DE1537804C - - Google Patents
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Description
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Koppelfeld nach Art eines Kreuzschienenverteil'ers in möglichst günstiger
Weise aufzubauen.
Gemäß der Erfindung ist zur Lösung dieser Aufgabe eine von Leitungsgruppe zu Leitungsgruppe derart
wachsende Zahl von Anzeigeelementen vorgesehen, daß, ausgehend von einer kolonnenfreien Leitungsgruppe ohne Anzeigeelemente je weiterer Leitungsgruppe, eine Kolonne von Anzeigeelementen mit
einer Spalte je Leitung dieser Leitungsgruppe und mit je einer Zeile je Leitung vorangehender Leitungsgruppen
vorgesehen ist.
Dabei können Spalten und Zeilen miteinander vertauscht werden. Durch diese Maßnahmen ergibt sich
der Vorteil, daß sich bei raumsparendem Aufbau eine besonders große Übersichtlichkeit der Anordnung
erzielen läßt.
In Weiterbildung der Erfindung wird das Koppelfeld derart ausgebildet, daß die in den Zeilen der
Kolonnen vorgesehenen Anzeigeelemente in Baueinheiten gehaltert sind, die in eine Aufnahmevorrichtung
derart einsetzbar sind, daß die Kolonnen aus je wenigstens einer Reihe von Baueinheiten zusammengesetzt
sind. Es läßt sich dabei erreichen, daß das Koppelfeld wenigstens zum Teil aus gleichartigen
Baueinheiten auf besonders wirtschaftliche Weise mosaikartig zusammengesetzt werden kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird das Koppelfeld derart ausgebildet, daß die Leitungen
durch Vierdrahtleitungen gebildet sind und daß für jede vorgesehene Verbindung ein insbesondere über
einen bistabilen Speicher steuerbares Paar von Koppelelementen vorgesehen ist und daß von den Paaren
von Koppelelementen jeweils das eine Koppelelement in einer Baueinheit erster Art zusammen mit dem
dazugehörenden Anzeigeelement und das andere Koppelelement in einer vorzugsweise anzeigeelementefreien
Baueinheit zzweier Art enthalten ist und daß die Baueinheiten der ersten Art in dem
Anzeigefeld einander benachbart angeordnet sind. Durch diese Maßnahmen ergibt sich eine besonders
vorteilhafte Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Einbauraumes.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird das Koppelfeld derart ausgebildet, daß, von einer insbesondere
nur mit Baueinheiten der zweiten Art bestückten, der Leitungsgruppe ohne Anzeigeelemente-Kolonne
zugehörigen, aus wenigstens einer Baueinheit zweiter Art gebildeten Reihe ausgehend, in jeder weiteren
Reihe je vorangehender Reihe eine Gruppe von ebenso vielen Baueinheiten der ersten Art enthalten
ist, wie die zu der vorangehenden Reihe gehörende LeitungsgTUppe jeweils Leitungen enthält, und daß
die den Leitungen der Leitungsgruppe ohne Anzeigeelemente-Kolonne zugeordneten Anzeigekolonne nur
in Zeiten und die der weiteren Leitungsgruppen teils in je einer Spalte der zur selben Leitungsgruppe gehörenden
Kolonne und teils in einer Zeile der darauffolgenden Anzeigeelemente-Kolonne(n) angeordnet
sind.
Es ist ferner zweckmäßig, je Baueinheit der ersten Art eine Baueinheit der zweiten Art zur Aufnahme
der zu denselben Paaren von Koppelelementen gehörenden weiteren Koppelelemente vorzusehen.
In Weiterbildung der Erfindung wird das Koppelfeld derart ausgestaltet, daß zur Herstellung der Verbindungen
von Hand vorgesehene Bedienungselemente, von denen jedes einer der miteinander zu
verbindenden Leitungen individuell zugeordnet ist, in einer insbesondere am oberen Rand der Aufnahmevorrichtung
gelegenen Zeile, bei den Leitungsgruppen mit Kolonnen von Anzeigeelementen fluchtend, mit
den Anzeigeelementen derart angeordnet sind, daß die in ein und derselben Spalte zusammen mit einem
Bedienungselement enthaltenen Anzeigeelemente ein und derselben Leitung zugeordnet sind.
Ein derartiger Aufbau des Koppelfeldes hat den
ίο Vorteil, daß sich das Koppelfeld durch übersichtliche
Anordnung der Bedienungs- und Anzeigeelemente auf besonders einfache und betriebssichere Weise bedienen
läßt. Darüber hinaus ergeben sich ein besonders hoher Füllfaktor, eine besonders einfache interne
Verdrahtung und damit vorteilhafte elektrische Eigenschaften des Koppelfeldes, insbesondere eine
besonders große Nebensprechdämpfung.
Die Erfindung wird an Hand der in Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Fig. I1 und 2 zeigen Koppelfelder, die in ein als
Koffer ausgebildetes Traggehäuse eingebaut sind; in Fig. 3 sind zwei zusammengeschaltete Trägerfrequenz-Koppelfelder
dargestellt.
Das Trägerfrequenz-Koppelfeld nach F i g. 1 enthält fünf in dem Koffer 200 vorgesehene vertikale
Gefache, und zwar die Gefache 10, 20, 30, 40 und 50. Die Gefache 10, 20, 30 und 40 sind mit Anschlußbuchsen
für je fünf Grundgruppen versehen. Das Gefach 50 enthält eine Stromversorgungseinrichtung
5 in sogenannter Vertikalbauweise.
In jedem der Gefache 10, 20, 30, 40 sind die zu einer Richtung 1... 4 bzw. Leitungsgruppe 1... 4
gehörenden Eingangsbuchsen 9, Ausgangsbuchsen 90, Bedienungselemente und Anzeigeelemente 16 enthalten,
wobei die zu ein und derselben Leitung der Leitungsgruppe zugehörigen Schalt-, Anschluß- und Anzeigemittel
in einer von fünf Spalten 11... 15, 21 ... 25, 31... 35, 41... 45 fluchtend übereinander
angeordnet sind. In jeder Spalte ist am oberen Ende eine als Leuchtdrucktaste ausgebildete Einschalttaste
7 vorgesehen. Unter der Einschalttaste 7 befindet sich jeweils eine zum Löschen eines in derselben
Spalte durchgeschalteten Koppelpunktes vorgesehene Löschtaste 8. Soll eine Verbindung von Hand hergestellt
werden, so werden die beiden Einschalttasten 7 gedrückt, die den miteinander zu verbindenden
Leitungen zugeordnet sind.
Jedes der Gefache 10, 20, 30, 40 enthält fünfzehn als Plattenbaugruppen erster oder zweiter Art ausgebildete
Baugruppen mit je fünf Koppelpunkten. Die zu ein und derselben Vierdrahtverbindung gehörenden
Koppelpunkte sind jeweils in verschiedenartigen Baugruppen 6, 60 untergebracht, von denen
die eine Baugruppe 6 als Baueinheit erster Art zusätzlich zu den in ihr enthaltenen Koppelpunkten je
Koppelpunkt ein Anzeigeelement 16 trägt. Die als Leuchtdrucktasten ausgebildeten Einschalttasten 7
und die den Koppelpunkten zugeordneten Anzeigeelemente 16 sind so geschaltet, daß auf Wunsch die
durchgeschalteten Koppelpunkten zugeordneten Anzeigeelemente 16 und die zu den nicht durchgeschalteten
TrägerfrequenzrGruppen gehörenden Leuchtdrucktasten leuchten. Es leuchtet also jeweils entweder
ein Koppelpunkt oder das diesem Koppelpunkt zugeordnete Einschalttastenpaar. So ist der Schaltzustand
des Koppelfeldes übersichtlich ablesbar.
In dem ersten Gefach 10 sind je weiterem im Koffer 200 enthaltenem und mit Baueinheiten erster
und/oder zweiter Art bestücktem Gefach 20, 30, 40 je fünf mit Anzeigeelementen 16 versehene Baugruppen
untergebracht, d. h. fünfzehn Baugruppen 6 mit je fünf Koppelpunkten und je fünf Anzeigeelementen
16.
In dem zweiten Gefach 20 sind ebenfalls je weiterem Gefach 30, 40 je fünf derartige Baugruppen 6
untergebracht, d.h. zehn mit Anzeigeelementen 16 versehene Baugruppen 6.
Das dritte Gefach 30 enthält fünf und das vierte Gefach 40 keine Baugruppen 6 mit Anzeigeelementen
16.
Bei dieser Anordnung füllen die mit Anzeigeelementen 16 versehenen Baugruppen 6 den halben
Kofferraum aus. Die andere Kofferhälfte, die von dem die Anzeigeelemente 16 tragenden Teil des Koffers
bzw. vom Anzeigefeld durch eine durch die Frontplatte gelegte Diagonale getrennt ist, enthält die
gleiche Zahl von Baugruppen 60 mit je fünf Koppelpunkten, jedoch ohne Anzeigeelemente.
Die jeweils in einem der Gefache 10, 20, 30 und 40 vorgesehenen fünf Löschtasten 8 sind in je einer
'., Baugruppe 62 zusammengefaßt, die zugleich eine Schaltung zur automatischen Piloteinspeisung in
nicht belegte Leitungen, insbesondere bei Betätigung der Löschtasten 8, aufnimmt. Dabei wird erreicht,
daß auch die freien Leitungen unter Überwachung stehen.
Die jeweils zu einem der Gefache 10, 20, 30 und 40 gehörenden fünf Leuchtdrucktasten bzw. Einschalttasten
7 sind in je einer Baugruppe 61 zusammengefaßt, die zugleich eine Ansteuerungsschaltung
aufnimmt, die zur Erzeugung definierter Impulse zur Ansteuerung der Koppelpunkte und zur Unterdrükkung
von Störimpulsen dient.
Die Anschlußbuchsen für ankommende bzw. abgehende Trägerfrequenz-Leitungen, d. h. die Eingangsbuchsen
90 und die Ausgangsbuchsen 9 sind im unteren Teil der Gefache untergebracht, so daß die
Vorderseite des Koffers auf einfache Weise von den Anschlußleitungen freigehalten werden kann.
An einem Kofferrand kann ein Schlüsselschalter zur Umschaltung von Hand- auf Fernbedienung angebracht
werden. Ebenfalls an einem Kofferrand, und zwar unmittelbar neben dem Gefach 50 für die
Stromversorgungseinrichtung 5 ist ein Anschlußstreifen zur Aufnahme von Anschlußelementen vorgesehen,
von denen zwei Federleisten 70 und zwei Buchsen 80 dargestellt sind.
In der Stromversorgungseinrichtung 5 läßt sich ein Schalter unterbringen, mit dem die Anzeigelampen
nur in bestimmten Fällen, insbesondere nur bei Handbedienung, eingeschaltet werden können.
Die als Eingänge und/oder Ausgänge des Koppelfeldes dienenden Anschlußelemente sind durch die
Eingangsbuchsen 90 und Ausgangsbuchsen 9 gebildet, die in einer Zeile 116, 117 an einem mit
den Bedienungselementen bestückten Rand gegenüberliegenden Rand, jeweils dem derselben Leitung
zugeordneten Bedienungselement (Einschalttasten 7, Löschtasten 8) gegenüberliegend, angeordnet
sind.
Zur Auftrennung von Verbindungen sind als weitere Bedienungselemente je Leitung vorgesehene
Löschtasten 8 in einer unmittelbar unter den Einschalttasten 7 angeordneten Zeile 100 derart angeordnet,
daß in einer Spalte 11... 15, 21... 25, 31
... 35 einander benachbarte Bedienungselemente, und zwar je eine Einschalttaste 7 und eine Löschtaste
8, jeweils ein und derselben Leitung zugeordnet sind.
Die insbesondere durch Lampen gebildeten Anzeigeelemente 16 sind derart geschaltet, daß die
durchgeschalteten Koppelpunkten zugeordneten Anzeigeelemente 16, insbesondere bei Einschalten eines
Schlüsselschalters, leuchten.
Die zur Herstellung von Verbindungen vorgesehenen Bedienungselemente bzw. Einschalttasten 7 sind
durch Leuchtdrucktasten gebildet und derart geschaltet, daß, insbesondere bei Einschalten eines Schlüsselschalters,
die den freien Leitungen zugeordneten Leuchtdrucktasten leuchten.
Das Anzeigefeld ist ferner zur Erhöhung der Übersichtlichkeit mit Gravierungen und/oder Aufbringungen
versehen, die von den Anzeigeelementen 16 zu den zugeordneten Bedienungselementen (Einschalttasten
7, Löschtasten 8) hinführen.
Beginnend mit der Kolonne mit der geringsten Zahl von Anzeigeelementen 16 sind die je Leitung
vorangehender Leitungsgruppen 2... 4 in den Kolonnen vorhandenen Zeilen 101. .. 115, ausgehend
von den Bedienungselementen, d. h. ausgehend von den Einschalttasten 7 und Löschtasten 8, in derselben
Reihenfolge angeordnet, wie die den Zeilen 101 .. . 115 zugeordneten Bedienungselemente in
Richtung zur Kolonne hin aufeinanderfolgen.
Das in Fig. 2 gezeigte Koppelfeld weist einen
gegenüber dem Koppelfeld nach F i g. 1 — hinsichtlich der Anordnung und Aufeinanderfolge der Kolonnen
— spiegelbildlichen Aufbau auf. Beginnend mit der Kolonne mit der geringsten Zahl von Anzeigeelementen
16 sind die je Leitung vorangehender Leitungsgruppen 2 ... 4 in den Kolonnen vorhandenen
Zeilen 101... 115, ausgehend von den Bedienungselementen, d. h. ausgehend von den Einschalttasten
7 und Löschtasten 8, gruppenweise in der gleichen Reihenfolge wie die vorangehenden Leitungsgruppen 2 ... 4 und innerhalb der Gruppen in umgekehrter
Reihenfolge angeordnet, wie die den Zeilen 101 .. . 115 zugeordneten Bedienungselemente in
Richtung zur Kolonne hin aufeinanderfolgen. Mit anderen Worten gesagt ist die Zählfolge der Zeilen
wie bei F i g. 1 von oben nach unten, die Zählfolge der Leitungen innerhalb jeder Leitungsgruppe und
damit der Spalten innerhalb jeder Kolonne ist wie bei F i g. 1 von links nach rechts, und lediglich die
Zählfolge der Kolonnen und damit der Leitungsgruppen 1 bis 4 ist anders als bei Fi g. 1, nämlich
von links nach rechts aufsteigend. Da sich hierbei die Gravierungen bzw. Aufbringungen nur noch über
den Anzeigeelementen 16 kreuzen, ergibt sich eine besonders übersichtliche Anordnung, die durch eine
— insbesondere leitungsgruppenweise übereinstimmend gewählte — farbige Gestaltung weiter verbessert
werden kann. Zu diesem Zweck kann man auch transparente, mit farbigen Linien versehene Abdeckungen
aufbringen.
Mit den in F i g. 1 und 2 gezeigten Koppelfeldern können insbesondere Grund-Primärgruppen aus
V120-Trägerfrequenz-Anordnungen rangiert werden, wobei die Trägerfrequenz-Koppelfelder für die Rangierung
von zwanzig Vierdraht-Leitungen ausreichen. Mit Rücksicht auf den Aufbau der Sekundär-Gruppen
ist das Koppelfeld ferner so aufgebaut, daß sich je fünf Primär-Gruppen aus vier Richtungen wahlweise
miteinander verbinden lassen. Die in Fig. 1
109 587/61
bis 2 gezeigten Koppelfelder sind zwar für Schl'eifenbildungen nicht eingerichtet. Im Bedarfsfalle können
bei den Koppelfeldern jedoch auch Schleifenbildungen vorgesehen werden.
Aus der in F i g. 3 gezeigten Zusammenschaltung zweier Koppelfelder mit Hilfe sogenannter Überlaufleitungen
ist zu ersehen, daß die an die Anschlußelemente geführten Leitungen ohne Sichtbehinderung
auf das Anzeigefeld und die Steuertasten geführt werden, können. Im einzelnen sind zwei Koppel-Koffer
200 vorgesehen, die mit Hilfe der Überlaufleitungen 18 derart miteinander verbunden sind, daß
jede Überlaufleitung 18 Anschlußelementepaare ver-
schiedener Koppel-Koffer 200 wechselseitig miteinander
verbindet. Zu den Anschlußelementen sind ferner die insbesondere von Primär-Gruppenumsetzern
oder Primär-Gruppendurchschaltfiltern kommenden Leitungen 19, 20, 26, 27 geführt.
Die Koppelfelder können außer als Trägerfrequenz-Schaltfelder für Netzsteuerung auch für Durchschaltungen
von anderen Leitungen verschiedener Leitungsgruppen vorteilhaft eingesetzt werden.
Durch Verwendung weiterer Koppelfelder läßt sich die Anzahl der Rangiermöglichkeiten unter
Wahrung der genannten Vorteile noch weiter erhöhen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (13)
1. Koppelfeld nach Art eines Kreuzschienenverteilers, insbesondere für Einrichtungen der
Trägerfrequenztechnik, zum Durchschalten von Leitungen verschiedener, insbesondere jeweils
einer Richtung zugeordneter Leitungsgruppen mit wenigstens einer Leitung je Leitungsgruppe, bei
dem für jede Leitung je einer anderen Leitungsgruppe zugehörender Leitung wenigstens ein insbesondere
über einen bistabilen Speicher steuerbares Koppelelement und ein Anzeigeelement vorgesehen sind, wobei die Anzeigeelemente in
einem Anzeigefeld zeilen- und spaltenweise derart angeordnet sind, daß die in ein und derselben
Zeile oder Spalte des Anzeigefeldes enthaltenen Anzeigeelemente jeweils ein und derselben Leitung
zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß eine von Leitungsgruppe (4) ao zu Leitungsgruppe (3) derart wachsende Zahl von
Anzeigeelementen (16) vorgesehen ist, daß, ausgehend von einer Leitungsgruppe (4) ohne Aazeigeelemente
je weiterer Leitungsgruppe (3... 1), eine Kolonne von Anzeigeelementen (16) mit
jeweils einer Spalte (11... 15,21... 25,31... 35,
41... 45) je Leitung dieser Leitungsgruppe (1... 4) und mit je einer Zeile (101... 115) je
Leitung vorangehender Leitungsgruppen (4... 2) vorgesehen ist
2. Koppelfeld nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Zeilen (101... 115)
der Kolonnen vorgesehenen Anzeigeelemente (16) in Baueinheiten (Baugruppe 6) gehaltert sind,
die in eine Aufnahmevorrichtung derart einsetzbar sind, daß die Kolonnen aus je wenigstens
einer Reihe von Baueinheiten (Baugruppe 6) zusammengesetzt sind.
3. Koppelfeld nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leitungen durch Vierdraht- 4» leitungen gebildet sind und daß für jede vorgesehene
Verbindung ein insbesondere über einen bistabilen Speicher steuerbares Paar von Koppelelementen
vorgesehen ist und daß von den Paaren von Koppelelementen jeweils das eine Koppelelement
in einer Baueinheit (Baugruppe 6) erster Art zusammen mit dem dazugehörenden Anzeigeelement
(16) und das andere Koppelelement in einer vorzugsweise anzeigeelementefreien Baueinheit
(Baugruppe 60) zweiter Art enthalten ist und daß die Baueinheiten (Baugruppe 6) der
ersten Art in dem Anzeigefeld einander benachbart angeordnet sind.
4. Koppelfeld nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß von einer
insbesondere nur mit Baueinheiten (Baugruppe 60) der zweiten Art bestückten, der Leitungsgruppe (4) ohne Anzeigeelemente zugehörigen,
aus wenigstens einer Baueinheit (Baugruppe 60) zweiter Art gebildeten Reihe ausgehend in jeder
weiteren Reihe je vorangehender Reihe eine Gruppe von ebenso vielen Baueinheiten (Baugruppe
6) der ersten Art enthalten ist, wie die zu der vorangehenden Reihe gehörende Leitungsgruppe (2... 4) jeweils Leitungen enthält, und
daß die den Leitungen der Leitungsgruppe (4) ohne Anzeigeelemente-Kolonne zugeordneten
Anzeigeelemente (16) nur in Zeilen (101... 115) und die der weiteren Leitungsgruppen (1... 3)
teils in je einer Spalte (11... 15, 21... 25, 31... 35) der zur selben Leitungsgruppe (1... 3)
gehörenden Kolonne und teils in einer Zeile (101. .. 115) der darauffolgenden Anzeigeelemente-Kolonnein)
angeordnet sind.
5. Koppelfeld nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß je Baueinheit (Baugruppe 6)
der ersten Art eine Baueinheit (Baugruppe 60) der zweiten Art zur Aufnahme der zu denselben
Paaren von Koppelelementen gehörenden weiteren· Koppelelemente vorgesehen ist.
6. Koppelfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Herstellung der Verbindungen von Hand vorgesehene Bedienungselemente (Einschalttasten 7),
von denen jedes einer der miteinander zu verbindenden Leitungen individuell zugeordnet ist,
in einer insbesondere am oberen Rand der Aufnahmeverrichtung gelegenen Zeile (99), bei den
Leitungsgruppen (1... 3) mit Kolonnen von Anzeigeelementen
(16) fluchtend mit den Anzeige- , elementen (16), derart angeordnet sind, daß die
in ein und derselben Spalte (11... 15, 21... 25, 31... 35) zusammen mit einem Bedienungselement (Einschalttaste 7, Löschtaste 8) enthaltenen
Anzeigeelemente (16) ein und derselben Leitung zugeordnet sind.
7. Koppelfeld nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingänge
und/oder Ausgänge des Koppelfeldes durch Anschlußelemente (Eingangsbuchsen 90, Ausgangsbuchsen
9) gebildet sind, die in einer Zeile (116, 117) an einem insbesondere dem mit den Bedienungselementen
bestückten Rand gegenüberliegenden Rand jeweils den derselben Leitung zugeordneten Bedienungselementen (Einschalttasten?,
Löschtasten 8) gegenüberliegend angeordnet sind.
8. Koppelfeld nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auftrennung von Verbindungen
je Leitung vorgesehene weitere Bedienungselemente (Löschtasten 8) in einer insbeson- *■
dere unmittelbar unter den Einschalttasten (7) ' ^ angeordneten Zeile (100) derart angeordnet sind,
daß in einer Spalte (11... 15, 21... 25, 31...
35) einander benachbarte Bedienungselemente (Einschalttaste 7, Löschtaste 8) jeweils ein und
derselben Leitung zugeordnet sind.
9. Koppelfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die insbesondere
durch Lampen gebildeten Anzeigeelemente (16) derart geschaltet sind, daß die durchgeschalteten
Koppelpunkten zugeordneten Anzeigeelemente (16) insbesondere bei Einschalten eines Schlüsselschalters leuchten.
10. Koppelfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die
zur Herstellung von Verbindungen vorgesehenen Bedienungselemente (Einschalttasten 7) durch
Leuchtdrucktasten gebildet und derart geschaltet sind, daß, insbesondere bei Einschalten eines
Schlüsselschalters, die den freien Leitungen zugeordneten Leuchtdrucktasten leuchten.
11. Koppelfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigefeld
mit Gravierungen und/oder Aufbringungen versehen ist, die von den Anzeigeele-
3 4
menten (16) zu den zugeordneten Bedienungs- Ausgangsschaltung jeweils zur Anpassung an die
elementen (Einschalttasten 7, Löschtasten 8) hin- Leitung oder zur Symmetrierung und Anpassung an
führen. die Leitung eingefügt sind und bei dem die Eingangs-
12. Koppelfeld nach einem der vorhergehenden schaltungen und die Ausgangsschaltungen derart ausAnsprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß, begin- 5 gebildet sind, daß die Durchschaltung innerhalb des
nend mit der Kolonne mit der geringsten Zahl Koppelfeldes symmetrisch zwischen fehlangepaßten
von Anzeigeelementen (16), die je Leitung vor- Anschlüssen erfolgt.
angehender Leitungsgruppen (2 ... 4) in den Nach diesem Vorschlag können ferner zur Anzeige
Kolonnen vorhandenen Zeilen (101... 115), aus- des Schaltzustandes des Koppelfeldes Anzeigeelegehend
von den Bedienungselementen (Einschalt- io mente vorgesehen werden, die jeweils eine Verbintasten
7, Löschtasten 8), in der Reihenfolge an- dung zweier Leitungen anzeigen. Eine solche Anzeige
geordnet sind, wie die den Zeilen (101. .. 115) kann sich vor allem bei vollelektronischen Koppelzugeordneten
Bedienungselemente in Richtung feldern bzw. Verteilern als zweckmäßig erweisen. zur Kolonne hin aufeinanderfolgen. Beim Aufbau derartiger Koppelfelder kann es
13. Koppelfeld nach einem der vorhergehenden 15 jedoch mit Schwierigkeiten verbunden sein, bei
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß, begin- raumsparendem Einbau in Aufnahmevorrichtungen,
nend mit der Kolonne mit der geringsten Zahl insbesondere Traggehäuse, auch eine einfache Bevon
Anzeigeelementen (16), die je Leitung vor- dienung bei übersichtlicher Anordnung der Bauangehender Leitungsgruppen (2 ... 4) in den gruppen und Anzeigeelemente zu erzielen.
Kolonnen vorhandenen Zeilen (101.. . 115), aus- 20 Aus der deutschen Patentschrift 727 110 ist bereits gehend von den Bedienungselementen (Einschalt- eine Anordnung zum wahlweisen Verbinden von tasten 7, Löschtasten 8), gruppenweise in der Breitbandkabeln bekannt. Bei dieser Anordnung gleichen Reihenfolge wie die vorangehenden sind die zu verbindenden Kabel so verlegt, daß sie Leitungsgruppen (2 ... 4) und innerhalb der sich sämtlich kreuzen. Die Leitungen werden dabei Gruppen in umgekehrter Reihenfolge wie die 25 an ihren Kreuzungspunkten unmittelbar durch Konden Zeilen (101... 115) zugeordneten Bedie- takte von Relais verbunden, die an jedem Kreuzungsnungselemente in Richtung zur Kolonne hin an- punkt angeordnet sind, d. h., an jedem Kreuzungsgeordnet sind. punkt ist ein steuerbares Koppelelement vorgesehen
Kolonnen vorhandenen Zeilen (101.. . 115), aus- 20 Aus der deutschen Patentschrift 727 110 ist bereits gehend von den Bedienungselementen (Einschalt- eine Anordnung zum wahlweisen Verbinden von tasten 7, Löschtasten 8), gruppenweise in der Breitbandkabeln bekannt. Bei dieser Anordnung gleichen Reihenfolge wie die vorangehenden sind die zu verbindenden Kabel so verlegt, daß sie Leitungsgruppen (2 ... 4) und innerhalb der sich sämtlich kreuzen. Die Leitungen werden dabei Gruppen in umgekehrter Reihenfolge wie die 25 an ihren Kreuzungspunkten unmittelbar durch Konden Zeilen (101... 115) zugeordneten Bedie- takte von Relais verbunden, die an jedem Kreuzungsnungselemente in Richtung zur Kolonne hin an- punkt angeordnet sind, d. h., an jedem Kreuzungsgeordnet sind. punkt ist ein steuerbares Koppelelement vorgesehen
Nach einer Weiterbildung dieser nach Art eines
— 30 Kreuzschienenverteilers aufgebauten Anordnung wird
eine von einem Vermittlungsplatz aus erkennbare Schautafel vorgesehen, auf der durch optische Zei-
Die Erfindung betrifft ein Koppelfeld nach Art chen die zwischen den Breitbandkabeln vorgenomeines
Kreuzschienenverteilers, insbesondere für Ein- menen Verbindungen angezeigt werden. Nähere
richtungen der Trägerfrequenztechnik, zum Durch- 35 Einzelheiten über die spezielle Anordnung der Anschalten
von Leitungen verschiedener, insbesondere Zeigeelemente gehen aus der genannten Patentschrift
jeweils einer Richtung zugeordneter Leitungsgruppen nicht hervor.
mit wenigstens einer Leitung je Leitungsgruppe, bei Es ist ferner bereits eine Einrichtung zur Fern-
dem für jede Leitung je einer anderen Leitungsgruppe schaltung und Vermittlung bekannt, bei der für den
zugehörender Leitung wenigstens ein insbesondere 4° Aufbau von Kreuzschienenfeldern bestimmte Schaltüber
einen bistabilen Speicher steuerbares Koppel- und Verteileinrichtungen aus Schaltfeldern zusamelement
und ein Anzeigeelement vorgesehen sind, mengesetzt werden. Dabei sind zusätzlich zu einem
wobei die Anzeigeelemente in einem Anzeigefeld Schaltteil ein Steuerteil und ein Bedienplatz vorgezeilen-
und spaltenweise derart angeordnet sind, daß sehen. Bei dem Bedienplatz ist das Kreuzschienendie
ein und derselben Zeile oder Spalte des Anzeige- 45 feld symbolisch auf einer Platte dargestellt, wobei
feldes enthaltenen Anzeigeelemente jeweils ein und senkrechte Linien für die Eingangs- und waagerechte
derselben Leitung zugeordnet sind. Linien für die Ausgangsleitungen stehen.
Es wurde bereits (deutsche Offenlegungsschrift Bei dem Bedienplatz kann jede Kreuzung der
1512 928) ein Koppelfeld nach Art eines Kreuz- Linien ein Schaltpunkt sein, der zum Durchverbinden
Schienenverteilers zum Durchschalten von Verbin- 50 einer Ausgangsschiene mit einer Eingangsschiene gedungen
zwischen ankommenden, jeweils an eine eignet ist. Bei einer speziellen Ausführungsform sind
Eingangsschiene gelegten und abgehenden, jeweils bei einem Teil der Kreuzungspunkte keine Leuchtmit
einer Ausgangsschiene verbundenen Leitungen drucktasten vorgesehen, nämlich dort, wo auch bei
vorgeschlagen, bei dem für jede Verbindung, bei dem angeschlossenen Kreuzschienenfeld die entspre-Durchschaltung
von Vierdrahtverbindungen zwischen 55 chenden Schaltpunkte fehlen.
Vierdrahtleitungen verschiedener Richtungen für jede Es ist ferner bereits ein Koppler nach Art eines
Vierdrahtleitung je zu einer anderen Richtung ge- Kreuzschienenverteilers bekannt, der an den Kreuhörender
Vierdrahtleitung, sowohl ein bistabiler zungspunkten als Koppelschaltmittel sogenannte
Speicher als auch wenigstens ein, bei Durchschaltung Klebetasten aufweist, so daß Bedienungsfeld und
von Vierdrahtverbindungen zwei, durch den Speicher 60 Koppelfeld konstruktiv miteinander vereinigt sind,
gemeinsam wahlweise ein- und ausschaltbare, durch Dabei werden die Koppelpunkte über unmittelbar zuhochlinearisierte,
gegenkopplungsfreie Gegentakt- geordnete Bedienungselemente und zusätzliche Transistorverstärker in Basisschaltung und Α-Betrieb Tasten, insbesondere Löschtasten, angesteuert. Bei
gebildete Koppelelemente vorhanden sind und bei einem derart aufgebauten Vermittlungstischpult sind
dem in die Verbindungen der ankommenden Leitun- 65 sämtliche in einer Zeile enthaltene Tasten in ein und
gen mit den Eingangsschienen jeweils eine Eingangs- derselben Baueinheit untergebracht. Wie bei dem
schaltung und in die Verbindungen der Ausgangs- vorgenannten Bedienplatz ist auch hier jedem Schaltschienen
mit den abgehenden Leitungen jeweils eine punkt ein Anzeigeelement zugeordnet.
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