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DE1539288A1 - Thermionischer Konverter - Google Patents

Thermionischer Konverter

Info

Publication number
DE1539288A1
DE1539288A1 DE19671539288 DE1539288A DE1539288A1 DE 1539288 A1 DE1539288 A1 DE 1539288A1 DE 19671539288 DE19671539288 DE 19671539288 DE 1539288 A DE1539288 A DE 1539288A DE 1539288 A1 DE1539288 A1 DE 1539288A1
Authority
DE
Germany
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temperature
heat pipe
function
converter
converter according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671539288
Other languages
English (en)
Other versions
DE1539288B2 (de
Inventor
Eleonoor Van Andel
Bohdansky Dr Josef
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
European Atomic Energy Community Euratom
Original Assignee
European Atomic Energy Community Euratom
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Filing date
Publication date
Application filed by European Atomic Energy Community Euratom filed Critical European Atomic Energy Community Euratom
Priority to DE19671539288 priority Critical patent/DE1539288B2/de
Priority to BE721480D priority patent/BE721480A/xx
Priority to LU56993D priority patent/LU56993A1/xx
Priority to FR1588622D priority patent/FR1588622A/fr
Priority to NL6814243A priority patent/NL6814243A/xx
Publication of DE1539288A1 publication Critical patent/DE1539288A1/de
Publication of DE1539288B2 publication Critical patent/DE1539288B2/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J45/00Discharge tubes functioning as thermionic generators
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B2321/00Details of machines, plants or systems, using electric or magnetic effects
    • F25B2321/003Details of machines, plants or systems, using electric or magnetic effects by using thermionic electron cooling effects

Landscapes

  • Microwave Tubes (AREA)

Description

ipl.-lng.Hickrd MGller-88nwr
.1
Berlin, den 5. Oktober I967
EUROPÄISCHE ATOMGEMEINSCHAFT (EURATOM)
Patentanmeldung
Thermionischer Konverter
Die Erfindung bezieht sich auf einen thermionischen Konverter zur direkten Umwandlung von thermischer in elektrische Energie.
Solche Konverter enthalten im wesentlichen ein Diodensystem mit einer geheizten Emitterelektrode und einer gekühlten Kollektorelektrode sowie mit Cäsiumdampf im Zwischenelektrodenraum. Die Wärmezu- und -abfuhr erfolgt neuerdings vielfach über sogenannte Wärmeröhren (Französische Patentschrift 1.4-51,700), das sind
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hermetisch geschlossene Röhren, in denen sich zwischen den heißen und kühlen Enden eine natürliche Zirkulation teils in der flüssigen und teils in der dampfförmigen Phase ausbildet.
Großen Einfluß auf den Umwandlungswirkungsgrad und die Gesamtfunktion des Konverters übt der Dampfdruck des Cäsiums aus, so daß man früher oft das Cäsiumreservoir entfernt vom Konverter in einer temperaturgeregelten Zelle angeordnet hat. Man hat aber auch bereits versucht, diese aufwendige Konstruktion zu vermeiden und ein Adsorbtionsreservoir (z.B. Holzkohle) thermisch an Emitter oder Kollektor des Konverters direkt anzukoppeln (Conference Papers Thermionic Conversion Specialist Conference, Houston, November 3, 4, 1966, p.249 - 258 (Yates)), Dabei folgt die Reservoirtemperatur " im wesentlichen den Schwankungen der Elektrodentemperatur, was prinzipiell auch im Sinne optimaler Konverterfunktion erwünscht ist. Da jedoch die Ankopplung starr und außerdem stark von konstruktiven Gesichtspunkten bestimmt ist, kann man im allgemeinen nicht erwarten, daß absolut optimale Konverterfunktion bei allen Betriebstemperatüren erzielbar ist. Dieser Nachteil soll gemäß der Erfindung behoben werden bei einem thermionischen Konverter, dessen Adsorbtionsreservoir in gutem Wärmekontakt mit der Kollektorwärmeröhre angeordnet ist.
Die Erfindung besteht darin, daß die Varmeröhre Mittel zur 'Beeinflussung Ihrer Kühleigenschaften aufweist und daß diese Mittel derart temperaturabhängig gesteuert werden, daß die Temperatur
- 3 .-.-..;.'■ EUB/c/4l37/67 - 1179 - 0098 10/0138
der Wärnieröhre und damit der Cäsiumdampf druck in eine vorgewählte Funktion zur Emittertemperatur gelangen. "
Die Mittel sind in einer Ausführungsform der Erfindung als Wärmeschilde ausgebildet, die um die abstrahlenden Flächen der Wärmeröhre angeordnet sind und mittels Bimetallstreifen mehr oder weniger abgespreizt werden.
In einer anderen bevorzugten Aueführungsform der,Erfindung bestehen die Mittel aus einem Edelgaspfropfen, der im Innern der VJärmeröhre liegt und dessen Volumen sich temperaturabhängig ändert. Der Einfluß der Volumenänderung auf die Kühleigenschaften der Wärmeröhre kann vorzugsweise durch einen im Bereich des Edelgases angeordneten Verdrängungskörper geeigneter Form variiert werden.
Im wesentlichen liegt der Erfindung also der Gedanke zugrunde, die Temperatur der Kollektorwermeröhre durch Beeinflussung ihrer Kühleigenschaften so automatisch zu regeln, daß sich der Cäsiutndarapfdruck immer optimal zur jeweiligen Emittertemperatur einstellt,
Nachfolgend wird die Erfindung anhand zweier Figuren näher erläutert, die je eine Ausführungsform in schematischer Schnittdarstellung zeigen.
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v ORIGiNALINSPECTED
In Figur 1 ist ein Konverter zu sehen, dessen Emitterelektrode und Kollektorelektrode 2 die Stirnseiten je einer Wärmerohre bzw. k bilden. Die Emitterwärmeröhre wird am elektrodenfernen Ende, beispielsweise mittels einer Hochfrequenzspule 5» erhitzt. Die Kollektorelektrode weist ein zentrales Loch 6 auf, an das ein die ganze Kollektorwärraeröhre k zentral durchquerendes Rohr dicht eingeschlossen ist. In diesem Rohr befindet sich das Cäsiumreservoir 8, welches beispielsweise aus porösem 11JoIfram, Graphit oder Holzkohle besteht.
ι . * ■ ■ ■
Die beiden Elektroden sind Von je einem der Halterung und dem elektrischen Kontakt dienenden Ring 9 und 10 umgeben, zwischen denen ein keramischer Isolierring 11 angeordnet ist.
Heizt man die insoweit bekannte Konverteranordnung auf, dann verdampft Cäsium im Reservoir 8 und gelangt durch das Loch 6 in der Kollektorelektrode in den Zwischenelektrodenraum. Durch den bekannten thermoionische» Effekt entsteht ein Strom, der sich an mit den Ringen 9 und 10 verbundenen Anschlußklemmen abnehmen läßt.
Das oben erwähnte Problem des optimalen Cäsiumdrucke bei schwanken· den Konverterleistungen wird dadurch gelöst, daß die Kühleigenschaft der Kollektorwärmeröhre k diesen Leistungsschwankungen angepaßt wird. Beruht die Kühlwirkung allein auf der Abstrahlung an die Umgebung, dann genügt es, diese Abstrahlung zu beeinflussen.
'*■■'■ ■ - 5 -
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In Figur 1 ist als eine Möglichkeit dieser Beeinflussung ein Wärmeschild 12 dargestellt, der die Form zweier Halbzylinderrohre besitzt. Diese sind an einer Mantellinie miteinander verbunden und an der Wärmeröhre befestigt* An der jeweils zweiten Mantellinie greift je ein Bimetallstreifen 13 an, der in gutem thermischen Kontakt mit der Oberfläche der Kollektorwärmeröhre *t steht. Erhöht sich die Temperatur der T/ärmeröhre, dann spreizen die Bimetallstreifen die beiden Zylinderhälften von der Wärmeröhrenoberfläche ab und wirken dadurch fördernd auf die Kühleigenschaft. Der Wärmeschild besteht beispielsweise aus Niob, die Bimetallstreifen aus Kovar oder ähnlichen Materialien. Wegen der günstigen Ausdehnung vermeidet man bei di eser Kombination ein unerwünschtes Öffnen des WärmeSchildes schon bei niedrigen Temperaturen.
Eine andere Möglichkeit der Beeinflussung der Kühleigenschaften der Kollektorwärmeröhre ist in Figur 2 gezeigt, in der die anhand von Figur 1 beschriebenen Elemente 1 bis 11 wieder vorkommen und daher nicht weiter erläutert zu werden brauchen. Anstatt des Wärmeschilds ist hier ein Edelgaspfropfen Ik i© elektrodenfernen Bereich der Kollektorwärmeröhre angebracht. Dieser Pfropfen wird vom Metalldampf in der Röhre je nach Dampfdruck und Temperatur mehr oder weniger zusammengedrückt. Hierbei wird die Abstrahlfläche vergrößert oder verkleinert, da der mit -dem Edelgas in Kontakt stehende Teil der Röhre nicht strahlt. Mit dieser Anordnung lassen sich ohne große Schwierigkeiten sehr unterschiedliche Funktionen zwischen Kollektortemperatur und Abstrahlungsflache erzielen, indem man entweder der Wand der Wärmeröhre im
0098 10/0138 '. 6 _
EUR/CA137/67 - 1179 4
Bereich des Pfropfens eine entsprechend nichtlineare Form gibt oder aber indem man zentral in diesen Bereich einen Verdrängungskörper 15 einfügt, dessen Querschnittsfläche in Achsrichtung entsprechend variiert ist.
Natürlich läßt sich die Kühleigenschaft einer !'/ärmeröhre auch durch andere Mittel ändern, beispielsweise durch die Drosselung eines sekundären Kühlmittelflusses, so daß solche Möglichkeiten ausdrücklich in den Umfang der Erfindung mit einbezogen seien.
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0 0 981 0/0.138

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    ί 1. Thermionischer Konverter, bestehend aus einer Se*" " "" ' · heizten Emitterelektrode und einer von einer hermetisch geschlossenen Värmeröhre gekühlten Kollektorelektrode, wobei der Interelektrodenraum von Cäsiumdampf erfüllt ist, der aus einem in gutem Wärmekontakt mit der Warmeröhre angeordneten Adsorbtionsreservoir geliefert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Warmeröhre (4) Mittel (12, 131 14» 15) zur Beeinflussung ihrer Kühleigenschaften aufweist, und daß diese Mittel derart temperaturabhängig gesteuert werden, daß die Temperatur der Wärmeröhre und damit der Cäsiumdampfdruck in eine vorgewählte Funktion zur Emittertemperatur gelangen.
  2. 2. Konverter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel als um die abstrahlenden Flächen der Wärmeröhre angeordnete WKrmeschilde (12) ausgebildet sind, die von Bimetallstreifen (13) mehr oder weniger abgespreizt werden.
    3« Konverter nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel aus einem Edelgaspfropfen (14) bestehen, der im Innern der Wärmeröhre liegt und dessen Volumen sich temperaturabhängig verändert.
    k. Konverter nach Anspruch 3S dadurch gekennzeichnet, daß in den Bereich des Edelgaspfropfens mindestens ein Verdrängungskörper (15) zentral fest eingebracht ist, dessen Form durch die gewünschte Funktion zwischen Temperatur und Kühlwirksamkeit bestimmt ist.
    EUR/c/4137/67 -1179 d 009810/0138
    Leer s e i t e
DE19671539288 1967-10-05 1967-10-05 Thermionischer konverter Pending DE1539288B2 (de)

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RU2133518C1 (ru) * 1998-02-16 1999-07-20 Акционерное общество открытого типа "Ракетно-космическая корпорация "Энергия" им.С.П.Королева" Способ петлевых реакторных испытаний термоэмиссионной сборки
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