DE1535552C - Steuergetriebe zum Steuern eines Leistenapparates zur Bildung einer Leiste durch einen unabhängigen Faden für Webmaschinen mit Entnahme des Schußfadens von außerhalb des Faches angeordneten Vorratsspulen - Google Patents
Steuergetriebe zum Steuern eines Leistenapparates zur Bildung einer Leiste durch einen unabhängigen Faden für Webmaschinen mit Entnahme des Schußfadens von außerhalb des Faches angeordneten VorratsspulenInfo
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- DE1535552C DE1535552C DE1535552C DE 1535552 C DE1535552 C DE 1535552C DE 1535552 C DE1535552 C DE 1535552C
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Description
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gerten Zahnrad 7 in Eingriff steht. Das Stirnrad 4 schenräder 11 mit der halben Geschwindigkeit der
bildet mit dem Zahnrad 5 das erste Zwischengetrie- Antriebswelle 3. Das Malteserkreuz 15 mit seinen
be. Das Zahnrad 7 trägt einen Mitnehmerstift 9, der vier Schlitzen 15' sitzt frei drehbar auf der Zwischenin
eine Ausnehmung 20 einer auf der Abtriebswelle 8 welle 6 und trägt ein fest mit ihm verbundenes Zahnaufgekeilten
Mitnehmerscheibe 10 eingreifen kann. 5 rad 16. Die Zahnräder 11, 12 und 16 bilden mit dem
Wenn, wie in F i g. 1 dargestellt ist, die Mitnehmer- Nockenrad 13 und dem Malteserkreuz 15 das zweite
scheibe 10 in ihrer im Sinne der Zeichnung linken Zwischengetriebe.
Stellung ist, wird die Abtriebswelle 8 auf diese Weise Bei der Drehung des Nockenrades 13 kommen
von der Antriebswelle 3 über die Zahnräder 4, 5, 7 dessen Mitnehmerstifte 14 mit den Schlitzen 15' des
und die Mitnehmerscheibe 10 angetrieben. Im Aus- io Malteserkreuzes 15 in Eingriff. Die beiden Mitneh-
führungsbeispiel macht die Abtriebswelle 8 je eine merstifte greifen nacheinander in die zwei Schlitze
Umdrehung bei jeder Umdrehung der Antriebswel· 15' des Malteserkreuzes ein und verdrehen dasselbe
Ie 3. Die Zahnränder 4 und 7 und im übrigen auch um 180° je Umdrehung des Nockenrades 13. Wäh-
das Zahnrad 5 haben die gleiche Zähnezahl. rend der anderen halben Umdrehung greift die Nok-
Die innen durch die Brustplatte hindurchführende 15 kenfläche 21 mit geringerem Radius des Nockenra-
Abtriebswelle 8 steuert mittels Zahnrädern die Orga- des 13 in die konkaven Flächen 23 des Malteserkreu-
ne zur Bildung der Webkante und führt vermittels zes und verhindert dessen Bewegung während der
des bisher beschriebenen Getriebes eine volle Umdre- halben Umdrehung, in der die Mitnehmerstifte 14
hung je Schlag der Webmaschine aus. nicht in Schlitze des Malteserkreuzes eingreifen, so
Wenn die alternierende Eintragung des unabhängi- ao daß dessen Schlitze genau in der Lage bleiben, in die
gen Fadens (Zusatzfadens) bei der Bildung der Web- sie vorher gebracht wurden und die Mitnehmerstifte
kante gewünscht wird, braucht man bloß die Mitneh- 14 anschließend wieder genau mit den Schlitzen in
merscheibe 10, die mittels einer Paßfeder 22 in Eingriff kommen können.
Axialrichtung verschiebbar auf der Abtriebswelle 8 Das sich mit dem Malteserkreuz 15 drehende
befestigt ist, so zu verschieben, daß ein von Zahnrad 35 Zahnrad 16 überträgt die Bewegung auf das Zahnrad
17 vorstehender Mitnehmerstift 19 mit der Ausneh- 17, das die halbe Zähnezahl des Zahnrades 16 besitzt
mung 20 in Eingriff kommt. und sich frei um die Abtriebswelle 8 der Organe zur
Zum Antrieb des Zahnrades 17 wird die Bewe- Bildung der Webkante dreht. Durch dieses Getriebe
gung des Zahnrades 4 über das Zahnrad 5 auf ein bleibt das Zahnrad 17 während einer Umdrehung der
Zwischenrad 11 übertragen, welches genau die halbe 30 Hauptwelle der Webmaschine stillstehen, und wäh-Zähnezahl
der Zahnräder 4 und 7 besitzt und mit rend der nächsten Umdrehung wird es um 360° gedem
Zahnrad 5 fest verbunden ist. Das Zwischenrad dreht und überträgt seine Drehung über die Mitneh-11
überträgt die Bewegung auf das Zahnrad 12, wel- merscheibe 10 auf die Abtriebswelle 8.
ches die doppelte Zähnezahl des Zwischenrades 11 Die Verschiebung der Mitnehmerscheibe 10 bebesitzt und frei drehbar auf der Antriebswelle 3 gela- 35 stimmt somit die Art der gewünschten Eintragung gert ist. Das Zahnrad 12 ist mit einem Nockenrad 13 des Zusatzfadens.
ches die doppelte Zähnezahl des Zwischenrades 11 Die Verschiebung der Mitnehmerscheibe 10 bebesitzt und frei drehbar auf der Antriebswelle 3 gela- 35 stimmt somit die Art der gewünschten Eintragung gert ist. Das Zahnrad 12 ist mit einem Nockenrad 13 des Zusatzfadens.
fest verbunden, das ebenfalls frei drehbar auf der Die Mitnehmerscheibe kann auch durch eine Muf-
Antriebswelle 3 gelagert ist. Das Nockenrad 13 trägt fe ersetzt werden. Im Fall der alternierenden Eintra-
zwei im rechten Winkel gegeneinander versetzte Mit- gung erhält man den Vorteil, daß die Nadeln nur
nehmerstifte 14. Die den Stiften gegenüberliegende 40 während der Bildung der Webkante betätigt werden.
Nockenfläche 21 des Nockenrades 13 besitzt einen Auf diese Weise werden unnötige Beanspruchungen
geringeren Radius und erstreckt sich über einen Win- des Zusatzfadens und folglich Fadenbrüche und Ver-
kel von 180°. Schiebungen des bereits schleifenförmig in den abge-
Diese vom Nockenrad 13 axial vorstehende Nok- schlagenen Schuß eingetragenen Fadens vermie-
kenfläche 21 greift in die zwischen den Ecken des 45 den.
Malteserkreuzes 15 liegenden, kreiszylindrischen, Die Verwendung des Malteserkreuzantriebes gekonkaven
Flächen 23 ein und blockiert die Bewe- stattet ferner Bewegungen ohne plötzliche Beschleugung
des Malteserkreuzes 15, mit dem die Mitneh- nigungen und Verzögerungen bei der Drehung der
merstifte 14 zusammenwirken. Das Nockenrad 13 Transmissionswelle, wodurch Brüche der Bindefäden
dreht sich wegen des kleinen Durchmessers der Zwi- 50 der Webkante vermieden werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Steuergetriebe zum Steuern eines Leistenap- Bei diesem bekannten Steuergetriebe müssen zur
parates zur Bildung einer Leiste durch einen un- 5 Einstellung Zahnräder von ihren Wellen gelöst werabhängigen
Faden für Webmaschinen mit Ent- den, wozu das Gehäuse des Steuergetriebes geöffnet j
nähme des Schußfadens von außerhalb des Fa- werden muß. Dies ist überaus umständlich und zeit- i
ches angeordneten Vorratsspulen, mit einer An- raubend, zumal diese Einstellung für jeden einzelnen j
triebswelle und einer wahlweise dauernd oder in- Leistenapparat wiederholt werden muß. Dadurch j
termittierend angetriebenen Abtriebswelle, g e - io können Fehler auftreten, die zu Produktionsverlusten
kennzeichnet, durch ein fliegend auf der führen.
Abtriebswelle (8) gelagertes erstes Zahnrad (7), Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
das über ein erstes Zwischengetriebe (4, 5) von Steuergetriebe der eingangs genannten Art zu schafder
Antriebswelle (3) antreibbar ist und an einer fen, das zum gleichzeitigen Antrieb mehrerer Lei-Seitenfläche
einen Mitnehmerstift (9) trägt, durch 15 stenapparate geeignet und von außen einstellbar
ein zweites fliegend auf der Abtriebswelle (8) ge- ist.
lagertes Zahnrad (17), welches von dem ersten Zur Lösung dieser Aufgabe ist das Steuergetriebe
Zwischengetriebe (4, 5) über ein zweites Zwi- gekennzeichnet durch ein fliegend auf der Abtriebsschengetriebe
(11, 12, 13, 15, 16) intermittierend welle gelagertes erstes Zahnrad, das über ein erstes
antreibbar ist und auf der dem Mitnehmerstift (9) 20 Zwischengetriebe von der Antriebswelle antreibbar
des ersten Zahnrades (7) zugewandten Seitenflä- ist und an einer Seitenfläche einen Mitnehmerstift
ehe, einen Mitnehmerstift (19) trägt, und durch trägt, durch ein zweites fliegend auf der Abtriebsweleine
in Höhe der Mitnehmerstifte (9,19) gelochte Ie gelagertes Zahnrad, welches von dem ersten Zwi-Mitnehmerscheibe
(10), die mittels einer Paßfe- schengetriebe über ein zweites Zwischengetriebe inder
(22) in Axialrichtung verschiebbar auf der 25 termittierend antreibbar ist und auf der dem Mitneh-Abtriebswelle
(8) befestigt ist. merstift des ersten Zahnrades zugewandten Seitenflä-
2. Steuergetriebe nach Anspruch 1, dadurch ehe einen Mitnehmerstift trägt, und durch eine in
gekennzeichnet, daß für das zweite Zwischenge- Höhe der Mitnehmerstifte gelochte Mitnehmerscheitriebe
(11, 12, 13, 15, 16) eine von dem ersten be, die mittels einer Paßfeder in Axialrichtung ver-Zwischengetriebe
(4, 5) antreibbare Zwischen- 30 schiebbar auf der Abtriebswelle befestigt ist.
welle (6) vorgesehen ist, auf welcher ein Zwi- Der intermittierende Antrieb wird vorzugsweise
schenrad (11) befestigt ist, in das ein fliegend auf dadurch bewirkt, daß für das zweite Zwischengetrie-
der Antriebswelle (3) gelagertes drittes Zahnrad be eine von dem ersten Zwischengetriebe antreibbare
(12) mit einem an diesem befestigten Nockenrad Zwischenwelle vorgesehen ist, auf welcher ein Zwi-
(13) eingreift, dessen Seitenfläche zwei um 90° 35 schenrad befestigt ist, in das ein fliegend auf der Anversetzt
angeordnete Mitnehmerstifte (14) und triebswelle gelagertes drittes Zahnrad mit einem an
diesen beiden Mitnehmerstiften (14) gegenüber- diesem befestigten Nockenrad eingreift, dessen Seiliegend
eine halbkreisförmige Nockenfläche (21) tenfläche zwei um 90° versetzt angeordnete Mitnehaufweist,
deren äußerer Radius geringer ist als merstifte und diesen beiden Mitnehmerstiften gegender
Radius der von den beiden Mitnehmerstiften 40 überliegend eine halbkreisförmige Nockenfläche auf-
(14) gebildeten inneren Begrenzung, daß ein flie- weist, deren äußerer Radius geringer ist als der Ragend
auf der Zwischenwelle (6) gelagertes, an dius der von den beiden Mitnehmerstiften gebildeten
sich bekanntes Malteserkreuz (15) vorgesehen ist, inneren Begrenzung, daß ein fliegend auf der Zwimit
dessen Schlitzen (15') die Mitnehmerstifte schenwelle gelagertes, an sich bekanntes Malteser-(14)
des Nockenrades (13) und mit dessen zwi- 45 kreuz vorgesehen ist, mit dessen Schlitzen die Mitschen
den Schlitzen (15') angeordneten kreiszy- nehmerstifte des Nockenrades und mit dessen zwilindrischen
konkaven Flächen (23) die durch den sehen den Schlitzen angeordneten kreiszylindrischen
äußeren Radius gebildete Fläche der Nockenflä- konkaven Flächen die durch den äußeren Radius geche
(21) des Nockenrades (13) zusammenarbei- bildete Fläche der Nockenfläche des Nockenrades
ten, und daß an dem Malteserkreuz (15) ein vier- 50 zusammenarbeiten, und daß an dem Malteserkreuz
tes Zahnrad (16) befestigt ist, welches das zweite ein viertes Zahnrad befestigt ist, welches das zweite
Zahnrad (17) auf der Abtriebswelle (8) an- Zahnrad auf der Abtriebswelle antreibt.
treibt. In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Hand eines Ausführüngsbeispieles erläutert.
55 Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch das Steuergetrie-
Die Erfindung bezieht sich auf ein Steuergetriebe be und
zum Steuern eines Leistenapparates zur Bildung Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 18-18 der
einer Leiste durch einen unabhängigen Faden für Fig. 1.
Webmaschinen mit Entnahme des Schußfadens von 60 Das Steuergetriebe wird durch die Hauptwelle der
außerhalb des Faches angeordneten Vorratsspulen, Webmaschine mittels eines Kegelräderpaares 1,2 an-
mit einer Antriebswelle und einer wahlweise dauernd getrieben, wobei das Kegelrad 1 auf der Hauptwelle
oder intermittierend angetriebenen Abtriebswelle. und das Kegelrad 2 auf der Antriebswelle 3 des Steu-
Ein bekanntes Steuergetriebe dieser Art (österrei- ergetriebes sitzt, auf welcher ferner ein Stirnrad 4
chische Patentschrift 236 884) kann nur für einen 65 aufgekeilt ist. Dieses Stirnrad 4 steht mit einem
speziellen Leistenapparat verwendet werden. Wird Zahnrad 5 in Eingriff, das auf einer Zwischenwelle 6
ein solcher Leistenapparat bei Webmaschinen einge- aufgekeilt ist (nicht sichtbar) und mit einem frei um
setzt, bei denen gleichzeitig zwei Gewebe gewebt die Abtriebswelle 8 des Steuergetriebes drehbar gela-
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