[go: up one dir, main page]

DE1645331C - Verfahren zur Modifizierung von PoIythiomethylenalkanolharzen - Google Patents

Verfahren zur Modifizierung von PoIythiomethylenalkanolharzen

Info

Publication number
DE1645331C
DE1645331C DE19661645331 DE1645331A DE1645331C DE 1645331 C DE1645331 C DE 1645331C DE 19661645331 DE19661645331 DE 19661645331 DE 1645331 A DE1645331 A DE 1645331A DE 1645331 C DE1645331 C DE 1645331C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
resin
sulfur
styrene
resins
alkanol
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19661645331
Other languages
English (en)
Other versions
DE1645331A1 (de
DE1645331B2 (de
Inventor
Jean Baptiste Billere; Barge Jean Pau; Signouret (Frankreich)
Original Assignee
Societe Nationale des Petroles d Aquitaine, Paris
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from FR10266A external-priority patent/FR1438367A/fr
Priority claimed from FR10265A external-priority patent/FR1437543A/fr
Application filed by Societe Nationale des Petroles d Aquitaine, Paris filed Critical Societe Nationale des Petroles d Aquitaine, Paris
Publication of DE1645331A1 publication Critical patent/DE1645331A1/de
Publication of DE1645331B2 publication Critical patent/DE1645331B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1645331C publication Critical patent/DE1645331C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

Die allgemeine Arbeitsweise zur Bewirkung der
ao Modifikation nach der Erfindung besteht darin,
1 Gewichtsteil des zu modifizierenden Harzes mit
0,1 bis 10 Gewichtsteilen einer oder mehrerer der oben angegebenen olefinischen Verbindungen zu erwärmen. Wie bereits gesagt, kann man hierbei ein Harz vom
Gewisse bekannte Harze, die durch gleichzeitige Ein- ag Polythiomethylenalkanol-Typ selbst oder eine plasti-
wirkung von Halogenepoxyalkan und Schwefelwasser- sehe Masse verwenden, die durch Erwärmen eines
stoff auf eine wäßrige Lösung eines Alkali- oder solchen Harzes mit geschmolzenem Schwefel erhalten
Erdalkalipolysulfides erzeugt werden, haben die Eigen- wurde.
schaft, in geschmolzenem Schwefel löslich zu sein. Sie Wenn die äthylenische Verbindung als Modifikator
üben oft in Schwefel eine weichmachende Wirkung aus, 30 mit dem Rs-Harz allein erwärmt wird, liegt ihr Anteil
die zu sehr interessanten plastischen Massen führt. im allgemeinen in der Größenordnung von 0,5 bis 5
Diese Massen lassen sich in mehr oder weniger harter Gewichtsteile auf 1 Gewichtsteil des Harzes. Wenn
Form herstellen und können Beschichtungen, nament- hingegen der Modifikator zu einer plastischen Masse
lieh für Beton, Mauerwerk oder Asphaltdecken zugegeben wird, die aus Schwefel besteht, welcher
bilden. 35 mit dem Rs-Harz weichgemacht wurde, liegt der Anteil
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, da« Ein- der äthylenischen Verbindungen auf I Teil der
satzgebiet dieser Thio-IIarze noch erheblich zu ver- Gesamtmenge Rs t S meist in der Größenordnung
großem. Gegenstand der Erfindung ist daher ein Ver- von 0,1 bis 1 Gewichtsteil. Es versteht sich, daß die
fahren zur Modifizierung von Polythiomethyler'- mit dem Rs-Harz weichgernachte Schwefelmasse vor
.alkanolharzen, das dadurch gekennzeichnet in, daß 40 oder auch zum Zeitpunkt der Modifikatorzugabe
man Polythiomethylenalkanolharze, die durch Ein- bereitet wtrden kann. Im letzteren Fall verfährt man
wirkung von Epichlorhydrin in Gegenwart von derart, daß man zu einer gewissen Menge geschmol-
Schwefelwasserstoff auf ein Alkali- oder crdalkalipoly- zenem Schwefel das Rs-Harz und die äthylenische
sulfid zwischen JO und I00°C erhalten worden sind, Verbindung gleichzeitig oder getrennt zugibt und
gegebenenfalls ·η Mischungen mit 60 bis 95 Gewichts- 45 so lange weiter erwärmt, bis eint homogene Masse
prozent, bezogen auf die Mischung, an geschmolzenem entstanden ist.
Schwefel, zusammen mit einer Menge von Styrol, Die Erfindung ist ganz besonders wertvoll für die
fl-Methylstyrol oder Olefinen nit 4 bis 12 Kohlen- Herstellung von modifizierten Schwefelharzen, die in
Stoffatomen, die das 0,1- bis lOfache der Menge des geschmolzenem Schwefel löslich sind. Die nachstehend
PolythiomethylenaJkanolharzes beträgt, 3D Minuten 51 angegebenen Arbeitsvorschriften gestatten die Her-
bis 10 Stunden auf eine Temperatur zwischen 100 und stellung solcher Produkte.
200"C erwärmt. Dadurch wird bei solchen Thio- Man kann die Stoffe wie sie sind oder in Form von Harzen deren Lolationsvermögen, Bindung, Dichte Lösungen in einem geeigneten Lösungsmittel auf und deren Adhäsion an verschiedene Materialien Temperaturen zwischen 100 und 2000C und vorzugswesentlich verbessert. Die so modifizierten Harze 55 weise zwischen 110 und 1600C erwärmen. Je nach dzm können insbesondere zur Verbindung verschiedener Dampfdruck der verwendeten äthylenischen Verbin-Baumaterialien, z. B. Ziegelsteine, dienen, ferner zur dung u.id/oHer des verwendeten Lösungsmittels und Vereinigung verschiedener Konstruktionselemente. nach der Temperatur kann man bei gewöhnlichem Ebenso eignen sie sidi als Zusatz- oder Bindemittel für Druck oder unter mehr oder weniger starkem ÜberMörtel oder Asphalt. 60 druck, beispielsweise bis zu 200 kg/cm2 arbeiten.
Hier und im folgenden werden mit dem Ausdruck Die Dauer der Erwärmung ist eine Funktion der Polythiomethylenalkanol-Harze diejenigen Harze be- anderen Verfahrensbedingungen, der Natur der eingezeichnet, die durch Einw:rkung von Epichlorhydrin in setzten Verbindungen und der gewünschten Eigen-Gegemvart von Schwefelwasserstoff auf ein Alkali- schäften des modifizierten Harzes und variiert im oder Erdalkalipolysulfid erhalten worden sind. Diese 65 allgemeinen zwischen 30 Minuten und 10 Stunden.
Bezeichnung wird mehr der Einfachheit halber benutzt, Es ist möglich, die Reaktion durch Zugabe von denn die Zusammensetzung der fraglichen Harze Substanzen wie Frieiiel-Ciafis-Katalysatoren oder konnte bisher nicht vollkommen geklärt werden, und Lewis-Säuren wie Borfluorid zu katalysieren; Ver-
1 845 331
3 4
bindungen, die freie Radikale liefern, wie Azobis- In dw Mischung wird unter Rühren gasförmiger
isobutyronitril wirken gleichfalls auf die Reaktion Schwefelwasserstoff eingeleitet. Wenn die eingeführte
/wischen den ilthylenischen Verbindungen und dem Schwefel wasserstoff menge 1,7 kg beträgt, hat das
betreffenden Thio-Harz beschleunigend. gebildete Polysulfid die mittlere Zusammensetzung
Hei den Arbeiten, die hier geschildert werden, wurde 5 Na2S2. Sodann fügt man unter Rühren bei 85 bis 95 C als Kriterium für die Schwefellöslichkeit der nach dem 9 kg Epichlorhydrin zu, wobei man mit der Umleitung erfindungsgemUßen Verfahren modifizierten Harze von überschüssigem Schwefelwasserstoff fortfährt, der folgende Versuch durchgeführt: Man vermischt Nach Abschluß der Epiehlorhydrinzugabe wird die 15 g des modifizierten Harzes oder des mit diesem Mischung I Stunde bei 85"C ohne Einleitung von Harz weichgemachten Schwefels mit 85 g Schwefel io Schwefelwasserstoff gerührt. Von den eingesetzten 4 kg und erhitzt das Ganze unter Rühren I Stunde auf Schwefelwasserstoff sind in dem Reaklionsmedjum I5O"C. Wenn sich das Produkt vollkommen löst, 3,4 kg gebunden. Nach der Dekantation bei 75 C ohne einen Rückstand zu hinterlassen und ohne eine wäscht man dreimal mit 8 kg kaltem Wasser und entVerfestigung der Masse oder eine Niederschlags- wässert unter Rühren bei 11(VC. Man erhält IO kg bildung in dieser hervorzurufen, und wenn nach dem 15 weiches Harz. Dieses Harz ist bei 80"C flüssig und Vergießen der gebildete Film nach der Abkühlung löst sich in Tetrahydrofuran, Dioxart, Dimethylhomogen ist, wird angenommen, daß das Harz in formamid, Dimethylsulfoxid und in geschmolzenem Schwefel löslich ist. Schwefel. Durch die Zugabe des vorgenannten Harzes
Das crfindungsgcmäße Verfahren gestattet es, die wird der Schwefel weichgemacht. Die Analyse des
Adhäsionskraft des Harzes gegenüber verschiedenen to Harzes ergibt 50% S und 12% SH.
Materialien, insbesondere gegenüber Beton, sehr Dieses Harz wird hier als Rs-Harz bezeichnet,
weitgehend zu erhöhen. Die bevorzugte Ausfiihrungs- Es folgen nun Ausführungsbeispiele zur Erfindung, form, die diese Verbesserung ermöglicht, besieht in
der Verwendung einer plastischen Schwefdmasse, die
durch Erwärmen von mindestens 60, vorzugsweise ag Beispiel I
60 bis 95 Gewichtsteilen geschmolzenem Schwefel mit Herstellung eines festen Produktes
weniger als 40, vorzugsweise 40 bis 5 Gewichtstellen
Rs-Harz und äthylenischer Verbindung als Modifi- I kg Rs-Harz, nach dem Herstcllungsbeispiel ge-
kator (als Gesamtmenge gerechnet) erhalten wird. wonr.en, wird zu 8 kg Schwefel von I45"C zugegeben.
Besonders gute Resultate werden erhallen, wtr.n der 30 Nach I Stunde wird die so erhaltene Lösung abgekühlt
Anteil des Schwefels in dieser Masse 80 bis 90% auf und mit I kg Styrol versetzt. Danach wird das Ganze
20 bis 10% der Gesamtmenge von Rs-Harz und 1 Stunde auf llO'C gehalten. Man erhält eine
äthylenischer VerUndung als Modifikator beträgt. plastische Masse, die langsam erhärtet. Die Masse ist
In dem besonderen Fall, daß Styrol als Modifikator in Schwefel löslich. Die eingesetzten Mengen betragen
verwendet wird, um eine plastische Masse für die 35 80 Gewichtsteile Schwefel, 10 Gewichtsteile Harz und
Markierung von Asphalt- oder Betcm-Straßendecken 10 Gewichtsteile Styrol,
herzustellen, verfährt man vorzugsweise derart, daß
man unter einstündigem Rühren das Rs-Harz bei
I45°C .nit dem Schwefel reagieren läßt. Auf Wunsch Beispiel 2
können dabei Farbstoffe und/oder Pigmente zugesetzt 4° Herstellung eines weichen Harzes
werden. Sodann kühlt man die geschmolzene Masse
auf 110 bii 1!5"C ab und gibt das Styrol hinzu. An- Nach dieser Vorschrift werden zu 50 Gewichtsteilen
schließend hält man die Masse nochmals 1 Stunde auf Schwefel 25 Gewichtsteile Harz und 25 Gevvichtsteile
110 bis 115°C. Das erhaltene Produkt wird vergossen Styrol zugegeben. Das Styrol läßt man jedoch bei
und gemahlen, wobei gegebenenfalls ein Mittel zur 45 145 statt bei 1100C wie im vorhergehenden Beispiel
Verhinderung tier Klumpenbildung zugegeben werden reagieren. Im einzelnen verfährt man wie folgt: 5 kg
kann. Man erhält so ein Pulver, das sich schmelzen geschmolzener Schwefel und 2,5 kg Rs-Harz werden
und bei 1400C mittels eines besorderen Gerätes, zusammen unter Rühren I Stunde auf I45°C erwärmt,
welches eine Sprühpistole aufweist, auf Asphalt auf- Sodann gibt man 2,5 kg Styrol hinzu und setzt die
tragen läßt. 50 Erwärmung auf I45°C unter Rühren am Rückfluß
Das so hergestellte Material haftet in gleicher Weise 3 Stunden fort. Wenn der Rückfluß ganz aufgehört
sehr gut auf Metallen, Glas, Ziegelsteinen und Beton. hat, gießt man die Masse aus, die die Form eines
Die Erfindung ist im nachstehenden an Hand von weichen, schwefellöslichen Harzes hat.
Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Zunächst sei ein Beispiel für die Herstellung de.> 55
Rs-Harzes nach der französischen Patentschrift Beispiel 3
I 425 283 beschrieber Es versteht sich jedoch, daß die Herstellung eines flüssigen Harzes
Erfindung nicht auf die Verwendung eines Harzes
beschränkt ist, welches nach diesem Beispiel herge- Merkmal dieses Beispiels ist die Verwendung einer
stellt wurde. 60 größeren Styrolmenge und eine längere Erwärmung
auf 145°C. Die Reaktionsmischung besteht aus
Herstellu 11 gsbeispiel 20 Gewichtsteilen Schwefel, 20 Gewichtsteilen Rs-Harz
„ , ,. , , „ ... und 60 Gewichtsteilen Styrol. Man vermischt 2 kg
Hc-stellung eines Polythiomethylenalkanol-Harzes Scnwefei mit 2 kb Rs-Harz und 6 kg Styrol in einem
(Rs-Harz) g5 Reaktionsgefäß und erwärmt das Ganze 10 Stunden
In ein geeignetes Reaktionsgefäß mit 8 I Wasser auf 145°C.
werden 8,4 kg einer 48 gewichtsprozentigen Natron- Die erhaltene viskose, h .nogcnc Flüssigkeit isi iü
lauge und 1,6 kg pulverisierter Schwefr! eingebracht. Schwefel löslich.
1 645 33 ϊ
5 . 6
Beispiel 4 durch Kraillanrzeugreifen. Diws gill auc:h für Markie"
Herstellung eines weichen Harzes unler Verwendung ".ngen auf BitHmenclcckcn; die Markierungen bleiben
von Triisobulen ß °)ne abzui:)|rüc'4cl» gebrauchsfähig. I-crncr
ist eine hervorragende Widerstandsfähigkeit gegen
HicrbestehldieReaktionsmischungausSOGewichts- s Wettereinflüsse wie Regen und Sonnenbestrahlung
teilen Schwefel, Ii GcviclHsleilen Triisobuten und festzustellen.
25 Ocwichtsteilen Rs-Har/. Man erhitz! eine Mischung „ · . · , R
von 5 kg Schwefel, 2,5 kg Triisobulen und 2,5 kg B ' pi '
JRs-Harz 6 Stunden auf 140 C. Das erhaltene weiche Man bereitet eine gleiche theimoplaslischc Müsse
Harz ist in Schwefel löslich. >.o wie im Beispiel 7. Bei der Verwendung dieser Masse
... -.ic 2Ur Herstellung von Straßenverkehrsmarkierungen
c ' s P ' c werden der flüssigen Masse blaugefärbte, speziell für
In ein geeignetes Reaktionsgefäß führt man I kg Straßenüberzüge bestimmte Glaskugeln einverleibt.
Rs-Har/, welches nach dem Hcrstcllungsbeispicl er- Man verwendet 5 kg auf KK) kg Produkt; 2 kg Glas-
hallen wurde, und I kg Styrol ein. Unter Rühren »5 kugeln werden pro 100 kg Produkt auf die Oberfläche
erwärmt man auf 80' C. Dann beendet man die aufgebracht. Reflexionsvermögen und Reibungskoef-
Wärmezufuhr und fügt langsam 20 g Azobisisobutyro- fi/ient der so erhaltenen Markierungen sind deutlich
nitril hinzu. Die Temperatur steigt dann auf 120' C, erhöht.
während sich die Mischung verdickt. Sie wird I Stunde Beispiel 9
auf 120' C gehalten. Nach dem Abkühlen erhält man ao '
ein Har/, welches flüssiger ist als das ursprüngliche Man stellt eine gleiche thermoplastische Masse wie
Harz. Durch Zugabe von 15",, dieses Harzes wird im Beispiel 7 her. Bei ihrem Einsatz zur Herstellung
Schwefel bei 145" C weichgemacln; er haftet auf von Straßenverkehrsmarkierungen gibt man 3 kg
Beton. Polystyrolperlen, die bei der bekannten Suspensions-
Beispiel 6 a5 Po^merisation anfallen, pro 100 kg Produkt hinzu.
Ferner bringt man nach dem Vergießen 2 kg PoIy-
90 kg flüssiger Schwefel werden unter einstündigem styrolperlen gleichmäßig verteilt auf die Oberfläche
Rühren bei I45UC mit 5 kg Rs-Harz vermischt. Nach auf. Reflexionsvermögen und Reibungskoeffizient
dem Abkühlen auf I I0üC wird die Mischung mit 5 kg der Markierungen sind deutlich verbessert.
Styrol versetzt und I Stunde weitergerührt. Man erhält 30 . .
eine vollständig homogene Lösung, die zum Vergießen Beispiel IO
von Straßenverkehrsmarkierungen insbesondere auf 85 kg flüssiger Schwefel werden unter cinstündigem
Beton geeignet ist. Die Markierungen haften gut auf Rühren bei 145°C mit 10 kg Rs-Harz vermischt. Man
Beton oder auf Bitumen und bleiben, ohne abzu- kühlt die Mischung auf HO0C ab und versetzt sie mit
bröckeln, ein Jahr lang gebrauchsfähig. 35 5 kg Styrol, Danach hält man die Masse I Stunde
R . 17 unter Rühren auf 110°C und gießt sie schließlich aus.
Beispiel / Nach dem ^^(,!en wird die erhaltene thermo-
84 kg flüssiger Schwefel werden bei 1450T mit 8 kg plastische Masse wieder geschmolzen und auf eine Rs-Harz vermischt. Nach einstündigem Rühren gibt Betonmaucr aufgetragen. Dabei entsteht eine Schutzman 1,75 kg gelbes mineralisches Pigment und 0,05 kg 40 schicht, die gegen Witterungseinflüsse und gegen eines gelben organischen Farbstoffes hinzu, άτ in Schwefeldioxid widerstandsfähig ist.
Mischung mit plastifiziertem Schwefel keine chemische Nach einer ähnlichen Arbeitsweise fügt man der
Reaktion erzeugt. Die Mischung hält man 1 Stunde Masse Glasfasern hinzu, wodurch ihre Schock beunter Rühren ajf 145°C. Danach kühlt man die ständigkeit beträchtlich erhöht wird.
Masse auf 1150C ab und \ersetzt sie anschließend 45 Zu einem anderen Teil der Ausgangsmasse gibt man langsam unter gutem Umrühren mit 8 kg Styrol. Nun zwecks Erhöhung der Schockbeständigkeit Asbesthält man die Mischung wieder 1 Stunde auf 110°C und fasern hinzu,
gießt sie dann aus. Die erh Itene thermoplastische Beispiel 11
Masse wird nach dem Wiedererschinelzen und Ver-
gießen mittels einer besonderen Maschine, die mit 50 Die Herstellung erfolgt analog wie im Beispiel 10, einer beheizten Sprühpistole ausgerüstet ist, zum jedoch werden der wieder geschmolzenen Masse Anbringen von Straßenverkehrsmarkierungen unmit- 7 Gewichtsprozent Nylonfaserstücke zugesetzt. Die telbar auf Litumcndecken und auf Beton benutzt. Die erhaltene Masse weist eine bessere Schockbeständig-Markierungen aus diesem Material haften nach dem keit auf, hat aber eine gewisse Weichheit bewahrt, was Erstarren außerordentlich gut auf der Grundlage und 55 bei den mit Glasfasern oder Asbestfasern gefüllten sind sehr widerstandsfähig gegen eine Abnutzung Massen nicht der Fall isi.

Claims (1)

  1. I 645 331
    1 2
    ihre allgemeine Formel Patentanspruch:
    H SCHACH.,),» - CHOH(CHS),, - H
    Verfahren ?ur Modifizierung von Polythiome- I
    Ihylenalkiinolharzen, dadurch gekenn- S R
    zeichnet, daß man Polythiomethylenalkanol- ist nur hypothetisch.
    harze, die durch Einwirkung von Epichlorhydrin in Zur Abkürzung werden diese Harze im nachsle-
    Gegenwart von Schwefelwasserstoff auf ein Alkali- hcndcn auch als Rs bezeichnet,
    oder Erdalkalipolysulfid zwischen 50 und 100"C Als Modifikatorcn für die vorgenannten Harze erhalten worden sind, gegebenenfalls in Mischun- io und die plastischen Massen, die durch deren Zugabe
    gen mit 60 bis 95 Gewichtsprozent, bezogen auf die zu Schwefel erhalten werden, werden Styrol, a-Methyl-
    Mischung, an geschmolzenem Schwefel, zusammen styrol oder Olefine mit 4 bis 12 Kohlenstoffatomen,
    mit einer Menge von Styrol, «-Methylstyrol oder insbesondere Isobuten, Diisobuten oder Triisobuten,
    Olefinen mit 4 bis 12 Kohlenstoffatomen, die das verwendet.
    0,1- bis lOfache der Menge des Polythiomethylen- 15 Man kann natürlich die Modifikation nach dem Ver-
    alkanolharzes beträgt, 30 Minuten bis 10 Stunden fahren der Erfindung auch durch gemeinsame Ein-
    auf eine Temperatur /wischen 100 und 2000C wirkung mehrerer der olefinischen Verbindungen
    erwärmt. erreichen.
DE19661645331 1965-03-23 1966-03-22 Verfahren zur Modifizierung von PoIythiomethylenalkanolharzen Expired DE1645331C (de)

Applications Claiming Priority (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR10266A FR1438367A (fr) 1965-03-23 1965-03-23 Résines au soufre, modifiées, de forte adhésivité
FR10265A FR1437543A (fr) 1965-03-23 1965-03-23 Résines soufrées
FR10265 1965-03-23
DES0102674 1966-03-22
FR10266 1982-06-11

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1645331A1 DE1645331A1 (de) 1970-10-22
DE1645331B2 DE1645331B2 (de) 1972-12-14
DE1645331C true DE1645331C (de) 1973-07-05

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1925358A1 (de) Agglomerierende Mischung,insbesondere zur Herstellung von Baustoffen
DE1594815C3 (de) Verfahren zum Umhüllen von pulverigen bis kornigen Feststoffen mit bituminösen Bindemitteln
DE1213092B (de) Verfahren zur Herstellung eines kristallisierbaren Glasmaterials, insbesondere zur Verwendung als Zuschlag fuer Baustoffe, vornehmlich Strassenbau-stoffe
DE60104048T2 (de) Rheologisch-dynamisch verbesserte, flüssig anwendbare elastische Zusammensetzungen
DE3543947C2 (de)
DE1645331C (de) Verfahren zur Modifizierung von PoIythiomethylenalkanolharzen
DE1645331B2 (de) Verfahren zur modifizierung von polythiomethylenalkanolharzen
DE2734360A1 (de) Bindemittel bzw. beton und verfahren zu seiner herstellung
DE1301580B (de) Verfahren zur Herstellung einer plastischen, schwefelhaltigen Kunstharzmasse
DE3643950C2 (de)
DE2552116A1 (de) Verfahren zur herstellung einer schmelzfluessigen glasmischung und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE2004305A1 (de) Piatische Schwefelmassen und Verfahren zu deren Herstellung
DE2016568C2 (de) Bindemittel aus Bitumen und Schwefel
DE19519977C1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Zuschlagstoffs für den Straßenbau
DE1745376C (de) Verfahren zur Herstellung plastischer Massen auf Schwefelbasis
EP3772525A1 (de) Polymermodifiziertes bitumen, verfahren zur herstellung und dessen verwendung für asphalt
AT301461B (de) Verfahren zur Wasserimpfung
AT110118B (de) Verfahren zur Herstellung von Kunststeinen.
DE2908435A1 (de) Verfahren zur herstellung von mineralfaserbeton sowie mineralfasern fuer denselben
DE466567C (de) Verfahren zur Herstellung hartzaeher Kunstasphaltmassen fuer Strassenbauzwecke
DE2018221C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Zuschlagstoffes für Baumaterialien aus gesintertem Abfallstaub braunkohlenbeheizter Anlagen
DE627622C (de) Verfahren zur Herstellung von Bariumpolysulfid in fester Form, insbesondere fuer denPflanzenschutz
DE1645161C (de) Verfahren zur Herstellung einer plastifizierten Schwefelmasse
EP0012832A1 (de) Verfahren zum Hydrophobieren von Hochofenschlacke
DE1519363C (de)