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DE1527053C - Kreissage, vorzugsweise zur Metall bearbeitung - Google Patents

Kreissage, vorzugsweise zur Metall bearbeitung

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Publication number
DE1527053C
DE1527053C DE1527053C DE 1527053 C DE1527053 C DE 1527053C DE 1527053 C DE1527053 C DE 1527053C
Authority
DE
Germany
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circular saw
saw blade
frame
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Roderich 7410 Reutlingen Orendi
Original Assignee
Gustav Wagner, Maschinenfabrik, 7410 Reutlingen

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Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine Kreissäge, vorzugsweise · des Elektromotors einen unverhältnismäßig großen zur Metallbearbeitung, mit in einem Rahmen mit Durchmesser aufweisen muß und trotzdem nur für Werkstückdurchgang vertikal geführtem Vorschub- eine verhältnismäßig geringe Schnittiefe geeignet ist. Schlitten für das an seiner Unterseite gelagerte Kreis- Auch läßt sich diese Kreissäge nur für den Warmsägeblatt. · ' 5 sägebereich einsetzen, da ja im Kaltsägebereich ihre
Bei einer bekannten Anordnung dieser Art besteht hohe Drehzahl nicht anwendbar ist.
der mehrstückige Rahmen aus einem Sockel, auf Zusammenfassend kann also zum Stand der dem zwei Säulen in entsprechendem Abstand von- Technik gesagt werden: Bei kippmomentfreier Aneinander angeordnet und durch ein Querhaupt oben Ordnung des Kreissägeblattes zwischen Säulen in der miteinander verbunden sind. Zwischen den Säulen, io Ebene ihrer Achsen kann der Säulenabstand für die an diesen verschiebbar geführt, ist ein Vorschub- Breite zu sägender Werkstücke nicht voll ausgenützt schlitten angeordnet, in den das antreibbare Kreis- werden.
Sägeblatt so eingebracht ist, daß es sich in der Ebene Bei Anordnung des Kreissägeblattes vor den der beiden Säulenachsen befindet. Dadurch werden Säulen kann einerseits das Kreissägeblatt so groß durch die Schnittkräfte mangels eines Hebels keine 15 gewählt werden, wie es für breite Werkstücke entMomente auf den Rahmen übertragen. So ideal diese sprechend dem Säulenabstand erforderlich ist, Konstruktion im Hinblick auf die fehlenden Schnitt- andererseits treten Schnittkraftmomente auf, zu kraftmomente auch sein mag, so hat sie doch den deren Aufnahme besonders schwere Bauteile not-Nachteil, daß der Abstand der Säulen den Durch- wendig sind, die den Abstand des Kreissägeblattes messer des Kreissägeblattes bestimmt. Da man bei 20 von den Säulenachsen und damit die Länge des Vertikalkreissägen mit einem Kreissägeblatt nur Schnittkrafthebels unerwünscht vergrößern.
Werkstücke sägen kann, deren Breite kleiner ist als In beiden Fällen der Säulenführungen verhindert der Durchmesser des Kreissägeblattes, so kann der das Querhaupt bzw. der vierseitig umschließende Abstand der beiden Säulen als Werkstückdurchgang Rahmen eine Ausnützung der gesamten Bauhöhe für nicht voll ausgenützt werden. 25 den Hubweg des Vorschubschlittens.
Ein weiterer Nachteil dieser Konstruktion besteht Letztlich bei der Anordnung des Kreissägeblattes
darin, daß das auf die Säulen gesetzte Querhaupt als Ringsäge auf dem umlaufenden Gehäuse eines
den Verschiebeweg des Vorschubschlittens begrenzt, Elektromotors läßt sich wieder eine momentfreie
da die Gesamtbauhöhe einer solchen Kreissäge aus Anordnung schaffen, aber das Ringblatt ist trotz
wirtschaftlichen und konstruktiven Gründen nicht 30 seines großen Außendurchmessers nur für geringe
beliebig vergrößert werden kann. - - Schnittiefen und wegen der hohen, nicht reduzier-
Bei einer anderen bekannten ähnlichen Anordnung baren Drehzahl nur im Warmsägebereich anwendist in teilweiser Erkenntnis dieser Sachverhalte ein bar. Außerdem umschließt auch hier der Rahmen Kreissägeblatt, das im Durchmesser größer ist als^- die Führungen des Vorschubschlittens, so daß sein der Abstand der beiden Säulen, vor diesen bzw. vor'35 Hub begrenzt ist.
dem einstückigen, die beiden Säulen vierseitig um- Der. Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
schließenden Rahmen angeordnet. Dadurch rufen Kreissäge zu schaffen, bei der das Kreissägeblatt im
nun aber die Schnittkräfte Kippmomente am Vor- Durchmesser größer sein kann als der Abstand der
schubschlitten hervor, zu deren Aufnahme der an Führungen des Vorschubschlittens, bei der der Werk-
den Säulen geführte Vorschubschlitten besonders 40 Stückdurchlaß bezüglich der Breite des Werkstückes
lange und kräftig dimensionierte Führungen auf- in Relation zum Durchmesser des· Kreissägeblattes
weist, wodurch der Schnittkrafthebel eine sehr 'un- voll ausgenützt werden kann, bei der der Hubweg
erwünschte Länge erhält, wodurch die Schnittkraft- des Vorschubschlittens so groß gewählt werden kann,
momente sehr groß werden. Die langen Führungen wie es der maximalen Schnittiefe in Relation zum des Vorschubschlittens engen nun bei einer bestimm- 45 Durchmesser des Kreissägeblattes entspricht, bei der
ten Bauhöhe der Säulen und bei der vierseitigen Um- der Schnittkrafthebel des Kreissägeblattes extrem
Schließung durch den Rahmen die Hublänge des kurz ist, um die Kippmomente kleinstmöglich zu
Schlittens ein, so daß nun doch wieder nur Werk- halten, und bei der der Rahmen bei niedrigst-
stücke mit einer verhältnismäßig geringen Dicke bzw. möglicher Bauhöhe und größtmöglichem Hub des mit verhältnismäßig kleinem Durchmesser gesägt 50 Vorschubschlittens extrem verwindungssteif ausge-
werden können. Auch steht die vor dem Kreissäge- bildet werden kann.
blatt auf seiner Achse angeordnete Riemenstufen- Mit der im nachstehenden Hauptanspruch fest-
scheibe von verhältnismäßig großem Durchmesser gelegten erfindungsgemäßen Lösung dieser Aufgabe
einer vollständigen Ausnützung des Kreissägeblattes ist es ermöglicht, einen einstückigen und, abgesehen bezüglich Schnittiefe entgegen. . 55 vom Werkstückdurchgang, kastenförmigen Rahmen
Bei einer weiteren bekannten Konstruktion (Warm- so auszubilden, daß sich die Führungen für den säge) ist das Kreissägeblatt als Ringsägeblatt auf dem vertikalen Vorschubschlitten an den einander zuGehäuse eines Elektromotors angebracht. Dabei läuft gekehrten Innenseiten einer Aussparung zwischen das Gehäuse mit dem Ringsägeblatt um, während den beiden Seitenteilen des Rahmens nahestmöglich der sonst übliche Rotor stillsteht, der in einem 60 an dessen Vorderseiten befinden und die die beiden vertikalen Vorschubschlitten beidseitig gehalten wird. Seitenteile des Rahmens verbindende Wandung sich Der Vorschubschlitten ist in einem kastenförmigen, hinter der Führungsbahn des Vorschubschlittens und ihn vierseitig umschließenden Gehäuse in Unterflur- sich über die ganze Höhe des Rahmens über dem anordnung geführt. Werkstückdurchgang erstreckend befindet, ohne den
Auch hier werden durch die Schnittkräfte keine 65 Hubweg des Vorschubschlittens nach oben zu beMomente auf das Gehäuse übertragen. Der Nachteil hindern.
dieser Konstruktion liegt aber darin, daß das Ring- Um den Vorschubschlitten sicher in seiner
sägeblatt wegen der Anordnung auf dem Gehäuse Führungsbahn zu halten und die an ihm angreifen-
den Kippmomente auf den Rahmen zu übertragen, ist in weiterer Ausbildung des Gegenstandes des Hauptanspruches die Aussparung für die Führungsbahnen nach vorn durch eine lösbare Führungsplatte über der Kreissägeblattlagerung bezüglich der hochsten Stellung des Vorschubschlittens eben mit der Vorderseite des Rahmens abgedeckt. Um auch die unteren Teile der Führungsbahn bei abwärts gehendem Vorschubschlitten abzudecken, kann die Führungsplatte außerdem seitlich der Kreissägeblattlagerung mit zwei Verlängerungen versehen sein. Das Kreissägeblatt selbst ist in nur für seinen freien Lauf notwendigem geringem Abstand vor der Vorderseite des Rahmens angeordnet, so daß sein Schnittkrafthebel bezüglich der Führungsbahn des Vorschub-Schlittens extrem kurz gehalten ist.
Durch diese anspruchsgemäße Ausbildung des einstückigen Rahmens wird erreicht, daß derselbe extrem verwindungssteif ausgebildet werden kann und daß, weil der Vorschubschlitten, durch keine oben befindlichen Rahmenteile behindert, die ganze Bauhöhe des Rahmens über dem Werkstückdurchgang durchfahren kann, die gesamte Bauhöhe des Rahmens trotzdem extrem niedrig gehalten werden kann.
Im folgenden ist die Erfindung an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Kreissäge; *
F i g. 2 ist eine Draufsicht auf die Kreissäge gemäß Fig.l;
F i g. 3 ist der Schnitt III-III nach F i g. 2.
In Fig. 1 ist ein einstückiger kastenförmiger^* Rahmen 1 mit einem Werkstückdurchgang 2 für das zu sägende Werkstück 3, das mittels Spannbacken 4 und 5 auf dem Werkstücktisch 6 festspannbar ist, dargestellt. Ein hier mit unsichtbaren Kanten angedeuteter Vorschubschlitten 7, an dessen Unterkante die Lagerung 8 für das Kreissägeblatt 9 vorgesehen ist, ist in einer vertikalen Aussparung 10 (s. F i g. 2) zwischen den Seitenteilen 1 α und 1 b des Rahmens 1 geführt, wobei die vertikale Aussparung
10 nach vorn durch eine lösbar angeordnete Führungsplatte 11 abgedeckt ist. Die Führungsplatte
11 weist seitlich der Kreissägeblattlagerung 8 zwei Verlängerungen 12 und 13 auf.
In F i g. 2 (Draufsicht auf F i g. 1) ist die Gestaltung der Aussparung 10 gezeigt. In ihr befinden sich an den Innenseiten der Rahmenseitenteile 1 α und 1 b seitliche Führungen 14 und 15, wobei eine nachstellbare Beilage 16 den Vorschubschlitten 7 spielfrei gegen seine Seitenführung 14 drückt. Hintere Schlittenführungen 17 und 18 korrespondieren mit der unter F i g. 1 angeführten Führungsplatte 11, wobei der Vorschubschlitten 7 durch nachstellbare Beilagen 19 und 20 spielfrei gegen die Führungsplatte 11 mit ihren Verlängerungen 12 und 13 (s. Fig. 1) gedrückt wird. Diese Führungsplatte 11 überträgt die auf den Vorschubschlitten 7 wirkenden Kippmomente auf den Rahmen 1, mit dessen Vorderseite 21 sie eben abschließt.
In F i g. 3 sind die verwindungssteife Gestaltung der die Seitenteile 1 α und 1 b des Rahmens 1 (s. F i g. 1 und 2) verbindenden Wandung 1 c sowie die Anordnung des Werkstücktisches 6 in Relation zum Werkstückdurchgang 2 und ferner die eine Verlängerung 12 der Führungsplatte 11 zu erkennen.
Aus den F i g. 2 und 3 ist ersichtlich, daß der Abstand des Kraftangriffspunktes am Kreissägeblatt 9 von den hinteren Führungsflächen 17 und 18 im wesentlichen durch die Dicke der Führungsplatte 11 bestimmt wird, weil das Kreissägeblatt 9 sehr nahe vor der Vorderseite 21 des Rahmens 1 angeordnet ist. Die entstehenden Momente sind also bei der erfindungsgemäßen Anordnung auf Grund der extrem kurzen Hebelarme sehr klein, so daß sie durch den in üblicher Weise kräftig verrippten Rahmen ohne Verformungs- und Schwingungserscheinung aufgenommen werden können.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Kreissäge, vorzugsweise zur Metallbearbeitung, mit einem einstückigen kastenförmigen Rahmen mit Werkstückdurchgang und einem zwischen seinen Seitenteilen vertikal geführten Vorschubschlitten für das an seiner Unterseite außerhalb und dicht am Rahmen gelagerte Kreissägeblatt, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung (1 c) der beiden Seitenteile (1 a und 1 b) hinter der Aussparung (10) der Schlittenführung über ihrer ganzen vertikalen Höhe ab Werkstückdurchgang (2) angeordnet ist.
2. Kreissäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn des Vorschubschlittens (7) nach vorn eben mit der Vorderseite (21) des Rahmens (1) oberhalb der Kreissägeblattlagerung (8) bezüglich der höchstmöglichen Stellung des Vorschubschlittens (7) durch eine lösbare Führungsplatte (11) abgedeckt ist.
3. Kreissäge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsplatte (11) seitlich der Kreissägeblattlagerung (8) nach unten gerichtet zwei Verlängerungen (12 und 13) aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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