und der Probe auf einem vorbestimmten Wert gehalten werden können.
In Fig. 6 ist eine automatische uberujachungs- und Wischeinrichtunq nemäß der Erfindung dargestellt., Ein Arbeitsmittel flieüt in einer- Leitung 21 und luird von einer ÜberüuachungsvQrrichtung 22 gemäß vorstehender Beschreibung hin« sichtlich des- Dam pf«Flüssigkeitsverhältnisises überuiäöht„ tin das Dampf-Flüssigkeifcsverhältnis des Arbeitsmittels darstellendes Signal u/ifd an eine Subträktionöeinfichtung angelegt» Das Signal wird durch sine übliche elektrische (oder fotelektrische) Fühleinrichtung '15 erzeugt, die von dem Sehujebekörper 14 aktiviert iDird» Weiterhin wird an die Subträktiunseifirichtung 23 ein Bezugssignal angelegt, um!·* ches das uampf«Flüssigkeitsverhaltnis darstellt, auf welchem das Arbeitsmittel gehalten u/erden soll« Dieses Bezugssign.ai kann durch in der Technik bekannte Verfahren efzeugt ujerden*
Das Ausgangssignai der Subtraktionseinrichtung 23 stellt dann die Abweichung des DampfVFlüssigkeitsüerhHl.t* nisses des Arbeitsmittels van dem geu/ünschten Uarhäitnis dar. Diöses Signal ujird als Fehlersignal an einen ServomptOr 24 angelegt, der zur Steuerrung der Einstellung eineä^Uentiles
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25 verwendet uiird| weicnes den Zufluß einer Komponente, beispielsweise Butan für eine Komponentenquelle 26 bsrftlOt:, die in die Leitung 21 fließen kann, Die Einstellung des Ventils 25 wird geändert* bis das Fehlorsignal auf Muli zurückgeführt ist, und auf diese tileise wird das Arbeitsmittel kontinuierlich überwacht und mit der Komponente kombiniert f um eine-= vorbestimmte Zusammensetzung hinsichtlich des. üampf-Flüssigkeitsverhaitnisses zu erhalten. '
del einem besonderen Beispiel mar die fiüssigkeitsbemessungseinrichturtfj ein konisches aus rostfreiem Stahl bestenendes Verschlußstück mit einem Durchmesser von etu/a 31,75 ,:ifti ( 1 1/4 Zoll) an der iititts seiner Längsachse« Ein nalbkugeiförmiger becher mit einem Durchmesser vonetwa 12,7 mm (ü,S Zoll) mit einem Aufnanrtieverfrvögen von Q,7 Cfn li/ufde in das Verschlußstüoi an der fitittelünie des 31,75 mm Durchmessers gefräste 1^In Ab^ugsbecher iuurde in das Versehiuß0tück an der gleichen ifUttelünie in öinem Ulinkel van 120° in uegenuhrzeigerrichturtg von dem Probenbecher* gesehen VDh dem kleinen Ende des konischen Iferschlußstückes, geftäste Eine Abzugsleitung luurde won dem &öden des Bechers durch das Versehlüösfeück gebohrt« Ein Umgehungsschlitz für die flüssigkeitsprobe uiurde in das Verschlußstück auf der . gleichen lllittellinie an· etner Stellung 120° in Gegenuhrzei«
van dem Ab-2ygs|iödhier:; und der Abzugsleitung gefräst« Das konische aa& .^os^tf-rieU/aim Stahl bestehende Werschltißstüök uiurde in 'eine PolyteträfluorMthylen("Teflon")-
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Hülse mit pausender konizitat oingesetzt« üie beiden ι eile - luu r den dann in einen flies si ng Verschluß (brass Lock) eingesetzt, ; duT mit 'jem ρräzisionsgebohrten Gasströmunyseichrohr 15 zusannienpa'.?te. uie üernessun'jseinr icntüng wurd-e gespült uru: ijnfiij.it iius der Stellung, die in Kiyc 2 wiedergegeben ist. Jie "üiiiessungse .nrichtung luurde denn um 120 irr die in t ig« 3 ω i pder^jegebene StelLunn. gsdrehte Oeir Druck unter ifcm 'luecksilberabgedichteten bchuiRbekörper 14uiurde auf 7bO min H'-, mit einem Wullmatikdruckreqler aufrechterhalten. ^ie veriuenrjete Probe u/ar ein handelsübliches Benzin erster Qualität» Die obengenannte 'Arbeitsweise ■ wurde tiei einer Prüfung mehrerer Proben beibehaltenj die auf Temperaturen im Hereich van 49 bis 57Q C (120 bis 134° F) gehalten wurden, und zwar durch eine übliche Temperatursteuereinrichtung. J'i-e Stellung des Schwebekor.jers 14 ist auf der Abszisse der graphischen Darstellung gemäß Fig. 7 an jeder der betreffenden 'emperaturen, die auf der Ordinate der graphischen Darstellung angegeben sind, angezeigt. In der Zeichenerklärung sind diese Punkte mit I bezeichnet.
Um di=e Genauigkeit des Verfahrens und der Vorrichtung gemäu der Erfindung zu verifizieren, wurden Teile der obengenannten Benzinprobe hinsichtlich ihres Dampf-Flüssigkeitsverhältnisses durch zwei andere Arbeitsweisen analysiert, die als AST(fl«Verfahren und berechnetes Verfahren bezeichnet sind (bzw. in der Zeichenerklärung gemäß Figo 7 als II und III angedeutet sind)e Bei dem ASTHd-Uerfahren wird ein abgemessenes Volumen flüssigen Brennstoffs bei einer Temperatur -·
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von 0 bis 4,5° C (32 big 4QQ F) durch eine Kautaphjuks-phelde.= ipand in eine mit Glycerin qefüllte Büfette eingefühpt. wie »gefüllte Bürette wird in einen te>,iperaturgesteu-3r ten yJassei1« h%u= angeordnet. üas Uemp fyolumen,' das siah im' blHighfjsU'icnt lüi-t ■. "lüssigen: Brennstoff gefindet, wurde bei jp.der der oben angeuHj-TUß tE.jn fempBrsturen und bei dum glnichen üruck Man 760 mm Rg gemessen,, üas Wampf=P lüssigkBitsv/Brhältnis wufde denn gijs dem yon dem .Oarnpf in dep Büfette v_errJr>Jn=gten. UoIu = men und ays dein anfänglich gemessenen Valunien der yerujende> ten Flüssigkeit berechnete Bei dem berecnneten Verfahren wurden der "Keid Vapor" ürijek und die 10)ς, 20fa und- SO/oeUes sfeillatiofTspunkke für ejie gegebene Probe bei jeder der genannten Te,mperati-!ren bestirnrnt, Oa§'Dampf^FJLü hältnis qjurde aus diesen Flüehtigkeitsdafeen nängg| die ir\ der Tephfiik dargeßtelit iind (siehe i? ORgeHandbopk, Seiten 154 und 15B) gp.sRhätgt, Die dieser Prüfungen? die in Fig, -7 dargestellt sind, ?e.iggpij daß das Verfihren und die Varriehtung gemäß der Ipfindung verwendet luepd.en können,), um da§ pampf«F!ügsigkeit§yePh!ltni§ einer BenzinpFigbe m erhslten, ύ.η§ mit dem bekannten Viff« fihren gut üpereinstinimt*
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Claims (6)

  1. ■ ■ . ' '-"161'8971A
    Patentansρrücne " . r
    Vorrichtung zum Bestimmen des Dampf-Flüssigkeitsverhältnisses eines lYlotorbrennstof f es , gekennzeichnet durch eine ein Oberende und ein Unterende aufweisende Ausdehnungskammer (l3), eine Schwimmjl- bzw. Schwebeeinrichtung (14), die sich im abdichtenden Eingriff mit den liiander der Kammer befindet und sich zwischen dem Oberende und dem Unterende der ' Kammer bewegen kann, und durch einrf Pfcobeneinrichtung (5),um eine Arbeitsinittelprobe in eine Stellung in Verbindung mit dem Unterende der Kammer abzugeben.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Probeneinrichtung ein Ventil (5) mit einem Probenbecher (17) aufweist, der in abdichtemdem Eingriff mit dem Unterende der Ausdehnungskammer (13) angeordnet werden kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (5) einen Abzugsbecher (l8) aufweist, der in abdichtendem Eingriff mit dem Unterende der Ausdehnungskammer (l3) angeordnet werden kann.
  4. 4, Vorrichtung nach Anspruch- 2 oder 3, gekennzeichnet durch' eine probenauslaßeinrichtung (8) für den Durchgang einer Arbeitsmittelprobe aus der Ausdehnungskammer (l3) durch das Ventil (5) hindurch, und durch eine Probeneinlaßeinrichtung (4) für den Durchgang von Arbeitsmittel zu dem Ventil. .
  5. 5, Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da-
    ';' 109834/126 4 . __ ßAÖ original
    durch gekennzeichnet, dau die Probeneinrichtung eine. Probeneinlaßeinrichtung für den Durchgang einer Arbeitsinittelprobe zu der Vorrichtung, wenigstens eine Probenauslaßeinrichtunq für den Durchgang einer "Arbeitsmittelprcbe". von der Vorrichtung, und ein drehbares Ventil (5) mit einem i-robenbecher (l7) und einem Abzugsbecner ("18) aufweist, der Probenbecher (17) abwechselnd in abdichtenden Eingriff mit der Probeneinlaße.nrichtung und dem ünterende der Ausdehnungskammer (13) ■angeordnet werden kann und der Abzugsbecner (18) die AusdehnungsKammer mit der Probenausiaßeinrichtung werbinaen kann, wenn der Probenbecher in abdichtendem Eingriff mit der ProDsneinlaßeinrichtung angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5 gekennzeichnet durch eine Leitungseinrichtung (19), welche die ProbeneinLaOeinr Ich tung' (.4) und die Probenausiaßeinrichtung verbinden kann, wenn= die Probenkammer (17) sich in abdichtemdem Eingriff mit der Ausdehnungskammer (l3) befindete
    7o Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (lO, 11) zum Aufrechterhalten eines vorbestimmten Druckes zwischen-der jchwebeeinrichtung Λΐ4) und dem uberende der Ausdehnungskaßimer (.13),
    die - "■·""■"· . -
    lu en η achuuebeeinrichtung sich hebt.
    B0 Vorrichtung nach ainem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (15) zum Abfühlen der Stellung der Schiebeeinrichtung (14) und zum Erzeugen eines Signales.
    109834/1264
    9/ Vorrichtung zum Steuern des OampfwFlüssigKeits<* oltnisses eines Watopörennatuffes,. oern eine das Dampf*« Flüssigkoitsverhältnis .beeinflussende Kgniponante zuyemisQht ist., gei^nnzeiphnet durgh eine Einricnt.:.fnn zum tipzeuoen eines Signales, welches ein yarbestim-itps.. uampf = Flüssigkeits« darstellt, eine tlinpichtung ium Erzeugen eines
    i ufplches cje.n Unfcef§ghiqd. ziyisshe.n dem Bezugs^ signal und dem von ύβτ Vorrichtung gemäß Äns.H£ueh ö erzeugter Signal darstelltf und durch eine Einrichtung» die auf das Fehlcrsignal ansprictit, um die Zugabe dBf Kariipgnente zu steuern, die das Oampfwflussigkeitsverhältnis, beeinflußt, /InJ. Verfahren zur Bestimmung des Dampf«Flüssig< <Bitp~ Verhältnisses eines lülotortirennstaffes, dadurch gekennzeichnet} daß ein Brennsttjffprobenätroni in eine Vorrichtung fliejien gelassen ujird,. die eine Schiebeeinrichtung in einsf Ausdehnungskammer ,auf uiei^t» Wobei die Kgdiinep an ihrem Untep=" ende durch ein bBUiegbares Ventil abgeschiBssen mird| der Probenstrom in eine Prabenkammei' in dem Ventil eintreten •gelassen ujird, im u/esentlicher} gleichlaufenä die Auidehnungs» kammer entleert luir.d und die Probinkanime]? des Ventils in eine Stellung in Verbindung mit der Äusdphnungskammer be« uiegt wird, in welcher die ^teilung der Schiuebpeinrightung das DampfeFlüssigkeitsuerhältFils des BrennstQffis anzeigts
    />Λ .-■-■"
    (HÄ Werfahren ztim (flisüshen eines !flotörbrenngteffes auf
    ein .vorbestimmtss Dampferiüssigkeitsyerhlitnis, tti0.be.i dem IKlcitqpbrennstoff eine dfs I3ampf**FlüssigkeitsVßrhältnis
    1 01134/12J 4 BAD ORIGINAL
    .Λ"ν-..:- -16A8974
    fXussends Komponente zugegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daB ein erstes Signal erzeugt uuird, njelches "das Dampf- "" flüssigkeitsverhältnis, wie es durcn das Verfahren i-emüß Mnapruch 10 besti.'-mt. ist, darstellt, ein zweites Signal erzeugt mird, uislcnes ein vorbestimmtes üsmpf-iFlüssigkeits-
    darstellt,: und ein Fehlersignal erzeugt uiird, dan Unterschied zwischen dem ersten und dem zureiten Sirjaal darstellt und die Zugabe der Komponente, die das Dempf-Flüssigkei'tsverhältnis beeinflußt, in Übereinstimmung mit der Größe des Fehlersi^nals steuert.
    ORIGINAL
    109834/1264 - AL
DE19671648974 1966-07-05 1967-07-03 Vorrichtung zum Bestimmen des Dampf-Flüssigkeits-Verhältnisses eines Motorbrennstoffs Expired DE1648974C3 (de)

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