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DE1514501C - Kernreaktoranlage mit Dampferzeuger - Google Patents

Kernreaktoranlage mit Dampferzeuger

Info

Publication number
DE1514501C
DE1514501C DE1514501C DE 1514501 C DE1514501 C DE 1514501C DE 1514501 C DE1514501 C DE 1514501C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steam generator
units
bundle
plant according
pressure vessel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Jakob ETH Dipl.-Ing. Wiesendangen Kagi (Schweiz)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sulzer AG
Original Assignee
Gebrueder Sulzer AG
Publication date

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Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine Kernreaktoranlage mit Kühlgases sind bedeutende Vorteile gegenüber den
einer in einem Druckgefäß befindlichen, gasgekühlten bekannten Reaktoranlagen erreichbar. Die Anzahl
Spaltzone, mit einem ebenfalls im Druckgefäß in der Schlangenwindungen der Rohre des Dampf-
Richtung der Druckgefäßachse mit Abstand zur erzeugers wird nennenswert vermindert, wodurch
Spaltzone angeordneten Dampferzeuger aus Rohren, 5 zugleich die Anzahl der Rohrkrümmer und auch der
der in mindestens zwei Einheiten unterteilt ist, sowie Schweißstellen herabgesetzt wird, was die Herstel-
mit einer dem Dampferzeuger strörhungsmäßig vor- lung des Dampferzeugers und damit der gesamten
geschalteten zentralen Kühlgasverteilkammer und mit Anlage wesentlich verbilligt. Überdies bringt der
mindestens einem das Kühlgas innerhalb des Druck- Wegfall an Rohrkrümmern einen merklichen Raum-
gefäßes durch die Spaltzone und die Dampferzeuger- io gewinn, so daß schließlich der für die Anlage bean-
einheiten umwälzenden Kühlgasgebläse. spruchte Raum erheblich kleiner ist als bei der
Eine Kernreaktoranlage dieser Art ist aus der . bekannten Anlage. Auch eine bedeutende Gewichts-
USA.-Patentschrift 3 170 846 bekannt. Das Kühlgas ersparnis des Dampferzeugers wird mit der erfin-
durchströmt bei dieser Anlage die Spaltzone und die dungsgemäßen Anordnung im Vergleich zur bekann-
Dampferzeugereinheiten im wesentlichen in gleicher 15 te" Reaktoranlage erreicht. Dazu kommt ein wesent-
Richtung. Dieser Anordnung liegt der allgemein Iicher Vorteil, der darin besteht, daß wegen des
übliche Gedanke zugrunde, den für die Unterbrin- verkürzten gasseitigen Strömungsweges im Dampf-
gung des Dampferzeugers zur Verfügung stehenden erzeuger der Druckabfall des Kühlgases beträchtlich
Querschnitt des Druckgefäßes möglichst gut mit herabgesetzt ist.
Rohren auszufüllen, um den gesainten für die Reak- 20 Nach einer Ausführungsform der oben beschriebe-
toranlage beanspruchten Raum möglichst klein zu nen Kernreaktoranlage sind die als Rohrschlangen
halten. Aus dem so gegebenen Querschnitt des ausgebildeten Rohre der Dampferzeugereinheiten in
Dampferzeugers in bezug auf den Kühlgasstrom und horizontalen Ebenen verlaufend aufeinanderge-
aus dem benötigten Dampferzeugervolumen ergeben schichtet. Damit werden ein besonders einfacher
sich lange gasseitige Strömungswege im Dampferzeu- 25 Zusammenbau und rationellste Abstützung erreicht.
ger sowie große Rohrlängen mit vielen Rohrkrüm- Diese Anordnung gestattet auch, was zur Erzielung
mungen, wenn die Dampferzeugerrohre jeweils in eines guten Wärmeüberganges und einer gedrängten
Form von in einer Ebene gebogenen Rohrschlangen Bauart besonders wichtig ist, die Querteilung mini-
angeordnet werden. mal auszuführen. Sind nach einer weiteren Ausfüh-
Aus der britischen Patentschrift 986489 ist eine 3° rungsform der oben beschriebenen Kernreaktor-Druckwasserreaktoranlage bekannt, bei der oberhalb anlage die Rohrschlangen durch aufeinandergeder Spaltzone eine sich über eine beträchtliche Höhe schichtete Distanzleisten getragen, so dienen diese erstreckende Kammer vorgesehen ist, von der aus in vorteilhafter Weise zugleich dazu, den Gasdas Kühlmittel zu den um die Kammer herum ange- strom von den Krümmern der Rohrschlangen fernordneten Dampferzeugereinheiten gelangt. Der Kam- 35 zuhalten.
merraum und der von den Dampferzeugereinheiten Es kann in Weiterbildung der oben beschriebenen eingenommene Raum sind durch eine zylindrische Kernreaktoranlage zweckmäßig sein, einen Stapel Wand voneinander getrennt, die in ihrem oberen Be- von Rohrschlangen zu einem durch Deckleisten bereich Löcher zum Durchtreten des Kühlmittels auf- grenzten Bündel zusammenzufassen, wobei mehrere weist. Das Kühlmittel durchströmt die Dampferzeu- 40 Bündel — übereinander angeordnet — eine Dampfgereinheiten in paralleler, entgegengesetzter Richtung erzeugereinheit bilden. Durch diese Unterteilung in zu seiner Strömungseinrichtung, die es in der Spalt- Bündel, die einzeln noch auf der Straße oder mit der zone und in der Kammer hat. Nach Durchströmen Bahn transportiert werden können, kann die Fertider Dampferzeuger gelangt das Kühlmittel an der gung zum größten Teil in der Werkstatt durchge-Unterseite wieder in die Spaltzone. Durch die ge- 45 führt werden. Die Bündel lassen sich — mindestens schilderte Anordnung soll eine gute Thermo-Siphon- für den Transport — in einem Gestell, gegebenen-Wirkung für das Kühlmittel erzielt werden. falls sogar in einem Kasten haltern.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu- Es kann besondere Vorteile bieten, wenn die
gründe, den vom Kühlgas durchströmten Querschnitt Bündel in der Anlage nicht direkt aufeinander ge-
des Dampferzeugers zu vergrößern und den Strö- 50 schichtet, sondern nach einer anderen Ausführungs-
mungsweg des Gases durch den Dampferzeuger zu form der oben beschriebenen Kernreaktoranlage in
verkürzen. mehreren Etagen schubladenartig in einem Trag-
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- gestell ruhen. Auf diese Weise wird in vertikaler
löst, daß die Eintrittsöffnungsflächen der Dampf- Richtung die Gesamtdehnung in mehrere Teildeh-
erzeugereinheiten ganz oder teilweise die an ihrem 55 nungen unterteilt. Zudem können die Bündel auf
von .der Spaltzone abgewandten Ende verschlossene diese Weise leichter gebaut sein, da sie nur ihr
Verteiikammer seitlich begrenzen und daß die Aus- Eigengewicht tragen müssen.
trittsöffnungen der Dampferzeugereinheiten derart Sind in Weiterbildung der oben beschriebenen
angeordnet sind, daß in den Dampferzeugereinheiten Kernreaktoranlage zwischen benachbarten Bündeln
eine im wesentlichen senkrecht zu der zugehörigen 60 und/oder benachbarten Begrenzungswänden der
Eintrittsöffnungsfläche gerichtete Gasströmung auf- Dampferzeugereinheiten Schikane-Bleche eingebaut,
tritt. so können die zur Aufnahme der Dehnungen nötigen
Bei der oben beschriebenen Kernreaktoranlage Zwischenräume auf einfachste Weise überbrückt
wird also die Durchströmrichtung des Kühlgases werden. Zwischen der Unterseite eines zwischen
durch den Dampferzeuger im Vergleich zu der in der 65 Spaltzone und Dampferzeugereinheiten angeordneten
Spaltzone im wesentlichen um 90° umgelenkt. Durch Abschirmbodens und dem obersten Bündel sind auf-
diese Änderung der, Anordnung der Dampferzeuger- klappbare Schikane-Bleche angebracht, die im Falle
einheiten in bezug auf die Strömungsrichtung des einer Revision einen raschen Zugang ermöglichen.
üine weitere vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin, daß die Rohre aufeinanderfolgender Rohrschlangen jedes Bündels abwechslungsweise an jeweils einem von mindestens zwei Verteilern und abwechslungsweise an jeweils einem von gleich vielen Dampfsammlern angeschlossen sind, von denen aus Verbindungsleitungen durch eine druckdichte Wand hindurch nach außen führen. Diese Anordnung gestattet, im Falle der Undichtheit eines Rohres, die beiden Verbindungsleitungen zum Verteiler und vom Sammler, an denen das betreffende Rohr angeschlossen ist, vom System abzutrennen. Damit kann eine Leckage vermieden werden, ohne daß das betreffende Bündel gesamthaft unwirksam würde.
Ferner ist es vorteilhaft, die geraden Schenkel der Rohrschlangen der Dampferzeugereinheiten mit zirkulär oder schraubenförmig verlaufenden Rippen zu versehen und daß zwischen den Dampferzeugereinheiten eine Zone frei bleibt, von der aus mindestens einzelne Bündel ausbaubar sind.
In der folgenden Beschreibung werden an Hand der Zeichnung einige Ausführungsbeispiele der oben beschriebenen Kernreaktoranlage erläutert.
Fig. 1 stellt einen schematischen Längsschnitt durch ein Ausführungsbeispiel der oben beschriebenen Kernreaktoranlage dar;
F i g. 2 zeigt, ebenfalls schematisch, einen Schnitt entlang der Linie I-I durch die Kernreaktoranlage nach Fig. 1;
F i g. 3 ist eine Draufsicht des unteren Teils eines Rohrbündels einer Dampferzeugereinheit, das in
Fig. 4 im Teilschnitt dargestellt ist;
F i g. 5 zeigt eine Ecke eines Traggestells mit Teilen zweier Rohrbündel;
F i g. 6 zeigt eine Ausführungsform klappbarer Schikane-Bleche im Schnitt;
F i g. 7 stellt schematisch die Ansicht der Einströmseite einer Dampferzeugereinheit dar;
Fig. 8 veranschaulicht eine Anordnung der Dampferzeugereinheiten im Fünfeck.
Gemäß F i g. 1 ist in einem Betondruckgefäß 1 eine gasgekühlte Spaltzone 2 untergebracht, die auf einem Boden 3 ruht, der gleichzeitig der unteren Abschirmung dient und der von abgewinkelten Gaskanälen 4 durchdrungen ist. Unterhalb des Abschirmbodens 3, umgeben von einer zylindrischen Wand 5, befindet sich in Richtung der Druckgefäßachse ein Dampferzeuger 6, der auf dem Boden des Betondruckgefäßes 1 abgestützt ist und der aus einer Vielzahl wasserseitig parallel geschalteter Metallrohre besteht, die in horizontalen Ebenen angeordnet und im Zwangstrom durchflossen sind. Die zylindrische Wand 5 setzt sich nach oben bis zur Oberkante der Spaltzone 2 fort und ist dort über kurze Stützen mit einer oberen Abschirmung 7 verbunden.
Die Spaltzone 2 enthält Kanäle 10, in denen Spaltstoffstäbe 11 untergebracht sind. Fluchtend mit den Kanälen 10 sind in der oberen Abschirmung 7 abgesetzte Bohrungen 12 vorgesehen, die üblicherweise mit Abschirmpfiöcken verschlossen sind. Im Raum oberhalb der oberen Abschirmung 7 ist ein Polarkoordinaten-Fahrwerk untergebracht, das einerseits an einer Zentralachse 13 befestigt ist und andererseits auf einer peripher verlaufenden Schiene 14 rollt. Das Fahrwerk trägt einen Spaltstoffstab-Wechselmechanismus 15. Auf der Höhe des Dampferzeugers 6 sind in Aussparungen 20 des Betondruckgefäßes Motoren 21 untergebracht, die Kühlgasgebläse 22 antreiben, deren Rotoren sich in Öffnungen der zylindrischen Wand 5 befinden.
Der Dampferzeuger 6 besteht aus vier. Einheiten 25, von denen je zwei an den beiden Längsseiten einer im Grundriß rechteckigen Kühlgasverteilkanirr.er26 angeordnet sind. Die Längsseiten der Kammer bilden somit für das Kühlgas die Eintrittsöffnungsflächen der Dampferzeugereinheitsn 25. Jede Einheit 25 weist eine Seitenwand 27 auf, die mit der
ίο zylindrischen Wand 5 dicht verbunden ist. Zwei Wände 28 verbinden jeweils zwei Wände 27 über die Breite der Verteilkammer 26, wobei diese Verbindung jedoch nicht gasdicht ausgeführt ist, so daß sich in dem derart gebildeten Raum 29 mit segmentförmigem Grundriß derselbe Druck aufbaut wie in der Verteilkammer 26, das Gas darin jedoch stagniert. Längs der Austrittsseiten der Dampferzeugereinheiten 25 bilden sich zwei ebenfalls segmentförmigen Grundriß aufweisende Sammelräume 30, in die die Einlauftrichter der Gasgebläse 22 münden. Die beiden Sammelräume 30 sind zum Druckausgleich — insbesondere bei Ausfall eines Gasgebläses — durch einen im Boden des Druckgefäßes 1 befindlichen Kanal 31 miteinander verbunden.
Das Kühlgas, beispielweise CO„ wird mittels der Gebläse 22 aus den Sammelräumen 30 durch einen zwischen der zylindrischen Wand 5 und dem Betondruckgefäß 1 befindlichen Ringkänal 31' nach oben gefördert, wo es unmittelbar unterhalb der oberen Abschirmung 7 entlang in die Kanäle 10 der Spaltzone 2 strömt. Nach Durchströmen dieser Kanäle 10, in denen es die darin untergebrachten Spaltstoffstäbe 11 gekühlt hat, tritt das erhitzte Gas durch die Gaskanäle 4 der unteren Abschirmung 3 in die Verteilkammer 26, von wo aus es im wesentlichen .senkrecht zu den Eintrittsöffnungsflächen die Dampferzeugereinheiien 25 durchströmt und dabei die in der Spaltzone 2 aufgenommene Wärme abgibt. Nach Durchströmen der Austrittsöffnungen der Einheiten 25 gelangt das Kühlgas wieder in die Sammelräume 30. Die Einheiten 25 werden durch Leitungen 35 (F i g. 2) mit unter Druck stehendem Wasser gespeist, das bei seinem Durchlauf durch die Rohre der Einheiten 25 vorgewärmt, verdampft und gegebenenfalls überhitzt wird. Der Dampf verläßt sodann den Dampferzeuger über Leitungen 36, die zu nicht gezeichneten Dampfverbrauchern, vorzugsweise Dampfturbinen, führen. Einzelne oder alle Dampferzeugereinheiten können ausschließlich oder zusätzlich der Zwischenüberhitzung des Dampfes dienen.
Gemäß F i g. 3 und 4 besteht jeweils ein Rohrbündel 32, von denen mehrere zusammen eine Dampferzeugereinheit 25 bilden, aus mehreren aufeinandergeschichteten Rohrschlangen. In einer horizontalen Ebene ruht auf Unterlagen 40 mit sattelförmigen Einschnitten eine erste Rohrschlange 42, die von zirkulär oder schraubenförmig berippten, geraden Schenkeln 43 und diese verbindenden Bögen 44 gebildet ist. Oberhalb der Unterlagen 40 sind
Distanzleisten 45 angebracht, auf denen eine zweite Rohrschlange 42' ruht, die gleich viele Windungen zählt wie die Rohrschlange 42, gegenüber dieser jedoch versetzt angeordnet ist. Es folgen darauf weitere Distanzleisten 45' und Rohrschlangen 42".
An der Gaseintrittseite jedes Bündels 32 sind zwei sich über dessen Höhe erstreckende Arbeitsmittelverteiler 50, 51 angeordnet, wobei der Verteiler 51 mit dem einen Ende aller Rohrschlangen in den
ungeraden Etagen, der Verteiler 50 mit dem einen Ende den Rohrschlangen in den geraden Etagen verbunden ist. Auf der Gasaustrittseite sind Dampfsammler 52 und 53 vorgesehen, die entsprechend den Anschlüssen der Verteiler 50 und 51 jeweils mit jeder zweiten Rohrschlange verbunden sind. Diese Anordnung gestattet, beispielsweise bei Leckage der zweiten Rohrschlange 42', die zum Verteiler 50 führende Leitung 35' und die vom Sammler 52 wegführende Leitung 36' abzubinden, so daß alle in geraden Etagen befindlichen Rohrschlangen außer Betrieb gesetzt sind. Dabei steigt die Temperatur des das betreffende Bündel verlassenden Gases an, sie bleibt jedoch, noch in zulässigem Rahmen. Läßt man einen größeren Aufwand zu, so kann die Anzahl der KoI-lektoren vergrößert werden, so daß beispielsweise durch Abschalten zweier Verbindungsleitungen jede dritte oder vierte Rohrschlange des betroffenen Bündels abgeschaltet werden kann.
Da die Länge der Rohrschenkel 43 möglichst groß gewählt wird, kann es sich als zweckmäßig erweisen,, die Rohrschlangen nicht nur unmittelbar neben den Bögen 44, sondern auch an einer oder mehreren Stellen über der geraden Schenkellänge abzustützen. Dies geschieht durch weitere, nicht gezeichnete Reihen von Unterlagen 40 und Distanzleisten 45. Oberhalb der obersten Rohrschlange jedes Bündels wird eine Deckleiste 46 (F i g. 4) vorgesehen. In der gleichen Vertikalebene befindliche Unterlage 40 und Deckleiste 46 können durch Zuganker 47 (F i g. 3) miteinander kraftschlüssig verbunden sein.
In F i g. 3 ist eine Seitenwand 27 eingezeichnet, die sich nur über die Höhe eines Bündels 32 oder über die Höhe einer Einheit 25 erstrecken kann. Von der Wand 27 aus ragen Schikane-Bleche 60 in die zwickelartigen Räume zwischen den Rohrbogen hinein, so daß der Durchfluß des Gases durch diese Partie stark gedrosselt und dem dort beschränkten Wärmeübergang angepaßt wird. In F i g. 3 oben sind gestrichelt die Rohrbogen eines benachbarten Bündels dargestellt. Zwischen den beiden Bündeln ist keine Zwischenwand vorgesehen; es erstrecken sich deshalb Distanzbleche 61 vom in F i g. 3 oberen Stabel Distanzleisten 45 und 45' des Bündels 32 bis zum nicht gezeichneten Stapel Distanzleisten des gestrichelt dargestellten Rohrbündels. In F i g. 4 ist ferner gezeigt, daß auch unterhalb des Bündels 32 Schikane-Bleche 62 angebracht werden können. Dies ist sinnvoll, sobald die Bündel mit Zwischenraum aufeinander ruhen. Gemäß F i g. 4 sind Dämpferstäbe 63, 64 vorhanden, die schräg in die Zwischenräume zwischen den Rohrschenkeln 43 gesteckt sind und eine Relativbewegung der Rohrschenkel auf ein zulässiges Maß dämpfen.
Will man die Rohrbündel 32, etwa aus Transportgründen, möglichst leicht bauen, so kann es zweckmäßig sein, besondere Traggestelle vorzusehen, so daß die Bündel selbst keine großen Lasten tragen müssen. F i g. 5 zeigt beispielsweise einen Vertikalträger 70 eines solchen Traggestells, der über einen senkrecht zur Zeichenebene stehenden Kastenträger 71 mit einem benachbarten Vertikalträger verbunden ist. Horizontale Kastenträger 72 verbinden quer zur Strömungsrichtung des Kühlgases den Vertikalträger 70 mit einem weiteren, nicht gezeichneten Vertikalträger. Auf zwischen den Kastenträgern 72 angebrachten Stützträgern 73 ruhen die Unterlagen 40, auf denen, wie in F i g. 3 und 4 dargestellt, die Rohrbündel 32 aufgebaut sind. Auch hier sind Schikane-Bleche 60 und 61 und 62 vorgesehen, wobei die Bleche 62 bis in die Zwischenräume des unter dem Träger 72 angeordneten Rohrbündels eingreifen.
Da zu Revisionszwecken zwischen dem obersten Rohrbündel und der Unterseite des Abschirmbodens 3 ein gewisser Zwischenraum erwünscht ist, sind gemäß F i g. 6 an der Unterseite Stäbe 80 mit spiralähnlichem Profil befestigt, in die hochklappbare Schikane-Bleche 81 eingehängt sind. Der untere Rand der Schikane-Bleche 81 liegt entweder vorzugsweise direkt auf Rohrschenkeln auf, wie dies durch die strichpunktierte Linie 82 angedeutet ist, oder sie schlägt an doppelwinkelförmigen Profilen 83 an.
Gemäß Fig. 7 gehen von den Verteilern 51 und 50 die Leitungen 36 bzw. 36' aus und führen zu Rohrplatten 91 bzw. 90, die von ihnen durchdrungen werden. Die Rohrplatten 90 und 91 sitzen auf einem Rohr 92 bzw. 93, die im Boden des Druckgefäßes 1 einbetoniert sind und ihrerseits zusammen mit dem Bündel von Leitungen 36' bzw. 36 diesen durchdringen.
Gemäß Fig. 8 sind die Einheiten 25 des Dampferzeugers an vier Seiten eines im Grundriß unregelmäßigen Fünfecks aufgestellt. Die kurze Seite des Fünfecks ist durch eine Wand 28 α gebildet. Um den Gassammeikammern 30' die nötige Breite zu geben, sind zwischen den äußeren Ecken der Einheiten 25 und der zylindrischen Wand 5 Zwischenräume belassen. Durch diese Zwischenräume führen außerdem die Leitungen 35 und 35', die an die Sammler 53 bzw. 52 angeschlossen sind, zu den Rohrplatten 90 und 91, die in den Räumen zwischen den Schmalseiten zweier benachbarter Einheiten angeordnet sind. Die Zwischenräume zwischen der Wand 5 und den äußeren Ecken der Einheiten 25 dienen ferner bei Ausfall eines Gebläses 22 — an Stelle des Kanals 31 in Fig. 1 — zum Druckausgleich, so daß verhindert wird, daß die dem betroffenen Gebläse zugeordnete Einheit 25 in verkehrter Richtung durchströmt wird.
Die im Vergleich zur Verteilkammer in F i g. 2 bedeutend größere Verteilkammer 26 in F i g. 8 erleichtert eventuell nötige Revisionsarbeiten an den Rohrschlangen, indem — falls erforderlich — ganze Rohrbündel schubladenartig ausgezogen und gegebenenfalls durch verschließbare Durchlässe 94, 95 aus der Reaktoranlage herausgeschafft werden können.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Kernreaktoranlage mit einer in einem Druckgefäß befindlichen, gasgekühlten Spaltzone, mit einem ebenfalls im Druckgefäß in Richtung der Druckgefäßachse mit Abstand zur Spaltzone angeordneten Dampferzeuger aus Rohren, der in mindestens zwei Einheiten unterteilt ist, sowie einer dem Dampferzeuger strömungsmäßig vorgeschalteten zentralen Kühlgas-Verteilkammer und mit mindestens einem das Kühlgas innerhalb des Druckgefäßes durch die Spaltzone und die Dampferzeugereinheiten umwälzenden Kühlgasgebläse, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffnungsflächen der Dampferzeugereinheiten (25) ganz oder teilweise die an ihrem von der Spaltzone (2) abgewandten Ende verschlossene Verteilkammer (26) seitlich begrenzen und daß die Austrittsöffnungen der Dampferzeu-
gereinheiten derart angeordnet sind, daß in den Dampferzeugereinheiten eine im wesentlichen senkrecht zu der zugehörigen Eintrittsöffnungsfläche gerichtete Gasströmung auftritt.
2. Anlage nach Anspruch 1, bei der die Rohre des Dampferzeugers als Rohrschlangen ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrschlangen (42) jeder Dampferzeugereinheit (25) in horizontalen Ebenen verlaufend aufeinandergeschichtet sind.
3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrschlangen (42) von aufeinandergeschichteten Distanzleisten (45) getragen sind.
4. Anlage nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stapel von Rohrschlangen (42) zu einem durch Deckleisten (46) begrenzten Bündel (32) zusammengefaßt ist, wobei mehrere Bündel (32) — übereinander angeordnet — eine Dampferzeugereinheit (25) bilden. ao
5. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bündel (32) in mehreren Etagen schubladenartig in einem Traggestell (70, 71, 72, 73) ruhen.
6. Anlage nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen benachbarten Bündeln (32) und/oder benachbarten Begrenzungswänden der Dampferzeugereinheiten (25) Schikane-Bleche (60, 61, 62) eingebaut sind.
7. Anlage nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem obersten Bündel und der Unterseite eines zwischen Spaltzone (2) und Dampferzeugereinheiten (25) angeordneten Abschirmbodens (3) Schikane-Bleche (81) aufklappbar angeordnet sind.
8. Anlage nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre aufeinanderfolgender Rohrschlangen (42,42', 42") jedes Bündels (32) abwechslungsweise an jeweils einem von mindestens zwei Verteilern (50, 51) und abwechslungsweise an jeweils einem von gleich vielen Dampfsammlern (52, 53) angeschlossen sind, von denen aus Verbindungsleitungen (35, 35', 36, 36') durch eine Wand des Druckgefäßes (1) hindurch nach außen führen.
9. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die geraden Schenkel (43) der Rohrschlangen (42) der Dampferzeugereinheiten (25) mit zirkulär oder schraubenförmig verlaufenden Rippen versehen sind.
10. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Dampferzeugereinheiten (25) eine Zone (26) frei bleibt, von der aus mindestens einzelne Bündel (32) ausbaubar sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 009 585/133

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