DE1640675A1 - Kontaktschaltvorrichtung bei einer elektrischen Schaltuhr - Google Patents
Kontaktschaltvorrichtung bei einer elektrischen SchaltuhrInfo
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Description
- Kontaktschaltvorrichtung bei einer elektrischen Schaltung Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine KontaktschaItvorrichtung bei einer elektrischen- Schaltuhr mit einer umlaufenden Schaltscheibe mit am Umfang angeordneten, kippbaren. Schaltreitern, die durch ihre Stellung, welche von einem Tastbolzen abgetastet wird, die Kontaktbetätigung bewirken.
- Es ist bekannt, am Umfang einer Schaltscheibe kippbare Schaltreiter anzuordnen, die von einem Tastbolzen abgetastet werden, welcher. sodann einen Kontaktschalter betätigt. F$erbei ist der Schaltzeitpunkt allein durch die Lage der Schaltreiter an der Schaltscheibe bestimmt, d. h. die Ungenauigkeiten im Abstand der Schaltreiter ergeben entsprechende Differenzen der Schaltzeitpunkte. Präzise Schaltzeiträume sind hierbei nicht erhältlich. Außerdem geht die Betätigung des Kontaktschalters entsprechend der Schaltscheibenumdrehung langsam vor sich, so daß eine mehrfache Kontaktgabe bzw. Kontaktunterbrechung beim Ein- und Ausschalten des Kontaktschalters auftreten kann. -Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin,. präzise Schaltzeitpunkte zu erhalten, die unabhängig von den Lagedifferenzen der Schaltreiter an der Schaltscheibe sind, Weiterhin soll das Ein.- und Ausschalten des Kontaktschalters rasch erfolgen.
- Bei einer.Kontaktschaltvorrichtung der eingangs genannten Art, wird dies erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der an einem Tasthebel angeordnete Tastbolzen bei jedem Vörbeilauf eines Schaltreiters radial auf die Schaltscheibe zubewegt wird, durch eine erste Bahn einer Nockenscheibe, die einen Umlauf entsprechend dem zeitlichen Abstand zweier benachbarter Schaltreiter macht, wobei eine zweite Bahn der Nocken-. scheibe über eine am Tastbolzen angeordnete und mit diesem bewegte Klinke die Kontaktbetätigung bewirkt.
- Auf diese Weise sind die Ein- und Auschaltzeitpunkte nicht durch die Lage der Schaltreiter zueinander abhängig, sondern allein durch die Steuerbewegungen der Nockenscheibe.
- Entsprechend der Stellung der Schaltreiter, d. h. Kippstellung oder Normalstellung, wirkt die Klinke auf einen Schalthebel des Kontaktschalters oder auf einen Auslösearrn eines Riegels, der in eingeschalteter Stellung des Schalthebels diesen in dieser Lage festhält.
- Wesentlich für eine-zeitgenaue und rasche Schaltung ist das Zusammenwirken der zweiten Nockenbahn der Nockenscheibe mit der die Schaltbewegung bewirkenden Klinke über einen Zwischenbolzen, der runden oder keilförmigen Querschnitt aufweist. Die Schaltzeitpunkte und die Klinkenbewegung sind dann allein von der Flankensteilheit des Schaltnockens und der Form des Zwischenbolzens abhängig.
- Die Figuren 1 bis 4 verdeutlichen den Erfindungsgegenstand: Figur 1 ist eine' Draufsicht, wobei die Vorrichtung das Ausschalten des Schalters bewirkt. -Figur 2 zeigt die Reiterstellung bei dieser Schaltbewegung.
- Figur 3 zeigt eine Draufsicht, in der die Vorrichtung, den Schalter einschaltet.
- Figur 4 zeigt die Reiterstellung bei dieser Schaltbewegung. Das Ausschalten erfolgt in der in Figur 1 und 2 dargestellten Stellung.
- Atn Umfang der Wähl- oder Schaltscheibe 1 befinden sich in regelmäßigen Abständen kippbare Schaltreiter 2: -Diese Schaltreiter 2 sind beispielsweise_ in Abständen von 15 Minuten angeordnet, d. h. alle 15 Minuten i steht denn Tastbolzen 3 ein Schaltreiter 2 gegenüber. Dieser Tastbolzen 3 ist an einem Tasthelbel 6 angeordnet,. der über einen Gleitbolzen 7 eine Nockenkurve 8 der Nockenscheibe 18 abtastet. Diese Nockenscheibe führt rin< Umdrehung innerhalb von 15 Minuten aus. Die Nockenbahn 8 weist eine Vertiefung auf, so :daß der Tastbolzen 3 alle 15 Minuten in Richtung auf die Wählscheibe zube\vegt wird. Am Tastbolzen -3 ist eine Klinke 4 angeordnet. Diese Klinke 4 führt die gleiche Rädialbewegung wie der Tastbolzen 3 aus.
- Trifft nun der Tastbolzen 3 bei seiner Radialbewegung auf einen Schaltreiter 2, so wird die -Radialbewegung unterbrochen. Sodann kommt die Nockenkurve 9 auf der Nockenscheibe 18 zur Wirkung über den Zwischenbolzen 10, so daß auf die Klinke 4 eine Drehbe-,vegung ausgeübt wird. Das Klinkenende 5 der Klinke 4 liegt hinter dem Auslösehebel 11 des Riegels, so daß dieser Riegel ebenfalls eine Drehbewegung infolge der Klinkenbewegung ausführt. Die Riegelfläche 12 kommt so außer Eingriff mit dem Schalthebel 13, so daß der Schalterstößel 16 des Mikro-Schalters .17 freigegeben wird. Der Mikroschalter 17 wird auf diese Weise ausgeschaltet: Das Einschalten des Mikroschalters 17 erfolgt bei gekipptem-Schaltreiter L' , wie dies in Figur 3 und 4 dargestellt ist. Der Tastbolzen 3 wird hierbei in seiner Radialbewegung nicht gehindet, so daß Tastbolzen und Klinke eine Radialbewegung auszuführen vermögen; die durch die Kurve 8 der Nockenscheibe 18 begrenzt ist. Die entsprechende Stellung des Schaltreiters sowie des Tastbolzens und der Klinke sind mit 2', 3' bzw. 4' gekennzeichnet. Infolge. dieser «eitergehenden Radialbewegung von Tastbolzen und Klinke ist das Klinkenende 5 außer Eingriff mit dem Auslösearrn 11 des Riegels. Bei der durch die Nockenbahn 9 der Nockenscheibe 18 über den Zwischenbolzen 10 eingeleiteten Schwenkbewegung der Klinke drückt das Klinkenende 5 nunmehr gegen den Schalthebel 13 und drückt somit den Schaltstößel 16 des Mikroschalters 17 nieder. Hiermit wird der Kontakt des Mikroschalters geschlossen. Gleichzeitig rastet der Riegelkeil 12 am Ende des Schalthebels 13 ein, so daß der Schalthebel 13 in dieser Lage fixiert wird, auch wenn das Klinkenende 5 nichtmehr auf den Schalthebel 13 drückt. Der Riegel ist hierbei durch die Riegelfeder 15 belastet.
- Das Anliegen des Schalthebels 13 am Schaltstößel 16, sowie das Anliegen des Gleitbolzens 7 an der Nockenkurve 8 und das Anliegen der Klinke 4 ain Zwischenbolzen 10 bzw. das Anliegen-dieses Zwischenbolzens 10 an der Nockenkurve 9, sowie die Ausführung der R.adialbewegung des Tastbolzens 3 erfolgt durch die Feder 14, die -zwischen Schalthebel und Klinke gespannt ist. Diese Feder 14 übt also eine mehrfache Funktion aus.
- Es kann auch ein Schalter 17 verwendet werden, der beim ersten Niederdrücken das Einschalten, beim zweiten Niederdrücken das Ausschalten bewirkt. In diesem Fall kann der Riegel entfallen.
Claims (4)
- Patentansprüche 1. Kontaktschaltvorrichtung bei einer elektrischen Schaltuhr mit einer umlaufenden Schaltscheibe mit am Umfang angeordneten, kippbaren Schaltreitern, die durch ihre Stellung, welche von einem Tastbolzen abgetastet wird, die Kontaktbetätigung bewirkend , dadurch gekennzeichnet, daB der an einem Tast.hebel angeordnete Tastbolzen- bei jedem Vorbeilauf -eines Schaltreiters radial auf die Schaltscheibe zubewegt wird durch eine erste Bahn einer Nockenscheibe, die einen Umlauf entsprechend dem zeitlichen Abstand zweier benachbarter Schaltreiter macht, wobei eine zweite Bahn der Nockenscheibe über eine am T.astbolzen angeordnete und mit diesem bewegte Klinke die Kontaktbetätigung bewirkt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Auflaufen des Tastbolzens bei seiner Radialbewegung auf einen Schaltreiter die mit dem Tastbolzen.bewegte Klinke den Auslöeearm eines Riegels für den Schalthebel des Kontaktschalters niederdrückt, während bei,seiner freien Radialbewegung bei geschwenktem Schaltreiter die Klinke den- Schalthebel niederdrückt, der in dieser Stellung durch den federbelasteten Riegel festgehalten wird. __
- 3. Vorrichtung.nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet-, daß die erste, die Radialbewegung des Tastbolze.ns bewirkende Bahn der Nockenscheibe, die durch einen Gleitbolzen des Tasthebels abgegriffen wird, eine Vertiefung aufweist, während. die zweite, die Schaltbewegung der Klinken bewirkende Bahn über einen am Ende eines schwenkbaren Zwischenhebels angeordneten runden oder keilförmigen Zwischenbolzen, der direkt auf die Klinke wirkt, abgetastet wird.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Anliegen des Schalthebels am Schalterstößel, des Gleitbolzens an der ersten Nockenbahn und der Klinke am Zwischenbolzen bzw. an der zweiten Nockenbahn durch eine zwischen dem Schalthebel und der Klinke gespannte Feder bewirkt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK0062003 | 1967-04-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1640675A1 true DE1640675A1 (de) | 1970-12-03 |
Family
ID=7230376
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671640675 Pending DE1640675A1 (de) | 1967-04-13 | 1967-04-13 | Kontaktschaltvorrichtung bei einer elektrischen Schaltuhr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1640675A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19948707A1 (de) * | 1999-10-09 | 2001-05-17 | Schwenk Kg Theben Werk | Elektrisches Schaltwerk für Schaltuhren |
-
1967
- 1967-04-13 DE DE19671640675 patent/DE1640675A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19948707A1 (de) * | 1999-10-09 | 2001-05-17 | Schwenk Kg Theben Werk | Elektrisches Schaltwerk für Schaltuhren |
| DE19948707C2 (de) * | 1999-10-09 | 2002-06-20 | Schwenk Kg Theben Werk | Elektrisches Schaltwerk für Schaltuhren |
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