DE1528110B - Beschickvornchtung fur Pressen oddgl - Google Patents
Beschickvornchtung fur Pressen oddglInfo
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Description
meinsamen Bewegung der Zugmittel sind diese über Kupplungen miteinander antriebsverbindbar. Hierdurch
ist es möglich, nach dem Belegen eines Trägers diesen synchron mit demjenigen Träger in die Presse
zu bewegen, der aus der Presse heraus bewegt wird.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert. Es ist dargestellt in
F i g. 1 eine erfindungsgemäße, an einer Presse angeordnete
Beschickvorrichtung in Seitenansicht,
F i g. 2 und 3 zwei weitere Stellungen der Beschickvorrichtung
in Darstellungen gemäß F i g. 1 und
F i g. 4 eine Draufsicht auf die Darstellung gemäß
F i g. 2 ohne Presse.
Wie die F i g. 1 bis 4 zeigen, weist die Beschickvorrichtung zwei als Förderblätter ausgebildete Träger 1
und 2 für Werkstücke 3, wie beispielsweise Spanformlinge bzw. Spanplatten od. dgl., auf. Die Träger 1 und
2 sind hintereinanderliegend entlang identischen Bewegungsbahnen 4 geführt, die durch Umlenkrollen 5
bzw. 6 festgelegt sind.
Auf jeder Seite der Träger 1 und 2 sind jeweils zweiüber
die Umlenkrollen 5 bzw. 6 umlaufend geführte Zugmittel 7 bzw. 8 in Form von Seilen, Ketten od. dgl.
vorgesehen. Die beiden äußeren Zugmittel 7, die über die Umlenkrollen 5 geführt sind, sind dem einen Träger
1 zugeordnet, der an diesen Zugmitteln 7 mit entsprechenden Verbindungsgliedern 9 befestigt ist. An
den inneren Zugmitteln 8, die über die Umlenkrollen 6 geführt sind, ist der andere Träger 2 mit entsprechenden
Verbindungsgliedern 10 befestigt.
Die sich entsprechenden Umlenkrollen 5 und 6 der beiden Zugmittel 7 und 8 liegen koaxial zueinander.
Wie die F i g. 1 bis 3 ferner zeigen, ist das Obertrum 11 der Bewegungsbahn 4 durch eine Presse 13
zwischen deren Tisch 14 und deren Pressenstempel 15 hindurchgeführt. Das untere Trum 12 der Bewegungsbahn 4 befindet sich unterhalb des Pressentisches 14.
Bei der in F i g. 1 dargestellten Stellung befindet sich der eine Träger 1 in der Presse 13 bei geschlossenem
Pressenstempel 15. Der andere Träger 2 befindet sich im Bereich der in Bewegungsrichtung Pfeil 16 der
Träger 1 und 2 vor dem Träger 1 liegenden, vom Untertrum 12 zum Obertrum 11 führenden Umlenkung,
die von dem Pressentisch 14 einen der Länge des Trägers 1 bzw. 2 etwa entsprechenden Abstand hat. In
unmittelbarer Nähe dieser Umlenkung wird das im Bereich des Obertrums 11 der Bewegungsbahn 4 liegende
Teil des Trägers 2 mit Werkstücken 3 belegt, wobei der Träger 2 unabhängig vom Träger 1 nach
und nach in die Stellung gemäß F i g. 2 bewegt wird. Nach Öffnen der Presse 13 gemäß F i g. 2 werden die
Zugmittel 7 und 8 über nicht näher dargestellte, beispielsweise koaxial zu den Umlenkrollen 5 und 6 liegende
Kupplungen miteinander gekuppelt, so daß der Träger 1 mit den fertig bearbeiteten Werkstücken in
Pfeilrichtung 16 aus der Presse 13 und der Träger 2 mit den noch nicht bearbeiteten Werkstücken 3 synchron
zum Träger 1 in die Presse 13 gemäß F i g. 3 bewegt wird. Der Träger 1 übergibt im Bereich der in
Bewegungsrichtung Pfeil 16 hinter der Presse 13 liegenden, vom Obertrum 11 zum Untertrum 12 führenden
Umlenkung, die fertig bearbeiteten Werkstücke 3 an eine geeignete, beispielsweise Rollen 19 aufweisende
Vorrichtung 18 und wird unterhalb des Pressentisches 14 zurückbewegt, so daß dieser Träger 1 nunmehr
während des Preßvorganges der auf dem Träger 2 befindlichen Werkstücke in der beschriebenen
Weise mit noch nicht bearbeiteten Werkstücken belegt werden kann. Beim Belegen des Trägers 1 bzw. 2
wird dieser kontinuierlich oder schrittweise entsprechend der Werkstückgröße bzw. -art zur Presse 13 hin
bewegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Beschickvorrichtung für Pressen od. dgl. mit ergibt sich eine umständliche Arbeitsweise für den Bemindestens
einem entlang einer Bewegungsbahn 5 legvorgang.
bewegbar angetriebenen Träger für das zu for- Um diese Nachteile zu vermeiden, wurde bereits
dernde Gut, wobei der Träger in die Presse beweg- versucht, dem der Presse zugeordneten Trägerband
bar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Belegband vorzuschalten, das unabhängig von
mindestens zwei getrennt voneinander mittels an dem Trägerband bewegt und deshalb auch während
sich bekannter Zugmittel (7 bzw. 8) antreibbare, io des Pressens von einer Station aus belegt werden
wahlweise in eine Belegstellung bzw. in eine Preß- kann. Nach dem Preßvorgang werden von dem
stellung bewegbare Träger (1 und 2) vorgesehen . Tärgerband die gepreßten Werkstücke aus der Presse
sind. bewegt und von dem Belegband neue, zu pressende
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- Werkstücke übernommen, die dann in die Presse gekennzeichnet,
daß beide Träger (1 und 2) hinter- 15 fahren werden. Diese Ausbildung ist sehr umständlich
einanderliegend in einer an sich bekannten endlo- und aufwendig, und setzt eine gewisse Eigensteifigkeit
sen Umlaufbahn (4) geführt sind. .:.·■'.-■.* des Preßgutes voraus. Für eine solche Anordnung
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- sind Antriebe, Umlenkwalzen und Bandregeleinrichkennzeichnet,
daß in an sich bekannter Weise das tung in doppelter Zahl, verglichen mit den obenerobere
Teil (11) der Bewegungsbahn in Höhe des 20 wähnten Einrichtungen, erforderlich. Ferner können
Pressentisches liegt und daß das untere Teil (12) beim Übergeben der Werkstücke von dem Belegband
unterhalb des Pressentisches (14) durchgeführt ist. auf das Trägerband Schwierigkeiten, beispielsweise ^
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- derart auftreten, daß die Werkstücke beschädigt wer- Vw
kennzeichnet, daß die Zugmittel (7 bzw. 8) minde- den.
stens zweier Träger (1 bzw. 2) über koaxial zuein- 25 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
ander liegende Umlenkrollen (5. bzw. 6) geführt Beschickvorrichtung der eingangs beschriebenen Art
sind. so auszubilden, daß bei einfachem Aufbau der Vor-
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- richtung ein leichtes Beschicken und Belegen gewährkennzeichnet,
daß die Zugmittel (7 und 8) minde- leistet ist und daß das Belegen von einer Stelle aus erstens
zweier Träger (1 bzw. 2) über einen gemein- 30 folgen kann, so daß hierfür ein selbsttätiger Arbeitssamen Antrieb getrennt bewegbar sind. ablauf möglich ist; die Vorrichtung soll außerdem
6. Vorrichtung nach Anspruchs, dadurch ge- raumsparend sein.
kennzeichnet, daß die Zugmittel (7 und 8) minde-, .. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gestens
zweier Träger (1 und 2) über Kupplungen ' löst, daß mindestens zwei getrennt voneinander, mitmiteinander
antriebsverbindbar sind. 35 tels an sich bekannter Zugmittel antreibbare, wahl
weise in eine Belegstellung bzw. in eine Preßstellung bewegbare Träger vorgesehen sind. Dadurch ist es
möglich, beispielsweise den einen Träger unabhängig
vom anderen Träger zu belegen, so daß während des
40 Pressens der auf dem einen Träger befindlichen Werkstücke
der andere Träger in den Bereich"der Belegsta- : ■■ ■' ■'■■' ;! '-!i..; -tion bewegt werden kann. Es ist also möglich, ohne
daß eine Übergabe der Werkstücke von einem auf den
Die Erfindung betrifft eine Beschickvorrichtung anderen Träger erforderlich ist, während des Pressens (ß
für Pressen od. dgl. mit mindestens einem entlang 45 einen oder mehrere Träger nacheinander mit unbeareiner
Bewegungsbahn bewegbar angetriebenen Träger beiteten Werkstücken zu belegen,
für das zu fördernde Gut, wobei der Träger in Arbeits- Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind
stellung in die Presse bewegbar ist. beide Träger hintereinanderliegend in einer an sich
Es sind Beschickvorrichtungen bekannt, ;die ,ein., bekannten endlosen Umlaufbahn geführt, so daß die
durchgehendes endlos umlaufendes '.Zugrmttel/'Jwje 50 Träger nach dem Verlassen der Presse in gleichgerich-Ketten,
aufweisen, an dem ein der Größe des Pressen-' teter Bewegungsrichtung zur Belegstation zurückgetisches
der zu beschickenden Presse entsprechendes führt werden können.
Beschicksieb vorgesehen ist. Mit dem Zugmittel kann Zweckmäßig liegen in an sich bekannter Weise das
das Beschicksieb in Arbeitsstellung, d. h. in die Presse. .. .obere Teil der Bewegungsbahn in Höhe des Pressenti-
und in eine Belegstellung bewegt werden, in der die iu 55 sches und das untere Teil unterhalb des Pressentipressenden
Werkstücke aufgelegt werden können. sches. Die Träger können somit nach Verlassen des
Der Nachteil dieser Beschickvorrichtung liegt darin, Pressentisches unter dem Pressentisch zurückgeführt
daß das Zugmittel bzw. das Beschicksieb während des werden.
Preßvorganges nicht bewegt werden kann und daß In weiterer Ausbildung der Erfindung sind die
deshalb das Belegen des Beschicksiebes nur in zeitli- 60 Zugmittel mindestens zweier Träger über koaxial
eher Reihenfolge mit dem Pressen vorgenommen wer- zueinander liegende Umlenkrollen geführt. Hieraus
den kann. ergibt sich eine einfache Lagerung der Umlenkrollen. ■ ■
Bei Verwendung eines durchgehenden Trägerban- Nach einem weiteren Vorschlag gemäß der Erfin- ■
des als Träger für die zu pressenden Werkstücke kann dung sind die Zugmittel mindestens zweier Träger ■ '
zwar während des Preßvorganges das außerhalb der 65 über einen gemeinsamen Antrieb getrennt bewegbar, '/',
Presse liegende Teil des Trägerbandes belegt werden, so daß einerseits nur ein Antriebsmotor erforderlich
jedoch ist es nicht möglich, daß Belegen von einer ist und andererseits über diesen einen Antriebsmotor
Stelle während des Pressens auszuführen, da hierzu beide Träger getrennt bewegt werden können. Zur ge- -?,
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