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DE1532923A1 - Vorrichtung zum Backen duenner,flacher Teigwaren - Google Patents

Vorrichtung zum Backen duenner,flacher Teigwaren

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Publication number
DE1532923A1
DE1532923A1 DE19671532923 DE1532923A DE1532923A1 DE 1532923 A1 DE1532923 A1 DE 1532923A1 DE 19671532923 DE19671532923 DE 19671532923 DE 1532923 A DE1532923 A DE 1532923A DE 1532923 A1 DE1532923 A1 DE 1532923A1
Authority
DE
Germany
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baking
dough
baked
plate
roller
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Application number
DE19671532923
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English (en)
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DE1532923C3 (de
DE1532923B2 (de
Inventor
Jean Le Boulbouech
Pierre Carre
Pierre Tanguy
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Individual
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Individual
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Publication date
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Priority claimed from FR44002321A external-priority patent/FR93259E/fr
Priority claimed from FR44002320A external-priority patent/FR93258E/fr
Priority claimed from FR2322A external-priority patent/FR93260E/fr
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Publication of DE1532923A1 publication Critical patent/DE1532923A1/de
Publication of DE1532923B2 publication Critical patent/DE1532923B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1532923C3 publication Critical patent/DE1532923C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21BBAKERS' OVENS; MACHINES OR EQUIPMENT FOR BAKING
    • A21B5/00Baking apparatus for special goods; Other baking apparatus
    • A21B5/02Apparatus for baking hollow articles, waffles, pastry, biscuits, or the like
    • A21B5/03Apparatus for baking hollow articles, waffles, pastry, biscuits, or the like for baking pancakes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

Pierre TANGUY, Pierre CARRE, Jean LE BOULBOUECH L'Orient (F) Vorrichtung zum Backen dünner, flacher Teigwaren
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Backen dünner, flacher Teigwaren, wie Pfannkuchen, Omeletten oder dergleichen, insbesondere aus Getreidemehlen, in beliebigen Formen, z*B. rund, viereckig oder dergleichen, auf einer oder beiden Seiten, wobei diese Vorrichtung sowohl für gewerbliche Zwecke als auch im Haushalt Verwendung finden kann.
Bekanntlich erfolgt das Backen dünner, flacher Teigwaren, wie Pfannkuchen, Omeletten oder dergleichen, durch Aufbringen einer mehr oder weniger dicken Schicht der zu backenden Teigmasse auf eine heisse Platte,
100P/B2 9.12D. la/lb/lc/M-BIl/KW/er
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worauf nach einer gewissen Backzeit die einseitig gebackene Masse umgedreht werden kann, um auch die andere Seite zu backen. Das Aufbringen und Ausbreiten der Teigmasse in einer geeigneten Dicke bietet oft Schwierigkeiten, insbesondere wenn die Schicht nur sehr dünn sein darf, und erfordert einiges Geschick und Erfahrung. Hierzu wird in der Regel ein kleiner Holzspatel verwendet, womit die zu backende Teigmasse auf der heissen, meist aus Gusseisen bestehende Platte möglichst gleichmässig verteilt wird.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zur vollautomatischen Ausführung aller notwendigen Phasen des Backvorganges zur Herstellung dünner, flacher Teigwaren, wie Pfannkuchen, Omeletten oder dergleichen.
Hierzu ist eine solche Vorrichtung erfindungsgemäss gekennzeichnet durch wenigstens eine kontinuierlich oder intermittierend bewegbare, heizbare Backplatte mit zylindrischer oder teilzylindrischer Oberfläche und durch eine in einen VorratsBehälter mit konstanter Niveauhöhe eintauchenden Auftrags einrichtung, womit die zubackende Teigmasse auf die Backplatte aufgetragen wird, sowie durch einen Abstreifer für das gebackene Produkt und eine Einrichtung für dessen Abtransport.
Für die praktische Anwendung und den Betrieb einer derartigen Vorrichtung ist es lediglich erforderlich, durch geeignete und an sich bekannte
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Einrichtungen die Niveauhöhe der zu backenden Teigmasse in einem Vorratsbehälter etwa konstant zu halten, wobei entweder ein drehbarer Zylinder mit einem Teil seines unteren Umfanges oder ein endloses Band, welches mit relief artigen Erhebungen versehen sein kann, oder auch die Backplatten unmittelbar eintauchen.
Die Form des erhaltenen Backproduktes hängt im wesentlichen davon ab, ob die Auftragseinrichtung zylindrisch und glatt ist oder aus einem geformten Schlitz besteht, durch welchen die zu backende Teigmasse nach oben heraustritt. Darüber hinaus kann auch durch die Ausbildung der Backplatten eine bestimmte Form des Endproduktes erhalten werden.
Wie bereits erwähnt, kann die Form und das Aussehen des gebackenen Endproduktes auch durch die Verwendung eines reliefartig ausgebildeten, endlosen Bandes beeinflusst werden.
Im Falle der Ausbildung der Auftrags einrichtung in Form eines Schlitzes, durch welchen die zu backende Teigmasse nach oben austritt, kann diese Auftragseinrichtung fest und unbeweglich gehalten werden, während die Backplatten in beliebiger Richtung hieran vorbeigeführt werden können»
Nach einer vorbestimmten Backzeit, während welcher die Backplatten entweder in ihrer Bewegung angehalten oder bei einer Anordnung an dem Aussenumfang eines Zylinders in einer Kreisbahn geführt werden, wird
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das vollständig oder teilweise gebackene Produkt mit Hufe eines Abstreifers von der Backplatte entfernt, welcher mit einer Klinge über die Oberfläche der Backplatte streift.
Diese Abnahme des gebackenen Produktes mittels eines Abstreifers erfolgt vorzugsweise am unteren Umfang eines Zylinders, an dessen Aussenfläche die entsprechend gekrümmten Backplatten angeordnet sind«
Das abgestreifte Backprodukt fällt dann entweder auf ein Transportband oder auf eine geneigte Fläche oder auch auf einen in horizontaler Ebene drehbaren Tisch, um aus der Vorrichtung entfernt zu werden.
Es ist aber auch möglich, das einseitig gebackene Produkt auf eine zweite Backplatte zu überführen, auf welcher die andere Seite des Produktes gebacken wird.
In den beigefügten Zeichnungen sind mehrere Ausführungsformen der erfindungsgemassen Vorrichtung sowie einzelne Teile hiervon dargestellt, wobei zeigen;
Fig. Ibis 4 in Seitenansicht und Draufsicht eine Ausführungsform;
Fig. 5 bis 8 in perspektivischer und Seitenansicht eine zweite Aus-
führungsformj
Fig» 9 bis 13 die perspektivische Ansicht und Teildarstellungen einer
dritten Ausführungsform;
Fig. 14 bis 17 in schematischer Darstellung Ausführungen von Auf-
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trags einrichtungen!
Fig. 18 und 19 zwei weitere Ausführungsformen und Fig« 20 eine andere Ausführung der Auftragseinrichtung.
Der Klarheit und Uebersichtigkeit wegen sind in den Zeichnungen nur die wesentlichsten Teile dargestellt und beschrieben, während Hilfsteile, insbesondere Rückholfedern, Anschläge, Drehzapfen und die Befestigungen von elektrischen Leitungen, nicht im einzelnen erwähnt sind.
Bei einer Vorrichtung zur Verwendung für gewerbliche Zwecke werden mehrere Backplatten vorgesehen, die rund oder in sonstiger Weise geformt sein können, und eine Auftrags einrichtung für die zu backende Teigmasse in Form einer Walze. Ferner ist eine ebene Heizplatte für ein Nachheizen oder Warmhalten des gebackenen Produktes vorgesehen, sowie eine Möglichkeit zum nachträglichen Anrichten des gebackenen Produktes.
Die in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Ausführungsform enthält zunächst einen Vorratsbehälter 1 für die zu backende Teigmasse, deren Niveauhöhe durch eine Schwimmeranordnung 2 etwa konstant gehalten wird. Die Zuführung der Teigmasse erfolgt über ein flexibles Rohr, welches das ZuIeitungsrohr 3 und die Öeffnung 4 eines grösseren Vorratsgefässes verbindet.
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Die Schwimmereinrichtung ist in der1 Weise angeordnet, dass sie das untere Ende des ZuIeitungsrohres 3 verschliessen kann.
Der Antrieb der Auftragswalze 6 erfolgt durch das Einkuppeln einer Kurbelstange 7 (Fig. 2) über Rollen 8 und den Riemen 9 von einem Getriebeausgang 10 des Motors U. Dieser Motor 11 ist mit einem üebersetzungsgetriebe 12 gekuppelt. Die auf diese Weise angetriebene Walze 6 der Auftragseinrichtung taucht hierbei ständig in die Teigmasse in dem Vorratsbehälter 1, Die Drehrichtung der Walze ist durch den Pfeil 13 angegeben.
Diese Auftragseinrichtung aus dem Vorratsbehälter und der Auftragswalze ruht auf einer Platte 14 in entsprechenden Kerben, um das Herausnehmen dieser Einrichtung zu erleicltern. Diese Platte 14 ist auf Trägern 15 verschiebbar und kann auf diese Weise in einer bestimmten Entfernung zu den Backplatten eingestellt werden. Diese Verschiebung erfolgt über die Hebelanordnung 16,17 und 18, wobei der letztere mit einer Rolle 19 versehen ist, die auf einer Nocke 20 läuft.
Ein zweiter Hebel 21 sitzt fest auf der Welle 22.
Die Verschiebung nach links in der Zeichnung wird begrenzt durch eine Regelschraube an der Platte 14, die an die Träger 15 anschlägt, was jedoch im einzelnen nicht dargestellt ist.
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Eine Klinke 23 .(Fig.-3) am oberen Ende des Hebels 18 ist von Hand be-• tätigbar und kann diesen Hebel in seiner angehobenen Stellung festhalten»
Die eigentliche Backeinrichtung (Fig. 2) besteht aus zwei Backplatten 24 und 25, die kreisförmig ausgebildet und teilzylindrisch gekrümmt sind. •■'Sie- sind elektrisch beheizbar durch eingebaute Heizwiderstände, die über Schleifringe gespeist werden. Diese beiden Backplatten sitzen auf der Welle 26 und sind hier mittels Schellen 27 befestigt. Sie weisen ausserdem jede einen Vorsprung 28 auf, welcher über ihren Kreisumfang herausragt.
Die Welle 26 ist frei drehbar in den Flanschen 29 und 30 unter Verwendung von Kugellagern 31 und 32 gelagert.
Dartiber hinaus trägt diese Welle 26 verschiedene Nocken, und zwar:
ZweiJMoeken 33 und 34 (Fig. 2) zur Steuerung des Abstreifers, auf welchen die Rollen 35 der Hebel 36 laufen, die ihrerseits einen Teil der Traverse 37 bilden, an welcher die Abstreifklinge 38 sitzt,
Die Nocke 33 trägt ferner eine kleine Nocke 40, auf welcher die Rolle 41 eines Kipphebels 42 läuft, der an dem grossen Hebel 43 bei 44 gelagert ist. Dieser grosse Hebel 43 ist bei 45 an dem Träger 15 angelenkt und mit einer Gleitschiene 46 versehen. Der Kipphebel 42 wird über einen Schie-
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ber 47 gesteuert, dessen aus seres Ende bei 48 (Fig. 2) aus dem Vor«. richtungs gehäuseherausragt.
Durch Herausziehen dieses Schiebers 47 erfolgt ein Abheben der Rolle 41 von der Nocke. 4O8 während beim Einstossen dieses Schiebers die Rolle 41 auf die Nocke 40 gebracht wird, wobei gleichzeitig der grosse Hebel 43 betätigt wird, wie es in Fig. 4 dargestellt ist.
Auf der Welle 26 sitzt ferner die Nocke 20, deren Wirkungsweise bereits im Zusammenhang mit der Auftrags einrichtung beschrieben wurde ttnd die ausserdem zwei Rollen 49 und 50 (Fig, 3) trägt. - -
Darüber hinaus sitzt auf der Welle 26 die Schnurrolle 51 (Fig, 4) zusammen mit einer kleineren Schnurrolle 52, die einen Drehzapfen 53 (Fig, 3) trägt, ~ auf welchem eine Klinke 54 schwenkbar gelagert ist.
Diese Klinke 54 wird durch eine nicht dargestellte Feder an einem Ansatz 55 entgegen dem Uhrzeigersinn gezogen. Eine Rolle 56 am unteren Ende dieser Klinke 54 läuft auf einer festen Nocke 57, die bei 58 und 59 an dem Flansch 30 befestigt ist. Das andere Ende der Klinke 54 ist--mit einer Auskerbung 60 versehen, in welche eine der beiden Rollen 49 oder 50 ein- ;
greifen kann, f ; . *
Die Schnurrolle 51 sitzt drehbar auf der Welle 26 (Fig. 4) und wird mittels einer Schnur 60 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht. Diese Schnur 60
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läuft über Rollen 61, 62, 63 und 64 und ist an einer ebenen, verschiebbaren Platte befestigt, die nachstehend noch beschrieben wird.
"Durch die Schnurrolle 52 wird die Schnurrolle 51 in Uhrzeigersinn gezogen.und zwar mittels der Schnur 65, die über die Rolle 66 läuft und an einer nicht dargestellten Zugfeder befestigt ist.
Die erwähnte, verschiebbare Platte 67 (Fig. 1) ist auf zwei Traversen 68 und 69 befestigt. Sie ist ferner mittels elektrischer Heizwiderstände beheizbar. Die Traversen 68 und 69 sind mit Zapfen 70 ausgestattet, auf denen frei drehbar die Rollen 71 sitzen. Diese Rollen 71 laufen auf Schienen 72, die an Traversen 73 und 74 befestigt sind, welche ihrerseits fest mit den beiden Flanschen 29 und 30 verbunden sind. Die ganze Vorrichtung ist ausserdem mit höhenverstellbaren Beinen 75 ausgestattet.
Die verschiebbare Platte 76 wird auf den Schienen 72 mittels einer Rolle 76 verschoben, welche an einem Zapfen 77 sitzt, der an einem Glied der Ketten 78 und 79 befestigt ist.
Zwischen der Rolle'76 und dem Zapfen 77 ist das Ende der oben erwthnten Schnur 60 befestigt. Auf diese Weise folgt die·«· Schnurende Jeder Verschiebung der Rolle 76. '
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Die Verschiebungen nach rechts in der Zeichnung werden hervorgerufen durch die Bewegung der Rolle 76 auf der Traverse 68, Die Verschiebungen nach links in der Zeichnung erfolgen durch die Bewegung dieser Rolle auf einer anderen Traverse 80, die über die Arme 81 und die Achsen mit der Traverse 68 verbunden ist.
Eine Rolle 83 an der verschiebbaren Platte lauft gegen den Hebel 21, sobald sich die Platte in ihrer äussersten rechten Stellung befindet.
Die erwähnte Traverse 80 wird angehoben (Fig. 4), sobald sie mit der Rolle 84 auf die Gleitschiene 46 aufläuft. In Fig. 2 ist die Anordnung dargestellt, wobei die Traverse mittels eines Vorsprunges 85 in Höhe der Rolle gehalten wird, sobald sie nicht mehr, auf der Gleitschiene aufliegt.
Der Antrieb der Ketten 78 und 79 erfolgt über die Ritzel 86 und die Spannrollen 87 und 88. Das Ritzel 86 wird seinerseits durch das Zahnrad 89 angetrieben, auf welches die Umdrehung des Motorritzels 90 mittels der Kette 91 übertragen wird.
Das grösaere Vorratsgeilse 5 wird durch eine Isolierung 92 (Fig. 1) gegen die Hitie der Backplatten 24 und 15 sowie der Heizplatte 67 gesc&fitzt. Eine abklappbare Haube 93 deckt dieses GefSss nach aussen ab.
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Die Nocken, Hebel und Schleifringe sind ebenfalls mit Hauben abgedeckt, deren äussere Umrisse in Fig. 1 mit 94 angedeutet sind.
Vor der Vorrichtung ist ferner eine Tafel 95 angebracht, auf welcher die elektrischen Schalteinrichtungen für die Temperaturregelung und die Backzeit sowie die Bedienungs schalter, Kontrolleuchten usw. angeordnet sind.
Ausserdem kann noch eine äussere Abdeckung 96 vorgesehen werden. Die automatische Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgendermassen:
Sobald die verschiedenen Platten 24, 25 und 67 auf die erforderliche Temperatur aufgeheizt sind, die Auftragswalze 6 in die zu backende Teigmasse des Behalters 1 eintaucht und die Platte 67 sieh in der in Fig. 1 dargestellten Stellung befindet, wird der Motor 12 eingeschaltet. Die Kette treibt die Rolle 76 und zieht an der Schnur 60, die über die Schnurrolle 51 und die Klinke 54die Nocke 20 in Bewegung versetzt sowie gleichzeitig die Platten 24 und 25 und die Platte 67.
Die Backplatte 2 5 gelangt hierbei vor die Auftragswalze 6, die in einem geeigneten Abstand hiervon eingestellt ist und eine Teigschicht auf diese Backplatte übertragt. Diese Teigschicht wird um so dicker werden, je grosser das Verhältnis der Umdrehungsgeschwindigkeiten durch die Rolle ist.
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. 12-
Hierauf bewegt sich die Backplatte 25 auf einer Kreisbahn weitet bis in eine Stellung, welche zuvor die andere Backplätte 24 eingenommen. * hat. Während dieser halben Drehung kommt die Rolle 56 der Klinke 54 in Berührung; mit der festen Nocke 57, wodurch diese mit ihrer Kerbe ausser Eingriff mit der Rolle 50 kommt. Die Klinke 54 läuft über diese Rolle und erreicht die in Fig. 3 dargestellte Stellung, während gleichzeitig die Rolle 76 ihre äusserste Lage zwischen den beiden Spannrollen 87 und 88 erreicht hat.
In dieser Stellung wird die Drehbewegung gestoppt, und zwar durch den Anschlag der Rollen 35 in die Auskerbungen der Nocken 33 und 34. In dieser Stellung, wie sie in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist, schaltet ein Kontakt den Motor 12 aus und setzt ein Uhrwerk in Gang, Die Laufzeit dieses Uhrwerkes richtet sich nach der erforderlichen Backzeit für die verarbeitete Teigmasse. * >
Nach Ablauf dieses Uhrwerkes wird der Motor wieder eingeschaltet und läuft mit einer gresseren Geschwindigkeit alsvorher, um eine schnelle Rückbewegung der Platte 67 zu bewirken, die hierzu über die Traverse bewegt wird, ■
Während dieser Rückbewegung zieht die Schnur 65 durch ihre Rtlckhöi-." v feder die Schnure ehe ihe 51 in ihre Ausgangsstellung zurück. Die Klinke
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umläuft durch die Nocke 57 die Rolle 50 wie vorher, jedoch in entgegengesetzter Richtung, und steht nach dieser Drehbewegung über der Rolle Zu diesem Zeitpunkt hat die Rolle 76 ebenfalls ihre Ausgangsstellung erreicht, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist.
Ein elektrischer Kontakt, welcher von den Ketten 78 und 79 betätigt wird, schaltet den Motor auf eine langsamere Umdrehung, wonach die Rolle 76 die Platte 67 und die Backplatten 24 und 25 von neuem in Bewegung setzt.
Das Backprodukt auf der Platte 25, die jetzt ander Stelle der Platte 24 steht, nimmt ihre Ausgangsstellung wieder ein, wobei gleichzeitig beim Durchgang vor der Auftrags rolle 6 neue Teigmasse aufgetragen wird.
Am Anfang dieser Drehbewegung haben die Rollen 35 durch die Nocken 33 und 34 den Abstreifer 38 von der Oberfläche der Backplatte angehoben und setzen diesen jetzt auf den Ansatz 28 der Backplatte 25 auf, und zwar unter einer Federwirkung, die ander Traverse 37 des Abstreifers angreift.
Die Abstreiferklinge 38, die sich nunmehr in Berührung mit der Backplatte befindet, löst das Backprodukt ab und lässt dieses allmählich auf die Platte 67 fallen, die sich in "gleicher Richtung bewegt und am Ende ihrer Ver-Schiebung das Backprodukt aus der Vorrichtung wegführt.
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Hierbei kann das Backprodukt einem zweiten, kürzeren Backprozess unterworfen werden, welcher gleichfalls durch das erwähnte Uhrwerk einstellbar ist.
Das Backprodukt muss spätestens dann von der Platte 67 entfernt werden, wenn diese ihre Rückbewegung in die Vorrichtung beginnt*
Vor dem Auftragen der Teigmasse liegt der Hebel 18 an der Nöcke 20 an. Während der Drehung der Backplatten gelangt der Hebel 18 in eine Vertiefung der Nocke 20, wodurch die beiden Hebel 17 und 18 unter einer Feder wirkung die Platte 14 verschieben und damit die Auftragseinrichtung gegen die Backplatten. Mittels Regulierschrauben kann hierbei ein geeigneter Abstand eingestellt werden. Das Auftragen der Teigmasse erfolgt in der Weise, dass der Vorsprung 28 frei bleibt, damit der Abstreifer 38 vor dem Backprodukt sich an die Backplatte anlegen kann. Sobald die Teigmasse vollständig auf die Backplatte aufgetragen ist, wird der Hebel 18 von neuem durch die Nocke 20 zurückgestossen,
Die Einstellung des Uhrwerkes erfolgt auf eine Zeit, die um die Hälfte geringer ist ala diejenige für den ersten Backvorgang, vermindert um die Zeit für die Rückbewegung der Platte 67. Diese Einstellung ergibt daher die grösstmögliche Zeit für den zweiten Backvorgang, vermindert um die Zeit für die Rückbewegung der Platte 67.
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Für eine ändere Anwendungsweise der erfindungsgemässen Vorrichtung wird der Schieber 47 betätigt, wodurch der Kipphebel 42 eine Schwenkung ' ausführt. Bei dieser Anwendungs weise ist nur eine Backplatte erforderlich, wobei die andere angeheizt bleiben kann, wenn die Vorrichtung nur vorüber«
gehend in dieser Weise benutzt wird, andernfalls deren Heizung abgeschaltet wird, .
Die Arbeite vor gange sind im wesentlichen die gleichen, wobei jedoch nach Auf tragen der Teigmasse auf die Backplatte 24 die kleine Nocke 40 über die Rolle 41 den grossen Hebel 43 schwenkt und hierdurch die Gleitschiene 46 anhebt. Am Ende ihrer Verschiebung trifft hierbei die Platte 67 mit der Rolle 83 auf die Gleitschiene 4'6 und kann nicht mehr zurückkehren, da die Rolle 76 unter der Traverse vorbeigeht.
Bei ihrem,Umlauf um die Ritzel 86, 87 und 88 lässt die Rolle 76 die Backplatten eine halbe Drehung ausführen, wobei die Platte 24 vor den Ab- . streifer gelangt und die Wirkung der Nocke 40 aufgehoben wird. Andererseits liegt der Hebel 21 an der Rolle 83 und verhindert somit» dass der Hebel 18 mit der Rolle 19 am Umfang der Nocke 20 anliegt. Hierdurch bleibt der Vorratsbehälter 1 für die Teigmasse von den Backplatten entfernt und es wird keine Teigmas se auf die Platte 25 aufgetragen. Bei der
80 Rückbewegung geht die Rolle 76 unter der Traverse hindurch, die hierfür eine Ausnehmung aufweist, und zieht hierbei die ebene Platte 76 von ihrer Ausgangsstellung 88 in die Stellung 86, .
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.■χ
.- 16 -
Bei dieser Anwendung β weise ist die Zeit fur einen Arbeitsgang gleich der Backzeit auf einer Backplatte, vermindert um die beiden Rückbewegungszeiten für die Rolle 76. -
Der zeitliche Ablauf des Back vorgange β kann daher der gleiche wie bei der vorher erwähnten Anwendungeform sein. Da jedoch die Zusammen-
setzung der zu verarbeitenden Teigmasse je nach dem gewünschten Endprodukt untere chiedlich sein kann, wird jeweili die eigentliche Back ze it verschieden «ein« '
Durch entsprechende Bedienung der Schalteinrichtung ist ee mOglich, den Arbeitsablauf, insbesondere die Back ze it je nach den Erfordernissen zu verlängern. ■ ■ ,- ■· :-;.,. ■-■> :■■. ^·' : · = ■'""-■ '" ■■'·■""■ '· -;
Bei der praktischen Anwendung dieser Verfahrensweise ist es zunächst erforderlich, dues sich keine Teigmaese auf den Backplatten befindet.
Dann wird die Klinke 23 betätigt^ um den Hebel 18 festzuhalten, wodurch verhindert wird, dass die Auftragseinrichtung beim Durchgang der Backplatten auf diese eine Teigmaese aufträgt.
Diese Klinke 23 ist gekuppelt mit einem Schalter, der zusammen mit einem zweiten Schalter, welcher mit dem Hebel 43 zusammenarbeitet,
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die Drehbewegung der Backplatten ohne Unterbrechung durch das Zeitschaltwerk bewirkt und in der Weise unterbricht, dass die jeweils benutzte Backplatte von neuem mit zu backender Masse versehen werden kann.
Die Lösung der Klinke 23 bringt die Vorrichtung auf ihre normale Arbeitsweise zurück, und zwar entweder auf automatischen Ablauf, wenn der Hebel für den Kipphebel 42 gezogen ist, oder auf die einzelne Arbeitsweise, wenn die Klinke 23 zurückbewegt ist und der Backvorgang sogleich einsetzt.
Bei Anwendung der Erfindung auf eine einfache Ausführungsform der Vorrichtung mit einer einzigen, gekrümmten Backplatte wird deren Drehbewegung auf eine Umdrehung pro Arbeitsvorgang begrenzt, wobei die Auftragswalze in einen Vorratsbehälter eintaucht, der aus einer umgedrehten Flasche nachgefüllt wird. Das fertig gebackene Produkt fällt hierbei auf ein Transportband, welches unmittelbar mit der Drehbewegung der Backplatte verbunden ist, so dass das gebackene Produkt weiter verarbeitet werden kann, während der nächste Baekvorgang auf der Backplatte vor sich gehen kann. Eine solche einfache Vorrichtung kann in einem kofferartigen Gehäuse aus Holz oder Kunststoff untergebracht sein. .
Bei der nachfolgend beschriebenen Ausführungsform nach den Fig. 5 bis 8 ist eine runde Backplatte dargestellt, die jedoch auch quadratisch oder recht-
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eckig sein kann, wobei in letzterem Falle die Konstruktion wesentlich vereinfacht und verbilligt werden kann.
Die Backplatte kann ferner mit einer reliefartig ausgebildeten Oberfläche versehen sein, die dem Backprodukt verschiedene Formen geben kann, z. B, die Form eines Wappens, eines Kleeblattes, eines Herzens, eines Tieres usw. .
|| Die Fig. 5 zeigt hierbei eine perspektivische Ansicht dieser Vorrichtung
in geöffnetem Zustand, wobei an der linken Seite das Gehäuse für den Antrieb und an der rechten Seite das Gehäuse für die Nockensteuerung angeordnet ist.
Fig. 6 zeigt einen Schnitt durch das Motorgehäuse und den Vorratsbehälter für die Teigmasse und Fig. 7 einen Schnitt durch die Längsachse der Vorrichtung. Fig. 8 zeigt einen Schnitt durch das Gehäuse der Nockensteuerung.
Der Rotor der Vorrichtung trägt eine gekrümmte Backplatte 289 und ein Gegengewicht 290, welche beide an der Welle 291 befestigt sind, die durch einen schematisch eingezeichneten Motors 292 über eine Kette 293 angetrieben wird. Diese Kette treibt ferner über die Welle 294 und die Rolle 295 das endlose Band 296, und zwar durch die Federhebel 99. Die Kette treibt ausserdem die Welle 100, welche sich innerhalb eines Rohres 101
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durch die ganze Vorrichtung erstreckt und über ZahnrSder und Ketten die Kurbel 103 betätigte die ihrerseits die Bewegung der Auftragswalze in dem Vorratsbehälter 105 steuert, Ueber den Zahnkranz 106 treibt diese Kette aüsserdem die Welle 291 des Rotors. ""'"■■
Die ÄüiträgewalselÖ4 läuft in den Lagern 107 an den Hebelarmen 108, die mit ihren unteren Enden an dem Rohr 101 befestigt sind.
Auf der Motorseite steht diese Hebelanordnung unter der Wirkung der Zügfeder 109, deren Zug auf der Nockenseite auf den Hebel 110 mittels des Zapfens 111 ttbertragenvird. Hierdurch wird die Rolle 112 gegen die* Auftragssteuernocke 113 gedrückt. Zwecke Entfernung der Auftragswalze 104 wird der Hebel 108 in die Stellung 114 geschwenkt. In dieser Stellung ist äsgleichfalis möglich, den Vorratsbehälter 105 aus dem Gehäuse herauszunehmen. Das Einsetzen dieser Teile erfolgt in gleicher einfacher
Das endlose Band 296 wird durch die Umlenkrolle 97 gespannt, sobald die'r?Iäpip"~e 115 geöffnet'ist. Diese'Klappe wird in ihrer horizontalen Stellung durch'eine Hebelänordnungir6 gehalten, die gleichzeitig den Tisch 117 stützt. Sobald die Klappe angehoben wird, liegt diese Anordnung an der Innenflacheί derKlappe 115 äh. * '- : ; '
Der !Nachfüilbehalter U8 ist mit einem besonders ausgebildeten Hals 119
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versehen, der in horizontaler oder umgedrehter Stellung durch das Ventil 120 verschlossen wird. Dieser Nachfüllbehälter ist auf der Innenfläche einer Klappe 121 angeordnet und hier in geeigneter Weise verriegelt. Sobald die Klappe geschlossen wird, drückt der Ventilstössel 120 gegen den Boden des Vorratsbehälters 105 und das Ventil indem Behälterhals 119 wird geöffnet. Hiernach füllt die Teigmasse den Vorratsbehälter 105 so weit, bis das Niveau der Teigmasse den unteren Rand des Behälterhalses erreicht. Da dann keine Luft mehr in das Innere des Nachfttllbehälters 118 strömen kann, wird das Ausfliessen der Teigmasse gestoppt und erfolgt erst wieder, wenn das'Niveau der .--Teigmasse im Behälter 105 abgesenkt ist und eine bestimmte Luftmenge in das Innere des Nachfüllbehälter s 118 -strömen kann» JDa das Ventil"-120 "durch eine Feder geeealos«· ästen wird, ist es möglich-- die Klappe, jed^taeit'sa öffnen, ohne daee Mer« bei- Teigmas-se verlorengeht» Eine Beleuchtung-122 '"an- der -Trennwand zu dem Antriebsmotor ermöglicht eiae stäadige Kontrolle des NachfLiessens der Teigmasse« . - .."" ": : ~~_ \ . " - -
Sobald der Ro-tos? 259 eine Oraüxekung srasgeiShTt ηηά UM 'Ais&ragswul&t, i?
die Backplatte sssit Taigmasse- yerseheii- hst%- -mSst die- l-fccke X23 aW Kontakt 124, wodurch der ABtriebsmofios,-®sisgesekalte'£ t;ad das 2e-^a&-i".- "TiBTk, 125 in Gassg gesatst wird. Dieses SsifcscfealfeveiÄ schaltet de. ,X^e:.
erforderlichen Backzsit ei«igestslit-wi2?-i. ITSli^sud: ele:e 'Ajisixe^tf* ' .i -l',s fertig gebscksa® Proifeki; a&stseSfSmsHi sai"das eisMoae Se-sJ -?ό χΛ^ί,ϋ i.ä
ötssii/oi?ι -.-■ .;. - -: -
ORIGINAL INSPECTED
erfolgt gleichzeitig ein neuer Auftrag von Teigmasse auf die Backplatte. Durch das endlose Band 296 wird das gebackene Produkt aus der Vorrichtung transportiert. Der Abstreifer 126 wird durch die Nocke 127 über den Federhebel 128 betätigt. Der Heizstrom für die Backplatte geht über Schleifringe 129 und wird über einen Thermostaten 130 gesteuert, der erforderlichenfalls durch eine Bohrung in dem Gegengewicht 290 korrigiert werden kann. Zum Anhalten der Auftragsvorrichtung und Abnahme des letzten Backproduktes wird der Hebel 110 von der Nocke abgehoben und der Riegel 131 heruntergeklappt.
Bei einer Abwandlung dieser Ausführungsform ist der Rotor zylindrisch ausgebildet und mit reliefartigen Erhebungen versehen, um dem Backprodukt eine bestimmte Form zu geben, wobei die einzelnen Reliefs durch Zwischenbereiche mit gleicher radialer Höhe untereinander verbunden sind, so dass im Mittelbereich des Zylinders keine Unebenheit vorhanden ist. Diese Ausbildung der Zylinderoberfläche gestattet das Abstreifen der Backprodukte mit Hilfe einer Abstreiferklinge, die ständig an der Zylinderoberfläche anliegt, während das Auftragen der zu backenden Teigmasse nur an den reliefartigen Erhebungen erfolgt.
Bei einer vereinfachten Ausführungsform erfolgt das Wiedereinschalten des Motors zwecks Abnahme des Backproduktes von Hand durch Betätigung eines Schalters in Abhängigkeit von dem Fortgang des Backvorganges. Hierbei kann ferner unter dem Rotor eine schräge Fläche vorgesehen sein, über
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welche das gebackene Produkt aus der Vorrichtung befördert wird.
Selbstverständlich kann der Rotor auch mit glatter Oberfläche ohne reliefartige Erhebungen ausgeführt sein, wobei dann ein viereckiges Backprodukt erhalten wird.
Fig. 9 zeigt eine Teilansicht und Fig. 10 die Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform mittels Zahnradantrieb über die Auftragswalze zur Herstellung eines runden Backproduktes.
, Fig. 11 zeigt eine Teilansicht mit dem Nachfüllbehälter für die Teigmasse, der mit einem Klappdeckel versehen ist.
Fig. 12 zeigt eine Seitenansicht einer Ausführung mit einem Antrieb unabhängig von der Auftragswalze mittels einer Rolle, die auf einer Wulst des Rotors läuft, zur Herstellung von viereckigen Backprodukten.
In Fig. 13 ist eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung für Haushaltszwecke gezeigt, wobei die in den Fig. 9 und 10 dargestellten Ausführungsmöglichkeiten Verwendung finden.
Hierbei ist der Zylinder 132 mit einem Relief 133 versehen, welches die Form einer auf die Zylinder aus senfläche aufgesetztenScheibe hat und wobei die Scheiben, welche die Backflächen darstellen, untereinander durch die Zwischenstücke 134 verbunden sind, so dass sich in der Zylinder-
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mitte eine durchgehende Aussenüäche ergibt. Der Zylinder 132 wird teilweise beheizt durch elektrische Widerstände, die in entsprechenden Auskerbungen 135 angeordnet sind. Diese Heizwiderstände liegen hierbei rechtwinklig zu der Backflache der vorerwähnten Scheiben. Jeder Rand des Zylinders ist mit einer Zahnung 136 versehen, die auf einem Teil des Zylind.erumfang.es auf eimer Erhebung 138 verläuft. In diese Zahnung greift ein Ritzel 139 ein, welches an dem Hebelarm 140 sitzt, der seinerseits die Auftragswalze 141 trSgt. Diese Auftragswalze 141 ist ebenfalls an beiden
Enden mit einer Zähnung versehen. Die Drehzapfen 142 der Auftragswalze i
liegen in einer Einkerbung 143» wodurch diese Auftragswalze leicht herausnehmbar ist. Die Auftragswalze taucht in den Vorratsbehälter 144, welcher in Fig» 9 nicht dargestellt ist und ebenfalls leicht herausgenommen werden kann, da er auf einem Ü-Profil aufgesetzt ist, welches mittels Nieten 145 an dem Rahmen der Vorrichtung befestigt ist«,
Dieses U-Profil ist in der Weise geformt, dass es gleichzeitig den Abstreifer 146 bildet, welcher sich in ständiger Berührung mit der Zylinderoberfläche befindet. Das U-Profil kann aus entsprechend geformtem Stahlblech bestehen und weist auf jeder Seite eine nach unten gebogene Lasche auf, in welcher die unteren Enden der Hebelarme 140 gelagert sind. Diese Hebelarme 140 stehen standig unter der Wirkung von Federn 148 und drucken das Ritzel 139 gegen die Zahnung 136. Zur Begrenzung der Bewegung dieser Hebelarme und zur Erzielung eines gleichbleibenden Abstandes zwischen den Backplatten und der Auftragswalze schlagen die unteren Enden 149 der Hebelarme 140 gegen Anschläge 150 an dem U-Profil an.
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ORlGiNALlNSPECTED
In Ausgangsstellung befindet sich der Rotor in einer Lage, wie sie in den Fig. 9 und 10 dargestellt ist. Das Ritzel 139 hält hierbei die Auftragswalze 141 von der Oberfläche der Backplatten entfernt und der Ab- : streifer liegt am Ende des Zwischenbereiches 134. Bei Einschalten der Vorrichtung streift der Abstreifer ttber die Backplatte 133 tmd löst hier« bei ein Backprodukt, fallsauf dieseBackplatte vorher Teigmaßse auf getragen wurde. Nach einem bestimmten Drehwinkel schwenkt das in der . Zähnung 136 laufende Ritzel 139 nach innen, wodurch die Auftragswalze an
die Backplatte 133 herangeführt wird. Auf diese Weise erfolgt ein Teigauftrag nur auf der Backplatte 133. Die Form des erhaltenen Backproduktes ist daher eine Scheibe, die an zwei gegenüberliegenden Stellen leicht abgeschnitten ipt« Mic Anlaufen des Motors überzieht sich die Auftragswalze in dem Behalter .144 mit Teigsnasse, wouex die Zeitspanne bis zum Beginn des Auftrages der Teigmasse auf die Bc?,ky>li<ttxi ausreicht, um die Auftrags*, walae VoIlStSnOi1; mit. Teigmasse zu übt1.:::!JJ^ --.%.„ Nach Ausflthrung einer vollstäads|i<;K U^tHjtehaa'f v/ird der Rote . '.«- v"i einen Schalter angehalten ■und kann diini; zm.-jh. eia&s ge'-vLssen Bae", "ΟΛί \-ί>.ι Haad -^ien^v in
gesetzt wcidesi»
diesem Fäll unabhängig von dem Rotor angetrieben, und zwar durch eine nicht dargestellte Uebersetzung. Die Länge der Auftragswalze 155 ist geringer als der Abstand zwischen den beiden Aussenwülsten 152 des Rotors, während die Klinge des Abstreifers so lang ist, dass sie nicht die beiden Aussenwülste 152 berührt. Je nach der Lage dieser beiden Aussenwülste 152 erfolgt das Backen der aufgetragenen Teigmasse mittels elektrischer Heizwiderstände, die innerhalb des Rotors angeordnet sind.
Der Nachfüllbehälter für die Teigmasse kann aus Kunststoff bestehen und ist normalerweise verschlossen mit einem Klappdeckel 157, welcher auf der Achse 158 gelagert ist und dauernd von einer Feder geschlossen gehalten wird. Beim Ansetzen dieses Nachfüllbehälters an den Behälter für die aufzubringende Teigmasse stösst die Zunge 159 an die Oberkante des Teigbehälters, wodurch der Verschluss geöffnet wird.
Eine schräge Fläche 160 aus verkleidetem Stahlblech nimmt die von dem Rotor abgelösten Backprodukte auf und führt diese nach aussen.
Für eine industrielle oder gewerbliche Anwendung dieser Vorrichtung kann eine Backplatte mit glatter Oberfläche verwendet werden, wobei eine Formgebung des Backproduktes' erfolgen kann, beyor die zu backende Teigmasse auf die Backplatte aufgebracht wird, und zwar durch eine besondere Gestaltung der Auftragseinrichtung. Hierbei kann die Auftragseinrichtung aus einer zylindrischen Walze bestehen, die relief artige Erhebungen zur For-.
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mung der Teigmasse aufweist, oder auch aus einem glatten Zylinder, auf welchen eine bereits geformte Teigmasse aufgebracht wird.
Die Auftragseinrichtung kann auch aus einem endlosen Band bestehen, welches mit reliefartigen Erhebungen zur Formung der Teigmasse versehen ist, wobei sich die eine Spannrolle über dem Vorratsbehälter mit gleichem Niveau der Teigmasse befindet, wodurch die Teigmasse auf ψ die Form gelangt, und die andere Spannrolle gegen die erhitzte Backplatte
drückt, wodurch die Teigmasse auf diese Backplatte übertragen wird·
Für einen ersten Backvorgang kann die Backplatte in verschieder Weise ausgebildet sein, z. B. zylindrisch mit eine r Auftragseinrichtung in Form einer Walze oder einem endlosen Band, als Drehtisch, als hin- und herbewegliche, ebene Platte auf Rollschienen, als Stahlband oder auch als ebene, feste Platte, wobei sich die Auftragseinrichtung oberhalb der Platte rechtwinklig hin und her oder dauernd kreisförmig bewegt.
Einige dieser verschiedenen Ausführungsformen der Auftrags einrichtung werden nachfolgend beschrieben, wobei gleichzeitig auch die Anwendung eines endlosen Bandes als Auftragseinrichtung erwähnt ist.
Fig. 14 zeigt schematisch eine zylindrische Auftragswalze mit einer unterbrochenen Aussenfläche, welche Teigmasse auf einen erhitzten Zylinder überträgt.
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Fig. 1.5 zeigt eine zylindrische Auftragswalze mit glatter Oberfläche, oberhalb welcher ein Verteilerspalt für die Teigmasse angeordnet ist, durch dee sea Schlitz bestimmter Breite eine Schicht entsprechender Dicke auf die Auftragswalze aufgebracht wird. Eine Formgebung der aufzubringendenTeigmasse kann, hierbei durch Veränderung der Spaltbreite erzielt werden.
Fig« 16 zeigt ebenfalls eine zylindrische Auftragswalze mit glatter Aüssenfläche, die in einen Vorratsbehälter für die zubackende Teigmag se ein«· J
taucht und wobei die Form und Menge der auf die Backplatte zu über tragende Teigmasse durch einea Abstreifer bestimmt wird. Hierbei können mehrere Abstreifer vorgeseheü weMea, die achsparallel entlang des Umfaages der Auftragswalze verschiebbar sind und hierdurch der Teigmas se eine runde oder elliptische Form geben können»
Fig» 1? zeigt eine Auftragseinrichtung unter Verwendung eines endlosen Bandes, dessen Oberfläche reliefartig ausgebildet sein kann und womit Teigmasse auf eine ebene Backplatte aufgetragen wird, die unterhalb des Vorratsbehälters für die Teigmasse vorbeigeführt wird.
Fig. 18"zeigt in perspektivischer Ansicht die Auftragseinrichtung einer Vorrichtung mit hoher Leistung unter Verwendung eines erhitzten Zylinders und eine Teigauf tragung mittels eines endlosen Bandes.
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Der Zylinder 161 aus Gusseisen ist an seinen Drehzapfen 162 gelagert, beispielsweise in nicht dargestellten Kugellagern, und dreht sich in Richtung des angebrachten Pfeiles. Die Beheizung erfolgt hierbei durch Gasflammen, die gegen die Innenflächen des Zylinders gerichtet sind und durch die Drehzapfen 162 mit Gas versorgt werden.
Am unteren Umfang des Zylinders ist ein Abstreifer 163 aus einer Stahlfc klinge angeordnet.
Das endlose Band 165 aus gummiertem Gewebe trägt eine elliptische Erhebung 164 aus Weichgummi.
Die Längsachse dieser Erhebung 164 ist in Laufrichtung des Bandes gerichtet. Zwei Walzen 166 und 167 auf abgedichteten Kugellagern sind leicht herausnehmbar in der Gehäusewand 168 gelagert und spannen das endlose Band 165. Das Gehäuse trägt ferner einen Motor mit Uebersetzungsgetriebe 169, welcher über die Kurbel 170 die Walze 167 .antreibt. In dem Gehäuse ist ferner ein Vorratsbehälter 171 angeordnet, welcher die zu verarbeitende Teigmasse 172 enthält. Ein bestimmtes, etwa gleichbleibendes Niveau dieser Teigmasse wird durch eine Zuleitung 173 aufrechterhalten. Das Gehäuse ruht auf zwei nicht dargestellten Gleitschienen und ist mit zwei Schraubenbolzen 174 versehen, die eine genaue Einstellung der Auftragsform 164 gegenüber dem Backzylinder 161 gestatten.
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Das endlose Band 165 läuft in Richtung des angebrachten Pfeiles. Es ist in der Weise ausgerichtet, dass die Formoberfläche 164 bis auf einige Zehntelmillimeter an dem Backzylinder 161 vorbeiläuft. Das Verhältnis der Winkelgeschwindigkeit des Backzylinders 161 und der Formoberfläche 164 soll etwa gleich dem Verhältnis der beiden Ellipsenachsen der Formoberfläche 164 sein, damit die aufgebrachte Teigmasse eine runde Form annimmt. Diese Anordnung ist erforderlich, da ein geringer Ueberschuss an aufzubringender Teigmasse ander Be rührungs linie zwischen der Auf- ä
tragsform und dem Backzylinder vorhanden sein muss. Andererseits muss die Laufgeschwindigkeit so eingestellt werden, dass bei jedem Umlauf ein neuer Teigauftrag auf den Backzylinder erfolgt, ohne dass ein grosser Ueberschuss an Teigmasse an der Berührungslinie vorhanden ist.
Die Oberfläche der Form 164 taucht dauernd in die Oberfläche 172 der Teigmasse ein und überzieht sich hierbei mit einer Schicht dieser Teigmasse, die dann durch die Bewegung des Bandes auf den Zylinder 161 übertragen
I wird und hierbei das zu backende Produkt 175 bildet, welches dann nach einer Drehung des Backzylinders 161 durch die Klinge 163 abgestreift wird. Das gebackene Produkt wird dann durch ein endloses Band weggeführt, wenn nur ein Backen auf einer Seite vorgesehen ist. Ist dagegen ein Backen auf beiden Seiten vorgesehen, wird das abgestreifte Produkt auf einen zweiten Back zylinder, auf ein beheiztes Stahlband, oder auf einen beheizten Drehtisch überführt, die so angeordnet sind, dass sie das einseitig gebackene Produkt an dem Abstreifer übernehmen können. Für diesen zweiten Back-
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Vorgang sind auch einzelne Heizplatten verwendbar, die sich auf einer graden oder kreisförmigen Bahn bewegen.
Der zweite Backvorgang kann ausserdem auch mittels Infrarotstrahlen erfolgen, die am Ende des Umlaufes des Backzylinders 161 auf das Backprodukt einwirken.
W Um ein zusammenhangendes Backprodukt zu erhalten, damit beispielsweise
ein Gleiten an der Oberfläche eines zweiten Backzylinders verhindert oder die Wegführung des gebackenen Produktes und dessen Weiterverarbeitung erleichtert wird, können die beiden Enden der elliptischen Form durch ein Zwischenstück gleicher Höhe miteinander verbunden werden, wodurch ein durchgehender Streifen an Teigmasse auf den Backzylinder 161 aufgebracht und damit auch ein fortlaufender Streifen an fertigem Backprodukt erhalten wird.
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Durch die einfache und schnelle Demontierbarkeit der Auftrags einrichtung ist es ferner möglich, das Band durch ein anderes zu ersetzen, welches andere Formen und Grossen des Backwerkes ergibt, wobei nachher ledig« lieh die Laufgeschwindigkeit des Bandes entsprechend eingestellt weiden muss.
Für eine industrielle Anwendung der erfindungsgemässen Vorrichtung zur Herstellung streifenförmiger Backprodukte, die dann in beliebiger Weise
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durch Einrollen, Falten oder Garnieren weiterverarbeitet werden können, kann eine Auftragseinrichtung verwendet werden, die aus einer Reihe zylindrischer Walzen besteht» die auf derselben Welle angeordnet sind und in einen Vorratsbehälter mit konstanter Niveauhöhe der Teigmasse eintauchen. Auf diese Weise können mehrere Teigstreifen nebeneinander und kontinuierlich auf eine glatte Zylinderoberfläche aufgebracht werden. NachAblösen dieser Teigstreifen werden diese einem weiteren Backvorgang auf ihrer anderen Seite unterworfen, und zwar auf einem zweiten, d glatten Backzylinder, bevor sie mittels eines endlosen Bandes aus der Vorrichtung herausgeführt werden. .
Fig. 19 zeigt eine perspektivische Ansicht einer solchen Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung.
Hierbei wird der Vorratsbehälter 275 mittels einer Zuleitung 176 durch eine geeignete Nachfülleinrichtung auf gleicher Höhe gehalten. Die Auftragswalze 177 besteht aus drei zylindrischen Teilen, die nebeneinander mit geringem Zwischenraum angeordnet sind und dauernd in die Teigmasse eintauchen, wobei sie von einem Antriebsmotor 178 in Umdrehung versetzt werden.· Die ganze Anordnung ist in einem nicht dargestellten Blechgehäuse untergebracht und kann mittels Regelschrauben verschoben werdeh, so dass die Auftragswalze gegenüber dem Backzylinder 179 genau eingestellt werden kann. Dieser Backzylinder 179 aus Gusseisen wird von innen mittels Gas* flammen beheizt. Ein zweiter Zylinder 180, welcher darunter angeordnet
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ist, wird auf gleiche Weise beheizt. Beide Zylinder werden in Richtung der eingezeichneten Pfeile in Urndrehung versetzt.
Ein Abstreifer 181 ist zwischen diesen beiden Zylindern angeordnet und dreht sich in umgekehrter Richtung»
Eine Stange 182 dient zur Wegftthrung des Backproduktes von dem Zylinder 180. Diese gebackene Streifen werden von einem endlosen Band 183 übernommen und einer Weiterverarbeitung zugeführt.
Durch diese Anordnung werden die Teigstreifen zunächst auf den Zylinder 179 auf einer Seite und dann auf dem zweiten Zylinder 180 auf der anderen Seite gebacken. Der Abstreifer 181 löst diese Streifen von dem Zylinder 179, bevor diese von dem zweiten Zylinder 180 übernommen werden. Die Ablenkstange oder -walze 182 wird durch den Antrieb der Zylinder ebenfalls in Umdrehung versetzt, und zwar mit eine r Geschwindigkeit, die
etwas grosser als diejenige der Zylinder ist, so dass die von dem zweiten Zylinder ablaufenden Teigstreifen ständig hiermit in Berührung bleiben. Diese Ablenkstange oder -walze kann jedoch nur für Teigstreifen grösserer Dicke erforderlich werden. Die Streifen gelangen dann auf das Transportband 183, dessen Laufgeschwindigkeit etwa gleich der Winkelgeschwindigkeit der Backzylinder ist.
Diese Ausführungsform kann ferner die verschiedenen Teile der Auftragseinrichtung und der Backeinrichtung enthalten, wie sie vorstehend
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beschrieben sind. So kann auch hierbei die Auftragseinrichtung aus einem endlosen Band bestehen, dessen relief artige Erhebungen in verschiedenerWeise ausgebildet sein können, so dass nach Abtrennen einzelner Stücke des erhaltenen Streifens Produkte gleicher oder verschiedener Form erhalten werden können.
Der Backvorgang kann.auch nur mittels eines Zylinders durchgeführt werden, wobei der zweite Backvorgang auf dem gleichen Zylinder mittels Infrarotstrahlen oder auf einem Stahlband durchgeführt werden kann. "
Gleichzeitig mit der Ablösung des Bandes ohne Anwendung eines Abstreifers kann das Backprodukt mit einem Zeichen oder einer Beschriftung versehen werden, die in die Zylinder oberfläche eingraviert ist.
Ferner kann das Aufbringen der Teigmasse von Zeit zu Zeit unterbrochen werden, wobei Streifen bestimmter Länge erhalten werden können.'1 Es genügt hierzu an dem Zylinder eine Nocke anzubringen, die in bestimmten Zeitabständen die Auftragseinrichtung von der Backfläche entfernt.
Wie bereits im Zusammenhang mit den anderen Ausführungsformen erwähnt wurde, ist die Dicke der aufgetragenen Teigmasse abhängig von der Differenz der Winkelgeschwindigkeiten, mit denen der Backzylinder und die Auftragswalze angetrieben werden Die Dicke der Teigschicht ist daher leicht regelbar durch Veränderung der Antriebs geschwindigkeit für die Walze der Auftrags einrichtung.
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Die beschriebene Vorrichtung und deren einzelne Teile in ihrer verschiedenen Ausführung, insbesondere der Auftrags einrichtung kann in gleicher Weise auch für andere Verarbeitungsverfahren als zu Herstellung von Streifen aus Mehlteigen Anwendung finden, beispielsweise zum Auftragen von Teerprodukten auf Filz, Gewebe oder Kunststoffe, Auftragen von Leimen, Farben, Lacken usw. . Die Vorrichtung ist ferner zum Trocknen verwendbar, wobei beispielsweise eingedickte Milch auf den erhitzten Zylinder aufgetragen und während des Zylinder-
Umlaufs getrocknet wird.
Bei der Anwendung und Ausbildung der erfindungsgemässen Vorrichtung in industriellem Mass stab kann die Auftrags einrichtung aus einem nach oben gerichteten Schlitz bestehen, aus welchem die Teigmasse auf eine reliefartig ausgebildete Heizfläche übertragen wird, wobei diese so geformt ist, dass die einzelnen Backprodukte über Stege miteinander verbunden sind. Hierbei streicht die Backfläche über einen Schlitz oder Spalt in einem Vorratsbehälter für die 2u verarbeitende Teigmasse, welcher unter dem Zylinder angeordnet ist. Die genaue Menge der Teigmasse wird diesem Behälter mit Hilfe einer Pumpe zugeführt, deren Förderleistung abhängig ist von derlen Schlitz oder Spalt streichenden Fläche. Für die Herstellung runder Backwerke kann hierbei die Förderung der Pumpe stossweise erfolgen, wobei die Bewegung des Pumpenkolbens durch eine einfache Kurbelanordnung gesteuert werden kann.
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Nach Ablesen des gebackenen Produktes in Form eines Streifens, bei welchem die einzelnen Produkte durch einen Steg miteinander verbunden sind, kann dieses durch eine der beschriebenen Einrichtungen übernommen, insbesondere auf einen zweiten Backzylinder überführt werden.
Fig. 20 zeigt eine solche Auftrags einrichtung mit einem Schlitz oder Spalt in perspektivischer Ansicht, wobei der vordere Teil geschnitten dargestellt ist.
Hiernach besteht der Vorratsbehälter 184 aus einem Profil aus rostfreiem Blech, welches an seinen Enden 185 zusammengeschweisst ist. Das Profil ist in der Weise ausgebildet, dass sich ein Hohlraum 186 ergibt, innerhalb welchem ein schwacher Wasserstrom aufrechterhalten wird.
Die Kanten 187 des Schlitzes oder Spaltes sind mit einer Silikonschicht überzogen, wodurch die nach oben austretende Teigmasse 188, die durch das Rohr 189 zugeführt wird, aufgrund ihrer Oberflachenspannung einen nach aussen gekrümmten Meniskus bildet. Diese nach oben heraustretende Teigmasse, welche durch entsprechende Nachförderung aufrechterhalten wird, wird dann dauernd von der gravierten Oberflache des Backzylinders aufgenommen, welcher über der Auftrags einrichtung angeordnet ist. Diese Teigmasse haftet hierbei sofort an der Backfläche, die eine entsprechende Backtemperatur aufweist.
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Die beiden Rinnen 190 und 191 sind nach einer Seite hin geneigt angeordnet und nehmen etwa überfliessende Teigmasse auf, die während der Einstellung der Förderleistung aus dem Spalt oder Schlitz heraustreten kann. Diese Einregelung der Förderleistung ist abhängig von der Haftfähigkeit der Teigmasse an der Backfläche, welche wiederum abhängig ist von der Höhe der Backtemperatur und der Fliessfähigkeit der Teigmasse.
Durch die erfindungsgemässe Ausbildung der Vorrichtung und ihrer verschiedenen Ausführungsformen ergeben sich zahlreiche Vorteile, insbesondere die weitgehende Abschaffung spezialisierter Handarbeit und die Einstellbarkeit des Arbeitsvorganges hinsichtlich der Abmessungen und der Backzeit der Produkte, wodurch eine gleichbleibende Qualität erzielt wird,
Ausserdem ist mit dieser Vorrichtung eine schnelle Herstellung möglich, und zwar sowohl für gewerbliche Zwecke als auch im Haushalt.
Darüber hinaus wird die Qualität der erhaltenen Produkte nicht durch eine höhere Produktionsgeschwindigkeit beeinflusst und ausserdem können mit dieser Vorrichtung auch neuartige, bisher unbekannte Produkte hergestellt und erhalten werden.
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Claims (16)

PATENTANSPRÜCHE
1. Vorrichtung zum Backen dünner, flacher Teigwaren, wie Pfannkuchen, Omelett oder dergleichen* gekennzeichnet durch wenigstens eine kontinuierlich oder intermittierend bewegbare, heizbare Backplatte mit zylindrischer oder teilzylindrischer Oberfläche und eine in einen Vorratsbehälter mit konstanter Niveauhöhe eintauchenden Auftrags einrichtung, womit die zu backende Teigmasse auf die Backplatte aufgetragen wird, sowie durch einen Abstreifer für das gebackene Produkt und eine Einrichtung für dessen Abtransport.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine bewegliche Auftragseinrichtung mit einer gegenüber der Backplatte gleichsinnigen oder entgegengesetzten Bewegungsrichtung.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Schwimmeranordnung zur Einhaltung einer konstanten Niveauhöhe in dem Vorratsbehälter für die Teigmasse.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein umgekehrtes, mit seiner Oeffnung in die Teigmasse eintauchendes Gefäss zur Einhaltung einer konstanten Niveauhöhe indem Vorratsbehälter für die Teigmasse,
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5. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Pumpenförderung und einen Ueberlauf an dem Vorrätsbehälter zur Einhaltung einer konstanten Niveauhöhe der Teigmasse.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine oder mehrere Backplatten, welche den Umriss des gebackenen Endproduktes aufweisen und die für einen Backvorgang einmal auf einer Kreisbahn um-
% laufen,
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch auf der Aussenfläche eines drehbaren Zylinders angeordnete Backplatten.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, gekennzeichnet durch Verbindungsstege gleicher Höhe zwischen den einzelnen Backplatten.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine glatte Oberfläche der Backplatten und der die zu backende Teigmasse aus dem Vorratsbehälter aufnehmenden und auf die Backplatten übertragenden Auftrags einrichtung.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine reliefartige Ausbildung der Auftrags einrichtung zur Formung der Teigmasse vor dem Aufbringen auf die Backplatten.
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11. Vorrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch-eine Auftragseinrichtung mit einem endlosen Band, welches relief artige Erhöhungen zur Formung der Teigmasse aufweist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch einen geformten Durchtritts schlitz zur Formung der Teigmasse, bevor diese auf die glatte Oberfläche der Auftragseinrichtung und von dort auf die Backplatten Übertragen wird. .
13. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine oder mehrere Heizplatten, die in horizontaler Ebene kontinuierlich oder intermittierend auf einer Kreisbahn, z.B. in Form eines Drehtisches oder gradlinig, z.B. in Form eines Metallbandes, gleichsinnig oder hin- und hergehend bewegbar sind und das gebackene Endprodukt aufnehmen und abtransportieren.
14» Vorrichtung nach Anspruch I1 gekennzeichnet durch wenigstens eine zweite Backplatte, die entgegengesetzt zu der oder den ersten bewegbar ist und das auf der ersten Heizplatte einseitig gebackene Produkt übernimmt und dessen andere Seite bäckt.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch eine Synchronbewegung der ersten und der zweiten Backplatte bzw, -platten, wobei der erste und der zweite Backvorgang gleichzeitig erfolgt.
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16. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Nachbehandlung des gebackenen Produktes mittels Trocknung, Bestrahlung oder dergleichen.
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