DE1538739A1 - Thyristorschaltung - Google Patents
ThyristorschaltungInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
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- H02M1/06—Circuits specially adapted for rendering non-conductive gas discharge tubes or equivalent semiconductor devices, e.g. thyratrons, thyristors
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Description
Brush Electrical Engineering Company, Ltd., Loughborough,Engl.
Thyristorsehaltung
Die Erfindung betrifft eine Thyristorschaltung*
unter "Thyristoren" sollen hier steuerbare Gleichrichter verstanden werden, deren (rleichrichtereigenschaft zwischen
zwei Hauptanschlüssen steuerbar ist., Dazu sind sie mit
einem dritten Anschluß, dem Steueranschluß oder "Tor" versehen,
über den bzw, das sie von einem Impuls in den leiten den Zustand gesteuert werden können, wenn die Gleichrichterstrecke zwischen den Hauptanschlüssen in Durchlaßrichtung
vorgespannt ist ο Solange dieser sogenannte "Zündimpuls"
nicht zugeführt wird, bleiben diese Thyristoren unabhängig
von der Polarität der an die Sleichriohteratrecke angeleg
ten Spannung nichtleitend oder gesperrt. Bekanntlich werden
diese Bauelemente häufig in Wechselstromnetegeräten zur
Steuerung oder Regelung der Ausgangsleistung des Hetsgerä- tes verwendet. Dazu wird der Stromflußwinkel dar Thyristo
ren durch Verschieben des Zündzeitpunktes während einer Halbwelle dar Speisewechselspannung gesteuert* Das Bau- .
element wird dann selbsttätig in der näohaten Halbzelle
entgegengesetzter Polarität gesperrt.
Die Steuerung einer Speisegleichspannung läßt sich jedoch nicht ohne weiteres durchführen, weil das Bauelement,
wenn es einmal in den leitenden Zustand gesteuert ist,
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solange leitend bleibt, bis spezielle Maßnahmen getroffen werden» Zu den bekanntesten Maßnahmen gehört erstens die
Verwendung eines kapazitiv abgestimmten Resonanzausgangskreises, der eine Sperrspannung ausbildet, und zweitens
die Verwendung eines zusätzlichen Schalterbauelementes,
um den Thyristorstrom zu unterbrechen oder den Thyristor
kurzzuschließen,, Resonanzkreise haben bekanntlich den
Nachteil, daß es schwierig ist, zu gewährleisten, daß der Kondensator vor dem Sperrzeitpunkt immer richtig geladen
ist, und wenn der Mittelwert der Ausgangsgröße dadurch geregelt werden soll, daß die Folgefrequenz der Zündimpulse
des Thyristors geändert wird, kann es sein, daß sich die Frequenz der ßleichstromausgangsimpulse und die Frequenz
eines irgendwo in der Schaltung auftretenden Wechselstroms
(oder mehrere verschiedene Frequenzen) gegenseitig beeinflussen. Diese Schwierigkeiten können zwar durch Verwendung eines Schalterbauelementes überwunden werden, jedoch
hätte dies zusätzliche Kosten und Komplikationen zur Folge ο
Die Aufgabe der Erfindung besteht somit darin, eine Thyristorschaltung zu schaffen, die einfach und billig ist und die
genannten Nachteile nicht hat Die Schaltung soll insbesondere zur Steuerung des Mittelwertes eines Gleichstroms in
einer Drosselspule als Zwischenstufe einer Wechselleistungssteuerung mit Hilfe eines einzigen Thyristors verwendbar sein»
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BADORiQiNAL
GeaäS der Erfindung wird eine Schaltung geschaffen, die
In Reihe mit einer Drosselspule a-n einer Wechselstromquelle
alt gegenüber der Zeitkonstanten der Schaltung
kurter Pericdendauer und eine zweite Stromquelle in Reihe
Bit einem Thyristor enthält, der der Drosselspule derart parallel geschaltet 1st, daß der Thyristor während eines
Teils jeder Welle der Wechselspannung an der Drosselspule
in Sperrichtung vorgespannt ist, während er während des übrigen Teiles jeder Welle in Durchlaßrichtung vorgespannt
ist und in den leitenden Zustand gesteuert werden kann.
Obwohl die Schaltung In erster Linie mit Gleichstrom ge-
epeiat werden sollte, d. h, als. zweite Stromquelle einer
Gleichstronquelle verwendet werden sollte, arbeitet die
erfindungsgemäße Schaltung auch zufriedenstellend, wenn ale zweite Stromquelle eine Wechselstromquelle verwendet
wird und die beiden Wechselstromquellen synchronisiert sind. Die beiden Stromquellen sind dann zweckmäßigerwelse
in Gegenphase.
Die Erfindung wird nun auch anhand der beiliegenden Abbildungen von Ausführungsbeispielen beschrieben, wobei
alle aus der Beschreibung und den Abbildungen hervorgehenden Einzelheiten und Merkmale zur Lösung der Aufgabe
im Sinne der Erfindung beitragen können und mit dem Willen *nr Patentierung in die Anmeldung aufgenommen
wurden,
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figur 1 ist das Schaltbild einer Grundausführung der
Erfindung,
figur 2 ieigt einen Schwingungeverlauf asur Erläuterung
und
die figuren 3-7 sind Schaltbilder weiterer Aueführungen»
Bei der in figur 1 gezeigten Ausführung liegen eine Diode
D1 und eine Drosselspule L in Reihe an einer Wechselstrom-
quelle 10» von der ein Anschluß geerdet ist» Eine Gleichstromquelle
12, schematieoh als Batterie dargestellt, und
ein Thyristor T liegen in Reihe an der Drosselspule L, Die AusgangsSpannung der Stromquelle 12 ist kleiner als die
Spitsenspannung der Stromquelle 10,
Zunächst eel der Stromkreis mit der Diode D1 und der Drosselspule L, die neben ihrer Induktivität auch einen Wirkwiderstand
R hat, betrachtete Der Mittelwert des in diesem
Stromkreis fließenden Gleichstroms hängt nicht nur vom Wert des Wirkwiderstandes R, sondern auch von der Größe der Zeitkonstanten L/R im Vergleich zur Periodendauer der Auegangsspannung
der Wechseletromquelle ab, Während der Durchlaßhalbwelle der Wechselstromquelle beginnt ein Strom in der
Drosselspule zu fließen,-der aufgrund der Induktivität der
Drosselspule noch in die nächste Halbwelle hinein weiterfließt, bis die der Drosselspule von der Stromquelle zügeführte
Gegenspannung den Strom zu Null macht- Der Strom
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kann auf keinen höheren Wert als den ansteigen, der sich
während der ersten Halbwelle ergibt und der von L/R abhängte
Wenn durch die Drosselspule anfänglich ein hoher Gleichstrom
fließt» bleibt die Diode solange leitend, bis der Strom auf Null abgefallen ist, und solange erscheint auch
die Wechselspannung an der Drosselspule? (Allerdings tritt
stets eine kleine Restspannung auf, die gleich dem Durchlaßspannungsabfall der Diode D1 ist)» (
Nun nur Wirkung der Gleichstromquelle 12 und des Thyristors
In Figur 2 sind die sinusförmige Speisewechselspannung gestrichelt,
die konstante Gleichspannung und (als stark ausgezogene
Linie) die Spannung an der Drosselspule L dargestellte Der Thyristor T wird im Zeitpunkt t. gezündet» Der
Thyristor kann in jedem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der Zeitspanne S, solange das Wechselpotential niedriger als
das Gleichpotential ist, gezündet werden.. Am Ende .dieses
Intervalls hört der Strom auf, aus der Gleichstromquelle
12 in die Drosselspule L zu fließen, und der Thyristor T
wird wieder gesperrt0 Solange die Ausgangsspannung der
Weohselstroraquelle positiver als die Ausgangsspannung der
Gleichstromquelle ist, ist die Diode D1 leitende
Wenn der Thyristor nicht von einer Steuerschaltung 14 gezündet
wird, die mit seinem Steueranschluß *6 verbunden
ist, fließt der Strom im Stromkreis D1, I so weiter, wie
009813/0043 bad original
wenn der Thyristor T und die Gleichstromquelle 12 nicht
vorhanden wären, und der Gleichstrom nimmt seinen kleinsten, vom Verhältnis L/R bestimmten Wert an. Der Mittelwert des Gleichstroms kann durch Zünden des Thyristors vergrößert werden. Dabei nimmt der Mittelwert des Stromes zu,
wenn der Zündzeitpunkt t1 in der Zeitspanne S vorverschoben
wird.
Pigur 3 zeigt einen praktischen Anwendungsfall der erfindungsgemäßen Schaltung zur Spannungsregelung einee Wechselstromgenerator 17, dessen Feldwicklung 18 von einem Gleichstromerreger 20, der die Stelle der in Figur 1 gezeigten
Stromquelle 12 einnimmt, gespeist wird.. Die Steuerschaltung
14 spricht in der üblichen weise derart auf die Amplitude
der Auegangsspannung des Generators 17 an, daß sie den
Zündzeitpunkt t* des Thyristors so verschiebt, da3 diese Amplitude einen vorbestimmten Wert beibehält=
Die Vorteile dieser Schaltung bestehen darin, daß erstens
nur ein einziger Thyristor verwendet wird, so daß die Steuereohaltung einfach ist, und daß zweitens, wenn der Wechselstromgenerator kurzgeschlossen wird, der Gleichstromerreger genügend Feldstrom liefert, um den Kurzschluß zu beseitigen. Wenn eine Wechselstromquelle zur Erzeugung des
Feldstromes verwendet würde, würde die Spannung zusammenbrechen und nur ein kleiner Strom vom Wechselstromgenerator
geliefert werden.,
009813/0043 BAD ommhL
In den Zeitpunkten tg (Figur 2), in denen die Diode Dt
und der Thyristor T gesperrt werden, liegt der Anker
des 01tiehetromerregere 20 mit ihnen in Reihe., Ein kleiner
(nicht gel· igt er) mn der Wechselstromquelle 10 liegender
Kondensator^verhindert deshalb, dafl die Kurvenform der
Ausgangsspannung des Wecheeletrongeneratore durch Kommutierungsstrüme
verzerrt wird ο
In Figur 4 ist eine Dreiphasenechaltung dargestellt, bei
der die Gleichspannung durch Oleichrichtung der Spannung
«wischen «wei Phasen L1 und L2 mit Hilfe zweier DiodenD2
und 2)3 gewonnen wird, während die dritte Phase L3 die Wechselspannung liefert. Die Drosselspule L ist hier die
Feldwicklung dee Wecheelstromgenerators 17» der.die drei
Phasenspannungen liefert, obwohl auch ein Gleiohstromer-
reger oder ein bürstenloser Wechselstromerreger zwischen
der Drosselspule L und der Feldwicklung des Wechseletronigeneretora
angeordnet werden könnte. Die Speisewecheelspannung
für die Diode D1 und/oder die ?)ioden D2, D3 könnte
auch von einen Dauermagneterreger, der auf der gleichen
Walle wie der Wechselstromgenerator angeordnet ist, anstatt
von Wechselstromgenerator selbst -wie dargestellt - geliefert werden c
Figur 5. zeigt eine symmetrische DreiphaβenseheItung, bei
der alle drei Phasen (30) zur Bildung der Speisegleichspannung des Thyristors T von Dioden D4 vollweggleichgerichtet
werdenn Die Speis ewe cha e !spannung für die Diode D1.
009813/0043 bad original
wird an der Sekundärwicklung eines hochtransformierenden Transformators 22 abgegriffen, der von zwei der drei Phasen
gespeist usit! gur Erzielung des gewünschten Verhältnisses
»wischen der Weehselstromamplitude und der Gleichspannung
verwendet wird*
figur 6 zeigt ©ine Elnphasenschaltung mit einem BrUckengleichrichter
24, zur Erzeugung der Speisegleichspannung für den Thyristor T und ebenfalls mit einem hochtransformlerenden
Trans forma tor 22 gur Speisung der Diode 1)1 „
Schließlich ist in Figur7 eine Einphasenschaltung dargestellt,
die von fineo Transformator 26 gespeist wird. Der
Transformator hat eine mit einem Abgriff versehene Sekundärwicklung,
deren untere Hälfte der Diode Di eine Wechselspannung zuführt und deren obere Hälfte dem Thyristor T eine
phasenverschoben Spannung zuführte Während der Halbwellen,
in denen das Potential der Anode des Thyristors gegenüber dem der Anode der Mod® positiv' ist, kann der Thyristor gezündet
werdea,
13/0043.
Claims (2)
- AnsprücheSchaltung mit einom in Reihe mit einer Stromquelle, speziell einer Gleichstromquelle, liegenden Thyristor mit einer an den Stfueranschluß des Thyristors angeschlossenen, den Zündleitpunkt des Thyristors steuernden Schaltung und mit ainer Schaltung zur Bestimmung des Sperrzeitpunktes dee Thyristors, dadurch gekennzeichnet, daß die letztgenannte Schaltung eine Drosselspule (L) in Reihe mit einer Diode (Dt) und einer Wechselstromqutllt (10) enthält und dafl der !Thyristor (T) und die zuerst genannt« Stromquelle (12) in Reihe geschaltet sind und diese Reihenschaltung parallel zur Drosselspule liegt,
- 2. Schaltung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine gemeinsame Ein« oder Mehrphasenwechaelotromversorgungssohaltung, eine die Wechsel stromquelle zur Erzeugung eines Einphasenwechselstromsignals aus einer oder mehreren Phasenspannungen der Wecimelstromversorgungsachaltung bildende Einrichtung (22) und durch eine die zuerefe genannte Stromquelle bildende Gleichrichterschaltung (D2, D3 oder D4 oder 24) zur Bildung eines Gleichstroasignals aus einer oder mehreren dieser Fhasenspannungen*3» Schaltung nach Anspruch 2, d a d v. r c h g e k e η η ζ e i c h η e t , daß die Einrichtung [22) ein hochtransformierender Sransformator ist,BAD ORIGINAL009813/00434·. Schaltung nach elftem oder mehreren der Ansprüche 1-3» d © & VL '£ ο h. gekennzeichnet, dafl die Droßaalapule (L) die Feldwicklung eines Wechsel-8tro©gsneffat©i?B (17) ist9 von den» tin Steuersignal für den Stsuer&naGhIuIS (16) ü®& Thyristors (5) in an sich bekannter Weise (14) abgeleitet wird» ;5» Schaltung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-3» dadurch galcennsaichnet , daß die aus Drosselspule (L) und Thyristor (T) bestehende Reihenschaltung parallel «u einem Sieichstromerreger (20) odor einem büretenloaen Weohselatromerreger liegt, der ebenfalls parallel aur ?eldwicklimg (18) eines Wechaelstromgenerators. (17) liegt-, von dem ein Steuersignal für den Steueransohluß (16) dee Thyristors (T) in an sich bekannter Weise (H) abgeleitet wird.6a Schaltung nach Anspruch 4 oder 5S dadurch gekennzei chnet, daß die gemeinsame Wechselstromversorgungsschaltung der Wechselstromgenerai;or (17) oder ein zusammen mit dem Wechselstromgenerator angetriebener Erreger ist,7» Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die zuerst genahnte Stromquelle eine Wechselstromquelle (26) ist, die mit der erstgenannten Wechselstromquelle synchronisiert ist,0998 13/0043 BADORiQiNAL8« Schaltung nach Anspruch 1, d a d u r c h g βίε en ηβ β i ohne t ,daß die Ausgangespannungen der beiden Wechseletrofflquellen um 180° phasenverschobenSAD ORIGINAL 009813/0043
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1965
- 1965-10-11 GB GB4309565A patent/GB1101339A/en not_active Expired
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