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DE1524365C - Abtastanordnung zum Erkennen eines kontinuierliche Linienelemente aufweisenden Schnftzeichens - Google Patents

Abtastanordnung zum Erkennen eines kontinuierliche Linienelemente aufweisenden Schnftzeichens

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Publication number
DE1524365C
DE1524365C DE19661524365 DE1524365A DE1524365C DE 1524365 C DE1524365 C DE 1524365C DE 19661524365 DE19661524365 DE 19661524365 DE 1524365 A DE1524365 A DE 1524365A DE 1524365 C DE1524365 C DE 1524365C
Authority
DE
Germany
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scanning
line element
voltage
signal
control device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19661524365
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English (en)
Other versions
DE1524365B2 (de
DE1524365A1 (de
Inventor
Hideya Dipl Ing Kawasaki Nishioka (Japan)
Original Assignee
Fujitsu Ltd, Kawasaki, Kanagawa (Japan)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fujitsu Ltd, Kawasaki, Kanagawa (Japan) filed Critical Fujitsu Ltd, Kawasaki, Kanagawa (Japan)
Publication of DE1524365A1 publication Critical patent/DE1524365A1/de
Publication of DE1524365B2 publication Critical patent/DE1524365B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1524365C publication Critical patent/DE1524365C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Abtastanordnung zum Erkennen eines kontinuierliche Linienelemente aufweisenden Schriftzeichens mit einem Abtaster zum Abtasten eines Linienelements des zu erkennenden Zeichens, mit einer zyklisch arbeitenden Abtaststeuereinrichtung zur Erzeugung eines schleifenförmigen Abtastweges mit einer größeren Breite, als sie das Linienelement aufweist, so daß jede einzelne Abtastschleife über gegenüberliegende Kanten des Linienelements läuft, wobei der Abtaster sich in zeitlichem Abstand ergebende Schwarz- und Weißpegelsignale erzeugt, und mit einer mit der Abtaststeuereinrichtung verbundenen Nachlaufsteuereinrichtung zur Verschiebung des schleifenförmigen Abtastweges längs der Richtung des Linienelements.
Eine bekannte Abtastanordnung (deutsche Auslegeschrift 1 175 471) besitzt eine Kathodenstrahlröhre mit den dazugehörigen Ablenkschaltungen zum Ablenken des dem Linienzug des zu erkennenden Schriftzeichens nachzuführenden Kathodenstrahls in eine x- und y-Richtung, einen Generator zur Erzeugung von Sinus- und Cosinusspannungen, die zur Bildung einer Kreisbahn des Kathodenstrahls den x- und y-Äblenkspannungen überlagert werden, einen lichtelektrischen Wandler, der bei einer Durchschneidung des nachzufahrenden Linienzugs durch die Kreisbahn des Kathodenstrahls Schnittpunktimpulse erzeugt, und einen Schaltkreis zur Zuführung von Regelgrößen an die Ablenkschaltungen der Kathodenstrahlröhre, um den Mittelpunkt der Kreisbahn des Kathodenstrahls dem nachzufahrenden Linienzug entlangzuführen. Zur Feststellung der Richtung eines Linienzugs des Schriftzeichens ist ein Kreis mit Toren und nachgeschalteten Speichern vorgesehen. Jedem Quadranten des Koordinatensystems, auf das die Abtastung bezogen wird, ist ein Tor zugeordnet. Ein von einem Schnittpunktimpuls abgeleiteter Impuls wird allen Toren angeboten, von denen aber jeweils nur eines, und zwar dann geöffnet wird, wenn der betreffende Quadrant vom Abtaststrahl durchlaufen wird. Bei dieser bekannten Anordnung erfolgt somit die Festlegung der Richtung eines Linienzugs nur grob durch die Angabe des Quadranten im Koordinatensystem.
Es ist auch bekannt (IBM Journal of Research and Development, Januar 1963, S. 14 bis 21), die Zeichenerkennung durch Feststellung einer Reihe von Formelelementen auszuführen.
Bei weiteren bekannten Verfahren und Vorrichtungen zum Abtasten von Kurvenzügen und zur Erkennung der durch die abgetasteten Kurvenzüge wiedergegebenen Informationen (USA.-Patentschriften 2 980 332, 2 986 643, 2994 779) werden Analogrechner vorgesehen, welche die Differenz der kartesischen Koordinaten berechnen, die erforderlich sind, um den Abtastlichtpunkt der Kathodenstrahlröhre von einem Kurvenpunkt zum nächsten zu bewegen.
Schließlich ist eine Schaltungsanordnung zur Zei-
35, chenerkennung bekannt (französische Patentschrift 1 312 707), bei der Augenblicksspannungswerte eines Suchkreisgenerators beim Überschreiten einer Kurvenzugkante durch den Abtastlichtpunkt zu den Ablenkspannungen einer Kathodenstrahlröhre ad-
diert werden, um den Mittelpunkt des vom Kathodenstrahl beschriebenen Suchkreises entlang dem abzutastenden Kurvenzug zu bewegen. Dabei ist der Radius des Abtastsuchkreises kleiner als die Breite des abzutastenden Lihienelements.
45. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abtastanordnung der eingangs angegebenen Art zu schaffen, die auf einfache Weise ein einziges lageinvariantes Kriterium zur Erkennung des abgetasteten Schriftzeichens liefert. Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, daß die Nachlaufsteuereinrichtung eine mit dem Abtaster verbundene Einheit enthält, die bis zu vier den Kanten des Linienelements entsprechende Signale während jedes Abtastzyklus bildet und entsprechende vier Spannungen erzeugt, die für die Intervalle der Zeiten kennzeichnend sind, die vom Startzeitpunkt jedes Abtastzyklus bis zum Auftreten der jeweiligen Kantenschnittpunktsignale ' verstreichen, daß sie ferner einen Spannungsaddier- und -dividierkreis enthält, der mit der Einheit verbunden ist und eine erste Größe bildet, die proportional einem Viertel der Summe der vier Spannungen ist, und daß sie weiterhin eine Schaltungseinrichtung
zum Bilden einer zweiten Größe entsprechend -~-
und eine Schaltungseinrichtung zum Addieren der ersten und zweiten Größe enthält, deren Ausgangssignal für den absoluten Neigungswinkel des Linienelements kennzeichnend ist.
Durch diese erfindungsgemäße Ausbildung ist eine Abtastanordnung mit geringem Aufwand zu erstellen, da als einziges Erkennungskriterium der den Neigungswinkeln des abgetasteten Linienelements entsprechende Spannungsvorlauf dient, d. h., mit Hilfe dieses einfachen Erkennungskriteriums allein ist eine sichere und von einer Schräglage unabhängige Erkennung des abgetasteten Schriftzeichens möglich.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung beispielhaft beschrieben, in der zeigt
F i g. 1 Darstellungen zur Erläuterung der Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Abtastanordnung,
F i g. 2 Darstellungen der Kennlinien des Neigungswinkels der Zahlen in Abhängigkeit von der Zeit bei der erfindungsgemäßen Abtastanordnung und
F i g. 3, 4 und 5 Schaltbilder eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Abtastanordnung.
F i g. 1 zeigt ein Beispiel des Abtastens der Zahl 2, wobei die Schraffuren die bedruckte Zone des Linienelements angeben. Die Abtastung erfolgt mit konstanter Umfangsgeschwindigkeit längs eines Kreises 10', wobei der Durchmesser des Kreises größer als die Breite des Linienelementes ist. Die Zeit, die erforderlich ist, um nach Beginn der Abtastung die Punkte Γ, 2\ 3' und 4' des Linienelementes zu erreichen, wird jeweils ermittelt und dazu verwendet, die Neigung der beiden Kanten des Linienelements zu bestimmen. Der Mittelpunkt des Abtastkreises wird so geregelt, daß er sich parallel zu den beiden Kanten des Linienelements bewegt. Die Abtastung kann mit einer Anordnung erfolgen, bei der, wie in einer bekannten Fernsehaufnahmeröhre, photoelektrische Elemente auf einer ebenen, lichtempfindlichen Oberfläche angeordnet sind und mit einem Elektronenstrahl abgetastet werden. In diesem Falle wird die kreisförmige Abtastung durch entsprechende Ablenkung des Elektronenstrahls erreicht. Solange der bedruckte Teil des Linienelementes abgetastet und der Strahl auf die entsprechende Stelle der lichtempfindlichen Oberfläche projiziert wird, wird ein Schwarzpegelsignal erzeugt. Wenn der unbedruckte Teil abgetastet wird, wird ein Weißpegelsignal abgegeben. In F i g. 1 b ist die Abtastperiöde, d. h. die zum einmaligen Abtasten des Umfangs erforderliche Zeit, mit T, die Zeit bis zum Erreichen des ersten Punktes Γ des Linienelements vom Punkt O', dem Startpunkt, aus mit tu die insgesamt bis zum Erreichen des Punkts T verstrichene Zeit mit f2, die Zeit, die zum Abtasten vom Punkt O' bis zum Punkt 3' des Linienelements benötigt wird, mit i3 und die zum Erreichen des Punktes 4' des Linienelements vom Punkt Ö' aus benötigte Zeit mit t4 bezeichnet. Den Zeiten ij undIt4 entsprechen Winkel 6>t bzw. 6>4 gemäß Fig. la, und es bestehen die folgenden Beziehungen:
20 = 2π
(D
Wenn beide Kanten des Linienelements als parallel angenommen werden, wird zum Bewegen des Mittelpunkts des Abtastkreises parallel zu beiden Kanten des Linienelements, wie aus Fig. la ersichtlich, der Ablenkwinkel des Abtaststrahls so gesteuert, daß der Mittelpunkt des Abtastkreises in Richtung des Winkels 6>s oder 6>s, läuft, der aus tu t4 oder t2, t3 nach der folgenden Formel (2a) oder (2b) bestimmt wird:
0s =
+ Q4
05 =.-
02+03
05 = 4 T = 2T n * T
05' =
0! + Θ4
0, + 0,
05-=
01 + 02 + 03 + 04
h T
+ ί3
k T
k + + is H
k
+ Ϊ4
h T
+ is
h Γ
k + + h -
l· t4
71 - τ
(2a)
(2a)
(2b)
Falls das Linienelement nicht gerade, sondern gebogen ist, ändert sich Θ5 oder Θ5, allmählich entsprechend der Bewegung des Mittelpunktes des Abtastkreises. Entsprechend dieser Änderung läuft der Abtaststrahl über beide Kanten des Linienelements.
F i g. 2 zeigt die Kennlinien der Zahlen 0 bis 9 für die Änderungen von Θ5 in Abhängigkeit von der Zeit, wenn die Abtastung mit konstanter Geschwindigkeit vom Ende des Schriftzeichens aus durchgeführt wird. Dabei wird ein bogenförmiges Linienelement einer
Zahl durch eine gerade Linie mit einer bestimmten Neigung wiedergegeben, während ein gerades Linienelement der Zahl durch eine gerade Linie parallel zur Zeitachse t wiedergegeben wird. Die zeitliche Änderung des Winkels 6>5 zeigt einen analogen Spannungsverlauf, der für die betreffende Zahl eindeutig ist.
Falls das Schriftzeichen gegen die Normallage geneigt ist, wird das analoge Muster von 6>5, wie in F i g. 2 für die Zahlen 1, 2 und 3 mit unterbrochenen Linien dargestellt, lediglich um die Neigung Δ Θ parallel verschoben, so daß der normale Startpunkt für die Abtastung verändert wird (im Falle der Zahl 1 gemäß F i g. 2 auf 90°).
Wenn nur der Relativwert von Θ5 betrachtet wird, ergibt sich überhaupt kein Unterschied. Selbst in dem extremen Falle einer umgedrehten Zahl kann diese erkannt werden. Eine vertikale Verschiebung hat überhaupt keinen Einfluß.
Zur Umwandlung des Spannungsverlaufs von G5 in eine Digitalspannung wird die einem geraden Linienelement entsprechende Spannung ermittelt und die Differenz zur Spannung zu Beginn des Abtastens festgestellt. Diese Spannungsdifferenz wird auf einen Analog-Digital-Wandler gegeben. Für ein bogenförmiges Linienelement wird die Rechteckschwingung, die durch Differenzieren der. Θ5 entsprechenden Spannung erhalten wird, ebenfalls auf den Analog-Digital-Wandler gegeben.
Die bisherigen Erläuterungen betreffen das Wiedererkennen von perfekt gedruckten Schriftzeichen. Bei tatsächlichem Druck ist jedoch die Breite des bedruckten Teils auf Grund der Ungleichförmigkeit der Farbgebung nicht gleich. Auch ist es möglich, daß die beiden Kanten eines Linienelements nicht parallel laufen. Manchmal kann sogar ein Teil des gedruckten Schriftzeichens durch schlechten Kontrast der Druckfarbe fehlen.
Zur Erkennung solcher fehlerhaft gedruckten Schriftzeichen soll der Durchmesser des Abtastkreises so eingestellt werden, daß die Breite der bedruckten Teile so weit wie möglich überschritten wird, wodurch der Einfluß einer Änderung der Breite des gedruckten Schriftzeichens herabgesetzt wird. Es ist dabei erforderlich, den Abtastdurchmesser dann zu vergrößern, wenn eine solche Änderung eintritt, um festzustellen, ob diese Änderung einem fehlenden Teil oder einer Kante des Schriftzeichens entspricht.
Gemäß F i g. 3 ist das Schriftzeichen auf ein Blatt 1 gedruckt. Mit 2 ist eine Lichtquelle bezeichnet, mit 3 eine Abbidlungsoptik, mit 4 ein optisch-elektrischer Abtaster, mit 5 ein Grob-Abtastsignal-Generator, mit 6 eine Nachlaufsteuereinrichtung, mit 7 eine Identifiziereinrichtung, mit 8 der Abtast-Ausgang, mit 9 eine Horizontalablenkeinrichtung und mit 10 eine Vertikalablenkeinrichtung. Das Schriftzeichen wird mit der Lichtquelle 2 beleuchtet und das reflektierte Licht läuft durch die Optik 3, so daß auf der lichtempfindlichen Fläche des Abtasters 4 ein Bild erzeugt wird: Der Grob-Abtastsignal-Generator 5 liefert ein Abtastsignal (eine Sägezahn- oder Sinusschwingung), mit dem die ganze lichtempfindliche Fläche abgetastet werden kann.
Wenn der Abtaststrahl ein Linienelement erfaßt hat, wird mittels des dadurch erzeugten Schwarzpegelsignals der Grobabtastsignal-Generator 5 abgeschaltet. Gleichzeitig wird die Nachlaufsteuereinrichtung 6 eingeschaltet. Diese Nachlaufsteuereinrichtung 6 besteht aus einem Analog-Digital-Wandler 61, mit dem das Abtastsignal vom Grob-Abtastsignal-Generator 5 in eine digitale Größe umgesetzt wird, und einem Digital-Analog-Wandler 62, mit dem dieses Signal in ein Analogsignal zurück umgesetzt wird, und der Nachlaufsignal-Berechnungseinrichtung 63.
Wenn der Generator 5 durch Auffassen eines Linienelements zurückgestellt worden ist, speichert der Wandler 61 den beim Rückstellen des Generators 5 erreichten Wert. Dementsprechend wird als Ausgangssignal des Digital-Analog-Wandlers ein Abtastsignal erhalten, das äquivalent dem Signal ist, bei dem der Grob-Abtastsignal-Generator 5 zurückgestellt wurde. Der Strahl bleibt somit auf dem Linienelement stehen.
Die Wandler 61 und 62 bilden also einen Speicher, in dem der Ort gespeichert wird, an dem das Linienelement steht. Die Nachlaufsignal-Berechnungseinrichtung 63 beginnt gleichzeitig mit dem. Rückstellsignal (105) für den Grob-Abtastsignal-Generator 5 zu arbeiten, so daß das Signal erzeugt wird, auf Grund dessen der Abtaststrahl die kreisförmige Abtastung durchführt.
Dieses Signal wird dem Ausgangssignal des Digital-Analog-Wandlers 62 überlagert. Das Abtastausgangssignal (108) wird bei 8 ,abgenommen und hieraus wird die Θ5 entsprechende Zeit t5 in der Einrichtung 63 berechnet.
F i g. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Schaltungsanordnung zur Durchführung der Nachlaufsignal-Berechnung in der Einrichtung 63. Mit O ist ein Sinusoszillator bezeichnet, mit P ein Phasenschieber, mit D ein phasenempfindlicher Gleichrichter, mit A1 ein Sinusverstärker, mit A2 ein Kosinusverstärker, mit G ein Sägezahngenerator, mit S ein Abfragekreis, mit jR ein Widerstandsspannungsteiler, mit T eine Nachlauf-Ablenkeinrichtung, mit X ein Zähler, mit Y ein Schaltkreis, mit G1... G6 UND-Tore, mit 105 der Eingang vom Generator 5, mit 106 der Ausgang zur Identifiziereinrichtung 7, mit 108 der Eingang vom Abtastausgang 8, mit 109 der Ausgang zur Horizontalablenkeinrichtung 9 und mit 110 der Ausgang zur Vertikalablenkeinrichtung 10.
Die Nachlaufsignal-Berechnungseinrichtung enthält einen Sinusoszillator O und einen Phasenschieber P, der aus der Ausgangsspannung des Oszillators eine Sinusschwingung und eine Kosinusschwingung bildet, zwischen denen eine Phasenverschiebung von 90° besteht. Diese beiden Spannungen werden an die beiden Ablenkeinrichtungen 9 und 10 des Abtasters 4 gelegt, so daß mit jeder Periode der Sinusschwingung der Strahl kreisförmig abgelenkt wird. Die Zeitgabe für Beginn und Ende des Abtastens wird dadurch gesteuert, daß die Sinus- und Kosinusverstärker Ai und A2 mit einem Schaltkreis Y (einem Flip-Flop) ein- und ausgeschaltet werden, der vom Ausgangssignal (d) des Phasendetektors D bzw. vom Rückstellsignal (105) für den Grob-Abtastsignal-Generator 5 bei Ansprechen des UND-Tores G1 ein- oder zurückgestellt wird. Dadurch wird ein Abtast-Ausgangssignal gemäß Fig. Ib erhalten, aus dem ein Θ5 entsprechendes Signal berechnet werden kann.
Beispielsweise wird mit dem Sägezahngenerator G, der synchron mit dem Beginn der kreisförmigen Abtastung anläuft, eine Sägezahnschwingung erzeugt, die proportional zu der Zeit ansteigt, die vom Beginn des Abtastens verstrichen ist. Diese Spannung wird zu .den Zeiten tu t2, i3 und t4 (vgl. Fig. 1) von dem Abfragekreis S abgefragt. Die so erhaltenen Aus-
gangsspannungen entsprechen tu t2, t3 und ί4, d. h. G1, Θ2, Θ3 und O4.
Die Gesamtsumme dieser vier Spannungen wird gebildet und durch vier geteilt. Der Spannungsunterschied zwischen dieser Spannung und der Spannung, die durch Abtasten der Sägezahnspannung zu einem Zeitpunkt 2/4 Perioden nach Beginn des Abtastens
(der Spannung entsprechend θ = y) gebildet wird,
so daß eine Spannung erhalten wird, die O5 entspricht, ergibt sich aus Gleichung (2 a). Die Gesamtspannung oder die Differenz dieser Spannungen wird am Spannungsteiler-Widerstandskreis R abgenommen.
Die Sägezahnspannung wird an dem Spannungspunkt entsprechend 6>5 begrenzt und durch den an diesem Begrenzungspunkt erzeugten Impuls werden die Abtast-Sinusschwingung und -Kosinusschwingung abgefragt, so daß Spannungen proportional sin θ5 und cos G5 erhalten werden. Diese Spannungen werden an die Vertikalablenkeinrichtung 10 bzw. die Horizontalablenkeinrichtung 9 gegeben, so daß der Strahl in Richtung 6>5 abgelenkt wird.
Diese Vorgänge werden von der Nachlauf-Ablenkeinrichtung T durchgeführt, die aus Begrenzer- und Abfrageschaltungen besteht.
In Fig. 5 sind die Einheiten S, R und T gemäß F i g. 4 im einzelnen dargestellt und die Eingangsklemmen 108, d, sin Θ, cos θ und die Ausgangsklemmen 106, 109, 110 sowie die Tore G5 und G6 und die Einheit G gezeigt.
Diese Schaltungsanordnung arbeitet wie folgt: An die Klemme 108 wird das Signal angelegt, das durch die Abtastung erhalten worden ist und hier berechnet werden soll. Dieses Signal ist auch in Fig. Ib dargestellt. Die Schaltung 201 ist eine Differenzierschaltung, mit der ein triggerartiges Signal aus der Übergangsperiode von Spannungsschwankungen erhalten werden kann. Die Polarität des Triggersignals hängt davon ab, ob die Richtung der Spannungsänderung positiv oder negativ ist (201). Mit einem Gleichrichter 202 wird der Spannungsverlauf (201) gleichgerichtet, so daß alle Signale positive Richtung haben. Der abgegebene Spannungsverlauf ist bei (202) dargestellt. Ein vierstelliges Schieberegister 203 arbeitet auf Grund des gleichgerichteten Spannungsverlaufs (202).
Beim gewöhnlichen Nachlauf enthält der Spannungsverlauf vier triggerartige Impulse durch die kreisförmige Abtastung einer vollständigen Periode. Jede Stelle in dem Schieberegister wird entsprechend diesen vier Triggerimpulsen verschoben, wobei die in jeder Stelle an die Ausgänge abgegebenen Impulse den Werten tx, t2, t3 und i4 entsprechen. Die Zeitpunkte, zu denen diese Verschiebung vorgenommen wird, sind nämlich tu t2, t3 und i4 gemäß Fig. Ib.
Im folgenden werden die Vorgänge erläutert, wenn im Schieberegister die Stelle rechts außen erreicht ist. Das Schieberegister 203 gibt ein Signal (t4) an die Ausgangsleitung t4 am rechten äußeren Ende, sobald ein Triggerimpuls (201) erhalten wird, der am Ende des Eingangssignals (202) auftritt.
Ein Differenzierkreis 204 erhält jetzt das Signal (i4), wodurch der triggerartige Impuls an die Ausgangsleitung 204 gegeben wird. Die Ausgangsspannung (204) wird an ein UND-Tor 205 gegeben.
Der Sägezahngenerator G arbeitet durch Triggern mit dem Signal von der Klemme d. Dieses Signal wird zum Zeitpunkt O in F i g. 1 b mittels des Phasendetektors erzeugt. Durch den triggerartigen Ausgang des Differenzierkreises 204 wird das UND-Tor 205 kurzzeitig geöffnet. Die Spannung entsprechend dem Zeitpunkt i4 der Sägezahnschwingung läuft durch das UND-Tor 205. Diese Spannung lädt über die Diode 206 den Kondensator 207.
Diese Ladespannung (207) ist positiv, so daß ein an der Basis angeschalteter NPN-Transistor 208 leitend wird. Der Transistor ist als Emitterfolger geschaltet, und dadurch steht am Emitter, grob ge-
. sprochen, die Basisspannung (207). Diese Vorgänge werden für jede Stelle des Schieberegisters durchgeführt. Die Spannung, die jeweils zum Zeitpunkt tu t2 t3 und i4 abgefragt worden ist, tritt am Emitter des jeder Stelle entsprechenden Transistors auf.
Die jeweilige Spannung e0u e02, e03 und e<94 wird als Ausgangssignal an einem konstanten Widerstand R abgenommen, und die Ausgangsspannungen werden zusammengefaßt. Das Potential der zusammengefaßten Ausgangsspannungen genügt der folgenden Gleichung ,
e0t + e02 + e&3 + e04
Auf diese Weise ist ein Teil der obigen Gleichung (2a) berechnet worden. Die Ausgangsspannung wird in dieser Form an die Identifiziereinrichtung 7 über die Ausgangsklemme 106 gegeben.
Um die Mitte des Abtastkreises parallel zu beiden Kanten des Linienelements zu verschieben, wird die Spannung entsprechend der Gleichung (2 a) berechnet.
Um die Spannung e-^-, die dem Wert θ = -^- ent-
spricht, zu erhalten, wird der Zeitpunkt 1/4 T der Periode T der Sägezahnspannung abgefragt. Bei der Schaltung nach F i g. 5 wird das Triggersignal von der Klemme d an das UND-Tor 219 über einen Kreis 218 gegeben, in dem das Signal um 1/4 T verzögert wird, so daß Θ G der Sägezahnschwingung zum Zeitpunkt 1/4 Γ abgefragt wird.
Die Spannung e -^-, die durch die Schaltungseinrichtung 219, 220, 221 und 222 erzeugt worden ist, wird an eine weitere Schaltungseinrichtung (Differenzverstärker 210) gegeben, aus der die Differenz zur Spannung e0 erhalten wird. Der Verstärker 210 rechnet also die Gleichung (2 a) aus
Die Einheit T, welche die Spannung e05 empfängt, erhält damit die Zeit is von 05.
Ein Begrenzer 211 verarbeitet die Spannung e<95, aus der die Sägezahnspannung θ G erhalten worden ist. Der Ausgang (211) des Begrenzers wird an den Differenzierkreis 212 gegeben, durch den der Spannungsverlauf (212) erhalten wird. Dieser Spannungsverlauf wird in einem weiteren Differenzierkreis 213 differenziert, so daß schließlich ein triggerartiger Spannungsverlauf (213) erhalten wird. Durch den positiven Impuls dieses Spannungsverlaufs (213) wird die Spannung sin θ durch ein UND-Tor 214 S, eine Diode 215 S, einen Kondensator 216 S und einen Transistor 217 S abgefragt, während die Spannung cos Θ durch ein UND-Tor 214 C, eine Diode 215 C, einen Kondensator 216 C und einen Transistor 217 C abgefragt wird.
30962ΛΊ77
Die erhaltene Spannung geht über das UND-Tor G5 und die Ausgangsklemme 109 zur Horizontalablenkeinrichtung 9, während die über das UND-Tor G6 und die Ausgangsklemme 110 erhaltene Spannung an die Vertikalablenkeinrichtung 10 gegeben wird.
Zur digitalen Speicherung des Nachlaufpunktes wird eine Leitung mit den Ausgangsklemmen 109 und 110 verbunden, die die Ablenkspannung an den Analog-Digital-Wandler gibt.
Die Nachlauf-Ablenkeinrichtung T soll in der Periode nach Beendigung einer kreisförmigen Abtastung arbeiten. Dies kann dadurch durchgeführt werden, daß der Zähler X so verwendet wird, daß der Sinusverstärker und der Kosinusverstärker A1 und A2 abwechselnd mit der Nachlauf-Ablenkeinrichtung T arbeiten. Bei Beendigung einer Arbeitsfolge des kreisförmigen Abtastens und Nachlaufens werden die Ausgangssignale des Digital-Analog-Wandlers 62 und das Nachlauf-Ablenksignal zu einem Ablenk-Ausgangssignal zusammengesetzt, das zum Analog-Digital-Wandler 61 gegeben wird.
Das Nachlauf-Ablenksignal wird dann zurückgestellt. Gleichzeitig wird der Digital-Analog-Wandler 62 durch das Ausgangssignal des Wandlers 61 eingestellt, so daß der Abtaststrahl an dem Punkt fixiert wird, an dem das Nachlaufen beendet war. Vom UND-Tor G2 für das Rückstell-Ausgangssignal des zurücklaufenden Ablenksignals und für das Ausgangssignal vom Phasendetektor wird die kreisförmige Abtastung wieder eingeleitet, wodurch der folgende Betriebsablauf beginnt. Bei Feststellung der Nachlaufrichtung durch die kreisförmige Abtastung wird der Nachlauf für einen bestimmten fixierten Bereich durchgeführt. Bei Beendigung des Nachlaufs wird diese Lage als Ausgangspunkt zur Bestimmung der folgenden Richtung zur Fortsetzung des Nachlaufs benutzt. Wenn bestätigt wird, daß das Ende des Linienelements erreicht worden ist, kann die Phase der Abtastsignal-Sinusschwingung oder der -Kosinusschwingung umgekehrt werden, oder die Nachlaufrichtung wird von Θ5 nach Θ5, bzw. von 6>5, nach Θ5 geändert, wodurch die Nachlaufrichtung umgekehrt wird.
Eine Vergrößerung des Durchmessers des Abtastkreises kann dadurch erhalten werden, daß die Amplitude des Abtastsignals vergrößert wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Abtastanordnung zum Erkennen eines kontinuierliche Linienelemente aufweisenden Schriftzeichens mit einem Abtaster zum Abtasten eines Linienelements des zu erkennenden Zeichens, mit einer zyklisch arbeitenden Abtaststeuereinrichtung zur Erzeugung eines schleifenförmigen Abtastweges mit einer größeren Breite, als sie das Linienelement aufweist, so daß jede einzelne Abtastschleife über gegenüberliegende Kanten des Linienelements läuft, wobei der Abtaster sich in zeitlichem Abstand ergebende Schwarz- und Weißpegelsignale erzeugt, und mit einer mit der Abtaststeuereinrichtung verbundenen Nachlaufsteuereinrichtung zur Verschiebung des schleifenförmigen Abtastweges längs der Richtung des Linienelements, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachlaufsteuereinrichtung (6) eine mit dem Abtaster (4) verbundene Einheit (201 bis 207) enthält, die bis zu vier den Kanten des Linienelements entsprechende Signale während jedes Abtastzyklus bildet und entsprechende vier Spannungen erzeugt, die für die Intervalle der Zeiten kennzeichnend sind, die vom Startzeitpunkt jedes Abtastzyklus bis zum Auftreten der jeweiligen Kantenscnnittpunktsignale verstreichen, daß sie ferner einen Spannungsaddier- und -dividierkreis (208, 209) enthält, der mit der Einheit (201 bis 207) verbunden ist und eine erste Größe (eb) bildet, die proportional einem Viertel der Summe der vier Spannungen ist, und daß sie weiterhin eine Schaltungseinrichtung (219 bis 222) zum Bilden einer zweiten Größe (e -y j entsprechend ~ und eine Schaltungseinrichtung (210) zum Addieren der ersten und der zweiten Größe enthält, deren Ausgangssignal für den absoluten Neigungswinkel. (6>5,) des Linienelements kennzeichnend ist.
DE19661524365 1965-03-18 1966-03-16 Abtastanordnung zum Erkennen eines kontinuierliche Linienelemente aufweisenden Schnftzeichens Expired DE1524365C (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1599465 1965-03-18
JP1599465 1965-03-18
DEF0048673 1966-03-16

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1524365A1 DE1524365A1 (de) 1970-01-29
DE1524365B2 DE1524365B2 (de) 1972-11-30
DE1524365C true DE1524365C (de) 1973-06-28

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