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DE1519925B - Method for encapsulating droplets with a polymer skin by means of a condensation reaction - Google Patents

Method for encapsulating droplets with a polymer skin by means of a condensation reaction

Info

Publication number
DE1519925B
DE1519925B DE1519925B DE 1519925 B DE1519925 B DE 1519925B DE 1519925 B DE1519925 B DE 1519925B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
droplets
reactant
skin
capsules
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
German (de)
Inventor
Jan Edmond Wayne N J Vadegaer (V St A)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
US Filter Wallace and Tiernan Inc
Original Assignee
Wallace and Tiernan Inc

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Description

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Es sind Verfahren zum Verkapseln von Tröpfchen einer ersten Flüssigkeit, die von einer zweiten, mit der ersten nicht mischbaren Flüssigkeit umgeben sind, bekannt, wobei an den Grenzflächen der Tropfchen und der zweiten Flüssigkeit eine Kondensationsreaktion zwischen ersten und zweiten monomeren Reaktionsteilnehmern durchgeführt wird, von denen einer in der ersten und der andere in der zweiten Flüssigkeit enthalten ist und die miteinander an den Grenzflächen der Tröpfchen und der zweiten Flüssigkeit unter Bildung eines Polymeren reagieren, das eine Haut um die Tröpfchen erzeugt.There are methods of encapsulating droplets of a first liquid, which by a second, with the first immiscible liquid are surrounded, known, at the interfaces of the droplets and the second liquid, a condensation reaction between first and second monomers Respondents, one in the first and the other in the second Liquid is contained and interconnected at the interfaces of the droplet and the second liquid react to form a polymer that creates a skin around the droplets.

So wurden Tröpfchen eines ein Chlorid einer zweiwertigen Säure enthaltenden organischen Lösungsmittels in eine wäßrige Flüssigkeit eingesprüht, die beispielsweise Äthylenglykol enthält, um dadurch eine Verkapselung der organischen Flüssigkeit oder des Öls in Polyesterkapseln zu erzielen. Für diese Versuche sind aber besondere Vorrichtungen erforderlich. Darüber hinaus verschmelzen die Reaktionsteilnehmer und Flüssigkeiten leicht zu einer heterogenen Masse, die Kapselgröße, die einheitlich sein soll, ist schwer einstellbar, und das Verfahren ist auf bestimmte Arten von Reaktionen und Produkten beschränkt. Thus, droplets of an organic solvent containing a chloride of a dibasic acid became sprayed into an aqueous liquid containing, for example, ethylene glycol to thereby to achieve an encapsulation of the organic liquid or the oil in polyester capsules. For this However, special devices are required for experiments. In addition, the reactants merge and liquids easily become a heterogeneous mass, the capsule size that is supposed to be uniform difficult to adjust and the process is limited to certain types of reactions and products.

Diese Nachteile können vermieden werden, wenn erfindungsgemäß die Tröpfchen der ersten Flüssigkeit, die den ersten Reaktionsteilnehmer enthält, in der zweiten Flüssigkeit ausgebildet werden, während diese zweite Flüssigkeit noch keinen Reaktionsteilnehmer enthält, und wenn erst dann der zweite Reaktionsteilnehmer in die zweite Flüssigkeit einführt und die Polymerhaut erzeugt wird.These disadvantages can be avoided if, according to the invention, the droplets of the first liquid, containing the first reactant, are formed in the second liquid as the latter second liquid does not yet contain a reactant, and if only then does the second reactant is introduced into the second liquid and the polymer skin is created.

Die Zwischenverbindungen, die eine Kondensation unter Bildung des Polykondensats erfahren, sind vorzugsweise organische Reaktionsteilnehmer, die unter Bildung des Polykondensats miteinander reagieren, wobei es gleichgültig ist, ob irgendeine Gruppe entfernt wird oder nicht.The intermediate compounds which undergo condensation to form the polycondensate are preferred organic reactants that react with one another to form the polycondensate, it does not matter whether any group is removed or not.

Vorzugsweise werden die Tröpfchen der ersten Flüssigkeit in eine größere Menge der anderen Flüssigkeit durch Mischen mit oder ohne Dispergiermittel ausgebildet. Preferably, the droplets of the first liquid are in a larger amount of the other liquid formed by mixing with or without a dispersant.

Als die eine der praktisch nicht mischbaren Flüssigkeiten wird Wasser und als die andere ein mit Wasser nicht mischbares organisches Lösungsmittel verwendet.One of the practically immiscible liquids is water and the other one with Water immiscible organic solvent used.

Auf diese Weise werden völlig befriedigende gesonderte Kapseln ausgebildet, die eine Haut aus dem gebildeten Polykondensat besitzen und die erste Flüssigkeit enthalten. Anschließend läßt sich die Trennung der Kapseln für jeden beliebigen Verwendungszweck in einfacher Weise durchführen, beispielsweise durch Absitzenlassen, Filtrieren oder Abrahmen der Kapseln, die dann gewaschen — und falls erwünscht — getrocknet werden. Das zunächst durchgeführte Dispergieren der einen Flüssigkeit in der anderen kann mit Hilfe eines geeigneten Emulgier- oder Dispergiermittels gefördert werden, und die Regelung der Größe und Gleichmäßigkeit der schließlich erhaltenen Kapseln läßt sich in der anfänglichen Dispergierstufe leicht erreichen, beispielsweise durch Veränderung der Stärke der Bewegung, durch die Wahl der gegebenenfalls verwendeten Dispergiermittel und durch Einstellen der Mengenverhältnisse der Flüssigkeiten. Es können ohne Schwierigkeiten Kapseln von mikroskopischer Größe bis zu Abmessungen in der Größenordnung von Millimetern hergestellt werden. Bei entsprechender Einstellung der Stärke der Bewegung während der Zugabe der zweiten Zwischenverbindung zu der kontinuierlichen Phase erfolgt keinerlei unerwünschte Agglomeration oder Verschmelzung der Kapseln.In this way completely satisfactory separate capsules are formed, which form a skin from the Have formed polycondensate and contain the first liquid. Then the Perform separation of the capsules for any purpose in a simple manner, for example by allowing the capsules to settle, filtering or skimming them, which are then washed - and if so desired - be dried. The first carried out dispersion of one liquid in the others can be promoted with the help of a suitable emulsifying or dispersing agent, and the Regulation of the size and uniformity of the capsules finally obtained can be done in the initial Easily achieve the dispersion stage, for example by changing the strength of the movement through which Choice of optionally used dispersants and by adjusting the proportions of the Liquids. Capsules of microscopic size up to dimensions can be produced without difficulty on the order of millimeters. With the appropriate setting of the strength the agitation during the addition of the second intermediate compound to the continuous phase there is no undesired agglomeration or fusion of the capsules.

Für nach solchen Verfahren hergestellte Kapseln gibt es die verschiedensten Verwendungszwecke, beispielsweise zur Aufnahme von Tinten, Farben, chemischen Reagenzien, pharmazeutischen Stoffen, aromagebenden Stoffen, Schädlingsbekämpfungsmitteln, herbiziden Mitteln, Peroxyden und praktisch allen Stoffen, die gelöst, suspendiert oder auf andere WeiseThere are a wide variety of uses for capsules produced by such processes, for example for holding inks, paints, chemical reagents, pharmaceutical substances, flavoring agents Substances, pesticides, herbicides, peroxides and practically everything Substances that are dissolved, suspended or otherwise

in eine von der Kapsel eingeschlossene Flüssigkeit eingebracht oder überführt werden können und die in flüssiger oder anderer Form konserviert werden sollen, bis sie durch ein Mittel freigesetzt werden, das die Kapselhaut aufbricht, zerkleinert, schmilzt, löst oder auf andere Weise entfernt oder bis unter dafür geeigneten Bedingungen eine Freisetzung durch Diffusion erfolgt. Eine derartige Verkapselung dient zwar hauptsächlich zur Konservierung von sehr kleinen Tröpfchen in flüssigem Zustand, doch kann das Verfahren auch zum Einschließen von flüssigen Körpern verwendet werden, die im Inneren der Kapsel in eine andere Zustandsform, z. B. die feste Form, übergeführt werden können, wodurch eingeschlossene feste Teilchen gebildet werden, die für besondere Verwendungszwecke als granulierte geschützte Form der eingeschlossenen Substanz zur Verfugung stehen.can be introduced or transferred into a liquid enclosed by the capsule and the are to be preserved in liquid or other form until they are released by a means that the capsule skin breaks open, crushed, melts, loosens or otherwise removed or down to under for it Under suitable conditions, a release takes place by diffusion. Such an encapsulation is used mainly for the preservation of very small droplets in a liquid state, but the process can can also be used to contain liquid bodies that are inside the capsule in a other state, e.g. B. the solid form, can be converted, creating entrapped solid particles Formed for special uses as a granulated protected form of the enclosed Substance are available.

Das beanspruchte Verfahren kann unter Verwendung der bekannten Kondensationsreaktionen, die zur Bildung von Polymeren führen, durchgeführt werden.The claimed process can be carried out using the known condensation reactions used for Formation of polymers lead to be carried out.

Bei der praktischen Durchführung des Verfahrens werden die üblichen Vorsichtsmaßnahmen angewandt, mit denen unerwünschte Reaktionen oder Veränderangen der eingesetzten Stoffe vermieden werden. Beispielsweise ist es günstig, Sorge dafür zu tragen, daß die organische Phase, die das Disäurechlorid oder äquivalente Zwischenverbindungen enthält, so trocken wie möglich und isoliert von der Atmosphäre gehalten wird, um eine Hydrolyse zu vermeiden. Wenn die organische Phase verkapselt werden soll und daher zuerst in einer wäßrigen Flüssigkeit (vorzugsweise einer verdünnten wäßrigen Lösung des Dispergiermittels) dispergiert wird, ehe man das Diamin, Diol od. dgl. zugibt, dann wird die zur Herstellung der Dispersion angewandte Zeit so kurz wie möglich gehalten, um eine Hydrolyse des Disäurechlorids soweit wie möglich zu verhindern. So kann beispielsweise bei der Zugabe der Lösung des Disäurechlorids in dem organischen Lösungsmittel zu der wäßrigen Flüssigkeit durch einen Tropftrichter auf letzteren Druck angewandt werden, um die Zugabe und damit die Dispersion der organischen Phase zu beschleunigen. Wenn die wäßrige Phase verkapselt werden soll und beispielsweise eine wäßrige Diaminlösung zunächst in Form von Tröpfchen in einer Masse des organischen Lösungsmittels dispergiert wird, dann wird das Disäurechlorid anschließend in einem weiteren Anteil dieses Lösungsmittels zugesetzt. Die letztgenannte Lösung des Säurechlorids soll selbstverständlich gleichfalls so trocken wie möglich gehalten werden, bis sie für die Reaktion zugesetzt wird.In the practical implementation of the procedure, the usual precautionary measures are applied, with which undesired reactions or changes in the substances used can be avoided. For example, it is beneficial to ensure that the organic phase containing the diacid chloride or contains equivalent intermediate compounds, kept as dry as possible and isolated from the atmosphere to avoid hydrolysis. If the organic phase is to be encapsulated and therefore first in an aqueous liquid (preferably a dilute aqueous solution of the dispersant) Is dispersed before the diamine, diol or the like. Adds, then is used to prepare the Dispersion time applied kept as short as possible in order to hydrolyze the diacid chloride as far as possible as possible to prevent. For example, when adding the solution of the diacid chloride in the organic solvent to the aqueous liquid through a dropping funnel on the latter Pressure can be applied to accelerate the addition and thus the dispersion of the organic phase. If the aqueous phase is to be encapsulated and, for example, an aqueous diamine solution initially dispersed in the form of droplets in a mass of the organic solvent then the diacid chloride is then added in a further portion of this solvent. The latter solution of the acid chloride should of course also be as dry as possible held until added for reaction.

In allen Fällen wird die zur Ausbildung der Dispersion der Tröpfchen der einen Phase in der anderen angewandte Bewegung vermindert, und zwar gewöhnlich ziemlich stark vermindert, während die zweite komplementäre Zwischenverbindung zu der kontinuierlichen Phase zugesetzt wird und nachdem diese Zugabe beendet ist. In dieser Stufe des Verfahrens ist eine verringerte oder kaum merkliche oder gar keine Bewegung angebracht, um ein Zerreißen der Kapseln während ihrer Bildung zu verhindern, wobei das hauptsächliche Erfordernis lediglich darin besteht, daß eine gute Zirkulation für den Ablauf der Reaktion erreicht wird.In all cases, the formation of the dispersion of the droplets of one phase in the motion used by others is diminished, and usually rather greatly diminished, while the second complementary intermediate compound is added to the continuous phase and after this addition is complete. At this stage of the process there is reduced or barely noticeable or no movement at all to prevent the capsules from rupturing during their formation, the main requirement being only that there is good circulation for the flow of the Reaction is achieved.

Prüfungen haben gezeigt, daß nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Kapseln für die gleichen Zwecke und in der gleichen Weise verwendet werden können wie die Produkte anderer Verkapselungs- oder Mikroverkapselungsverfahren. Beispielsweise kann man verkapselte Tinten oder Farbstoffe in Beschichtungen für Übertragungszwecke zur Freisetzung durch mechanischen Druck oder ähnliche Einwirkungen an den gewünschten Orten oder Stellen einbringen. In gleicher Weise können andere Stoffe durch mechanische Einwirkung oder durch die Einwirkungen von Wärme oder Chemikalien oder durch längere Einwirkung von Feuchtigkeit auf die Kapselwandung freigesetzt werden. Besondere Bedeutung kommt der Verkapselung von organischen Peroxiden, insbesondere flüssigen Peroxiden zu, die in vielen Fällen als Reagenzien verwendet werden.Tests have shown that according to the invention Process manufactured capsules are used for the same purposes and in the same way like the products of other encapsulation or microencapsulation processes. For example One can use encapsulated inks or dyes in coatings for transfer purposes Release by mechanical pressure or similar effects at the desired locations or locations bring in. In the same way, other substances can be caused by mechanical action or by the actions released by heat or chemicals or by prolonged exposure to moisture on the capsule wall. Special meaning comes to the encapsulation of organic peroxides, especially liquid peroxides, which in used as reagents in many cases.

Durch die Verkapselung wird eine vorzeitige Verflüchtigung oder andersartige Beeinträchtigung des Peroxids vermieden. Die Verkapselung kann auch dazu dienen, die Wirkung eines solchen Peroxids zu verzögern, wenn dies für einen bestimmten Verwendungszweck erwünscht ist.The encapsulation prevents premature volatilization or other impairment of the Avoided peroxide. The encapsulation can also serve to increase the effect of such a peroxide delay if desired for a particular use.

Beispiel 1example 1

In diesem und den folgenden Beispielen 2 und 5 entsprach die Grundlage des Verkapselungsvorgangs der Ausbildung einer öl-in-Wasser-Suspension, d. h., die organische Phase wurde in einer Polyamidhaut verkapselt. Nach diesem ersten Beispiel wurden die im folgenden aufgeführten Stoffe gemeinsam in den Kolben eingebracht; hierbei handelt es sich um die wäßrige Lösung des Suspendiermittels, das organische Lösungsmittel und die in letzteres eingeführten Bestandteile; das Suspendiermittel war zuvor mit Hilfe eines Mischers in dem Wasser gelöst worden.In this and the following Examples 2 and 5, the basis of the encapsulation process was the same the formation of an oil-in-water suspension, d. H., the organic phase was encapsulated in a polyamide skin. Following this first example, the substances listed below are brought into the flask together; this is the aqueous solution of the suspending agent, the organic solvent and the ingredients introduced into the latter; the suspending agent had previously been dissolved in the water with the aid of a mixer.

100 ml 0,5%ige Lösung von Polyvinylalkohol, in100 ml of 0.5% solution of polyvinyl alcohol, in

Wasser
100 ml Mineralöl,
water
100 ml mineral oil,

0,2 g roter Farbstoff,0.2 g red dye,

4,8 g Sebacoylchlorid (0,02 Mol).4.8 g of sebacoyl chloride (0.02 mole).

In einem der Tropftrichter wurde die folgende Lösung zubereitet:The following solution was prepared in one of the dropping funnels:

6,7 g 70%ige Hexamethylendiaminlösung6.7 g of 70% strength hexamethylenediamine solution

(0,04 Mol),(0.04 moles),

8 g Natriumcarbonat,
50 ml destilliertes Wasser.
8 g sodium carbonate,
50 ml of distilled water.

Das Mineralöl, das Disäurechlorid und die wäßrige Lösung des Dispergiermittels (Polyvinylalkohol) wurden durch rasches Rühren dispergiert, wodurch eine Dispersion von Tröpfchen der organischen Phase (Mineralöl) gebildet wurde. Danach wurde die weitere wäßrige Lösung des Diamins aus dem Trichter zugegeben, und der Kolbeninhalt wurde 20 Minuten mäßig gerührt, wodurch die Verkapselung der Mineralöltröpfchen in Polyamidkapseln bewirkt wurde. Nach Verdünnen des Gemischs mit destilliertem Wasser wurden die voneinander getrennten sehr kleinen Kapseln in direkt brauchbarem Zustand auf einer Nutsche abgetrennt. Im Filtrat war kein roter Farbstoff enthalten.The mineral oil, the diacid chloride and the aqueous solution of the dispersant (polyvinyl alcohol) were dispersed by rapid stirring, creating a dispersion of droplets of the organic phase (Mineral oil) was formed. Then the further aqueous solution of the diamine was added from the funnel, and the contents of the flask were gently stirred for 20 minutes, thereby encapsulating the mineral oil droplets was effected in polyamide capsules. After diluting the mixture with distilled water, the separated became very small capsules in directly usable condition separated on a suction filter. There was no red color in the filtrate Contain dye.

Beispiel 2Example 2

In diesem Fall wurde ein organisches Lösungsmittel, das wiederum einen roten Farbstoff enthielt, mit einer Polyamidhaut eingekapselt, wobei jedoch zusätzlich ein trifunktionelles Amin und ein trifunktionelles Säurechlorid als Vernetzungsmittel zur Verbesserung der Eigenschaften der Kapselhaut ver-In this case, an organic solvent, which in turn contained a red dye, encapsulated with a polyamide skin, but with an additional trifunctional amine and a trifunctional Acid chloride as a crosslinking agent to improve the properties of the capsule skin

wendet wurden. Kolben und Trichter wurden mit folgenden Stoffen beschickt:were applied. The flask and funnel were loaded with the following materials:

KolbenPistons

300 ml 0,5%ige wäßrige Lösung von Polyvinylalkohol. 300 ml of 0.5% aqueous solution of polyvinyl alcohol.

1. Trichter1. funnel

75 ml Xylol,75 ml xylene,

0,2 g roter Farbstoff,0.2 g red dye,

12 g Sebacoylchlorid (0,05 Mol),12 g of sebacoyl chloride (0.05 mol),

3 ml Trimesoyltrichlorid.3 ml of trimesoyl trichloride.

2. Trichter2. funnel

50 ml destilliertes Wasser, 12 g Äthylendiamin (0,2 Mol), 4,65 g 1,3,5-Benzoltriamin-trihydrochlorid50 ml of distilled water, 12 g of ethylenediamine (0.2 mol), 4.65 g of 1,3,5-benzenetriamine trihydrochloride

(0,02 Mol),
2,4 g Natriumhydroxid (zum Neutralisieren von
(0.02 moles),
2.4 g sodium hydroxide (to neutralize

Chlorwasserstoff im trifunktionellenHydrogen chloride in the trifunctional

Amin),
10 g Natriumcarbonat-Monohydrat.
Amine),
10 g sodium carbonate monohydrate.

Während der Zugabe aus dem ersten Trichter, die rasch erfolgte, wurde das Gemisch unter Bildung von sichtbaren Tröpfchen kräftig gerührt. Nach dem Ende dieser ersten Zugabe wurde das Rühren verlangsamt. Während der zweiten gleichermaßen raschen Zugabe wurde ein langsames Rühren aufrechterhalten, und anschließend ließ man den Kolbeninhalt zwei Stunden stehen, wodurch eine Verfestigung der Haut erreicht wurde. Dann wurde das Gemisch abfiltriert, und die erhaltenen Kapseln wurden mit Aceton gewaschen und getrocknet. Das Produkt bestand aus Kapseln mit einem Durchmesser von etwa 1 mm und festen Wandungen.During the rapid addition from the first funnel, the mixture was formed to form visible droplets stirred vigorously. After this first addition was complete, the stirring was slowed down. Slow stirring was maintained during the second, equally rapid addition, and the contents of the flask were then left to stand for two hours, which solidified the skin would. Then the mixture was filtered off and the resulting capsules were washed with acetone and dried. The product consisted of capsules about 1 mm in diameter and solid Walls.

Beispiel 3Example 3

In diesem Fall wurde monomeres Styrol als, organische Phase verwendet und in Polyamid verkapselt. Daran schloß sich eine Behandlung zur Polymerisation des Styrols an, wodurch in Polyamid eingeschlossene feste Polystyrolteilchen erhalten wurden. Es wurden die im folgenden angegebenen Ausgangsstoffe angewandt. Das Gemisch aus Styrol und dem Säurechlorid und den anderen Bestandteilen einschließlich des Benzoylperoxids, das als organische Phase eingesetzt wurde, wurde zunächst mit Stickstoffgespült, um vorzeitige Reaktionen zu verhindern:In this case, monomeric styrene was used as the organic phase and encapsulated in polyamide. This was followed by a treatment to polymerize the styrene, which resulted in polyamide solid polystyrene particles were obtained. The starting materials given below were used applied. The mixture of styrene and the acid chloride and the other ingredients included of the benzoyl peroxide, which was used as the organic phase, was first flushed with nitrogen, to prevent premature reactions:

50 Kolben 50 pistons

100 ml Styrol,100 ml styrene,

8 ml Divinylbenzol,8 ml divinylbenzene,

1 g Benzoylperoxid,1 g benzoyl peroxide,

4,8 g Sebacoylchlorid (0,02 Mol), 100 ml 0,5%ige wäßrige Lösung von Polyvinylalkohol. 4.8 g of sebacoyl chloride (0.02 mol), 100 ml of 0.5% strength aqueous solution of polyvinyl alcohol.

TropftrichterDropping funnel

6,7 g 70%igeHexamethylendiaminlösung (0,04 Mol),6.7 g of 70% hexamethylene diamine solution (0.04 mol),

8 g Natriumcarbonat,
50 ml destilliertes Wasser.
8 g sodium carbonate,
50 ml of distilled water.

Die das Styrol und das Disäurechlorid enthaltene Lösung wurde durch rasches Rühren in der wäßrigen Elvanollösung dispergiert. Dann wurde die wäßrige Diaminlösung in den Kolben eingeführt. Es wurdeThe solution containing the styrene and the diacid chloride was by rapid stirring in the aqueous Elvanol solution dispersed. Then the aqueous diamine solution was introduced into the flask. It was

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60 10 Minuten langsam gerührt. Der Kolbeninhalt wurde mit destilliertem Wasser verdünnt und durch eine Nutsche filtriert. Die Kapseln wurden dann mit 500 ml destilliertem Wasser in einen mit einem Rührer, Rückflußkühler und Thermometer ausgerüsteten verschlossenen Harzreaktionskolben mit einem Fassungsvermögen von einem Liter eingeführt und 5 Stunden bei 8O0C gehalten. Das Produkt wurde durch eine Nutsche filtriert, gewaschen und bei 60° C getrocknet. Die Teilchen waren kugelförmig und hatten Durchmesser von 250 Mikron bis zu weniger als 75 Mikron. Im Anschluß an die Verkapselung wurde somit das Styrol mit Hilfe des darin enthaltenen Benzoylper^ oxids polymerisiert, wobei die Kapselwandungen intakt blieben. Hierdurch wird die Anwendbarkeit des erfindungsgemäßen Verfahrens auf die Verkapselung von festen Stoffen veranschaulicht. 60 stirred slowly for 10 minutes. The contents of the flask were diluted with distilled water and filtered through a suction filter. The capsules were then introduced with 500 ml of distilled water in a flask equipped with a stirrer, reflux condenser and thermometer sealed resin reaction flask with a capacity of one liter and held for 5 hours at 8O 0 C. The product was filtered through a suction filter, washed and dried at 60.degree. The particles were spherical and ranged in diameter from 250 microns to less than 75 microns. Following the encapsulation, the styrene was polymerized with the aid of the benzoyl peroxide contained therein, the capsule walls remaining intact. This illustrates the applicability of the method according to the invention to the encapsulation of solid substances.

Beispiel 4Example 4

In den Kolben und die Tropftrichter wurden folgende Lösungen eingebracht:The following solutions were placed in the flask and the dropping funnels:

KolbenPistons

300 ml 0,33%ige wäßrige Lösung von Polyvinylalkohol. 300 ml of 0.33% aqueous solution of polyvinyl alcohol.

1. Tropftrichter1. Dropping funnel

100 ml Schwefelkohlenstoff,
12 g Sebacoylchlorid (0,05),
4 ml Trimesoyltrichlorid (zur Vernetzung).
100 ml carbon disulfide,
12 g sebacoyl chloride (0.05),
4 ml trimesoyl trichloride (for crosslinking).

2. Tropftrichter2. Dropping funnel

50 ml destilliertes Wasser,
12 g Äthylendiamin (0,5 Mol),
2,3 g 1,3,5-Benzoltriamintrihydrochlorid
(0,01 Mol) zur Vernetzung,
50 ml of distilled water,
12 g ethylenediamine (0.5 mol),
2.3 g of 1,3,5-benzenetriamine trihydrochloride
(0.01 mol) for crosslinking,

1.2 g Natriumhydroxid,1.2 g sodium hydroxide,

10 g Natriumcarbonat-Monohydrat.10 g sodium carbonate monohydrate.

Die Zugaben erfolgten nacheinander und rasch. Das Rühren wurde so eingestellt, daß sichtbare Tröpfchen gebildet wurden und nach der ersten Zugabe verlangsamt. Danach wurde der Kolbeninhalt V2 Stunde gerührt, weitere IV2 Stunden stehengelassen, filtriert, mit Wasser und Aceton gewaschen und an der Luft getrocknet. Die Größe der mit Schwefelkohlenstoff gefüllten Polyamidkapseln betrug 1 bis 2 mm im Durchmesser.The encores came one after the other and quickly. The agitation was adjusted so that visible droplets were formed and slowed down after the first addition. Thereafter, the flask contents V was stirred for 2 hours, allowed to stand for further IV 2 hours, filtered, washed with water and acetone and dried in air. The size of the polyamide capsules filled with carbon disulfide was 1 to 2 mm in diameter.

Beispiel 5Example 5

Es wurde Di-tert.-butylperoxid als die organische Phase verkapselt. Es wurde in einem verschlossenen Reaktionskolben von 500 ml Fassungsvermögen und folgenden Beschickungen gearbeitet:Di-tert-butyl peroxide was encapsulated as the organic phase. It was locked in a Reaction flask with a capacity of 500 ml and the following loads:

KolbenPistons

100 ml 0,5%ige wäßrige Lösung von Polyvinylalkohol. 100 ml of 0.5% aqueous solution of polyvinyl alcohol.

1. Tropftrichter1. Dropping funnel

6 g Di-t-butylperoxid,6 g di-t-butyl peroxide,

4 g Sebacoylchlorid,
ImI Trimesoyltrichlorid.
4 g sebacoyl chloride,
ImI trimesoyl trichloride.

2. Tropftrichter2. Dropping funnel

6 g Äthylendiamin,6 g ethylenediamine,

2.3 g 1,3,5-Benzoyltriamin · 3HCl,
1,2 g Natriumhydroxid,
2.3 g 1,3,5-benzoyltriamine 3HCl,
1.2 g sodium hydroxide,

5 g Natriumcarbonat-Monohydrat,
75 ml destilliertes Wasser.
5 g sodium carbonate monohydrate,
75 ml of distilled water.

Es wurde ein Eisbad angewandt. Die Zusätze erfolgten nacheinander und rasch. Das Rühren wurde so eingestellt, daß sichtbare Tröpfchen gebildet wurden und wurde nach dem ersten Zusatz verlangsamt. Der Kolbeninhalt wurde 3/4 Stunden gerührt. Das Produkt wurde dann durch Dekantieren mit Aceton gewaschen, filtriert und an der Luft getrocknet. Die gebildeten kleinen Kapseln bestanden aus dem genannten flüssigen, in einer Polyamidhaut eingeschlossenen Peroxid. Dieses Produkt eignet sich besonders gut zum Lagern und Hantieren dieses hochreaktiven chemischen Stoffs in Form eines handelsüblichen Reagens.An ice bath was used. The additions were made one after the other and quickly. The agitation was adjusted so that visible droplets were formed and was slowed down after the first addition. The flask contents were stirred for 3/4 hour. The product was then washed by decanting with acetone, filtered and air dried. The small capsules formed consisted of the aforementioned liquid peroxide enclosed in a polyamide skin. This product is particularly suitable for storing and handling this highly reactive chemical substance in the form of a commercial reagent.

Beispiel 6Example 6

Dieses Beispiel veranschaulicht die Verkapselung einer wäßrigen Flüssigkeit, d. h. der wäßrigen Phase mit einer dafür geeigneten Polykondensathaut, z. B. Polyamid. Es wurden die folgenden Beschickungen verwendet:This example illustrates the encapsulation of an aqueous liquid, i. H. the aqueous phase with a suitable polycondensation skin, e.g. B. polyamide. The following batches were made used:

KolbenPistons

200 ml Tetrachlorkohlenstoff,
100 ml Pentan.
200 ml carbon tetrachloride,
100 ml of pentane.

1. Tropftrichter1. Dropping funnel

10 ml destilliertes Wasser,
5 g Äthylendiamin,
2,0 g 1,3,5-Benzoyltriaminhydrochlorid,
0,7 g Natriumhydroxid.
10 ml of distilled water,
5 g ethylenediamine,
2.0 g 1,3,5-benzoyltriamine hydrochloride,
0.7 g sodium hydroxide.

2. Tropftrichter2. Dropping funnel

50 ml Tetrachlorkohlenstoff,
12 g Sebacoylchlorid,
50 ml carbon tetrachloride,
12 g sebacoyl chloride,

3 g Trimesoyltrichlorid.3 grams of trimesoyl trichloride.

Es sei darauf hingewiesen, daß in diesem Fall die organische Flüssigkeit in verhältnismäßig großer Menge vorlag und die das Amin enthaltende wäßrige Phase vor Zugabe der Säurechloride zu der kontinuierlichen organischen Phase eingeführt und dispergiert wurde. Das Rühren während und unmittelbar nach der Zugabe der wäßrigen Phase aus dem ersten Tropftrichter wurde so eingestellt, daß sichtbare Tröpfchen gebildet wurden. Dann wurde es verlangsamt, und die Lösung aus dem zweiten Tropftrichter wurde zugegeben, wodurch die Umsetzung zur Bildung der gewünschten Kapseln eintrat. Nach Filtrieren des Kolbeninhalts wurden voneinander getrennte Polyamidkapseln mit einem Durchmesser von etwa 1 mm erhalten, die eine wäßrige Flüssigkeit enthielten.It should be noted that in this case the organic liquid in relatively large Amount was present and the aqueous phase containing the amine before the addition of the acid chlorides to the continuous organic phase was introduced and dispersed. Stirring during and immediately after the addition of the aqueous phase from the first dropping funnel was adjusted so that visible Droplets were formed. Then it was slowed down, and the solution from the second dropping funnel was added, causing the reaction to form the desired capsules to occur. After filtering of the contents of the flask were polyamide capsules with a diameter that are separated from one another of about 1 mm containing an aqueous liquid.

Beispiel 7Example 7

In diesem Beispiel wurde die organische Phase nämlich als eine öl-in-Wasser-Suspension mit einer Polyesterhaut verkapselt, die durch Umsetzung von di- und trifunktionellen Säurechloriden mit einer Trihydroxyverbindung hergestellt wurde. Es wurden folgende Lösungen hergestellt:In this example, the organic phase was namely as an oil-in-water suspension with a Polyester skin encapsulates the reaction of di- and trifunctional acid chlorides with a trihydroxy compound was produced. The following solutions were made:

KolbenPistons

300 ml 0,5%ige Lösung von Polyvinylalkohol.
1. Tropftrichter
300 ml of 0.5% solution of polyvinyl alcohol.
1. Dropping funnel

12 g Sebacoylchlorid (0,05 Mol),12 g of sebacoyl chloride (0.05 mol),

4 ml Trimesoyltrichlorid,
50ml Xylol,
4 ml trimesoyl trichloride,
50ml xylene,

0,2 g roter Farbstoff.0.2 g of red dye.

2. Tropftrichter2. Dropping funnel

12,6 g Pyrogallol (1,2,3-Benzoltriol) (0,1 Mol),
2 g Natriumhydroxid,
50 ml destilliertes Wasser.
12.6 g pyrogallol (1,2,3-benzenetriol) (0.1 mol),
2 g sodium hydroxide,
50 ml of distilled water.

Die Zusätze erfolgen rasch und nacheinander. Wie zuvor wurde mit dem Rührer zu Anfang der ersten Zugabe begonnen, und das Rühren wurde so eingestellt, daß sichtbare Tröpfchen gebildet wurden. Nach ίο der ersten Zugabe wurde das Rühren verlangsamt. Die gebildeten Polyesterkapseln wurden auf einer Nutsche abfiltriert und hatten einen Durchmesser von etwa 0,5 bis 1 mm bis zu etwa 5 Molprozent.The additions are made quickly and one after the other. As before, the stirrer was used to start the first Addition started and stirring adjusted so that visible droplets were formed. To ίο the first addition, the stirring was slowed down. The polyester capsules formed were on a suction filter filtered off and had a diameter of about 0.5 to 1 mm up to about 5 mole percent.

BeispieleExamples

In diesem Fall wurde die organische Flüssigkeit mit einer Polyharnstoffhaut verkapselt, nämlich durch Umsetzung von Phosgen mit einem Diamin unter BildungIn this case, the organic liquid was encapsulated with a polyurea skin, namely by Reaction of phosgene with a diamine with formation

—HNRNHC—HNRNHC

Es wurden die folgenden Beschickungen zubereitet: KolbenThe following batches were prepared: Flasks

3TOmI 0,5%ige wäßrige Lösung von Polyvinylalkohol. 3TOmI 0.5% aqueous solution of polyvinyl alcohol.

1. Tropftrichter
50 ml 12,5% Phosgen in Benzol.
1. Dropping funnel
50 ml of 12.5% phosgene in benzene.

2. Tropftrichter
18 g Äthylendiamin,
2. Dropping funnel
18 g ethylenediamine,

2,4 g Natriumhydroxid,
10 g Natriumcarbonat-Monohydrat,
100 ml destilliertes Wasser.
2.4 g sodium hydroxide,
10 g sodium carbonate monohydrate,
100 ml of distilled water.

Die Zugabe und die Einstellung der Rührung erfolgten wie in den vorhergehenden Beispielen. Die gebildeten sichtbaren Tröpfchen wurden von der Polyharnstoffhaut verkapselt, wobei der Kolbeninhalt nach Zugabe der Diaminlösung IV2 Stunden mäßig gerührt wurde. Es wurden kleine Kapseln gebildet.The addition and the cessation of stirring were carried out as in the previous examples. The visible droplets formed were encapsulated by the polyurea skin, the contents of the flask being gently stirred for 2 hours after the addition of the diamine solution IV. Small capsules were formed.

Beispiel 9Example 9

Unter Verwendung einer öl-in-Wasser-Suspension wurde die organische Flüssigkeit mit einer PoIycarbonathaut verkapselt; hierbei handelt es sich um die Umsetzung von Phosgen mit einem Diol unter Bildung vonUsing an oil-in-water suspension the organic liquid was encapsulated with a polycarbonate skin; this is the reaction of phosgene with a diol to form

Γ—OROC—|Γ — OROC— |

L ο JL ο J

Es wurden folgende Lösungen zubereitet:
Kolben
The following solutions were prepared:
Pistons

300 ml 0,5% ige wäßrige Lösung von Polyvinylalkohol. 300 ml of 0.5% aqueous solution of polyvinyl alcohol.

1. Tropftrichter1. Dropping funnel

50 ml 12,5% Phosgen in benzolischer Lösung.50 ml of 12.5% phosgene in a benzene solution.

109583/359109583/359

2. Tropftrichter2. Dropping funnel

12,1 g 2,2-Bis-[4-hydroxyphenyl]-propan (0,075 Mol),12.1 g of 2,2-bis [4-hydroxyphenyl] propane (0.075 mol),

6,3 g Pyrogallol (0,05 Mol),
10 g NaOH,
200 ml destilliertes Wasser.
6.3 g pyrogallol (0.05 mol),
10 g NaOH,
200 ml of distilled water.

Wiederum erfolgten die Zugaben nacheinander und rasch, und das Rühren wurde zur Bildung von sichtbaren Tröpfchen eingestellt und nach der ersten Zugäbe verlangsamt. Danach wurde der Kolbeninhalt eine Stunde mäßig gerührt. Es wurden kleine benzolhaltige Polycarbonatkapseln gebildet.Again the additions were sequential and rapid and the stirring became visible Droplets stopped and slowed down after the first additions. After that the contents of the flask Stirred moderately for an hour. Small polycarbonate capsules containing benzene were formed.

Beispiel 10Example 10

Es handelt sich um ein weiteres Beispiel für die Verkapselung des Öls, d. h. der organischen Phase mit einer Polycarbonathaut. In diesem Fall verlief die Umsetzung zwischen einem bis-Chlorformiat und einem Diol unter Bildung vonIt is another example of the encapsulation of the oil; H. the organic phase with a polycarbonate skin. In this case the reaction proceeded between a bis-chloroformate and a diol to form

2. Tropftrichter2. Dropping funnel

2020th

—OROCOR'OC—OROCOR'OC

Il Il L ο o_Il Il L ο o_

Es wurden folgende Beschickungen zubereitet:The following batches were prepared:

Kolben
300 ml wäßrige Lösung von Polyvinylalkohol
Pistons
300 ml aqueous solution of polyvinyl alcohol

1. Tropftrichter1. Dropping funnel

11 ml Äthylen-bis-chlorformiat, 100 ml Xylol.11 ml ethylene-bis-chloroformate, 100 ml xylene.

3030th

3535

2. Tropftrichter2. Dropping funnel

11,4 g 2,2-Bis-[4-hydroxyphenyl]-propan, 2 g Phloroglucin-Dihydrat (trifunktioneller Alkohol),11.4 g of 2,2-bis [4-hydroxyphenyl] propane, 2 g phloroglucinol dihydrate (trifunctional alcohol),

10 g NaOH (alle Stoffe in einem Mischer bei niedriger Geschwindigkeit gelöst).10 g NaOH (all substances dissolved in a mixer at low speed).

Es wurde die in den vorhergehenden Beispielen angegebene Arbeitsweise angewandt, wodurch kleine Kapseln mit einer Polycarbonatwandung erhalten wurden.The procedure given in the previous examples was used, resulting in small Capsules with a polycarbonate wall were obtained.

Beispiel 11Example 11

In diesem Beispiel wurde die organische Flüssigkeit (Xylol) mit einer Polyurethanhaut verkapselt; hierbei erfolgte die Umsetzung eines bis-Chlorformiats mit einem Diamin unter Bildung vonIn this example the organic liquid (xylene) was encapsulated with a polyurethane skin; here a bis-chloroformate was reacted with a diamine to form

Γ— NHRNHCOR'OC—ΊΓ— NHRNHCOR'OC — Ί

Il Il L ο ο JIl Il L ο ο J

Es wurden folgende Lösungen zubereitet:The following solutions were prepared:

KolbenPistons

300 ml 0,5%ige wäßrige Lösung von Polyvinylalkohol. 300 ml of 0.5% aqueous solution of polyvinyl alcohol.

1. Tropftrichter1. Dropping funnel

11ml Äthylen-bis-chlorformiat, 100 ml Xylol.11ml ethylene-bis-chloroformate, 100 ml xylene.

18 g Äthylendiamin,
5 g Diäthylentriamin,
10 g Natriumcarbonat-Monohydrat,
100 ml destilliertes Wasser.
18 g ethylenediamine,
5 g diethylenetriamine,
10 g sodium carbonate monohydrate,
100 ml of distilled water.

Wiederum erfolgten die Zugaben rasch in der angegebenen Reihenfolge. Das Rühren wurde so eingestellt, daß sichtbare Tröpfchen der Xylolkomponente in dem Wasser gebildet wurden und wurde nach der ersten Zugabe verlangsamt. Nach der zweiten Zugabe wurde der Inhalt 3/4 Stunde gerührt und dann filtriert. Es wurden Kapseln mit einer Polyurethanwandung mit Durchmessern im Bereich von 0,5 bis 1,5 mm erhalten.Again, the additions were made quickly in the order given. The agitation was adjusted so that visible droplets of the xylene component were formed in the water and was slowed down after the first addition. After the second addition, the contents 3/4 hour, it was stirred and then filtered. Capsules with a polyurethane wall with diameters in the range from 0.5 to 1.5 mm were obtained.

B e i s ρ i e1 12 .B e i s ρ i e1 12.

Am Beispiel einer öl-in-Wasser-Verkapselung mit einer Polyharnstoff-Polyamid-Haut wird die Bildung eines Copolymeren (das außerdem durch Vernetzung verstärkt ist) durch Phasengrenzflächenpolykondensation veranschaulicht. Es wurden folgende Beschikkungsgemische zubereitet:Using the example of oil-in-water encapsulation with A polyurea-polyamide skin will result in the formation of a copolymer (which is also made by crosslinking is reinforced) by interfacial polycondensation illustrated. The following feed mixtures were prepared:

KolbenPistons

300 ml 0,5%ige wäßrige Lösung von Polyvinylalkohol. 300 ml of 0.5% aqueous solution of polyvinyl alcohol.

1. Tropftrichter1. Dropping funnel

100 ml Xylol,100 ml xylene,

15 ml Toluol-2,4-diisocyanat,
2 ml Trimesoyltrichlorid.
15 ml toluene-2,4-diisocyanate,
2 ml of trimesoyl trichloride.

2. Tropftrichter2. Dropping funnel

18 g Äthylendiamin,18 g ethylenediamine,

5 g Diäthylentriamin,5 g diethylenetriamine,

10 g Natriumcarbonat-Monohydrat,10 g sodium carbonate monohydrate,

100 ml destilliertes Wasser.100 ml of distilled water.

Die Zugaben erfolgten rasch und nacheinander. Das Rühren wurde so eingestellt, daß sichtbare Tröpfchen gebildet wurden und nach der ersten Zugabe verlangsamt. Der Kolbeninhalt wurde 1 Stunde gerührt und dann filtriert. Es wurden Kapseln mit Xylol erhalten.The encores came quickly and one after the other. The agitation was adjusted so that droplets were visible were formed and slowed down after the first addition. The contents of the flask were stirred for 1 hour and then filtered. Capsules with xylene were obtained.

Beispiel 13Example 13

In diesem Beispiel wurde eine öl-in-Wasser-Verkapselung unter Bildung einer Copolymer-Haut (PoIyamin-Polyharnstoff) bewirkt, wobei die Vernetzung mit Polymethylenpolyphenylisocyanat erreicht wurde. Die verkapselte organische Flüssigkeit war ein Schädlingsbekämpfungsmittel, nämlich O,O-Dimethyldithiophosphat von Diäthylmercaptosuccinat. Die Umsetzung erfolgte in einem Kolben mit einem Fassungsvermögen von 500 ml, der mit einem hochtourigen Rührer (20 000 U/Min.) ausgerüstet war. Es wurden folgende Beschickungen angewandt:In this example an oil-in-water encapsulation was used forming a copolymer skin (polyamine-polyurea) effected, the crosslinking was achieved with polymethylene polyphenyl isocyanate. The encapsulated organic liquid was a pesticide, namely O, O-dimethyldithiophosphate of diethyl mercaptosuccinate. The reaction was carried out in a one-capacity flask of 500 ml, which was equipped with a high-speed stirrer (20,000 rpm). There were the following loads are used:

KolbenPistons

300 ml 0,5%ige Lösung von Polyvinylalkohol mit 6 Tropfen Siliconentschäumer.300 ml of 0.5% solution of polyvinyl alcohol with 6 drops of silicone defoamer.

1. Tropftrichter1. Dropping funnel

28,8 g Ο,Ο-Dimethyldithiophosphat von Diäthylmercaptosuccinat,
13 g Azelaoylchlorid,
2 g Polymethylenpolyphenylisocyanat.
28.8 g Ο, Ο-dimethyldithiophosphate of diethyl mercaptosuccinate,
13 g azelaoyl chloride,
2 g of polymethylene polyphenyl isocyanate.

2. Tropftrichter2. Dropping funnel

20 g Diäthyltriamin,
10 g Natriumcarbonat-Monohydrat,
100 ml destilliertes Wasser.
20 g diethylenetriamine,
10 g sodium carbonate monohydrate,
100 ml of distilled water.

Der Inhalt des ersten und der des zweiten Tropftrichters wurde einer nach dem anderen unter Rühren mit hoher Geschwindigkeit zugesetzt. Dann wurde die Geschwindigkeit vermindert und noch 1 Stunde gerührt. Nach weiterem lstündigem Stehenlassen des Kolbeninhalts wurde durch eine Nutsche filtriert und der Rückstand bei Zimmertemperatur im VakuumThe contents of the first and second dropping funnels were added one by one with stirring added at high speed. Then the speed was reduced and another 1 hour touched. The contents of the flask were left to stand for a further 1 hour and filtered through a suction filter the residue at room temperature in vacuo

getrocknet. Es wurden kleine Kapsem (von weniger als 1 mm) erhalten. Bei der Verwendung in Zubereitungen für die Schädlingsbekämpfung können diese Kapseln das in ihnen enthaltene Schädlingsbekämpfungsmittel durch allmähliche Diffusion oder durch eine Auslaugwirkung, wie sie während längerer Zeit in Gegenwart von Feuchtigkeit eintritt, freigegeben. dried. Small capsules (less than 1 mm) were obtained. When used in preparations For pest control, these capsules can use the pesticide they contain by gradual diffusion or by a leaching effect, such as occurs during prolonged periods Time in the presence of moisture is released.

Mit dem hierin verwendeten Ausdruck »polyfunktionelles Reagens« sind Reagenzien gemeint, die im Gegensatz zu den bifunktionellen Reagenzien Gruppen mit der beabsichtigten Funktion an mehr als zwei Stellen im Molekül tragen.As used herein, the term "polyfunctional reagent" means reagents which are im In contrast to the bifunctional reagent groups with the intended function on more than two Carry places in the molecule.

Claims (5)

Patentansprüche:Patent claims: 1. Verfahren zum Verkapseln von Tröpfchen einer ersten Flüssigkeit, die von einer zweiten, mit der ersten nicht mischbaren Flüssigkeit umgeben sind, wobei an den Grenzflächen der Tröpfchen und der zweiten Flüssigkeit eine Kondensationsreaktion zwischen erstem und zweitem monomeren! Reaktionsteilnehmer durchgeführt wird, von denen einer in der ersten und der andere in der zweiten Flüssigkeit enthalten ist und die miteinander an den Grenzflächen der Tröpfchen und der zweiten Flüssigkeit unter Bildung eines Polymeren reagieren, das eine Haut um die Tröpfchen erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß die Tröpfchen der ersten Flüssigkeit, die den ersten Reaktionsteilnehmer enthält, in der zweiten Flüssigkeit ausgebildet werden, während diese zweite Flüssigkeit noch keinen Reaktionsteilnehmer enthält, und daß erst dann der zweite Reaktionsteilnehmer in die zweite Flüssigkeit eingeführt und die Polymerhaut erzeugt wird.1. A method of encapsulating droplets of a first liquid released by a second, with the first immiscible liquid are surrounded, at the interfaces of the droplet and the second liquid a condensation reaction between the first and second monomeric! Respondents is carried out, one of which is contained in the first and the other in the second liquid and which are connected to each other the interfaces of the droplets and the second liquid react to form a polymer, which creates a skin around the droplets, characterized in that the droplets the first liquid containing the first reactant in the second liquid be formed while this second liquid does not yet contain a reactant, and that only then is the second reactant introduced into the second liquid and the polymer skin is produced. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tröpfchen der ersten Flüssigkeit in einer größeren Menge der anderen Flüssigkeit durch Mischen mit oder ohne Dispergiermittel ausgebildet werden.2. The method according to claim 1, characterized in that the droplets of the first liquid in a larger amount of the other liquid by mixing with or without a dispersant be formed. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als die eine der praktisch nicht mischbaren Flüssigkeiten Wasser und als die andere ein mit Wasser nicht mischbares organisches Lösungsmittel verwendet werden.3. The method according to claim 1 or 2, characterized in that as one of the practically not Miscible liquids are water and, as the other, a water-immiscible organic Solvents can be used. 4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung einer Haut aus einem vernetzten Polymeren als wenigstens einer der beiden Reaktionsteilnehmer ein polyfunktioneller Reaktionsteilnehmer oder ein Reaktionsteilnehmer verwendet •wird, der zusammen mit einem bifunktionellen Reaktionsteilnehmer einen polyfunktionellen Reaktionsteilnehmer enthält, der bei der Umsetzung zwischen den ersten und zweiten Reaktionsteilnehmern an einer beträchtlichen Anzahl von Stellen in den durch diese Umsetzung gebildeten Polymerketten Vernetzungen zu erzeugen vermag.4. The method according to any one of the preceding claims, characterized in that for generation a skin made of a crosslinked polymer as at least one of the two reactants a polyfunctional reactant or a reactant is used • who is used together with a bifunctional Reactant contains a polyfunctional reactant who is involved in the implementation between the first and second reactants in a significant number of places capable of producing crosslinks in the polymer chains formed by this reaction. 5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß erste und zweite Reaktionsteilnehmer verwendet werden, die miteinander unter Bildung einer Polyamid-, Polysulfonamid-, Polyester-, Polyharnstoffe, Polycarbonat- oder Polyurethanhaut reagieren.5. The method according to any one of the preceding claims, characterized in that first and second reactants are used, which together form a polyamide, polysulfonamide, Polyester, polyureas, polycarbonate or polyurethane skin react.

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2855065A1 (en) * 1977-12-30 1979-07-12 Philagro Sa PROCESS FOR ENCLOSURE BY INTERFACE POLYCONDENSATION

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2855065A1 (en) * 1977-12-30 1979-07-12 Philagro Sa PROCESS FOR ENCLOSURE BY INTERFACE POLYCONDENSATION

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