DE1537179A1 - Bistabile Schaltungsanordnung - Google Patents
Bistabile SchaltungsanordnungInfo
- Publication number
- DE1537179A1 DE1537179A1 DE19671537179 DE1537179A DE1537179A1 DE 1537179 A1 DE1537179 A1 DE 1537179A1 DE 19671537179 DE19671537179 DE 19671537179 DE 1537179 A DE1537179 A DE 1537179A DE 1537179 A1 DE1537179 A1 DE 1537179A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- voltage
- transistor
- tunnel diode
- current source
- circuit arrangement
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 5
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 2
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 230000015556 catabolic process Effects 0.000 description 1
- 239000002800 charge carrier Substances 0.000 description 1
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000004069 differentiation Effects 0.000 description 1
- 229920006395 saturated elastomer Polymers 0.000 description 1
- 238000010998 test method Methods 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R31/00—Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
- G01R31/28—Testing of electronic circuits, e.g. by signal tracer
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K3/00—Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
- H03K3/02—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
- H03K3/313—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of semiconductor devices with two electrodes, one or two potential barriers, and exhibiting a negative resistance characteristic
- H03K3/315—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of semiconductor devices with two electrodes, one or two potential barriers, and exhibiting a negative resistance characteristic the devices being tunnel diodes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Electronic Switches (AREA)
- Tests Of Electronic Circuits (AREA)
- Logic Circuits (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine bistabile Schaltungsanordnung mit einem
Transistor, zu dessen Basis-Emitterstrecke eine von einer Konstantstromquelle gespeiste Tunneldiode parallel geschaltet ist, und der in
Abhängigkeit von den beiden umschaltbaren Schaltzuständen der Tunneldiode
entweder gesperrt oder in Sättigung leitend ist.
Ein Anwendungsgebiet für derartige bistabile Schaltungsanordnungen ist
beispielsweise die Prüfung logischer Schaltkreise. Dabei wird die Schaltungsanordnung
dazu verwendet, d.en Eingängen der zu prüfenden logischen Schältkreise einer logischen 1 oder einer logischen 0 zugeordnete Spannungen
zuzuführen. Diese Spannungswerte sind in Abhängigkeit von den zu prüfenden
Docket EN 9-66-015
909885/1322
Schaltkreisen sehr unterschiedlich und liegen beispielsweise im Bereich von - 12 Volt. Ausserdem können die Unterschiede der
Spannungswerte für eine logische 1 und eine logische 0 sehr unterschiedlich sein und beispieleweise 0, 5 Volt oder 12 Volt betragen.
Auch die aufzubringenden Ströme können verhältnismässig hoch sein und beispielsweise 40 mA betragen.
Bei der Prüfung bestimmter Typen von logischen Schaltkreisen müssen die zugeführten Eingangs signale extrem kurze Anstiegs- oder
Abfallzeiten aufweisen, die beispielsweise 10 Nanosekunden und weniger betragen.
Zieht man automatische Prüfmethoden in Betracht, so weise man,
daß sich die Prüfgeschwindigkeiten ständig erhöhen. Eine Folge davon ist, daß auch die Schaltgeschwindigkeiten der prüfenden Schaltkreise
ständig erhöht werden müssen.
Neben der grossen Schaltgeschwindigkeit ist «* andererseits erforder
lich, in bestimmten Fällen den einen oder den anderen mit der bistabilen Schaltungsanordnung erzeugten Pegel während unterschiedlicher
Zeitintervalle aufrechtzuerhalten. j
Docket EN 9-66-015
909885/1322
Während dieserintervalle lassen sich dann eine oder mehrere
Prüfungen vornehmen.
In dem hier beispielsweise umrissen^en Anwendungsgebiet ergeben
sich für die erfindungsgemässe Schaltungsanordnung folgende
Bedingungen. Die Anstiegs- und Abfallzeiten der gelieferten Ausgangssignale
müssen so kurz wie möglich und ausserdem nahezu gleich gross sein. Diese Zeiten sollten sich nicht ändern, wenn sich die Amplitude
der Ausgangs signale ändert. Die Schaltungsanordnung sollte auch hinsichtlich der zu liefernden Ströme bestimmte Eigenschaften aufweisen.
Es ist bereits für das beispielsweise genannte» Anwendungsgebiet eine bistabile Schaltungsanordnung bekannt, die im wesentlichen aus
einem Schalttransistor besteht, zu dessen Basis-Emitter-Strecke
eine Tunneldiode parallel geschaltet ist. Die Tunneldiode bewirkt, daß der Transistor gesperrt oder in Sättigung leitend ist, wenn sich
die Tunneldiode in ihrem einen oder in ihrem anderen Schaltzustand
befindet. Der dem einen Schaltzustand entsprechende Spannungswert der Tunneldiode muss so hoch sein, daß der Transistor mit Sicherheit
in die Sättigung gesteuert wird (DAS 1 135 038) .
Diese bekannte Anordnung erfüllt die aufgestellten Forderungen nur
Docket EN 9-66-015 909 8 85/13 2 2
BAD
-A-
teilweise. Sie arbeitet insbesondere mit konstanten Betriebsspannungen.
Der Tunneldiode und dem Transistor wird ein konstanter Strom zugeführt, um hinsichtlich der Schaltgeschwindigkeit ein Optimum
zu erzielen. Diese bekannte Anordnung hat aber den Nachteil, daß infolge des zugeführten konstanten Stromes hinsichtlich der Ein-
und Ausschaltzeiten nicht für alle Betriebsbedingungen optimale Ergebnisse
erzielt werden. Die Höhe des konstanten Stromes muss notwendigerweise so gewählt sein, daß der Transistor auch bei der höchsten
vorkommenden Betriebsspannung an Emitter und Kollektor in die Sättigung gesteuert werden kann. Da jedoch der Basis strom, der notwendig
ist, um den Transistor in die Sättigung zu bringen, von der Höhe des Sättigungsstromes abhängig ist, ist er eine Funktion, der an den Transistor
angelegten Betriebsspannung. Wenn der Strom so gewählt ist, daß er bei höheren Kollektor strömen die Sättigung bewirkt, dann ist er
bei niedrigeren Betriebsspannungen so gross, daß die Abschaltzeiten
des Transistors infolge der Ladungsträgerspeicherung in der Basis nicht mehr definiert ist.
Es ist das Ziel der Erfindung, die bekannte bislabile Schaltungsanordnung,
bestehend aus einem Transietor mit einer zwischen Basis und Emitter angeschlossenen
Tunneldiode, die an eine Konstantstromquelle angeschlossen ist, dahingehend zu verbessern, daß sie unabhängig von der an den Tran-
Docket EN 9-66-015
909885/13 22 __
ORIGINAL
sistor angelegten Betriebsspannung konstante Ein- und Ausschaltzeiten
aufweist. Dabei aollen die sonstigen Eigenschaften der bekannten Schaltungsanordnung, insbesondere ihre Schaltgeschwindigkeit,
erhalten bzw. verbessert werden.
Gemäss der Erfindung wird vorgeschlagen, daß an die Basis des
Transistors zusätzlich zur Konstantstromquelle eine Regelstromquelle ,
angeschlossen ist, die in Abhängigkeit von der Differenz der an Kollektor
und Emitter angeschlossenen und im weiten Bereich veränderbaren Betriebsspannungen
(Vl und V2) stets einen solchen Strom liefert, daß der Transistor in einem Schaltzustand gerade in die Sättigung gebracht wird.
Insbesondere wird vorgeschlagen, daß die Regelstromquelle aus einem
geeignet dimensionierten, an die Kollektor-Betriebsspannung (Vl) angeschlossenen
Widerstand besteht.
Weiterhin wird vorgeschlagen, daß die Konstantstromquelle aus einer
parallel zur Tunneldiode liegenden Serienschaltung eines Widerstandes und einer Zener-Diode besteht, wobei die Zener-Diode ausserdem Über
einen Widerstand an eine Spannung angelegt ist, die sie bei jeder Betriebsbedingung im Zener-Gebiet hält.
Docket EN 9-66-015
9 0 9885/1322
BAD A
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus
der nachstehenden Beschreibung de« in der Zeichnung dargestellten Ausführung sbei spiel s.
Es zeigen :
Es zeigen :
Fig. 1 ein Schaltbild eines erfindungsgemässen elek
tronischen Schalters und
Fig. 2 an einer Strom-Spannungscharakterietik die
Zusammenhänge, die die Funktionsweise des erfindungsgemässen
Schalters wiedergeben.
Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, enthält der erfindungsgemässe Schalter
einen Transistor 1, dessen Emitteranschluss an der Klemme 2 einer
Betriebespannungsquelle liegt und dessen Kollektoranschluss über eine Induktivität 4 und einen Widerstand 5 an der Klemme 3 einer Betriebsspannungsquelle
liegt. Der Kollektor anschluss liegt ausserdem an einer
hochohmigen Last 30.
Die Spannungen V2 und Vl an den Klemmen 2 und 3 sind über einen weiten Bereich veränderlich. Beispielsweise werden die beiden Spannungen
in einem bestimmten Anwendungsfall unter der Steuerung eines Computers so verändert, daß sie Werte zwischen + 12 Volt annehmen. Die Differenz
Docket EN 9-66-015
909885/1322 . _ *
BAD ORfGfNAL
zwischen beiden Spannungen kann dabei etwa zwischen 5/10 Volt
und 12 Volt liegen. Ausscrdem sei angenommen, daß die Spannung Vl in Bezug auf die Spannung V2 stets positiv ist..
Zwischen den Klemmen 2 und 3 ist ein Kondensator 6 angeordnet, um
irgendwelche Störungen im Ausgangskreis zu reduzieren.
Zwischen den Basis-Emitteranschlüssen des Transistors 1 liegt eine
Tunneldiode 7. Eine die Tunneldiode und den Transistor spei sende Konsiantstromqui
Ue H enthält einen ersten Widerstand 9 und eine Zener-Diode
10, die in Sei ienschaltung zwischen der Klemme 11 einer positiven
Spannungsquelle und der Klemme 2 liegen. Dir Spannung an der Klemme
Il ist positiver als die grössW- positive Spannung an der Klemme 2, und
zwar um einen Bet ι ag, der grosser als die Durchbruchrpaniiung der
Zener-Diode 1 0 in Rückwärtsrichtu^· ist« Wenn beispielsweise die höchste,
an Klemme 2 vorkommende Spannung V2 4 J-2 Volt beträgt und die Duichbruchspannunp
der Zener-Diode bei * 10 Veit liegt, so wäre eine
Spannung von -f 30 Volt an der Klemme 11 ein geeigneter Wert, der
sicherstellt, daß die Zener-Diode stets im Durchbruchsgebiet betrieben wird.
Ein Widerstand 12 liegt in Serie zu der Parallelschaltung aus der Tunneldiode
7 und dem Basis-Emitter-Ühergang des Transistors 1. Diese Serieri-
Docket EN 9-66-015
909885/1322
BAD
schaltung liegt parallel zur Zener-Diode 10. Die Zener-Diode liefert
damit eine konstante Spannung an diese Serienschaltung. Da die maximale
Spannung an der Parallelschaltung aus Tunneldiode 7 und Basie-Emitter-Übergang
in der Gröeeenordnung von etwa 9/l0 Volt lieft und die Spannung an der Zener-Diode 10 Volt beträgt, bestimmt die
Grosse des Widerstandes 12 die Höhe des der Tunneldiode und dem
Basis-Emitter-Übergang zugeführten Stromes. Dieser Strom ist weitgehend konstant.
Die Tunneldiode und der Baeieanschluee des Transistors 1 sind über
einen Widerstand 15 mit dem Anschluss 3 der Betriebs Spannungsquelle
verbunden. Dieser Widerstand liefert einen Regelstrom für die Tunneldiode
und den Basis-Emitter-übergang. Dieser Regelstrom ändert sich
mit der Differenz der beiden Spannungen Vl und V2 an den Klemmen 3 und 2. Ist die Spannungsdifferenz Vl - V2 gross im Vergleich zum Spannungsabfall
an der Tunneldiode, so sind die Spannungsänderungen an der Tunneldiode nicht so gross, daß sie merklich den über den Widerstand 15 gelieferten
Träger strom beeinflussen. Der Regelstrom ist etwa gleich der Spannungsdifferenz Vl - V2 geteilt durch den Wert de· Widerstandes
15. Nähert sich jedoch die Spannungsdifferenz Vl - V2 ihrer unteren
Grenze, dann haben die zwei unterschiedlichen Spannungewerteei ■«§eevd*
neten S ehalt zustände der Tunneldiode einen merklichen Einfluss auf die
Docket EN 9-66-015
909885/1322
Höhe des Regelstromes. Nimmt man beispielsweise an, daß die
Spannungsdifferenz Vl - V2 gleich 1 Volt ist, dann ist der Regelstrom
durch den Widerstand 15 nahezu 0, wenn sich die Tunneldiode in ihrem der höheren Spannung entsprechenden Schaltzustand
befindet. Beträgt die Spannungsdifferenz Vl - V2 nur 5/lO Volt und
befindet sich die Tunneldiode in ihrem dem höheren Spannungswert zugeordneten Schaltzustand, so kehrt sich die Stromrichtung im Widerstand 1 5 um. Dadurch wird der Basis strom in den gesättigten Transistor
verringert und die Abschaltzeitverzögerung des Transistors verbessert.
Zur Umschaltung der Tunneldiode 7 vom einen in den anderen stabilen
Zustand ist ein Transistor 20 vorgesehen, dessen Emitter anschluss
an Masse und dessen Kollektoranschluss über einen Widerstand 22 an die Klemme 21 einer positiven Spannungsquelle angeschlossen ist.
Der Basisanschluss dieses Transistors ist über einen Eingangskreis mit den Widerständen 23 und 24 an eine nicht dargestellte Eingangssignalquelle
anschließbar. Die bei Zuführung von Eingangs Signalen am Kollektor des Transistors 20 auftretenden Spannungssprünge werden
differenziert und der Tunneldiode 7 und der Basis des Transistors 1 zugeführt. Die Differenzitation erfolgt durch eine Reihenschaltung aus
einer Kapazität 25 und einer Parallelschaltung der Kapazität 26 und des Widerstandes 27.
Docket EN 9-66-015 ~ "«
9 09885/1322 BADORiGlNAt
- ΙΟ-
Die Klemme 2 ist über eine Kapazität 28 mit Masse verbunden.
Die an den Kollektoranschluss des Transistors 1 angelegte hochohmige
Last 30 kann beispielsweise aus einem Emitterfolger bestehen.
Wenn Transistor 20 in seinen leitenden Zustand geschaltet wird, bringt
der dabei entstehende negative Impuls die Tunneldiode in ihren den niedrigeren Spannungswert entsprechenden Schaltzustand. Dadurch wird
Transistor 1 gesperrt. Wird Transistor 20 gesperrt, so schaltet der dabei entstehende positive Ausgangsimpuls die Tunneldiode in ihren
dem höheren Spannungswert zugeordneten Schaltzustand. Dadurch wird Transistor 1 in seinen in Sättigung leitenden Zustand umgeschaltet. Die
Tunneldiode endet ihren Schaltzustand in Bruchteilen einer Nano-Sekunde und liefert dabei eine extrem schnelle Spannungsänderung an die Basis
des Transistors 1. Auf diese Weise werden die Ein- und Ausschaltzeiten des Transistors 1 ein Minimum.
Wenn die Tunneldiode den Transistor 1 einschaltet, wird der Last 30
die Spannung V2 zugeführt. Da sich jedoch eine am Ausgang vorhandene Streukapazität Cs auf die Spannung Vl aufgeladen hat, wird die Änderung
der Spannung an der Last um die Zeit verzögert, die erforderlich ist,
Docket EN 9-66-015
909885/1322
um die Streukapazität Cs auf den neuen Spannungewert umzuladen.
Die erforderliche Gesamtzeit zur Änderung der Spannung an der .
Last ergibt eich angenähert aus der Summe ■ au» der Schaltzeit
der Tunneldiode 7, der Einschaltzeitverzögerung des Traneistore 1 und der erforderlichen Umladezeit der Streukapazitttt Cs.
Wird die Tunneldiode 7 in ihrem den niedrigeren Spannungswert entsprechenden
Schaltzustand umgeschaltet, um den Transistor 1 auszuschalten, dann wird von der Last 30 die Spannung VZ weggeschaltet
und die Spannung Vl über den Widerstand 5 und die Induktivität 4 zugeschaltet.
Der Wert dee Widerstandes 5 ist im Vergleich zur hochohmigen
Last 30 verhäitni«massig gering; da der Gleichstromwiderstand
der Induktivität 4 noch geringer ist, ist der am Widerstand und an der Induktivität auftretende Spannungsabfall vernachlässigbar. Die
Streukapazität Cs muss über den Widerstand 5 und die Induktivität 4
auf die neue Spannung Vl umgeladen werden. Die gesamte Abschaltzeit
setzt sich somit zusammen aus der Summe der Schaltzeit der Tunneldiode
7, der Ausschaltzeit des Transistors 1 und der Umladezeit der
Streukapazität Cs.
Die Induktivität 4 vermindert die UmlaÄeeeit der Streukapazität auf
den neuen Spannungswert, wenn der TraÄSiilor I ausgeschaltet wird.
Docket EN 9-66-015
BAD
90S885/1322
Die Induktivität hält den Kollektor strom Ic kurzzeitig aufrecht, so daß die Umladung der Streukapazität sehr schnell erfolgt.
Die Induktivität 4 muse aber verhältnismässig klein gehalten werden, um ein Uberschwingen oder Aueechwingvorgänge auf
der Ausgangeleitung zu vermeiden. «
Mit einer entsprechend den nachstehend angegebenen Werten ausgelegten
Schaltung wurden Ein- und Aueschaltzeiten von etwa 10 Nanosekunden
erreicht. Kürzere Schaltzeiten lassen eich durch Auswahl geeigneter Schaltelemente erzielen. Für die erfindungegemäcee Schaltung
der Fig. 1 eignen sich beispielsweise folgende Werte der Schaltelemente:
Widerstände Werte in Ohm
5 300
9 22000
12 6200
15 4500
22,27 1000
23 750
24 66 Kapazitäten Werte
6 3. 3 ,ι
25 IQOO pF
26 5OpF 28 2. 2,u F
Docket EN 9-66-015
909885/1322
Induktivität Wert
1 ,uH
Die Wirkungsweise der erfindungsgemässen Schaltung, der die hier beispielsweise angegebenen Werte zu Grunde gelegt sind,
wird im folgenden anhand der Fig. 2 näher, erläutert.
Die Tunneldiode 7 ist unter allen möglichen Betriebsbedingungen stets
so vorgespannt, daß sie durch die vom Transistor 20 zugeführten Eingangssignale zwischen zwei stabilen Schaltzuständen umgeschaltet werden
kann. Wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, hängen die beiden stabilen Schaltzustände der Tunneldiode von der Differenz der beiden Betriebs-·
spannungen Vl und V2 ab. In der Fig. 2 sind nur zwei Betriebsbedingungen dargestellt, d. h. , bei denen die Spannungsdifferenz Vl - V2
im einen Falle etwa 12 Volt und im anderen Falle etwa 1 Volt beträgt.
Beträgt die Spannungsdifferenz 12 Volt, so de/finiert die Arbeitsgerade '
A die beiden Schaltzustände S (niedrige Spannung) und P (hohe Spannung) der Tunneldiode. Hat in diesem Falle der Widerstand 5 einen Wert von
300 Ohm, so fliesst im Transistor 1 ein Sättigungsstrom von etwa 40 mA.
Beträgt die Spannungsdifferenz 1 Volt, so definiert die Arbeitsgerade B
Docket EN 9-66-015
909885/1322
die beiden stabilen Schaltzustände T,R der Tunneldiode. Der Sättigungsstrom beträgt in diesem Falle etwa 3 mA.
Beträgt die Spannungsdifferenz Vl - V2 etwa l/2 Volt, so verläuft
die Arbeitsgerade (nicht dargestellt) unterhalb der Arbeitsgeraden B und definiert ebenfalls zwei stabile Schaltzustände der Tunneldiode.
Es zeigt sich also, daß für jeden Wert der Spannungsdifferenz Vl - V2 ein gesondertes Paar von stabilen Schaltzuständen vorhanden ist. Ausserdem
zeigt es sich, daß der der Tunneldiode und der Basis des Transistors
1 zugeführte Gesamtstrom eine, Funktion der Spannungsdifferenz Vl und VZ
ist.
Die nur teilweise dargestellten Kurvenverläufe C und D ergeben sich
durch Addition der Stromwerte aus der Tunneldioden-Kennlinie E und
aus den Strom-Spannungskennlinien des Transistors 1 F}G bei den im
vorhergehenden betrachteten Kollektor strömen, beispielsweise 3 und 40 mA.
Für einen gegebenen Betriebszustand ergibt sich der Basisstrom durch Subtraktion des Tunneldiodenstromes vom Gesamtstrom, den man am
Schnittpunkt der Arbeitsgeraden mit dem zugehörigen »usamtnengesetzten
Kurvenverlauf erhält. f
In Punkt P beträgt der Gesamtstrom (Tunneldiodenstrom und Regelstrom
Docket EN 9-66-015
909885/1322
über Widerstand 15) 4, 15 mA; der Tunneldiodenetrom beträgt
etwa 1, 95 mA. Deshalb ergibt sich für den Basis strom ein Wert
von etwa 2, 2 mA. Dieser Basisstrom gewährleistet die Sättigung des Transistors 1, wenn der Kollektorstrom in der Sättigung 36 mA
beträgt.
Im Punkt R beträgt der Geeamtstrom etwa 1,45 mA. Durch die
Tunneldiode flies·en etwa 0, 5 mA. Der Basisstrom beträgt demnach
etwa 0, 95 mA; dieser Wert gewährleistet die Sättigung des Transistors bei einer Betriebsspannung, die einen Kollektorstrom von 3 mA hervorruft. ·
Docket EN 9-66-015
909885/132 2 BAD °*1G5NAL
Claims (3)
- -16-PA T ENTANSPRÜCHEBistabile Schaltungsanordnung mit einem Transistor, zu dessen Basis-Emitterstrecke eine von einer Konstantstromquelle gespeiste Tunneldiode parallel geschaltet ist, und der in'Abhängigkeit von den beiden umschaltbaren Schaltzuständen der Tunneldiode entweder gesperrt oder in Sättigung leitend ist, dadurch gekennzeichnet, daß an die Basis des Transistors zusätzlich zur Konstantstromquelle eine Regelstromquelle angeschlossen ist, die in Abhängigkeit von derDifferenz der an Kollektor und Emitter angeschlossenen und in weitem. Bereich veränderbaren Betriebsspannungen (Vl und V2) stets einen solchen Strom liefert, daß der Transistor im einen Schaltzustand gerade in Sättigung gebracht wird.
- 2. Bistabile Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelstromquelle aus einem geeignet dimensionierten, an die Kollektor-Betriebsspannung (Vl) angeschlossenen Widerstand (15) besteht.
- 3. Bistabile Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Konstantstromqueile aus einer parallel zur Tunneldiode liegenden Serienschaltung eines WiderstandesDocket EN 9-66-0159 0 9 8 8 5/1322(12) und einer Zener-Diode (10) besteht und die Zener-Diode aus s er dem über einen Widerstand (9) an eine Spannung (V) angelegt Ut, die sie bei jeder Betriebsbedingung im Zener-Gebiet hält.Docket EN 9-66-015BAD ORIGINAL909885/1322L e e r s e i t e
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US58553966A | 1966-10-10 | 1966-10-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1537179A1 true DE1537179A1 (de) | 1970-01-29 |
Family
ID=24341885
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671537179 Pending DE1537179A1 (de) | 1966-10-10 | 1967-10-07 | Bistabile Schaltungsanordnung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3487235A (de) |
| DE (1) | DE1537179A1 (de) |
| GB (1) | GB1198133A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7586427B1 (en) | 2008-04-24 | 2009-09-08 | Northrop Grumman Corporation | Sequential triggering of series-connected resonant tunneling diodes |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3274399A (en) * | 1963-10-25 | 1966-09-20 | Rca Corp | Trigger circuit |
-
1966
- 1966-10-10 US US585539A patent/US3487235A/en not_active Expired - Lifetime
-
1967
- 1967-09-21 GB GB43024/67A patent/GB1198133A/en not_active Expired
- 1967-10-07 DE DE19671537179 patent/DE1537179A1/de active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1198133A (en) | 1970-07-08 |
| US3487235A (en) | 1969-12-30 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60015052T2 (de) | Halbleiter-Leistungswandlungsvorrichtung | |
| EP0762651B1 (de) | Treiberschaltung für eine Leuchtdiode | |
| DE2611863C2 (de) | Schaltungsanordnung zur Umsetzung von Signalpegeln | |
| DE2737432A1 (de) | Integratorschaltung mit begrenzung | |
| DE2542403A1 (de) | Komparatorschaltung | |
| DE3587924T2 (de) | Schaltung zur Beschleunigung des Hoch-Tief-Überganges für TTL-Gatter. | |
| EP0148395B1 (de) | Breitbandkoppelfeld in Matrixform | |
| DE1537155B2 (de) | Schnellschaltende verknuepfungsschaltung mit transistoren | |
| DE2030135C3 (de) | Verknüpfungsschaltung | |
| DE4000665C2 (de) | ||
| DE1065876B (de) | Schaltkreis mit einem Transistor und einer Quelle konstanten Stromes | |
| DE3128013C1 (de) | Ansteuerschaltung fuer wenigstens eine lichtemittierende Diode | |
| DE3539379C2 (de) | Monolithisch integrierte Steuerschaltung für die Umschaltung von Transistoren | |
| DE3135723C2 (de) | Integrierte Halbleiterschaltung | |
| DE1537179A1 (de) | Bistabile Schaltungsanordnung | |
| EP0489935B1 (de) | MOSFET-Schalter für eine induktive Last | |
| DE3879466T2 (de) | Halb-stromschalter mit rueckkopplung. | |
| DE19601548C2 (de) | Elektronische Schaltung als Ohmmeter | |
| DE1816034A1 (de) | Regelbare Verstaerkerstufe | |
| DE3712998A1 (de) | Komplementaertransistorstufe zur ansteuerung kapazitiver lasten sowie verwendung | |
| EP0555648A2 (de) | Schaltungsanordnung zum Ansteuern von feldgesteuerten Leistungsschaltern | |
| DE102018116597A1 (de) | Schaltung zum schalten einer wechselspannung | |
| DE2931901C2 (de) | Monolithisch integrierter Schwellwertschalter | |
| DE3114433C2 (de) | ||
| DE1537155C (de) | Schnellschaltende Verknupfungsschal tung mit Transistoren |