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DE164195C - - Google Patents

Info

Publication number
DE164195C
DE164195C DENDAT164195D DE164195DA DE164195C DE 164195 C DE164195 C DE 164195C DE NDAT164195 D DENDAT164195 D DE NDAT164195D DE 164195D A DE164195D A DE 164195DA DE 164195 C DE164195 C DE 164195C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
wheel
disk
concentric
chain wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT164195D
Other languages
English (en)
Publication of DE164195C publication Critical patent/DE164195C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M11/00Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels
    • B62M11/04Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio
    • B62M11/14Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio with planetary gears

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Wechselgetriebe für Fahrräder, Motorräder und dergl., bei welchen die Veränderung der Übersetzung durch mehr oder weniger starkes Bremsen eines Teiles eines Planetengetriebes erfolgt, sind bereits bekannt. Die Erfindung besteht darin, daß im Kettenrade drehbar gelagerte Planetenräder, welche in einen mit dem Laufrade starr verbundenen Zahnkranz eingreifen, mit konzentrischen
ίο Bremsscheiben starr verbunden sind, gegen welche eine zum Kettenrade konzentrische und gegen letzteres umdrehbare Bremsscheibe durch Verschieben in achsialer Richtung gepreßt wird, um die Planetenräder zu bremsen.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι einen senkrechten Schnitt und
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-B von Fig. i.
Fig. 3 stellt eine weitere Ausführungsform ebenfalls im senkrechten Schnitt dar.
α ist das Kettenrad, welches seitlich von der Nabe b um die Achse c in Kugellagern läuft und durch motorische Kraft unter Ver-Wendung einer Kette in Umlauf versetzt wird. Im Rade α ist eine Anzahl Achsen d drehbar gelagert, deren eines Ende je eine Planetenscheibe e trägt, während an ihrem anderen Ende je ein Zahnrad / aufgekeilt ist. Sämtliche Zahnräder f greifen in die Innenverzahnung eines Rades g, welches mit der Nabe b in fester Verbindung steht. Beim Umlauf des Kettenrades drehen sich die Zähnräder f um ihre eigene sowie rim die Achse c des Kettenrades und bleiben hierbei stets in Eingriff mit der Verzahnung des Rades g. Den Planetenscheiben e gegenüberstehend ist ferner eine Bremsscheibe h angeordnet, welche mit dem Kettenrade a undrehbar, aber achsial verschiebbar verbunden ist. / ist ein Kugelhaltering bekannter Art, welcher zwischen den Teilen h und i liegt. Der Teil i ist auf der Achse c achsial verschiebbar. Die Verschiebung erfolgt in bekannter Weise mittels an dem Teile i und dem gegenüberliegenden Teile k vorgesehener schräger Flächen.
Die Wirkungsweise des Wechselgetriebes ist folgende:
Zur Kupplung des Antriebes wird die Scheibe k entsprechend gedreht, wodurch die Scheibe i unter Vermittlung der in dem Ringe / gelagerten Kugeln die Bremsscheibe h gegen die ihr zugekehrten Flächen der Planetenscheiben e drückt. Der hierdurch eintretende Bremswiderstand pflanzt sich mittels der Achsen if ' auf die Zahnräder/ fort, so daß diese je nach der Stärke der Bremsung entweder ihre Umlaufzahl gegenüber dem Kettenrade α verringern oder stillstehen. Im ersteren Falle behält das Kettenrad a mit den von ihm getragenen Teilen noch Voreilung vor dem Rade g, im letzteren Falle drehen sich die Räder a, g und somit auch die Nabe b mit gleicher Geschwindigkeit. Wird der Bremsdruck der Scheibe h gegen die Planetenscheiben e gemildert, so wird auch die Übersetzung kleiner. Wird der Bremsdruck überhaupt aufgehoben, so wickeln sich die Zahnräder f auf der Ver-

Claims (1)

  1. zahnung des Rades g ab, ohne dieses Rad und die Nabe b bei ihrem Umlauf mitzunehmen, so daß der Antrieb unterbrochen ist.
    Bei der in der Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist der Kugelhaltering / fortgelassen und die Bremsscheibe h in der achsial verschiebbaren Scheibe i gelagert.
    Pate nt-A ν Spruch:
    Wechselgetriebe für Fahrräder, Motorräder und dergl., bei welchem die Veränderung der Übersetzung durch mehr oder weniger starkes Bremsen eines Teiles eines Planetengetriebes erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem Kettenrade (a) drehbar gelagerten Planetenräder ff), welche in den mit dem Laufrade starr verbundenen Zahnkranz eingreifen, mit konzentrischen Bremsscheiben (e) starr verbunden sind, gegen welche'eine zum Kettenrade konzentrische und gegen letzteres undrehbare Bremsscheibe (h) durch Verschieben in achsialer Richtung gepreßt wird, um die Planetenräder zu bremsen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT164195D Active DE164195C (de)

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DE164195C true DE164195C (de)

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DENDAT164195D Active DE164195C (de)

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DE (1) DE164195C (de)

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