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DE1519507C - Verfahren zur Uni- oder Musterfärbung von Pelzfellen oder Pelzwaren - Google Patents

Verfahren zur Uni- oder Musterfärbung von Pelzfellen oder Pelzwaren

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Publication number
DE1519507C
DE1519507C DE19651519507 DE1519507A DE1519507C DE 1519507 C DE1519507 C DE 1519507C DE 19651519507 DE19651519507 DE 19651519507 DE 1519507 A DE1519507 A DE 1519507A DE 1519507 C DE1519507 C DE 1519507C
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DE
Germany
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coloring
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Expired
Application number
DE19651519507
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English (en)
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DE1519507A1 (de
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Schoepp, Felix, 1000 Berlin
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schoepp, Felix, 1000 Berlin filed Critical Schoepp, Felix, 1000 Berlin
Publication of DE1519507A1 publication Critical patent/DE1519507A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1519507C publication Critical patent/DE1519507C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Nach dem Stand der Technik verfährt man zum Färben von Pelzfellen allgemein dergestalt, daß die Pelzwaren in eine Farbbrühe getaucht oder die Farbbrühe durch Aufstreichen, sogenanntes Blenden, mit einem Pinsel oder Bürste aufgebracht wird. Nach dem Färbevorgang müssen die Pelzwaren einer weiteren Behandlung unterworfen werden, die dazu dient, ein Abfärben hintenanzuhalten. Eine der derartige Nachbehandlung besteht z. B. in einem Spülen mit einem geeigneten Spülmittel oder einem Anreiben mit Sägespänen, Sand usw.
Das Färben von Pelzwaren nach dem Stand der Technik ist mit einer Reihe an Nachteilen verbunden. Diese sind unter anderem darauf zurückzuführen, daß die Pelzwaren einer Vorbehandlung unterworfen werden müssen, insbesondere ist es zum Erzielen einer einheitlichen Anfärbung erforderlich, hydrophobierende Bestandteile, wie Fette und Wachse, zu entfernen, bei einer vorgesehenen Färbung mit helleren Tönen als diejenigen der ursprünglichen Pelzware zunächst eine Bleichung mit den üblichen Oxydationsmitteln durchzuführen, wodurch zwangläufig eine nachteilige Beeinflussung sowohl der Haare als auch des Fells erfolgt, und weiterhin ist es bei den Färbeverfahren nach dem Stand der Technik erforderlich, die gefärbten Pelzwaren bei erhöhter Temperatur einer Trocknung auszusetzen, wodurch das Material in nicht unerheblicher Weise seine Geschmeidigkeit einbüßen kann.
Insbesondere ist auf dem einschlägigen Gebiet bekanntgeworden (dänische Patentschrift 55 889), zum Anfärben von Pelzwaren eine Aufstrichfarbe zu verwenden, die sich zusammensetzt aus einer Lösung von Anilinfarbstoffen in Alkohol und einer Schellacklösung. Auf Grund der bekannten Brüchigkeit auch relativ dünner Schellackfilme sind derartige Anfärbungen jedoch einer relativ: schnellen mechanischen Abnutzung dergestalt ausgesetzt, daß ein Abblättern usw. erfolgt. ·,
Es ist weiterhin bekanntgeworden (französische Patentschrift 1 386 211), kurzhaarige Felle, wie die Felle von Robben, Pferden und Kälbern, einzufärben, und zwar unter Anwenden einer undurchsichtigen Farbe,, worunter also ausschließlich Pigmentfarbstoffe, z. B. auf der Grundlage von Metallpulvern oder Mineralpigmenten oder anderen Pigmenten, zu verstehen sind, auf die einzelnen Haare der genannten Felle dadurch aufzubringen, daß die Pigmente in einem durchsichtigen Kunstharz, wie Acrylharz, unter An-. wenden eines Fixiermittels vermittels einer Lohgerberpistole aufgebracht werden. Hierbei sind zwei Arbeitsgänge erforderlich, und die Haftfestigkeit zwischen Pigmentfarbstoff und Fellhaar erweist sich hierbei als nicht befriedigend. Insbesondere geht es bei der Arbeitsweise nach dieser Vorveröffentlichung darum, in loser Weise z. B. Bronzepulver aufzustäuben und sodann als Befestigungsmittel darüber das durchsichtige Kunstharz aufzubringen..
ίο Es ist weiterhin ein Verfahren zum Färben von tierischen Fasern bekanntgeworden (deutsche Patentschrift 832 593), das im wesentlichen darin besteht, Färbebäder anzuwenden, die einen erheblichen Anteil an organischen, mit Wasser mischbaren Lösungsmitteln aufweisen. Das Farbbad weist hierbei zwar eine relativ niedrige Temperatur bis zu etwa 55° C auf, jedoch ist im Anschluß an den Färbevorgang ein Spülen 'mit Wasser und ein langwieriger Trocknungsvorgang erforderlich.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Uni- oder Musterfärbung von Pelzfellen oder Pelzwaren zu schaffen, das es ermöglicht, die Einf ärbung und Musterung unter Anwenden aller herkömmlichen Farbmittel schnell und mit geringem
as Aufwand durchzuführen.
Der Erfindungsgegenstand zeichnet sich nun durch die Verwendung von ölbindemitteln enthaltenden Druck- bzw Lackfarben, die gegebenenfalls durch Zusatz von Verdünnungs- bzw. Verdickungsmitteln, Bindemitteln und/oder insbesondere Gerb- und/oder Nachgerbmitteln auf die'erforderliche Konsistenz ein-
• gestellt sind, zur Färbung oder Musterung von Pelzfellen oder Pelzwerk aus.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß statt eines Anwendens der herkömmlichen Farbbrühen, in die die Pelzwaren getaucht werden müssen oder in anderer Weise aufgebracht werden, was unter anderem zeitraubende Arbeitsgänge bedingt, das erfindungsgemäße Verfahren als ein Schnellfärbeverfahren anzusprechen ist und hierdurch eine schonende Behandlung sowohl der Haare als auch des Fells des Pelzwerkes bedingt wird sowie weiterhin auch fertig konfektionierte Pelzwaren, etwa in Form eines Pelzmantels mit Futter, eingefärbt werden können, was bei einem Tauchverfahren natürlich nicht möglich ist.
In diesem Zusammenhang ist es auch möglich, die Musterfärbung in Form einer künstlerischen Bemalung vorzunehmen.
Erfindungsgemäß gelingt es, die Einfärbung auch reib- und scheuerecht durchzuführen, wobei die eingefärbten Pelzfelle ihren Griff und ihre Schmiegsamkeit beibehalten, wie die Tragfähigkeit gesichert ist. Das Durchführen des Trocknungsvorganges ermöglicht eine schonende Behandlung des Pelzwerkes, und eine kurzfristige Durchführung desselben ist ebenfalls sichergestellt.
Speziell ergibt sich gegenüber dem Verfahren der französischen Patentschrift 1386211 bei einem Arbeiten mit einer Bronzetinktur einerseits eine wesentlich bessere Haftfähigkeit und andererseits eine wesentlich bessere gleichbleibende Qualität.
Auf Grund der erfindungsgemäßen Verwendung der Bindemittel enthaltenden Druck- bzw. Lackfarben wird die Weichheit und Schmiegsamkeit der Lederseite begünstigt, bedingt durch eine Nachgerbung. Man kann beliebige einfarbige oder mehrfarbige Färbungen, Farbschattierungen, marmorierte
Musterungen oder Batikeffekte erzielen. Die jeweils Die Farbtöne besitzen eine gute Leuchtkraft, sie gewünschten Eigenschaften in Abhängigkeit von den sind lichtecht und reibecht. Bei Anwenden von Aniangestrebten Farbtönen und den Eigenschaften des linfarbstoffen ergibt sich gemäß DIN 16525 eine Licht-Pelzwerkes lassen sich in handwerklicher Weise be- echtheit von 5 bis 8 entsprechend einer Bewertung werkstelligen durch entsprechende Abstimmung der 5 von gut bis hervorragend.
Verdünnungsmittel, Gerbmittel, Bindemittel und Ver- Das erfindungsgemäße Verfahren z. B. zum. Erziedickungsmittel. . len marmorartiger, batikähnlicher Musterungen be-AIs Farbmittel lassen sich einsetzen anorganische steht im wesentlichen darin, daß man den erfindungs-Pigmente, d. h. natürliche anorganische Pigmente, so- . gemäßen Farbausgangsmischungen eine derartige genannte Erstpigmente, künstliche anorganische Pig- ίο Menge dispergierender Substanzen zusetzt, daß eine mente, sogenannte Mineralpigmente, metallische Pig- Dispersion der Farbstoffe entsteht, worauf die Dispermente, sogenannte Bronzen, Kohlenstoffpigmente in sionen der verschiedenen Farbstoffe nacheinander zur Form von Ruß sowie organische Pigmente, worunter Einwirkung auf das Pelzmaterial, z.B.'Lammfelle, wasserunlösliche organische Farbstoffe zu verstehen Montevideo-Schmaschen, Lincoln-Felle, Schwendensind. In diesen Rahmen fallen die sogenannten organi- 15 lamm od. dgl., aufgebracht werden. Wird z. B. bei sehen natürlichen Pigmente tierischen und pflanzli- einer Spitzenfärbung eine etwas härtere Einfärbung chen Ursprungs, künstliche organische Pigmente, die gewünscht, wählt man eine mehr deckende dickflüssidurch Synthese direkt erzeugten organischen Pig- gere Konsistenz.
mente, sogenannte Pigmentfarbstoffe, durch Fällen Es werden je nach Art des Farbstoffes, ölhaltige wasserlöslicher organischer Farbstoffe mit Fällungs- 20 Druckfarben, Lacke od. dgl., die auch kombiniert anmitteln erzeugte Pigmente, die zum Teil Substrate ent- gewandt werden können, zweckentsprechende Disperhalten; und hierzu gehören die sogenannten Farblacke. giermittel angewandt. Als dispergierende Mittel die-Weiterhin gehören in den Rahmen der erfindungsge- nen z. B. Fett, Öl, Frischzellenpaste, Tran od. dgl. Die maß Anwendung findenden Farbmittel auch die lösli- zuzusetzende Menge des dispergierenden Mittels richchen organischen Farbstoffe, d. h. die natürlichen 25 tet sich nach der zu erzielenden Wirkung bzw. Muste-Tier- und Pflanzenfarbstoffe, die künstlichen Färb- rung und kann sich in weiten Grenzen bewegen, stoffe, die wasserlöslich, spritlöslich, in Kohlenwas- Ein Zusatz von Gerbstoffen, z. B. Sikkativ, Fett, serstoffen löslich, in organischen Säuren löslich usw. Tran, Chemikalienzusätze od. dgl. dient gleichzeitig sind. In Abhängigkeit von dem angestrebten Ergebnis als ergänzendes, günstiges Nachgerbungs-, Verdünhat es der Fachmann an der. Hand, eine entspre- 30 nungs-, Trocken- und auch als Dispergiermittel. Die chende Auswahl zu treffen. ölhaltigen Pigmentfarbstoffe sind in ihrer Zusammen-Durch die Verwendung eines mit der Grundanrei- ■ Setzung für das Pelzfell, Pelzwerk als günstig anzubung verträglichen Verdünnungs-, Gerb- bzw. Nach- sprechen, denn in der Gerberei werden nichttrockgerb-, Binde- oder Verdickungsmittels kann die ge- nende Öle, z. B. Mineralöle, und auch andere Öle und wünschte Farbkonsistenz eingestellt werden, die, wie 35 Fette verwendet. Das Öl und das Fett übernehmen die x weiter oben dargelegt, von den vorgegebenen Parame- Rolle des Quellungswassers z. B. in der Rohhaut, sie tern abhängig ist, da ja die Haare und Locken der wirken als Schmiermittel und machen die Hautfaser > Pelzfelle unterschiedlich in ihrer Stärke und Dichte leicht gegeneinander verschiebbar. Andererseits ist in ausfallen, so daß die Einstellung von dünnflüssig bis einem derartigen Pelzfell die Haut noch in ihrem urpastös erforderlich ist. Die Einstellung der Viskosität 4° sprünglichen Zustand vorhanden, vor allen Dingen - erfolgt auch in Abhängigkeit von der Art der ge- noch mit ihrer gesamten sehr hohen Reiß-und Zugfewünschten Färbung in Form der Mustereffekte oder stigkeit, während diese schützenden Eigenschaften des Batikeffektes. durch manche Gerbarten vermindert werden. Die ^vx Das Aufbringen der Pigmentfarbstoff mischungen Nach gerbung, die mit erfindungsgemäß verwendeten JJ für sich allein oder in Kombination mit geringen Zu- 45 Stoffen erfolgt, ist günstig. Die in dem obigen Aussätzen von Teerfarbstoffen erfolgt zweckmäßig auf führungsbeispiel angegebenen Trockenstoffe dienen das trockene Pelzmaterial in den üblichen Verfahren der katalytischen Beschleunigung des Trockenvordurch Aufreiben, Aufbürsten, Streichen, Spritzen, ganges und weiterhin als Gerbmittel. Tauchen, Drucken od. dgl. Die Trocknung erfolgt an . Die Trocknungszeit läßt sich innerhalb weiter der Luft bei Raumtemperatur Die Pelzfarbstoffmi- 5° Grenzen durch Modifizierung der Einzelkomponenschungen können lasierend, leicht deckend, stark dek- ten beeinflussen. Eine wesentliche Möglichkeit zur kend angewandt werden. Es entstehen leuchtende Beeinflussung besteht in der Art und der Menge des in Farbtöne, einfarbige, mehrfarbige Färbungen und Anwendung kommenden Härtungsmittels in Form vielfarbige marmorartige batikähnliche Musterungen des Sikkativs und gegebenenfalls auch Katalysators, und Dessinfärbungen, Kolorierungen mit und ohne 55 Die gebundenen, angeriebenen Teigdruckfarben Schablone, auch künstlerische Farbgebungen sind so- werden mit einem verträglichen Nachgerb- oder Verwohl auf Natur-, gebleichten oder künstlich gefärbten dünnungsmittel verdünnt und unter Zugabe eines ver-" Pelzfellen und Pelzwerk zu erzielen. Es können in träglichen Verdickungs-, Gerb- bzw. Dispergiermitgleicher Weise Silber-, Gold- oder gefärbte Bronzen tels auf die Konsistenz der angestrebten ölhaltigen Anwendung finden. 60 Pelzfarbe eingestellt. Allgemein kommen die Druck-Ein Verkleben der Haare oder der Locken tritt in farben bereits in den Handel als mit Drucköl vernetzt dünner flüssiger Einstellung nicht ein, wobei die züge- oder mit Kombinationsfirnissen gebundene Produkte. setzten Nachgerbmittel sehr günstig wirken, selbst Als Verdickungsmittel haben sich z. B schnelltrockbei pastöser Einstellung durch Aufreiben oder Auf- nende Druckpasten, Druckgelees, reine Kieselsäure bürsten. Es können auch mehrere Auftragungen der 65 und besonders dickes Leinölstandöl als günstig erwie-Farbstoffausgangsmischungen nacheinander erfolgen, sen, wobei letzteres bis zu etwa 10 % zugesetzt werden wobei die Schmiegsamkeit bei dünner Einstellung er- kann. Das Anwenden der Druckpaste oder des Druckhalten bleibt. ' . gelees führt dazu, daß ohne Veränderung der Konsi-
stenz der Farbe eine schnelle Trocknung und Geschmeidigkeit erzielt wird. Der Zusatz von Leinölstandöl bewirkt einen hervorragenden Glanz und gute Widerstandsfähigkeit gegen Feuchtigkeit.
Die mehrfarbige Musterwirkung läßt sich dadurch erzielen, daß man z.B. die verschiedenen dispergierenden Farbzusammensetzungen nacheinander aufbringt.
Das Verfahren läßt sich auch so durchführen, daß man das Pelzfell mit dem Dispergiermittel, z.B. Frischzellenpaste, Fett od. dgl., einmal oder auch mehrmals behandelt und daß man die verschiedenen Farbausgangsmischungen dann ohne oder mit Dispergiermittel einwirken läßt, wodurch durch Verteilung, Einreiben oder Aufbürsten ebenfalls mehrfarbige marmorartige Musterungen oder Batikeffekte entstehen.
Eine einfarbige Färbung läßt sich erzielen, wenn man z. B. zu einer beliebigen Druckfarbe als Verdünnungs- und Nachgerbmittel Sikkativ wählt, gegebenenfalls in geringen Mengen einen transparenten Kopallack od. dgl. zusetzt und sodann so weit mit irgendeinem beliebigen Kunstharzverdünnungsmittel verdünnt, das das Pelzfell weich hält.
Bei Lacken kann genauso verfahren werden, man kann jedoch auch Frischzellensalbe, Fett, öl, Tran, Druckgelee, Druckpaste od. dgl. zusetzen. Es ist wichtig, daß zum Erzielen mehrfarbiger batikähnlicher Musterungen die Farbstoffausgangsmischungen nacheinander einmal oder auch mehrmals aufgebracht werden können.
Selbst auf langhaarigen Pelzfellen, wie z. B. bei einem Polarfuchs, Weißfuchs od. dgl., lassen sich in gleicher Weise mehrfarbige farbechte und haltbare Schattierungen erzielen.
Beispiel
5' Der Grundansatz besteht aus 100 g der einzelnen Bestandteile. Es werden 35 g Kopallack vorgelegt und Ig Chlorkautschuklack hinzugefügt. Unter Schütteln erfolgt alsbald eine Lösung des Chlorkautschuks in dem Kopallack. Sodann werden 10 g Balsamterpentinöl hinzugesetzt und wiederum durchgeschüttelt. Sodann werden 0,5 g eines Kunstharzes auf der
' Grundlage eines mit Polymethylenmethacrylat modi-' fizierten Leinölalkydharzes in aromatenreichen Lösungsmitteln zugesetzt und vermischt. Im Anschluß hieran werden als Nachgerbe- und Trockenmittel 0,25 g eines Sikkativs auf der Grundlage eines Kobaltsalzes und 0,25 g eines Trocknungskatalysators auf der Grundlage einer organischen Zirkoniumverbindung eingemischt. An die Stelle des Trocknungskatalysators kann auch eine entsprechend größere Menge des Sikkativs treten. Im Anschluß hieran werden 7 g eines Nitrofarblösers und sodann 45 g Trifluortrichloräthan zugesetzt und vermischt. Als Farbmittel erfolgt sodann der Zusatz von 1 g einer teigförmigen, blauen Buchdruckfarbe auf Pigmentgrundlage mit der Bezeichnung Miloriblau, wobei es sich um eine Sorte von Berliner Blau, einer lichtechten Malerfarbe, handelt. Das Einmischen erfolgt vermittels eines Schnellrührers.
Die Trocknung erfolgt in der hier üblichen Weise durch Lufteinwirkung, d. h. Oxydation und Vernetzen der Moleküle an denjenigen Stellen, wo ungesättigte Bindungen vorliegen. Nach dem Trocknen ist das Produkt in Alkohol und in Aromaten unlöslich.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verwendung von ölbindemitteln enthaltenden Druck- bzw. Lackfarben bzw. Bronzen oder gefärbten Bronzen, die gegebenenfalls durch Zusatz von Verdünnungs- bzw. Verdickungsmitteln, Bindemitteln und/oder insbesondere Gerb- oder Nachgerbmitteln auf die erforderliche Konsistenz eingestellt sind, zur Färbung oder Musterung von Pelzfellen oder Pelzwerk.
DE19651519507 1965-02-19 1965-02-19 Verfahren zur Uni- oder Musterfärbung von Pelzfellen oder Pelzwaren Expired DE1519507C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DESC036569 1965-02-19
DESC036569 1965-02-19

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Publication Number Publication Date
DE1519507A1 DE1519507A1 (de) 1970-01-15
DE1519507C true DE1519507C (de) 1973-03-22

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