DE1532699A1 - Laeufer fuer Zentrifugal-Fluessigkeitsreiniger - Google Patents
Laeufer fuer Zentrifugal-FluessigkeitsreinigerInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Zentrifugalreiniger für
Strömungsmittel, und sie betrifft insbesondere Läufer für solche Reinigungsvorrichtungen, insbesondere Läufer mit einer
zentralen hohlen ifabe, über die das zu reinigende Strömungsmittel
Einlaßöffnungen zugeführt wird, die mit dem Inneren der Läuferkammer in Verbindung stehen, wobei das Strömungsmittel
aus dem Inneren der Läuferkammer über eine oder mehrere Düsen abströmt, die gegen die Drehachse des Läufers um
einen erheblichen Betrag versetzt und so geformt sind, daß das ausgestoßene Strömungsmittel bzw. die Flüssigkeit in
einer Richtung ausgestoßen wird, die eine erhebliche tangentiale Komponente gegenüber einem Kreis aufweist, dessen
Mittelpunkt auf der Drehachse- des Läufers liegt, so daß der
Läufer durch die fieaktionskräfte der aus den Düsen austretenden Ströme in Drehung versetzt wird. Gewöhnlich werden
mindestens zwei Düsen vorgesehen, und die Erfindung wird im folgenden unter der Annahme beschrieben, daß zwei Düsen
vorhanden sind. 009811/0141
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Genauer gesagt bezieht sich die Erfindung auf Läufer für Zentrifugal-ilüssigkeitsreiniger der genannten Art,
bei denen die Läuferkammer durch eine Trennwand in eine Einlaßkammer und eine Auslaßkammer unterteilt ist, wobei mit
der JSinlaßkammer die Einlaßöffnung oder jede Einlaßöffnung
für die von der hohlen Habe kommende Flüssigkeit in Verbindung steht, während mit der Aualaßkammer die Einlaßkammer
über einen oder mehrere im folgenden als Überströmkanäle bezeichnete Kanäle in Verbindung steht, wobei die Düsen Verbindungen
zu der Auslaßkaminer herstellen. Beim Betrieb des Zentrifugalreinigers strömt somit das Strömungsmittel von
der hohlen 2iabe aus in die Einlaßkammer und von dort aus über
den Überströmkanal zu der Auslaßkammer, um die Auslaßkammer dann über die Düsen zu verlassen. Bei Zentrifugalreinigern
der hier in i?rage kommenden Art hängt der 7/irkungsgrad und
die Menge an festen Stoffen, die sich in dem Läufer ansammeln können, ohne daß sich der Wirkungsgrad bemerkbar verringert,
in einem erheblichen Ausmaß von dem weg ab, den das Strömungsmittel
innerhalb der Läuferkammer zurücklegt, und es macht Schwierigkeiten, auf einfache und zweckmäßige i/eise
dafür zu sorgen, daß sich das Strömungsmittel längs einer geeigneten Bahn bewegt.
Ein Ziel der Erfindung besteht darin, eine verbesserte: Konstruktion eines Läufers für einen Zentrifugalreiniger der
genannten Art vorzusehen, bei dem der Verlauf der Strömung durch die Läuferkananer derart ist, daß eine gute Abtrennung
der festen Stoffe von dem Strömungsmittel erzielt wird, und zwar in der Weise, daß sich eine ernebliche Menge an festen
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Stoffen auf der Wand der Einlaßkammer ablagern kann, wobei . verhindert wird, daß feste Stoffe zu der Auslaßkammer und
damit zu den Düsen gelangen·
Bei einem Läufer für einen Zentrifugalreiniger mit eitler
hohlen Habe, über welche die zu reinigende ilübsigkeit Einlaßöffnungen zugeführt wird, die mit dem Inneren der
Läuferkammer in Verbindung stehen, und bei dem die flüssigkeit von einem Ende des Innenraums der Läuferkammer durch
eine oder mehrere Reaktionsdüsen strömt, die so angeordnet sind, daß der Läufer in .Drehung versetzt wird, ist gemäß
der Erfindung zu dem genannten Zweck der Läufer durch eine ringförmige Trennwand in zwei Kammern unterteilt, und zwar
in eine relativ große Einlaßkammer, mit der die Einlaßöffnungen
in Verbindung stehen, sowie in eine relativ Kleine Auslaßkammer, an die sich die Lüsen anschließen, wobei die
Einlaßkammer und die Auslaßkammer miteinander über einen Überströmkanal verbunden sind, der die hohle liabe in einen:
geringen Abstand umschließt, und wobei die .«abe ein ringförmiges
Umlenk- oder Leitorgan trägt, das so angeordnet ist, daß es verhindert, daß die Flüssigkeit auf einem direktem
Y/eg von den Einlaßöffnungen zum iinla3 des überströmkanals
strömt, und um diese Flüssigkeit zu veranlassen, über den äußeren Rand des umlerueorgans und dann nach innen zu
strömen, bevor sie in den überströmkanal eintritt.
Bei bestimmten Ausbildungsformen aer r,riinäung umfaßt
der überströmkanal ein rohrförmiges Bauteil, das konzentrisch
mit der liabe und in einem Abstand davon angeordnet ist, an
einem Ende in der Auslaßkammer Epndet und am anueren Ende
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geschlossen ist; dieses rohrförmige Bauteil weist in seiner
in der Umfangsrichtung verlaufenden Wand Flüssigkeitseintrittsöffnungen
auf, so daß Flüssigkeit aus der Einlaßkammer in das Bauteil eintreten kann, während das von der Auslaßkammer
weiter entfernte Ende gegenüber dem Umlenkorgan eine im wesentlichen vollständige Abdichtung bewirkt.
Bei dieser Konstruktion kann das rohrförmige Bauteil
von einem Filtersieb oder einem ähnlichen Filterelement Amgeben sein, das in einem kleinen Abstand von dem rohrförmigen
.bauteil angeordnet ist, so daß die in die Eintrittsöffnungen des Überströmkanals eintretende Flüssigkeit dieses FilteeLement
passieren muß, das auf diese iveise verhindert, daß in die Auslaßkammer feste i'eilchen gelangen, deren Abmessungen
so groß sind, daß die Reaktionsdüse oder üeaktionsdasen verstopft
werden könnten, wie es anderenfalls geschehen könnte, z.B. während der Inbetriebsetzung der iieinigungsvorrichtung,
d.h. wenn die Lrehzahl des Läufers noch nicht so hoch geworden ist, daß diese -i-eilchen durch die Fliehkraftwirkung
von der Flüssigkeit getrennt werden.
Bei anderen Ausbildungsformen der Erfindung kann der
zu dem Überströmkanal führende Einlaß so angeordnet sein, daß, die von der Einlaßkammer aus zu dem Überströmkanal strömende
Flüssigkeit veranlaßt wird, in einer Richtung zu strömen, die eine erhebliche Komponente in Richtung auf die
oder jede Einlaßöffnung aufweist. Auf diese »'eise wird die Flüssigkeit, die von der oder jeder Einlaßöffnung aus in die
Einlaßkammer eintritt, nicnt nur durch das Umlenkorgan radial
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nach außen umgelenkt, um zu der äußeren Umfangszone der
Einlaßkammer zu gelangen, sondern bevor die Flüssigkeit den Überströmkanal passieren kann, wird ihre axiale Strömungsriohtung
umgekehrt, so daß das Bestreben besteht, die in den Überströmkanal eintretende Flüssigkeit aus einer Zone der
Einlaßkammer abzuziehen, welche dem von den Einlaßöffnungen abgewandten Ende der Einlaßkammer benachbart ist.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Ausbildungsform der Erfindung in einem die Drehachse des Läufers enthaltenden Schnitt.
Fig. 2 ähnelt Fig. 1, zeigt jedoch eine zweite Ausbildungsform
der Erfindung«
Fig. 3 ähnelt ebenfalls Fig. 1, zeigt jedoch eine dritte Ausbildungsform der Erfindung.
Fig. 4 zeigt einen '^eil der Unterseite des oberen Teils
des Läufers nach Fig. 1 und läßt ein Merkmal erkennen, das
bei dem Läufer nach Fig. 1 oder demjenigen nach Fig. 2 oder auch demjenigen nach Fig. 3 vorgesehen werden kann.
Bei der in Fig. 1 und 4 gezeigten Konstruktion umfaßt der Zentrifugal~Flüssigkeitsreiniger ein Gehäuse mit einem
Basisteil 1 und einem oberen'Teil 2, die bei 3 aneinander
angreifende Händabschnitte aufweisen, zwischen denen ein
Dichtungsring 4 angeordnet ist, so daß der obere Teil 2 gegebenenfalls
von dem Basisteil 1 abgehoben werden kann. Die beiden 'i'eile 1 und 2 des c*ehäuses können durch beliebige
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geeignete Mittel so miteinander verbunden sein, daß 3ie leicht voneinander getrennt werden können· Im Basisteil 1
des Gehäuses ist ein Einlaßkanal 5 für die zu reinigende Flüssigkeit ausgebildet; der Kanal 5 steht über eine Bohrung,
die durch ein unter ^ederspannung stehendes Ventil 6 gesteuert wird, in Verbindung mit dem unteren Ende eines senkrechten
Kanals 7, der zum unteren Ende der .nonrung einer hohlen Nabe oder Achse 8 führt· Das untere Ende der Nabe 8
ist in einem Lager 9 im Basisteil 1 des Gehäuses gelagert, während ihr oberes Ende in einem Lager 10 läuft, das in das
^ehäuseoberteil 2 eingebaut ist, so daß sich die ilabe 8 in
dem Gehäuse 1-2 ungehindert dreien kann. An der Ijabe 8 ist
eine Läufertrommel befestigt, die ein Basisteil 11 umfaßt,
das mit zwei Kanälen oder Taschen 12 versehen ist, welche an ihren unteren Enden Reaktionsdüsen 13 tragen; ferner umfaßt
die Läufertrommel ein oberes Bauteil 14, daß die in der Umfangsrichtung verlaufende Wand sowie die obere Stirnv/and der
Läufertrommel bildet.
In der Läufertrommel ist eine ringförmige Trennwand
■t
angeordnet, die ein kegelstumpfförmiges Bauteil 15 von
großem Öffnungswinkel umfaßt, dessen unterer itand 16 eine
flüssigkeitsdichte Abdichtung gegenüber einem Vorsprung des Basisteils 11 bewirkt, während sich an den inneren Eand des
Bauteils 15 ein nach oben ragender rohrförmiger Abschnitt
anschließt, der von der Nabe 8 durch einen Abstand getrennt und in seiner in der Umfangsrichtung verlaufenden Wand mit
mehreren überströmöffnungen 18 versehen ist· Das obere Ende der rohrförmigen Verlängerung 17 ist durch eine ringför-
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mige Kappe 19 abgeschlossen, die sich zwischen der Oberkante
des Fortsatzes 17 und der Umfangsflache der i*abe 8 erstreckt,
sowohl an dem Fortsatz 17 als auch an der wabe eine Abdichtung bewirkt und durch geeignete Mittel, z.B. einen Strengring
20, in ihrer Lage gehalten wird, ferner ist ein Filtersieb
21 vorgesehen, das den rohrförmigen Fortsatz 17 in einem geringen Abstand davon umschließt.
Die Trennwand 16 unterteilt somit die Läufertrommel in
eine obere Kammer 25 und eine untere Kammer 24, und die liabe
ist mit Einlaßöffnungen 22 versenen, die mit der oberen Kammer 23 in Verbindung stehen, während ein Aualaßkanal 1A
im Basisteil 1 des gehäuses ausgebildet ist.
Nachstehend wird die wirkungsweise der reinigungsvorrichtung
nach Fig. 1 beschrieben.
Die zu reinigende Flüssigkeit wird unter 1TUCk lern Kanal
5 zugeführt, so daß sie über den Kanal 7, die bohrung
der Nabe 8 und die Einlaßöffnungen 22 zu der oberen Kammer 23
der Läutertrommel gelangt. Dann strömt die Flüssigkeit aus der oberen Kammer 23 über die Öffnungen 18 und die rohrfcrmige
Verlängerung 17 zu der unteren Kammer 24, um über die
Düsen 13 aus der unteren Kar.mer zu entweichen; uie Reaktionskräfte der austretenden Flüssigkeitsströme versetzen die
Läufertromffiel in scnnelle Umdrehung, so laß die Flüssigkeit
in der Läufertroni-el Fliehkräften ausgesetzt v.-ira und die
festen Stoffe in der Flüssigkeit in der oberen Kairoer veranlaßt
werden, sich gemäJ _:!-. ' ο et Z: : \\z' cior I:.r.-.i u.r.t
der nand 14 abzulagern bzw. zu sammeln. Ter allgemeine Verlauf
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der Strömung der Flüssigkeit ist in Fig. 1 durch Pfeile angedeutet; die von den Düsen 13 abgegebene Flüssigkeit
entweicht aus dem Gehäuse 1-2 über den Auslaßkanal 1A.
Gemäß Fig. 4 kann die Unterseite des oberen Endes des Läuferteils 14 mit einem Satz von radialen Rippen 14A versehen
werden, wie es auch in Fig. 1 mit einer gestrichelten Linie angedeutet ist, um'dazu beizutragen, daß die Flüssigkeit
in der Einlaßkammer des Läufers an der Drehung des Läufers teilnimmt, und um insbesondere eine ausreichende
Drehbewegung des oberen Teils der Flüssigkeit in dem Läufer zu gewährleisten, die zuletzt in die Einlaßkammer des Läufers
eingetreten ist.
Fig. 2 zeigt eine v/eitere Ausbildungsform eines erfindungsgemäßen
Zentral-Flüssigkeitsreinigers, dessen Gehäuse sich aus einem Basisteil 26 und einem Oberteil 27 mit der
For* eines umgekehrten Bechers zusammensetzt; das Basisteil 26 trägt einen nach oben ragenden zylindrischen Flansch 26A,
dessen Oberkante mit Hilfe eines Dicntungsrings 29 gegenüber dem unteren rtand des Gehäuseoberteils 27 abgedichtet
ist. l»as Basisteil 26 weist einen Einlaßkanal 30 für die zu
reinigende Flüssigkeit auf; dieser Kanal ist in einem diametral verlaufenden stangenähnlichen Abschnitt des -^asisteils
so ausgebildet, daß eine freie Verbindung zwischen einem Auslaßkanal 31 für die gereinigte Flüssigkeit und der Kammer
vorhanden ist, die von dem Basisteil 26 und dem Gehäuseoberteil 27 umschlossen wird; der Auslaßkanal 31 trägt an seinem
unter&n Ende einen Flansch 32, mittels dessen das Basisteil mit dem gehäuse eines Llotors oder einer anderen Einrichtung
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verschraubt werden kann, die eine Öffnung zum Aufnehmen der
gereinigten Flüssigkeit, z.B. von gereinigtem öl, besitzt. In der Mitte des ^asisteils 26 ist ein nach oben ragender
rohrförmiger Fortsatz 26A vorgesehen, dessen Bohrung mit dem Einlaßkanal 30 in Verbindung steht, und der gleichzeitig
eine Unterstützung für das untere Ende einer senkrecht angeordneten Achse 33 bildet, deren oberer Endabschnitt massiv
ist, während ihr unterer Endabschnitt eine Längsbohrung aufweist, die eine Verlängerung des Einlaßkanals 30 bildet und
zu mehreren radialen Öffnungen 34 führt. Das obere Ende der Achse 33 wird durch das obere Ende des Gehäuseoberteils 27
unterstützt und trägt eine Mutter 35, die dazu dient, das Gehäuseoberteil 27 mit dem Basisteil 26 zu verspannen.
Auf der Achse 33 ist mit Hilfe von Lagern 36 und 36A ein rohrförmiges Bauteil 37 gelagert, dessen mittlerer A'eil
durch einen Abstand von der Achse 33 getrennt ist, so daß ein Strömungskanal vorhanden istf der mittlere Abschnitt
des rohrförmigen Bauteils 37 weist radiale öffnungen 38 auf, die Einlaßöffnungen bilden, die zum Inneren eines Läufers
führen, dessen Nabe durch das Bauteil 37 gebildet wird. Der Läufer umfaßt ein oberes becherähnliches -öauteil 39. und ein
unteres becherähnliches Bauteil 40, die an ihren einander zugewandten Enden miteinander verbunden und mit Hilfe eines
Dichtungsrings abgedichtet sindj das untere becherähnliche
Bauteil 40 weist in seiner unteren Stirnwand zwei Vertiefungen oder Taschen 41 auf, von denen jede mit einer Reaktiansdüse
42 derart versehen ist, daß flüssigkeit aus dem Läufer jeweils in einer tangentialen Richtung entweichen kann.
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Auf der hohlen Habe 37 ist gleichachsig damit ein Bauteil
angeordnet, das ein radial verlaufendes Umlenkorgan 43 umfaßt, von dessen Rand aus sich nach unten ein rohrförmiges Bauteil
43A erstreckt, das durch einen erheblichen Abstand von der Nabe 37 getrennt ist; ferner schließt sich an das Bauteil 43
ein zweites rohrförmiges Bauteil 44 in einem Abstand von der Nabe 37 an, das auch von dem rohrförmigen Bauteil 43A durch
einen Abstand getrennt und an seinem oberen Ende mit dem Umlenkorgan 43 mit abdichtender Wirkung verbunden ist} an das
untere Ende des Bauteils 44 schließt sich ein kegelstumpfförmiger Abschnitt von großem Öffnungswinkel an, so daß der
Innenraum des Läufers in eine Einlaßkammer 45 und eine Auslaßkammer 46 unterteilt wird, wobei sich die Düsen 42 an
die Auslaßkammer 46 anschließen. Das die Seile oder Abschnitte 43, 43A und 44 umfassende Bauteil wird durch eine Druckfeder
47 in seiner Lage gehalten, deren unteres Ende an der Oberseite des Umlenkrrgans 43 angreift, während sich ihr
oberes Ende an einem Federteller 48 abstützt.
Bei dieser Konstruktion tritt die zu reinigende Flüssigkeit in die hohle Nabe 37 nahe ihrem unteren Ende ein und
gelangt aus der Nabe über die Einlaßöffnungen 38 zu der Einlaßkammer
451 da das Umlenkorgan 43-43A vorhanden ist, muß,
die Flüssigkeit dann nach außen zur äußeren Umfangezone der
Einlaßkammer 45 strömen, bevor sie zum Eingang des Überströmkanals
gelangen kann, der durch den Ringraum zwisohen den Bauteilen 43A und 44 gebildet wird; vom oberen Ende dieses
Ringraums gelangt die Flüssigkeit dann über öffnungen 44A zu dem Ringraum zwischen dem Bauteil 44 und der Nabe 37, um
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dann zu der Auslaßkammer 46 zu gelangen, aus der die Flüssigkeit über die Düsen 42 entweichen kann. Bevor die Flüssigkeit
in den Überströmkanal zwischen den -Bauteilen 43A und 44 eintreten kann, wird die axiale Komponente der Strömungsrichtung
der bis jetzt nach unten strömenden Flüssigkeit umgekehrt,
*eo daß die Flüssigkeit zu den Einlaßöffnungen 38 strömtj
hierbei ist die Anordnung derart, daß die in den überströmkanal
eintretende Flüssigkeit aus den unteren äußeren Umfangszonen der Einlaßkammer 45 abgezogen wird.
Bei der in Fig. 3 gezeigten Konstruktion entsprechen die allgemeine Anordnung und Ausbildung des (xehäuses, abgesehen
von Unterschieden bezüglich der Abmessungen und gewisser Einzelheiten denjenigen der Konstruktion nach Fig. 2;
das Gehäuse umfaßt ein .Basisteil 50 mit einem Einlaßkanal 51
und einem zentralen, nach oben ragenden hohlen Fortsatz 52, ait dem der Einlaßkanal 51 in Verbindung steht; der Fortsatz
52 bildet gleichzeitig eine Unterstützung für das untere Ende einer Achse 53, deren oberes Ende duroh den mittleren
Seil eines becherähnlicnen Gehäuseoberteils 54 unterstützt ' wird, das den oberen Absohluß des Gehäuses bildet und mit
seinem unteren Rand gegenüber einem zylindrischen Flansch 55 dee Baeisteils 50 abgedichtet ist. Bei dieser Konstruktion
umfaßt der Läufer eine hohle Nabe 56, deren mittlerer Teil den mittleren Teil der Achse 53 in einem Abstand umschließt,
so daß ein Kanal vorhanden ist, durch den Flüssigkeit von dem Einlaßkanal 51 aus über Öffnungen 57 der Achse zu Öffnungen
58 strömen kann, die ähnlich wie bei der Nabe 37 nach Fig. 2 dem oberen Ende der hohlen Nabe 56 benachbart sind. 3ei
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der Konstruktion nach Pig. 3 bildet die hohle Habe 56 einen
Bestandteil des ^asisabschnitts 60 dea Läufers, der mit Vertiefungen oder Taschen 61 versehen ist, an die sich Reaktionsdüsen
62 anschließen, über welche die Flüssigkeit in tangentialen Richtungen entweichen kann; der obere Teil der
Läuferkammer wird durch ein einem umgekehrten Becher ähnelndes Bauteil 63 gebildet, und der Läufer wird als Ganzes
von der Achse 53 aus durch Lager 64 und 65 drehbar unterstützt« Gremäß Fig. 3 umfaßt das Umlenkorgan einen oberen
rohrförmigen Abschnitt 66, der mit seinem oberen Ende an der Unterseite der oberen Stirnwand der Läuferkammer anliegt und
in seiner rfand mit Öffnungen versehen ist, ferner einen nach innen ragenden Doppelflansch 67, der an der Nabe 56 anliegt,
sowie einen nach unten vorspringenden Hantel 68$ die Trennwand zwischen der Einlaßkammer 69 der Läuferkammer und der Auslaßkammer
hat eine ähnliche Form wie die Trennwand nach Fig. 2, doch sind die Einlaßöiinungen 70 zu dem Überströmkanal
71 nahe dem unteren .rinde des LIantels 68 angeordnet.
Man erkennt, daß die Bauteile bzw. Abschnitte 66, 67
und 68 ein Umlenkorgan bilden, das die die Einlaßöffnungen des Abschnitts 66 passierende Flüssigkeit veranlaßt, nach
außen zu den radial weiter außen liegenden Zonen der Einlaßkammer 69 zu strömen, bevor die Flüssigkeit in die Einlaßöffnungen
70 des Überströmkanals eintreten kann, um zu der Auslaßkammer zu gelangen, und daß ferner der rohrförmige
Abschnitt 68 bewirkt, daß die die Einlaßöffnungen 70 passierende Flüssigkeit, die beim Durchströmen der Einlaßkammer
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eine axial nach unten gerichtete Bewegungskomponente aufweist,
ihre Strönmngsrichtung umkehrt, so daß sie nach
oben zu den öffnungen 70 strömt, bevor sie erneut nach unten zu der Auslaßkammer strömen kann.
Patentansprtlohe
t
00981 1/0U1
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE1. Läufer für eine Zentrifugal-Reinigungsvorrichtung mit einer hohlen Nabe, über die die zu reinigende Flüssigkeit Einlaßöffnungen zugeführt wird, die mit dem Inneren einer Läuferkammer in Verbindung stehen, wobei die Flüssigkeit von einem Ende des Innenraums der Läuferkammer aus über eine oder mehrere Eeaktionsdüsen entweicht, die so angeordnet sind, daß der Läufer in Drehung versetzt wird, wobei das Innere des Läufers durch eine ringförmige Trennwand in zwei Kammern unterteilt ist, und zwar in eine relativ große Einlaßkammer, mit der die Einlaßöffnungen in Verbindung stehen, sowie eine relativ kleine Auslaßkammer, an die sich die Düsen anschließen, und wobei die E^inlaßkammer und die Auslaßkammer durch einen Überströmkanal miteinander verbunden sind, der die hohle labe in einem kleinen Abstand umschließt, dadurch gekennzeichnet , daß die Nabe ein ringförmiges ümlenkorgan (19 , 45, 66) trägt, das so angeordnet ist, daßdie Flüssigkeit daran gehindert wird, längs einer direkten Bahn von den Einlaßöffnungen zum Einlaß des Überströmkanals zu strömen, und daß die Flüssigkeit veranlaßt wird, über den äußeren Rand des Umlenkorgans und dann nach innen zu strömen, bevor sie in den Überströmkanal eintritt.00901.1/01411A-32 2862· Läufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet» daß ein Filtersiel) oder ein ähnliches Filterelement (21) unterhalb des Umlenkorgans (19) so angeordnet ist und eich nach unten erstreckt, daß die von der Einlaßkammer zum Einlaß des Überströmkanal strömende Flüssigkeit das Filterelement passieren muß·3· Läufer nach Anspruch 1f dadurch gekennzeichnet« daß der Überströmkanal ein rohrförmiges Bauteil umfaßt, das körnentrisch mit der Nabe und in einem Abstand von dieser angeordnet ist und an einem Ende in der Auslaßkammer mündet, während das von der Auslaßkammer abgewandte Ende gegenüber dem Umlenkorgan im wesentlichen flüssigkeitsdicht abgedichtet ist·4· Läufer nach Anspruch 1 und 3» dadurch g e k β η η -selohnet , daß das rohrförmige Bauteil von einem Filtersieb oder einem ähnlichen Filterelement (21) umgeben ist, das duroh einen kleinen Abstand von dem rohrförmigen Bauteil getrennt ist, so daß die xu den Einlaßöffnungen des Überströmkanals strömende Flüssigkeit das Filterelement passieren muß·5. Läufer nach Anspruch V, dadurch gekennzeichnet» daß der Einlaß des Überströakanals so angeordnet ist, dal die von der Einlaßkammer aus zu dem Oberströmkanal strömende Flüssigkeit veranlaßt wird, in einer Richtung zu strömen* die eine erhebliche Komponente in üichtung auf die bzw« jede Einlaßöffnung aufweist,009811/0UttoLeerseite
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |