DE1539384C - Einbaufassung fur Glassockellampen - Google Patents
Einbaufassung fur GlassockellampenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einbaufassung für Glassockellampen mit einem aus Isoliermaterial bestehenden
und den Aufnahmeraum für den Grassockel enthaltenden Fassungskörper, der am oberen,
offenen Ende mit einem sich radial zur Fassungslängsachse erstreckenden Flansch für die Anlage an
der Unterseite des die Einbauöffnung enthaltenden und an der Oberseite eine derVS.tromzuleitung
dienende gedruckte Schaltung aufweisenden Trägers versehen ist und der zwei in Führungen angeordnete,
mit den Sockelkontakteh der eingesetzten Lampe in stromleitende Verbindung tretende Fassungskontakte
aufweist, die mittels je einer elastischen Zunge hinter eine am Fassungskörper vorgesehene Schulter einrasten
und deren parallel zur Fassungslängsachse nach oben aus den Führungen herausragende und
im'Abstand zum Flansch nach außen abgewinkelte Enden sich mit einer etwa keilförmigen Nase auf der
Oberseite des Trägers und dort auf der gedruckten Schaltung federnd abstützen und dabei zusammen
mit dem Flansch die Fassung in der Einbauöffnüng halten. Bei einer derartigen bekannten Einbaufassung
für Glassockellampen ergibt sich nun der Nachteil,, daß dem Träger in seiner Dicke enge Grenzen gesetzt
sind, Wenn die Einbaufassung zufriedenstellend arbeiten soll. Ist nämlich der Träger zu dick, so beaufschlagen
die Fassungskontakte den Träger zu stark, und die Halte- und Kontaktwirkung ist nicht
mehr einwandfrei. Zusätzlich wird durch die Schräglage der Enden der Fassungsköntakte der Abstand
zwischen den AbwinkeJungen dieser Kontakte so gering, daß der Lampensockel nur mit Mühe einzusetzen
ist. .
Liegt andererseits ein sehr dünner Träger vor, so ist ebenfalls die Halte- und Kontaktwirkung mit der
Einbaufassung der Glassockellampe nicht einwandfrei gegeben. Insgesamt ist durch diesen Aufbau die
bekannte Einbaufassung in ihrer Anwendung sehr begrenzt, so daß sich die Lagerhaltung unter Berücksichtigung
der verschiedenen Trägerdicken zwangläufig nachteiligerweise vergrößert.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, eine Einbaufassung der eingangs genannten
Art zu schaffen, welche bei einwandfreier Funktion und einfachem Aufbau für verschiedene
Dicken von Trägern anwendbar ist. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jeder
Fassungskontakt in seiner Führung gegen die Federkraft eines mit ihm. einstückigen elastischen Armes
verschiebbar ist, der an dem zum abgewinkelten Ende entgegengesetzten Ende des Fassungskontaktes vorgesehen
ist, mit einem etwa dem Verschiebungsweg entsprechenden Abschnitt über das untere Ende des
Fassungskörpers hinausragt und dann mit seinem freien Ende bis zur elastischen Anlage an der Außenfläche
des Bodens des Aufnahmeraums zurückgebogen ist.
Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß die elastischen Arme im Zusammenwirken mit den axial verschiebbaren
Fassungskontakten Differenzen in der Dicke der Träger ausgleichen, ohne daß hierbei die
Funktion der Eihbaufassung beeinträchtigt wird. Der Anwendungsbereich erweitert sich dadurch sehr vorteilhafterweise.
■ Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
sind als Führungen für die mit einem Flügel in den Aiifnahmeraum ragenden Fassungskontakte
in der Außenseite des Fassungskörpers parallel zur Fassungslängsachse angeordnete Nuten vorgesehen.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher beschrieben. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer Einbaufassung gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung,
Fig. 2 eine teilweise Schnittansicht der in Fig. 1
ίο dargestellten Fassung, um 90° gedreht,
F i g. 3 eine Draufsicht der Fassung, F i g. 4 eine Ansicht von unten, Fig. 5 eine Vorderansicht eines der Fassungskontakte,
Fig. 6 eine Seitenansicht des in Fig. 5 dargestellten
Fassiingskontaktes,
F i g. 7 eine Teilansicht eines Trägers mit einer gedruckten
Schaltung, mit welcher die Fassung zusammenbaubar ist.
Wie in den Zeichnungen dargestellt, besitzt die Einbaufassung einen Fassungskörper 1 aus Isoliermaterial,
beispielsweise aus Kunststoff, mit einem Aufnahmeraum 2 zur Aufnahme des Glassockels
einer Glassockellampe. Am offenen Ende des Auf-
nahmeraums ist der Körper mit einer Verlängerung 3 V»
mit diagonal entgegengesetzten. Schlitzen 4 ausgebildet. Am inneren Ende der Verlängerung 3. ist ein
zur Fassungslängsachse radialer Flansch 5 angeformt. Der Körper 1 hat einen länglichen Querschnitt und
ist mit zwei Nuten 6 ausgebildet, die sich in der Längsrichtung des Körpers an seiner Außenseite erstrecken.
In der Lampenfassung sind zwei Fassungs-
• kontakte 7 verschiebbar angeordnet, von denen jeder
aus Blech hergestellt ist und ein abgewinkeltes Ende 8 besitzt (F i g. 5, 6). An dem entgegengesetzten
Ende ist jeder Fassungskontakt zur Bildung eines elastischen Armes 9 gebogen. Der Fassungskontakt
ist ferner mit einem Flügel 10 zur elektrischen Anlage am Kontakt des Glassockels und mit einer
elastischen Zunge 11 versehen, die über eine Schulter am Körper der Fassung einrasten kann, wenn der
Fassungskontakt in seine Nut 6 eingesetzt wird.
Zwei Fassungskontakte 7 werden mit dem / Fassungskörper 1 in der Weise zusammengebaut, daß
je ein Fassungskontakt in jede der Nuten 6 von dem geschlossenen Ende der. Fassung aus gleitend so eingesetzt
wird, daß die Seitenkanten des Fassungskontaktes in die hinterschnittenen Teile 12 der Nut
gleiten, wobei jeder Flügel 10 durch einen Schlitz 13 in der Bodenwand des Fassungskörpers 1 hindurchtritt.
Nach dem Zusammenbau werden die beiden Fassungskontakte auf entgegengesetzten Seiten des
Fassungskörpers so gehalten, daß die Flügel 10 im
Aufnahmeraum 2 an entgegengesetzten Teilen der Wand zur Anlage an den Sockelkontakten der eingesetzten
Lampe angeordnet sind.
Die abgewinkelten Enden 8 erstrecken sich durch die Schlitze 4 in der Verlängerung 3 seitlich nach
außen. Die Arme 9 am entgegengesetzten Ende der Fassungskontakte übergreifen die Außenfläche des
unteren oder geschlossenen Endes der Fassung, .wobei
das freie Ende der Arme zur Außenfläche gerichtet ist.
Ein "aus Blech bestehender Federklemmen-Lampensockel-Halter
weist einen Fuß 14 auf, der an der Innenfläche des Bodens des Aufnahmernums 2
aufruht und entgegcngeselzle elastische Arme 15 be-
sitzt (nur einer in Fig. 2 sichtbar), welche dazu dienen, den länglich geformten Lampensockel zwischen
sich aufzunehmen und ihn reibschlüssig zu halten.
Die Einbaufassung wird mit einem Träger a (Fig. 7), welcher eine gedruckte Schaltung trägt und
eine kreisförmige Öffnung 16 mit entgegengesetzten seitlichen Schlitzen 17 aufweist, in der Weise zusammengebaut,
daß das obere, offene Ende der Fassung zu der Seite des Trägers bewegt wird, die
der Seite mit der gedruckten Schaltung entgegengesetzt ist. Die seitlichen Enden 8 der jeweiligen
Fassungskontakte sind hierbei mit den Schlitzen 17 in Ausfluchtung. Die Fassung wird dann axial in die
Öffnung eingesetzt, bis der Flansch 5 an der benachbarten Seite des Trägers anliegt. Hierauf wird die
Fassung mit einem kleinen Winkel in eine Stellung gedreht, in welcher die Enden 8 Teile des Trägers
benachbart der Öffnung 16 übergreifen und an Teilen der gedruckten Schaltung anliegen, mit welchen die
Kontakte der Lampe elektrisch verbunden werden sollen.
Die Dicke des Trägers kann sich innerhalb der durch den Abstand zwischen den entgegengesetzten
Enden der geneigten Fläche der Enden 8, gemessen in einer Richtung axial zur Fassung, bestimmten
Grenzen verändern. Wenn die Fassung innerhalb der öffnung gedreht wird, liegt die Kante der geneigten
Kurvenflächen der Enden 8 an der Kante des Schlitzes 17 an, so daß die Drehbewegung zur Folge
hat, daß das Ende über die Teile der Fläche des Trägers benachbart der kreisförmigen Öffnung 16,
die mit der gedruckten Schaltung versehen ist, gleitet. Die Fassungskontakte, welche axial zur Fassung
unter der Wirkung der Arme 9 gleitbar sind, können sich leicht der Dicke des Trägers anpassen. Im Falle
eines dünnen Trägers findet nur eine geringe axiale , Bewegung der Fassungskontakte statt. Im Falle eines
Trägers, welcher der vorangehend erwähnten maximalen Dicke nahekommt, wird den Fassungskontakten
eine Gleitbewegung entgegen der Federkraft der elastischen Arme 9 mitgeteilt, so daß diese
mehr oder weniger flach gestellt werden und dadurch das entgegengesetzte Ende 8 der Fassungskontakte...
um einen entsprechend größeren Betrag vom Flansch 5 absteht, um sich dem dickeren Träger anzupassen.
/ '
In allen Fällen - dienen die elastischen Arme 9 dazu, die Enden 8 elastisch in Anlage an den entsprechenden
Teilen der gedruckten Schaltung zu halten, und die Fassung mit dem Träger durch die
Enden 8 zu verbinden, wobei die Enden 8 an der bedruckten Fläche des Trägers anliegen, während der
Flansch 5 die entgegengesetzte Fläche beaufschlagt. Der bedruckte Träger kann beispielsweise eine
Wand eines Armaturengehäuses sein.
Claims (2)
1. Einbaufassung für Glassockellampen mit einem aus Isoliermaterial bestehenden und den
Aufnahmeraum für den Glassockel enthaltenden Fassungskörper, der am oberen, offenen Ende mit
einem sich radial zur Fassungslängsachse erstreckenden Flansch für die Anlage an der Unterseite
des die Einbauöffnung enthaltenden und-an der Oberseite eine der Stromzuleitung dienende
gedruckte Schaltung aufweisenden Trägers versehen ist und der zwei in Führungen angeordnete,
mit den Sockelkontakten der eingesetzten Lampe in stromleitcnde Verbindung tretende Fassungskontakte aufweist, die mittels je einer elastischen
Zunge hinter eine am Fassimgskörper vorgesehene Schulter einrasten und deren parallel zur
Fassungslängsachse nach oben aus,den Führungen herausragende und im Abstand zum Flansch
nach außen abgewinkelte Enden sich mit einer
etwa keilförmigen Nase auf der Oberseite des Trägers und dort auf der gedruckten Schaltung
federnd abstützen und dabei zusammen mit dem Flansch die Fassung in der Einbauöffnung halten,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Fassungskontakt (7) in seiner Führung gegen die
Federkraft eines mit ihm einstückigen elastischen Armes (9) verschiebbar ist, der an dem zum abgewinkelten
Ende (8) entgegengesetzten Ende des Fassungskontaktes (7) vorgesehen ist, mit einem
etwa dem Verschiebungsweg entsprechenden Abschnitt über das untere Ende des Fassungskörpers (1) hinausragt und dann mit seinem
freien Ende bis zur elastischen Anlage an der Außenfläche des Bodens des Aufnahmeraums (2)
zurückgebogen ist.
2. Einbaufassung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß als Führungen für die mit einem Flügel (10) in den Aufnahmeraum (2)
ragenden Fassungskontakte (7) in der Außenseite des Fassungskörpers (1) parallel zur Fassungslängsachse angeordnete Nuten (6) vorgesehen
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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