DE1529009C - Camping-Hängeleuchte - Google Patents
Camping-HängeleuchteInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Camping-Hängeleuchte mit einem Gasbrenner, dessen Glühkörper zum
freien Zutritt der Zweitluft von einer unten und oben offenen Opalkugel umgeben und der unter Zwischenschaltung
einer Düse für die Erstlufteinführung von einem die Gaszuleitung bildenden Hängerohr getragen
ist.
Es ist bekannt, Gasleuchten als Hänge- bzw. Deckenleuchten auszubilden. Da bei Gasleuchten die
Ableitung der Abgase sowie der erhitzten Verbrennungsluft sehr wichtig ist, wird rund um den
Glühkörper der Gasleuchte für eine gute Luftzu- und -abfuhr gesorgt. Ist eine solche Leuchte zur Lichtstreuung
mit einein Glaszylinder oder mit einer Opal-. kugel ausgestattet, dann sind diese Aufsätze an ihren
Enden stets offen und so auch befestigt, daß eine wirksame Luftströmung von unten nach oben entsteht.
Weist die Leuchte einen Dekorations- oder Reflexionsschirm auf, so wird auch dieser Schirm mit
solchem Abstand von der Leuchtenhalterung angebracht, daß die erhitzte Luft und die entweichenden
Abgase ungehindert nach oben aufsteigen können. Hierbei entsteht aber eine starke Hitzekonzentration,
die keine nahe Deckenbefestigung der Leuchte zuläßt. Insbesondere ist eine solche Hängeleuchte
in einem Zelt oder anderen Unterkünften mit leicht brennbaren Wänden äußerst gefährlich und
deshalb nicht brauchbar.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Camping-Hängeleuchte der eingangs genannten Art zu schaffen,
die eine deckennahe Befestigung auch an feuergefährlichen Wänden, wie Zeltwänden od. dgl., ohne Gefahr
zuläßt.
Die Lösung dieser Aufgabe soll darin bestehen, daß zwischen dem Brenner und der in geringem Abstand
darüber angeordneten Erstluftdüse ein an sich bekannter Tellerschirm gasdicht am Hängerohr befestigt
ist, so daß die aufsteigenden Abgase durch den Tellerschirm aufgefangen und nach unten umgelenkt
werden.
Dieser Tellerschirm, der zugleich zur Dekoration sowie zur Lichtreflexion dienen kann, hat zweckmäßig
die an sich bekannte kegelförmige Gestalt. Dazu kann der Tellerschirm eine licht- und wärmeabstrahlende
Unterfläche mit einer Emailauflage aufweisen.
Durch die Anwendung eines gasdicht abgeschlossenen Tellerschirmes über dem Brenner wird eine konzentrierte
Abgasströmung nach oben an die Decke verhindert. Die am Brenner bzw. Glühkörper erhitzte
und mit den hochsteigenden Abgasen vermischte Luft wird durch den Tellerschirm nach außen und leicht
nach unten geführt, wodurch sich auch der Tellerschirm gleichmäßig erwärmt, Wärme aufspeichert und
auf seiner Oberfläche diese Wärme teilweise wieder an die Umgebungsluft abgibt, die dann nur noch verhältnismäßig
wenig erwärmt wird.
Als Tellerschirm eignet sich besonders einer aus Metall mit reflektierender Unterfläche, was in an
sich bekannter Weise durch entsprechenden Farbauftrag erreicht werden kann. Das Wärmespeicher- und
-abgabevermögen kann durch einen Emailauftrag noch günstig beeinflußt werden. Ein Tellerschirm
läßt sich an der Gaszufuhrleitung sehr einfach durch Schraubstücke gasdicht befestigen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei alle nicht vom Inhalt der Ansprüche
erfaßten Teile der Figurenbeschreibung und der Zeichnung nur der Erläuterung dienen und nicht zur
Erfindung gehören. Es stellt die Figur eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, dar.
Die in der Figur gezeigte Camping-Hängeleuchte besteht aus einem Hängerohr 1, das mittels einer
Schelle 2 beispielsweise an einem Zeltstab 3 eines nicht dargestellten Zeltes lösbar befestigt ist. An
dieses Hängerohr 1 ist eine Gaszuleitung 4 angeschlossen, die mit einem Gasbehälter od. dgl. in
Verbindung steht. Mit gestrichelten Linien ist angedeutet, daß das Hängerohr 1 auch mit seinem
kurzen Schenkel Γ an der Leuchtenarmatur angeschraubt sein kann, während dann der lange
Schenkel 1" an einer Wandhalterung 5 befestigt ist. Um dieses Hängerohr mit seinen Enden hierfür beliebig
vertauschen zu können, sind die Überwurfmuttern 6 mit den Anschlußstücken identisch ausgebildet.
Auf diese Weise kann die Leuchte entweder mit größerem bzw. kleinerem Abstand an einer
Decke oder als Wandarmleuchte eingesetzt werden.
Das Hängerohr 1 führt sodann zu einer Düse (nicht sichtbar), die in einem Zwischenstück 8 untergebracht
ist, in dem sich auch die Erstluftöffnungen 9 befinden. Diese Öffnungen sind von einer
Haube 10 weitgehend überdeckt. An das Zwis'chen-
a5 stück 8 schließt sodann ein .Brennertopf 12 an, in
dem ein Brenner 13 mit-"seinem Glühkörper 14 eingesetzt
oder eingeschraubt ist. Der Brennertopf 12 kann mit einem Lagerring 15 für eine Opalkugel 16
/ versehen sein.'Dieser Lagerring 15 ist mit einer An-
3o- zahl von Öffnungen 17 ausgerüstet, um die in der
Kugel erwärmte Luft sowie die Abgase hochsteigen zu lassen. Unten wird die Kugel 16 ebenfalls von
einem Lagerring 18 gehalten. Die Öffnung dieses Lagerringes ist durch einen Rost 19 aus fortlaufenden
Drahtwindungen 20 verschlossen, deren Enden in Tragstäbe 21 übergehen. Diese Tragstäbe sind
mittels Schraubkappen 22 an einem kegelförmigen Tellerschirm 25 befestigt, der zu diesem Zweck Gewindestifte
23 trägt. Dieser Tellerschirm ist am Zwischenstück 8 mittels einer Schraubmutter 26 an einen
Anschlagbund 27 luftdicht angedrückt und dadurch auch befestigt. Um die Wärme- und Lichtabstrahlung
zu fördern, wird für die Schirmunterfläche noch eine helle Farbe gewählt.
Im Betrieb wird durch die Öffnungen 9 die Erstluft der Düse und dem Brenner zugeführt. Die Zweitluft tritt durch den Rost 19 ein und strömt nach oben
zum Glühkörper, wo sie sich erwärmt und mit den Abgasen vermischt. Dieses Gemisch steigt sodann
durch die Öffnungen 17 nach oben, wo es durch den Tellerschirm wiederum nach außen und'unten abgelenkt
wird. Entlang diesem Tellerschirm gibt die Luft Wärme ab, und die über dem Tellerschirm
liegenden Luftschichten erwärmen sich gleichmäßig und verhältnismäßig wenig. Die nach unten umgelenkte
Luft umströmt schließlich den Tellerschirmrand und steigt sodann nach oben, oder sie verteilt
sich sonstwie im Raum. Durch die luftdichte Befestigung des Tellerschirmes wird somit ein direktes und
konzentriertes Hochströmen der Heißluft vermieden und vor allem auch eine Trennung der Erst- und
Zweitluftzuführung erreicht, so daß sich mit dem Gas vor der Verbrennung keine unverbrauchte, sauerstoffreiche
Frischluft vermischt.
Claims (3)
1. Camping-Hängeleuchte mit einem Gasbrenner, dessen Glühkörper zum freien Zutritt
der Zweitluft von einer unten und oben offenen Opalkugel umgeben und der- unter Zwischenschaltung
einer Düse für die Erstlufteinführung von einem die Gaszuleitung bildenden Hängerohr
getragen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Brenner (13) und der in geringem
Abstand darüber angeordneten Erstluftdüse (9) ein an sich bekannter Tellerschirm (25) gasdicht
am Hängerohr (1) befestigt ist, so daß die aufsteigenden Abgase durch den Tellerschirm aufgefangen
und nach unten umgelenkt werden.
2. Camping-Hängeleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tellerschirm
(25) nach .außen kegelförmig abfällt.
3. Camping-Hängeleuchte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tellerschirm
(25) eine licht- und wärmeabstrahlende Unterfläche mit einer Emailauflage aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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