DE1648646C - Vorrichtung zur Messung einer Druck kraft - Google Patents
Vorrichtung zur Messung einer Druck kraftInfo
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Description
ι a »
Die Ei findung bezieht sich auf eine Vorrichtung bänder sein. Weiterhin kann sich die Länge des
zur Messung einer Druckkraft, die ein mindestens Mantetobschnlttes Über etwa 15 Bogeng·»;: »inet
einlagig um einen Mantel eines Körpers gewickeltes Ecke des Mantels erstrecken.
Spannband auf diesen Körper nach dem Spannen Der Mantelabschnitt kann in einer besonderen
flusUbt, insbesondere zur Messung einer von einem 5 Ausführung nach der Erfindung auf einem Gleitschuh
ben einer Fernsehbildröhre ausgeübten Druckkraft, parallel zueinander angeordnete und über eine An-
zur Einstellung eines z. B. pneumatischen Spann- und schlagtraverse verbundene Führungsstangen auf-
besondere Maßnahmen zur Verhinderung der Aus- und auf einer dem Mantelabschnitt gegenüberliegen-
wirkungen einer Implosion des Bildröhrenkolbens den Seite eine Aufnahmevorrichtung für eine Meßuhr
notwendig. Eine dieser Maßnahmen besteht darin, und eine Einstellvorrichtung zur Einstellung der Lage
um den Bildröhrenkolben einer Fernsehbildröhre ein des Mantelabschnittes aufweisen.
zwar unmittelbar hinter der Formtrennungslinie des Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
wird z. B. ein pneumatisches Spann- und Verschluß- F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Vorrichtung zur
werkzeug benutzt. Das Spannband muß mit einer Messung einer Druckkraft,
gewissen Spannung um den Kolben der Fernsehbild- ao F i g. 2 einen Schnitt entlang einer Diagonale der
röhre herumgewickelt werden, um die gewünschte Vorrichtung nach F i g. 1.
Wirkung zu erreichen. Gefordert wird z. B. für eine In F i g. 1 ist mit 1 der Körper bezeichnet, der
sogenannte implosionssichere Fernsehbildröhre eine einen Mantel 2 aufweist. Dieser Mantel hat auf seiner
Druckkraft von etwa 9SO kg an den Ecken einer äußeren Oberfläche die gleichen Abmessungen wie
etwa rechteckigen Fernsehbildröhre. Die Einstellung 4$ eine sogenannte rechteckige Fernsehbildröhre. Der
einer derartigen Zugkraft und vor allem die Einhai- Mantel 2 besteht aus feststehenden Mantelteilen 3
tung der geforderten Werte während der Herstellung und verschiebbaren Mantelabschnitten 4. Die verwar bisher schwierig, da die verwendeten Stahlbänder schiebbaren Mantelabschnitte 4 liegen in den Ecken
etwas in ihrer Qualität schwanken und geringe Unter- des Körpers 1. Sie erstrecken sich, wie insbesondere
schiede in der Qualität bereits größere Abweichun- 30 aus F i g. 2 ersichtlich, nur über eine gewisse Breite
gen von den geforderten Druckkräften ergeben. Das des Mantels, die größer als die auf diesem Mantel-Spannband wird dabei derartig weit gereckt, daß bei abschnitt liegende Breite des Stahlbandes 5 ist.
der Ausbildung eines Stahlbandes aus einem spezial- Der Mantelabschnitt 4 ist auf einem Gleitschuh 6
legierten Stahl der Arbeitspunkt zwischen den beiden befestigt, der seinerseits in einem Gehäuse 7 liegt.
Fließgrenzen liegt. 35 Der Gleitschuh 6 weist zwei parallel zueinander
Von großer Wichtigkeit ist daher eine Vorrichtung angeordnete Führungsstangen 8 auf, die über eine
zur Messung der Druckkraft, die praktisch als Lehre Anschlagtraverse 9 miteinander verbunden sind. Das
wirkt und auf der die Druckkraft der Spannbänder Gehäuse 7 kann aut einer Bodenplatte 10 befestigt
für eine bestimmte Einstellung des Spann- und Ver- sein, die ihrerseits mit dem Körper 1 verbunden ist.
Schlußwerkzeuges festgestellt werden kann. Nach der 40 Zwiscnen dem Gehäuse 7 und den Führungsstangen 8
Erfindung wird in einer Vorrichtung zur Messung sind z. B. Kugelführungen 11 angeordnet,
der Druckkraft eingangs genannter Art dk Läisit!:·. ■■■■£
Auf der dem Mantfi!absch->i'.t 4 gegenüberliegenden
des Spann- und VerSvhJu" -'- ν J:.durch er- GeiU dci Gehäuses? »si cm. hii>itetv.und>tuiig !2
j J,; -1^-Γ-Vnr";:->'":-o aus einer geireuen Nach- 7\r Einstellung der Lage des Mantel2bs..hnittes4
bildung des Mantels besteht, der aus feststehenden 45 befestigt, die aus einer Druckplatte 13, einer Spindel
Mantelteilen und mindestens einem in seinem Mittel- 14, einem Einstellknopf 15 und einem feststehenden
teil etwa senkrecht zur Manteloberfläche verschieb- ein Gewinde aufweisenden Gegenhalter 16 besteht,
baren, auf eine gewünschte Vorspannung einstell- Zwischen die Druckplatte 13 und die Anschlagbaren und mit einer Meßeinrichtung verbundenen traverse 9 kann nun, wie insbesondere aus F i g. 2
Mantelabschnitt zusammengesetzt ist. Eine derartige 50 hervorgeht, ein Halteteil 17 für eine Meßuhr 18
Meßeinrichtung ist grundsätzlich für jede Mantelform angeordnet werden, an dessen einer Seite sich eine
eines Körpers geeignet, z. B. für eine zylindrische Bohrung befindet, durch die der Druckstift 19 hin-Form als auch für eine etwa rechteckige Form. durchragt.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung kann der Wenn nun das Spannband, also das Stahlband 5,
Mantel gleich dem Außendurchmesser einer etwa 55 um den Körper 1 mit einer gewissen Zugkraft herumrechteckigen Fernsehbildröhre hinter der Form- gewickelt ist, kann durch Drehen des Einstellknopfes
trennungslinie des Frontglasrahmens sein. Ein auf 15 das Halteteil 17 und durch dieses der Druckstift
diesen Körper bzw. auf diese Lehre aufgespanntes 19 gegen die Anschlagtraverse 9 gedrückt werden,
oder aufgewickeltes Spannband erzeugt dabei einen Vor dem Spannen des Spannbandes 5 wird z. B.
bestimmten Druck für eine bestimmte Einstellung des 60 der Mantelabschnitt 4 derart eingestellt, daß er um
Spann- und Verschlußwerkzeuges. Auf Grund der einen geringen Betrag von etwa 1 mm über die Ober-Anbringung von geeigneten Meßapparaturen kann fläche der benachbarten Mantelteile 3 hervorsteht,
nun das 'Spann- und Verschlußwerkzeug sozusagen Dieser Betrag hängt von dem Hub ab, auf den die
auf einen bestimmten geforderten Druckkraftwert Kraftmeßvorrichtung eingestellt ist. Bei der Verwengeeicht werden. 65 dung von Dehnungsmeßstreifen ist wegen des gerin-
Stelle des Halteteiles 17 zwischen die Anschlagtraverse 9 und die Druckplatte 13 eingesetzt werden.
• WUhrend des Spannens des Sparnb«nde» 5 drückt
dieses über den Mantelabschnitt 4; über die beiden
Führungsstangen 8 sowie die Anschlagtraverse 9 gegen den Druckstift 19, bzw. auf die hler eingesetzten
Druckteile der Dehnungsmeßstreifen, so daß nach dem Spannen an der Meßuhr 18 die auf den Manteiabschniu
4 einwirkenden Krftfte unmittelbar z. B. in kg abgelesen werden können.
Claims (1)
- Patentansprüche:IO1. Vorrichtung zur Messung einer Druckkraft, die ein mindestens einlagig um einen Mantel eines Körpers gewickeltes Spannband auf diesen Körper is nach' dem Spannen ausübt, insbesondere zur Messung einer von einem Spannband zwecks Implosionsschutz auf einen Kolben einer Fernsehbildröhre ausgeübten Druckkraft, zur Einstellung eines z. B. pneumatischen Spann- und Verschluß- »o Werkzeuges, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus einer getreuen Nachbildung des Mantels (2) besteht, die aus feststehenden Mantelteilen (3) und mindestens einemin seinem Mittelteil etwa senkrecht zur Mantel- »s oberfläche verschiebbaren, auf eine gewünschte Vorspannung einstellbaren und mit einer Meßeinrichtung (18) verbundenen Mantelabschnitt (4) zusammengesetzt ist.2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (2) gleich dem Außendurchmesser einer etwa rechteckigen FernsehbiSr! hinter der Formtrennungslinie des TÖSnU einem oder beiden de,· vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des MantelabschnHtes 4 größer als die auf diesem Mantelabschnitt (4) fiegende Breite des oder der Spannbander (5) ist.4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die L8nge des Mantelabschn.ttes(4) über etwa 15 Bogengrad einer Ecke des Mantels (2) erstreckt.5 Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantelabschnitt (4) auf einem Gleitschuh (6) befestigt ist. .... .6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitschuh (6) zwei parallel zueinander angeordnete und über eine Anscblagtraverse (9) verbundene FUhrungsstangen (8) aufweist.7 Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitschuh (6) in einem auf einer Bodenplatte (10) angeschraubten Gehäuse (7) gelagert ist, das auf einer dem Mantelabschnitt (4) gegenüberliegenden Seite eine Aufnahmevorrichtung (17) für eine Meßuhr (18) und eine Einstellvorrichtung (12) zur Einsteilung der Lage des Mantelabschnittes (4) aufweist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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