DE15186C - Neuerung an der unter Nr. 5403 der Patentrolle patentirten Ventileinrichtung - Google Patents
Neuerung an der unter Nr. 5403 der Patentrolle patentirten VentileinrichtungInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K21/00—Fluid-delivery valves, e.g. self-closing valves
- F16K21/04—Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation
- F16K21/06—Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation in which the closing movement, either retarded or not, starts immediately after opening
- F16K21/10—Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation in which the closing movement, either retarded or not, starts immediately after opening with hydraulic brake cylinder acting on the closure member
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 88: Wasserleitung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. December 1880 ab.
Der nachstehend beschriebene Ventilhahn bezweckt durch seine Construction die Vereinigung
möglichster Einfachheit mit leichter Regulirbarkeit des zufliefsenden Wasserquantums
und stofsfreien Abschlufs des Wasserstromes.·
Derselbe ist in beiliegender Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist eine Ansicht des Hahnes,
Fig. 2 ein Verticalschnitt nach der Axe des Abflufsrohres,
Fig. 3 ein Verticalschnitt nuch der Axe des Zuflufsrohres, theilweise Ansicht.
Fig. 4 und 5 zeigen den den Schlufs und Regulirkolben d führenden Cylinder D in Seiten-
und Unteransicht.
Fig. 6 zeigt die Regulirungsschraube d1,
Fig. 7 eine' Generalanordnung des Hahnes für ein Closet.
A bezeichnet den Actionskolben mit dem eingeschraubten Druckknopf und der zwischen
Knopf und Gehäuse befindlichen Spiralfeder. Er ist in dem oberen Theile des Ventilgehäuses
B mittelst Stopfbüchse und Kappe b gedichtet und geführt.
An seinem unteren Ende hat er den mit Ansatz versehenen Cylinder α1, welcher sich
beim Niederdrücken auf den Ansatz dl der in dem Kolben A geführten Stange d1 des Kolbens
d setzt und mit seinem äufseren Umfange in die Durchflufsöffnung bl im Gehäuse B pafst.
Die Durchflufsöffnung hat unten einen vorspringenden Rand, gegen welchen die Gummischeibe
des Kolbens d (s. Fig. 3) sich beim Aufsteigen legt und das Wasser abschliefst. Der Cylinder
D ist in dem unteren Theil des Gehäuses B eingeschraubt. Sein äufserer Durchmesser ist
etwa 5 mm kleiner, als der innere Durchmesser des cylindrischen Theiles des Gehäuses B, und
der Ring mit der Schraube (s. Fig. 4 und 5) ist auf der Hülse seines Umfanges ausgeschnitten,
um dem Wasser einen Durchgang zu gestatten.
Der in diesen Cylinder D genau eingepafste Kolben d, der gänzlich aus Metall besteht, mit
der Kolbenstange d1 und dem Dichtungsring db
ist aus Fig. 2 und 3 ersichtlich. In den Mittelpunkt des Bodens des Cylinders D ist die Regulirungsschraube
d2 gesetzt, welche in Fig. 6
dargestellt ist. Dieselbe ist konisch gearbeitet, wie auch das Muttergewinde im Kolben D, und
ist dieselbe, wie in Fig. 6 ersichtlich, nach Bedarf flach gefeilt, um durch den Boden des
Cylinders D eine kleine Durchgangsöffnung, welche mittelst der Konicität der Schraube d"1
regulirbar ist, zu gestatten, so dafs das Wasser vom unteren Theil des Ventilgehäuses C unter
den Kolben d, im Cylinder D, gelangen kann.
In Fig. 3 ist der Ventilhahn im geschlossenen Zustande dargestellt. Das Wasser im Gehäuse C
communicirt mit dem Raum unter dem Kolben d im Cylinder D und drückt denselben mit
dem Dichtungsring d"° unter den vorspringenden
Rand der Durchgangsöffnung b1 und bewirkt so einen sicheren Schlufs; da der Druck unter
dem Kolben gröfser ist, als der Druck über demselben.
Wird nun zum Zweck des Oefmens der Kolben A niedergedrückt, so setzt sich der
untere Theil a1 desselben auf den Ansatz di der
Kolbenstange^1 des Kolbens d, während derselbe (ax) zugleich in die Durchgangsöffnung b1
tritt und diese ausfüllt, so dafs, trotzdem durch weiteren Niederdruck des Kolbens A mit KoI-
Claims (1)
- ben d der Dichtungsring dh von der Durchgangsöffnung 61 entfernt ist, kein Wasser durch b1 hindurch kann.Diese Stellung dauert so lange, bis der Kolben d in die in Fig. 2 gezeichnete tiefste Stellung gelangt und das im Cylinder D unter dem Kolben d befindliche Wasser durch die in der Regulirungsschraube d? befindliche Oeffnung hinausgedrückt ist. Wird nun Kolben A losgelassen, so schnellt er durch die Feder zurück in die in Fig. 2 gezeichnete Stellung und das Wasser kann durch Oeffnung b1 frei hindurchfliefsen, was so lange dauert, bis durch den Druck des Wassers so viel Wasser durch die kleine Oeffnung an Schraube d2 unter den Kolben d im Cylinder D gelangt, dafs derselbe gehoben und die Dichtungsscheibe d'" unter den Ventilsitz so allmälig gelangt, als es durch die Durchgangsweite der Regulirungsschraube d2 bedingt ist. Die Regulirung der Schraube d2 ist so genau vorzunehmen, dafs ein ganz bestimmtes Wasserquantum nach jedem Niederdruck des Kolbens A ausströmt.Besonders hervorgehoben wird noch, dafs durch die Anwendung eines gänzlich aus Metall hergestellten und in den Cylinder eingeschlifFenen Arbeits- oder Abschlufskolbens jedes Versagen des Hahnes vermieden wird, und dafs die theilweise abgeflachte Regulirschraube so präcise wirkt, dafs man im Stande ist, das Durchlaufwasser auf die gröfste bis zur geringsten Quantität genau abzumessen.Patenτ-Anspruch:Die Anwendung und Construction der konischen Schraube d2 mit theilweise entferntem Gewinde zum Reguliren des Wasserquantums, im wesentlichen wie beschrieben und dargestellt.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE15186C true DE15186C (de) |
Family
ID=292231
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT15186D Active DE15186C (de) | Neuerung an der unter Nr. 5403 der Patentrolle patentirten Ventileinrichtung |
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