DE1511233A1 - Absaugvorrichtung fuer Papiermaschinen - Google Patents
Absaugvorrichtung fuer PapiermaschinenInfo
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Description
DR.-INa. DIPL.-ΙΝα. M.SC. DIPL-PHYS, DR. DIPL.-ΡΗΥβ.
AIC * 1 Λ -U PATENTANWÄLTE IN STUTTQART
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17. Oktober 1966
Texas Instruments Incorporated, Dallas, Texas, U.S.A.
Absaugvorrichtung für Papiermaschinen
Die Erfindung betrifft eine Papiermaschine mit mindestens eine?
Absaugöffnungen aufweisenden Auflageplatte für ein Masohendraht-Förderband.
Bei der Papierherstellung wird üblicherweise eine sogenannte
Pourdrinier-Masohine verwendet, bei der ein wässriger HoIzpulpe-Brel
auf ein schnell bewegtes, endloses Maschendraht-Förderband gegeben wird. Dieser Brei enthält im allgemeinen
weniger als 1 $> Holzpulpe· Der Maschendraht filtert die
Holzfasern ab, so daß diese eine Hatte bilden und das Wasser abgetrennt wird. Es iab auch üblich, den Maschendraht
in Querrichtung zu schütteln, um so eine Orientierung in die Holzfasern zu* b'ringen und ein Yerfil-zea hervorz.urjifen. _
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Der größte Teil des Wassers läuft duroh den Masohendraht
von selbst ab; um jedoch die Ablaufgeschwindigkeit zu erhöhen
und das Wasser vollständig zu entfernen, wird das Maschendraht-Förderband über »ine Reihe von Saugkästen gezogen.
Diese haben mit durchgehenden Offnungen versehene Seokel, gegen
die die Unterseite des Förderbandes anliegt. Ein in den
Saugkästen aufrecht erhaltenes Vakuum saugt das Wasser aus der teilweise verfilzten Holzfasermatte über die Öffnungen
in den Deckeln ab.
Das Maechendraht-Förderband wird über eine Reihe von hinter
einander angeordneten Saugkästen gesogen, so daß der Wassergehalt des auf dem Mae ohen draht befindlichen Breies
schnell abnimmt. Am trockeneren Ende der Papiermaschine ist der Wassergehalt des Breies in der Regel zu gering, um eine
einigermaßen luftdichte Abdichtung zwischen der Unterseite des Maschendrahtes und der Oberfläche der Saugkastendeekel
zu. bewirken. Infolgedessen bereitet die Aufrechterhaltung
des Vakuums in den Saugkästen am trockeneren Ende der
Papiermaschine Schwierigkeiten.
Am nassen Ende der Papiermaschine wirkt das Wasser des
Breies als Gleitmittel zwischen der Unterseite des Maschen-
draht-FÖrderbandes und der Oberfläche der Saugkästen. Am
trockeneren Ende der Haschine ist der Wassergehalt jedoch zu gering, so daS zwischen dem Förderband und den Saugkästen
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eine erhebliche Reibung auftritt, die zu einer starken Abnutzung sowohl des Masohendrahtes als auch der Deckel
der Saugkästen führt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Auflageplatte für eine Papiermaschine der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, die auch am trockeneren Ende der Maschine eine verhältnismäßig luftdiohte Auflage der Unterseite
des Maschendrahtes auf der Auflageplatte gewährleistet.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß an der Oberfläche der Auflageplatte mindestens ein oben
offener Flüssigkeitskanal vorgesehen ist. Die Unterseite des Maschendraht-Förderbandes wird beim Überlaufen des
Flüesigkeitskanals benetzt, so daß sie ausreichend feucht
ist, um den erwünschten luftdichten Abschluß zu ergeben. Nebenbei wird jedoch auch noch der Torteil erzielt, daß die
Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitskanal das erwünschte Gleitmittel darstellt, so daß Abnutzungserscheinungen weitgehend
verhindert werden. Schließlich kann dem Holzpulpebrei mit Hilfe eines solchen Flüssigkeitskanales auch im Betrieb der
Papiermaschine eine Behandlungsflüssigkeit, beispielsweise zunBleichen, Färben oder dergl. zugeführt werden· Ein besonderer
.yor-teil.^er ,eiifija^yjjgsge.siäfie.n. A\aflQgeplatte_ besteht^
darin, daß sie leicht in schon vorhandene Papiermaschinen eingebaut werden kann. Auch Chemikalien, die Verwerfungen verhindern
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sollen, können mit Hilfe der erfindungsgemäßen Kanäle der
Unterseite des Haschendrahtee zugeführt werden.
Weitere, vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung darstellende Merkmale ergeben sich aus den Patentansprüchen
und/oder aus der nachfolgenden Beschreibung, die dar Erläuterung
eines in der Zeiohnung dargestellten Ausführungsbeispieles der Erfindung dient. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung des von der Erfindung
betroffenen Seils einer Papiermaschine; Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen
Saugkastendeckelß mit je einem Kanal an der in
!Laufrichtung des Förderbandes vorderen und hinteren
Kante, und
Fig. 3 einen Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Saugkasten.
Fig. 3 einen Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Saugkasten.
Nach einem Merkmal der Erfindung verläuft der Kanal bzw. die Kanäle quer zur Laufrichtung des Förderbandes. Sin Kanal kann
entweder an der in Laufrichtung des Förderbandes vorderen oder hinteren Kante der Auflageplatte oder an beiden Kanten
vorgesehen und mit Wasser oder einer anderen Flüssigkeit gefüllt sein» Wenn nun das Maschendraht-Förderband über den
Kanal hinwegläuft, so kommt es mit der Flüssigkeit im Kanal
in Berührung und nimmt davon so viel auf, daß die Abdichtung
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zwischen der Unterseite dee POrderbandeθ und der Oberfläche
der Auflageplatte gewährleistet ist. Außerdem dient die Flüssigkeit als Gleitmittel.
Wie die Fig. 1 sseigt, wird ein Pulpebrei 10 aus Holzpulpe und Wasser gleiohmäßig auf ein sich schnell bewegendes, endloses Maschendraht-Förderband 11 gegeben» das über
Endwalzen 12 und 13 läuft, von denen wenigstenes eine angetrieben ist. Das mit den Pulpebrei beschichtete förderband
läuft über Stützwalzen 14 und eine Reihe von Saugkasten 15«
Das Wasser des Pulpebreies läuft zum Seil infolge seines
Eigengewiohts durch das Hasohendraht-förderband hinduroh,
zum Seil wird es aber auch duroh das in den Saugkästen herrschende Vakuum abgezogen«
Die Pig· 2 und 3 zeigen die Konstruktion der erfindungsgemäfi ausgebildeten Saugkasten mehr im einzelnen. Sie setzen
si oh aus einem Kaefcenuntertel 21 und einem Beokel 20 zusammen,
auf dessen Oborfläohe das förderband aufliegt· Der Beokel ist in übiioher Weise auf dem Kastenunterteil befestigt, beispielsweise mit Hilfe von Bratzen 22 und 23* Außerdem ist jeder
Saugkasten Über eine Saugleitung 24 an eine geeignete, nicht dargestellte Pumpe oder dergl· angeschlossen·
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Jedes Segment hat eine Reihe von Öffnungen 26, über die das
Wasser des Pulpebreies in das Kastenunterteil 21 gesaugt wird.
Gemäß der Erfindung weist jedes Segment ferner mindestens einen Kanal 27 auf, der an der das Förderband stützenden
Oberfläche liegt und quer zur Laufrichtung des Förderbandes verläuft· Sie Kanäle einander benachbarter Segmente fluohten
miteinander und bilden so einen Flüssigkeitskanal, der sioh über die ganze Länge des Dei elβ eines Saugkastens erstreckt«
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeipiel der Erfindung ist der
Kanal 27 an der in Laufriohtung des Förderbandes vorderen Kante des Deokels angeordnet} läuft also das Förderband gemäß Fig.
1 nach reohts, so ist es besonders vorteilhaft, wenn sich die
Flüssigkeitskanal der Saugkasten 15 an deren gemäß Fig. 1
linken Kanten befinden. Sie Flüssigkeitskanäle sind mit Wasser
oder einer anderen geeigneten Flüssigkeit gefüllt. Wenn nun das Maschendraht-Förderband 11 über den Deckel 20 gezogen
wird, so benetzt das Wasser des Flüseigkeitskanals den Maschendraht, haftet diesem an und vermindert die Reibung zwischen
Haschendraht und Deokeloberflache; außerdem verläuft der durch
die Saugleitung 24 abgezogene Luftstrom durch den Pulpebrei und nioht parallel zur Oberfläche des Deckels zwischen dieser
und der Unterseite des Maschendraht-Förderbandes. Dabei wird
jedoch die Papierbildung in keiner Welse behindert.
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Die Flüssigkeit kann dem Kanal durch jede beliebige Flüssigkeitszufuhrvorriohtung zugefüiirt werden. Zweckmäßig
ist es, ein Ende des FlüBsigkeitskanales zu verschließen,
so daß die diesem zugeführte Flüssigkeit lediglich nach oben an die Unterseite des Förderbandes entweichen kann.
Ss ist aber auch möglich, die Flüssigkeit ständig im Kanal und einem geeigneten Filter oder dergl. umlaufen zu lassen.
Wenn den Flüssigkeitskanälen Wasser als Gleit- und Diohtmi "te
zugeführt wird, so muß der Wasserspiegel in den Kanälen lediglich so hoch gehalten werden,daß die Unterseite des
Maschendraht-Förderbandes vom Wasser benetzt werden kann. Wird den Flüssigkeitskanälen jedoch eine Behandlungsflüssigkeit
für den Pulpebrei zugeführt, so wird die Flüssigkeitszufuhr zu den Kanälen so eingestellt, daß dem Pulpebrei je Masseneinheit
die gewünschte Fltissigkeitsmenge beigemischt wird.
Es kann aber auch zweckmäßig sein, an der hinteren Kante, oder wie bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sowohl an der
vorderen als auch an der hinteren Kante eines jeden Segments jeweils einen Kanal vorzusehen. Außerdem ist ea auch möglich,
den Deckel einstückig auszubilden, statt ihn aus mehreren Segmenten zusammenzusetzen.
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Claims (4)
1. Papiermaschine mit mindestens einer,Absaugöffnungen aufweisenden
Auflageplatte für ein Maschendraht-Förderba-nd,
dadurch gekennzeichnet daß an der Oberfläche der Auflageplatte (20) mindestens ein oben offener Flüssigkeitskanal (27)
vorgesehen ist.
2· Naschine nach Anspruch 1» dadurch gekennzeichnet, daß der
Kanal ungefähr quer zur Laufrichtung des Förderbandes (11)
angeordnet ist.
3, Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kanal mit mindestens einem Ende an eine. Flüssigkeitszufuhrvorrichtung
angeschlossen ist.
4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kanal am anderen Ende verschlossen ist*
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US50467465A | 1965-10-24 | 1965-10-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1511233A1 true DE1511233A1 (de) | 1969-07-10 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE1511233A1 (de) |
| GB (1) | GB1118290A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4368102A (en) | 1979-11-20 | 1983-01-11 | Bruderhaus Maschinen Gmbh | Apparatus for regulating pulp density |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US10724176B2 (en) | 2017-06-28 | 2020-07-28 | Kadant Inc. | Systems and methods for providing shaped vacuum ports for fluid extraction vacuum box covers in papermaking systems |
| US10724177B2 (en) * | 2017-06-28 | 2020-07-28 | Kadant Inc. | Systems and methods for providing fluid extraction vacuum box covers with integral lubrication |
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1966
- 1966-10-18 GB GB4656266A patent/GB1118290A/en not_active Expired
- 1966-10-19 DE DE19661511233 patent/DE1511233A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4368102A (en) | 1979-11-20 | 1983-01-11 | Bruderhaus Maschinen Gmbh | Apparatus for regulating pulp density |
Also Published As
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| GB1118290A (en) | 1968-06-26 |
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