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DE151868C - - Google Patents

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Publication number
DE151868C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
emptying
bucket elevator
cups
articulated
carriage frames
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT151868D
Other languages
English (en)
Publication of DE151868C publication Critical patent/DE151868C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G17/00Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface
    • B65G17/30Details; Auxiliary devices
    • B65G17/38Chains or like traction elements; Connections between traction elements and load-carriers
    • B65G17/385Chains or like traction elements; Connections between traction elements and load-carriers adapted to follow three-dimensionally curved paths
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2201/00Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
    • B65G2201/04Bulk

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description

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KAISERLICHES
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- M 151868 "/ KLASSE 81 e. (β.
EMIL BOUSSE in BERLIN. Becherwerk.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. April 1902 ab.
Bei den bekannten endlosen Becherwerken sind zur Erzielung· aussriebigfer Bewegamsien, insbesondere in senkrechter Ebene, Kettenführungen oder dergl. zu beiden Seiten bezw. in der Mitte oder ober- und unterhalb der freihängenden Becher nötig, da sonst eine unzeitige Entleerung der Becher eintritt. Sind derartige Seil- oder Kettenführungen nicht vorhanden, so ist entweder die Bewegungsfähigkeit des Becherwerkes in wagerechter oder senkrechter Ebene unmöglich bezw. stark begrenzt, oder aber es wird die Entleerung sowie auch die Aufnahme des Fördergutes nur an einzelnen Stellen ermöglicht.
Diesen Mangel der bekannten Einrichtungen beseitigt die vorliegende Erfindung vollständig, indem sie ein Becherwerk in Vorschlag bringt, \velches die Möglichkeit gewährt, das Fördergut von jedem beliebigen Ort des Raumes nach jedem beliebigen anderen Orte schaffen zu können und die einzelnen Becher an jeder beliebigen Stelle sowohl zu beladen, wie auch zu entleeren. Zwecks Erreichung dieses Erfolges werden einfache Becher in miteinander gelenkig verbundene, mehrachsige Wagengestelle derart frei pendelnd aufgehängt, daß, während die letzteren ihre Führungsbahn nie verlassen und alle mögliehen Veränderungen ihrer örtlichen Lage erleiden, also z. B. auch in eine umgekehrte Lage kommen, die Becher dennoch stets ihre durch die 'Gewichtsschwere bedingte und zur Aufnahme von Fördergut immer bereite Stellung beibehalten, aus welcher sie nur durch besondere Anschläge zum Zwecke der Entleerung herausgebracht werden können.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι das Wagengestell mit dem darin aufgehängten Becher in der Seitenansicht,
Fig. 2 dasselbe in der Grundansicht und
Fig. 3 den Entleerungsvorgang bei einem Becherwerk.
Fig. 4 läßt erkennen, wie beliebig in senkrechter Ebene gewählte Kurven durchfahren werden können, und
Fig. 5 zeigt, wie die Wagen in wagerechten Ebenen gelegene Krümmungen durchlaufen.
Die Fördergefäße oder Becher α sind oberhalb ihres Schwerpunktes bei b mittels eines aufgenieteten Zapfens c in einem vierrädrigen Wagengestell d frei pendelnd gelagert. Das Wagengestell besteht aus zwei beliebig, zweckmäßig jedoch dreieckig geformten Seitenschildern, welche unten die Wagenachsen e gabelförmig umfassen. Mit dem am Becher α befindlichen Zapfen c ist ein mit einer Führungsrolle g versehener flügelartiger Hebel h verbunden, welcher unterhalb einer besonderen Entleerungsbahn i (Fig. 3) das Kippen der Becher mit geringem Kraftverlust bewirkt.
Die einzelnen Wagen werden durch Gelenkstangen k verbunden, welche mittels Bolzen / an einer Muffe ni derart angreifen, daß die Stangen k im wagerechten Bewegungssinne innerhalb gezogener Grenzen frei ausschwingen können, so daß die Wagen
in dieser Ebene liegende Krümmungen bequem und sicher zu durchfahren vermögen. Die Muffe m umgreift gelenkig die Wagenachsen e, so daß die Stangen k auch in senkrechtem Bewegungssinne ausschwingen können und die Wagen Krümmungen in senkrechter Ebene durchfahren können.
Statt der Gelenkstangen k könnte auch ein durchlaufendes (endloses) Drahtseil in Anwendung kommen, welches ermöglicht, daß man die einzelnen, für sich bestehenden Wagen in beliebigen Entfernungen voneinander anordnen könnte, was für viele in gewerblichen Betrieben vorkommende Fälle von großem Vorteile ist. Die Drahtseile laufen dann unter die Wagen und sind in der Mitte der Wagenachsen e gelenkig angeordnet.
Die beschriebene Ausführung solcher-vierrädriger Wagen gestattet die Erreichung ganz bedeutender Geschwindigkeiten, wie auf Grund vorhandener Raddrücke und Krümmungen festgestellt werden kann.
Wird ein Becherwerk der beschriebenen Art in einer senkrechten Ebene vorwärts getrieben, so gelangen die Wagengestelle von der in Fig. 1 veranschaulichten Ruhelage in eine veränderte, z. B. um 90 oder i8o° versetzte Stellung (Fig. 4). Die Entleerung erfolgt hierbei in allen Fällen in bekannter Weise durch eine zwangläufige Bahn i, gegen welche der fest an der Nabe befestigte Hebel h mit seiner Leitrolle g angedrückt wird. Durch das Niederdrücken des Hebels bezw. der Leitrolle findet ein allmähliches Kippen des Bechers statt, wobei man es in der Hand hat, durch mehr oder minder steile Ausbildung der Führungsbahn i auch die Entleerung schneller oder langsamer vor sich gehen zu lassen, was namentlich dann in Betracht kommt, wenn es sich um den Transport breiiger oder körniger Fördermaterialien handelt.
Aus der ein schematisches Bild des Entleerungsvorganges zeigenden Fig. 3 ist zu erkennen, daß pendelnde Stöße der Becher nach der Entleerung völlig vermieden werden, sowie daß ein wesentlicher Kraftverbrauch beim Entleeren dadurch verhindert wird, daß der bereits entleerte Wagen auf entgegengesetzter Bahn seine normale Becherlage wieder einzunehmen sucht, wobei er einen Gegendruck gegen die Bahn i bewirkt. Die Entleerungsbahn i kann an jedem beliebigen Orte der Förderanlage wagerecht oder senkrecht stehen, je nachdem die Entleerung bei der gewöhnlichen oder einer geänderten Stellung des Traggestelles vorgenommen werden soll.
Bei Becherwerken, welche auf große Entfernungen benutzt werden sollen, kommt für die Festigkeit der Radachse eine stärkere Zugkraft in Betracht, welche die Achse zu verbiegen suchen wird. Um dies zu verhindern, verbindet man die Radachsen zweckmäßig durch Verbindungsstreben n.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Ein Becherwerk, dadurch gekennzeichnet, daß . in den Seitenwangen (d) der durch Gelenkstangen (k), Drahtseile oder dergl. gelenkig miteinander verbundenen, mehrachsigen Wagengestelle die einteiligen Fördergefäße (a) derart drehbar aufgehängt sind, daß sie an jeder Stelle des endlosen und in beliebigen Ebenen beweglichen Becherwerkes durch Anschläge gekippt werden können, wobei die Rollen der mehrachsigen Wagengestelle stets in ihrer Führungsbahn verbleiben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT151868D Active DE151868C (de)

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DE151868C true DE151868C (de)

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DE (1) DE151868C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1194324B (de) * 1961-12-28 1965-06-03 Sperry Rand Corp Foerdereinrichtung
WO2011153974A1 (de) * 2010-06-08 2011-12-15 Böhrer GmbH Transportvorrichtung mit laufwagen

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