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DE1511286A1 - Beschreibbares Zeichenmaterial - Google Patents

Beschreibbares Zeichenmaterial

Info

Publication number
DE1511286A1
DE1511286A1 DE19661511286 DE1511286A DE1511286A1 DE 1511286 A1 DE1511286 A1 DE 1511286A1 DE 19661511286 DE19661511286 DE 19661511286 DE 1511286 A DE1511286 A DE 1511286A DE 1511286 A1 DE1511286 A1 DE 1511286A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
inscribable
layer
writable
drawing material
metal layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661511286
Other languages
English (en)
Inventor
Stein Charles Henry
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Keuffel and Esser Co
Original Assignee
Keuffel and Esser Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Keuffel and Esser Co filed Critical Keuffel and Esser Co
Publication of DE1511286A1 publication Critical patent/DE1511286A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F1/00Originals for photomechanical production of textured or patterned surfaces, e.g., masks, photo-masks, reticles; Mask blanks or pellicles therefor; Containers specially adapted therefor; Preparation thereof
    • G03F1/68Preparation processes not covered by groups G03F1/20 - G03F1/50
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L1/00Repeatedly-usable boards or tablets for writing or drawing
    • B43L1/04Blackboards
    • B43L1/10Writing surfaces thereof

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)

Description

KALLE AKTIENGESELLSCHAFT 1511286 Unsere Zeidien Tag Blatt
I638 A x x 1 |l PP-Dr.P.-us 15. Februar 1966
Beschreibung
zur Anmeldung von
KALLE AKTIENGESELLSCHAFT Wiesbaden-Blebrich
für ein Patent auf
Beschreibbares Zeichenmaterial
Die vorliegende Erfindung betrifft beschreibbares Zeichenmaterial und Systeme, Verfahren und Mittel zur Herstellung und Verwendung dieses beschreibbaren Zeichenmaterials; im besonderen betrifft sie durch Einschneiden beschreibbares Zeichenmaterial, das eine Metallschicht enthält. Das Zeichenmaterial kann sensibilisiert oder nicht sensibilisiert sein und kann zum Zeichnen und Kartographieren, zum Zeichnen von gedruckten Schaltungen und zum Reproduzieren sowie für viele andere Zwecke, für die man beschreibbares Zeichenmaterial benötigt, verxvendet werden.
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KALLE AKTIENGESELLSCHAFT 1511286 Untert Zaidran Tag Watt
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Ein beschreibbares Zeichenmaterial mit einer Unterlage und einer darauf befindlichen einschreibbaren Schicht oder Überzug ist bekannt und findet bei der Anfertigung von Zeichnungen und für andere Zwecke große Verwendung. Diese bekannten einschreibbaren Zeichenmaterialien werden in der Weise verwendet, daß man durch die einschreibbare Schicht bis auf die Unterlagsfolie zeichnet, wobei die gezeichneten Stellen der Tr&gerfolie freigelegt werden, während die nicht gezeichneten Stellen durch die einschreibbare Schicht bedeckt bleiben. Bei einschreibbaren Zeichenmaterialien werden auch Photoätzverfahren angewendet.
Es ist im allgemeinen oft wünschenswert, ein einschreibbares Zeichenmaterial mit größerer aktinischer Dichte zu haben. Dies hat man bis jetzt in der Weise zu erreichen versucht, daß man die Dicke der einschreibbaren Schicht erhöhte oder der einschreibbaren Schicht verschiedene Farbpigmente hinzufügte.
Das bisher bekannte einschreibbare Zeichenmaterial weist jedoch eine Reihe von Nachteilen auf, z.B. folgende: Die einschreibbare Schicht muß erheblich an Dicke zunehmen, wenn man dadurch eine größere aktinische Dichte zu erreichen versucht, wodurch das einschneidende Beschriften erschwert wird. Ätzt man die einschreibbare Schicht mit einem Lösungsmittel, so entstehen in dickeren einschreibbaren Schichten Unter-
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schneidungen, was eine unerwünschte Begleiterscheinung ist. Ferner verursacht bei Erhöhung der Dicke der einschreibbaren Schicht die Wärmeaufnahme während der Belichtung eine Verminderung der Beständigkeit und eine Erhöhung der Verzerrung. Versucht man aktinisches Licht dadurch zurückzuhalten, daß man in der einschreibbaren Schicht für Projektionsmaterial dunklere Pigmente verwendet, so wird die Wärmeaufnahme In der einschreibbaren Schicht erhöht, was, wie eben erwähnt, störend ist.
Aufgabe der Erfindung war es, ein einschreibbares Zeichenmaterial zu schaffen, welches sich durch höhere Abdeckfähigkeit auszeichnet, als bisher bekannte Zeichenmaterialien dieser Art. Wie nun gefunden wurde, wird der fresuchte Fortschritt durch ein Zeichenmaterial mit einer Unterlage und einer einschreibbaren Schicht erfüllt, welches dadurch gekennzeichnet ist, dap. seine beschreibbare Schicht mit einer darauf niedergelegten dünnen Iietallschicht abgedeckt ist.
Der hier verwendete Ausdruck "einschreibbares Zeichenraaterlal" soll durch Einschneiden beschreibbares Zeichenmaterial im allgemeinen Sinne umfassen, so auch ausschneidbares und abstreifbares Material, sowie abziehbares Beschichtungsmaterial und anderes ähnliches Material.
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Die Erfindung wird durch die folgende ins einzelne gehende Beschreibung anhand der beiliegenden Zeichnungen, die Beispiele bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung sind, näher erläutert.
Fig. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes einschreibbares Zeichenmaterial im Querschnitt.
Fig. 2 zeigt ein erfindungsgemäßes einschreibbares Zeichenmaterial im Querschnitt, bei dem beide Oberflächen des Trägers beschichtet sind.
Fig. 3 ist eine schematische Darstellung des Ablaufs des Verfahrens zur Herstellung eines erfindungsgemäßen einschreibbaren Zeichenmaterials und des Verfahrens zur Verwendung des erfindungsgemäßen einschreibbaren Zeichenmaterials.
Das in Fig. 1 im Querschnitt gezeigte einschreibbare Zeichenmaterial gemäß der Erfindung weist einen Träger oder eine Unterlage 11, einen auf der Unterlage 11 befindlichen einschreibbaren Überzug oder Schicht 12 und eine dünne auf der einschreibbaren Schicht 12 befindliche Metallschicht 13 auf.
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Die Unterlage 11 kann aus jedem beliebigen Trägermaterial bestehen, z.B. aus Celluloseacetat-, Polyacrylat-, PoIycarbonat-, Polyäthylen-, Polyester-, Polypropylen- und anderen Folien, so wie auch aus Trägerverbunden (mit Phenol-Formaldehyd-Harz verbundene Schichtstoffe) und Glas. Sehr geeignet ist Polyäthenterephthalat-Folie.
Je nach beabsichtigter Verwendung des besonderen einschreibbaren Zeichenmaterials kann der Träger 11 transparent oder nicht transparent sein.
Der nicht transparente Typ könnte zur Zeichnung gedruckter Schaltungen bei Prüftafeln verwendet werden, indem man den Hintergrund des Schaltbildes durch Abreißen entfernt, so daß die metallischen Leitlinien für die Leitung des Stroms zurückbleiben.
Der Träger kann beliebig dick sein, doch wählt man vorzugsweise eine Dicke zwischen 0,05 mm und 0,36 mm.
Die einschreibbare Schicht 12 kann farbig oder transparent sein, und jede geeignete einschreibbare Schicht kann dafür verwendet werden. Geeignete einschreibbare Schichten sind z.B. in der U.S. Patentschrift 2,999,016 veröffentlicht.
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In der genannten U.S. Patentschrift sind u.a. folgende Angaben zu finden. Für die Herstellung einer weißen undurchsichtigen einschreibbaren Beschichtung benutzt man ein Gemisch nach folgender Rezeptur:
2 Gewichts-Teile alkohollösliches Alkydharz 9 " " Titandioxyd 0,016 " " Cobaltnaphthenat (6 % Co) als Sikkativ 9 " " Lösungsmittel (z.B. Xylol, Toluol,
Äthylacetat oder Gemische davon)
Wenn man eine gefärbte Einschreibeschicht haben will, können gefärbte Pigmente wie Chromgelb, Molybdanorange oder Ruß zugesetzt oder Farbstoffe geeigneter Färbung hinzugesetzt werden.
Eine transparente Schicht erhält man, wenn man alle Pigmente fortläßt und nur einen für aktinisches Licht undurchlässigen Farbstoff benutzt. Allerdings würde in solchem Falle die Schneidbarkeit nicht ebenso gut sein, sie könnte aber durch Zusätze verbessert werden, ohne dabei eine Einbuße an Transparenz hinnehmen zu müssen.
Diesen Beschichtungen können andere Harze zugesetzt werden. Z.B. können bis etwa 10 % des Harzgehaltes an Harnstoff- und
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Melamin-Formaldehyd-Harz zugesetzt werden. Von Nitrocellulose können bis zu 75 % des Bindemittelgehaltes zugefügt werden, wenn man geeignete Weichmacher mitverwendet.
Für die dünne Metallschicht 13 eignen sich Aluminium, Chrom, Kupfer, Nickel, Gold, Silber und andere Metalle, die in Form von sehr dünnen Schichten durch Verdampfen, Zerstäuben, chemische Ablagerung oder auf elektrolytischem Wege aufgebracht werden. Die kleinste Dicke der aufgebrachten Metallschicht 13 ist die Dicke, die die aktinische Dichte so erhöht, daß das einschreibbare Zeichenmaterial 10 eine größere aktinische Dichte hat als ohne die Metallschicht 13. Die größte geeignete Dicke der Metallschicht 13 ist rtie, bei der die Beschriftung mit weiterhin zunehmender Dicke der Metallschicht nachweislich schwieriger wird. Die Metallschicht 13 sollte demnach in derart sehr dünnen (in flngström-Einheiten ineßbaren) Schichten aufgebracht werden, daß das Metall das saubere Einschreiben von Zeichnungen ins Metall oder in die darunterliegende beschreibbare Schicht 12 nicht behindert. Eine auf die Oberfläche kaschierte Metallfolie wäre eine Schicht, die kein sauberes Einschreiben von Zeich-
° nungen ernöglichen würde, und wäre folglich ungeeignet. oo
^ Die Metallschicht 13 erhöht die Undurchsichtigkeit der eines
0-1 schreibbaren Oberfläche und verleiht somit dem einschreibbaren
° Zeichenmaterial weitere wünschenswerte Eigenschaften.
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Die aufgebrachte Metallschicht 13 reflektiert auch Licht von ihrer Oberfläche eher als daß sie es absorbiert, wodurch das einschreibbare Zelchenmaterial IO bei der Verwendung für Projektionszwecke kühler bleibt.
Ferner dient die aufgebrachte Metallschicht 13 auch zur Erhöhung der Ätzschärfe, wenn das über einer transparenten einschreibbaren Schicht 12 aufgebrachte Metall im Photoätzverfahren unter Verwendung einer Ätzschutzschicht und einer geeigneten Ätzflüssigkeit benutzt wird.
Ein wesentlicher Unterschied zwischen dem üblichen bisher verwendeten einschreibbaren Zeichenmaterial und dem erfindungsgemäßen einschreibbaren Zeichenmaterial liegt darin, daß, im Vergleich zu der nur sehr geringfügigen Vergrößerung der Dicke des einschreibbaren Materials infolge der Hinzunahme der Metallschicht 13, eine beträchtliche Vergrößerung der optischen Dichte und eine starke Verminderung der Wärmeabsorption erreicht werden. Diese Unterschiede wiederum verleihen dem erfindungsgemäßen beschreibbaren Zeichenmaterial eine größere Maßbeständigkeit.
Das in Fig. 2 gezeigte einschreibbare Zeichenmaterial weist eine Unterlage 21 mit auf beiden Oberflächen der Unterlage befindlichen einschreibbaren Schichten 22 und darauf aufge-
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brachten Metallschichten 23 auf. Im übrigen 1st das einschreibbare Zeichenmaterial der Fig. 2 dem der Fig. 1 ähnlich.
Ein erfindungsgemäßes einschreibbares Zeichenmaterial nach Fig. 1 kann etwa wie folgt hergestellt werden:
Man wählt eine Unterlage H5 wofür im allgemeinen jedes als Unterlage für ein einschreibbares Zeichenmaterial geeignete Material verwendet werden kann. Die Unterlage 11 wird dann mit einer einschreibbaren Schicht 12 beschichtet, wobei dafür ,jede geeignete herkömmliche einschreibbare Schicht verwendet werden kann und diese in geeigneter bekannter V/eise auf die Unterlage 11 aufgetragen wird.
Anschließend bringt man eine äußerst dünne Metallschicht 13 auf die einschreibbare Schicht 12 durch Verdampfen, Versprühen, chemische Ablagerung oder auf elektrolytischem Wege oder auch
auf eine ähnliche bekannte V/eise auf. co
oo Das erfindungsgemäße einschreibbare Zeichenmaterial nach Fig. kann wie folgt verwendet werden:
ο Ein Zeicheninstrument wird über die Oberfläche der Metallschicht 13 rezogen, so daß es durch die Metallschicht 13
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und die einschreibbare Schicht 12 bis zur Oberfläche der Unterlage 11 schneidet. Dieser Vorgang des Zeichnens kann mit Hilfe jedes geeigneten Zeicheninstruments durchgeführt werden, und auch die Zeichentechnik entspricht den bisher für das Einschreiben angewendeten Verfahren.
Schneide- und Abziehverfahren können auch angewendet werden, ebenso Photoätzverfahren unter Verwendung einer Ätzschutzschicht und einer Ätzflüssigkeit.
Eine schematische Darstellung der Vorgänge zur Herstellung und Verwendung des erfindungsgemäßen einschreibbaren Zeichenmaterials nach Fig. 1 ist in Fig. 3 gezeigt.
Bei den Schneide- und Abstreifverfahren werden die Konturen des gewünschten Bildes in die einschreibbare oder abstreifbare Schicht geschnitten, und anschließend wird die umrissene einschreibbare Schicht zwischen den geschnittenen Rändern abgezogen oder abgestreift.
Die vorgenannte Art des Zeichnens ist eine Zeichentechnik, die für einige Fälle, die äußerste Genauigkeit erfordern, große Verwendung findet. Beim normalen Zeichnen verwendet der Zeichner eine Feder oder einen Stift und zeichnet auf die Oberfläche obenauf. Beim hier besprochenen schneidenden Zei-
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chenverfahren schneidet man in eine besondere Oberfläche mit Zeicheninstrumenten, die Linien hervorbringen, die scharf und sauber, jedoch niemals unterschiedlich breit sind, und die nicht verwischt werden können. Zeichenfolien gemäß der Erfindung sind in verschiedenem Maße aktinisch undurchlässig; jedoch sind sie ganz allgemein für die Arbeit auf einem erhellten Tisch genügend lichtdurchlässig. Die Dünne der niedergelegten Metallschicht 13 verleiht der nesamten Oberfläche ein gewisses Maß an Lichtdurchlässigkeit auf einem erleuchteten Tisch. Eingeschriebene Linien sind natürlich mit Hilfe üblicher Reproduktionsverfahren reproduzierbar.
Abziehen oder Abstreifen sind moderne Techniken, die oft in der Kartographie und Lithographie Verwendung finden. Mit einer abstreifbaren oder abziehbaren Folie kann man große Flächen von genauem Maß in kurzer Zeit herstellen, z.B. einen See auf einer Landkarte. Mit Hilfe eines scharfen Instruments oder einer Lösungsmittelätzung wird der Umriß in der abziehbaren Oberfläche rebildet, und anschließend wird einfach die abziehbare Oberfläche abgezogen, wobei ein vervollkommnetes Bild, negativ oder positiv, zurückbleibt. Abstreifbare Beschichtungsmaterialien werden auch zum Zeichnen gedruckter Schaltungen verwendet. Abziehbare Beschichtungs· folien haben im allgemeinen eine aktinisch undurchlässige Oberfläche, Sie finden große Verwendung bei Farbauszügen
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und Landkartenzeichnungon, sowie für kräftige Linien bei gedruckten Schaltungen. Sie erzeugen z.B. ein abziehbares Negativ, nachdem die Folie folgendermaßen bearbeitet wurde:
1. Man beschafft sich ein klares, scharfes Original oder eine Vorlage in Form einer Folie (Zeichenfolie oder photographischer Film)
2. Die Folie mit der Abziehschicht wird auf ihrer metallisierten Oberfläche mit einem negativ arbeitenden für Tiefiitzentwicklung -reeigneten Sensibilisierungsmittel sensibilisiert.
3. Die lichtempfindliche Schicht wird unter dem Original belichtet.
4. Die Abziehfolie wird in einem Tiefätζ-Entwicklungsverfahren entwickelt.
5. Die abziehbare Schicht wird mit einem organischen Lösungsmittel, z.B. bei Verwendung einer Abziehschicht der weiter oben genannten Rezeptur mit Alkohol relöst.
6. Reste der belichteten und entwickelten Stellen werden durch Spülen mit Wasser entfernt.
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7. Die Abziehschicht wird, entsprechend der Korrektur, welche man an dem im Original dargestellten Bild vorzunehmen wünschte, von der Unterlage abgezogen.
Lichtempfindliche Schichten auf einschreibbaren Zeichenmaterialien können auch als Führung für das einschneidende Zeichnen auf der beschreibbaren Schicht verwendet werden, indem das Material unter der gewünschten Zeichnung belichtet wird, wodurch das Bild in der lichtempfindlichen Schicht als Zeichenführung dient. Das lichtempfindliche einschreibbare Zeichenmaterial kann auch für die Herstellung von Reproduktionen mittels Kontakt- oder Projektionsbelichtung verwendet werden. Eine Kontakt- oder Projektionsemulsion auf der Oberfläche einer einschreibbaren Schicht kann zur Herstellung einer Schablone verwendet v/erden, die nach der Belichtung unter einem Filmnegativ oder einem beschrifteten Original weiter verarbeitet werden kann und das Photoätzen von Bildern, Typen-Material usw. auf der einschreibbaren Oberfläche ermöglicht.
Das einschreibbare Zeichenmaterial kann eine sensibilisierte Schicht aufweisen, die sich auf der Metallschicht oder zwischen Metallschicht und einschreibbarer Schicht befindet.
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Die sensibilisierte Schicht kann Diazomaterial, Silberhalogenid oder anderes lichtempfindliches Material enthalten. Das sensibilisierte einschreibbare Zeicheninaterial kann unter Anwenung der üblichen, oben beschriebenen Einschreibeverfahren oder auch unter Anwendung von Projektionsverfahren oder Photoätzverfahren verwendet werden.
Zu den Vorteilen der vorliegenden Erfindung gehören folgende:
Das einschreibbare Zeichenmaterial ist erheblich dichter oder undurchlässiger für aktinische Strahlen bei nur geringfügiger Zunahme der Dicke; das einschreibbare Zeichenmaterial hat auf Grund seiner Roflektionseigenschaft verminderte Wärmeaufnahmefähigkeit; erhöhte Schärfe der ätzung kann bei der Resist Methode erreicht werden.
Es ist offensichtlich, daß noch viele Variationen und Fodifikationen dieser Beispiele der vorliegenden Erfindung möglich sind, und die Erfindung soll alle diese Variationen und Modifikationen mit umfassen.
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Claims (3)

KALLE AKTIENGESELLSCHAFT 1511286 Mj^ Untere Zeichen Tag Blatt K 1538 A PP-Dr.P.-us I5.2.I966 -φ- Patentansprüche
1. Beschreibbares Zeichenmaterial mit einer Unterlage und einer einschreibbaren Schicht, dadurch gekennzeichnet, daß die einschreibbare Schicht (12) mit einer darauf niedergelegten dünnen Metallschicht (13) abgedeckt ist.
2. Beschreibbares Zeichenmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es auf beiden Seiten mit der einschreibbaren, mit der Metallschicht abgedeckten Schicht versehen ist.
3. Beschreibbares Zeichenmaterial nach Anspruch 1 oder 2, dadurch rekennzeichnet, daß die Metallschicht (13) mit einer lichtempfindlichen Kopierschicht überzogen ist.
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