DE1533660C - Vorrichtung zum Steuern einer mit einem hydraulischen Arbeitskreis)auf ausgestatteten Winde fur Schrämmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum Steuern einer mit einem hydraulischen Arbeitskreis)auf ausgestatteten Winde fur SchrämmaschinenInfo
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Description
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tremfall, der zu ihrer Überwindung erforderliche Be- schalt- und Sicherheitsventil 26 durch das Druckbeaufschlagungsdruck
auf den Ventilkolben um ein grenzungsventil 90 abgeschlossen. Erst wenn der mehrfaches überschritten würde, so bedeutet das Druck des Arbeitskreislaufes über seinen zulässigen
einen Druckanstieg von 4 bis 6 atü, also von nor- Wert ansteigt, wird das Druckbegrenzungsventil
malerweise 165 auf etwa 170 bis 171 atü, um den 5 durchlässig, und es wirkt Druckflüssigkeit mit ver-Ventilkolben
mit Sicherheit zum Ansprechen zu brin- hältnismäßig niedrigem Druck über die Leitungen
gen. Überlastungen des Windengetriebes, wie sie bei 91, 92 auf die untere Stirnseite des Abschalt- und
der Ausbildung nach dem Hauptpatent in ungünsti- Sicherheitsventils 26 ein. Das sich jetzt in Richtung
gen Fällen vorkamen, sind daher hier ausgeschlos- auf die Feder 77 bewegende Abschalt- und Sichersen.
ίο heitsventil 26 unterbricht die Beaufschlagung des
Nachstehend wird die Erfindung an Hand des in Kolbens 29 durch den Steuerkreislauf und bringt die
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles nicht dargestellte Flüssigkeitspumpe des Arbeitsnäher
erläutert. kreislaufes in ihre Leerlaufstellung. Da hinter dem
Das Abschalt- und Sicherheitsventil 26, das durch Druckbegrenzungsventil 90 die mit einer Drossel 93
die Feder 77 in seiner unteren Totlage gehalten wird, 15 ausgestattete Leitung 94 zum Sumpf abgeht, nimmt
läßt in dieser Stellung über seine Eindrehung 25 den das Abschalt- und Sicherheitsventil 26 unter dem
in der Leitung 24 herrschenden Druck des Steuer- Druck der Feder 77 schon nach kurzer Zeit seine un-
kreislaufs auf die Leitung 27 und damit auf den KoI- tere Totlage wieder ein und die Winde kann wieder
ben 29 der Einschaltvorrichtung A einwirken. In der eingeschaltet werden. Die Drossel 93 dient auch
Leitung 66 steht daher der Druck des Arbeitskreis- 20 dazu, das während des Betriebes fortlaufend anfal-
laufs an. Diese Leitung 66 ist in Richtung zum Ab- lende Lecköl zum Sumpf abzuführen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Schrämmaschine, deren hydraulisch betriebene Winde einen Arbeits- und Steuerkreislauf und ein Abschalt- und Sicherheitsventil aufweist, das beim Überdruck des Arbeitskreislaufs durch den Kreislaufdruck betätigt wird und dessen federbelasteter Kolben vor einem federbelasteten, vom Druck des Steuerkreislaufs aus seiner Sperrstellung rückbaren Kolben der Einschaltvorrichtung liegt und beim Tätigwerden die Beaufschlagung dieses Kolbens durch den Steuerdruck unterbricht und über einen mit dem Kolben der Einschaltvorrichtung gekuppelten Schieber auch die Beaufschlagung des federbelasteten Schaltkolbens der Pumpenverstellvorrichtung durch den Steuerdruck unterbindet, nach Patent 1 209 976, dadurch gekennzeichnet, daß,in der Verbindungsleitung zwischen. Arbeitskreislauf und Abschalt- und Sicherheitsventil (26) ein Druckbegrenzungsventil (Überdruckventil) (90) liegt, das die Verbindungsleitung sperrt und nur die über den zulässigen Wert hinausgehenden Druckspitzen auf die ganze Kolbenstirnfläche des lediglich mit einer Rückholfeder (77) ausgestatteten Abschalt- und Sicherheitsventils einwirken läßt, und daß zwischen Abschalt- und Sicherheitsventil (26) und dem Druckbegrenzungsventil (90) eine mit einer Drossel (93) ausgestattete, zum Sumpf führende Leitung (94) abzweigt.Bei den Schrämmaschinenwinden nach dem Hauptpatent, die mit einem hydraulischen Arbeitskreislauf und einem hydraulischen Steuerkreislauf ausgestattet sind, liegt vor dem Kolben der Einschaltvorrichtung der Winde ein von einer Feder gehaltenes Abschalt- und Sicherheitsventil, auf das die jeweilige Druckseite des Arbeitskreislaufes einwirkt. Dieses Abschalt- und Sicherheitsventil steuert die Beaufschlagung des Kolbens der Einschaltvorrichtung durch den Steuerkreislauf. Ferner ist ein mit dem Kolben der Einschaltvorrichtung gekuppelter Schieber vorgesehen, der die Beaufschlagung des Leistungsreglers der Pumpenverstellvorrichtung durch den Steuerkreislauf steuert, der also beim Auftreten eines Überdrucks im Arbeitskreislauf die Fördermengeneinstellung der im Arbeitskreislauf liegenden Flüssigkeitspumpe auf Null zurückführt. Das unter der Einwirkung des Betriebsdruckes des Arbeitskreislaufes stehende Abschalt- und Sicherheitsventil wird nur in seiner durch einen Kolben abgeschlossenen Axialbohrung beaufschlagt. Der hier wirkende Beaufschlagungsdruck steht ständig in der Axialbohrung des Abschalt- und Sicherheitsventils an und beaufschlagt den Bohrungsgrund. Die Feder, die in entgegengesetzter Richtung auf das Abschalt- und . Sicherheitsventil einwirkt, hält den Ventilkolben in seiner Schließstellung und läßt den auf den Bohrungsgrund einwirkenden Druck nicht zur Wirkung kommen. Erst wenn dieser Druck, der nur eine kleine Fläche beaufschlagt, so weit ansteigt, daß er in der Lage ist, die Kraft der Feder und die Reibung zwischen dem Ventilkolben und der ihn umschließenden Bohrung zu überwinden, verschiebt sich der Ventilkolben und leitet den Steuervorgang ein, der die Flüssigkeitspumpe der Winde in ihre Leerlaufstellung bringt. Der Ventilkolben hat somit nicht nur die Funktion eines Sicherheitsventils, das die überhöhten Druckspitzen des Arbeitskreislaufes abbaut, . sondern in erster Linie die Aufgabe, die Einschaltvorrichtung bei Überlast auszurücken. Infolge dieser Doppel funktion, die fünf Steuerkanäle erfordert, muß der steuernde Ventilkolben verhältnismäßigίο lang sein. Außerdem muß auch die Bohrung des Abschalt- und Sicherheitsventils den Ventilkolben mit engem Sitz umschließen, um die Leckverluste klein zu halten. Die verhältnismäßig kleinen Bearbeitungstoleranzen, die zusammen mit der Oberflächengütex5 das enge Spiel zwischen Bohrung und Ventilkolben1 und damit auch die verhältnismäßig große Haftreibung zwischen diesen beiden Teilen bestimmen, bringen es mit sich, daß durch den in der Flüssigkeit befindlichen Abrieb und Schmutz der Bewegungswiderstand des Ventilkolbens weiter vergrößert wird. Der Streubereich der Kräfte, die diesen Widerstand zu überwinden haben, ist daher beträchtlich, und ihre normalerweise zum Betätigen des Abschalt- und Sicherheitsventils ausreichende Größe ist, wie Mesas sungen ergeben haben, bei Winden gleichen Typs verschiedentlich um mehr als 100 % überschritten worden. Für eine betriebssichere Arbeitsweise der Winde sind Streuungen in dieser Größenordnung aber untragbar, weil die dabei auftretenden unzulässigen hohen Drücke schon nach relativ kurzer Betriebszeit Schaden im Windengetriebe mit sich bringen.Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, diesen Nachteil zu beheben.Sie geht dazu von einer dem Hauptpatent entsprechenden Vorrichtung aus und schlägt vor, in der Verbindungsleitung zwischen Arbeitskreislauf und ' Abschalt- und Sicherheitsventil ein Druckbegren-. zungsventil (Überdruckventil) anzuordnen, das die Verbindungsleitung sperrt und nur die über den zulässigen Wert' herausgehenden Druckspitzen auf die ganze Kolbenstirnfläche des lediglich mit einer Rückholfeder ausgestatteten Abschalt- und-Sicherheitsventils einwirken läßt und zwischen Abschalt-45'* und Sicherheitsventil und dem Druckbegrenzungsventil eine mit einer Drossel ausgestattete, zum Sumpf führende Leitung abzweigen zu lassen. Gemäß diesem Vorschlag werden also Arbeitskreislauf und Abschalt- und Sicherheitsventil der Winde durch ein Druckbegrenzungsventil (Sicherheitsventil), das in der Verbindungsleitung liegt und diese Leitung bei normalem Betriebsdruck sperrt,_ voneinander getrennt. Erst wenn dieser Druck 10 % seines Sollwertes, beispielsweise 165 atü, überschreitet, wirkt die über den Ansprechwert des Druckbegrenzungsventils hinausgehende Druckspitze auf die ganze Stirnfläche des Ventilkolbens ein und rückt ihn aus seiner Schließstellung. Die Feder, die jetzt nur die Aufgabe einer Rückholfeder hat, also den Ventilkolben nach dem Abklinken der Druckspitze in seine Schließstellung zurückführt, kann daher wesentlich schwächer bemessen werden. Folglich braucht der zum Betätigen des Abschalt- und Sicherheitsventils erforderliche Flüssigkeitsdruck nur einige Atmosphären zu betragen, um den Steuervorgang einzuleiten. Zwar sind die sich der Ventilkolbenbewegung widersetzenden Haft- und Reibungskräfte auch jetzt noch in gleicher Größe vorhanden, aber selbst wenn im Ex-
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE0033517 | 1967-03-04 | ||
| DEE0033517 | 1967-03-04 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1533660A1 DE1533660A1 (de) | 1970-01-22 |
| DE1533660B2 DE1533660B2 (de) | 1973-02-08 |
| DE1533660C true DE1533660C (de) | 1973-08-30 |
Family
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