DE1513785B2 - Unipolarmaschine - Google Patents
UnipolarmaschineInfo
- Publication number
- DE1513785B2 DE1513785B2 DE1966J0030259 DEJ0030259A DE1513785B2 DE 1513785 B2 DE1513785 B2 DE 1513785B2 DE 1966J0030259 DE1966J0030259 DE 1966J0030259 DE J0030259 A DEJ0030259 A DE J0030259A DE 1513785 B2 DE1513785 B2 DE 1513785B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- machine according
- unipolar machine
- coil
- rotor
- unipolar
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000005291 magnetic effect Effects 0.000 claims description 14
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 claims description 6
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 5
- 230000005611 electricity Effects 0.000 claims description 2
- 239000000696 magnetic material Substances 0.000 claims description 2
- 239000000112 cooling gas Substances 0.000 claims 1
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 4
- 239000003302 ferromagnetic material Substances 0.000 description 4
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 4
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 3
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 2
- 230000004907 flux Effects 0.000 description 2
- QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N mercury Chemical compound [Hg] QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910052753 mercury Inorganic materials 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000005294 ferromagnetic effect Effects 0.000 description 1
- 230000006698 induction Effects 0.000 description 1
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 description 1
- 230000005415 magnetization Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 229910052758 niobium Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010955 niobium Substances 0.000 description 1
- GUCVJGMIXFAOAE-UHFFFAOYSA-N niobium atom Chemical compound [Nb] GUCVJGMIXFAOAE-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000012811 non-conductive material Substances 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 229920006395 saturated elastomer Polymers 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K31/00—Acyclic motors or generators, i.e. DC machines having drum or disc armatures with continuous current collectors
- H02K31/02—Acyclic motors or generators, i.e. DC machines having drum or disc armatures with continuous current collectors with solid-contact collectors
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K31/00—Acyclic motors or generators, i.e. DC machines having drum or disc armatures with continuous current collectors
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K44/00—Machines in which the dynamo-electric interaction between a plasma or flow of conductive liquid or of fluid-borne conductive or magnetic particles and a coil system or magnetic field converts energy of mass flow into electrical energy or vice versa
- H02K44/08—Magnetohydrodynamic [MHD] generators
- H02K44/12—Constructional details of fluid channels
- H02K44/14—Circular or screw-shaped channels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Superconductive Dynamoelectric Machines (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Unipolarmaschine mit einem Rotor und einem Stator, der eine
Ringspule zum Erzeugen des Magnetfeldes trägt.
Unipolarmaschinen dieser Art sind bereits durch das »Standard Handbook for Electrical Engineers«,
9. Aufl. 1957, S. 832, 833 sowie die deutsche Patentschrift 383 082 und die französische Patentschrift
828 bekannt.
Unipolarmaschinen können als Generatoren oder Motoren verwendet werden.
Es ist auch bekannt, daß sich bei der Konstruktion derartiger Maschinen viele Schwierigkeiten ergeben.
In der deutschen Patentschrift 383 082 wird darauf hingewiesen, daß Unipolarmaschinen mit hohen Umlaufgeschwindigkeiten,
beispielsweise mit Hilfe von Dampfturbnen, anzutreiben sind, damit sie eine brauchbare Ausgangsleistung abgeben. Bei hohen
Umlaufgeschwindigkeiten ist jedoch die Abnahme des Stroms nur mit besonderen Maßnahmen möglich.
Dazu sind dort die Stromabnehmer als Kugellaufringe
ίο ausgebildet, die mit dem Rotor der Maschine in Eingriff
stehen. Wenn die bekannten Unipolarmaschinen für brauchbare Leistungen ausgelegt sind, dann sind
sie durchwegs groß, schwer und teuer. Neben den aufwendigen Stromabnehmern, die für den Betrieb
bei den hohen Drehzahlen erforderlich sind, sind in diesen Maschinen nämlich große Elektromagnete
vorgesehen, und außerdem müssen die Stromabnehmer wegen der bei den kleinen Spannungen fließenden
großen Ströme sehr großflächig sein. Die bekannten Unipolarmaschinen wurden bisher nur in Sonderfällen
eingesetzt.
Andererseits wären Unipolarmaschinen, die die genannten Nachteile nicht aufweisen, zur Erzeugung
von Gleichstrom besonders geeignet, da sie keinen Stromwender erfordern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Unipolarmaschine der eingangs genannten Art
die Leistung pro Gewichtseinheit unter Beibehaltung eines geringen äußeren Störfeldes zu erhöhen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Ringspule als Luftspule aus supraleitendem
Material ausgebildet und in einem ringförmigen Kältegefäß eingeschlossen ist, in dem die für die
Supraleitfähigkeit erforderliche Temperatur herrscht, und daß eine oder mehrere ebenfalls aus supraleitendem
Material bestehende Abschirmspulen in einem ringförmigen Kältegefäß eingeschlossen sind, indem
die für die Supraleitungerforderliche Temperatur herrscht.
Durch die Anwendung einer supraleitenden Luftspule für den Stator, die in der angegebenen Weise
von dem Kältegefäß umgeben ist, kann die Leistung pro Gewichtseinheit der Unipolarmaschine in einfacher
Weise beträchtlich erhöht werden. Für die Stromabnahme ist es dabei vorteilhaft, daß sich die
EMK der Maschine vergrößert, so daß es möglich ist, eine erhöhte Leistung der Unipolarmaschine bei verminderter
Stromstärke zu erhalten. Da ferner nicht mehr die außerordentlich hohen Umlaufdrehzahlen
erforderlich sind, vereinfachen sich die Probleme der Stromabnahme gegenüber den bekannten Unipolarmaschinen.
Die erfindungsgemäße Unipolarmaschine ist mit der in der angegebenen Weise ausgeführten
supraleitenden Spule zur Erzeugung des Statormagnetfelds kleiner, leichter, aber auch billiger als
die bisherigen Maschinen. Die Abschirmspule verhindert dabei eine Vergrößerung des äußeren Störfeldes.
Die Supraleitfähigkeit ist schon seit 1911 bekannt. Alle bisherigen Veröffentlichungen über die
Anwendung der Supraleitfähigkeit in der Starkstromtechnik beziehen sich jedoch nur auf Wechselstrommaschinen
mit Kommutator oder auf MHD-Maschinen. So ist in der Technischen Rundschau, Nr. 23,1962,
auf S. 25, die Möglichkeit der Anwendung der Supraleitfähigkeit bei Synchron- und Asynchronmaschinen
erörtert. Vom Rotor und Stator erzeugte hohe Feldstärken sollen dabei durch Führung des Flusses wie
bei einem Einsenkern nach außen abgeschirmt wer-
den. Die Abschirmung kann auch aus Niobstaunid bestehen. In der Umschau, 1964, Heft 2, S. 38 bis 41
gegebene zusammenfassende Berichte zeigen, daß durch Anwendung von supraleitenden Magnetspulen
neuerdings Induktionen bis zu 101000 Gauß erzeugt werden können.
In dem Buch »High Magnetic Fields«, Proceedings of the International Conference on High Magnetic
Fields (1. bis 4. November 1961), The MIT-Press and John Wiley & Sons Inc., New York-London, 1962,
ist auf S. 140 auf die Möglichkeit der Verwendung von supraleitenden Spulen bei MHD-Generatoren
verwiesen.
Der Rotor der erfindungsgemäßen Unipolarmaschine kann die Form einer Scheibe oder Trommel
oder eine Anzahl von Scheiben oder Trommeln aufweisen, die auf einer gemeinsamen Welle befestigt
sind, der Rotor kann auch konisch oder kegelstumpfförmig sein. Im Falle des scheibenförmigen Rotors
können die Scheiben flach oder tellerförmig ausgebildet sein. Die supraleitenden Spulen umgeben vorzugsweise
den Umfang des Rotors und sind koaxial zu diesem angeordnet.
Der ganze Rotor kann aus einem elektrisch leitenden Körper oder aus nicht leitendem Material bestehen,
das elektrisch leitfähige Material trägt, welches die Strombahnen schafft.
Die Vorrichtung zur Übertragung des Stromes zwischen einer leitenden Bahn und einer äußeren Speisequelle
kann aus einer Festkontakt- oder Flüssigkeitskontakt-Ausführung bestehen. Im Falle der Festkontaktausführung
kann die Stromübertragung durch Bürsten und Schleifringe und im Falle der Flüssigkeitskontaktausführung
zwischen einem Festkontakt und einem Flüssigkeitskontakt, z. B. Quecksilber, erfolgen.
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Die Erfindung wird nun auch an Hand der Zeichnungen ausführlich erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines Unipolarmotors gemäß der Erfindung, teilweise im Schnitt
unter Weglassung der Abschirmspule und
f\ F i g. 2 einen schematischen Schnitt einer zweiten
f\ F i g. 2 einen schematischen Schnitt einer zweiten
* Ausführungsform einer Unipolarmaschine gemäß der
Erfindung.
Aus der Fig. 1 geht hervor, daß der Motor eine
Stahl-Rotorwelle 1 aufweist, mit der einstückig eine Trägerscheibe 2 verbunden ist. Scheiben 3 und 4 aus
elektrisch leitendem Material sind an entgegengesetzten Seiten der Scheibe 2 mittels Isolierabstandsstücken
5 befestigt. Die Abstandsstücke 5 sind so geformt, daß sie Lüfterflügel bilden, die die Kühlluftzirkulation
über die Flächen der Scheiben 3 und 4 unterstützen, wenn der Rotor umläuft.
Eine jede der Scheiben 3 und 4 weist eine zentrale Öffnung auf, die durch eine zylindrische Windung 6
begrenzt ist, die mit der Scheibe ein Stück bildet. Der äußere Rand der Wandung 6 ist um 90° nach außen
abgebogen, um einen sich in radialer Richtung erstreckenden Kontaktring 6 α zu bilden. Die Kontaktringe
6 a werden von U-förmigen Teilen 7 umgeben, die in ihrem Innern Festkontakte 7 α aufweisen, die
wiederum in Eingriff mit den Kontaktringen 6 a stehen und einen elektrischen Kontakt zwischen dem
Rotor und einer äußeren Stromquelle herstellen. Die Teile 8, die in der Ausführung den Teilen 7 entsprechen
und Festkontakte 8a enthalten, umgeben den Umfang der Scheiben 3 und 4, und die Kontakte 8 a
stellen einen elektrischen Kontakt mit den Umfangen der Scheiben her. Es kann daher ein Gleichstrom über
die Scheiben in einer radialen Richtung von dem Kontakt Ta zum Kontakt 8a geleitet werden.
Der Stator des Motors weist eine festangebrachte Spule 9 auf, die aus einer Anzahl von Windungen
eines supraleitenden Drahtes gebildet ist, der koaxial um den Umfang des Rotors angeordnet ist. Die
ίο Spule 9 ist in einem ringförmigen Kältegefäß 10 angeordnet,
das in üblicher Weise die Spule auf die niedrigen Temperaturen hält, die für die Supraleitfähigkeit
erforderlich sind.
Das Hindurchleiten eines Gleichstromes durch die Spule 9 erzeugt ein starkes Magnetfeld, dessen Kraftlinien
in einer Richtung parallel zur Drehachse der Scheiben durch die Scheiben hindurchlaufen. Wenn
durch die Scheiben ein Gleichstrom hindurchgeleitet wird, wird der Rotor in Drehung versetzt, und die
Maschine arbeitet als Motor. Wenn umgekehrt der Rotor angetrieben wird, wird in den Scheiben ein
Strom erzeugt, und die Maschine kann als Generator benutzt werden. Sie kann auch als eine elektromagnetische
Bremse eingesetzt werden.
Wenngleich in der oben beschriebenen Maschine ein Strom zwischen der Scheibe und dem äußeren
Kreis durch einen Schleifkontakt zwischen der rotierenden Scheibe und den festangebrachten Festkontakten
übertragen wird, können auch andere Verfahren angewendet werden. Zum Beispiel können die
U-förmigen Teile 7 und 8 eine leitfähige Flüssigkeit, etwa Quecksilber enthalten, das durch geeignete
Dichtungsvorrichtungen zurückgehalten oder eingeschlosesn wird. Auch übliche Kontaktbürsten können
benutzt werden.
Die in der F i g. 2 im Schnitt gezeigte Maschine weist ein Scheibenrotor 11 auf, der auf einer Rotorwelle
12 befestigt ist, die wiederum durch die Anordnung von Wellenlagern 13 und 14 auf der gleichen
Seite der Scheibe fliegend gelagert ist. Diese Lageranordnung erleichtert den Zusammenbau der Maschine.
Der Rotor 11 trägt Scheiben 15 und 16 auselektrisch leitendem Material, die durch Isolierscheiben
17 an dem Rotor 11 befestigt sind. Die Scheibe 15 weist innere und äußere zylindrische
Flansche 18 bzw. 19 auf, und die Scheibe 16 hat entsprechende Flansche 20 und 21. Die Innenseiten der
einzelnen Flansche 18 bis 21 befinden sich in Anlage mit einer Reihe von Bürsten 22, die um den Flansch
herum angeordnet sind. Eine jede Bürste 22 wird von einem Bügel 23 getragen und durch eine Feder 24 mit
konstanter Kraft in Anlage mit dem Flansch vorgespannt. Sie ist auf übliche Weise durch einen Leiter
25 an den Außenkreis angeschlossen.
Wie bei der Ausführung nach F i g. 1 ist eine supraleitende Spule 26 mit einem Kältegefäß 27 um den Umfang des Rotors herum angeordnet. In dieser Maschine sind auf beiden Seiten des Rotors ferromagnetische Polstücke 28 in Ebenen angeordnet, die parallel zur Ebene der Tragscheibe 11 verlaufen. Das ferromagnetische Material bildet nur einen kleinen Teil des magnetischen Kreises. Da die supraleitende Spule 26 ein sehr starkes Magnetfeld erzeugt, befindet sich das Material der Polstücke 28 im Nahbereich der Spule in einem gesättigten Zustand. In dem ferromagnetischen Material ist eine beträchtlich höhere Flußdichte vorhanden, als sie bei derselben Magnetisierun"skraft in Luft allein vorhanden wäre, und die
Wie bei der Ausführung nach F i g. 1 ist eine supraleitende Spule 26 mit einem Kältegefäß 27 um den Umfang des Rotors herum angeordnet. In dieser Maschine sind auf beiden Seiten des Rotors ferromagnetische Polstücke 28 in Ebenen angeordnet, die parallel zur Ebene der Tragscheibe 11 verlaufen. Das ferromagnetische Material bildet nur einen kleinen Teil des magnetischen Kreises. Da die supraleitende Spule 26 ein sehr starkes Magnetfeld erzeugt, befindet sich das Material der Polstücke 28 im Nahbereich der Spule in einem gesättigten Zustand. In dem ferromagnetischen Material ist eine beträchtlich höhere Flußdichte vorhanden, als sie bei derselben Magnetisierun"skraft in Luft allein vorhanden wäre, und die
Erfindung macht von diesem Effekt Gebrauch, um das Feld der supraleitenden Spule in dem der Rotorwelle
zugewandten Scheibenbereich zu verstärken.
Die Polstücke können für die beschriebenen Zwecke unterschiedliche Formen aufweisen, was zum
Teil von der Geometrie der supraleitenden Spule abhängt. In der in F i g. 2 gezeigten Maschine bestehen
die Polstücke 28 im wesentlichen aus Scheiben von festem ferromagnetischen Material, die mit dem Motorrotor
koaxial in Ebenen angeordnet sind, die parallel zum Rotor verlaufen. In einigen Anwendungsfällen können Polstücke verwendet werden, die aus
einer Anzahl von Abschnitten aus ferromagnetischem Material hergestellt sind.
Der Abstand zwischen den Scheiben kann optimal festgelegt werden, um die maximale Steigerung in der
magnetischen Feldstärke am Umfang des Maschinenrotors 11 zu erreichen. Im allgemeinen ist der optimale
Abstand klein, und es ist daher erforderlich, zwisehen den Polstücken, wie gezeigt, Abstandsstücke 29
vorzusehen, um die hohe zwischen diesen auftretende Anziehungskraft aufzunehmen. Die Abstandsstücke
29 können aus magnetischem oder nichtmagnetischem Material bestehen.
Um die Größe der magnetischen Feldstärke in Bereichen zu reduzieren, in denen das Magnetfeld nicht
nützlich verwertet wird, wird eine supraleitende Abschirmspule verwendet. Die Fig. 2 zeigt eine supra-
leitende Abschirmspule 30 innerhalb eines Kältegefäßes 31, die den Einfluß des magnetischen Feldes
der supraleitenden Spule 26 außerhalb der Maschine verringert. Eine solche Abschirmspule schwächt die
Beeinflussung auf irgendeine Anlage die in der Nähe der Maschine gelegen ist.
Die supraleitende Abschirmspule oder Spulen können vollständig verschlossen sein, keine Außenanschlüsse
aufweisen und den Strom durch induktive Kopplung mit der Hauptfeldspule aufnehmen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Unipolarmaschine mit einem Rotor und einem Stator, der eine Ringspule zum Erzeugen
des Magnetfeldes trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringspule (9, 26) als Luftspule
aus supraleitendem Material ausgebildet und in einem ringförmigen Kältegefäß (10, 27) eingeschlossen
ist, in dem die für die Supraleitfähigkeit erforderliche Temperatur herrscht, und daß
eine oder mehrere ebenfalls aus supraleitendem Material bestehende Abschirmspulen (30) in
einem ringförmigen Kältegefäß (31) eingeschlossen sind, in dem die für die Supraleitung erforderliche
Temperatur herrscht.
2. Unipolarmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (2, 11) eine oder
mehrere elektrisch leitende Scheiben (3, 4; 15,16)
aufweist.
3. Unipolarmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (3, 4) mittels
Isolierabstandsstücken (5) an beiden Seiten einer tragenden Scheibe (2) befestigt sind.
4. Unipolarmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsstücke (5) so
geformt sind, daß sie die Kühlgas-Zirkulation über die Oberfläche der Scheiben unterstützen.
5. Unipolarmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß feste Bürsten (22) mit dem
inneren (18, 20) und äußeren (19, 21) Rand der Scheibe in Berührung stehen, um zwischen der
Scheibe und dem äußeren Kreis den Strom zu übertragen.
6. Unipolarmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
jede elektrisch leitende Scheibe (3, 4; 15, 16) einen sich in axialer Richtung erstreckenden Umfangflansch
(18, 19; 20, 21) aufweist und daß die Bürsten (22) in Berührung mit der Innenseite des
Flansches stehen.
7. Unipolarmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Vorrichtung (28) zur Konzentration des Magnetfeldes der supraleitenden Spule auf ausgewählte
Bereiche vorgesehen ist.
8. Unipolarmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß Körper (28) aus magnetischem
Material in Ebenen angeordnet sind, die parallel zu den Ebenen der Scheibe oder Scheiben
(15, 16) verlaufen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB10062/65A GB1133724A (en) | 1965-03-09 | 1965-03-09 | Improvements in and relating to homopolar dynamo-electric machines |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1513785A1 DE1513785A1 (de) | 1970-05-21 |
| DE1513785B2 true DE1513785B2 (de) | 1973-06-20 |
Family
ID=9960750
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1966J0030259 Granted DE1513785B2 (de) | 1965-03-09 | 1966-03-08 | Unipolarmaschine |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3443134A (de) |
| CH (1) | CH432637A (de) |
| DE (1) | DE1513785B2 (de) |
| GB (1) | GB1133724A (de) |
Families Citing this family (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB1193262A (en) * | 1966-06-16 | 1970-05-28 | Nat Res Dev | A method and apparatus for Generating a Current in a Superconducting Circuit |
| GB1285026A (en) * | 1968-08-26 | 1972-08-09 | Int Research & Dev Co Ltd | Current transfer in dynamoelectric machines |
| DE1815904A1 (de) * | 1968-12-20 | 1970-07-16 | Siemens Ag | Synchrongenerator,insbesondere Turbogenerator,mit rotierender supraleitender Erregerwicklung |
| US3611113A (en) * | 1969-06-06 | 1971-10-05 | Rca Corp | Homopolar apparatus which requires no moving parts for producing direct current |
| US3646394A (en) * | 1970-11-19 | 1972-02-29 | Gen Electric | Acyclic generator with vacuum arc commutator for rapid generation of short, high-energy pulses |
| US3835663A (en) * | 1972-05-01 | 1974-09-17 | Int Research & Dev Co Ltd | Superconducting dynamo-electric machines |
| GB1475687A (en) * | 1973-05-25 | 1977-06-01 | Int Research & Dev Co Ltd | Homopolar dynamo-electric machines |
| US6617738B2 (en) | 2001-06-01 | 2003-09-09 | Charles B Dickinson | Electrical power generation system utilizing an electrically superconductive coil |
| CN103117634A (zh) * | 2011-11-16 | 2013-05-22 | 罗松林 | 一种水银电刷换向器直流旋转电机以及制造方法 |
| GB201513884D0 (en) | 2015-08-06 | 2015-09-23 | Rolls Royce Plc | Active screening for an electrical machine |
| CN120955428A (zh) * | 2025-10-17 | 2025-11-14 | 大连宜顺精密制造股份有限公司 | 高电压电能传输用电刷总成及高电压电能传输系统 |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3261210A (en) * | 1960-12-02 | 1966-07-19 | Theodor A Buchhold | Superconductive accelerometer |
| US3242418A (en) * | 1962-08-31 | 1966-03-22 | Dynatech Corp | Low temperature electromechanical transducer |
| US3185877A (en) * | 1963-01-14 | 1965-05-25 | Sears Anthony | Direct current homopolar generator |
| US3368087A (en) * | 1963-08-16 | 1968-02-06 | Asea Ab | Rotating electric high power machine with super-conducting stator |
-
1965
- 1965-03-09 GB GB10062/65A patent/GB1133724A/en not_active Expired
-
1966
- 1966-02-28 US US530442A patent/US3443134A/en not_active Expired - Lifetime
- 1966-03-08 DE DE1966J0030259 patent/DE1513785B2/de active Granted
- 1966-03-09 CH CH339766A patent/CH432637A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH432637A (de) | 1967-03-31 |
| US3443134A (en) | 1969-05-06 |
| DE1513785A1 (de) | 1970-05-21 |
| GB1133724A (en) | 1968-11-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0512080B1 (de) | Elektrische maschine | |
| DE69026938T2 (de) | Elektromotorische leichtgewichtsvorrichtung von hoher leistung | |
| DE69310714T2 (de) | Elektromotorische leichtgewichtsvorrichtung von hoher leistung | |
| DE2843384C2 (de) | Elektrische Maschine | |
| DE2417818C2 (de) | Elektrische Maschine | |
| DE2503650A1 (de) | Synchronmaschine | |
| WO1990009697A1 (de) | Permanentmagneterregte elektrische maschine | |
| CH391863A (de) | Elektrischer Motor | |
| DE2165152B2 (de) | Elektrische synchronmaschine | |
| DE69014642T2 (de) | Läufer mit reduzierten ventilationsverlusten. | |
| DE1513785B2 (de) | Unipolarmaschine | |
| DE1803206A1 (de) | Gleichstrommaschine | |
| DE3933790C2 (de) | Elektrische Maschine mit einem Rotor und einem Stator | |
| DE1513785C3 (de) | Unipolarmaschine | |
| DE202020104661U1 (de) | Motor zur Verwendung in einem externen Magnetfeld | |
| DE1613372C3 (de) | Elektrische Maschine mit axialem Luftspalt | |
| DE19858304C2 (de) | Wechselstrommaschine mit transversaler Flußführung, insbesondere zweipolige Transversalflußmaschine für hohe Drehzahl | |
| DE3229647C2 (de) | ||
| DE2534511C3 (de) | Unipolarmaschine mit einer tiefstgekählten Erregerwicklung | |
| DE19956367A1 (de) | Heteropolar erregte Reluktanzmaschine | |
| EP2409381B1 (de) | Elektrische maschine | |
| DE1254231B (de) | Elektrischer Stellmotor mit Kommutator fuer den Regelantrieb mechanischer Stellglieder | |
| DE68911905T2 (de) | Elektrischer Motor ohne Stromwenderteile mit in der Richtung der Achse aufgestellten Polen und auf demselben Prinzip basierender magnetischer Motor. | |
| AT91854B (de) | Hochfrequenzmaschine. | |
| DE1513864C3 (de) | Elektrische Maschine |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EGA | New person/name/address of the applicant | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: NORTHERN ENGINEERING INDUSTRIES LTD., NEWCASTLE UP |
|
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: REICHEL, W., DIPL.-ING. LIPPERT, H., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 6000 FRANKFURT |