-
S t i e 1 b e fes tigun g.
-
Die Erfindung betrifft eine Stielbefestigung für Stielbürsten, Besen,
Reinigungs-, Garten- und ähnliche Geräte. Die übliche Stielbefestigung für derartige
Geräte besteht zum grbssten Teil aus einem besonderen Holzrücken mit einer den Stielen
entsprechenden Bohrung, für das Einsetzen der Stiele, die durch einen Nagel oder
dgl. befestigt werden.
-
Diese Befestigungsarten haben folgende Nachteile : 1. Die Verbindung
von Gerät und Stiel ist sehr mangelhaft.
-
2. Infolge des besonderen Holzrückens entsteht ein für die heutigen
Verhältnisse viel zu grosser Holzverbrauch.
-
Die vorliegende Erfindung hat die Aufgabe, unter Vermeidung der genannten
Nachteile, eine zuverlässige Verbindung von Bürsten körper und Stiel bei leichter
Stielauslösung sowie weitgehender Holzeinsparung und geringem Kostenaufwand zu erzielen.
Sie besteht aus einer mit entsprechenden Ausschnitten versehenen Blechplatte, die
ein mit einem Bajonettverschluss ausgestattetes Rohrstück zum Befestigen des trägt.
-
Die Verbindung von Stielbefestung und Gerätteil erfolgt durch Schrauben,
die durch die entsprechenden Ausschnitte der Blechplatte eingeführt werden. Diese
Ausschnitte in der Blechplatte tragen Erweiterungen derart, dass beim Drehen der
Stielbefestigung bei einseitiger Abnutzung nach der gegenüberliegenden Seite(Schrubber,
Strassenbesen usw.) die Schrauben nur gelockert (nicht gelöst) zu werden brauchen.
-
Eine weitere Ausführung sieht an einem Ende der Blechplatte, auf
der, der Breitseite des Gerätkorpers entsprechenden Seite, einen abgekröpften Verlängerungslappen
vor. Der Lappen ist so ausgebildet, dass er die Dicke des die Stielbefestigung tragenden
Gerätteils umfaßt.
-
Bei GeratkSrpern aus Holz und ähnlichen Stoffen, besteht die Möglichkeit,
den abgekröpften Lappen in entsprechender Hohe in die Dickseite des Gerätkörpers
eingreifen zu lassen. Bei einer derartigen Ausführung beträgt die Holzeinsparung
gegenüber der bisherigen Ausführung bis zu 65 ..
Die Befestigung des Stiels erfolgt durch einen an
| bekannten Baosttvershluss. Das mit einer Schraube versehene |
Stielende erhält heerbei einen Blechmantel. Wird am Rohrstück zur Sicherung des
Bajonettverschlusses eine Blattfeder angebracht, so kann der Blechmantel am Stielende
fortfallen.
-
Obige Stielbefestigung ermöglicht bei einwandfreier Verbindung ein
rasches Auswechseln des Stiels, ohne diesen, für die längere Dauer der Benützung
gesehen. irgendwie zu verletzen.
-
Durch diesen Vorteil ist die Verwendung eines einzigen Stiels für
sämtliche Stielbürsten eines Haushalts möglich.
-
Insbesondere bei Gartenbaugeräten z.sBeispiel Obstpflücker ist häufig
eine Änderung der Stielneigung zum Gerät bei dessen Gebrauch erwünscht. Zu diesem
Zweck kann die Blechplatte der Stielbefestigung mit einer Lasche versehen sein,
die mittels einer sie durchquerenden Schraube mit Flügelmutter einen Flachansatz
des Rohrstücks für das Einsetzen des Stiels trägt.
-
In der Zeichnung sind Beispiele der Ausführungsformen der Stielbefestigung
gemäß der Erfindung dargestellt.
-
Fig. 1 zeigt die Stielbefestigung auf dem Gergtteil befestigt in
Vorderansicht, Fig. 2 die Stielbefestigung allein in Draufsicht, Fig. 3 die Stielbefestigung,
bei der die Blechplatte mit einem die Dickseite des Gerätkörpers umfassenden abgekröpften
Lappen versehen ist, Fig. 4 Stielbefestigung nach Fig. 3 mit Gerätkörper in Seitenansicht,
Fig. 5 Stielbefestigung nach Fig. 3 für sich allein in Draufsicht, Fig. 6 Stielbefestigung
nach Fig. 3, bei der der abgek-röpfte Lappen in die Dickseite des Gerätkörpers eingreift,
Sig. 7 Stielbefestigung, bei der der Stiel mittels einem durch eine Blattfeder gesicherten
Bajonettverschluss im zylindrischen Rohrstück gehalten wird, Fig. 8 Seitenansicht
der Stielbefestigung nach Fig. 7, Fig 9 Seitenansicht einer besonderen AusfUhrungsform
der Stielbefestigung mit schwenkbarem Rohrstück Fig. 10 Vorderansicht der Stielbefestigung
nach Fig. 9.
-
Gemäß Fig. 1 und 2 sind bei einer Blechplatte ( 1) , welche ein Rohrstück
(4) mit einem Winkelschlitz (5) für das Einsetzen und Befestigen des Stiels (9)
trägt, in der Breite sich verändernde Ausschnitte (7) vorgesehen, die zur Aufnahme
von
Schrauben (12) als Verbindungselemente von Stielbefestigung
und Gerätkörper dienen. Als können Rundkopf-oder zu versenkende Flachkopf- oder
gegf. auch andere Schrauben verwandt werden.
-
Das Rohrstück(4)ist, wie es das Gerät erfordert, schräg oder senkrecht,
oder aucblhorizontal an der Blechplatte (1) angeordnet.
-
Die Blechstärke beträgt beispielsweise 1 mm. gemäß Fig. 3, 4 und 5
ist die Blechplatte (1) der Stielbefestigung auf der der Breitseite des Gerätkorpers
(6) entsprechenden Seite in einer Richtung durch einen abgekröpften Lappen (8) verlängert,
der die Dickseite des Geratkörpers umfaßt.
| Gemaß Fig 6 ist die Blechplatte (1) mit einem den Fig. 5t |
4 u. 5 entsprechenden Lapper (erersehen, der in einem entsprechenden Abstand in
die Dickseite des Gerätkorpers (6) eingreift.
-
Gemäss Fig. 7 und 8 ist das den Stiel (9) tragende Rohrstek mit einem
abgewinkelten Schlitz(5)versehen, der mit der im Stiel befestigten Schraube (10)
und der Federsicherung (11) den Bajonettverschluss bildet. Der Winkel, den die beiden
Einschnitte(5)miteinander bilden. kann dabei ein Spitzer, Rechter oder Stumpfer
sein. Je nachdem Verwendungszweck ist das Stielende (9) mit einem Blechmantel(9)versehen.
-
Gemaß Fig. 9 und 10 ist auf der Blechplatte (1) eine Lasche (15)
angeordnet, welche von einer Schraube (16) mit Flügelmutter (17) durchquert wird.
An der Lasche (15) bfindet sich seitlich, auf der Schraube (16) schwenkbar gelagert,
ein flacher Ansatz(14) des Rohrstücks (4). Die Berührungsflächa zwischen der Lasche
(15) und dem Flachansatz (14) kann radial gerippt oder gewellt sein. Durch Anziehen
der Flügelmutter (17) kann der Ansatz (14) und damit auch das Rohrstück (4) in jeder
gewünschten Winkelstellung zur Blechplatte (1) festgestellt werden.