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DE1526740A1 - Vergaser mit Startklappe und Nocken fuer beschleunigten Langsamlauf - Google Patents

Vergaser mit Startklappe und Nocken fuer beschleunigten Langsamlauf

Info

Publication number
DE1526740A1
DE1526740A1 DE19661526740 DE1526740A DE1526740A1 DE 1526740 A1 DE1526740 A1 DE 1526740A1 DE 19661526740 DE19661526740 DE 19661526740 DE 1526740 A DE1526740 A DE 1526740A DE 1526740 A1 DE1526740 A1 DE 1526740A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flap
cam
lever
carburetor
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661526740
Other languages
English (en)
Inventor
Mennesson Andre Louis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Societe Industrielle de Brevets et dEtudes SIBE
Original Assignee
Societe Industrielle de Brevets et dEtudes SIBE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Societe Industrielle de Brevets et dEtudes SIBE filed Critical Societe Industrielle de Brevets et dEtudes SIBE
Publication of DE1526740A1 publication Critical patent/DE1526740A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M1/00Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures
    • F02M1/08Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures the means to facilitate starting or idling becoming operative or inoperative automatically
    • F02M1/10Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures the means to facilitate starting or idling becoming operative or inoperative automatically dependent on engine temperature, e.g. having thermostat

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Means For Warming Up And Starting Carburetors (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)
  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Description

4081-65 SOOIEiI IiJDUSTHIEIlE DE BREVETS ET D1ETUDES S.I.B.E.
Vergaser mit Startklappe und Nocken für beschleunigten Xiangsamlauf .
Prioritäts Frankreich, vom 18. März 1965
Die Erfindung betrifft die Vergaser, welche
vor einer von dem Pahrer betätigten Drehklappe eine Startklappe besitzen, auf deren Achse ein Hocken fur den beschleunigten Iiangsamlauf angebracht ist, wobei eine mechanische Verbindung zwischen diesem Hocken und der Drehklappe vorgesehen ist, um diese letztere etwas zu offnen, wenn die Startklappe wenigstens teilweise geschlossen ist· Von derartigen Vergasern betrifft die Erfindung insbesondere, wenn, auch nicht aussohliesslioh, solche fur Kraftfahrzeuge. 9 OS 8 8 37 0 6 3 4
Bekanntlich ist in einem derartigen Tergase? das System zum Auespritzen des Brennstoffs zwisehen der drehklappe und der Startklappe angeordnet, und die Sohliessung derselben zum Anlassen und fur den Betrieb des kalten Motors vergrossert den auf das Spritzsystem wirkenden Unterdruck und somit die Brennstofflieferunge Sowohl bei der Handbetätigung als auoh bei automatischer Betätigung dieser Startklappe muss gleichzeitig mit der VergrHsserung der Brennstofflieferung eine Vergrosserung der angesaugten Luftmenge erfolgen» was durch den Hocken fur den beschleunigten Langsamlauf und die genannte mechanische Verbindung erreicht wird·
Sie bisher bekannten mechanischen Verbindungen besitzen den Nachteil» dass sie Yerhaltnismassig -verwickelt sind und im allgemeinen Umlenkungen mit Achsen und Gelenken erfordern, so dass das sich addierende Spiel in diesen Gelenken nach einer mehr oder weniger langen Benutzungedauer des Vergasers nicht mehr gestattet, die Drehklappe mit der gewünschten Genauigkeit zu offnen.
Die Erfindung bezweckt, derartig© Vergaser so auszubilden, dass sie besser als "bisher den verschiedenen Erfordernissen der Praxis entsprechen und insbesondere dank einer einfachen mechanischen Verbindung den obigen !achteilen absmhelfen. >
Hierfür ist der erfindungsgemSsse Vergaser dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Verbindung duroh einen geradlinigen gleitenden Stab gebildet wird, dessen eines Ende sich an dem Hooken abstutzt, wahrend das andere als Anschlag zur Begrenzung des kleinsten öffnungswinkela der Dreh- -.v " 80 908 3/063 4
..-..-■ ORJGfNALlNSPHCTEO
- 3 - 15267AO
klappe dient·
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielahalber erläutert.
flg. 1, 2 und 3 zeigen einen erfindungagemas-β·η Ysrg&etr in Seitenansicht, z.T. im Schnitt längs der Linie 1-1 der fig· 2, bsw. in einem lotrechten Schnitt länge der Linie XI-IX der fig· If baw* in eines waagerechten Schnitt längs der iinie XII-IIX der fig» 2.
Fig* 4, 5 und 6 zeigen je eine Auaführungsab-
Wandlung einer Einselheit der Fig. 2.
Bas dargestellte Beispiel sseigt die Anwendung der Erfindung auf einen Fallstromvergaser für Kraftfahrzeuge.
Der Vergaser ist im ganzen beliebig ausgebildet, a.B» in der in fig. 1 bis 3 dargestellten Weise.
Br enthalt einen Hauptkanal 1, welcher mit einem an einer Achse 3 befestigten Hauptdrosselorgan (oder Drehklappe)'2 versehen ist. An dieser Achse ist ein Hebel 4 befestigt, welcher mit der Beschleunigungssteuerung z.B. mittels eines Kugelkopfs 4a verbunden ist.
Sie Startvorrichtung des Vergasers wird durch
eine in dem Kanal t vor der Drehklappe 2 angeordnete Startklappe 5 gebildet, welche auf einer Achse 6 sitzt, an welcher ein Hebel 7 befestigt ist. Dieser Hebel ist im allgemeinen durch einen Lenker 8 mit einem in einem Zylinder 9a verschieblichen Kolben 9 verbunden· Innerhalb dieses Zylinders grenst der Kolben 9 einen Baum 10 ab, welcher durch einen Kanal tOa mit einer hinter dem Drosselorgan 2 liegenden Zone des Hauptkanals 1 verbunden ist.
., . ,, 909883/0634
Bei der dargestellten Ausführung ist die
Aohse 6 der Startklappe 5 in einem Hing 11 drehbar gelagert, welcher in die Masse des Vergasers eingesetzt und mit einer Schulter 11a versehen ist. Auf diesem ling ist ein zwischen der Schulter 11a und dem Körper des Vergasers angeordneter Nocken 12 drehbar, so dass die Drehachse des Nockens mit der der Startklappe 5 zusammenfällt.
Erfindungsgemass ist nun zwischen dem Nocken
12 und der Drehklappe 2 eine mechanische Verbindung ausgebildet, •welche durch einen geradlinigen gleitenden Stab 13 gebildet wird, dessen eines Ende 13a sich an dein Nocken 12 abstützt, während das andere Ende 13b als Anschlag zur Begrenzung des kleinsten öffnungswinkels der Drehklappe 2 dient« Zur Führung des Stabes 13 genügt es, in dem Körper des Vergasers einen geradlinigen Durchlass 40 vorzusehen, durch welchen der Stab mit Gleitsitz tritt. Damit das Ende 13b als Anschlag.--für die Drehklappe 2 dienen kann, wirkt es mit dem Ende 14a eines Hebels 14 zusammen, welcher an dem Körper des Vergasers lose drehbar P ist, und dessen anderes Ende 14b mit einer von dem Hebel 4 getragenen Schraube 15 für den Iiangsamlauf zusammenwirkt. Gemäss einer zweckmässigen Ausbildung ist der Hebel 14 lose auf der Achse 3 drehbar, an welcher der Hebel 4 befestigt ist, wobei auf der Achse 3 ein Ring 41 zur Aufnahme des Hebels 14 angebracht werden lcann.
""'■; Die Verschwenkung des Hebels 14 wird im Gegenunrzeigersinh (Fig* 1) durch die Berührung seines Endes 14a mit dem Ende 13b des Stabes 13 und in dem anderen Sinn durch die BerÄruhg-"des gieichen indes 14a mit "einem festen Anschlag 16 begrenz^ 9 3 g 3 ) Q ß 3 k ■■ ^^ '
Der Hocken 12 weist an der von dem Ende 13a
des Stabes 13 berührten Stelle eine Kurvenbahn 12a auf, welche bei Handbetätigung des Nockens 12 (Fig. 1 bis 3) kontinuierlich verläuft, oder eine stufenförmige Kurvenbahn 12b, wenn der Nocken 12 automatisch durch einen Bimetallstreifen o.dgl. betätigt wird (Mg. 4).Schliesslich wird der Stab 13 ständig nach unten, d.h. in Richtung auf das Ende 14a des Hebels 14 durch eine Jeder 17 gezogen, welche bei der dargestellten Ausführung eine den Stab 13 umgebende Schraubenfeder ist, welche sich oben an dem Körper des Vergasers und unten an einer gegenüber dem Stab 13 festliegenden lochscheibe 18 abstützt.
Bei der Ausführung der Fig. 1 bis 3 wird der Nocken 12 von Hand betätigt und wirkt auf die Startklappe 5 über eine Feder, welche diese Startklappe entgegen der Wirkung des durch den Kanal 1 strömenden luftstroms zu schliessen sucht. Hierfür ist ein Betätigungshebel 19 vorgesehen, welcher auf einer mit der Achse 6 der Startklappe 5 in einer Flucht liegenden Achse 20 befestigt ist. Auf dieser Achse 20 ist ein zweiter Hebel 21 befestigt, dessen eines parallel zu der Achse umgebogenes Ende- praktisch ohne Spiel in eine in dem oberen Teil des Nockens 12 vorgesehene Ausnehmung eingreift (siehe insbes. Fig. 1). Ferner trägt der Nocken 12 einen Stift 22, welcher mit einer in dem Hebel 7 ausgebildeten Schulter 23 in Berührung kommen kann, wenn der Hebel im Gegenuhrzeigersinn (Fig. 1)angetrieben wird. Schliesslich sind der Nocken 12 und der Hebel 7 durch eine Feder 24 verbunden, welche ständig die Schulter 2T von dem Stift 22 zu entfernen und die Klappe 5 zu schliessen sucht.
Die" Arbeitsweise der Ausführung der Fig. 1
909883/063; bis 3 Ist ,folgende ί
Zur Ermöglichung der Inbetriebsetzung des kalten Motors verdreht man den Hebel 19 und somit den Hebel 21· im Uhrzeigersinn (gemäss Fig. t), was die Schliessung der Startklappe 5 durch VergrJSsserung der Spannung der Feder 24 bewirkt. Der Hebel 21 verdreht den Hocken 12, dessen kontinuierliche Kurvenbahn 12a unter dem sie berührenden Ende 13a des Stabes 13 gleitet. Dieser wird nach unten gedrückt, wodurch der Hebel 14 um einen begrenzten Winkel im Uhrzeigersinn (gemäss Fig. 1) verdreht wird. Infolge der Berührung der Schraube 15 mit dem Ende 14b des Hebels 14 hat die Drehung desselben die der Achse 3 und der Drehklappe 2 im Uhrzeigersinn (gemäss Fig.1) zur Folge. Diese Wirkung erfolgt entgegen der Wirkung der nicht dargestellten Rückholfeder der Beschleunigungssteuerung, welche ständig die Drehklappe 2 zu schliessen sucht. Der Fahrer kann jedoch durch Betätigung des Hebels 19 die Wirkung dieser Rückholfeder leicht überwinden.
Infolgedessen erhält man für jede Stellung
der teilweisen oder vollständigen Schliessung der Startklappe 5 eine Öffnungsstellung der Drehklappe 2 unter Ausgang von der kleinsten öffnung für den Langsamlauf. Die Kurvenbahn 12a ist so ausgebildet, dass, wenn die Startklappe 5 voll offen ist, der Stab 13 seine höchste Stellung einnimmt, so dass sich das Ende 14b des Hebels 14 in der tiefsten Stellung befindet, was die Einstellung der kleinsten öffnung der Drehkla^e 2 mittels der Schraube 15 ermöglicht.
Wenn die Startklappe 5 geschlossen ist und
sich die Drehklappe 2 in der oben angegebenen Stellung für den beschleunigten iangsamlauf befindet, wird der Anlasser betätigt. ider liltor abgesprungen ist, vorstellt der sich, in dem
909 8 8.37 0 6 3%
- BAD OBiGiNAL
Kanal 1 hinter der Drehklappe 2 ausbildende und auf die Kammer 10 übertragene Unterdruck den Kolben 9 nach der rechten Seite der Pig. 1· Hierdurch wird der Hebel 7 Im Gegenuhrzeigersinn entgegen der Wirkung der Feder 24 verschwenkt und öffnet die Startklappe 5 bis zu einer Stellung, welche durch die Herstellung der Berührung zwischen der Schulter 23 und dem Stift 22 des Nockens 12 begrenzt wird, welcher durch den mit dem Hebel 19 fest verbundenen Hebel 21 festgehalten wird. Diese teilweise öffnung der Startklappe 5 bewirkt eine Verarmung des Gemische, sobald der Motor angesprungen ist, was diesem ermöglicht, ohne übermässigen Gehalt des in den Kanal 1 eingeführten Gemischs richtig zu arbeiten»
Wenn mart den Hebel 19 stetig von der Startstellung aus bis in die Stellung der AuBserbetriebsetzung der Startklappe 5 dreht, nimmt er den Nocken 12 im Gegenuhrzeifteroinn (gemäss Fig. 1) mit, was nicht nur eine zusätzliche Öffnung der Startklappe 5 bewirkt, sondern auch dem Stab 13 gestattet, entgegen der Wirkung der Feder 17 unter der Einwirkung der nicht dargestellten Rückholfeder der Beschleunigungssteuerung nach unten zu gleiten, wodurch schliesslich die Öffnung der Drehklappe 2 stetig etwas verringert wird. Am Ende des Torgangs, wenn die Utartklappe 5 voll offen ist und der Hebel 19 seine äusserste der Ausserbetriebsetzung der Startvorrichtung entsprechend« Winkelstellung einnimmt, nimmt der Stab 13 seine höchst« Stellung ein, während die Drehklappe 2 ihre normale Ijangsaanlauf et ellung wieder einnimmt.
Die Verbindung durch den gleitenden Stab 13 zwischen. &«m locken 12 und dem Hebel 14 bietet den Vorteil, dass sie kein Gelenk oder Zwischenglied enthält, welches sich
4-
abnutzen und Spiel annehmen kann, wodurch die Einstellung des Langsamiaufs durch eine Änderung der Öffnung der Drehklappe 2 verändert würde, wie dies bei den bisher bekannten mechanischen Verbindungen der Pail ist.
Die erfindungsgemässe unter Bezugnahme auf
Fig. 1 bis 3 beschriebene Verbindung kann auch ohne wesentliche Abänderung bei einem Vergaser angewandt werden, dessen Startklarape 5 automatisch in funktion der Temperatur eines Teils des Motors betätigt wird. Hierfür ist der Plansch 25,welcher das die Hebel 7 und 21 und den Hocken 12 enthaltende Gehäuse schließt und die Achse 20 hält, durch einen Plansch ersetzt, welcher die Heizeinrichtungen aufnehmen und eine thermostatische Betätigungsvorrichtung schützen kann.
In Pig. 4 ist beispielshalber eine erste Lösung dargestellt, bei welcher die Heizeinrichtungen durch einen Luftstrom gebildet werden, welchetfdurch Wärmeaustausch mit den Auspuffgasen des Motors erwärmt wird. Hierfür istder Plansch 25 der Pig. 2 durch einen Plansch 26 ersetzt, welcher eine Bimetallspirale 28 trägt, deren inneres Ende festliegt, während ihr £ äusseres freies Ende 28a mit dem oberen Ende 27a eines Hebels 27 zusammenwirkt, welcher die gleiche Aufgabe wie der Hebel 7 der Pig. 1 und 2 erfüllt und somit an der Achse 6 der Startklappe 5 befestigt ist. Der wie vorher auf dem Ring 11 lose drehbare Nocken 12 wird durch eine Feder 29 betätigt, welche vorzugsweise durch eine Bimetallspirale gebildet wird. Der zentrale Teil dieser Feder kann z.£. an dem Ring 11 befestigt sein, wahrend ihr äusseres freies Ende mit einem an dem Nocken 12 befestigten Pinger 30 zusammenwirkt.
Da die Peder 29 zu schwach ist, um sich der
,; 909883/OG3A
Wirkung der Rückholfeder der Beschleunigungs.steuer.uag· zu widersetzen, ist die kontinuierliche Kurvenbahn 12a des Nockens 12 der Fig· 1; bis 3 durch eine stufenförmige Kurvenbahn 121» ersetzt, so dass eine nach oben gerichtete Rückwirkung des Stabes 13 den Hocken nicht verdrehen kann. Die Bimetallspirale 28 und ggfs. die Bimetallspirale 29 werden durch diesen warmen luftstrom erwärmt, welcher in einem Rohr 31 den flansch 26 durchströmt·
Die Ausführungsabwandlung der Fig. 4- arbeitet f olgendermassen:
Vor dem Anwerfen des kalten Motors betätigt
der Fahrer zeitweilig die Beschleunigungssteuerung so, dass sich der Stab 13 unter der Wirkung der Feder 17 nach unten bewegen kann, wodurch die Stuf en der dem Nocken 12 angehör enden Kurvenbahn 12b freigegeben werden. Der Hocken nimmt dann die der Umgebungstemperatur entsprechende Stellung ein, welche ihm durch die Bimetallspirale 29 gegeben wird. Die ebenfalls der Umgebungstemperatur ausgesetzte Bimetallfeder 28 bewirkt die Schliessung der StartklaBpe 5, indem sie auf diese durch Einwirkung ihres Endes 28a auf das Έηαβ 2?a des Hebels 2? ein von dieser !!temperatur abhängendes Moment* ausübt.
Sobald der Motor angesprungen ist, ist die
Arbeitsweise die gleiche wie in Fig. 1 bis 3* abgesehen davon, dass der Fahrer die Drehklappe 2 nach Maßgabe der Erwärmung des Motors offnen.muss» um den Nocken 12 freizugeben und ihm zu gestatten* jedesmal die ihm durch die Bimetallfeder 29 erteilte Stellung einzunehmen*
Die Ausfuhrungsabwandlung der Fig. 5 unterscheidet sieh von der der Fig., 4 nur durch die Benutzung des Kühlwassers des Motors als Mittel zur Sr^&mung einerBimetaii-
feder 32, welche der mit 28- in Big· 4 bezeichneten." entspricht und somit mit dem Ende 27a des Hebels 27 zusammenwirkt· Der Flansch 26 der Fig. 4 ist durch einen Flansch 35 ersetzt, auf welchen eine hohle Kappe 54 aufgesetzt ist, welche mit Kanälen 55 zur Zufuhr und Abfuhr des Kühlwassers des Motors versehen ist, .
Bei der Ausführungsabwandlung der Fig. 6
wird die Bimetallfeder 28, welche mit der der Fig. 4 identisch ist, durch einen elektrischen Widerstand 56 erwärmt, welcher in einem den Flansch 26 der Fig. 4 ersetzenden Flansch 57 untergebracht ist. Der Speisekreis des Widerstands 56 ist so ausgebildet, dass er gleichzeitig mit dem Zündkreis des Motors unter Spannung gesetzt wird*
Die drei in Fig. 4 bis 6 dargestellten Ausführung sabwandlungen sollen im wesentlichen nur zeigen, dass die Möglichkeit besteht, ohne wesentlich© JLbäiiderungen die erfindungsgeiaasse mechanische Verbindung entweder mit einer handbetätigten Startklappe oder mit einer automatisch in Funktion der Temperatur eines Seils des Motors betätigten Startklappe zu kombinieren»

Claims (5)

  1. - 11 - 152674Ό
    . ^a^ !Patentansprüche
    1·) Vergaser mit einer stromaufwärts von einer von dem !fahrer betätigten Drehklappe angeordneten Startklappe, auf deren Achse ein Nocken für den beschleunigten langsamlauf angebracht ist, wobei eine mechanische Verbindung zwischen diesem Hocken und der Drehklappe vorgesehen ist, um diese letztere etwas zu offnen, wenn die Startklappe wenigstens teilweise geschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Verbindung durch einen geradlinigen gleitenden Stab (13) gebildet wird, dessen eines Ende (13a) sich an dem Nocken (12) abstützt, während sein anderes Ende (13b_) als Anschlag zur Begrenzung des kleinsten öffnungswinkels der Drehklappe (2) dient«
  2. 2.) Vergaser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Achse (3) der Drehklappe (2) nebeneinander ein an dieser Achse (3) befestigter, mit der Beschleunigungssteuerung verbundener erster Hebel (H) und ein zweiter Hebel
    (14) angeordnet sind, welcher auf dieser Achse (3) lose drehbar ist und durch Anschlagen mit einer von dem ersten Hebel (4) getragenen Schraube'(15) zur Einstellung des Langsamlaufs zusammenwirkt, wobei das zweite Ende (13b) des geradlinigen gleitenden Stabes (13) durch Anschlagen mit dem zweiten Hebel (14) zusammenwirkt. ..
  3. 3·) Vergaser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
    gekennzeichnet, dass der geradlinige Stab (13) in einem in dem Körper des Vergasers ausgebildeten Durchlass (40) geführt ist und unter der Wirkung einer Feder (17) steht, welche ihn in dem
    ;-,.;■ 909883/QB^f ÖAD ORIGINAL
    ihn von dem Nocken (12) für den beschleunigten Langsamlauf ent-; fernenden Sinn zu verschieben sucht. ■
  4. 4.) Vergaser nach einem der Ansprüche 1 bis,3»
    dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken (12) für den beschleunigten Langsamlauf auf der Achse (6) der Startklappe (5) lose drehbar ist«
  5. 5.) Tergaser nach Anspruch 4 mit handbetätigter Startklappe, dadurch gekennzeichnet, dass die Handbetätigung (19» 20) zwangsläufig auf den Nocken (12) für beschleunigten Langsamläuf wirkt, welcher durch eine Feder (24) mit einem Hebel (7) verbunden ist, welcher an der Startklappe (5) befestigt und vorzugsweise mit einem System veränderlichen ToIumens (9, 10) verbunden ist, welches auf den indem Hauptkanal (1) des Vergasers stromabwärts von der Drehklappe (2) herrschenden Unterdruck anspricht (Pig· Ibis 3)·
    6«) Tergaser nach Anspruch 4, bei welchem
    die Startklappe durch eine auf die Temperatur eines feile des Motors ansprechende automatische Steuerung betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken (12) für beschleunigten Langsamlauf durch eine Bimetallfeder (28 oder 32) betätigt wird, und dass der Nocken (12) mit dem gleitenden Stab (13) durch eine stufenförmige Kurbenbahn (12b) zusammenwirkt.
    9098 83/06
    Leersei te
DE19661526740 1965-03-18 1966-03-02 Vergaser mit Startklappe und Nocken fuer beschleunigten Langsamlauf Pending DE1526740A1 (de)

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