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DE15189C - Neuerung an Oefen zum Brennen pulverisirten Brennstoffes - Google Patents

Neuerung an Oefen zum Brennen pulverisirten Brennstoffes

Info

Publication number
DE15189C
DE15189C DENDAT15189D DE15189DA DE15189C DE 15189 C DE15189 C DE 15189C DE NDAT15189 D DENDAT15189 D DE NDAT15189D DE 15189D A DE15189D A DE 15189DA DE 15189 C DE15189 C DE 15189C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
fuel
air
combustion chamber
fire
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT15189D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. G. MC. AULEY in Denver, Colorado, V, St. A
Publication of DE15189C publication Critical patent/DE15189C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C99/00Subject-matter not provided for in other groups of this subclass
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C2700/00Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
    • F23C2700/06Combustion apparatus using pulverized fuel
    • F23C2700/066Other special arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMTS·=
KLASSE 24/^Feuerungsanlagen.
Auf beiliegender Zeichnung sind diese Neuerungen dargestellt. Fig. 1 ist ein; Verticalschnitt durch den Zuführungstrichter, der die Fortbewegungsschraube sichtbar macht, sowie" das Innere des Mühlenwerks und die Abfallröhren zeigt. Fig. 2 zeigt den Abfalltrichter nebst anschliefsendem Rohre in Verbindung mit dem Injector-Zuführungsrohr; zugleich sind' darin die Regulirungsklappen für die Brennmaterial-und Luftzuführung, sowie das in einem engen länglichen Querschnitt endende Mundstück des Zuführungsrohres sichtbar, durch das eine Verbreitung des Material- und Luftgemisches über die ganze Breite des Herdfeuers erzielt wird. Fig. 3 ist eine Ansicht des Mahlkörpers der Mühle und Fig. 4 zeigt das verbreiterte Mundstück des Injectorrohres zum Auseinanderstreuen des Materials. Fig. 5 ist die Ansicht einer Klappe oder eines Schiebers, der zur Regulirung des Zutritts von Luft oder Heizmaterial dient. Fig. 6 ist eine Ansicht des Zufuhrungsgebläses, · sowie ein verticaler Längenschnitt durch den Ofen. Fig. 7 endlich zeigt die Einrichtung des Verbrennungsraumes.
A, Fig. i, ist der Trichter für die Zuführung des zu zermahlenden Brennmaterials. Derselbe kann die gewöhnliche Form haben und aus Metall, Holz u. s. w. bestehen. Dieser Trichter hat auf jeder Seite dicht über seinem Boden eine Oeffnung, durch welche die Drehaxe für die Fortbewegungsschraube B tritt; diese Schraube ist zur Hälfte mit Rechts- und zur Hälfte mit Linkswindungen versehen, um das Material nach beiden Seiten in die Trichter der darunter placirten Mühlen zu befördern. Durch eine auf der Schraubenaxe befestigte Stufenscheibe C" wird die Drehbewegung übertragen. D D sind die Axlager.
. EE sind zwei Zerkleinerüngsmühlen, deren Mahlkörper die Form eines abgestumpften Kegels haben. ; Das äufsere Gehäuse besteht gewöhnlich aus Güfseisen und ist mit Mahlflächen aus Stahl oder gehärtetem Eisen versehen'; ebenso sind die konischen Mahlkörper mit harten Mahlflächen ausgestattet. An den unteren Rand des äufseren Gehäuses F schliefst sich in der bekannten Weise ein Aufnahmetrichter G für das zermahlene Material an, der unten in einem Röhrstück H endigt und das Material in den Injectionsapparat / führt. Die Bewegung der Mühlen E E geschieht durch die auf den verticalen Drehaxen KK der Mahlkörper befestigten Riemscheiben J. LL sind Hebel, um die Mahlflächen von einander abzurücken oder einander zu nähern. Bei M sind diese Hebel mit dem Mühlengestelle drehbar verbunden. Von dem anderen Ende des Hebels, bei N, geht eine mit Gewinde versehene Zugstange nach aufwärts, die durch einen mit Muttergewinde versehenen Hebel oder ein Handrad O gehoben oder gesenkt werden kann. Dadurch werden die Axen der Mahlkörper gehoben oder gesenkt, söj dafs das Material zu gröberem oder feinerem Pulver verarbeitet werden kann.
Man kann die Mühlen EE von dem Apparate trennen und sie an eine andere Stelle bringen, und z. B. durch einen Elevator oder andere Hülfsmittel das pulverisirte Material in den Zuführungstrichter A einführen, der es dann weiter durch G nach dem Rohre H befördert. Das Quantum des zugeflihrten Materials kann durch Aenderung der Geschwindigkeit

Claims (2)

der Drehung der Schraube B regulirt werden, was man durch Verlegung des Riemens auf der Stufenscheibe C leicht erreichen kann. In Fig. 2 ist der Injectionsapparat dargestellt. Er besteht aus einer metallenen Röhre, welche mit einem gewöhnlichen Gebläse verbunden ist, wie dies Fig. 6 zeigt. In dieser Röhre befindet sich eine Regulirklappe (oder Schieber) R, durch deren Einstellung man das zuzuführende Quantum Luft bestimmen kann. Eine ähnliche Klappe R (oder Schieber) ist in der Röhre H angebracht, um die Zuführung des pulverförmigen Brennmaterials reguliren zu können. In einiger Entfernung von ersterer Klappe ist die Luftzuführungsröhre verengt, und es erstreckt sich dieser verengte Theil S bis über die Stelle hinaus, wo die Röhre H in das Luftzuführungsrohr einmündet, Fig. 2. Es geschieht dies zu dem Zwecke, um eine innigere Vermengung von Luft und Brennmaterial zu bewirken und ein Zurücktreiben des letzteren in die Röhre H zu verhindern. Wenn erforderlich, soll die Luft oben im Trichter G eingeführt werden. Durch das von dem Injectorrohre / hergestellte Vacuum wird ein Luftstrom, durch die Mühle E, den Trichter G und H gehend, erzeugt. Das rEnde des Injectorrohres ist breit und eng, um das Material gehörig über das Feuer zu verbreiten, wie dies bei T in Fig. 4 dargestellt ist. Das Injectorrohr / kann auch schräg unter einem Winkel in das Herdfeuer einmünden, so dafs das Luft- und Brennmaterialgemisch über den eingesenkten Boden nahe an der Feuerbrücke herstreicht. U, Fig. 3, zeigt eine Oberfläche der Mahlkörper aus Stahl oder hartem Eisen, welche gerippt, gezackt oder sonstwie rauh gemacht sein kann. R, Fig. 5, ist die Regulirklappe, welche aus einer runden dünnen Eisenplatte besteht und mittelst Zapfen im Rohr drehbar gelagert ist; mittelst Handgriffs kann man dieselbe von aufsen einstellen. /, Fig. 6, ist das Injectionsrohr mit dem daran sich anschliefsenden Gebläse. V ist die Herdwand und W ein nach der Mitte von vorn und hinten her sich einsenkender Boden. . Dieser Boden fällt in der Nähe der Einmündung des Trichters bis auf seine Mitte und steigt von hier aus nach der Feuerbrücke zu. An der tiefsten Stelle des Verbrennungsraumes ist eine Oeffnung X angebracht, durch welche Schlacke hinausbefördert werden kann. Diese Oeffnung kann auf irgend eine Weise geschlossen werden. Y ist der Verbrennungsraum. Z ist die Feuerbrücke, von der aus der Herdboden nach beiden Seiten hin fällt. Es soll durch die Einsenkung des Bodens im Verbrennungsräume verhindert werden, dafs in der im anderen Falle von dem Boden und der Feuerbrücke gebildeten Ecke unverbranntes Brennmaterial sich ansammelt. Fig. 7 zeigt einen doppelten Verbrennungsraum. Man sieht darin die Oeffnungen XX und die beiden Injectorrohre /. Zwischen den Einmündungen dieser beiden Röhren ist eine nach hinten hin in eine Keilspitze auslaufende Trennungswand angeordnet, welche aus feuerfestem Stein besteht und sich vom Boden bis zur Decke des Feuerraumes erstreckt. Diese Trennungswand endet dicht vor der Feuerbrücke bei Z'. Seitlich der beiden Einmündungen der Röhren / sind von der Stirnwand nach den Seitenwänden des Feuerraumes sich erstreckende Wände aus feuerfestem Material aufgeführt, die ebenfalls in der Nähe der Feuerbrücke bei Z" endigen. Durch diese Einrichtung schliefse ich die Möglichkeit einer Anhäufung von unverbranntem Heizmaterial in dem Verbrennungsräume aus. Meine Oefen functioniren wie folgt: Grufskohle oder anderes Brennmaterial wird in den Trichter A und durch Drehung der Fortbewegimgsschraube B in die Mühlen E E eingeführt; in den Mühlen wird dies Brennmaterial zu einem gröberen oder feineren Pulver verarbeitet, gelangt dann in den Abfalltrichter G und durch die Röhren H in die Injectorröhren I, in welchen das Pulver mit Luft vermengt und durch den von einem- geeigneten Gebläse erzeugten Luftstrom in das Herdfeuer befördert wird. Um die ersten Strahlen der auf diese Weise mit Kohle vermischten Luft zu entzünden, wird auf dem Herde des Feuerraumes ein Feuer aus Holz oder anderem Brennmaterial angelegt. Patenτ-AnSprüche:
1. Der Apparat für die Einführung eines Gemisches aus Luft und pulverförmigem Brennmaterial in das Herdfeuer, bestehend aus dem Zuführungstrichter A nebst Schraube B, den Mühlen EE, dem Luftzuführungsrohre mit dem verengten Theile S, welcher sich bis über die Einmündungsstelle des Brennmaterial-Zufuhrungsrohres H erstreckt.
2. Ein Verbrennungsraum mit einer nach hinten zu keilförmig verlaufenden, zwischen den Injectionsröhren / angeordneten Wand und seitlichen Wänden, die dicht neben den Injectionsröhren von der Stirnwand des Verbrennungsraumes schräg nach der Seitenwand desselben hin sich erstrecken und dicht vor der Feuerbrücke enden, um dadurch eine Anhäufung unverbrannten Heizmaterials im Feuerraum zu verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT15189D Neuerung an Oefen zum Brennen pulverisirten Brennstoffes Active DE15189C (de)

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