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DE1531096C - Verfahren und Vorrichtung zum Entleeren von geschlossenen Säcken - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Entleeren von geschlossenen Säcken

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Publication number
DE1531096C
DE1531096C DE19671531096 DE1531096A DE1531096C DE 1531096 C DE1531096 C DE 1531096C DE 19671531096 DE19671531096 DE 19671531096 DE 1531096 A DE1531096 A DE 1531096A DE 1531096 C DE1531096 C DE 1531096C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sack
halves
lances
sacks
skewers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671531096
Other languages
English (en)
Other versions
DE1531096A1 (de
Inventor
Gerrit Jan van Voorthuizen Elten (Niederlande). B65g 51-32
Original Assignee
Welvo N.V., Voorthuizen (Niederlande)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from NL666609265A external-priority patent/NL147695B/xx
Application filed by Welvo N.V., Voorthuizen (Niederlande) filed Critical Welvo N.V., Voorthuizen (Niederlande)
Publication of DE1531096A1 publication Critical patent/DE1531096A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1531096C publication Critical patent/DE1531096C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

ein schmaler Spalt zwischen den nach innen weisen-" den Enden der Spieße vorhanden sein .darf, daß diese den Sack überhaupt tragen können, ist bei dieser Vorrichtung eine für eine ausreichende Entleerung des Sackes erforderliche Drehung nicht möglich.
Es ist auch eine Vorrichtung (USA.-Patentschrift 3 224 609) bekannt, bei der innerhalb eines Gehäuses verschwenkbare Auflagen angeordnet sind, auf welche die Säcke von Hand aufgelegt werden müssen. Die von diesen Auflagen gestützten Säcke werden dann auch hier wieder in zwei Hälften durchgeschnitten, die dann zum Entleeren mit den sie stützenden Auflagen verschwenkt werden, v/obei die öffnungen der Säcke nach unten weisen.- Die Sackhälften werden beim Entleeren von Dornen festgehalten, die von den Auflagen senkrecht nach oben stehen und beim Auflegen der Säcke in diese eindringen. Nach dem Entleeren müssen dann die Auflagen zunächst zurückgeschwenkt und schließlich die geleerten Sackhälften wiederum von Hand entfernt werden, bevor ein neuer Sack aufgelegt werden kann.
Abgesehen davon, daß hierbei wieder ein erheblicher Zeitaufwand für die manuell durchgeführten Verfahrensschritte erforderlich ist, ist die bekannte Vorrichtung auch recht kompliziert in ihrem Aufbau und in ihrer Funktion, weil es beispielsweise erforderlich ist, das Messer zum Auflegen der Säcke und zum Entfernen der geleerten Sackhälften vollständig aus dem Bereich der Auflagen zurückzuschwenken.
Trotz des beträchtlichen Konstruktionsaufwandes und der umständlichen Arbeitsweise ist auch bei dieser Vorrichtung die vollständige Entleerung eines Sackes nicht sichergestellt.
Beim Entleeren von mit ihren öffnungen nach unten weisenden Behältern ist es auch bekannt (USA.-Patentschrift 3 008 594), eine Druckluftleitung an eine öffnung im obenliegenden Behälterboden anzuschließen und Luft in den Behälter zu blasen, um beispielsweise in diesen Behältern zu Blöcken gepreßtes Fleisch nach unten aus den Behältern herauszupressen. Diese bekannte Maßnahme hat mit dem erfindungsgemäßen Problem der Entleerung von Säcken jedoch kaum Berührungspunkte, weil ihre Anwendung einmal feste Behälterwände und zum anderen eine feste Füllmasse der zu entleerenden Behälter voraussetzt, ohne daß dabei sichergestellt wäre, daß an "der inneren Bodenfläche des Behälters haftende Rückstände eines Preßfleischblockes vollständig entfernt werden.
• Der Erfindung lag nunmehr die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs erwähnten Art so zu verbessern, daß kein Material in den geleerten Säcken übrigbleibt und verlorengeht, sowie eine Vorrichtung zu schaffen, die eine völlig automatische Durchführung dieses Verfahrens und damit einen zeit- und personalsparenden Arbeitsablauf ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in das eingangs erwähnte Verfahren ein weiterer Verfahrensschritt eingefügt wird, der erfindungsgemäß darin besteht, daß in die Sackhälften in der mit ihren öffnungen nach unten weisenden Lage Luft in Richtung auf die geschlossenen Sackhälftenenden geblasen wird.
Die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens gewährleistet ein einfaches und schnelles Entleeren der Säcke, wobei an den Enden des Sackes praktisch kein Material zurückbleibt.
Bei einer zweckmäßigen Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist" vorgesehen, 'daß die Luft intermittierend in die Sackhälften eingeblasen wird. ■ - '·.·
Dadurch, daß sich die Enden des Sackes bei dieser
• 5 Weiterbildung abwechselnd blähen und zusammenziehen, wird eine Pumpwirkung auf das zu entfernende Material ausgeübt, durch das eine weitere Beschleunigung der Entleerung eines Sackes erzielt werden kann.
ίο Ferner ist es besonders zweckmäßig, wenn die Säcke bei dem erfindungsgemäßen Verfahren in an sich bekannter Weise quer zu ihrer Längsrichtung durchschnitten werden, weil die Sackhälften dann einen geringeren und somit für das Einblasen der Luft günstigeren Querschnitt besitzen als bei anderen Durchschneidungsarten. Auf diese Weise wird der gesamte Sackquerschnitt beim Lufteinblasen noch besser durchwirbelt, so daß auch die letzten Reste des Sackinhaltes entfernt werden können.
Eine besonders geeignete Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geht aus von einer bekannten Vorrichtung mit Einrichtungen zum selbsttätigen Zuführen von liegenden Säcken in den Bereich einer Schneidvorrichtung zum Durchschneiden der Säcke in zwei Hälften, mit quer zur Zuführrichtung angeordneten Spießen, auf welche die Säcke auf beiden Seiten der Durchschneidungsebene aufspießbar sind, und mit Abstreifern zum Abstreifen der leeren Sackhälften von den Spießen.
Ohne Erhöhung des Konstruktionsaufwandes wird bei einer solchen Vorrichtung das Einblasen der Luft erfindungsgemäß dadurch ermöglicht, daß die Spieße nahe an den Sackenden angeordnet sind und aus etwa parallel zur Durchschneidungsebene geführten Lanzen bestehen, die mit einem Anschluß für eine Druckluftquelle und seitlichen Auslaßöffnungen für die Druckluft versehen sind, daß in Zuführungsrichtung mit Abstand hintereinander zwei um zueinander . parallele, horizontal verlaufende Achsen in gegenläufiger Drehrichtung stufenweise und synchron drehbare Räder angeordnet sind, daß auf jedem dieser Räder eine jeweils gleiche Anzahl der regelmäßig über einen konzentrischen Innenkreis verteilten, zu den Drehachsen parallel verlaufenden Lanzen sowie eine jeweils gleiche Anzahl gegenüber diesen Lanzen in Drehrichtung unter einem Voreilwinkel radial verlaufender Tragschienen derart angeordnet sind, daß bei Stillstand der Räder jeweils zwei Tragschienen in Richtung der Verbindungslinie zwischen den Drehachsen der Räder einander gegenüberliegen und gemeinsam eine Auflage bilden,, auf die ein Sack unter gleichzeitiger Aufspießung auf die diesen Tragschienen zugeordneten Lanzen aufschiebbar ist, wobei zwischen den beiden Tragschienen jeweils ein Spalt vorgesehen ist, in dem die Schneidvorrichtung in Richtung der Drehachsen der Räder hin- und herbewegbar ist. ■ ■ . :
Diese besonders vorteilhaft ausgestaltete Vorrichtung ermöglicht einen völlig selbsttätigen Verfahrensablauf mit ununterbrochener Zuführung und: Entleerung von Säcken, wobei der Konstruktionsaufwand im Vergleich zu bekannten Vorrichtungen, die zu weniger guten Ergebnissen führen, verhältnismäßig niedrig ist. ;
Vorteilhaft ist dabei, daß die Stärke beim Aufspießen auf verschwenkbare Auflagen geschoben werden und daß die auf-den Spießen hängenden Sackhälften vom Beginn des Durchschneidens bis zur Be-
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endigung des Lufteinblasens an jeweils einer der ver- eines (nicht dargestellten) Gestells gehalten werden, schwenkbaren Auflagen anliegen. Hierdurch wird in Parallel zu den Schienen 14, aber wie aus Fig. 3 ervorteilhaft einfacher Weise verhindert, daß beim Ein- sichtlich iri einem Abstand darunter, verlaufen Schieblasen der Luft die Sackhälften pendelnd hin-und nen 15, in denen Rollen 16 ein Gestell 17, an dem herschwingen können, was sich vor allem bei einem 5 ein Schieber 18 befestigt ist, bewegbar tragen. Dieser pulverförmigen Sackinhalt sehr vorteilhaft auswirkt, Schieber 18 kann den auf dem Rollenförderband 8 weil durch Anwendung dieser erfindungsgemäßen bereitliegenden Sack 10a auf die Lanzen 5a und 5a' Maßnahme verhindert wird, daß sich der Sackinhalt der Räder 1 und 1' drücken.
über zu große Flächen verteilt und sich dadurch an Wie in Fig. 4 dargestellt, ist jede Lanze 5 als
unerwünschten Stellen ablagern kann. Dabei ist es io Hohlrohr ausgebildet, in das über die Länge verteilt
wesentlich, daß die Sackhälften gerade während des eine Anzahl kleiner Löcher 19 eingearbeitet sind. Die
Ausblasvorganges an einer Auflage anliegen, weil auf Innenseite des Hohlrohres kann über einen Anschluß
Grund der sich beim Ausblasen an den Sacköffnun- 20' mit einem Druckluftkompressor verbunden wer-
gen bildenden Ablösewirbel die Gefahr einer Pende- den, wobei die Luft dann aus den Löchern 19 strömt.
lung besonders groß ist. 15 Die an dem Rad 1 befestigte Lanze 5 weist noch eine
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfin- Buchse 20 mit einem Flansch 21 auf, der eine Füh-
dung sind den Unteransprüchen 5 bis 9 zu entneh- rungsbohrung 22 zur Führung eines Stabes 23 ent-
men. hält. Dieser Stab verläuft durch das Rad 1 und trägt
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen einen über die Lanze 5 bewegbaren Abstreifer 24.
Vorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt und wird 20 Dieser Abstreifer dient zum Abstreifen eines geleer-
im folgenden näher erläutert. Dabei zeigt ten Sackes 10 von der Lanze 5. An dem dem Ab-
Fig. 1 eine teilweise gebrochene Vorderansicht streifer 24 gegenüberliegenden Ende des Stabes 23 ist-
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, ein Drücker 25 zur Steuerung des Abstreifers ange-
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung der bracht, wobei zwischen dem Drücker 25 und der
Fig. 1, 25 Hinterseite des Flansches 21 eine Druckfeder 36 an-
F i g. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung der geordnet ist, die als Puffer dient. Zur Steuerung der
Fig. 1 und 2, Drücker 25 ist an beiden Seiten der Vorrichtung und
Fig. 4 einen Schnitt durch ein Detail der Fig. 3. an den Außenseiten der Wellen 3 bzw. 3' ein
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, enthält die Vorrich- Steuermotor 30 vorgesehen, der die Drücker betätigt
tung zwei mit Zwischenabstand nebeneinander ange- 30 und damit die Abstreifer 24· über die verschiedenen
ordnete Räder 1 bzw. 1', die stufenweise in durch die Lanzen 5 streift.
Pfeile 2 bzw. 2' angegebenen, entgegengesetzten Unter den Rädern 1 und 1' befindet sich ein.Sani-Drehrichtungen synchron um die Wellen 3 bzw. 3' meltrichter 27, der ein Gitter 28 enthält, wobei sich drehbar sind. Jedes der Räder 1 bzw. 1' hat sechs unter dem Trichter 27 ein Förderband 29 od. dgl. gleichmäßig auf einem konzentrischen Innenkreis 4 35 zum Abtransport des entleerten Materials anschließt, bzw. 4' verteilte, parallel zu den Wellen 3 bzw. 3' Während des Arbeitsablaufs der beschriebenen verlaufende Lanzen 5 bzw. 5'. Diese Lanzen sind für Vorrichtung stößt ein über die Förderer 7 und 8 das Rad 1 im Uhrzeigersinn mit Sa, Sb, Sc, Sd, Se herangeführter Sack 10c gegen den Anschlag 9, der und Sf angegeben, während sie für das Rad 1' im einen Steuermechanismus in Tätigkeit setzt. Dabei entgegengesetzten Uhrzeigersinn mit 5 a', Sb', Sc\ 40 bewegt sich der Schieber 18 in Richtung auf den Sd', Se' und 5/' angegeben sind. Jedes der Räder 1 Sack 10a und schiebt damit den Sack 10a auf die und 1' besitzt sechs radiale Tragschienen 6, die einen Lanzen 5 a und 5a', wobei die Tragschienen 6 a und bedeutenden Abstand in Richtung der Wellen 3 6 a'die Unterseite des Sackes 10a stützen. · (C und 3' haben. Gegenüber der benachbarten Lanze Gleichzeitig mit dem Aufschieben des Sackes 10a weist jede radiale Tragschiene einen Voreilwinkel in 45 wird das Schneiderad 11 nach links und nach rechts der Drehrichtung 2 bzw. 2'auf. Dieser Voreilwinkel bewegt, wodurch der Sack 10a entzweigeschnitten wird durch die Dicke des zu bearbeitenden Sackes wird. Nachdem der Sack durchgeschnitten ist, drehen bestimmt, was noch später erläutert wird. Die radia- sich die Räder 1 bzw. 1' synchron in gegenläufigen len Tragschienen 6 sind analog den Lanzen 5 mit Drehrichtungen über einen Winkel von 60?, so daß 6a, 6b, 6c, 6d, 6e und 6/ sowie 6a', 6b', 6c', 6d' 50 sich die mit Material gefüllten Enden des Sackes, die und 6/' bezeichnet. sich auf den Lanzen befinden, in den Trichter 27 entin der Ebene der Wellen 3 und 3' liegen die leeren. Dieses Entleeren wird noch verstärkt, indem Arbeitsflächen von zwei aneinander anschließenden über die Löcher 19 in den Lanzen 5 Luftdruck auf Förderbändern, nämlich dem Förderband 7 und dem den Inhalt des Sackes gegeben wird, und zwar derart, Rollenförderer 8, dessen Rollen angetrieben sind. 55 daß die Luft in die den offenen Enden der Sackteile Diese Förderer führen die gefüllten Säcke quer zur entgegengesetzten Enden geblasen wird. Dieser Luft-Richtung der Wellen 3 und 3' heran, und zwar derart, druck kann dabei noch intermittierend ausgeübt werdaß die Säcke in Längsrichtung von einem Anschlag 9 den, so daß sich die Enden des Sackes wechselweise gehalten zwischen den Wellen 3 und 3' zu liegen blähen und zusammenziehen, wodurch eine gewisse kommen. Ein zwischen den Wellen 3 und 3' liegen- 60 Pumpenwirkung erzeugt wird, die die Leerung der der Sack ist in Fig. 1 mit 10a bezeichnet, während Enden des Sackes noch verbessert. Nachdem sich die der auf dem Band 7 liegende Sack, der noch züge- Räder dreimal um 60° weitergedreht haben, ist der führt wird, mit 10 bezeichnet ist. . betreffende Sack in der Stellung Sd bzw. Sd' ange-Zwischen den Rädern 1 und 1' ist in der Mitte ein . kommen, in der die Motoren 30 die Abstreifer über rotierendes Schneiderad 11 angeordnet, das hin-und 65 die Lanzen 5 schieben, wodurch die Enden des herbewegbar an einem Wagen 12 aufgehängt ist. Der Sackes von den Lanzen entfernt werden und diese Wagen 12 läuft mit Rädern 13 in Schienen 14, die vorbereitet werden, um aufs neue einen gefüllten Sack oberhalb des Schneiderades 11 z. B. durch Teile aufzunehmen.
Bei jeder Drehung um 60° kommt ein Sack auf die Lanzen, die sich in den Stellungen 5 a und Sa' befinden, wobei die Beschickung ununterbrochen geschieht. Die von den Motoren 30 über die Lanzen 5 nach vorn geschobenen Abstreifer 24 werden beim Aufschieben eines Sackes 10 auf/die Lanzen 5 in die in F i g. 4 dargestellte Stellung verschoben, ohne daß der Motor dafür in Tätigkeit gesetzt wird, da sich die Motoren in den Stellungen 5d und Sd' befinden. Während des Zyklus bewegen sich die Säcke in die Stellungen 10 und JOa, in welcher der Sack entzweigeschnitten wird, und die Enden in die Stellungen 106, 10 b', 10 c und 10 c', während in den Stellungen und 1Od' die Sackhälften abgestreift werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
309 618/21

Claims (6)

ι · ■■■: ■''-'■ ■ : : ■■ ■' ■ ':-:'ϊ " ' ■■' ".': \ : ' ■ . ■ - "' geben, beim'Aufspießen eines Sackes zurück- Patentansprüche: , ν schiebbar und zürn Abstreifen,einer leeren Sack- . hälfte mittels eines Motors wieder über die Lanze,
1. Verfahren zum Entleeren von geschlosse- - schiebbar sind, ν ':-.. '
nen, mit teilchenförmigem Material gefüllten 5 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 Säcken, bei dem die Säcke liegend zugeführt, von bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zum Auf-Spießen durchbohrt und in zwei Hälften durch- spießen eines Sackes auf die Lanzen (5a bis Sd, schnitten werden, welche dann mit ihren, durch S'a bis S'd) ein den Sack senkrecht zu seiner Zudas Durchschneiden entstandenen öffnungen nach führrichtung bewegender Schieber (18) vorunten weisen und entleert werden, bevor die dann io gesehen ist.
leeren SackMlften von ihren Spießen abgestreift 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4
werden, dadurch; gekennzeichnet, daß bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß-der Voreil-
in die Sackhälften in der mit ihren öffnungen winkel der Tragschienen (6 a bis 6d, 6'a bis 6'd)
nach unten weisenden Lage Luft in Richtung auf zur Anpassung an verschiedene Sackabmessungen die geschlossenen Sackhälftenenden geblasen wird. 15 einstellbar ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 kennzeichnet, daß die Luft intermittierend in die bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionen Sackhälften eingeblasen wird. der Lanzen (5 a bis Sd, S'a bis S'd) auf den Rä-
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 dem (1, 1') in radialer Richtung verstellbar sind, und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Säcke 20
in an sich bekannter Weise quer zu ihrer Längsrichtung durchschnitten werden. ·
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfall-
rens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, mit Einrichtungen zum selbsttätigen Zuführen von lie- 35
genden Säcken in den Bereich einer Schneidvorrichtung zum Durchschneiden .der Säcke in zwei Die Erfindung -betrifft efit Verfahren zum EntHälften, mit quer zur Zuführrichtung angeordnc- leeren von geschlossenen, mit teilchenförmigem Maten Spießen, auf welche die Säcke auf beiden Sei- terial gefüllten Säcken, bei dem die Säcke liegend zuten der Durchschneidungsebene aufspießbar sind, 30 geführt, von Spießen durchbohrt und in zwei Hälf- und mit Abstreifern zum Abstreifen der leeren ten durchschnitten werden, welche dann mit ihren, Sackhälften von den Spießen, dadurch gekenn- durch das Durchschneiden entstandenen öffnungen zeichnet, daß die Spieße nahe an den Sackenden nach unten weisen und entleert werden, bevor die angeordnet sind und aus etwa parallel zur Durch- dann leeren Sackhälften von ihren Spießen abgeschneidungsebene geführten Lanzen (5 a bis Sd, 35 streift werden.
S'a bis S'd) bestehen, die mit einem Anschluß Ein solches Verfahren vereinfacht zwar die her-(20') für eine Druckluftquelle und seitlichen Aus- kömmlichen Verfahren, bei welchem die Säcke von Iaßöffnungen (19) für die Druckluft versehen sind, Hand geöffnet und ausgeschüttet werden mußten, dadaß in Zuführrichtung mit Abstand hinterein- durch, daß die hierfür erforderliche Handarbeit entander zwei um zueinander parallele, horizontal 40 fällt, die nur mit großem Zeit- und/oder Personalverlaufende Achsen in gegenläufiger Drehrichtung aufwand durchführbar war.
stufenweise und synchron drehbare Räder (1, 1') Aber auch bei dem automatisierten Verfahren beangeordnet sind, daß auf jedem dieser Räder eine steht ein wesentlicher Nachteil darin, daß die Säcke jeweils gleiche Anzahl der regelmäßig über einen nicht vollständig entleert werden und daß die zum konzentrischen Innenkreis (4, 4') verteilten, .zu 45 Teil beträchtlichen Materialmengen, die in den den Drehachsen parallel verlaufenden Lanzen (5a Säcken übrigbleiben, dadurch verlorengehen. " bis Sd, S'a bis 5'd) sowie eine jeweils gleiche An- Es sind auch bereits verschiedene Vorrichtungen zahl gegenüber diesen Lanzen in Drehrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens bekanntunter einem Voreihvinkel radial verlaufender geworden, die jedoch sämtlich nicht geeignet sind, Tragschienen (6a bis 6d, 6'a bis 6'd) derart an- 50 diesen wesentlichen Nachteil zu vermeiden, und die angeordnet sind, daß bei Stillstand der Räder teilweise noch weitere Nachteile besitzen, die sich jeweils zwei Tragschienen (6a, 6'a) in Richtung ebenfalls ungünstig auf die Wirtschaftlichkeit des der Verbindungslinie zwischen den Drehachsen - Arbeitsverfahrens auswirken.
der Räder einander gegenüberliegen und gemein- Die Arbeitsweise mit einer bekannten Vorrichtung
sam eine Auflage bilden, auf die ein Sack unter 55 (Beschreibungseinleitung der deutschen Patentschrift
gleichzeitiger Aufspießung auf die diesen Trag- 1 207 877) hat beispielsweise den Nachteil, daß der
schienen zugeordneten Lanzen (5a, 5'a) auf- Sack bereits in zwei Hälften zerschnitten wird, wäh-
schiebbar ist, wobei zwischen den beiden Trag- rend er noch auf dem zum Zuführen verwendeten
schienen (6 a, 6'a) jeweils ein Spalt vorgesehen Transportband liegt, und daß daher seine Entleerung,
ist, in dem die Schneidvorrichtung (11) in Rieh- 60 insbesondere bei leicht rieselndem Gut, schon auf
tung der Drehachsen der Räder hin- und her- dem Transportband einsetzt, was zu einer weiteren
bewegbar ist. Erhöhung der Materialverluste führt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge- Diese erhöhten Materialverluste können zwar mit kennzeichnet, daß die Auslaßöffnungen (19) inter- einer Vorrichtung (deutsche Patentschrift 1 207 877) mutierend mit Druckluft beaufschlagbar sind. 65 verhindert werden, bei der mehrere von umlaufenden
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 Bändern vorstehende Spieße vorgesehen sind, die von und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstrei- beiden Seiten in den Sack eindringen und diesen zur fer (24) die Lanzen (5a bis Sd, S'a bis S'd) um- Schneidvorrichtung bringen. Da hierbei jedoch nur
DE19671531096 1966-07-01 1967-06-27 Verfahren und Vorrichtung zum Entleeren von geschlossenen Säcken Expired DE1531096C (de)

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NL666609265A NL147695B (nl) 1966-07-01 1966-07-01 Werkwijze voor het ledigen van gesloten zakken, die met poedervormig materiaal zijn gevuld.
NL6609265 1966-07-01
DEW0044251 1967-06-27

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Publication Number Publication Date
DE1531096A1 DE1531096A1 (de) 1969-08-07
DE1531096C true DE1531096C (de) 1973-05-03

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