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DE1512112B1 - Zeitbezugsfehler-Korrektursystem für ein magnetbandaufnahme- und -wiedergabegerät - Google Patents

Zeitbezugsfehler-Korrektursystem für ein magnetbandaufnahme- und -wiedergabegerät

Info

Publication number
DE1512112B1
DE1512112B1 DE19671512112 DE1512112A DE1512112B1 DE 1512112 B1 DE1512112 B1 DE 1512112B1 DE 19671512112 DE19671512112 DE 19671512112 DE 1512112 A DE1512112 A DE 1512112A DE 1512112 B1 DE1512112 B1 DE 1512112B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
output
signal
input
stage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671512112
Other languages
English (en)
Inventor
Charles Hubert Jun Coleman
Robert Philip Mackenzie
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ampex Corp
Original Assignee
Ampex Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ampex Corp filed Critical Ampex Corp
Publication of DE1512112B1 publication Critical patent/DE1512112B1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N9/00Details of colour television systems
    • H04N9/79Processing of colour television signals in connection with recording
    • H04N9/87Regeneration of colour television signals
    • H04N9/89Time-base error compensation
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N9/00Details of colour television systems
    • H04N9/44Colour synchronisation
    • H04N9/45Generation or recovery of colour sub-carriers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Television Signal Processing For Recording (AREA)

Description

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Die Erfindung betrifft ein Zeitbezugsfehler-Korrek- treten, wobei die Phase des Farbfernsehsignal stetig tursystem für ein Magnetbandaufnahme- und -wieder- korrigiert wird. Dabei sollen Farbtonstreifen in den gabegerät, mit einer Vielzahl von auf einer Kopftrom- wiedergegebenen Fernsehsignalen im wesentlichen mel angeordneten Magnetköpfen, welche sukzessiv eliminiert werden.
vorgebene Horizontalzeilen einer Video-Bandauf- 5 Das vorgenannte System soll sich weiterhin dazu nähme abtasten, unter Verwendung einer elektronisch eignen, Kopf-Band-Geschwindigkeitsfehler in vorvariierbaren Verzögerungsleitung mit einem Signal- handenen Bandaufnahmen zu kompensieren, welche eingang zur Aufnahme eines vom Magnetbandauf- durch bestehende Video-Bandgeräte aufgenommen nähme- und -wiedergabegerät wiedergegebenen zu- sind. Das System soll schließlich in Form einer kleisammengesetzten Farbfernsehsignals, einem Signal- io nen baulich gedrängten Einheit herstellbar sein,
ausgang und einem Steuereingang zur Änderung der Zur Lösung der vorgenannten Aufgabe ist ein Zeit-
Phase des vom Signaleingang zum Signalausgang lau- bezugsfehler-Korrektursystem für ein Magnetbandfenden Videosignals als Funktion eines auf den Re- aufnahme- und -wiedergabegerät, mit einer Vielzahl geleingang gegebenen Fehlersignals, bei dem ein Zeit- von auf einer Kopftrommel angeordneten Magnetbezugsfehlerdetektor vorgesehen ist, welcher das Vi- 15 köpfen, welche sukzessiv vorgegebene Horizontalzeideosignal und Bezugsimpulse mit einer Horizontal- len einer Video-Bandaufnahme abtasten, unter Verzeilenfrequenz empfängt, um die Horizontalsynchron- wendung einer elektronisch variierbaren Verzögerungssignale des Videosignals mit den Bezugssignalen zu leitung mit einem Signaleingang zur Aufnahme eines vergleichen und ein gestuftes Fehler-Spannungsaus- vom Magnetbandaufnahme- und -wiedergabegerät gangssignal zu erzeugen, dessen Stufenniveau propor- ao wiedergegebenen zusammengesetzten Farbfernsehtional zu den für die Dauer der Horizontalzeilen des signals, einem Signalausgang und einem Steuerein-Videosignals andauernden Zeitdifferenzen der Syn- gang zur Änderung der Phase des vom Signaleingang chron- und Bezugsimpulse sind. zum Signalausgang laufenden Videosignals als Funk-
Unter den schwerwiegenderen unkorrigierten Bild- tion eines auf den Regeleingang gegebenen Fehlerfehlern, welche bei heutigen Video-Bandaufnahme- 35 signals, bei dem ein Zeitbezugsfehlerdetektor vorgegeräten mit rotierenden Köpfen sowohl mit Quer- als sehen ist, welcher das Videosignal und Bezugsimpulse auch mit Spiralabtastung auftreten, sind solche Feh- mit einer Horizontalzeilenfrequenz empfängt, um die ler vorhanden, welche sich aus Kopf-Band-Geschwin- Horizontalsynchronsignale des Videosignals mit den digkeitsfehlern ergeben. Dabei handelt es sich um Bezugssignalen zu vergleichen und ein gestuftes Feh-Fehler infolge von Differenzen zwischen der relativen 30 lerspannungsausgangssignal zu erzeugen, dessen Stu-Kopf-Band-Geschwindigkeit bei Aufnahme und Wie- feniveaus proportional zu den für die Dauer der Hodergabe. Die Geschwindigkeitsfehler sind eine Korn- rizontalzeilen des Videosignals andauernden Zeitdiffeponente von Zeitbezugsfehlern und ergeben sich aus renzen der Synchron- und Bezugsimpulse sind, geden unvermeidbaren geometrischen Fehlern in der kennzeichnet durch einen an den Zeitbezugsfehler-Führung des Bandes im Aufnahme- und Wiedergabe- 35 detektor angekoppelten Kopf-Band-Geschwindigkeitsgerät. Die Zeitbezugsfehler rufen eine Fehlorientie- Kompensator mit einer Differenzbildungseinrichtung, rung der Horizontalsynchronimpulse und falsche Pha- zur Messung der Differenzen der Niveaus aufeinansen der Farbunterträgerbursts des wiedergegebenen derfolgender Stufen des Fehlerspannungsausgangs-Farbfernsehsignals hervor. Bisher sind solche Fehler signals und zur Erzeugung eines dazu proportionalen durch Schaltungen kompensiert worden, welche die 40 Differenzsignals, welches zur Bildung des Fehler-Phase des wiedergegebenen Farbfernsehsignals in signals dient.
Übereinstimmung mit dem festgestellten Positions- An die Differenzbildungseinrichtung ist ein Speifehler jedes Horizontalsynchronimpulses und eines eher zur Speicherung von Potentialen angekoppelt, festgestellten Phasenfehlers jedes Farbbursts korrigie- welcher die Stufenniveaudifferenzen des Differenzren. Schaltungen dieser Art sind durch die USA.- 45 signals gemäß den Magnetköpfen und den durch die Patentschriften 3 202 769, 3 100 816, 3 213 192 und Magnetköpfe abgetasteten vorgegebenen Horizontal-3 225 134 bekanntgeworden. Obwohl die Zeitbezugs- zeilen bis zu den Punkten speichert, in denen die fehler am Beginn jeder Horizontalzeile des Färb- gleichen Köpfe die gleichen Zeilen zum nächstenmal fernsehsignals auf diese Weise kompensiert werden wiedergeben. Ein an den Speicher angekoppelter können, ist die Kompensation jedoch nur am Beginn 50 Stufengenerator dient zur Erzeugung einer Stufenjeder Zeile exakt und wird im Verlauf der Zeile pro- spannung in diesen Zeitpunkten, deren Anstieg und gressiv schlechter. Insbesondere kann eine Geschwin- Richtung proportional zur Größe und Polarität des digkeitsfehlerkomponente des Zeitbezugsfehlers zwi- entsprechenden, durch den Speicher gespeicherten sehen Beginn und Ende der Zeile vorhanden sein. Potentials ist. Eine an den Zeitbezugsfehlerdetektor Dies kann zu einer unerwünschten Verschiebung der 55 und den Stufengenerator angekoppelte Addierstufe Farbart fortschreitend von links nach rechts im Färb- addiert die Stufenspannungen zum gestuften Fehlerfernsehbild führen, welche als sichtbarer Farbfehler spannungsausgangssignal, erzeugt ein stetiges Fehleran der rechten Seite des Bildes als Farbtonstreifen signal und gibt dieses auf den Steuereingang der elekod. dgl. erscheint. Dieser Effekt ist insbesondere nach- tronisch variablen Verzögerungsleitung,
teilig bei Nachsynchronisation, da Farbartfehler sich 60 Die Erfindung sieht in vorteilhafter Weise ein Interlinear von nachsynchronisierter Generation zu nach- polationssignal in Sägezahnform vor, welche sich zwisynchronisierter Generation addieren. sehen benachbarten Amplituden eines stufenweise de-
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu- modulierten Phasenfehlersignals befindet. Die Speigrunde, ein System zur Kompensation von Kopf- cherschaltung bewirkt ein mittleres Interpolations-Band-Geschwindigkeitsfehlern anzugeben, welche in 65 signal für jede zu einem Magnetkopf gehörende Viden Horizontalzeilen eines durch ein Magnetband- deozeile vor.
aufnahme- und -wiedergabegerät mit rotierenden Ma- Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung
gnetköpfen wiedergegebenen Farbfernsehsignals auf- ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
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eines Ausfuhrungsbeispiels an Hand der Figuren. Es und dauern für die Dauer der Zeile an, bis am Beginn
zeigt ' der nächsten Zeile neue Justierungen vorgenommen
F i g. 1 ein Blockschaltbild eines Kopf-Band-Ge- werden. Daher kann bei den bekannten Systemen in
schwindigkeitsfehler-Kompensationssystems gemäß jeder Horizontalzeile ein Kopf-Band-Geschwindig-
der Erfindung und 5 keitsfehler mit fortschreitender Phasenverschiebung
Fig. 2 eine graphische Darstellung von verschiede- des Farbhilfsträgers auftreten, wenn die Zeile von
nen Signalformen, welche sich aus einem Beispiel links nach rechts im Fernsehbild fortschreitet. Wie
eines im System nach der Fig. 1 auftretenden Ge- oben erwähnt, kann ein derartiger Restgeschwindig-
schwindigkeitsfehlers ergeben, wobei diese Signalfor- keitsfehler als unerwünschter Farbschattierungsstrei-
men als Funktion der Zeit aufgetragen sind. io fen oder als ein anderer sichtbarer Farbfehler im
In der Schaltungsanordnung nach Fig. 1 wird der Fernsehbild auftreten.
zusammengesetzte Farbvideoausgang 11 von einem Ein besseres Verständnis der vorstehenden Aus-Video-Bandaufnahmegerät mit rotierendem Kopf ein- führungen ergibt sich aus der Betrachtung der Fig. 2A, schließlich der Zeitbezugsfehler auf einen elektroni- welche als gestrichelte Linie ein Beispiel eines wahren sehen Grobkorrektor 12 gegeben, welcher die falsche 15 Zeitbezugsfehlers im wiedergegebenen Videosignal 11 Lage der Horizontalsynchronimpulse des Videosignals als Folge einer Fehleinstellung im Bandaufnahmekompensiert. Diese falsche Lage tritt infolge von gerät und als ausgezogene Linie das entsprechende Kopf-Band-Geschwindigkeitsfehlern zwischen Auf- Fehlerspannungsausgangssignal 17 des Fehlerdeteknahme und Wiedergabe auf. Ein derartiger Korrektor tors 14 im Grobkorrektor 12 zeigt, wobei jedoch, wie ist in der USA.-Patentschrift 3 202 769 im einzelnen ao im folgenden beschrieben wird, eine Korrektur für beschrieben, Dieser Korrektor enthält eine elektro- falsche Zeitbezugsfehler vorgenommen ist. Der wahre nisch variierbare Verzögerungsleitung 13 zur Auf- Fehler ist in diesem Beispiel ersichtlich eine glatte panahme des Videoausgangs 11 und einen Zeitbezugs- rabeiförmige Kurve der Zeitperiode f zwischen Kopffehlerdetektor 14, zum Vergleich der Phase der Hori- schaltzeiten, wobei plötzliche Umkehrungen der Richzontalsynchronimpulse des Videosignals und stabilen as tung zu diesen Zeiten auftreten. Das Fehlerspannungs-Bezugsimpulsen am Eingang 16, um eine Fehleraus- ausgangssignal ist andererseits eine stufenförmige Angangsspannung am Ausgang 17 zu erzeugen, welche näherung der ursprü glichen Fehlersignalform. Geproportional der Phasenabweichung der Synchron- nauer gesagt mißt der Fehlerdetektor 14 den Fehler impulse von den Bezugsimpulsen ist. Bisher wurde lediglich in diskreten Zeitpunkten mit Horizontalzeider Fehlerspannungsausgang 17 auf einen Regelein- 30 lenfrequenz und hält die Korrekturspannung für die gang der Verzögerungsleitung 13 gegeben, um die Zeitdauer TL jeder Bildzeile auf einem konstanten Phase des Videosignals 11 relativ zur Fehlerspan- Wert und stellt den Wert dann vor dem Beginn der nung kompensierend zu ändern. Auf diese Weise wird nächsten Zeile zurück. Daher ist die Differenz zwidas Videosignal geeignet zeitverzögert, um die Hori- sehen dem wahren Fehler und dem Fehlerspannungszontalsynchronimpulse in die richtige Lage zu Impul- 35 ausgangssignal am Beginn einer Zeile immer gleich sen des Bezugseingangs 16 zu geben und dadurch die Null und folgt einem im wesentlichen senkrechten Fehllage der Synchronimpulse zu kompensieren, Anstieg entweder in positiver oder negativer Richtung
Das kompensierte Ausgangssignal der verzöge- mit verschiedenen Beträgen, bis die Differenz am Berungsleitung 13 des Korrektors 12 wird in an sich be- ginn der nächsten Zeile wieder gleich Null ist. Es ist kannter Weise auf den Eingang einer elektronisch 40 daher einzusehen, daß in einer konventionellen Anvariierbaren Verzögerungsleitung 18 eines elektroni- Ordnung, in der das Fehlerspannungsausgangssignal sehen Feinkorrektors 19 gegeben, wie er in den USA.- zur Kompensation des Zeitbezugsfehlers für die VerPatentschriften 3 100 816, 3 213 192 und 3 225 134 zögerungsregelung der Verzögerungsleitung 13 verbeschrieben ist. Der Feinkorrektor enthält eine Färb- wendet wird, die kompensierende Phaseneinstellung burst-Phasenvergleichsstufe 21, welche durch das Vi- 45 lediglich am Beginn jeder Zeile exakt ist und sonst deosignal vom Korrektor 12 und durch einen Bezugs- wegen der vorerwähnten Differenzanstiege innerhalb hilfsträger vom Eingang 22 gespeist wird. Der Korn- der Dauer TL der entsprechenden Zeilen falsch ist. parator erzeugt eine Fehlerspannung am Ausgang 23, Das Fehlerspannungsausgangssignal 23 des Feinkorwelche den Phasenabweichungen der Farbbursts'des rektors 19 besteht aus Spannungswerten, welche für Videosignals und der Bezugssignalform am Eingang 50 die Dauer einer Zeile konstant bleiben und genau 22 entspricht. Die Fehlerspannung am Ausgang 23 nur den Fehler wiedergeben, welcher in diesem Punkt wird ihrerseits auf einen Regeleingang der Verzöge- lediglich zu diskreten Zeiten, nämlich am Beginn rungseingangsleitung 18 gegeben, um die Phase des jeder Zeile auftritt
über diese Leitung laufenden Videosignals relativ zu Das stufenförmige Fehlerspannungsausgangssignal den Phasenabweichungen der Farbbursts kompensie- 55 17 des Fehlerdetektors 14 wird in eine stetige, dem rend zu verändern. Auf diese Weise wird eine exakte wahren Zeitbezugsfehler eng angenäherte Signalform Kompensation des Farbphasenfehlers am Beginn jeder umgewandelt, bevor es auf den Regeleingang der Horizontalzeile des Videosignals erreicht, welches an elektronisch variierbaren Verzögerungsleitung 13 des einem Ausgang 24 der Verzögerungsleitung 18 des Grobkorrektors gegeben wird. Speziell wird eine Serie Feinkorrektors auftritt. Es ist von besonderer Wich- 60 von Stufen erzeugt, welche die über der Zeilendauer .tigkeit, festzustellen, daß die Horizontalsynchronim- TL auftretenden Differenzanstiege zwischen dem wahpulse und die Farbbursts lediglich einmal pro Hori- ren Zeitbezugsfehler und des stufenförmigen Fehlerzontalzeile des Videosignals auftreten. Bisher haben Spannungsausgangssignals 17 simulieren; diese Stufen daher der elektronische Grob- und Feinkorrektor 12 werden dem Fehlerspannungsausgangssignal in geeig- und 19 eine nahezu exakte Kompensation nur am Be- 65 neter Weise hinzuaddiert Die resultierende Signalginn jeder Horizontalzeile geliefert. Die kompensie- form ist eine Serie von miteinander verbundenen gerenden Justierungen sind dabei durch die Korrektu- radlinigen Segmenten, welche die glatten Parabeln ren auf den Beginn jeder Horizontalzeile eingestellt des wahren Fehlers eng annähern. Eine zufriedenstel-
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lende Annäherung an die tür eine gegebene Zeile ge- Zeilendauer die algebraische Differenz aus einem geforderte Anstieggeschwindigkeitskomponente kann gebenen Schrittniveau und dem nachfolgenden Schritterhalten werden, indem eine geradlinige Stufe erzeugt niveau de« Fehlerspannungsausgangssignals. Das Auswird, welche am Beginn der Zeile beginnt und linear gangssi^nal der Subtrahierstufe ist daher durch eine bis zum Ende der Zeile ansteigt; die Stufe erreicht 5 treppentörmigeSignalform gegeben, wie sie in Fig. 2C eine Größe, welche dem Wert des nächsten Schrittes dargestellt ist. Jede Stufe besitzt die Zeilendauer TL des Fehlerspannungsausgangssignals 17 gleich ist. Al- sowie ein Niveau und eine Polarität, welche der Diffelerdings ist der Wert des Fehlerspannungsschritts am renz aus den Niveaus der entsprechenden aufeinander-Ende der Zeile das einzige MaB für die Größe der folgenden Stufen des Fehlerspannungsausgangssignals Stufe für eine gegebene Zeile; dieser Schritt tritt je- io entsprechen. Im dargestellten Fall hat die treppendoch zeitlich zu spät auf, um verwendet werden zu förmige Signalform Stufen, welche im negativen k innen. Niveau fortschreitend abnehmen, zu Null werden
Das Problem wird gemäß der Erfindung durch Aus- und dann im positiven Niveau fortschreitend größer nutzung der vorteilhaften Tatsache gelöst, daß der werden.
Geschwindigkeitsfehler einer gegebenen Bildzeile je- 15 Ein Speicher 29 ist vorgesehen, um die Spandesmal der gleiche bleibt, wenn diese Zeile erscheint. nungsniveaus der Stufen der treppenförmigen Signal-Das erfindungsgemäße System enthält daher Schalt- form von der Subtrahierstufe entsprechend Kopf und mittel zum Messen der Differenzen zwischen den Zeile bis zum nächsten Zeitpunkt zu speichern, in Werten von aufeinanderfolgenden Schritten des Feh- dem der gleiche Kopf die gleiche zugeordnete Zeile lerspannungsausgleichsignals 17, Schaltmittel zurSpei- » abtastet. Verschiedene Ausführungsformen eines diese cherung von den Schrittdifferenzen gemäß Magnet- Funktion ausführenden Speichers ergeben sich für kopf und Zeile entsprechenden Spannungen bis zu den Fachmann von selbst. Aus Gründen der Einfachdem Zeitpunkt, in dem der gleiche Kopf die zu- heit, der gedrängten Bauweise, der Verkleinerung der geordnete gleiche Zeile wiedergibt, und Schaltmittel, Anzahl der notwendigen Komponenten kann der welche in jedem derartigen Zeitpunkt wirksam wer- 15 Speicher beispielsweise ein Kapazitätsspeicher mit den, um eine Stufe erzeugen zu können, deren An- parallelen Einschreib- und Leseanordnungen sein, wie stieg und Richtung der Größe und Polarität der ent- in der F i g. 1 dargestellt ist. Der Speicher 29 enthält sprechenden gespeicherten Differenzspannung pro- eine Vielzahl von als Speicherkapazitäten 31 ausgeportional ist und um die Stufe dem gestuften Fehler- bildeten Speichern, welche deri von der Kopftrommel Spannungsausgangssignal hinzuzuaddieren. 30 in einer vollständigen Umdrehung abgetasteten Zei-
Bei der Betrachtung des im vorstehenden skizzier- len des Videosignals entsprechen. In dieser Hinsicht ten Kopf-Band-Geschwindigkeitsfehler-Kompensati- sind typischerweise etwa 64 Kapazitäten vorgesehen, onssystem ist zunächst festzustellen, daß der Fehler- welche den sechzehn im Mittel durch einen der vier Spannungsausgang 17 des Zeitbezugsfehlerdetektors Köpfe bei einer Umrehung der Trommel abgetasteten 14 von der Position der Vorderflanke eines einzigen 35 Zeilen entsprechen. Es sei erwähnt, daß es nicht er-Synchronimpulses abgeleitet wird, welcher infolge von forderlich ist, für jede Zeile im Fernsehbild eine Ka-Rauschen, Schaltübergängen oder—was wesentlicher pazität vorzusehen. Eine Kapazität für jede Zeile in ist — von verschiedenen Zeitbezugsfehlern in den ur- einer Umdrehung der Kopftrommel reicht insofern sprünglich aufgenommenen Synchronimpulsen einen aus, als der geometrische Fehler eine Funktion def falschen Zeitbezug haben kann. Die Niveaus des ge- 40 Winkelstellung jedes Kopfes in bezug auf das Band stuften Fehlerspannungsausgangssignals 17 können ist und die Winkelstellung eines gegebenen Kopfes daher in irgendeiner Weise falsch sein. Allerdings relativ zum Band im wesentlichen jedemals die gleiergibt jeder falsche Zeitbezugsfehler, welcher durch ehe ist, wenn dieser Kopf eine bestimmte Zeile nach den Detektor 14 festgestellt und darauf durch die Ver- seinem Ineingrifftreten mit dem Band wiedergibt, zögerungsleitung 13 entsprechend kompensiert wird, 45 Jede Kapazität 31 ist an einer Seite mit einer geeinen Fehler in der Burstphase des auf dem Fein- meinsamen Leitung 32 und an der anderen Seite mit korrektor 19 gegebenen kompensierten Videosignals. einem Gatter 33 verbunden, welches seinerseits an Ein derartiger Burstphasenfehler wird durch die Ver- Erde liegt. Die gemeinsame Leitung 32 ist über ein gleichsstufe 21 festgestellt und erscheint im Fehler- Lastgatter 34 mit dem Ausgang der Subtrahierstufe Spannungsausgangssignal 23. Daher wird zur Korrek- so 27 verbunden. Weiterhin ist die gemeinsame Leitung tür jedes falschen Bezugsfehlers im Fehlerspannungs- 32 über einen Trennverstärker 38 mit einem Lesegatausgangssignal 17 das Fehlerspannungsausgangssignal ter 36 verbunden, das seinerseits an einen Zwischen-23 dem Signal 17 durch eine Addierstufe 26 hinzu- speicher 38 liegt. Die Steuereingänge der Gatter 33 addiert Das resultierende Ausgangssignal der Ad- sind jeweils mit einer verschiedenen Leitung einer dierstufe ist dann das Fehlerausgangssignal, wobei je- 55 entsprechenden Vielzahl von Ausgangsleitungen 41 doch alle Fehler in dem Schrittniveau eliminiert sind. eines Schreib-Lese-Logikkreises 42 verbunden. Die Ein derartiges Ausgangssignal ist durch die ausgezo- Eingänge des Logikkreises sind mit Zeilen- und Kopfgene Signalform in F ig. 2 A dargestellt. Zählausgängen 43 und 44 vom das Videosignal 11
Um die Differenz zwischen aufeinanderfolgenden wiedergebenden Bandaufnahmegerät verbunden'. Das Schrittniveaus zu messen, wird das Ausgangssignal 60 Zeilenzählausgangssignal ist eine Serie von Impulsen, der Addierstufe 26 einerseits direkt auf einen Ein- welche am Beginn jeder Horizontalzeile des vom gang einer Subtrahierstufe 27 und andererseits über Bandaufnahmegerät wiedergegebenen Videosignals 11 eine Verzögerungsstufe 28 auf einen zweiten Eingang ausgelöst werden. Das Kopfzählausgangssignal beder Stufe 27 gegeben. Die Verzögerungsstufe 28 ist steht aus Impulsen, welche jedesmal ausgelöst wer-SO ausgebildet, daß sie das Ausgangssignal der Ad- «5 den, wenn ein anderer Kopf das Band abzutasten bedierstufe um die Dauer TL einer Horizontalzeile des ginnt. Ein weiterer Eingang des Logikkreises ist mit Videosignals 11 verzögert, wie in Fig. 2B dargestellt einer Ausgangsleitung46 eines Zeitbezugsgenerators ist. Daher bildet die Subtrahierstufe während jeder 47 verbunden; Ausgangsleitungen 48 und 49 dieses
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Generators sind mit Steuereingängen des Gatters 36 der Dauer der vorhandenen Zeile ebenfalls an Erde
bzw. 34 zusammengeschaltet. Der Zeitbezugsgenera- geschaltet wird.
tor empfängt zum Zwecke der Synchronisation Im- Der Zeitbezugsgenerator 47 erzeugt eine Abtastpulse vom Bezugsimpulseingang 16. impuls auf der Ausgangsleitung 48 zu einer Zeit und Der Logikkreis 42 kann beispielsweise Binärzähler 5 für eine Dauer innerhalb der Dauer des ersten Steuerenthalten, welche derart über eine logische Matrix impulses des Steuerimpulspaares auf der Leitung 46 mit den Ausgangsleitungen 41 verbunden sind, daß für jede Horizontalzeile des Videosignals. Weiterhin in Abhängigkeit von verschiedenen Kombinationen erzeugt der Zeitbezugsgenerator einen Abtastimpuls von Kopf- und Zeilenzählimpulsen Steuerimpulse von auf der Ausgangsleitung 49 zu einer Zeit und für eine der Ausgangsleitung 46 des Zeitbezugsgenerators 47 io Dauer innerhalb der Dauer des zweiten Steuerimpulauf vorgegebene Leitungen 41 gegeben werden. In ses des Steuerimpulspaares. Während also jede Kapadieser Hinsicht können die aufeinanderfolgenden Lei- zität 31 durch ihr zugehöriges Gatter 33 am Beginn tungen 41, von oben nach unten in der F i g. 1 be- der Abtastung einer entsprechenden Videozeile durch trachtet, folgendes repräsentieren: Kopf 1, Video- einen entsprechenden Kopf geerdet ist, wird daher zeile 1; Kopf 1, Videozeile 2; usw; die unterste der 15 das Lesegatter 36 durch einen Abtastimpuls auf der Leitungen 41 repräsentiert den Kopf 4 und die Vi- Ausgangsleitung 48 geöffnet, so daß die Ladung einer deozeile 16. Dann baut beispielsweise die logische derartigen Kapazität auf den Zwischenspeicher 38 Schaltung in Abhängigkeit vom ersten Kopfzähl- übertragen wird. Zu einem späteren Zeitpunkt innerimpuls und zweiten Zeilenzählimpuls an den Ausgän- halb der Dauer der gleichen Videozeile, während die gen 43 und 44 einen Weg von der Zeitbezugsgenera- 20 der vorhergehenden Zeile entsprechende Kapazität torleitung 46 zur Ausgangsleitung 41 auf, welche dem durch ihr zugehöriges Gatter an Erde geschaltet ist, Kopf 1 und der Videozeile 2 entspricht. Der Zeitbe- wird das Lastgatter 34 durch einen Abtastimpuls auf zugsgenerator ist so ausgelegt, daß er einen Steuer- der Ausgangsleitung 49 geöffnet, so daß die Kapazität impuls auf der Leitung 46 in Koinzidenz mit der Vor- auf das dann vorhandene Potential am Ausgang der derflanke jedes Impulses am Bezugsimpulseingang 16 25 Subtrahierstufe 27 aufgeladen wird. Dieses Potential und damit am Beginn jeder Horizontalzeile des Vi- entspricht der Differenz aus den Werten des stufendeosignals 11 auslöst. Ein derartiger Steuerimpuls hat förmigen Fehlerspannungsausgangssignals am Beginn eine Dauer, welche wesentlich kleiner als die Dauer und Ende der Videozeile, zu welcher die Kapazität der Horizontalzeile ist. Der Zeitbezugsgenerator er- gehört. Wenn ein gegebener Kopf mit der Abtastung zeugt weiterhin nach dem ersten Impuls und inner- 30 einer gegebenen Videozeile beginnt, so wird das Pohalb der Dauer der Horizontalzeile einen zweiten, re- tential auf der entsprechenden Kapazität, welches der lativ kurzen Steuerimpuls auf der Ausgangsleitung Stufenwertdifferenz im Fehlerspannungsausgangs-46. Damit wird für jede Zeile des Videosignals auf signal zum Zeitpunkt entspricht, in dem die gleiche der Ausgangsleitung 46 des Zeitbezugsgenerators ein zugeordnete Videozeile durch den gleichen Kopf Paar von Steuerimpulsen erzeugt, und zwar einer am 35 während der vorhergehenden Kopftrommelumdre-Beginn der Videozeile und ein anderer zu einem spä- hung abgetastet wurde, in den Zwischenspeicher 38 teren Zeitpunkt vor dem Ende der Zeile. Der erste eingeschrieben. In einem folgenden Zeitpunkt wähder zweiten vom Kopf 1 abgetasteten Fernsehzeile rend der Abtastung dieser gegebenen Zeile wird die entsprechende Steuerimpuls wird über den vorerwähn- der vorhergehenden Videosignale entsprechende Katen, vom Logikkreis gebildeten Weg auf die Aus- 40 pazität auf die Schrittwertdifferenz für diese Videogangsleitung 41 des Logikkreises gegeben, welche dem zeile eingestellt, welche nun am Ausgang der Subtra-Kopf 1 und der Videozeile 2 entspricht. Als Folge des hierstufe 27 erscheint. Eventuell laden die durch einzweiten zu dieser Videozeile gehörenden Steuerimpul- maliges Abtasten des Ausgangs der Subtrahierstufe ses baut der Logikkreis einen Weg für diesen Steuer- pro Umdrehung der Kopftrommel auf eine gegebene impuls zur Ausgangsleitung 41 auf, welche der voran- 45 Kapazität geleiteten Stromimpulse diese Kapazität auf gegangenen Videozeile, im vorliegenden Fall dem ein Potential auf, welches dem mittleren Geschwindig-Kopf 1, und der Videozeile 1 entspricht. keitsfehler für die entsprechende Videzeile entspricht. Beim Auftreten einer Kombination eines ersten Es ist festzustellen, daß insofern eine Schwierigkeit Kopfzählimpulses eines dritten Zeilenzählimpulses vorhanden ist, als der Geschwindigkeitsfehler der schaltet der Logikkreis um und bildet einen Weg 50 letzten Zeile bei jedem Kopfvorbeigang nicht direkt zwischen der Ausgangsleitung 46 des Zeitbezugsgene- gemessen werden kann, weil eine Kopfumschaltung rators und der Ausgangsleitung 41, welche dem Kopf 1 vor der nächsten Stufe des Fehlerspannungsausgangs- und der dritten Videozeile entspricht. Diese Aus- signals vorhanden ist. Die Schwierigkeit kann unter gangsleitung erhält daher den ersten Steuerimpuls, Ausnutzung folgender Tatsache praktisch umgangen welcher der Videozeile 3 an deren Beginn entspricht. 55 werden: Während ein mit gegebener Nummer verse-Der zweite zur Videozeile 3 gehörende Steuerimpuls hener Kopf vorbeigang gewöhnlich 16 Zeilen enthält, triggert den Logikkreis, so daß dieser einen Weg für sind wenigstens dreimal pro Bild 17 Zeilen vorhanden Steuerimpuls zu der Ausgangsleitung 41 bildet, den. Daher ist der Logikkreis 42 so ausgebildet, daß welche dem Kopf 1 und der Videozeile 2 entspricht. die der Videozeile 16 jedes Kopfes entsprechende Die an die Ausgangsleitungen 41 angeschalteten Gat- 60 Kapazität 31 jedemal, wenn die Zeile 17 auftritt, ter 33 werden durch die Steuerimpulse durchgeschal- durch das abgetastete Subtrahierstufenausgangssignal tet und koppeln daher die zugehörigen Kapazitäten 31 für die Zeile 17 aufgeladen wird. Das Potential auf an Erde, um einen Stromflußpfad aufzubauen. Auf der Kapazität für die Zeile 16 wird abgetastet und jediese Weise wird jede Kapazität am Beginn der Ab- desmal, wenn die Zeile 17 erscheint, auf den Zwitastung einer entsprechenden Fernsehzeile durch einen 65 schenspeicher 38 gegeben. Daher ist das Potential auf entsprechenden Kopf an Erde geschaltet, wobei die jeder Kapazität für die Zeile 16 im wesentlichen ein der vorangegangenen Fernsehzeile entsprechende Mittelwert der Stufenwertdifferenzen für die Zeilen Kapazität zu einem folgenden Zeitpunkt innerhalb 16 und 17; dieses Potential wird in Übereinstimmung
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mit dem Auftreten der Zeile 16 und 17 in den Zwischenspeicher eingeschrieben.
Das Potential des Zwischenspeichers 38 wird durch einen Trennverstärker 50 auf einen Stufengenerator 51 gegeben. Dieser enthält vorzugsweise eine Konstantstromquelle 52, welche eine Nebenschlußkapazität 53 speist. Die Größe des Stromausgangssignals der Konstantstromquelle ist proportional zum Potential, welches vom Zwischenspeicher auf seinen Eingang gegeben wird. Dieses Potential wird am Beginn jeder Horizontalvideozeile auf eine geeignete Mittelwertdifferenz geändert, die von der entsprechenden Kapazität 31 in den Zwischenspeicher eingeschrieben wird. Die Kapazität 53 wird durch die Konstantstromquelle linear aufgeladen und liefert ein Stufensignal, dessen Anstieg durch die Stromgröße und dessen Richtung durch die Strompolarität bestimmt wird. Ein normalerweise offener elektronischer Rückstellschalter 54 ist parallel zur Kapazität 53 geschaltet und wird durch die stabilen Bezugsimpulse der Quelle 16 gesteuert. In dieser Hinsicht schließt jeder Bezugsimpuls den Schalter momentan im Intervall zwischen den Zeilen zu einem Zeitpunkt unmittelbar vor der Erzeugung eines Abtastimpulses auf der Ausgangsleitung 48 des Zeitbezugsgenerators 47. Die Kapazität 53 wird daher entladen, so daß jeder Stufenimpuls, welcher als Folge des unmittelbar folgenden Abtastimpulses auf der Ausgangsleitung 48 ausgelöst wird, bei Null beginnt. Daher wird jeder Stufenimpuls am Beginn einer Videozeile durch einen Abtastimpuls ausgelöst und am Ende der Zeile durch den Rückstellschalter 54 beendet. Die Stufenhöhe im Moment der Beendigung ist proportional zum Potential, das vom Zwischenspeicher 38 geliefert ist. Daher ist jedes erzeugte Stufensignal im wesentlichen das Signal, welches zur Verbindung der aufeinanderfolgenden Stufen der schrittförmigen Fehlerspannung des Zeitbezugsfehlerdetektors 14 in der Periode zwischen dem Beginn und dem Ende der gerade abgetasteten Zeile erforderlich ist.
Das Ausgangssignal des Stufengenerators 51 hat die Form, wie sie in Fig. 2D dargestellt ist. Die Anstiege und die Richtungen der entsprechenden Stufensignale werden durch die Stufen der treppenförmigen Signalform nach Fig. 2C bestimmt, wobei diese treppenförmige Signalform während der vorangegangenen Kopftrommelumdrehung erzeugt wurde. Durch die Wirkungsweise des Speichers 29 wird die Stufensignalform in geeigneter Zeitkorrelation zum stufenförmigen Fehlerspannungsausgangssignal des Zeitbezugsfehlerdetektors 14 erzeugt, wobei das Fehlerspannungsausgangssignal während der vorhandenen Kopftrommelumdrehung erzeugt wird. Die Stufensignalform vom Stufengenerator 51 und das Fehlerspannungsausgangssignal vom Fehlerdetektor 14 werden auf eine Addierstufe 56 gegeben, welche die entsprechenden Signale addiert, um eine Ausgangssignalform zu bilden, wie in Fig. 2E dargestellt ist. Die Fehlerspannung ist als gestrichelte Linie dargestellt, während die Stufensignalform, wie sie zur Fehlerspannung hinzuaddiert wird, als ausgezogene Linie dargestellt ist. Die Ausgangssignalform ist daher eine Serie von miteinander verbundenen Stufen, welche ein stetiges Fehlersignal mit genauer Annäherung an den Kopf-Band-Geschwindigkeitsfehler im Videosignal 11 zu jedem Zeitpunkt bilden. Dieses Ausgangssignal der Addierstufe 56 wird auf den Steuereingang der elektronisch variierbaren Verzögerungsleitung 13 des elektronischen Grobkorrektors 12 gegeben. Die Polarität des Ausgangssignals ist so beschaffen, daß die Phase des durch die Verzögerungsleitung laufenden Videosignals kompensierend in bezug auf den Kopf-Band-Geschwindigkeitsfehler verschoben wird. Da das Ausgangssignal stetig und nicht gestuft ist, ist die Korrektur des Fehlers über die gesamte Dauer jeder Fernsehzeile stetig. Farbverschiebungstreifen und andere unerwünschte sichtbare Farbfehler, welche sich aus den Differenzen der Kopf-Band-Geschwindigkeit zwischen Aufnahme und Wiedergabe ergeben, werden daher durch das System gemäß der Erfindung im wesentlichen ausgeschaltet.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Zeitbezugsfehler-Korrektur system für ein Magnetbandaufnahme- und -wiedergabegerät, mit einer Vielzahl von auf einer Kopftrommel angeordneten Magnetköpfen, welche sukzessiv vorgegebene Horizontalzeilen einer Video-Bandaufnahme abtasten, unter Verwendung einer elektronisch variierbaren Verzögerungsleitung mit einem Signaleingang zur Aufnahme eines vom Magnetbandaufnahme- und -wiedergabegerät wiedergegebenen zusammengesetzten Farbfernsehsignals, einem Signalausgang und einem Steuereingang zur Änderung der Phase des vom Signaleingang zum Signalausgang laufenden Videosignals als Funktion eines auf den Regeleingang gegebenen Fehlersignals, bei dem ein Zeitbezugsfehlerdetektor vorgesehen ist, welcher das Videosignal und Bezugsimpulse mit einer Horizontalzeilenfrequenz empfängt, um die Horizontalsynchronsignale des Videosignals mit den Bezugssignalen zu vergleichen und ein gestuftes Fehlerspannungsausgangssignal zu erzeugen, dessen Stufenniveaus proportional zu den für die Dauer der Horizontalzeilen des Videosignals andauernden Zeitdifferenzen der Synchron- und Bezugsimpulse sind, gekennzeichnet durch einen an den Zeitbezugsfehlerdetektor (14) angekoppelten Kopf-Band-Geschwindigkeitskompensator mit einer Differenzbildungseinrichtung (27, 28) zur Messung der Differenzen der Niveaus aufeinanderfolgender Stufen des Fehlerspannungsausgangssignals und zur Erzeugung eines dazu proportionalen Differenzsignals, welches zur Bildung des Fehlersignals dient.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Differenzbildungseinrichtung (27, 28) eine Subtrahierstufe (27) zur Erzeugung eines der Differenz der Signale an einem ersten und zweiten Eingang proportionalen Signals an ihrem Ausgang enthält, daß der erste Eingang der Subtrahierstufe an den Ausgang des Zeitbezugsfehlerdetektors (14) angekoppelt ist und daß eine Verzögerungsstufe (28) mit einer Verzögerungsdauer von einer Videozeile des Videosignals zwischen den Ausgang des Zeitbezugsfehlerdetektors und dem zweiten Eingang der Subtrahierstufe (27) gekoppelt ist.
3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein elektronischer Feinkorrektor (19) mit einer zweiten elektronisch variierbaren Verzögerungsleitung (18) vorgesehen ist, deren Signaleingang an den Signalausgang der ersten elektronisch variierbaren Verzögerungsleitung (13) angeschaltet ist, daß die zweite elektro-
nisch variierbare Verzögerungsleitung (18) einen Signaleingang und einen Steuereingang aufweist, der zur Änderung der Phase des Videosignals zwischen Signaleingang und -ausgang als Funktion eines auf diesen gegebenen Fehlersignals dient, daß der elektronische Feinkorrektor (19) eine Farbburst-Phasenvergleichsstufe (21) enthält, welche das Videosignal vom Ausgang der ersten elektronisch variierbaren Verzögerungsleitung (13) und eine Bezugssignalform mit Horizontalzeilenfrequenz empfängt, um ein den Phasendifferenzen der Farbbursts des Videosignals und der Bezugssignalform proportionales Fehlersignal zu erzeugen, daß der Ausgang der Farbburst-Phasenvergleichsstufe (21) an den Steuereingang der zweiten elektronisch variierbaren Verzögerungsleitung (18) angekoppelt ist und daß an die Ausgänge der Farbburst-Phasenvergleichsstufe und des Zeitbezugsfehlerdetektors (14) eine die Summe von deren Ausgangssignalen bildende Addierstufe (26) angekoppelt ist, deren Ausgang an die Differenzbildungseinrichtung (27, 28) angeschaltet ist.
4. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen Speicher (29, 42) mit einer Vielzahl von Speicherstufen (31), die den von den entsprechenden Köpfen abgetasteten, vorgegebenen Horizontalzeilen zugeordnet sind, einem an den Eingang des Stufengenerators (51) angekoppelten Zwischenspeicher (38), einem Schaltkreis (37, 36) zur Übertragung des Potentials jeder Speicherstufe (31) auf den Zwischenspeicher (38) am Beginn der Abtastung der speziellen Horizontalzeile durch den speziellen Magnetkopf, zu der die Speicherstufe (31) gehört, einem Schaltkreis (34) zur Potentialübertragung von der Differenzbildungseinrichtung (27, 28) auf die jeweilige Speicherstufe (31), welche der Horizontalzeile entspricht, die der durch den speziellen Kopf abgetasteten speziellen Zeile vorausgeht, wobei die Potentialübertragung innerhalb der Dauer der speziellen Zeile erfolgt, und einer Schaltstufe (54) zur Rückstellung des Stufengenerators (51) unmittelbar vor dem Beginn der Abtastung jeder Horizontalzeile des Videosignals.
5. System nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicherstufen (31) des Speichers (29, 42) als Speicherkapazitäten ausgebildet sind, daß eine den Speicherkapazitäten (31) entsprechende Anzahl von Gattern (33) mit Steuereingängen vorgesehen ist, welche eine erste Zuleitung der Kapazität mit Erde koppeln, daß die zweite Zuleitung der Kapazitäten an einer gemeinsamen Verbindungsleitung (32) liegt, daß ein Lastgatter (34) mit einem Steuereingang die Differenzbildungseinrichtung (27, 28) an die gemeinsame Verbindungsleitung (32) koppelt, daß ein Lesegatter (36) mit einem Steuereingang die gemeinsame Verbindungsleitung (32) mit dem Zwischenspeicher (38) koppelt, daß ein durch die Bezugsimpulse synchronisierter Zeitbezugsgenerator (47) mit einer ersten, zweiten und dritten Ausgangsleitung (46, 48, 49) vorgesehen ist, welcher einen ersten Steuerimpuls am Beginn jeder Horizontalzeile des Videosignals und einen zweiten Steuerimpuls zeitlich später innerhalb der Dauer der Zeile auf der ersten Ausgangsleitung (46), einen Abtastimpuls kürzerer Dauer als die der ersten Steuerimpulse innerhalb von deren Dauer auf der zweiten Ausgangsleitung (48) sowie einen Abtastimpuls kürzerer Dauer als die der zweiten Steuerimpulse innerhalb von deren Dauer auf der dritten Ausgangsleitung (49) erzeugt, daß die zweite bzw. dritte Ausgangsleitung (48 bzw. 49) des Zeitbezugsgenerators (47) an den Steuereingang des Lese- bzw. Lastgatters (36 bzw. 34) angeschaltet ist, daß ein Schreib-Lese-Logikkreis (42) mit einem ersten, zweiten und dritten Eingang (44, 43, 46) und einer Anzahl von Ausgangsleitungen (41) vorgesehen ist, welche den von den entsprechenden Köpfen abgetasteten Horizontalzeilen des Videosignals entsprechen und an die Steuereingänge der Gatter (33) angeschaltet sind, daß Einrichtungen im Bandaufnahmegerät zur Erzeugung von Kopf- und Zeilenzählsignalen, welche den die Horizontalzeilen abtastenden Magnetköpfen und den durch die Magnetköpfe abgetasteten Horizontalzeilen entsprechen, vorgesehen sind, daß die Kopf- bzw. Zeilenzählsignale auf den ersten bzw. zweiten Eingang (44 bzw. 43) des Logikkreises (42) gekoppelt sind, daß der Logikkreis (42) sukzessiv Schaltwege zwischen seinem dritten Eingang und verschiedenen seiner Ausgangsleitungen (41) bildet, welche den speziellen Magnetköpfen und den speziellen Zeilen entsprechen, wie sie durch die Kopf- und Zeilenzählsignale als Funktion des Beginns der durch das Zeilenzählsignal gegebenen Zeile gegeben sind, daß die erste Ausgangsleitung (46) des Zeitbezugsgenerators (47) an dem dritten Eingang des Logikkreises (42) angekoppelt ist, wobei die ersten Steuerimpulse in Übereinstimmung mit den Kopf- und Zeilenzählsignalen über die durch den Logikkreis (42) gebildeten Schaltwege übertragen werden, daß der Logikkreis (42) als Funktion der zweiten Steuerimpulse Schaltwege bildet und diese zweiten Steuerimpulse über diese Schaltwege zwischen seinem dritten Eingang und der Ausgangsleitung (41) überträgt, welche der Horizontalzeile entspricht, die der durch die Kopf- und Zeilenzählimpulse gegebenen Zeile vorausgeht.
6. System nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stufengenerator (51) eine an den Zwischenspeicher (38) angekoppelte Konstantstromquelle (52) zur Erzeugung eines dem Potential des Zwischenspeichers proportionalen Ausgangsstroms und eine an den Ausgang der Konstantstromquelle angekoppelte Nebenschlußkapazität (53) enthält.
7. System nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalterstufe (54) zur Rückstellung des Stufengenerators (51) durch einen der Nebenschlußkapazität (53) parallelgeschalteten, normalerweise offenen Schalter (54) mit einem Schalteingang gebildet ist, welcher die Bezugsimpulse empfängt, wobei der Schalter durch diese Impulse geschlossen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen COPY
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