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DE1645282B2 - Verfahren zum abtrennen eines polymerisats eines 1-olefins mit 4-10 kohlenstoffatomen aus einer loesung - Google Patents

Verfahren zum abtrennen eines polymerisats eines 1-olefins mit 4-10 kohlenstoffatomen aus einer loesung

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DE1645282B2
DE1645282B2 DE19651645282 DE1645282A DE1645282B2 DE 1645282 B2 DE1645282 B2 DE 1645282B2 DE 19651645282 DE19651645282 DE 19651645282 DE 1645282 A DE1645282 A DE 1645282A DE 1645282 B2 DE1645282 B2 DE 1645282B2
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DE
Germany
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polymer
solution
olefin
poly
phase
Prior art date
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DE19651645282
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English (en)
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DE1645282C3 (de
DE1645282A1 (de
Inventor
Ralph W. Metuchen; Wu William CL. Highland Park; Francis Alfred W. Metuchen; NJ. Edwards (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ExxonMobil Oil Corp
Original Assignee
Mobil Oil Corp
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Publication date
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Publication of DE1645282B2 publication Critical patent/DE1645282B2/de
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F6/00Post-polymerisation treatments
    • C08F6/26Treatment of polymers prepared in bulk also solid polymers or polymer melts
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F110/00Homopolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond
    • C08F110/04Monomers containing three or four carbon atoms
    • C08F110/08Butenes

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  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
  • Electric Clocks (AREA)
  • Transition And Organic Metals Composition Catalysts For Addition Polymerization (AREA)

Description

getrennt werden kann, und eine an Polymerisat arme und diese auf eine Temperatur von 91 bis 145°C
Phase erhalten wird. Infolge gleichmäßiger Verteilung erhitzt.
von Katalysatorrückständen über beide Phasen be- Gemäß einer anderen Ausführungsform kann eine
wirkt diese Trennungsmethode eine Verringerung Lösung von Poly-4-methylpenten in 4-Methylper.ten-l
an Katalysatorrückständen in dem fertigen Poly- 5 verwendet und diese auf eine Temperatur von 180 bis
merisat. Die ataktischen und tieferes Molekuiarge- 220^C erhitzt werden.
wicht aufweisenden Polymerisate werden gewöhnlich Als Beispiele für gemäß dem beanspruchten Ver-
in der an Polymerisat armen Phase entfernt, was eine fahren zu verwendenden 1-Olefinmonomers seien
Maßnahme zur Erhöhung des Ordnungs- oder Taktizi- genannt: Buten-1, Penten-1,3-Methylbuten-l, Hexen-1,
tätsgrades des Polymerisatproduktes schafft. io 3-Methylpenten-l, 4-Methylpenten-l, Hepten-1, 4-Me-
Der Ausdruck »taktisch« ist eine allgemeine Kenn- thylhexen-l, Octen-1, Nonen-1 und Decen-1.
zeichnung für feste Polymerisate, in denen eine ge- Eine Lösung eines taktischen Polymerisats von
ordnete Struktur bezüglich der Konfigurationen um Buten-1 und höheren 1-Olefinen in flüssigem 1-Olefin-
mindestens eine Hauptkettenstelle von sterischer monomer zeigt die Erscheinung, zwei Trübungspunkte
Isomerie je herkömmlicher Grundeinheit vorliegt. 15 zu besitzen. Bei Kühlung der Lösung wird eine
Zahlreiche Arten von derartiger Ordnung oder Takti- Temperatur erreicht, bei der festes Polymerisat sich
zität sind bekannt. Im Rahmen der Erfindung bildet aus der Lösung ausscheidet. Diese Temperatur wird
der Gewichtsprozentsatz an festem Polymerisat, das in als unterer Trübungspunkt bezeichnet. Bei Erhitzung
Diäthyläther unlöslich ist, ein Maß der sterischen der Lösung wird eine Temperatur erreicht, bei der
Ordnung. Ein lineares Polymerisat, das in Diäthyl- 20 sich eine an Polymerisat reiche Phase und eine an
äiher unlöslich ist, wird als taktisch angegeben. Polymerisat arme Phase bildel. Diese Temperatur
Lineare taktische Polymerisate können aus isotak- wird als oberer Trübungspunkt bezeichnet. Bei
tischen oder syndiotaktischen Ketten, Blöcken oder Temperaturen zwischen den beiden Trübungspunkten
Gemischen dieser Formen zusammengesetzt sein. liegt eine homogene Lösung von Polymerisat in seinem
Die Ausdrücke »taktisch«, »isotaktisch« und »syndio- 25 flüssigen Monomer vor.
taktisch« werden in Übereinstimmung mit den Defini- Die Konzentration des taktischen Polymerisats in
tionen. wie sie vorläufig von der Kommission für Lösung in seinem Monomer, auf die das Verfahren
Makromoleküle der Internationalen Vereinigung für gemäß der Erfindung angewendet wird, kann über
reine und angewandte Chemie angenommen wurden einen breiten Bereich variiert werden. Allgemein kann
und im »Journal of Polymer Science«, Bd. 56, S. 153 30 die Konzentration an taktischem Polymerisat so hoch
bis 161 (1962), angegeben sind, verwendet. Taktische wie 30 Gewichtsprozent liegen. Vorzugsweise beträgt
Polymerisate können Folgen von ataktischen (d. h. sie zwischen 12 und 18 Gewichtsprozent,
nicht taktischen) Einheiten in Verbindung mit tak- Bei der Durchführung des Verfahrens gemäß der
tischen Folgen enthalten und noch unlöslich in Erfindung wird eine Lösung von taktischem PoIy-
Diäthyläther sein. Dies sind taktische Polymerisate 35 merisat aus Buten-1 oder einem höheren 1-Olefin in
im Sinne der Erfindung. seinem Monomer auf eine Temperatur oberhalb des
Allgemein schafft die Erfindung ein Verfahren zum oberen Trübungspunktes erhitzt, und zwar mit einer Abtrennen eines Polymerisats eines 1-Olefins der all- entsprechenden Erhöhung des Drucks, die zur Aufgemeinen Formel CH., = CHR, in der R einen Alkyl- rechterhaltung flüssiger Phase ausreicht. Um die rest mit 2 bis 8 C-Atomen bedeutet, aus einer Lösung 40 Vorteile einer erhöhten Polymerisatkonzentration des Polymerisats, wobei die Lösung bei einem Druck, auszunutzen, ist es wünschenswert, eine so hohe der zur Aufrechterhaltung der flüssigen Phase aus- Temperatur wie möglich anzuwenden. Dies kann reicht, auf eine Temperatur oberhalb ihres oberen irgendeine Temperatur oberhalb des oberen Trübungs-Trübungspunktes und unterhalb der kritischen Tempe- punktes und bis herauf zu der kritischen Temperatur ratur erhitzt wird und die gebildete, an Polymerisat 45 des 1-Olefinlösungsmittels sein. Im Falle von Buten-1 reiche flüssige Phase von der an Polymerisat armen wird demgemäß die Lösung von Polybuten-1 in flüssigen Phase abgetrennt und das 1-Olefinmonomer flüssigem Buten-1 auf eine Temperatur zwischen 91 aus der an Polymerisat reichen Phase abgetrennt wird, und 145' C erhitzt. Eine geeignete Temperatur beträgt das dadurch gekennzeichnet ist, daß man eine gege- 127 C.
benenfalls mit Wasser vorgewaschene, höchstens 50 Wenn die Temperatur die kritische Temperatur
30gewichtsprozentige Lösung, der unter Verwendung erreicht, wird jedoch die Selektivität zur Entfernung
von Katalysatorsystemen aus von alaktischem und geringeres Molekulargewicht
(A) einer Verbindung eines Übergangsmetalls der aufweisendem Polymerisat in der an Polymerisat Gruppen 1VA, VA, VlIA und Vl11 des Perioden- «rmen A Phase flechter. Dieser Faktor gestattet ein systems der Elememe, in der das Metall in einem 55 hohes Ausmaß an Anpassungsfähigkeit oder Hexibih-Wertiiskeitszusland unterhalb seines höchstwcr- tät hins.chtlich der Taktizilat des endgu t.g abtigen Zustandes vorliest, und getrennten Polymensats. Wenn es gewünscht wird
. , . " ,,.,,,,., ein Polymerisat mit einem geringeren Taktizitätsgrad
(B) mindestens einer organometallic! Verbindung zu crzeugen wird eine Temperatur in Nähe der von Metallen der Gruppen 11 und Il des Perioden- 6o kriUschell Temperatur angewendet. Wenn anderersystems der Elemente be, Temperaturen zwischen ^ ejn Produkt hoher Taklizität gewunsch, jst, wird dem unteren und dem oberen Trübiingspunkt dnc ljefere Temperatur, die näher am oberen TrLidcr Lösung von taktischem Polymerisat her- hunBspunkl |iegU angewendet.
gestellten stereoregulären Polymensats der I-Öle- ^n die Lös von Polymcrisal ir seinem Monoline m dem Monomeren des betreffenden 1-Ole- G;. me|. jn l)er vorslcncnd beschriebenen Weise auf eine (ins verwendet. Temperatur oberhalb des oberen Triibungspunktes Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird erhitzt wird, tritt eine Trennung in zwei bestimmte eine Lösung von Polybuten in Buten-1 verwendet flüssige Phasen ein. Die leichtere Phase ist eine an
Polymerisat arme Phase, die flüssiges 1-Olefin mit stellt. Flüssiges Buten-1 wurde dem Reaktor in einem
einem Gehalt an geringen Polymerisatmengen umfaßt. Ausmaß von 13,6 kg/h zugeführt, und Wasserstoff
Die Menge an Polymerisat in der polymerarmen Phase (zur Molekulargewi-cktsregelung) wurde in einem
beträgt gewöhnlich weniger als 1 %. Sie besteht Ausmaß von 0,104 Stms/h zugebracht. Titantrichlorid,
weitgehend aus ataktischem Polymerisat und tak- 5 aufgeschlämmt in flüssigem Buten-1, wurde in einem
tischem Polymerisat niederen Molekulargewichts. Ausmaß von 1,33 g TiCI3 je Stunde zugegeben, und
Die schwerere Phase ist eine an Polymerisat reiche Diäthylaluminiumchlorid wurde in einem Ausmaß Phase, d. h. flüssiges Monomer, das Polymerisat in von 8,8 ml je Stunde zugesetzt. Die Polymerisation großen Mengen enthält. Im Falle von Buten-1 wird wurde bei einer Temperatur von 66°C und bei einem die Konzentration an Polybuten-1 in flüssigem io Druck von etwa 8,45 atü ausgeführt. Die mittlere Buten-1 in der polymerreichen Phase in der Gegend Verweilzeit in dem Reaktor betrug 1,7 Stunden,
von 50 Gewichtsprozent liegen. Diese Phase kann ^3* .e
leicht abgetrennt und zur Gewinnung des Polymerisat- Katalysatorentfernung
Produktes behandelt werden. Zweckmäßig kann dies Der Ausfluß aus dem Reaktor, der Polybuten-1, durch Austreiben oder Herausdestillieren des 1-Olefin- 15 gelöst in flüssigem Buten-1, Katalysator und Wassermonomers erfolgen. Eine andere Abwandlung besteht stoff umfaßte, wurde zu einer Waschzone geleitet, darin, die abgetrennte polymeruiche Phase auf eine die bei 730C betrieben wurde. Von Sauerstoff befreites Temperatur oberhalb der kritischen Temperatur des Wasser wurde in einem Ausmaß von 6,0 kg/h ein-Monomeren zu erhitzen und das Monomer abzu- geführt und innig mit dem Reaktorausfluß gemischt, blasen, wodurch geschmolzenes Polymerisatprodukt 20 um den Katalysator zu extrahieren. Der gewaschene erhallen wird. Dieses geschmolzene Produkt kann Ausfluß wurde von dem Wasser (und dem Katalysator) direkt einem Heißschmelzextruder zugeführt werden. in einem AbsetzbehäUter getrennt.
Die an Polymerisat arme Phase enthält geringe „ , ,,
Mengen an Zersetzungsprodukten des Katalysators. Polymerabtrennung
Wenn eine Katalysatorentfernung durch Waschen 25 Der gewaschene Ausfluß, der eine Lösung von PoIymit Wasser herbeigeführt worden ist, wird diese Phase buten-1 in flüssigem Buten-1 umfaßte, wurde bei auch geringe Mengen an Wasser enthalten. Diese 13O0C unter einem Druck von etwa 34,5 atü erhitzt Phase kann auf verschiedenen Wege:* behandelt und einem Absetzbehälter zugeführt. In dem Absetzwerden, um reines 1-Olefinmonomer zur Rückführung behälter bildeten sich zwei deutliche Schichten. Die in die Polymerisation wiederzugewinnen. 30 obere Schicht war eine butenreiche Phase, die 1 Ge-
Um eine Lösung des Polymerisats in dem Monomer wichtsprozent Polybuten-1 niederen Molekularge-
aufrechtzuerhalten, muß genügend überschüssiges wichts und ataktisches Polymerisat enthielt. Dies?
flüssiges Monomer über jene Menge, die in die Poly- Schicht wurde abgetrennt und nach Reinigung zu-
merisationsreaktion eintreten kann, anwesend sein. rückgeführt. Die untere Schicht in dem Absetzbehälter
Die Konzentration soll 30 Gewichtsprozent nicht 35 war eine an Polymerisat reiche Phase, die 50 Gewichts-
übersclireiten, da unter anderem bei höheren Mono- prozent taktisches Polybuten-1, gelöst in flüssigem
mer 30 Gewichtsprozent nicht überschreiten, da bei Buten-1, umfaßte. Diese Schicht wurde entfernt,
höheren Konzentrationen eine wirksame Bewegung, und Buten-1 wurde in einer Vakuumkammer aus-
Rührung und Handhabung äußerst schwierig wird. getrieben. Das zurückbleibende Material war PoIy-
Bei der bevorzugten Durchführung des Verfahrens 40 buten-1 mit einem Isotaktischen Index (I. 1.) von 90
wird die Konzentration an taktischem Polymerisat 111.d einem Schmelzindex zwischen 0,25 und 0,33. Die
in flüssigem Monomer zwischen 12 und 18 Gewichts- Ausbeute betrug 680 kg an Polymerisat je kg TiCI3.
prozent liegen. Außerdem muß der Polymerisations- Die Katalysatorrückstände in dem Polymerisatprodukt
prozeß bei Temperaturen zwischen dem unteren betrugen 7 Teile-je-Million (ppm) Ti, 33 Teile-je-
Trübungjpunkt und dem oberen Trübungspunkt der 45 Million Al und 33 Teile-je-Million Cl. Der Isotaktische
Lösung von taktischem Polymerisat in seinem flüssigen Index ist der Gewichtsprozentsatz an Polymerisat,
Olefinmonomer ausgeführt werden. Die Trübungs- das in Diäthyläther unlöslich ist.
punkte für ein gegebenenes Poly-1-Olefin in seinem Das Verfahren gemäß der Erfindung ist entsprechend
flüssigen Monomer können leicht nach bekannten auf Lösungen anderer Poly-1-Olefine, gelöst in i-Olefin-
Methoden bestimmt werden. Im Falle von Polybuten-1 50 monomer, anwendbar. Wie vorstehend angegeben, ist
wird der Polymerisationsprozeß bei Temperaturen die Bestimmung des Trübungspunktes leicht und
zwischen 43 und 91 "C durchgeführt. Vorzugsweise einfach durchführbar. Eine derartige Bestimmung
wird das Verfahren bei etwa 660C betrieben. wird nachstehend veranschaulicht.
Das Verfahren wird in der flüssigen Phase ausge- Es wurden zwei Lösungen von Poly(4-methyl-
führt. Demgemäß muß in Abhängigkeit von der 55 penten-1) in flüssigem 4-MethyIpenten-l in ab-
Betriebstemperatitr ein hinreichender Druck ange- gedichteten Rohren bei Polymerisatkonzentrationen
wendet werden, um das 1-Olefin in der flüssigen Phase von 3,2 Gewichtsprozent und 11,5 Gewichtsprozent
zu halten. Für jedes 1-Olefin kann der erforderliche hergestellt. Jede Lösung war bei 1700C klar. Die
Druck bei der Betriebstemperatur mittels Kurven starker konzentrierte Lösung war recht viskos, aber
für die Beziehung vom Dampfdruck und Tempcraiur 60 noch rührbar. Die Lösungen wurden dann erhitzt,
festgestellt werden, z. B. nach der Cox-Chart-Methode bis ein oberer Trübungspunkt beobachtet wurde. Der
(Ind. Eng. Chem., 15, 592 [1923]). obere Trübungspunkt der 11.5%igen Lösung wurde
ö e i s D i e 1 1 ke' 180°C beobachtet. Jener der verdünnteren Lösung
... . . betrug fast 2000C. Die kritische Temperatur von
Polymerisation 6& 4.Methyl penten-1 beträgt 220" C.
Es wurde taktisches Polybuten-1 in 20gewichts- Das Verfahren gemäß der Erfindung ermöglicht
prozentiger Lösung in Buten-1 in einer Vorrichtung eine Verringerung von Katalysatorrückständen, d. h.
mit kontinuierlichem Polymerisationsreaktor herge- Asche, und erhöhte Taktizität. Dies ist in dem nach-
stehenden Beispiel veranschaulicht. Dieses Beispiel veranschaulicht weiterhin die Anwendung von gemischten Aluminiumalkylhalogeniden in dem Katalysatorsystem.
Beispiel 2
Es wurde ein kontinuierlicher Versuchslauf wie im Beispiel 1 durchgeführt, um Buten-1 zu Polybuten-1 in Buten-1-Lösung zu polymerisieren, mit der Ausnahme, daß an Stelle von Diäthylaluminiumchlorid in dem Katalysatorsystem ein Gemisch von 80 Molprozent Diäthylaluminiumchlorid und 20 Molprozent Diäthylaluminiumjodid verwendet wurde. Die Katalysatorentfernung und die Produktabtrennung erfolgten wie im Beispiel 1.
Um die Wirksamkeit der Trennmethode zu bestimmen, wurden zwei Produktproben (A und B) zu zwei getrennten Zeiten während des Verfahrens entnommen. Jedesmal wurde eine Probe (vorher) von dem
mit Wasser gewaschenen Produkt genommen, bevor seine Lösung erhitzt wurde und in den Absetzbehälter eintrat, und eine andere Probe (danach) wurde vor dem Produkt genommen, das aus der polymerreicher Phase von dem Absetzbehälter isoliert wurde. Vor jeder Probe wurden der Titangehalt (Ti), der Jod· gehalt (J) und der isotaktische Index, d. h. der ir Diäthyläther unlösliche Anteil in Gewichtsprozent bestimmt. Diese Werte sind in der nachstehendet ίο Tabelle angegeben.
Tabelle
Probe Teile je
Ti
Million
J
1.1.
15
A (vorher)
A ("nachher)
B (vorher)
B (nachher)
29
20
99
55
140
18
110
23
77,7
93,2
76,9
92,5

Claims (1)

  1. Chloride, werden im allgemeinen bevorzugt. Die
    Patentansprüche: nachstehenden Schwermetallverbindungen sind leicht
    reduzierbar: Titantetrachlorid, Titantetrabromid, Zir-
    1. Verfahren zum Abtrennen eines Polymerisats kontetrachlorid, Vanadiumtetrachlorid und Zirkoneinesl-OlefinsderallgemeinenFormelCH2 = CHR, 5 acetylacetonat. Diese Verbindungen können nach in der R einen Alkylrest mit 2 bis 8 C-Atomen herkömmlichen Arbeitsmethoden zu Wertigkeitsstufen bedeutet, aus einer Lösung des Polymerisats, unterhalb ihrer Maximalwertigkeit reduziert werden, wobei die Lösung bei einem Druck, der zur Auf- Die andere Komponente des Katalysatorsystems ist rechterhaltung der flüssigen Phase ausreicht, auf mindestens eine organometallische Verbindung eines eine Temperatur oberhalb ihres oberen Trübungs- io Metalls der Gruppen II und III. Diese Verbindungen punktes und unterhalb der kritischen Temperatur haben mindestens einen Kohlenwasserstoffrest, d. h. erhitzt wird und die gebildete, an Polymerisat einen Alkyl-, Cycloalkyl-, Aralkyl-, Alkaryl- oder reiche flüssige Phase von der an Polymerisat armen Arylrest, durch ein Kohlenstoffatom an das Metall flüssigen Phase abgetrennt und das 1-Olefin- gebunden. Die anderen Substituienten in der organomonomer aus der an Polymerisat reichen Phase 15 metallischen Verbindung schließen Kohlenwasserstoffabgetrennt wird, dadurch gekennzeich- reste, Halogenreste, Alkoxy-, Amino- und Wasserstoff net, daß man eine mit Wasser vorgewaschene gruppen oder Kombinationen davon ein. Als Beispiele Lösung des unter Verwendung von Katalysator- organometallischer Verbindungen seien genannt: Trisystemen aus äthylaluminium, Tripropylaluminium, Dipropylzink, (Λ) einer Verbindung eines Übcrgangsmctalls der 20 Triisobutylaluminium, Diäthylmagnesium Diphenyl-
    Gruppen IVA, VA, VIIA und VIII des Peri- aluminiumchlond, Cyclohexylathylzmk, Diathylalu-
    odensystems der Elemente, in der das Metall in miniumbromid, Diäthylaluminiumchlond, Diathyl-
    einem Wertigkeitszustand unterhalb seines aluminiumjod.d Athylz.nkchlond. Propylmagnes.um-
    höchstwertigen Zustandes vorliegt, und chlorid.Dipropylaluminiuinchlond^Dioctylaiuminium-
    ,m . . t . ,.. , ., 25 chlorid, Diisobutylaluminiumhydnd, Phenylalumini-
    (B) mindestens einer organometall.schen Ver- urndihydrid, Cyclohexylbromaluminiumhydrid, Di-
    bmdung von Metallen der Gruppen 1 und III prop/aluminiun;hydrid. Propylzinkhydrid, Äthylma-
    des Periodensystems der Elemente be. Tempe- v [{ümhydnd Jd Methoxyaluminiumdiäthyl. Ge-
    raturen zwischen dem unteren und dem oberen mj h Jn zwei oder mehr organorneta,iischen Ver-
    Trubungspunkt der Losung von taktischem bindungen kön„en verwendet werden. Ein bevorzugtes
    Polymensat hergestellten stereoregularen Poly- Gcm-Jh -st Diäthylaluminiumchlorid und Diäthyl-
    merisate der 1-Olefine in dem Monomeren des alurniniumjodid, gewöhnlich in einem Verhältnis von
    betreffenden 1-Olefins verwendet. 80 Molpro J zent ch B,orid und 20 Molprozent Jodid.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Die deutsche Offenlegungsschrift 1-645 281 bezeichnet, daß man eine Lösung von Polybuten in 35 inhaltet ein Verfahren zur stereospezifischen PoIy-Buten-1 verwendet und diese auf eine Temperatur merisation von Buten-1 und höheren 1-Olefinen, bei von 91 bis 1450C erhitzt. dem ausgezeichnete Ausbeuten an hochtaktischen
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Polymerisaten erhalten werden. Dieses Verfahren wird zeichnet, daß man eine Lösung von Poly-4-methyl- unter Anwendung eines genügenden Überschusses penten in 4-Methylpenten-l verwendet und diese 40 an Olefinmonomer und Regelung der Reaktionsauf eine Temperatur von 180 bis 220° C erhitzt. bedingungen, so daß das Poly-1-Olefin-Polymerisat-
    produkt während der gesamten Polymerisation und
    der Arbeitsstufen zur Katalyatorentfernung in Lösung
    in dem flüssigen 1-Olefinmonomer gehalten wird,
    Bekanntlich sind hochgeordnete oder hochtaktische 45 durchgeführt. Es sind verschiedene Methoden zur
    Polymere von 1-Olefinen in Gegenwart von Kataly- Abtrennung des taktischen Polymerprodukts aus der
    satorsystemen hergestellt worden, die (A) eine Ver- Lösung angegeben. Die meisten Methoden umfassen
    bindung eines Übergangsmetalls der Gruppen IVA, eine Handhabung von großen Mengen an flüssigem
    VA, VlA und VIII des Periodensystems der Elemente, Monomer.
    in der das Metall in einem Wertigkeitszustand unter- 50 Gemäß der Erfindung ist ein Verfahren zum Abhalb seines höchstwertigen Zustands vorliegt, und (B) trennen eines Poly-1-Olefins aus einer Lösung in seinen mindestens eine organometallische Verbindung von flüssigen 1-Olefinmonomer vorgesehen, bei dem man Metallen der Gruppen II und III des Periodensystems die Lösung bei einem genügenden Druck, um flüssige der Elemente umfassen. Phase aufrechtzuerhalten, auf eine Temperatur ober-
    Das Periodensystem der Elemente, auf das hier 55 halb ihres Trübungspiinktes erhitzt, um eine an PolyBezug genommen wird, ist jenes gemäß »Journal of merisat reiche flüssige Phase und eine an Polymerisat Chemical Education«, Bd. 16, S. 409 (1939). arme flüssige Phase zu bilden, die an Polymerisat
    Zu den reduzierbaren Übergangsmetallverbindungen reiche Phase abtrennt und das 1-Olefinmonomer aus
    gehören die anorganischen Schwermetallverbindungen, der an Polymerisat reichen Phase abdestüliert.
    z. B. Halogenide, Oxyhalogenide, komplexe Haloge- 60 Das Verfahren gemäß der Erfindung gestattet eine
    nide und Hydroxyde, sowie organische Verbindungen, leichte und bequeme Abtrennung von Poly-1-Olefin
    7. B. Alkoholate, Acetate, Benzoate und Acetyl- aus einer Lösung in 1-Olefinmonomer ohne Hand-
    aectonate, der Metalle der Gruppen IVA, VA, VIA habung großer Mengen an Monome1". Dies wird
    und VIII des Periodensystems der Elemente. Diese erreicht, indem man die Poly-1-Olefir.lösung in der
    Metalle schließen T!:~-> Zirkon, Hafnium, Thorium, 65 flüssigen Phase auf eine Temperatur oberhalb ihres
    Uran, Vanadium, Niob, Tantal, Chrom, Molybdän, oberen Trübungspunktes erhitzt, so daß eine konzen-
    Wolfram und Eisen ein. Die Metallhalogenide von trierle Lösung (polymerreiche Phase) von PoIy-
    Titan, Zirkon und Vanadium, insbesondere die 1-Olefin, aus der leicht und einfach Polymerisat ab-
DE1645282A 1964-06-15 1965-06-11 Verfahren zum Abtrennen eines Polymerisats eines 1-Olefins mit 4-10 Kohlenstoffatomen aus einer Lösung Expired DE1645282C3 (de)

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