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DE1645812A1 - Verfahren zur Gewinnung von Schmieroelen - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Schmieroelen

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Publication number
DE1645812A1
DE1645812A1 DE19681645812 DE1645812A DE1645812A1 DE 1645812 A1 DE1645812 A1 DE 1645812A1 DE 19681645812 DE19681645812 DE 19681645812 DE 1645812 A DE1645812 A DE 1645812A DE 1645812 A1 DE1645812 A1 DE 1645812A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oil
solvent
viscosity
lubricating oil
nmp
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19681645812
Other languages
English (en)
Inventor
Morris Herbert Comstock
Nixon John Ivey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Texaco Development Corp
Original Assignee
Texaco Development Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Texaco Development Corp filed Critical Texaco Development Corp
Publication of DE1645812A1 publication Critical patent/DE1645812A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G21/00Refining of hydrocarbon oils, in the absence of hydrogen, by extraction with selective solvents

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Lubricants (AREA)
  • Pyrrole Compounds (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

Texaco Development Corp. 1 3 «*%. New York, N .Y., V.St.Am. / Verfahren zur gewinnung von Schmierölen
Bei der Gewinnung von Schmierölen aus Naphtha trennt man eine Fraktion, welche die Schmierölbestandteile enthält, oder mehrere solche destillativ, und zwar für gewöhnlich durch Vakuumdestillation ab. Diese Rohschmierölfraktionen enthalten natürlich vorkommende, instabile Materialien, die dazu neigen, infolge Hitzeeinwirkung und/oder Oxydation in den Betriebs anlagen Niederschläge zu bilden oder auf sie korrodierend zu wirken« Bei paraffinlaohen'ölen ist es obendrein oft erwünscht, den Viekositätsindex dadurch zu erhöhen, dass man aus ihnen die stärker aromatischen Bestandteile mit niedrigerem Viskositätsindex entfernt. Zu diesem Zweck muss man eine beträchtliche Menge von im Rohstock enthaltenem Material, nämlich je nach den gewünschten Endproduktseigenschaften z.B. etwa 10 bis 6o£, entfernen oder gar zerstören. Der Üblichste Weg hierfür ist heutzutage die Extraktion mit Hilfe eines Lösungsmittels, das gegenüber den stärker instabilen Molekülen von hauptsächlich aromatischem und nlcht-kohlenwasserstoffartigern Charakter selektiv wirksam ist·
Bei der Behandlung von Ölen zwecks Entfernung ihrer instabilen, korrosiven und niedrigviskosen Beatandteile werden dem Rohe toc k beträchtliche, d.h. 10 Volumen-jC überschreitende Materialmengen entzogen. Diese Massnahrae unter« scheidet sich ausgeprägt von den bei der Scbmierölgewlnnung benutzten Entf ärbungsmaaanahmen, bei denen nur Spurenmengsa von z.B. weniger als 1,0* von färbendem Material entfernt *
POM11/1254 .2.
werden. Die Farbverbesferung erfolgt üblicherweise durch Behandlung mit Ton oder milder Säure oder durch milde Hydrierung und oftmals nach der Lösungsmittelextraktion* Ein nur zwecks Farbverbesserung behandelter Rohstock ist für gewöhnlich in bezug auf thermische und oxydative Stabilität oder Viskositätsindex unbefriedigend. Rohschmieröle werden auch oft einer Entparaffinierung unterworfen, um den Trübungspunkt oder den Stockpunktαtest herabzusetzen.
Man kennt bereits N-Methyl-2-pyrrolidon (abgekürzt HMP) als Lösungsmittel für die Abtrennung von Olefinen, Diolefinen und aromatischen Kohlenwasserstoffen sowie als Mittel zur Farbaufbesserung von Cl. Unbekannt war aber bishor die Tatsache, dass NMP ein leistungsfähiges Lösungsmittel zur Abtrennung einerseits von thermisch und oxydatlv unzureichend stabilen Bestandteilen au3 Schmierülfrakticnen und andererseits Bestandteilen mit niedrigem Viskositätsindex aus Schmier· öl ist.
Die Erfindung ist auf die Gewinnung von Schmierölen durch aufeinanderfolgende Destillation vorzugsweise unter Vakuu·.», Lösungsmittelextraktion mittels NMP als selektives Lösungsmittel, Entparaffinierung, Hemmstoffzugabe und Verschneidung gerichtet. Die Fertigschmieröle benötigen dabei keine Schlussbehandlungen, wie schwache Hydrierung oder Ton- bzw. Säurebehandlung. Beim Lösungsmittelraffinationsschritt v/lrd das Schmieröl mit zum Herauslösen von mindestens 10 Volumen-^ ausreichender Menge NMP bei einer Temperatur gewaschen, welche mindestens 10° beträgt, und vorzugsweise zwischen 10° und
009811/1254
121°C, aber unter dem Punkt völliger Mischbarkeit von Schmieröl und NMP liegt. Die NMP-Menge liegt dabei - auf
Schmierölstock bezogen - vorzugsweise zwischen 50 und 45OJi. Man erhHlt hierdurch ein Schmierölraffinat von verbessertem VlskositKtsindex und höherer thermischer und oxydatlver Stabilität. Bei Schmieröl auf Petroleumbasis braucht man zur Erzielung von Handelsware das Raffinat nur noch zu entparaffinieren und mit Hemmstoff zu versetzen, während bei naphthenlschen Schmierölen nur der Hemmstoffzusatz erforderlich ist. ä
Die Lösungsmittelextraktion mittels NMP eignet sioh für Schmieröle auf Petroleumbasis, wie sie z.B. zur Herstellung von Kurbelgehäuseschmierniitteln, sowie für naphthenische öle, wie sie z.B. zur Herstellung von Turbinenschmierölen verwendet werden. Der Viskositätsindex liegt bei Schmierölstock auf Petroleumbasis zwischen etwa 40 und 105 und beim raffinierten Schmieröl um mindestens 10 Einheiten höher. Bei Petroleu;.»chmierölen arbeitet man mit Extrakt Ions temper aturen zwischen etwa 49° und 121° und vorzugsweise etwa 6o° und 82° und einem NMP-Ül-Mengenverhältnis von 0,5 bis 4,5:1 und vorzugsweise 1 bis 3,4:1. Bei naphthenischen ölstocks liegen die entsprechenden Betriebswerte zwischen 10° und 93° und vorzugsweise 24° und 66° für Temperatur, sowie zwischen 0,5 bis 3,0 : 1 und vorzugsweise 0,75 bis 2,0 : 1 für die NMP-Dosierung. Beachtenswerterwelse liegt die Lösungsmitteldosierung bei NMP um etwa 5Q# unter der von Furfural- als weitverbreitet benutztem, selektiven Lösungsmittel.
- 4 00*811/1254
Lösungsnilttelrafflnlerte Paraffinöle sind typischerweise ziemlich paraffinreich und weisen Infolgedessen zlemlloh hohe Werte bezüglich Stockpunkt und Trübungepunkt auf. Um Schmieröl mit niedrigem Stookpunkt zu gewinnen, muss man diese paraffinischen Materlallen entfernen, waa z.B. In bekannter Weise mit Hilfe von Methyläthylketon-Toluol als Lösungsmittel geschehen kann. Zu diesem Zweck kühlt aan das so verdünnte, paraffinhaltige 01 so stark ab, dass sich das Paraffin In Form fester Kristalle ausscheidet, filtriert die Kristalle ab und trennt schliesslloh das 01 durch Destillation vom Lösungsmittel ab. Das Endprodukt 1st dann entparafflniertes Raffinatöl von niedrigem Stockpunkt·
Die beigefügte Figur zeigt in einem Blockdiagramm die Arbeitsschrittfolge bei der erfindungsgemässen Gewinnung von Schmierölen. Rohöl wird über Leitung 1 in die Rohöldestillieranlage 2 eingespeist, in der es in niedriger siedende Fraktionen, wie Gas, Kraftstoffdestillate und Gasöle, die über Leitung 3 ausgetragen werden, in Schmieröldestillate, die über Leitung 5 weitergeleitet werden, und in den Rohölrückstand zerlegt wird, der über Leitung 4 ausgetragen wird. Das Schmieröldestillat tritt in die Lösungsmittelextraktionsanlage 6 ein, wo es durch Auswaschen mit NMP in den Schmierölextrakt, der über Leitung 7 ausgetragen wird, und in Raffinatöl zerlegt wird, das über Leitung 8 in die Entparaffinierungsanlage 9 überführt wird· In Ihr werden die Wachse entfernt und über Leitung 10 ausgetragen. Das so entparafflnierte Raffinatöl wird über Leitung abgezogen, mit über Leitung 12 zugeführt em Hemm· toff vereinigt und achlieaelich über Leitung 13 .in die Mischanlage für das
Schmieröl-Handelsprodukt überführt'.
009I11/US4 . 5 -
~S~ 16A5812
Beispiel 1
Bei einer besonderen Ausführungsform der Erfindung diente als Schmierölstock ein als Wachsdestillat 20 bezeichnetes Rohöl-Vakuumdestillat mit den Kennwerten: 3US Viskosität °
bei 27,8° und 56,0 bei ^90C, Viskositätsindex 73,5, Brechungsindex 1,4820 bei 700C und Lovibond Tintometer-Farbsahl 580 (mit 1/2 Zoll-Zelle). Es wurde in einem Einstuf en-Ghargenex trakt ionsapparat einerseits mit NMP und andererseits in einem Parallelversuch mit Furfural als Lösungsmittel extrahiert. Din Versuchsbedingungen und -er^ebnisse sind in der nachstehenden Tabelle I zusammengestellt:
Tabelle I Versuehsbedinpunpen
Lösungsmittel Furfural NMP
Lösungsm.-Dosierung in # 200 200
Extraktionstemperatur in C 66 66
Raffinatölausbeute in Vol. ~% 85 75
Raffinatblkennwerte SU3-Viskosltät bei 57,8°C 317 265 SUS-Viskosität bei 99,O0C 52.6 51 »9 Viskositätsindex 9*·0 110·5 Farbzahl (mit 1/2 Zoll-Zelle) 50 20 Brechungsindex bei 700C l.*7O5 1·*68θ
Wie man sieht, liefert unter gleichen Extraktionsbedingungen NMP im Vergleich zu Furfural ein Raffinatöl mit wesentlich höherem Viskositätsindex·
Belaßte! 2
Beispiel 1 wurde mit der Abwandlung Niederholt, u&au mit Q lnei' V Ie la tuf en-Dauerbö tr lebs -Extrakt Ions an lag» gearb«i It et mirde, Dia Versuohsbedingungen und -ergebnlsse sind wieder tabellarleoh nachstehend
Tabelle II
Für das ViskositätsIndex-Niveau 90
Versuchsbedingungen
Lösungsmittel
Lösungsmittel-Dosierung Extraktionstemperatur, C Raffinatölausbeute in VoI·-
Furfural NMP
4oo
67
73,5
150
60
78,5
353
89,5
-12,2
378
55,7
90,0
-9,4
Kennwerte des entparaffinlerten Raffinats «_—___
3U3-Viskosität bei 37,80C SÜS-Viskosltät bei 99,0 C Viskositätsindex Stockpunkt in C
Lovibond-Farbzahl (mit 1/2 Zollzelle) 45 40
Für das Viskosität3 Index-Niveau 100 Versuc hsbed ingungen
Lösungsmittel · Furfural NMP
Lösungsmittel-Dosierung, VoI·-£ 66Ο 202
Extraktionstemperatur, C 85 60
Raf finatölausbeute in Vol. -g 59*7 72,7
Kennwerte des entparaffinierten Raffinats
Spez. Gewicht in 0API Λ 29*5 29,4
SÜS-Viskosltät bei 37,8°C 3Oo 252
SUS-Viskosität bei 99,O0C 53*0 *9#8
Viskositätsindex 100,0 100,0
Stockpunkt In 0C -12,2 -15*0
Auch bei diesem Dauerbetriebsνersuch zeigt eich die starke Überlegenheit von MMP gegenüber Furfural, indee ein vorgegebener Viskosität« Index des Raff inatöls mit ihn In viel niedrigerer Dosierung und bei niedrigerer Extraktionstemperatur und obendrein noch «it höherer erzielt wird,
Beispiel ^ » -
Blne als 300 Pale Stock bezeichnete Vakuumdeetillatfraktlon
oomi/t*s* ^7 "
ORiGiNAL INSPECTED
aus naphthenisehem Rohöl wurde unter den In Tabelle III angegebenen Bedingungen mit MMP behandelt· Die Kennwerte von Eingabeöl, Raffinate1 und Extrakt sind in Tabelle IV 2USanmengesteilt. Tabelle III
Betriebsbedingungen
Lösungsmittel-Dosierung in Vol·-^
Extrakt-Auslasstemperatur in G Raffinat-Auslasstemperatur in C
Raffinatölausbeute in Vol.-% 81,6
Tabelle IV '
Kennwerte von Eingabeöl, Raffinate! und Extrakt
Eingabe»! Raffinatöl Extrakt
Spez. Gewicht in 0API 20.6 23.8 '
C OC-Flammpunkt in 9C 204 191
Süd-Viskosit£t bei 37,8°C 436 338
SUS-Viskosität bei 99,0 C 50,2 48,2 73,6
Stockpunkt in °c - 28,9 -31,6 - 3,9
Asche in Gew.->5 0,001 0,001
C-Rücl:stand in aew.-ji 0,03 0,04
j ,3 ,
Neutralisatiönszahl 0,02 0,02
Anilinpunkt in °C . 76 87
Basischer Np* PPm 179
Schwefel in^Gew.-^ 0,21 0,13 0,58
Lovibond-Farbwert
zu Anfang (I5 cra-Zelle) 3^5 95
nach 24 Stunden (mit 6 ZoIl-
ZeHe) bei 99° - I6O
nach 24 Stunden (mit 1/2 Zoll-Zelle) bei 99 - 95 .-■-■■ Lovibond-Farbbestandigkeit
(1,25 cm-Zelle)bei 204° >
zu Anfang 80 15
nach 1 Stunde . I65 *5
nach 2 Stunden 260 90
Brechungskoeffizient bei 700O 1,495* 1,Λ8θ5 1,5617
SOD-Bleikorrosionstest bei
163 C Gewichtsänderung
big/Quadrat zoll nach 1 Std. SJs "^#0
mg/Quadratzoll nach 6 Std, -48,6 -18,8
Toettcher-Lacktest, I3 Std. bei
1770C ·
Lack, mg 184 21,0
Viskositätszunahme bei 99 C in # 100 110
Neutralisatiönszahl 6,8 9,4
WHrmetest, 125 Std. bei 204°C
Verdampfungsverlust in # - 4,0
Viekooitätszunahme CS bei 99° '
in Jf 73,5 46Λ
Neutralisationszahl 0,95 1,5
Schlamm ■ · keiner keiner
Der S OD-BIe ikorros ions teat Ut In der Militärvorechrif t
0098n/i254 -..j
MEL-L-708 C für Schmieröl, Flugzeugturblnenöl auf synthetischer Basis vom 2« November 1955 und in der amerikanischen Patentschrift j5 003 963 ausführlich beschrieben.
Der Toettcher-Lacktest ist in der amerikanischen Patentschrift 2 67^ 577 beschrieben.
Beim Wärmetest werden,250 ml ölprobe 125 Stunden lang auf 1210C erhitzt und dann einen Tag lang auf Raumtemperatur gehalten. Danach werden die angegebenen Kennwerte ermittelt.
Dieses Beispiel zeigt, dass durch NMP-Extraktion gewonnenes Raffinatöl im Vergleich zum Eingabeöl wesentlich günstigere-Kennwerte bezüglich Farbe, Farbstabilität, Korrosivität und Wärmebeständigkeit aufweist.
Beispiel 4
Das in Beispiel 1 benutzte Wachsdestillät 20-Eingabeöl W wurde rait NMP im NMP-Öl-Mengenverhältnis 1,5 ι 1 bei einer Aus lass temperatur von 6$°G für den Extrakt und von 99° für das Raffinatöl extrahiert, welches in einer Ausbeute von 68,6 Volumen-^ anfiel. Die Kennwerte von Singabeöl, f Raffinatöl und Extrakt sind in Tabelle V zuaamnwtngesteilt«
(siehe Blatt 9)
- 9-
-00991^/1154
0C - 9 - 184; 1812 '
66,O°0
99,O°C
Tabelle V
Äuagan^söl Raffinatgl Extrakt
Spez.Gew.,, 0APX
COS-Flammpunkt in
25.3.
232
30,0
■246-.
243
SUS-Viskosität bei
SUS-ViskositSt bei
SUS-Viskosität bei
437
57.0
280'
ca
51,6
424
100,4
Viskositätsindex
Stockpunkt in C
78,5
. 38 " ■ .
100.5
41 :
32
Lovibond-Farbwert
zu Anfang (mit 1/2 Zoll-Zelle)
zu Anfang (mit 6 Zoll-Zelle) - . ' ■ I5
nach 24 Stunden bei lö4°C
(1/2 Zoll-Zelle) 28o -. ■■ - Λ
nach 24 Stunden bei 104°C
'^ Zoll-Zelle) « . -35 -
C-Rückstand in Gew.-Jg 0,10 0,006 -
Asche in Gew.-^ O5OOl 0,001
Neutralisationszahl O,4o 0,03 -
Schwefel in Qew.-^ 0»22 0,07 . 0,58
Basischer N0, ppm 34- · - -
Brechungsinöex bei 700C · l#48o5 1,4630 1,5189
Eingabeöl und Raffinatöl wurden anschliessend auf einen Stockpunkt von -15°C entparaffiniert und erneut auf ihre Kennwerte untersucht, die in Tabelle VI zusammengestellt sindi
(siehe Blatt 10)
- 10 -
0098117-1254:
Wl
tUö — V ASloSiSA i5äMj - IQKäJ. Jl I 3%J %e & VO03V Acs £013© Α l!j C£!/|£ On^ ώ ^y 37 a ^J w
■?F4 θ Viii© "3 i'Mi'sipSifSsi=!?
Äsoh© iss
Schwefel in GeW0^
Lovibond-Parbwert
(mit 1/2 Zoll-Zelle)
zu Anfang
nach 24 Stunden bei
Lovibond-Farbstabilitit bei 2O4°C (mit 1/2 Zoll-Zelle) zu Anfang
nach 1 Stunde nach 2 Stunden *
SÖD-Bleikorrosionstest bei .1630C (1)
GewichtsMnderung
mg/Quadratzoll nach 1 Std. mg/Quadratzoll nach-6 Std.
Spindel-Öloxydationstest, 24 Std. bei 121°C (2) Verseifungszahl·
Neutralisationszahl
Viskosltätszunähme bei 37,.80C in %
Wärmetest, 125 Std. bei 2046C (3)
Verdampfungsyerlust in % Viskositätszunahme
CS bei 99°C in %
SUS bei 99°C in %
Neutralisationszahl
Schlamm
entparaffInlettes 01
6t-61 ,B
- kein©
0*10
0,55 0,23
2,8 0,7*
12,6
0,8
35,9 23,6 1,6 keiner
-15 keine
20 30:
40.4 248
0,38 11,3
1,3
22,0 11,2 1,2 keiner
SGD-Blelkorrosionstest und Wärmetest wurden nach den in Tabelle IV angegebenen Vorschriften durchgeführt.
Beim Spindelöl-CKydationsteet wird das zu prüfende öl iß Gegenwart von Stahl-, Kupfer- und Bleiatreifen 24 Stundeis
009811/12-54- - 11 -
lang unter gleichzeitigem Durchblasen von Luft auf 121°C erhitzt und danach auf Viskositätszunähme «owie Verseifungs-» und Neutralisationswerte untersucht.
Wie die Ergebnisse dieses Beispiels zeigen, sind NMP-raffinierte öle im Vergleich zu den nicht raffinierten Eingabeölen hellfarbiger und zeigen verbesserte Kennwerte für Farbe» Korrosivität und Warniebeständigkeit.
Beispiel 5 · ' "" ""./ . - f ':■ - - -'_ -
Bei diesem Beispiel wurde das MHP bezüglich seiner Wirk- * samkeit für die Schmierölraffination.mittels KjsungsmittFiI-extraktlon mit einem anderen γ -Butyrolaetam, nämlich dem · unsubstituierten 2-PyTrQlIdOn11 verglichen. Zu diesem Zweck viurden einerseits ein niedrigviskoses und andererseits ein raittelviskoses Eingabeschmieröl ^e unter gleichen Extraktionsbedingungen rait NMP bzw. 2-Pyrrolidon behandelt. Dabei ergab sich, dass NMP-in bezug auf'Viskosltätsindex-Verbesserung weit überlegen ist, indem es unter gleichen Temperatur- und Dosierungsbedingungen dreimal mehr Extrakte! als 2-Pyrrolidon ( su entfernen vermag. NMP liefert auch ein Raffinatöl mit stärker erniedrigtem Brechungsindex, wobei die Erniedrigung bei mitt^lviskosem Eingabeöl stärker als bei niedrigviskosem 'ist. "·-..-
"0008 11/1254

Claims (5)

  1. ι j Mm um
    Texaco Development Corp,
    New York, N.Y.,=V.St.Am.
    Patentansprüche
    erfahren zur Gewinnung eines Schmieröls, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Schmierölstock mit einem Lösungsmittel aus N-Methyl-2-pyrrolidon bei einer Temperatur, welche mindestens 100C beträgt und unter dem Punkt völliger Mischbarkeit von Schmieröl und N-Methyl-2-pyrrolidon liegt, in solcher Dosierung in Berührung bringt> dass vom Sehmierölstook mindestens 10 Volumenprozent Material aufgelöst werden.
  2. 2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Dosierung zwischen etwa 50 und 45Q^ hält.
  3. » verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Berührungstemperatur zwischen 10° und 121°C hält,
  4. W 4) Verfahren nach einein der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Rohöl vakuumdestilliert, ein Vakuumdestillat abtrennt, und dieses mit dem .Lösungsmittel in Berührung bringt· > ■
  5. 5) Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass man das Baffinatöl soweit entparaffiniert, wie es zur Erzielung eines ßrundöle niit erniedrigtem Stockpunkt erforderlich ist, und dieses G rund öl mit eteefli Hemmstoff zwecks Schaffung eines
    00P811/1254
DE19681645812 1967-03-13 1968-03-13 Verfahren zur Gewinnung von Schmieroelen Withdrawn DE1645812A1 (de)

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