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DE1532663C - Verfahren und Vorrichtung zum Aufbereiten und Austragen von Misch getranken - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Aufbereiten und Austragen von Misch getranken

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Publication number
DE1532663C
DE1532663C DE19661532663 DE1532663A DE1532663C DE 1532663 C DE1532663 C DE 1532663C DE 19661532663 DE19661532663 DE 19661532663 DE 1532663 A DE1532663 A DE 1532663A DE 1532663 C DE1532663 C DE 1532663C
Authority
DE
Germany
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water
line
mixing
syrup
dispensing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19661532663
Other languages
English (en)
Other versions
DE1532663A1 (de
Inventor
Thomas Orville Pevely Mo Tucker jun Burl E Hartford Ind Yingst, (V St A )
Original Assignee
Universal Match Corp , St Louis, Mo (V St A )
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Universal Match Corp , St Louis, Mo (V St A ) filed Critical Universal Match Corp , St Louis, Mo (V St A )
Publication of DE1532663A1 publication Critical patent/DE1532663A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1532663C publication Critical patent/DE1532663C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

rührung kommt. Die Probleme des Mischens zweier verschieden schwerer Flüssigkeiten treten hierbei nicht auf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs beschriebenen Art so auszubilden, daß eine bessere Durchmischung der fertigen Getränke erreicht wird, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens vorzuschlagen, die zudem in einfacherer Weise ausgestaltet ist als die bekannten Vorrichtungen.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der Sirup und das Speisewasser aus getrennten Leitungen vor dem Ausschankventil unter Druck in einer Leitung gemischt werden.
Durch Mischen der unter Druck stehenden Bestandteile des Getränkes wird eine optimale Durchmischung erreicht. Bei Verwendung von imprägniertem Wasser bleibt das in diesem enthaltene Kohlendioxyd sehr fein verteilt. Es kann nach dem Mischen gekühlt werden, wodurch einerseits eine bessere und einfachere Kühlung des bereits fertigen Getränkes möglich ist und andererseits die Bestandteile im warmen Zustand gemischt werden können, was zusätzlich zu einer optimalen Verteilung des Sirups beiträgt. Ferner kann das Speisewasser warm imprägniert werden, während bei den bekannten Verfahrensweisen immer kalt imprägniert werden muß. Damit läßt sich auch ein insgesamt einfacherer Aufbau gegenüber den bekannten Vorrichtungen erzielen.
Zur Durchführung des Verfahrens wird eine Vorrichtung mit Vorratsbehältern, welche Sirup unterschiedlicher Geschmacksrichtungen speichern, einer Speisewasserzufuhr und Ausschankventilen vorgeschlagen, bei der nach der Erfindung jeweils eine Leitung mit unter Druck stehendem Sirup zusammen mit jeweils einer Leitung mit unter Druck stehendem Speisewasser in eine Mischkammer mündet, jede Mischkammer ausgangsseitig eine Portionierungsleitung aufweist, an deren Enden die Ausschankventile angeschlossen sind, und in jeder Zuflußleitung zu einer Mischkammer Durchflußmengen-Regelventile angeordnet sind. In den Portionierungsleitungen bleibt jeweils ein bestimmter Vorrat des bereits fertigen Getränkes, das beim Öffnen des Ausschankventils ausgetragen wird, während gleichzeitig unter Druck die entsprechende Menge in der zugeordneten Mischkammer aufbereitet wird. Die Durchflußmengen-Regelventile sorgen dabei für die Konstanthaltung des jeweils eingestellten Mischungs-Verhältnisses.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die die Mischkammern mit den Ausschankventilen verbindenden Portionierungsleitungen jeweils durch eine Kühlanlage geführt. Hierdurch ist ein einfachere Kühlung des Getränkes möglich, während andererseits dessen Bestandteile im warmen Zustand gemischt werden können.
Zur Abgabe kohlensäurehaltiger Getränke wird nach einer Weiterbildung mindestens eine Mischkammer an einen Saturationsapparat zur Lieferung von kohlensäurehaltigem Wasser angeschlossen. Zweckmäßigerweise ist in der Verbindungsleitung zwischen dem Saturationsapparat und den Mischkammern ein Stabilisierungsbehälter eingeschaltet.
Nach einer anderen Ausgestaltung wird eine Einrichtung zum Einleiten von Klarwasser in die kohlcnsäurehaltiges Wasser führende Leitung vorgesehen.
so daß das bereits mit Kohlendioxyd imprägnierte Wasser mit Frischwasser gemischt werden kann.
Zweckmäßigerweise sind die in den Zuflußleitungen vorgesehenen Durchflußmengen-Regelventile so ausgebildet, daß sie die jeweilige Durchflußmenge von Wasser und Sirup unabhängig von Druckschwankungen praktisch konstant halten, damit immer ein gleichbleibendes Mischungsverhältnis gewährleistet ist.
Eine beispielsweise Ausführungsform nach der Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichnungen näher erläutert, in denen
F i g. 1 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zum Aufbereiten und Austragen verschiedener Mischgetränke ist;
F i g. 2 zeigt ein Schaltbild der Vorrichtung nach Fig. 1.
In F i g. 1 ist eine Einheit 1 zum Sättigen von Wasser mit Kohlensäure dargestellt, die aus einem Saturationsapparat 3 und einer Wasserpumpe 5 mit Elektromotor 7 besteht und auf einer bei 11 derart verschwenkbar gelagerten Platte 9 angeordnet ist, daß das Gewicht des Saturationsapparates und des darin enthaltenen Wassers auf einen Schalter CS einwirkt. Ist der Saturationsapparat mit Wasser gefüllt, das mit Kohlensäure-gesättigt ist, so wird das Betätigungsglied des Schalters nach unten gedrückt und der Schalter nach F i g. 2 auf seinen oberen Kontakt umgelegt. Fällt die Wassermenge unter einen bestimmten Wert ab, so wird der Schalter entlastet und entsprechend umgeschaltet.
Der Pumpe 5 wird über eine Leitung jlj mit Filter 15 Speisewasser zugeführt. Über eine Leitung 17 mit Magnetventil 19 ist die Pumpe mit dem Saturationsapparat 3 verbunden, dem Kohlendioxydgas von einem Behälter 21 über eine Leitung 23 mit einem Druckregler 25 und einem Magnetventil 27 zugeführt wird. Vom Saturationsapparat 3 führt eine Leitung 29 zu einem Stabilisierungsbehälter 31, der einen Vorrat an mit Kohlensäure übersättigtem Wasser zur Versorgung der Vorrichtung speichert. Dieser Stabilisierungsbehälter 31 ist ein Druckbehälter, wobei der in diesem herrschende Druck des Kohlendioxydgases nach Bedarf zur Förderung des mit Kohlensäure übersättigten Wassers über eine Hauptspeiseleitung 33 ausgenutzt wird.
Diese einen Druckregler 35 enthaltende Leitung 33 erstreckt sich vom Stabilisierungsbehälter 31 zu einem Verteiler 37, von dem bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Speisewasserleitungen CL 1 und CL 2 abzweigen und in jeweils einer Mischkammer M1 bzw. M 2 münden. In diesen Mischkammern, denen auch Sirup zugeführt wird, erfolgt die Aufbereitung des jeweiligen Mischgetränkes durch Mischen unter Druck. Jede Leitung CL 1 und CL 2 enthält ein Rückschlagventil 39 und ein Durchflußmengen-Regelventil 41. Das Rückschlagventil verhindert einen Rückfluß zum Verteiler, während das Durchflußmengen-Regelventil unabhängig von Druckschwankungen in der Speisewasserleitung stromauf von diesen Ventilen eine praktisch konstante Durchflußmenge gewährleistet.
Von der Pumpe 5 führt eine Klarwasserleitung PL mit einem Magnetventil 43 und einem Durchllußmengen-Rcgelventil 41 zu einer weiteren Mischkammer M 3. Eine Umgehungsleitung 45 mit einem Überdruckventil 47 verbindet die Klarwasserleitung PL stromab des Ventils 43 mit dem Pumpeneinlaß.
Nach Fig. 1 sind drei VorratsbehälterST1, ST2 und 5T3 mit Sirup unterschiedlicher Geschmacksrichtungen vorgesehen, von denen jeweils einer einer der Mischkammern Ml, M 2 und M 3 zugeordnet ist. Diese Vorratsbehälter mit Sirup sind bei 53 über eine Leitung 49 mit einem Druckregler 51 an den Kohlendioxydbehälter 21 angeschlossen. Mit den zugeordneten Mischkammern sind diese Vorratsbehälter mit Sirup über Zuflußleitungen SL1, SL 2 und SL 3 verbunden, von denen jede ein Rückschlagventil 55 sowie ein Durchflußmengen-Regelventil 57 aufweist, das unabhängig von Abweichungen im Druckunterschied einen praktisch konstanten Sirupdurchsatz gewährleistet.
Bestimmte Getränke, wie beispielsweise Cola-Getränke, erfordern verhältnismäßig stark mit Kohlensäure gesättigtes Wasser, d. h. Wasser, das das 3,5- bis 4,0fache seines Volumens an Kohlendioxydgas enthält, während andere Getränke, wie Fruchtsaftgetränke, verhältnismäßig schwach gesättigtes Wasser mit etwa dem 2,0- bis 2,5fachen des Volumens an Kohlendioxydgas benötigen. Verschiedene hochgesättigte Getränke können auch stark mit Kohlensäure gesättigtes Wasser mit unterschiedlich hohem Sättigungsfaktor erfordern, während verschiedene schwach gesättigte Getränke schwach mit Kohlensäure gesättigtes Wasser mit unterschiedlich niedrigem Sättigungsgrad erfordern können. Zur Einstellung des Sättigungsgrades sind an der Klarwasserleitung PL Anschlüsse Bl, B 2 mit einstellbaren^ Drosselventilen 59 sowie jeweils einem Rückschlagventil 61 vorgesehen, die mit den Speisewasserleitungen CL1 und CL 2 in Verbindung stehen. Durch entsprechende Einstellung dieser Ventile 59 kann Klarwasser zwischen den Rückschlagventilen 39 und den Durchflußmengen-Regelventilen 41 mit einem solchen Durchsatz in die Speisewasserleitungen eingeleitet werden, daß der Sättigungsgrad des den Mischkammern zugeführten, mit Kohlensäure gesättigten Speisewassers jeweils auf den erwünschten Wert gesenkt werden kann.
Von den Mischkammern Ml, M2 und M3 führen Portionierungsleitungen BLl, BL 2 und BL 3 durch einen Kühlbehälter 65 zu Ausschankventilen Dl, D 2 und D 3. die jeweils einen Austragsstutzen 63 zur Abgabe des in den Portionierungsleitungen bereits fertig vorliegenden Getränkes beispielsweise in einen bei C angedeuteten Becher od. dgl. aufweisen.
Diese Ausschankventile können von Hand oder im Falle eines münzbetätigten Getränkeautomaten elektrisch betätigt werden. Zum Kühlen .der Portionierungsleitungen kann jede an sich bekannte Kühlvorrichtung Verwendung finden.
Nach F i g. 2 steuern die Ausschankventile D1, D 2 und D 3 drei Schalter 51, S 2 bzw. 53, deren Kontakte bei geschlossenen Ausschankventilen am oberen Gegenkontakt und bei geöffneten Ventilen am unteren Kontakt anliegen. Die oberen Kontakte dieser Schalter liegen in Reihe über eine das Magnetventil 19 am Pumpeneinlaß enthaltende Leitung 67 zwischen Sammelleitungen L1, L 2, so daß dieses Ventil 19 erregt und geöffnet wird, wenn alle drei Kontaktarme an den oberen Kontakten anliegen bzw. alle drei Ausschankventile geschlossen sind.
Die unteren Kontakte der Schalter 51, 52 und 53 liegen parallel zueinander in einer das Magnetventil 43 in der Klarwasserleitung enthaltenden Verbindungslcitung 69 zwischen den Sammelleitungen L 1 und L 2, so daß dieses Ventil 43 zum öffnen erregt wird, sooft einer der Schalter auf den unteren Kontakt umgeschaltet wird. Der Motor 7 und das Magnetventil 27 in der Kohlendioxydleitung liegen über eine Leitung 71 parallel zueinander an der Leitung 69, so daß der Motor 7 eingeschaltet und das Ventil 27 geöffnet wird, sooft einer der Schalter 51 bis 53 auf den unteren Kontakt umgeschaltet wird, sofern der in der Leitung 71 vorgesehene Schalter CS — wie dargestellt — am oberen Kontakt anliegt. Liegt jedoch dieser Schalter CS am unteren Kontakt an, der über eine Leitung 73 mit der Leitung L1 in Verbindung steht, so werden nur der Motor 7 und das Magnetventil 27 betätigt, nicht jedoch das Ventil 19 oder 43.
Die Vorrichtung arbeitet wie folgt: Im Normalbetrieb ist in der Mischkammer M1 und M 2, die auch als Leitungsabschnitte ausgebildet sein können, sowie, in den betreffenden Portionierungsleitungen jeweils ein bestimmter Vorrat eines bereits fertig gemischten, mit Kohlensäure gesättigten Getränkes vorhanden. Die Mischkammer M 3 und die zugeordnete Portionierungsleitung dagegen enthalten ein nicht mit Kohlensäure gesättigtes Getränk.
Wird beispielsweise das Ausschankventil D1 zur Abgabe eines Getränkes "der einen Geschmacksrichtung geöffnet, so wird der Schalter 51 auf seinen unteren Kontakt umgelegt, wodurch das Magnetventil 19 schließt. Außerdem wird hierdurch das „Ventil 43 in der Klarwasserleitung geöffnet. Geht man davon aus, daß der Saturationsapparat 3 vollständig mit imprägniertem Wasser gefüllt ist und der Schalter CS an seinem oberen Kontakt anliegt, so erfolgen ferner auch eine Betätigung des Motors 7 und die öffnung des Magnetventils 27 in der Kohlendioxydleitung. Bei geschlossenem Ventil 19, geöffnetem Ventil 43 und geschlossenem Ausschankventil D 3 wird das in der Klarwasserleitung PL befindliche Wasser unter Druck gesetzt und das durch die Pumpe geförderte Wasser, abgesehen von einer geringen Menge, die über die Anschlußleitung B1 abgezweigt werden kann, über die Umgehungsleitung 45 durch die Pumpe zurückgeleitet.
Der im Behälter 31 herrschende Gasdruck drückt das imprägnierte Speisewasser über die Leitung 33, den Verteiler 37 und die Leitung CL1 in die Mischkammer Ml und das fertig gemischte Getränk über die Portionierungsleitung BL1 in den Becher C, so daß die Mischkammer laufend mit einer der ausgeschenkten Menge entsprechenden Speisewassermenge aufgefüllt wird. Gleichzeitig wird aus dem Vorratsbehälter ST1 Sirup in die Mischkammer M1 eingeleitet, in der die Mischung mit dem imprägnierten Wasser unter relativ hohem Druck erfolgt. Die Förderung des Sirups aus dem Vorratsbehälter ST1 erfolgt durch den Druckabfall in der Zuflußleitung SL1 beim Öffnen des Ausschankventils D1, so daß der Gasdruck des Kohlendioxyds in diesem Vorratsbehälter den Sirup herausdrücken kann.
Die Durchflußmengen-Regelventile 57 und 41 gewährleisten dabei die Konstanthaltung des eingestellten Mischungsverhältnisses. Über das in der Anschlußleitung B1 angeordnete Ventil 59 kann durch eine entsprechende Einstellung Klarwasser in die Speisewasserleitung CL1 mit imprägniertem Wasser eingeleitet werden, um den Sättigungsgrad des Speisewassers gegebenenfalls zu verringern.
Beim Schließen des Ausschankventils D1 legt sich
der Schalter S1 wieder an seinem oberen Kontakt an, wodurch das Ventil 19 geöffnet und das Ventil 43 geschlossen wird. Liegt der Schalter CS am oberen Kontakt an, was bedeutet, daß der Saturationsapparat 3 keinen Bedarf an Wasser hat, so wird der Motor 7 abgeschaltet und das Ventil 27 geschlossen. Bei Bedarf an Wasser bleibt der untere Kontakt des
Schalters CS geschlossen, so daß die Pumpe 5 bei geöffnetem Ventil 27 angetrieben wird.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung bei Betätigung der übrigen Ausschankventile erfolgt in entsprechender Weise. Es können auch weitere Ausschankventile mit entsprechenden Portionierungsleitungen, Mischkammern und Zufuhrleitungen vorgesehen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
209 528/6

Claims (7)

1 532 633 1 2 Speisewasser und der Sirup aus jeweils einem der Patentansprüche: . Vorratsbehälter einem Ausschankventil zugeleitet werden. Ferner bezieht sich die Erfindung auf eine
1. Verfahren zum Aufbereiten und Austragen Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens,
von mindestens einer Geschmacksart eines ins- 5 Aus der deutschen Patentschrift 839 455 sind ein besondere aus Wasser und Sirup hergestellten Verfahren sowie eine Vorrichtung zur Abgabe abMischgetränkes aus Vorratsbehältern mit Sirup gemessener Mischgetränke aus Sirup und mit Kohlenunterschiedlicher Geschmacksrichtungen und dioxyd imprägniertem Wasser bekannt, wobei diese einer Speisewasserleitung, wobei das Speisewasser Bestandteile für sich abgemessen und mit Hilfe des und der Sirup aus jeweils einem der Vorrats- io Wasserleitungsdruckes bzw. des Druckes des Kohlenbehälter einem Ausschankventil zugeleitet wer- dioxyds erst im Augenblick ihrer Abgabe einem den, dadurch gekennzeichnet, daß der einzelnen Zapfhahn zur Mischung und anschließen-Sirup und das Speisewasser aus getrennten den Abgabe zugeführt werden. Zur Aufbereitung der Leitungen vor dem Ausschankventil unter Druck Getränke wird Wasser mit stets gleichem Kohlenin einer Leitung gemischt werden. 15 dioxydgehalt verwendet, und es sollen keinerlei Vor-
2. Vorrichtung zur Durchführung des Ver- rate an fertigen Getränken bereitgehalten werden,
fahrens nach Anspruch 1 mit Vorratsbehältern, Es werden deshalb auch die jeweiligen Bestandweiche Sirup unterschiedlicher Geschmacks- teile erst im Austragsstutzen des Zapfhahns gemischt, richtungen speichern, einer Speisewasserzufuhr in den zwei getrennte Leitungen mit den zu mischen- und Ausschankventilen, dadurch gekennzeichnet, ao den Bestandteilen münden. Die Mischung erfolgt dadaß jeweils eine Leitung (SL 1, SL 2, SL 3) mit bei zwangläufig unter Atmosphärendruck, was zur ' f unter Druck stehendem Sirup zusammen mit je- Folge hat, daß eine ungenügende Verteilung des U weils einer Leitung (CL 1, CL 2, PL) mit unter spezifisch schwereren Sirups im fertigen Getränk vor- Druck stehendem Speisewasser in eine Misch- Hegt. kammer (Ml, M 2, M3) mündet, daß jede 35 Aus der USA.-Patentschrift 3 209 952 ist ferner Mischkammer ausgangsseitig eine Portionierungs- eine Vorrichtung zum Aufbereiten und Abgeben von leitung (BL 1, BL 2, BL 3) aufweist, an deren zwei Mischgetränken bekannt, die unterschiedlich Enden die Ausschankventile (D 1,D2,D 3) ange- mit Kohlendioxyd versetzt sein können und aus zwei schlossen sind, und daß in jeder Zuflußleitung zu Zapfhähnen ausgetragen werden. Die Zapfhähne einer Mischkammer Durchflußmengen-Regel- £> weisen für jede der getrennt in diese eingeführten Ventile (41, 57) angeordnet sind. Leitungen mit den bereits gekühlten, zu mischenden
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge- Bestandteilen getrennte Ventile auf, die gleichzeitig kennzeichnet, daß die die Mischkammern (M 1, geöffnet werden können. Um gegebenenfalls ein Ge- M 2, M 3) mit den Ausschankventilen (D 1, D 2, tränk mit einem geringeren Kohlendioxydgehalt ab- D 3) verbindenden Portionierungsleitungen (BL 1, 35 geben zu können, ist an einem der Zapfhähne eine BL 2, BL 3) jeweils durch eine Kühleinrichtung Leitung mit Klarwasser angeschlossen, wobei der (65) geführt sind. Kohlendioxydgehalt des abgezapften Getränkes durch
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, da- Zusatz von Klarwasser herabgesetzt wird. Auch bei durch gekennzeichnet, daß mindestens eine dieser bekannten Vorrichtung wird unter Atmo-Mischkammer (Ml, M2) an einen Saturations- 40 sphärendruck im Zapfhahn unmittelbar während des apparat (3) zur Lieferung von kohlensäure- Austragens gemischt.
haltigem Speisewasser angeschlossen ist. Das Mischen im Austragsstutzen unter Atmo-
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge- sphärendruck bringt eine derart ungenügende Ver- / kennzeichnet, daß in der Verbindungsleitung (29, teilung des spezifisch schwereren Sirups mit sich, daß v~ 33) zwischen dem Saturationsapparat (3) und den 45 jn der Regel verschiedene Nachbehandlungen des Mischkammern (Ml, M2) ein Stabilisierungs- fertigen Getränkes angeschlossen werden müssen, C behälter (31) eingeschaltet ist. . wie z. B. Schwenken der abgefüllten Flasche. Es.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, da- wurde auch versucht, den Sirup und das imprägnierte durch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (B 1, Wasser in einem bestimmten Winkel in ein Gefäß B 2, 59) zum Einleiten von Klarwasser in eine 5o einzuleiten, um eine bessere Durchmischung zu erkohlensäurehaltiges Wasser führende Speise- reichen. Das Mischen unter Atmospliärendruck leitung (CL) vorgesehen ist. bringt weiterhin den Nachteil mit sich, daß das
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 Kohlendioxyd nicht mehr in dem erwünschten Maße bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die in den feinverteilt im fertigen Getränk vorliegt. Außerdem Zuflußleitungen (5Ll, SL2, SL3, PL, CLl, 55 müssen die Bestandteile des Mischgetränkes in be- CL 2) vorgesehenen Durchflußmengen-Regel- reits gekühltem Zustand gemischt werden, was für ventile (41, 57) die jeweilige Durchflußmenge von eine gute Durchmischung ebenfalls nicht vorteil-Wasser und Sirup unabhängig von Druck- haft ist.
Schwankungen praktisch konstant halten. Schließlich ist es aus der deutschen Patentschrift
60 260 371 bekannt, bei einer Ausschankvorrichtung für
gashaltige Flüssigkeiten die zu imprägnierende
Flüssigkeit und das Gas in ein Mischgefäß einzu-
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Auf- leiten, an dem ein Zapfhahn angeschlossen ist. Durch bereiten und Austragen von mindestens einer Ge- Anordnen eines LuftsSnmielbehälters mit einem Encschmacksart eines insbesondere aus Wasser und 65 lüftungsvcntil oberhalb des Mischgefäßes soll erSirup hergestellten Mischgetränkes aus Vorrats- reicht werden, daß, die im Mischgefäß enthaltene behältern mit Sirup unterschiedlicher Geschmacks- Luft ausgeschieden und vcihindert wird, daß sie richtungen und einer Speiscwasserleitung, wobei das wieder mit der imprägnierten Flüssigkeit in Be-
DE19661532663 1966-06-03 1966-06-03 Verfahren und Vorrichtung zum Aufbereiten und Austragen von Misch getranken Expired DE1532663C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEU0012754 1966-06-03
DEU0012754 1966-06-03

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1532663A1 DE1532663A1 (de) 1970-02-12
DE1532663C true DE1532663C (de) 1973-02-15

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