[go: up one dir, main page]

DE1518576A1 - Verfahren zur Herstellung von Alkalicarboxymethylcellulose - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Alkalicarboxymethylcellulose

Info

Publication number
DE1518576A1
DE1518576A1 DE19651518576 DE1518576A DE1518576A1 DE 1518576 A1 DE1518576 A1 DE 1518576A1 DE 19651518576 DE19651518576 DE 19651518576 DE 1518576 A DE1518576 A DE 1518576A DE 1518576 A1 DE1518576 A1 DE 1518576A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cellulose
water
ratio
acetone
alkali
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651518576
Other languages
English (en)
Inventor
Russell Nelson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Georgia Pacific Nonwovens LLC
Original Assignee
Buckeye Cellulose Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Buckeye Cellulose Corp filed Critical Buckeye Cellulose Corp
Publication of DE1518576A1 publication Critical patent/DE1518576A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B11/00Preparation of cellulose ethers
    • C08B11/02Alkyl or cycloalkyl ethers
    • C08B11/04Alkyl or cycloalkyl ethers with substituted hydrocarbon radicals
    • C08B11/10Alkyl or cycloalkyl ethers with substituted hydrocarbon radicals substituted with acid radicals
    • C08B11/12Alkyl or cycloalkyl ethers with substituted hydrocarbon radicals substituted with acid radicals substituted with carboxylic radicals, e.g. carboxymethylcellulose [CMC]

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Polysaccharides And Polysaccharide Derivatives (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Alkali-carboxymethylcellulose.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Alkali-carboxymethylcellulose, nachstehend einfach als Carboxymethylcellulose bezeichnet, gemäß welchem zerkleinerte Cellulose in Aufschlämmung in einer wässrigen Acetonlösung mit den entsprechenden chemischen Reagenzien umgesetzt i wird.
  • Durch die erfindungsgemaße Behandlung der in Aceton aufgeschlämmten Cellulose wird das Verätherungsmittel besser ausgenutzt und eine lösliche Carboxymethyloellulose als Endprodukt gewonnen, deren Lösungen in Wasser, verdünntem Natriumhydroxyd und anderen Lösungsmitteln, in denen Carboxymethylcellulose üblicherweise gelöst wird, sich durch besondere Klarheit auszeichnen. Das Besondere des erfindungsgemäßen Verfahrens ist darin zu sehen, daß ein n anderes kritisohes Wasser : Cellulose-, Aceton: wasser- unsd Gesamtlösungsmittel : Cellulose-Verhätnis in der Aufachlämmung aufrechterhalten wird.
  • Die AuSsohlCmmung des Ausgangsmaterials in wässrigen Aoetonldeungen bei der Herstellung von Carboxymethyloellulose ist an sich bekannt. Mit den zum Stand der Technik gehörigen Verfahren lassez sich jedoch keine Carboxymethylcelluloee-Produkte erhalten, die in Wasser besonders gut löslich sind und deren Lösungen sich durch besondere Klarheit auszeichnen. Außerdem ist bei den bekannten"Aufschlämmungsverfahren"die Ausnutzung des Verätherungsmittels (vergleicht man tatsächliche Ausnutzung mit der theoretisch möglichen Ausnutzung) im Hinblick auf einen bestimmten zu erreichenden Substitutionsgrad schlecht. So wird z. B. in der USA-Patentschrift 2 517 577 klar herausgestellt, daB wässrige 08ungen von Isopropanol und tert.-Butylalkohol bei der Herstellung von Carboxymethylcellulose und anderen Cellulosederivaten verglichen mit der Verwendung von wässrigem Aceton weit bessere Aufschlämmungsmittel darstellen. Im Gegensatz dazu wurde nunmehr gefunden, daß bei Aufrechterhaltung bestimmter Gewichtsverhältnisse in der Aufschlämmung auch wässriges Aceton ein geeignetes Reaktionsmedium darstellt, in welchem sich sogar eine Carboxymethylcellulose mit besonders guten Eigenschaften gewinnen vagit.
  • Der Umsetzungggrad, d. h. die Ausnutzung des Verätherungsmittels, ist bei dem erfindungsgemäßen Verfahren genauso gut wie in den bisher bevorzugt fü die Herstellung von Carboxymethylcellulose verwendeten Reaktionsmedien, nämlich Isopropylalkohol und teint-Butylalkohol.
  • Aus der USA-Patentschrift 3 069 409 ist es zwar auch schon bekannt geworden, bei den sogenannten Aufschlammungsverfahren ein bestimmtes Wasser : Cellulose-Verhältnis in der Aufschlämmung aufrechtzuerhalten ; unter den dort verwendeten Lösungsmitteln ist unter anderem auch Aceton erwähnt. In der genannten UbA-Patentschrift 3 069 409 ist aber ausdrücklich erwähnt, daß. die in Acetonaufschlämmungen hergestellten Carboxymethylcellulose-Produkte entsprechenden Produkten, die in anderen Aufschlämmungsmedien her@@ stellt worden sind, unterlegen sind. Ein Verfahren, bei welcham Aceton als Ausfchlämmungsmedium @erwendet wird und welches di@ Herstellung einer Carboxymethylcellulose erlaubt, deren Sösungen sich durch besondere Klarheit ausseichnen is+ @@@@@ner @@@ kannt geworden.
  • Die vorliegende Erfindung macht es sich daher zur Aufgabe, Carboxymethylcellulose in Aufschldmmung in Aoeton herzustellen, ohne dabei die Nachteile in Kauf nehmen zu müssen, die den bekannten Verfahren anhaften.
  • Nach dem erfindungsgemäBen Verfahren wird Cellulose in wässrigem Aceton aufgesohlämmt und mit Natriumhydroxyd und geeigneten Verätherungsmitteln behandelt. Wie gefunden wurde, ist es zur Herstellung hoch-löslicher Carboxymethylcellulose-Produkte notwendig, das Gesamtflüssigkeits : Cellulose-Verhaltnis grdßer zu machen als bei den bekannten Verfahren, die ebenfalls unter Verwendung von Aceton arbeiten. Unter Gesamtflüssigkeit (das ist das wässrige Aceton) wird die Summe der Mengen an Aceton und Wasser in der Aufschlämmung verstanden.
  • Zur Gewinnung besonders guter Carboxymethylcellulose-Produkte mit den eingangs erwähnten Eigenschaften ist es auBerdem notwendig, kritische Wasser:Cellulose-, Aceton:Wasser- und GesamtflüssigkeitsCellulose-Verhältnisse sowohl während der Bildung der Alkalicellulose als auch während der Verätherung derselben aufrechtzuerhalten.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden in einer ersten Behandlungastufe Wasser;Cellulose-, Aceton:Wasser- und gesamtflüssigkeit : Celluiose-Verhältnisse aufrechterhalten, die für die Ausbildung einer einheitlichen Alkalicellulose in Acetonaufschlämmung besonders günstig ist. In der zweiten Behandlungsstufe werden dann solche WassertOelluloBe-, AcetonsWasser-uund Gesamtflüssigkeit : Cellulose-Verhältnisse aufrechterhalten, wie sie fAr die Verätherung in einer Aoetonaufschlämmung besonders günstig sind. Durch das erfindungsgemäBe Verfahren laeaen sich unerwarteterweise und im Gegeneatz zu den Ansichten in der bisher bekannt gewordenen Literatur Carboxymethylcelluloge-Produkte gewinnen, die gut löslich sind und Losungen mit besonderer Klarheit ergeben. Das Verfahren gemäß vorliegender Erfindung stellt eine erhebliche Bereicherung des Standes der Technik dar, da die Verwendung von Aceton anstelle von Isopropylalkohol und tert.-Butylalkohol als Aufschlämmungamedium hinsichtlich der Preiawürdigkeit, der leichteren Rückgewinnbarkeit und der Vereinfachung der Trockenstufe für das Endprodukt erhebliche Vorteile aufweist.
  • Das Verfahren gemmas vorliegender Erfindung kann ein-oder zweistufig durchgeführt werden. Bei einstufiger Durchführung des Verfahrens ist das Verhältnis Wasser : Cellulose, Aceton : Wasser und Gesamtflüssigkeit : Cellulose in der ersten Stufe, in der zerkleinerte Cellulose in Alkalicellulose umgewandelt wird, und in der zweiten Stufe, in der die Veratherung erfolgt, gleich. Bei zweistufiger Durchführung des Verfahrens wird dagegen die Verätherung bei einem anderen Wasser : Cellulose-, Aceton : :Wasser- und Gesamtflüssigkeit : Cellulose-Verhältnis durchgeführt als die Umwandlung der Cellulose in Alkalicellulose.'Die Bezeichnungen"Einstufenverfahren"und"Zweistufenverfahren"beziehen sich im vorliegenden Fall ausschließlich auf die Anwendung unterschiedlicher Mengenverhältnisse der Reaktionsteilnehmer in der Aufschlämmung bei der Umsetzung von Cellulose zu Alkalicellulose und bei der Verätherung der Alkalicellulose und nicht, wie sonst üblich, auf die Durchf'fihrung des Verfahrens in einem oder mehreren Reaktionsgefäßen.
  • Eine geeignete Apparatur, in der das erfindungsgemäße Verfahren durchgeführt werden kann, ist in der beigefügten Zeichnung dargestellt, in welcher die Rechtecke 4,-9, 11, 14 und 16 ein erstes Reaktionsgefäß, ein zweites Reaktionsgefäß, einen Abscheider, einen Troekner sowie eine Aceton-Rückgewinnungskolonne bedeuten.
  • Die nümmerierten, mit Pfeilen versehenen Linien bedeuten hohrleitungen, durch die die Materialien transportiert werden.
  • Zur Durchführung der vorliegenden Erfindung wird eine gereinigte Cellulose, z, B. ein Chemiezellstoff (lösliche Qualität), der-aus Holz oder Baumwolllinters hergestellt worden ist, in einer wässrigen Acetonlösung aufgeschlkmmt. Da die Durchführung des Verfahrene in einer Aufschlbmmung hauptsächlich aus dem Grunde erfolgt, die Cellulose bei der Umwandlung in Cellulosederivate in möglichst enge Berührung mit den verhältnismäßig kleinen Mengen der chemisohen Reagenzien zu bringen, ist es im allgemeinen angebracht, -die Umsetzung auch noch dadurch zu unterstützen,daß die Cellulose in fein zerrissenem'oder zermahlenem Zustand verwendet v ; ird.
  • Cellulosefasern lassen sich bereits sehr gut aufschlämmen, im allgemeinen ist es jedoch besser, die Cellulose noch weiter zu zerkleinern, damit die Oberfläche der letzteren bei der Umsetzung möglichst groß ist. Brfindungsgemäß werden vorzugsweise Zellstoffe (lösliche Qualität) verwendet, die so weit zermahlen sind, daß sie DIn-Pr2fsiebe mit mindestens 56 Maschen/cm2 und bis zu 576 Maschen/cm2 passieren. Die besten Ergebnisse lassen sich erzielen, wenn Zellstoffe verwendet werden, die noch weiter zerkleinert worden sind.
  • In der ersten Stufe des erfindungsgemäßen Verfahrens wird zerkleinerter Zellstoff (wie vorstehend angegeben) in wässrigem Aceton aufgeschlämmt und mit einem wasserlöslichen Alkalihydroxyd, z. B. Natriumhydroxyd, umgesetzt, so daß der Zellstoff in Alkalieellulose umgewandelt wird. Andere wasserlösliche Alkalihydroxyde (anstelle des vorstehend genannten Natriumhydroxyds) können ebenfalls zur Herstellung der Alkalicellulose verwendet werden. Wie bereits weiter oben ausgeführt, ist gefunden worden, daß die Löslichkeit und die Reinheit der Carboxymethylcellulose-Produkte, die sich in wässrig-acetonischer Aufschlämmung gewinnen lassen, von der Menge und der Zusammensetzung des Aufschlämmungsmediums, d. h. also von dem wässrigen Aceton, während der Umwandlung des Zellstoffes in Alkalicellulose abhängig-sind.
  • Erfindungsgemäß wird der Zellstoff (lösliche Qualität) mit dem wasserlöslichen Alkalihydroxyd bei einer Temperatur von etwa 0° bis etwa 30°C, vorzugsweise etwa 5° bis etwa 25°C, etwa 0,1 bis 1 Std., vorzugsweise etwa 0,2 bis 0, 6 Std., in einer wässrigacetonischen Aufschlämmung umgesetzt, in der etwa 15 bis 35 Teile, vorzugsweise etwa 20 bis 30 Teile, Gesamtflüssigkeit je Teil absolut trockenen Zellstoff vorliegen. Der Ausdruck"Teile"bedeutet hier und im folgenden immer Gewichtsteile. Es ist weiterhin wesentlich, daß die Wassermenge in der Aufschlämmung wahrend der Alkalisierung in einem bestimmten Verhältnis zu des. vorhandenen absolut trockenen Zellstoff steht. Die wassrig-acetonische Aufsohlämmung wird infolgedessen so eingestellt, daß sich ein VerhEltnis von etwa 1, 85 bis 8, 75 Teile, vorzugsweise etwa 2, 15 bis 7,0 Teile Wasser pro Teil absolut trockener Zellstoff ergibt.
  • Weiterhin muß bei der Umwandlung des Zellstoffes in Alkalicellulose in der wässrig-acetonischen Lösung ein bestimmtes Verhältnis von Wasser : Aceton vorliegen. Vorzugsweise wendet man ein Verhältnis von etwa 3 bis 7 Teilen, vorzugsweise 4 bis 6 Teilen, Aceton pro l Teil Nasser an. Die im praktischen Fall verwendeten Verhältniswerte von Wasser zu absolut trockenem Zellstoff sowie Aceton zu Wasser müssen jedoch innerhalb des für GesamtflUssigkeit zu absolut trockenem Zellstoff angegebenen Verhältnisses liegen.
  • Handelt es sich nar darum, durch Umsetzung in wässrig-acetonischer Aufschlämmung Carboxymethylcellulose-Produkte, die in Lösung besonders Klar sind, herzustellen, so können bei der Verätherung dieselben Verhältnisse der Reaktionsteilnehmer angewendet werden wie bei der Herstellung der Alkalicellulose.
  • Soll gleichzeitig eine hohe Ausautzung des Verätherungsmittels erreicht werden, so werden für die Verätherung die Verhältnisse der Reaktionsteilnehmer stwas anders eingestellt als bei der voraufgegangenen Biipdung der Alkalicellulose, Bei der Verätherung in einem erfindungsgemäßen Zweistufenverfahren wird die in wässrig-acetonischer Aufschlämmung vorliegende alkalicellulose mit einem Verätherungsmittel, z.B. Monochloressigsäure, umgesetzt, nachdem die Mengenverhältnisse der Reaansteilnehmer in der Aufschlämmung wie nachstehend angegeben eingestellt worden sind.
  • Bur die Umsetzunb der aufgeschlämmten Alkalioellulose mit der Monochloressigsäure wendet man eine Temperatur von etwa 4U° bis 100°C, vorzugsweise etwa 65° bis 75°C, an. Die Reaktionsdauer beträgt etwa 0,3 bis 10 Std., vorzugsweise etwa 2 bis 5 Std. Die Monochloressigsäure kann in fester Form oder in Lösung zugefügt werden ; vorzugsweise gibt man die Monochloressigsäure in acetonischer Lösung zu. Anstelle von Konochloressigsäure können auch andere Verätherungsmittel, z.B. Natriumchloracetat.oder Bromessigsaure, verwendet werden.
  • Bei der Verätherurig der Alkalicellulose mit dem Verätherungsmittel sollen in der Aufschlämmung etwa 1,15 bis 3,85. Teile, vorzugsweise etwa 1,25 bis 3,50 Teile, Wasser pro Teil ursprünglich vorhandenen, absolut trockenen Zellstoff (der jetzt als Alkalicellulose vorliegt) vorhanden sein. Weiterhin muE bei der Verätherung die Aufschlämmung ein Verhältnis von etwa 8 bis 12 Teile, vorzugsweise etwa 9 bis 11 Teile, Aceton pro 1 Teil Wasser aufweisen. Die im praktischen Fall angewendeten Werte musse dabei wiederum innerhalb des Bereiches, der fUr Teile Wasser pro Teil absolut trockenen Zellstoff angegeben worden ist. Das Verhältnis von AoetontWasser muB so eingestellt sein, daß etwa 15 bis 35 Teile, vorzugsweise etwa 20 bis 30 Teile, Gesamtflüssigkeit pro 1 Teil absolut trockenen Zellstoff vorliegen. Diese Werte stimmen mit den für die erste, d. h. die Alkalisierungsstufe, angegebenen Werten Uberein.
  • In der Ikalisierungs-und Verätherungsstufe sollen sowohl bei dem Einstufen-als auch bei dem Zweistufenverfahren in der Aufschlämmung Mengen an Natriumhydroxyd bzw. Monochloressigsäure verwendet werden, daB ein Verhältnis von etwa 2 bis 2,5 Mol Natriumhydroxyd pro Mol Nonochloressigsäure vorliegt. Auf ein Mol absolut trockenen Zellstoff werden 0,4 bis 2,5 Mol Monochloressigsäure verwendet, je nach dem Substitutionegrad, der in der Carboxymethylcellulose erreicht werden soll. Das Molekulargewicht der Cellulose wird mit dem Molekulargewicht einer Anhydroglucose-Einheit, namlich 162, angesetzt.
  • Der Substitutionsgrad (D.S.) der Carboxymethylcellulose-Produkte wird in der in dem Aufsatz von K. Wilson, veröffentlicht in "Svensk Papperstidning"63 (1960), Seite 714, beschriebenen Weise bestimmt, wobei jedoch anstelle von athylalkohol Methylalkohol verwendet wird. Lie in Verbindung mit der vorliegenden Erfindung angegebenen Umsetzungagrade wurden nach der folgenden Formel berechnet (wobei die D. S.-Werte wie vorsteend angegeben bestinmt wurden) : Umsetzungsgread in % = D.S. x (Mole eingesetzter Zellstoff)x 100 Mol eingesetzte Monochloressigsäure liegen.
  • Die Beurteilung der Losliohkeit der Carboxymethylcellulose-Produkte erfolgte visuell, und zwar an wäsrigen Lösungen, die ein Gewichtsprozent Carboxymethylcellulose enthielten. SUr die Beurteilung der Lösungen wurde folgendes 8chema verwendet : Auesehen der Löaung Beurteilung wolkig-3 sehr viele Gelteilohen'-2 viele Gelteilchen-1 Gelteilohen 0 wenige Gelteilchen +1 sehr wenige Gelteilchen'+2 klar+3 Das Einstufenverfahren gemäß vorliegender Erfindung wird vorzugsweise wie folgt durchgeführt. Ein gemahlener Zellstoff, der ein Prüfsieb mit 120 Maschen/cm2 (30 US Standard Mesh).passiert, wird in wäsarigem Aoeton aufgeschlämmt, und zwar verwendet man 25 Tell* wäsarigeaAcetonauflTeilZellstoff. Der wGssrige 4 14 Aceton enthält evwa 4,00 Teile Wasser auf 1 Teil Zellstoff, gegenüber etwa 21 Teile Aceton auf 1 Teil Zellstoff. Das verhältnis von Teile Aceton zu Teile Wasser beträgt demnach 5.
  • In dererstenStufe,d.h.beiderBildung der Alkalicellulose aus der in wässmgem Aceton aufgeschlämmten Cellulose werden etwa 2, 2 Mol Natriumhydroxyd pro Mol Cellulose verwendet. Das Natriumhydrokyd wird els 50%ige wässrige Lösung über einen Zeitraum von etwa 0,2 Std, unver heftigem Rühren bsi einer Temperature @von 25°C etw&0,2S-td..n':erheftigemRührenbeieinerTemperatur'von25°C e@@t@t @@@@@@ wird weitere etwa 0,3 Std. bei derselben Tem-@@@ @@ @glich vo@a@@ens Cellu-@@ @ A@ @@@ @@gewandel. Wird @@@ @@@nd lut et@ @ol @ @@ elle unter kräf@@gem ' !.nugefügt; danach wird @@@ @@i e @rt, um die Alkal@@el-Die so @ebildete spr@chend der vórstehenden Tabelle von etwa +2 auf. Der Umsetzungsgrad bei dieser einstufigen Durchführung des Verfahrens beträgt etwa 60%.
  • Das zweistufige Verfahren gemäß vorliegender Erfindung wird vorzugsweise wie folgt durchgeführt : Die Cellulose (d. h. der Zellstoff) wird in wässrigem Aceton aufgeschlämmt und in der ersten Stufe mit Natriumhydroxyd wie bei dem vorstehend beschriebenen Einstufenverfahren behandelt, so da2 eine Umwandlung in Alkalicellulose erfolgt. Die so entstandene Aufschlammung von Alkalicellulose in wässrigem Aceton wird für die zweite Verfahrensstufe, in der die Verätherung erfolgen soll, neu eingestellt, und zwar so, daß auf etwa 1 Teil Zellstoff bzw. Cellulose 2,30 Teile Wasser und auf etwa 1 Teil Nasser 10 Teile Aceton kommen. Die eigentliche Verätherung wird dann bei der zweistufigen Durchführung des Verfahrens wie vorstehend für die einstufige Durchführung angegeben vorgenommen. Die nach dem Zweistufenverfahren hergestellte Carboxymethyloellulose weist eine Löslichkeit (entsprechend der weiter oben angegebeXnDabelle) von +3 auf. Der Umsetzungsgrad beträgt etwa 74%.
  • Bei einstufiger Durchführung des Verfahrens läßt sich also eine Carboxymethylcellulose mit verbesserter Löslichkeit bei einem Umsetzungsgrad von etwa 60 erzielen, während bei zweistufiger Durchführung des Verfahrens ein Produkt mit gleich guter Lbslichkeit erhalten wird, wobei aber der Umsetzungsgrad 74% beträgt.
  • Aus den vorstehenden Ausführungen geht also hervor, daß durch das erfindungsgemäße Verfahren im Gegensatz zu der bisher herrschenden Meinung auch bei Verwendung von wässrigem Aceton als Aufsohlämmungsmedium Produkte mit guter Löslichkeit bei gleichzeitiger guter Ausnutzung der verwendeten Reagenzien gewonnen werden können.
  • Die Einstellung der wässrigen Acetonaufsohlämmung für die zweite Behandlungsstufe bei zweistufiger Durchführung des Verfahrens kann durch Zugabe von weiterem Aceton erreicht werden. Man kann auch eine andere wässrige Acetonlösung, die auf die entsprechenden Verhältnisse eingestellt ist, verwenden. Vorzugsweise entfernt man jedoch einen Teil des wässrigen Acetons aus der ersten Alkalisierungsstufe und ersetzt diese abgeführte Menge durch zusätzliches Aceton, so daß die Aufschlämmung auf die angegebenen Werte eingestellt wird.
  • Die nachstehenden beispiele dienen der weiteren Erläuterung der vorliegenden Erfindung, wobei gleichzeitig auch auf die Zeichnungen Bezug genommen wird. Soweit nicht ausdrücklich anderweitig angegeben werden in den Beispielen etwa 2,2 Hol Natriumhydroxyd pro Mol Zellstoff als Alkalisierungsmittel verwendet ; als Verätherungsmittel wird etwa Mol Monoohloressigsäure pro Mol Cellulose verwendet.
  • Beispiel 1 47, 6 kg zerkleinerter Holzzellstoff, der 2,27 kg Wasser enthält, wurde in das erste Reaktionsgefäß 4 durch Leitung 1 eingefukhrt.
  • Bine wässrige Acetonlösung aus 945 kg Aceton und 162 kg Wasser wurde in das Reaktionsgefäß 4 gleichzeitig durch Leitung 2 eingeführt. Die so entstandene Aufschlämmung aus zerkleinertem tellstoff in wässrigem Aceton wurde kräftig gerührt. Anschließend wurden 49 kg einer 50%igen wässrigen Natriumhydroxydlösung durch Leitung 3 zugeführt, und zwar ebenfalls unter kräftigem Rühren und während eines Zeitraumes von 0, 167 Std. Das Gesamtflässigkeit : Cellulose-Verhälthis in dem ersten ReaktionsgefäB betrug 25 : 1, das Wasaer : Cellulose-Verhälthis etwa 4,17 : 1 und das Aceton : Wasser-Verhältnis etwa 5 : 1. Die Aufschlämmung in dem ersten Reaktionsgefäß wurde bei einer Temperatur von 25°C gehalten ; der Inhalt des Gefäßes wurde 0,25 Std. kräftig gerührt, so daß die bildung der Alkalicellulose unterstützt wurde. Im Anschluß an die Alkalisierung wurden 617 kg Flüssigkeit, die 86,2 kg Wasser enthielten, aus dem Gefäß 4 durch Leitung 5 abgezogen, bevor die gebildete Alkalicellulose durch Leitung 6 in das zweite Reaktionsgefäß 9 überführt wurde. Durch Leitung 7 wurden in das Gefäß 9 kgwasserfreies Aceton eingeführt, wobei der Inhalt des Gefäßes kräftig gerührt wurde. Die so gebildete Aufsohlämmung der Alkalicellulose wurde mit 26,5 kg Monochloressigsäure behandelt, die in 71,8 kg Aceton gelöst war und über Leitung 8 wahrend eines-Zeitraumes von 0,25 Std. zugeführt wurde. Das Gesamtflüssigkeit:Cellulose-Verhältnis in dem zweiten Reaktionsgefäß betrug 25 : 1, das Wasser : Qellulose-Verhältnis 2,27:1 und das Aceton : Wasser-Verhältnis 10:1.
  • Die Temperatur der kräftig gerührten Misohung wurde anschließend auf 70QO erhUht und 2, 5 Std. bei dieser Temperatur gehalteng wobei weiterhin gerührt wurde, um die Yerätherung der Cellulose zu unterstützen. Naoh der Verätherung wurde die Aufschlämmung auf 45°C abgekühlt und durch Leitung 10 in den Absoheider 11 abgelassen.
  • In dom Absoheider wurde die Oarboxymethyloellulose aus der wässrig-aoetonisohen Aufschlämmung abgetrennt und durch Leitung 13 in don Trockner 14 abgelassen. Das abgetrennte wässrige Aoeton wurde durch Leitung 12 aus dem Abscheider in die Aceton-Wiedergewinnungskolonne 16 überführt. In der Aceton-Wiedergewinnungskolonne 16 wurde aus der wässrigen Acetonlösung so viel Wasser antfernt und duroh Leitung 18 abgeführt, daB das Aceton so weit getrocknet wurde, daß es tber Leitung 17 in das erste Reaktionsgefäß 4 zurückgefUhrt werden konnte. Die so gebildete Oarboxymethylaellulose wurde nach Abtrennung der restlichen Lösungsmittel- und Wassermengen aus dem Trocknor entfernt. Die gemäß voretehendem Beispiel gewonnene Carboxymethyloellulose wies ainen D. S.-Wert von 0,76 auf; in lz er wässriger Losung war sie bei visuelle Beurteilung frei von Basera und Gelteilohen Bezogen auf die Menge des Verätherungsmittels, das in dem zweiten Reaktor 9 verwendet wurde (verglichen mit der theoretischen Mené, die zur Ersielung des angegebenen Substitutionsgrades notwendig ist), betrug der Umsetzungsgrad gemäß vorliegenden Beispiel 76%. Die gewonnene Carboxydmethylcellulose war besonder gesignet ale Mittel sur Verhinderung der Wiederablagerung von Schmutz in Waschmitteln.
  • Beispiel 2 In diesem Beispiel wird die einstuflge Durch) unrung des VerfchdesVerfahrensdieinBeispiellbeeoh-ebenwcrnis't) des Verfahrens, die in Beispiel 1 besch @eben Werien ist), cl vwäserigeAretcrIHsurgyre6 ?.k':-'?Tor!unc1-2kgWsß' wurdeinJh&K<=.'-.''t'.:\&-g'<:.t:.'.g-sihfi..i"c).l.::.r"-;-wurde in das Re@@@tic@sgei@@ gleichncitig @@rek l@@tung @@@@@@@@ führt. Die so entstandene Aufschlämmung aus zerkleinertem Zollstoff in wässrigem Aceton wurde anschließend kräftig gerührt.
  • Darauf wurden 49 kg einer 50%igen wässrigen Natriumhydroxydlösung durch Leitung 3 zugefuhrt, und zwar ebenfalls unter kräftigem Rühren. und während eines Zeitraumes von 0, 167 Std. Das Gesamtflüssigkeit : Oellulose-Verhältnis in dem Reaktor betrug etwa 23,4:1, das WassertCellulose-Verhältnis etwa 4,17 : 1 und das AcetontWasser-Verhältnis etwa 4,6 : 1. Die Aufsohlämmung wurde bei einer Temperatur von 254C gehalten; der Inhalt des Gefäßes wurde 0, 25 Std. kräftig gerührt, so daß die Bildung der Alkalicellulose unterstützt wurde. In Anschluß an die Alkalisierung wurde die gebildete Aufeohlammung der Alkalicellulose in dem ersten Reaktor durch Leitung 6 in das zweite Reaktionsgefäß 9 überführt. 4 Die Einatellung der Aufschlämmung wurde nicht so vorgenommen, wie im vorstehenden Beispiel (d. h. durch Entfernung von Flüssigkeit t über Leitung 5 oder Zugabe von Aceton durch Leitung 7) vielmehr wurde die geringe Menge Aceton, die ale s Lösungsmittel f2r die Monochloressigsäure eingesetzt wurde, nooh in das verfahren eingeführt.
  • Bei der Verätherung in dem zweiten Reaktor wurde die Aufschlämmung der Alkalicellulose mit 26,5 Kgl.Monochlorensigsäure behandelt, die in 71,8 kg Aceton gelbst war und über Leitung 8 während eines Zeitraumes von 0,25 Std. zugeführt wurde.
  • Das Geaamtflüasigkeit : Cellulose-Verhältnis in dem zweistufigen Reaktionegef&ß 9 betrug etwa 25 : 1, das Wasser : Cellulose-Verhältnis etwa 4,17:1 und das Aceton:Wasser-Verhältnis etwa 5 : 1.
  • Die Temperatur der kräftig gerührten Mischung wurde anschließend auf 70°C erhöht und bei dieser Temperatur 2,5 Std. gehalten, wobei weiterhin geriihrt wurde. Nach der Verätherung wurde die Aufschlämmung auf 45°C abgekiihlt und durch Leitung 10 in den Abscheider 11 abgelaseen. In dem Abscheider wurde die Carboxymethylcellulose aus der wässrig-aoetonischen Aufschlämmung abgetrennt und durch Leitung 13 in den Trockner 14 abgelassen. Das abge-*) nur trennte wässrige Aceton wurde durch Leitung 12 aus dem Abscheider in die Aceton-Wiedergewinnungskolonne 16 überführt. In der Aceton-Wiedergewinnungskolonne 16 wurde aus der wässrigen Acetonlösung so viel Wasser entfernt und durch Leitung 18 abgeführt, daß das Aceton so weit getrocknet wurde, daß es über Leitung 17 in das erste Reaktiohsgefäß 4 zurückgeführt werden konnte. Die gemäß vorliegendem Beispiel gebildete Carboxymethylcellulose wurde nach Abtrennung der restlichen Lösungsmittel-und Wassermengen aus dem Trockner entfernt. Die gemäß dièsem Beispiel. gewonnene Carboxymethylcellulose wies einen D. S.-Wert von 0,55 auf; in 1%iger wässriger Lösung war sie bei visueller Beurteilung frei von Fasern und Gelteilchen. Bezogen auf die Menge des Verätherungsmittels, das in dem zweistufigen Reaktor 9 verwendet wurde (verglichen mit der theoretischen Menge, die zur Erzielung des angegebenen Substitutionsgrades notwendig ist), betrug der Umsetzungsgrad gemäß vorliegendem Beispiel 55%. Die gewohnene Carboxymethylcellulose war besonders geeignet als Zusatz für Bohröle und Schmiermittel für Bohrwelleri.
  • Beispiel 3-5 In jedem der Beispiele 3-5 und in den Illustrationen I und II wurde das zweistufige Verfahren gemåß Beispiel 1 wiederholt, wobei jedoch das Gesamtflüssigkeit : Cellulose-Verhältnis, das Wasser : Cellulose-Verhältni und das Aceton:Wasser-Verhältnisbei der Alkalisierurig und bei der Verätherung wie nachstehend in sabelle 1 angegeben eingestellt wurden. Die Illustrationen I und II wurden angefügt, um den Einfluß zu zeigen, den eine Arbeitsweise außerhalb der angegebenen Verhältniswerte bei dem Zweistufenverfahren mit sich bringt. Die Carboxymethylcellulose-Produkte, die gemäß Beispielen 3-5 hergestellt worden waren, eignen sich insbesondere als Verdickungsmittel für Wasserfarben. (Die Illustrationen I und II werden als Beispiele 6 und 7 gezählt).
  • Beispiele 8-10 Jedes der Beispiele 8-10 wurde als einstufiges Verfahren wie in ri Beispiel 2 angegeben durchgefuhrt, wobei jedoch sowohl bei der Alkalisierung als auch bei der-Verätherung anstelle der in Beispiel 2 angegebenen Verhältniswerte in der Aufschlämmung die in Tabelle I angegebenen Werte verwendet wurden. Die Illustrationen IE und IV wurden angefügt, um den EinfluB zu zeigen, den eine Arbeitsweise außerhalb der für den Einstufenprozeß angegebenen Verhältniswerte mit sich bringt. Die Carboxymethylcellulose-Produkte, die gemäß Beispielen 8-10 hergestellt worden waren, eignen sich besonders als Mittel zur Verhinderung der Wiederablagerung von Schmutz in Waschmitteln.
  • Die in Tabelle I aufgeführten Werte zeigen deutlich die Vorteile, die sich bei der Herstellung von Carboxymethylcellulose gemäß vorliegen'der Erfindung ergeben. Die Löslichkeit der gewonnenen Carboxymethylcellulosen sowie der Umsetzungsgrad bei der Herstellung sind selbst bei der einstufigen Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens besser als außerhalb der Verhältniswerte, die für das erfindungsgemäße Verfahren festgelegt sind.
  • Die vorliegende Erfindung wurde vorstehend als Absatzweises Verfahren beschrieben. Es ist jedoch auch njöglich, das Verfahren gemäß vorliegender Erfindung kontinuierlich durchzuführen, wobei die Ausgangsmaterialien in entsprechender Weise in die Reaktionsgefäße eingeführt werden, wobei jedoch dafür gesorgt werden muß, dab eine Rückmischung vermieden wird. Die Einstellung der Mengenverhältnisse der Reäktiohsteilhehmer und des Reäktiöhsmediüms in der ersten und der zweiten Stufe bei zweistufiger Durchführung des Verfahrens gemäß vorliegender Erfindung kann auch in einem einzigen Reäktiöiisgefäß vorgenommen werden ; die in der beiliegenden Zeichnung dargestellte Ausführungsform mit zwei Reaktionsgefdben wird vorzugsweise angewendet ; die Verwendung derselben ist aber zur Erzielung der erfindungsgemäßen Vorteile nicht zwingend notwendig.
  • Tabelle I Verhältnis in de rAufschlämmung Verhältnis in der Aufschlä@ bei der Alkalisierung bei der Verätherung Beispiel Gesamt- Wasser: Aceton: Gesamt- Wasser: Ac flüssig- Cellulose Wasser flüssig- Cellulose Wa keit: keit: Cellulose Cellulose III 15:1 3,75:1 3:1 15:1 1:15 IV 25:1 4,17:1 5:1 25:1 2,27:1 V 35:1 4,37:1 7:1 35:1 2,69:1 Illustration I 15:1 1,88:1 8:1 ** 15:1 1,15:1 Illustration II 20:1 6,67:1 2:1 ** 20:1 1,82:1 VIII 15:1 3,75:1 3:1 *@ * IX 25:1 4,17:1 5:1 * * X 35:1 4,37:1 7:1 * * Illustration III 15:1 1,15:1 ** 12:1 ** * * Illustration IV 25:1@@ 1,92:1 12:1 ** * * * Verhältnuis in der Aufschlämmung beim Einstufenverfahren Stufe beim zweistufigen Verfahren ** Verhältnis in der Aufschlämmung außerhalb des angegebene

Claims (4)

  1. Patentansprüche 1) Verfahren zur Herstellung von Carboxymethylcellulose durch Umsetzung von Zellstoff mit Alkalihydroxyd und Monochloressigsäure in wässrig-acetonischer Aufschlämmung, dadurch gekennzeichnet, daß man zunächst aufgeschlämmten Zellstoff mit etwa 2-2 ,5 Mol wasserlöslichem Alkalihydroxyd pro Mol Monochloressigsäure bei einer Temperatur von etwa 0°-30°C während eine. r Zeit von 0, 1 bis 1 Std. zu Alkalicellulose umsetzt und dabei ein Wasser : Cellulose-Verhältni's von etwa 1,85-8, 75:1 und ein Aceton : Wasser-Verhältnis von etwa 3-7 : 1 einstellt, danach das Wasser : Cellulose-Verhältnis auf etwa 3, 85:1 und das Aceton : Wasser-Verhältnis auf etwa 8-12 : 1 ab-. ändert und die Alkalicellulose mit etwa 0, 4-2, 5 Mol Monochloressigsäure pro Mol Zellstoff bei einer Temperatur von etwa 40° bis 100°0 während eines Zeitraumes von etwa 0,3 bis 10 Std. umsetzt, dabei aber das Gesamtflüssigkeit : Cellulose-Verhältnis während der gesamten Umsetzung bei etwa 15-35 : 1 halt, so daß man eine Carboxymethylcellulose mit gleichmäßig hohem Substitutionegrad bei gleichzeitiger guter Ausnutzung des eingesetzten Verätherungsmittels gewinnt.
  2. 2) Verfahren zur. Herstellung von Carboxymethylcellulose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß man als wasserlösliches Alkalihydroxyd Natriumhydroxyd verwendet, zunächst ein Wasser : Cellulose-Verhältnis von 2, 15-7,00:1 und ein Aoeton : Wasser-Verhältnis von etwa 4-6 : 1 bei einer Umsetzungstemperatur von etwa 5° bis 25°C und einer Umsetzungsdauer von etwa 0, 2 bis 0, 6 Std, einhält, danach das Wasser : Cellulose-Verhältnis auf etwa 1,25-3,50sol und das Aceton : Wasser-verhältnis auf etwa 9-11 : 1 bei einer Umsetzungstemperatur von 65° bis 75°C und einer Umsetzungsdauer von 2-5 Std. einstellt und das Gesamtflüssigkeit : Cellulose-Verhältnis während der gesamten Umsetzung bei etwa 20-30 : 1 halt.
  3. 3) Verfahren zur Herstellung von Oarboxymethyloellulose nach Anspruch 1--2, dadurch gekennzeichnet, daB man bei einem Wasser : Cellulose-Verhältnis von 4, 00 : 1 und einem Aceton : Wasser-Verhältnis von 5,00 : 1 die Umsetzung dessaufgeschlämmten Zellstoffes mit dem Natriumhydroxyd unter kräftigem Rühren bei einer Temperatur von 25°C vornimmt, wobei die Zugabe der Natriumhydroxydlösung in etwa G, 2 Std, erfolgt und anschließend noch etwa weitere 0, 3 Std. gerührt wird, bei eihem Wasser:Cellulose-Verhältnis von 2,30:1 und einem AcetonWasser-Verhältnis von etwa 10 : 1 die Umsetzung der Alkalicellulose mit der Monochloressigsäure ebenfälls unter kräftigem Rühren vornimmt, wobei die Zugabe der Monochloressigsäure in 0,2 Std. erfolgt und die Aufaohlämmung weitere etwa 3 Std. bei 70°C gehalten wird und dass Gesamtflüssigkeit:Cellulose-Verhältnis während der gesamten Umsetzung auf etwa 25:1 einstellt.
  4. 4) Verfahren zur Herstellung von Carboxymethylcellulose nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Bildung der Alkalicellulose aus Zellstoff und Alkalihydroxyd als auch die UmsetzungdeAlkalicellulosemitMonoöhlöressigsäurezu Carboxymethylcellulose bei dem gleichen Gesamtflssigkeit: Cellulose-Verhältnis, Wasser:Cellulose-Verhältnis und Aceton: Wasser-Verhältnis erfolgt.
    L e e r s e i t e
DE19651518576 1964-08-04 1965-07-31 Verfahren zur Herstellung von Alkalicarboxymethylcellulose Pending DE1518576A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US387378A US3347855A (en) 1964-08-04 1964-08-04 Acetone slurry process for the preparation of soluble carboxymethyl cellulose

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1518576A1 true DE1518576A1 (de) 1969-08-14

Family

ID=23529611

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19651518576 Pending DE1518576A1 (de) 1964-08-04 1965-07-31 Verfahren zur Herstellung von Alkalicarboxymethylcellulose

Country Status (3)

Country Link
US (1) US3347855A (de)
DE (1) DE1518576A1 (de)
GB (1) GB1106537A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2557576A1 (de) * 1975-12-20 1977-06-30 Hoechst Ag Verfahren und vorrichtung zur chargenweisen herstellung von celluloseglykolat

Families Citing this family (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3900463A (en) * 1968-12-14 1975-08-19 Dai Ichi Kogyo Seiyaku Co Ltd Process for preparing alkali carboxymethyl cellulose
US3678031A (en) * 1970-10-21 1972-07-18 Buckeye Cellulose Corp Slurry process for the production of absorptive carboxy methyl cellulose fibers
DE3043621A1 (de) * 1980-11-19 1982-07-08 Bayer Ag, 5090 Leverkusen Reinigung von cellulose- und staerkeethern
DE3118953A1 (de) * 1981-05-13 1982-12-09 Hoechst Ag, 6000 Frankfurt Verfahren zur reingung von wasser, salze glykolationen und organische loesemittel enthaltenden gemischen und die verwendung des verfahrens bei der herstellung von natriumcarboxymethylgruppen aufweisenden polysaccharidethern
DE3331997A1 (de) * 1983-09-05 1985-03-21 Hoechst Ag, 6230 Frankfurt Verfahren zur reinigung von waessrigen destillationsrueckstaenden waehrend der aufbereitung von bei der herstellung von celluloseethern anfallenden fluessigkeiten
US5247072A (en) * 1991-10-25 1993-09-21 Kimberly-Clark Corporation Carboxyalkyl polysaccharides having improved absorbent properties and process for the preparation thereof
US5550189A (en) * 1992-04-17 1996-08-27 Kimberly-Clark Corporation Modified polysaccharides having improved absorbent properties and process for the preparation thereof
US6413362B1 (en) 1999-11-24 2002-07-02 Kimberly-Clark Worldwide, Inc. Method of steam treating low yield papermaking fibers to produce a permanent curl
KR20010100017A (ko) 1998-12-30 2001-11-09 로날드 디. 맥크레이 화학물질을 첨가하는 증기 폭발 처리

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3069409A (en) * 1958-06-12 1962-12-18 Hercules Powder Co Ltd Process of preparing carboxyalkyl cellulose ethers

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2557576A1 (de) * 1975-12-20 1977-06-30 Hoechst Ag Verfahren und vorrichtung zur chargenweisen herstellung von celluloseglykolat

Also Published As

Publication number Publication date
GB1106537A (en) 1968-03-20
US3347855A (en) 1967-10-17

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2700892C2 (de)
DE1468017C3 (de) Hydroxypropylcellulosen und Verfahren zu deren Hers ellung
DE3712246C2 (de)
DE2746077C2 (de)
WO2002075042A2 (de) Verfahren zum abtrennen von hemicellulosen aus hemicellulosehaltiger biomasse
DE2329455C2 (de) Verfahren zur Aufbereitung von Kaolinton unter Entfernung von TiO&amp;darr;2&amp;darr;-Verunreinigungen
EP0319867B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Sulfoethylcellulose mit hervorragender Lösungsqualität
DE1518576A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Alkalicarboxymethylcellulose
DE2318911C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Faserblättern
DE3877403T2 (de) Verfahren zum bleichen von zellstoffen.
DE19633826C1 (de) Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Celluloseethern unter Rückgewinnung von Natriumhydroxid
DE3306621A1 (de) Verfahren zur herstellung von celluloseethern mit einem dimethoxyethan enthaltenden dispergierhilfsmittel
DE2423983C3 (de) Verfahren zum Aufbereiten wäßriger Titandioxidhydrat-Suspensionen durch Druckfiltration
EP1443121B1 (de) Verfahren zur Neutralisation und Wiederverwendung von bei der Herstellung von Titandioxid nach dem Sulfatverfahren entstehenden Aufschlussrückständen
EP1828254A1 (de) Verfahren zur gewinnung von hemicellulosen aus lignocellulosischem material
DE4400954B4 (de) Verfahren zur Helligkeitssteigerung bei der Bleiche von Holzstoffen mit Wasserstoffperoxid
DE1493247A1 (de) Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher Celluloseaether
DE2533128A1 (de) Verfahren zur herstellung von synthetischem flusspat
EP0012928A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Viskose
DE1468835A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Alkalisalzen von Carboxymethylcellulose
DE2710806A1 (de) Verfahren zur desinfektion von altpapier
DE1593338A1 (de) Reinigung von Hydroxyalkylcellulose
DE1810704C3 (de) Verfahren zum Bleichen von Holzpulpe für die Herstellung von Kunstseidenpulpe
DE748055C (de) Verfahren zur Herstellung alkaliarmer Viskose
DE2541961B2 (de) Viskose-Lösung und Verfahren zu ihrer Herstellung