DE1533737C - Vorrichtung zum losbaren Verbinden der Abstandhalter zwischen den Bauen eines stählernen, aus Doppel T Profil bestehen den Grubenausbaus, insbesondere eines Strek ken oder Schachtausbaus - Google Patents
Vorrichtung zum losbaren Verbinden der Abstandhalter zwischen den Bauen eines stählernen, aus Doppel T Profil bestehen den Grubenausbaus, insbesondere eines Strek ken oder SchachtausbausInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine zum lösbaren Verbinden der Abstandshalter zwischen den Bauen
eines stählernen, aus Doppel-T-Pfofil bestehenden
Grubenausbaus, insbesondere eines Strecken- oder Schachtausbaus geeignete Vorrichtung, die aus einem
den Steg des Ausbauprofils durchgreifenden und sich mittels eines bundartigen Bolzenwiderlagers auf diesem
abstützenden Spannbolzen besteht, dessen zugehörige Spannkeile zu beiden Seiten des Bolzenwiderlagers
in Aussparungen der Abstandshalter eingreifen.
Bei einem derartigen Grubenausbau ist das Ausbauen von beschädigten Abstandshaltern unter Gebirgsdruck
schwierig, weil das Doppel-T-Profil des Streckenbogen mit dem Außenflansch am Gebirge
anliegt und der Innenflansch ein Parallelverlagern der Abstandshalter nach innen verhindert. Deshalb
müssen die Abstandshalter aus ihrer (horizontalen) Einbaulage" zwischen den Streckenbögen in eine
Schräglage geschwenkt werden. Ein solches Schwenken ist aber bei gegebenem Abstand der Streckenbögen
voneinander und mit diesem Abstand gleicher ■ Länge der Abstandshalter nicht möglich, denn die
diagonal gemessene Länge eines Abstandshalters ist größer als seine wirksame Länge.
Die gleichen Schwierigkeiten sind bei anderen Grubenbauen mit Doppel-T-Profil oder Schienenprofil,
insbesondere bei den Ausbauringen eines Schachtes gegeben. Diesem Mangel abzuhelfen ist
Aufgabe der vorliegenden Erfindung.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß das Widerlager des Spannbolzens
an der dem Ausbauprofil abgewandten Seite in BoI- · zenquerrichtung keilförmig verjüngt ist und daß das
sich auf dem Widerlager abstützende Stirnende des in dieser Richtung anzuschließenden Abstandshalters
eine gegen die Abstandshalterlängsachse geneigte Stirnfläche aufweist, deren Keilwinkel dem des Widerlagers
entspricht.
Dadurch können die Abstandshalter beim Ein- und Ausbau quer zu den Spannbolzen und parallel
zu sich selbst verlagert werden. Beim Einbau legt sich der Abstandshalter mit seinem abgeschrägten Stirnende
an die Keilfläche des Bolzenwiderlagers an, während sich beim Ausbau — nach Entfernen der
Spannkeile — der Abstandshalter vom keilförmigen Widerlager abheben läßt. Demgemäß ist sowohl der
Einbau als auch der Ausbau der Abstandshalter ohne Schwierigkeiten möglich.
Handelt es sich um rinnenförmige Abstandshalter, dann ist in Weiterentwicklung des Erfindungsgrundgedankens
vorgesehen, daß die Keilform des Bolzenwiderlagers quer zu den Spannkeilen gerichtet ist und
daß das abgeschrägte Abstandshalterende zu dem an der verjüngten Widerlagerseite anliegenden Rin- J
nenboden ansteigt. Beim Lösen, d. h. beim Querverlagern eines Abstandshalters kann dann der
Spannbolzen nach der offenen Rinnenseite ungehindert austreten.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt
Fig. 1 einen'Abstandshalter im Längsschnitt zwischen
zwei Streckenbögen im Querschnitt,
F i g. 2 einen Längsschnitt durch einen Streckenbogen gemäß II-II der Fig. 1,
F i g. 3 eine Einzelheit.
Bei der dargestellten Ausführung haben die Strekkenbögen
la, Xb Doppel-T-Profil und die zwischen den Bögen angeordneten Abstandshalter 2 Rinnenprofil.
Die Abstandshalter 2 sind in bekannter Weise über den Umfang der Bögen 1 verteilt. Für jeden der
Abstandshalter ist der Steg 1' der Bögen 1 eine Bohrung 3 für den Einbau eines Spannbolzens 4 vorgesehen.
Der Bolzen 4 weist ein keilförmiges Widerlager 5 (mit einem Keilwinkel α) und zu beiden Seiten
dieses Widerlagers je einen Längsschlitz für einen Spannkeil 6, 7 auf.
Die Strecke wird in Richtung des Pfeiles 8 ausgebaut. Es werden also zunächst am angebauten Bogen
La die Spannkeile 6 angezogen und dadurch das Widerlager 5 der Spannbolzen 4 mit dem Steg des
Bogens ία verspannt. Nachdem in dieser Weise alle
Abstandshalter 2 an den Streckenbogen Ια angeschlossen
sind, werden die nächsten Abstandshalter 2 mit ihrem abgeschrägten Stirnende 2' an die Keilfläche
des Widerlagers 5 angesetzt, indem sie parallel zu sich selbst und quer zum Bolzen 4 derart eingebaut
werden, daß die Keile 7 in die Aussparungen der'Abstandshalter und der Spannbolzen 4 eingesteckt
und angezogen werden können.
Anschließend wird dann der nächste Streckenbogen Ib an das bisher freie Ende der zuletzt angebauten
Abstandshalter 2 angesetzt und mit den Spannbolzen 4 und den Keilen 6 befestigt.
Als Keilsicherung ist ein am Keil angeschweißter Blechstreifen 9 vorgesehen (Fig. 2, 3), der sich über
das verjüngte Keilende hinaus erstreckt und nach Anziehen des Keiles um etwa 90° abgewinkelt und
mit dem freien Ende um den Abstandshalterlängsrand herumgebogen wird (F i g. 3).
Die Erfindung bietet grundsätzlich dieselben Vorzüge nicht nur bei einer Verwendung im Streckenausbau,
sondern auch bei einem Ausbau von Grubenbauen aller Art, in denen zum Ausbau Doppel-T-Profile
verwendet werden, insbesondere bei dem Ausbau von Schächten. Zwischen den Ausbauringen
eines Schachtes sind ebenfalls.Abstandshalter angeordnet, die mit den Ringen lösbar verspannt werden.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum lösbaren Verbinden der
Abstandshalter zwischen den Bauen eines stählernen, aus Doppel-T-Profil bestehenden Grubenausbaus,
insbesondere eines Strecken- oder Schachtausbaus, bestehend aus einem den Steg
' des Ausbauprofils durchgreifenden und sich mittels
eines bundartigen Bolzenwiderlagers auf diesem abstützenden Spannbolzen, dessen zugehörige
Spannkeile zu beiden Seiten des Bolzenwiderlagers in Aussparungen der Abstandshalter eingreifen,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Widerlager (5) des Spannbolzens (4) an der dem Ausbauprofil abgewandten Seite in Bolzenquerrichtung
keilförmig verjüngt ist und daß das sich auf dem Widerlager (5) abstützende Stirnende
(2') des in dieser Richtung anzuschließenden Abstandshalters (2) eine gegen die Abstandshalterlängsachse
geneigte Stirnfläche aufweist, deren Keilwinkel (α) dem des Widerlagers entspricht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 für rinnenförmige Abstandshalter, dadurch gekennzeichnet,
daß die Keilform des Bolzenwiderlagers (5) quer zu den Spannkeilen (6, 7) gerichtet ist und daß
das abgeschrägte Abstandshalterende (2') zu dem an der verjüngten Widerlagerseite anliegenden
Rinnenboden ansteigt.
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