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DE152208C - - Google Patents

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Publication number
DE152208C
DE152208C DENDAT152208D DE152208DA DE152208C DE 152208 C DE152208 C DE 152208C DE NDAT152208 D DENDAT152208 D DE NDAT152208D DE 152208D A DE152208D A DE 152208DA DE 152208 C DE152208 C DE 152208C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
points
bicycle
prints
rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT152208D
Other languages
English (en)
Publication of DE152208C publication Critical patent/DE152208C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/22Ergometry; Measuring muscular strength or the force of a muscular blow

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind bereits Vorrichtungen zum Messen der auf die Pedale von Fahrrädern ausgeübten Drucke bekannt geworden. Diese Vorrichtungen werden an den Fahrrädern selbst angebracht und messen nur den Druck auf die Pedale selbst.
Vorliegende Erfindung betrifft demgegenüber eine Vorrichtung, welche von dem Fahrrad ganz unabhängig ist und dazu dient, die
ίο Drucke, \velche an der Kurbelwelle, insbesondere an den Lagerstellen, auftreten, deutlich zu veranschaulichen.
Die in Fig. ι der Zeichnung in Vorderansicht und in Fig. 2 in seitlichem Schnitt als Ausführungsbeispiel dargestellte Vorrichtung besteht aus einem Rahmen a, an dessen oberem Querjoch eine Federwage b und an dessen unterem Querjoch zwei Federwagen cd so angeordnet sind, daß sie in seitlicher Richtung verschoben werden können. Die untere rechte Wage d ist nicht unmittelbar an dem Rahmenjoch, sondern bei e an einem Handdruckhebel f angebracht, so daß durch Niederdrücken des Hebels f die Wage mit entsprechend dem Verhältnis der Hebelarme vergrößerter Kraft niedergezogen werden kann. Statt des Handdruckhebels kann man auch eine Schraube o. dgl. verwenden. Die freien Enden der Federwagen sind in Löcher g h i eines starren Stabes k mittels Ringe, Haken o. dgl. eingehängt.
Der Stab k stellt die Kurbelwelle des Fahrrades dar. Die Löcher g h entsprechen den Lagerstellen der Welle, das Loch i entspricht derjenigen Stelle der Kurbelwelle, an welche der Druck auf die Pedalkurbel angreift.
Übt man durch Niederdrücken des Handdruckhebels f auf die Stelle i des Stabes k einen Druck aus, welcher dem von dem Fahrer auf das Pedal ausgeübten Druck entspricht (gewöhnlich zu 75 kg angenommen), so verteilt sich dieser Druck bezw. das Druckmoment nach bekannten mechanischen Gesetzen auf die Stellen g und h in gleicher Weise, wie sich der Pedaldruck des Fahrrades auf die Kugellager verteilt.
Diese bei g, h und i vorhandenen Drucke werden bezw. von den Wagen b, c und d aufgenommen. Man ist also in der Lage, die numerische Größe dieser Drucke an den Wagen abzulesen und zu vergleichen.
Der hauptsächlichste und sowohl mit Rücksicht auf die Abnutzung der Lagerstellen wie auf ein möglichst leichtes Fahren wesentlichste Unterschied in der Konstruktion der Fahrrad-Kurbelwellen besteht nun in der Entfernung zwischen den Kugellagern. So ist bekannt, daß die Drucke auf die Kugellager bei denjenigen Typen am geringsten sind, bei welchen die Lagerstellen den größten Abstand voneinander besitzen. Um diesen Unterschied in der Beanspruchung der Lagerstellen verschiedener Wellentypen darzustellen, muß man also die Entfernung zwischen den die Lager-
stellen darstellenden Löchern g und h verändern. Dies geschieht zweckmäßig dadurch, daß man die Punkte h und i als fest annimmt und die Löcher g g1 . . . so anordnet, daß die Strecken hg, h1 g1 . . . bezw. den Abständen der Lagerstellen der jeweilig zu vergleichenden Wellentypen entsprechen.
Natürlich kann man auch nur das Loch i fest annehmen und die Löcher g und h entsprechend der Lagerstellencntfernung einer weiteren zu prüfenden Wcllcntype ersetzen durch g] und h1 usw. (Fig. 3).
Ferner kann man zweckmäßig die Wagen statt durch einfache Ringe oder Haken in Löchern auch durch Schneiden in Kehlen angreifen lassen, die in den Stab eingearbeitet sind.
Da die beschriebene Vorrichtung eine einfache Bauart darstellt, welche, ohne besondere Kenntnisse von Gesetzen der Mechanik vorauszusetzen , die an den Kurbelwellen auftretenden Kräfte in übersichtlicher Weise erkennen läßt, eignet sie sich besonders dazu, dem aus Laien bestehenden kaufenden Publikum die A^orteile gewisser Fahrradtypen vor Augen zu führen. Die Vorrichtung" gestattet aber auch dem Fachmann, sich über den Wert solcher Fahrräder einen schnelleren Einblick zu verschaffen, als er dies durch Rechnung erreichen kann.
Außer für die Bestimmung der Drucke, welche an Fahrrad-Kurbelwellen auftreten, kann die Vorrichtung aber auch zur Ermittelung der Drucke an anderen Wellen o. dgl. sinngemäß Verwendung finden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur Ermittlung und Veranschaulichung der an Fahrrad-Kurbelwellen ο. dgl. auftretenden Drucke, dadurch gekennzeichnet, daß an einem der beanspruchten Welle entsprechenden Stabe (It) o. dgl. in Punkten (hg bezw. /21 g1), welche den Lagerstellen entsprechen, und in Punkten (i), in welchen die äußeren Kräfte (Pedaldruck) wirkend zu denken sind, Federwagen (b c d) 6. dgl. angreifen, zum Zweck, die Verteilung der auftretenden Drucke Unmittelbar ablesen zu können.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der der äußeren Kraft entsprechende Druck (Pedaldruck), welcher durch eine der Wagen (d) gemessen wird, durch Anwendung eines Übersetzungshebels (J), einer Schraube o. dgl. regulierbar ausgeübt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DENDAT152208D Active DE152208C (de)

Publications (1)

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ID=418961

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT152208D Active DE152208C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE152208C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2477774A (en) * 1946-11-29 1949-08-02 Edwin S Staples Load range multiplier for use with dynamometers
US4685465A (en) * 1983-05-24 1987-08-11 Radiometer A/S Electrode device for transcutaneously measuring a blood gas parameter and for sensing a bioelectrical signal and an electrode assembly comprising such an electrode device

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2477774A (en) * 1946-11-29 1949-08-02 Edwin S Staples Load range multiplier for use with dynamometers
US4685465A (en) * 1983-05-24 1987-08-11 Radiometer A/S Electrode device for transcutaneously measuring a blood gas parameter and for sensing a bioelectrical signal and an electrode assembly comprising such an electrode device

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