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DE1648227A1 - Waermestrahlungsdetektor - Google Patents

Waermestrahlungsdetektor

Info

Publication number
DE1648227A1
DE1648227A1 DE19671648227 DE1648227A DE1648227A1 DE 1648227 A1 DE1648227 A1 DE 1648227A1 DE 19671648227 DE19671648227 DE 19671648227 DE 1648227 A DE1648227 A DE 1648227A DE 1648227 A1 DE1648227 A1 DE 1648227A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heat
detector according
radiation
thermoelectric
consuming body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19671648227
Other languages
English (en)
Other versions
DE1648227C3 (de
DE1648227B2 (de
Inventor
Stevens Norman B
Errett Daryl D
Colton Walter J
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Raytheon Co
Original Assignee
Hughes Aircraft Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US546976A external-priority patent/US3405273A/en
Priority claimed from US546832A external-priority patent/US3405272A/en
Application filed by Hughes Aircraft Co filed Critical Hughes Aircraft Co
Publication of DE1648227A1 publication Critical patent/DE1648227A1/de
Publication of DE1648227B2 publication Critical patent/DE1648227B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1648227C3 publication Critical patent/DE1648227C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J5/00Radiation pyrometry, e.g. infrared or optical thermometry
    • G01J5/10Radiation pyrometry, e.g. infrared or optical thermometry using electric radiation detectors
    • G01J5/12Radiation pyrometry, e.g. infrared or optical thermometry using electric radiation detectors using thermoelectric elements, e.g. thermocouples

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Radiation Pyrometers (AREA)
  • Photometry And Measurement Of Optical Pulse Characteristics (AREA)
  • Measuring Temperature Or Quantity Of Heat (AREA)

Description

  • Wärmestrahlungsdetektor" Die Erfindung bezieht sich auf einen Wärmestrahlungsdetektor und insbesondere auf einen für infrarote Strahlung empfindlichen Detektor, der eine der Strahlung entsprechende elektrische Spannung erzeugt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Wärmestrahlungsdetektor dieser Art in Bezug auf seine Empfindlichkeit zu verbessern und seine Zeitkonstante herabzusetzen.
  • Der Wärmestrahlvngsdetektor nach der Erfindung besteht aus mindestens einem Thermoelement, dessen warme Verbindungsstelle die Strahlung empfängt, während die kalte Verbindungsstelle an einen wärmeverbrauchenden Körper, also eine Wärmesenke, angeschlossen ist. Zur Lösung der genannten Aufgabe sieht die Erfindung einen dünnen, von dem wärmeverbrauchenden Körper gehaltenen und einen Hohlraum in die-. sem überspannenden Tragfilm, mindestens einen elektrisch leitenden, von dem Film gehaltenen Wärme sammler oberhalb des Hohlraums und mindestens zwei aus verschiedenen Metall len bestehende, auf dem Film angeordnete thermeclektrische Glieder vor, von denen jedes mfi seinem einen Ende an den Wärmesammler angeschlossen und mit seinem anderen Ende thermisch leitend mit dem Wärmeverbraucher verbunden ist.
  • Weitere wesentliche Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele und sind in den Patentansprüchen definiert.
  • Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele. Es zeigen Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Thermoelements vom üblichen Aufbau, Fig. 2 eine erfindungsgemäß gestaltete Thermosäule in Draufsicht, Fig2A eine Variante der Thermosäule nach Fig. 2, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 in Pig. 2 und Fig.3A einen Schnitt nach Linie 3A-3A in Fig. 2A.
  • Im Schema nach Fig. 1 sind zwei Ausgangsleitungen 10 elektrisch mit metallenen- Segmenten 12 und 14 verbunden, deren Metalle so gewählt sind, daß eine thermoelektrische Kraft erzeugt wird. Die Segmente 12 und 14 können aus irgendwelchen Metallen bestehen, zusammengenommen diese Eigenschaft haben, beispielsweise aus Wismut und Antimon. Die Metalle sind physisch in einem Bereich 16 miteinander verbunden, der als die warme Verbindungsstelle des Thermoelements bezeichnet werden kann. Um den Empfang infraroter Strahlung zu verbessern, hat es sich als zweckmäßig erwiesen, den dafür empfindlichen Bereich 18 der warmen Verbindungsstelle i6 zu schwärzen. Im Betrieb erzeugt der strahlungsempfindliche Bereich 18 der warmen Verbindungsstelle 16 eine Spannung gegenüber der kalten Verbindungsstelle 20, wobei die letztere thermisch stabil auf einer relativ konstanten Temperatur gehalten wird, während der empfindliche Bereich 18 durch ankommende Strahlung erwärmt wird. Im typischen Fall ist die Ausgangsspannung an den Leitungen 10 proportional dem Maß der Erwärmung, die ihrerseits direkt der gesamten Strahlung entspricht, die auf den strahlungsempfindlichen Bereich 18 einwirkt.
  • Auf dieser Grundlage aufbauend sei nunmehr die Ausführungsform der Erfindung nach Fig. 2-- und 3 näher erläutert. Die darin dargestellte Thermosäule besteht aus einem wärmeverbrauchenden oder kalten Körper 22, der - thermisch gesprochen-eine Wärmesenke darstellt. Der Körper 22 ist in der Mitte mit einem Hohlraum 23 versehen. Er besteht aus thermisch gut leitendem Material und ste-t---eine relativ große Masse im Vergleich mit den übrigen Elementen der nachstehend beschriebenen Thermosäule dar. Oberhalb der einen Außenfläche des Körpers 22, der in Hinblick auf seine Eigenschaft als Wärmesenke nachstehend kurz als Wärmeverbraucher bezeichnet werden soll, ist ein Tragfilm 24 angeordnet, der sich über den Hohlraum 23 hinweg erstreckt. Als Material für den Tragfilm 24 hat sich Aluminiumoxyd als geeignet erwiesen, weil sich Filme aus diesem Material leicht aufbringen und mit den Teilen des Wärmeverbrauchers 22, welche den Hohlraum 23 umgeben, gut durch Epoxyharze oder andere Harze mit Klebkraft verbinden lassen. Der Tragfilm 24 aus Aluminiumoxyd kann außerordentlich dünn sein. Seine Dicke liegt beispielsweise in der Größenordnung von 1000 i. Trotz dieser relativ sehr geringen Dicke liefert der Film aus Aluminiumoxyd die mechanische Festigkeit, die nötig ist, um einen dauerhaften und gegen Stoß unempfindlichen Detektor zu schaffen. Der Film aus Aluminiumoxyd hat überdies die Aufgabe, den Wärmeverbraucher 22 elektrisch gegen die Thermosäule zu isolieren, zugleich aber zwischen der Thermosäule und dem Wärmeverbraucher eine thermisch leitende Verbindung herzustellen.
  • Die in Fig. 2 und 3 dargestellte Thermosäule besteht aus relativ dünnen Segmenten. Auf diese Weise erhält die Thermosäule den erwünschten isothermischen Charakter.
  • Zur Herstellung der Thermosäule dienen Aufdampfverfahren, mittels deren die einzelnen Bestandteile der Säule hergestellt werden. Nachdem der Tragfilm 24 auf den Wärmeverbraucher 22 aufgebracht worden ist, wird eine durch Photoätzen hergestellte Maske über den Film 24 gelegte um darauf eine Oberfläche abzugrenzen, die eine strahlungsempfindliche Bläche bildet und nachstehend als Wärme sammler oder Kollektor 26 bezeichnet wird. Ein Verdampfungsverfahren üblicher Art wird dann angewendet, um auf der genannten Oberfläche einen dünnen Film aus gut leitendem Material, beispielsweise Silber oder Gold, niederzuschlagen, der den Kollektor 26 bildet. Die Verfahren des Photoätzens und Verdampfens begrenzen die Dimensionen des Kollektors 26 scharf. Beim nächsten Schritt wird der Kollektor 26 und ein Abschnitt des Films 24 wiederum maskiert und ein erstes thermoelektrisches Material 28, beispielsweise Antimon, auf den in'Fig. 2 rechts erscheinenden Teil des Tragfilms 24 aufgedampft. Hierauf wird eine zweite Maske aufgelegt, die den Kollektor 26 und die Schicht aus dem ersten thermoelektrischen Material 28 überdeckt, und es wird sodann ein zweites thermoelektrisches Material 30, beispielsweise Wismut, auf den in Fig. 2 links erscheinenden Bereich des Tragfilms 24 àufgedampft.
  • Die Filme 28 und 30 bilden im Sinne der obigen Ausführungen die beiden thermoelektrischen Segmente oder Glieder zur Erzeugung der thermoelektrischen Kraft. Der Aluminiumoxydfilm 24, der die thermoelektrischen Glieder 28, 30 gegen den wärmeverbrauchenden Körper 22 elektrisch isoliert, stellt andererseits eine thermisch leitende Verbindung zwischen den Gliedern 28, 30 einerseits und dem wärmeverbrauchenden Körper 22 andererseits her. Nach diesen Arbeitsschritten besteht die Thermosäule in Reihenschaltung aus einem thermoelektrischen Glied 28, einem Kollektor 26 und einem thermoelektrischen Glied 30. In Bezug auf die Arbeitscharakteristika hat es sich als erwünscht erwiesen, dem Kollektor 26 eine Dicke von ungefähr 500 i zu geben, während die thermoelektrischen Glieder zweckmäßigerweise eine Dicke von ungefähr 3000 bis 4000 i erhalten. Im übrigen wird für eine gut elektrisch leitende Verbindung an der Stelle 32 zwischen dem Kollektor 26 und den beiderseitigen thermoelektrischen Gliedern 28 und 30 gesorgt.
  • In der bevorzugten Ausführung besteht der Detektor nach der Erfindung. nicht nur aus einem einzigen Thermoelement, sondern gemäß Fig. 2 aus einer Vielzahl derartiger Elemente, die in Reihe geschaltet sind und eine Thermosäule bilden. Diese Säule besteht gemäß Fig. 2 aus einer Vielzahl einzelner thermo elektrischer Elemente in Reihenschaltung.
  • Die Säule enthält somit eine Vielzahl von wärmeempfindlichen Kollektorelementen 26, von denen jedes mit entsprechenden Bereichen des wärmeverbrauchenden Körpers 22 durch Segmente der voneinander verschiedenen thermoelektrischen Glieder 28 und 30 verbunden ist. Benachbarte thermoelektrische.
  • Elemente 28 und 30 sind gemäß Fig. 2 beiderseits des in der Mitte angeordneten Kollektors 26 elektrisch miteinander verbunden, und zwar durch aufgedampfte Fortsätze 29. Die Anordnung besteht somit aus einer Vielzahl einzelner Thermoelemente in Reihenschaltung, so daß die Ausgangsspannung gleich der Summe der an jedem einzelnen Thermoelement erzeugten Spannungen ist und die Empfindlichkeitder Gesamtanordnung erheblich heraufgesetzt wird.
  • Besonders gute Ergebnisse sind bei Verwendung von Kollektoren aus Gold und Silber und thermoelektrischen Metallen 30 und 28 aus Wismut und Antimon erzielt worden. Doch sei bemerkt, daß jedes thermisch gut leitende Material für die Kollektoren verwendbar ist und andere Metalle als die genannten, sofern sie zusammen nur eine thermoelektrische Kraft von nennenswerter Größe erzeugen, verwendbar sind, um befriedigende Ergebnisse zu erhalten. Was den wärmeverbrauchenden Körper 22 betrifft, so haben sich Kupfer und Aluminium als zweckmäßig erwiesen.
  • Oberhalb der Außenfläche jedes einzelnen Kollektorelements 26 ist eine poröse Schicht 40 aus oxydiertem Wismut angeordnet. Die Schicht 40 aus porösem Wismut besteht aus einer Vielzahl von Wismutpartikeln, wobei die Oberfläche jedes Partikels von einem Überzug aus Wismutoxyd umhüllt ist. Das Material stellt somit elektrisch einen Isolator dar. Dieses aus Wismut gefertigte Material bietet der ankommenden Strahlung eine poröse Oberfläche dar, die praktisch die gesamte ankommende Strahlung auffängt und sich daher annähernd wie ein schwarzer Körper verhält. Außerdem hat das aus Wismut gefertigte poröse Material, welches die Schicht 40 bildet, weitere vorteilhafte Eigenschaften. Denn es ist mechanisch stabil, haftet gut am Kollektor 26 und verleiht dem gesamten Gebilde zusätzliche Steifigkeit und Pestigkeit.
  • Im ganzen genommen absorbiert das Material, aus dem die Schicht 40 besteht, die Strahlung gleichförmig über das Spektrum mit Einschluß des infraroten Bereichs. Das aus oxydierten Wismutpartikeln bestehende Material ist elektrisch nicht leitend und kann daher, wie bei 42 in Fig. 2 angedeutet, sich über alle Detektorbereiche erstrecken, ohne dabei elektrische Kurzschlüsse herzustellen. Daher ist ein derartiges Material vor allem von Vorteil, wenn es sich nicht um einzelne Thermoelemente handelt, sondern um Thermosäulen.
  • Ein zweckmäßiges Verfahren zum Aufbringen der Wismutoxydschicht 40 auf den Kollektor 26 besteht darin, daß das Gebilde in eine Vakuumkammer gebracht wird, in der es durch geeignete mechanische Mittel bewegt werden kann. Auf den Boden der Vakuumkammer wird dann ein kleines metallenes Gefäß gebracht, und metallenes Wismut wird in dieses Gefäß direkt unterhalb der Thermosäule eingefüllt. Aus der Vakuumkammer wird alsdann die Luft bis auf einen Restdruck unterhalb von 10 mm Hg abgesaugt. Bei diesem Druck ist in der Kammer immer noch restlicher Sauerstoff anwesent. Das Wismut wird sodann so weit erhitzt, daß ein Wismutrauch entsteht, der in der Kammer aufsteigt und die Außenfläche der Thermosäule umhüllt. Der Wismutrauch enthält die oben beschriebenen kleinen Partikel, die dann an der Außenfläche der Thermosäule haften. Es wurde gefunden, daß in dieser Weise in annähernd 1 bis 20 Sekunden eine relativ gleichförmige poröse Schicht auf der Außenfläche der Thermosäule erzeugt werden kann. Eine Dicke von etwa 20 Mikron ist im allgemeinen genügend.
  • Die aus dem porösen Wismut bestehende Schicht 40 ist einerseits elektrisch nicht leitend und andererseits thermisch sehr gut leitend. Es wurde gefunden, daß infrarote Strahlung, die an der Außenfläche dieser Schicht aus Wismut empfangen wird, thermisch mit großer Geschwindigkeit auf den Kollektor 26 übertragen wird, so daß die Zeitkonstante der Thermosäule sehr klein wird.
  • Es wurde ferner gefunden, daß der relativ dunne, thermisch gut leitende Kollektor 26, wenn er der'Strahlung ausgesetzt wird, wünschenswerte isothermische Eigenschaften hat. Nachdem der Kollektor 26 einen Strahlungspuls aufgenommen hat, wird er somit innerhalb seines gesamten Körpers innerhalb einer relativ kurzen Zeit gleichförmig in seiner Temperatur angehoben. Diese räumliche isothermische Gleichförmigkeit liefert ein Ausgangssignal, das direkt und genau dem Energiebetrag der empfangenen Strahlung entspricht.
  • Bei der Ausführung nach Fig. 2A und 3A sind zusätzliche Mittel vorgesehen, um den Wärmeaustausch zwischen den thermoelektrischen Gliedern 28 und 30 und dem wärmeverbrauchenden Körper 22 zu erhöhen. Dazu dient in dieser weiteren Ausführungsform der Erfindung thermisch gut leitendes Metall, vorzugsweise Silber oder Gold, das in Form einer relativ dicken Schicht 50 auf die thermoelektrischen Glieder 28, 30 und den wärmeverbrauchenden Körper 22 und/oder auf den Tragfilm 24 aufgedampft ist. Auf diese Weise stellt das Metall 50 eine thermische Verbindung zwischen den thermoelektrischen Gliedern einerseits und dem wärmeverbrauchenden Körper 22 andererseits her.
  • Gemäß Fig. 2A können einzelne Stücke des Metalls 50 derart angeordnet werden, daß sie benachbarte thermoelektrische Glieder 28, 30 beiderseits des zugeordneten Kollektors 26 übergreifen. Eine photogeätzte Maske kann verwendet werden, um die Form und Abmessungen der Stücke 50 genau zu definieren. Die Metallstücke 50 bilden eine thermoelektrische Verbindung zwischen den thermoelektrischen Gliedern 28, 30 und dem wärmeverbrauchenden Körper 22. Strahlung, die auf die thermoelektrischen Glieder trifft und in ihnen Wärme erzeugt, wird schnell an den wärmeverbrauchenden Körper 22 abgeleitet, so daß die kalten Verbindungen der hermosäule in thermisch stabilem Zustand gehalten werden.
  • Ein der Erfindung gemäß gestalteter Detektor ist vorzüglich zur Verwendung in Miniaturanordnungen geeignet, zeichnet sich durch hohe Zuverlässigkeit und geringe Zeitkonstante aus und ist besonders brauchbar in Fällen, wo es sich darum handelt, genaue Temperaturmessungen wiederholbar -unter verschiedenen Bedingungen der Umgebung zu erhalten, wobei auf die Komplikationen verzichtet werden kann,die mit der Verwendung von tiefgekühlten und vorgespannten Infrarot-Detektoren verbunden sind. Im übrigen wurde gefunden, daß Vorrichtungen nach der Erfindung besonders widerstandsfähig gegen mechanische Stöße und Vibrationen sind.

Claims (8)

  1. Patentansprüche : 1. Wärmestrahlungsdetektor, bestehend aus mindestens einem Thermoelement, dessen warme Verbindungsstelle die Strahlung empfängt und eine der Strahlung proportionale Spannung erzeugt, während die kalte Verbindungsstelle an einen wärmeverbrauchenden Körper angeschlossen ist, g e k e n n z e i c h -n e t d u r c h einen dünnen, von dem wärmeverbrauchenden Körper (22) gehaltenen und einen Hohlraum (23) in diesem überspannenden Tragfilm (24), mindestens einen elektrisch leitenden, von dem Film gehaltenen Wärmesammler (26) oberhalb des Hohlraums (23), und mindestens zwei aus verschiedenen Metallen bestehende, auf dem Film (24) angeordnete thermoelektrische Glieder (28, 30), von denen jedes mit seinem einen Ende an dem Wärme sammler (26) angeschlossen und mit seinem anderen Ende thermisch leitend mit dem wärmeverbrauchenden Körper (22) verbunden ist.
  2. 2. Detektor nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die die Strahlung empfangende Fläche des Wärmesammlers (26) mit einer porösen Schicht (40) aus elektrisch isolierendem Material überdeckt ist, die mit dem Wärmesammler (26) mechanisch verbunden ist, die Strahlung aufnimmt und auf die Fläche des Wärmesammlers (26) überträgt.
  3. 3. Detektor nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die poröse Schicht (40) aus feinen Partikeln besteht, von denen jedes mit einer Isolierschicht umhüllt ist.
  4. 4. Detektor nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die feinen Partikel aus Wismut und die Isolierschicht aus Wismutoxyd bestehen.
  5. 5. Detektor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c.h n e t , daß der Tragfilm (24) zur Herstellung einer thermischen Verbindung zwischen den thermoelektrischen Gliedern (28, 30) einerseits und dem wärmeverbrauchenden Körper (22) andererseits dient und zugleich die thermoelektrischen Glieder (28, 30) elektrisch gegen den wärmeverbrauchenden Körper (22) isoliert.
  6. 6. Detektor nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß eine Vielzahl von einzelnen Wärmesammlern (26) in Reihe mit einer Vielzahl von Paaren thermoelektrischer Glieder (28, 30) zur Bildung einer Thermosäule zusammengeschaltet ist.
  7. 7. Detektor nach einem dè Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß zusätzliches gut wärmeleitendes Metall (50) zur Herstellung der thermischen Verbindung zwischen den thermoelektrischen Gliedern (28, 30) und dem wärmeverbrauchenden Körper (22) vorgesehen ist.
  8. 8. Detektor nach Anspruch 5, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß das zusätzliche Metall (50) aus einer Schicht aus Silber oder Gold besteht, die in Berührung mit den thermoelektrischen Gliedern (28, 30) und dem Tragfilm t24) steht0 Leerseite
DE19671648227 1966-05-02 1967-04-25 Wärmestrahlungsdetektor Expired DE1648227C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US546976A US3405273A (en) 1966-05-02 1966-05-02 Detector arrangement having a collector with electrically insulating porous material thereon
US546832A US3405272A (en) 1966-05-02 1966-05-02 Film supported detector with low heat transfer impedance path from cold junctions tothermal sink

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1648227A1 true DE1648227A1 (de) 1972-04-06
DE1648227B2 DE1648227B2 (de) 1973-07-19
DE1648227C3 DE1648227C3 (de) 1974-02-28

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Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
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DE (1) DE1648227C3 (de)
GB (1) GB1126427A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3438764A1 (de) * 1983-12-06 1985-06-13 Kombinat Veb Keramische Werke Hermsdorf, Ddr 6530 Hermsdorf Thermoelektrischer detektor

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3438764A1 (de) * 1983-12-06 1985-06-13 Kombinat Veb Keramische Werke Hermsdorf, Ddr 6530 Hermsdorf Thermoelektrischer detektor

Also Published As

Publication number Publication date
DE1648227C3 (de) 1974-02-28
DE1648227B2 (de) 1973-07-19
GB1126427A (en) 1968-09-05

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977