DE1511000A1 - Textilmaschine,vorzugsweise fuer kontinuierliches ringloses Spinnen,die in Laengsrichtung in gleiche Abschnitte aufgeteilt ist - Google Patents
Textilmaschine,vorzugsweise fuer kontinuierliches ringloses Spinnen,die in Laengsrichtung in gleiche Abschnitte aufgeteilt istInfo
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Description
PATENTANWALT PATENTANWALT IUUU
DiPL.-iNG. ADOLF SPREER dipl.-phys. DR. W. JUNIUS
3 HANNOVER
5. 1. Mine Akte: 9968/Dr.J.H1.
Vyzkumny ustav bavlnarsky, Ustinad Orlici -Ischechoslowakei·
Textilmaschine, vorzugsweise für kontinuierliches ringloses
Spinnen, die in Längsrichtung in gleiche Abschnitte aufgeteilt
ist.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Textilmaschine,
vorzugsweise eine für kontinuierliches ringloses Spinnen uesuiurate Maschine, die in Längsrichtung in gleiche Abschnitte
aufgeteilt ist und eine einfache Montage und Deiiontaje,
v/ie auch einen einfachen Transport ermöglicht, wobei
einige Tra&elemente außerdem noch weitere Funktionen
nuaüben ^Ö^
Eü sind verschiedene Konstruktionen von Ringspinnmaschinen,
Flyern und ähnlichen Maschinen, die durch eine Vielzahl von Arbeitsetellen und damit durch eine große Gesamtlänge gekennzeichnet
sind, bekannt. Bei allen erwähnten Maschinen wurde es jedoch ale ein Nachteil empfunden, daß die Maschinen
zuerst im Hereteilungswerk montiert, beziffert,
-2-
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e/entueli verstiftet werden, dann die ganze Maschine mit eigenen
Antrieb überprüft und darauf erneut demontiert wurden, in fransportkisten
verpackt und nach Absendung an den Bestimmungsort wieder zusammengestellt wurden, was das Vorhandensein von grossen
für die Montage zur Verfügung iitehenden Flächen, großem finanziellen Aufwand und einer große» Anzahl von qualifizierten
Arbeitskräften voraussetzt.
Es sind weiterhin Konstruktionen langer Maschinen aus Sektionen ganz verschweißter oder auf andere Weise verbundener Rahnientei-Ie
bekannt, die jedoch nicht ganz gleich und daher nicht beliebig vertauschbar sind; bei diesen Konstruktionen sind außerdem
nicht die Schall- und Vibrationsprobleme gelöst. Diese wirken im Gegenteil mit ihren kompakten, fest verbundenen Blechrahmen
als ein Resonator. Bei diesen Maschinen ist außerdem auch die meist gewünschte Axialanbringung und Befestigung mehrerer mit
hohen Umdrehungszahlen rotierender Längswellen sowie dex*en Ausmontieren
aus den Sektionen nicht gelöst.
Ferner sind Gruppen von Maschinen bekannt, bei denen in Längsrichtung
sich überdeckende Tragelemente verwendet werden, wobei
die Wellen achsenrecht durch Zusammenschrauben oder ähnlich ve: bunleri werden. Diese Lösung erwies sich nur bei geringen Laufgtwciiwindigkeiteii
als geeignet und kann bei modernen schnei 1-
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ORIGINAL
•m 5t ,m
laufenden Maschinen mit hohen GarnabzugsgeschwindigKeiten
nicht verwendet werden« Die bei diesen Maschinen verwendeten Wellenverbindungen eignen sich nicht für Reversierungszwecke»
Ziel der Erfindung ist die Beseitigung der Nachteile der bekannten
Textilmaschinen, z.B. für ringspinnloses Spinnen, oder
bei anderen mit mehreren Arbeitsstellen arbeitenden Textilmaschinen, wie z.B. bei Kräuselungsmaschinen, Verstreckungsma—
schinen und ähnlichen, sowie die Schaffung einer aus beliebig vielen, untereinander gleichen Sektionen aufbaubaren Maschine,
bei der die einzelnen Sektionen ohne Schwierigkeiten mit allen Kraftübertragungsmitteln schnell aneinanderbaubar sind·
Im Prinzip besteht die Erfindung darin, daß ein jeder Abschnitt
der Maschine von beiden Seiten mit gleichen Querträgern abgecrenzir ist. Diese Querträger grenzen jede einzelne
Sektion nach den Seiten hin ab. An diese Querträger werden jeweils die Querträger der benachbarten Sektion angebaut. Die
Querträger sind entweder so gestaltet, daß die Bauteile der ihnen zugehörigen Sektion an beide Seiten angebaut werden
können »der - wenn dieses nicht der Fall ist und die Bauteile nur von einer Seite aus anbaubar sind - sind sie symmetrisch
7.U ihrer vertikalen Mittellinie aufgebaut.
BAD ORfGfNAL
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m. 4- _
Erfindungsgemäß sind die gegeneinander zugekehrten Querträger
zweier nebeneinander sich befindenden Abschnitte an den Stellen, an denen sie von den Längsantriebswellen durchlaufen werden,
mit für die Anbringung von Kupplungen bestimmten Aussparungen versehen·
Zweckmäßig sind die Querträger an der Unterseite mit einem
Längstragrohr und an der oberen Seite mit in Längsrichtung
angeordneten Horizontal- und Vertikalplatten, die längs der Maschine einen Luftkanal bilden, verbunden·
Zwecke genauer Abgrenzung werden die Querträger der nebeneinander angeordneten Abschnitte vorzugsweise mit Hilfe präziser
Stifte ausgeglichen·
Ferner werden vorzugsweise die Berührungsflächen der den nebeneinander
liegenden Abschnitten angehörenden Luftkanäle mit Gummidichtung abgedichtet·
Sine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung wird an Hand der beigefügten Zeichnungen beschrieben· Zwecks besserer Veranschaulichung werden nur diejenigen Maschinenteile, auf die
sich die Erfindung besieht, dargestellt·
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8AD
Hg. Λ - stellt die Gesamtansicht der Maschine dar,
Fig. 2 - die Maschine in der Berührungsebene der nebeneinander
liegenden Querträger - im Längsschnitt, Fig. 3 - Ansicht auf einen aus zwei Sektionen bestehenden Ab*
schnitt der Maschine,
Fig. 4 - ein die Verbindung und Lage zweier Querträger darstellendes
Detail,
Fig. 5 - den oberen Maschinenteil im Längsschnitt,
Fig. ü - die Verbindung der zentralen Antriebswelle in
gekuppeltem Zustand,
Fig. 7 - die Verbindung der Fig. 6 alt getrennter zentraler Antriebswelle,
Fig. 7 - die Verbindung der Fig. 6 alt getrennter zentraler Antriebswelle,
Fig. 8 - die Verbindung nach Fig, 6 in Schrägansicht, Fig. 9 - die Abdichtung der den Luftkanal bildenden Berührungsflächen
der Platten.
Bas Maschinengestell besteht im Prinzip aus aneinandergereihten
gleichen Abschnitten (Ό, wobei an beiden Seiten der Reihe von Abschnitten (1) Gehäuse (2,3) angeordnet sind, und zwar da«
den Antriebskasten 2 und das die bekannten Getriebe, Riemen-Umienkrolien
usw. beinhaltende Gehäuse 3· Jeder einzelne Abschnitt 1 besteht hier aus zwei gleichen Sektionen. Bin jeder
Abschnitt 1 ist an beiden Seiten Bit Querträgern 4 abgegrenzt·,
Biese Querträger 4 Bind im Prinzip gleich und aymnetriach.
Sie sind mit einer Serie von Längsträgern verbunden, und »war
-6-
BAD ORIGINAL 1098U/1639
in dem unteren Teil der Maschine mit einem in Längsrichtung
angebrachten Tragrohr 5» in dem z. B. die Elektroinstallation
geleitet werden kann, im oberen Teil der Maschine mit symmetrisch ebenfalls in Längerichtung angebrachten Vertikalplatten
6, die die Seitenwände des Kanals 7, z.B. eines Unterdruckkanals bilden, mit den äußeren senkrechten die hier
nicht dargestellten Spinnmechanismen tragenden Platten 8 und den übereinander angeordneten Horiuontalplatten 9 und 10;
die breitere untere die federnden Stützrollen 11 und 12 für Zentralriemen 1J und 14 der Maschine tragende Platte 9 ist
fest mit den Vertikalplatten 6 verbunden, zwischen denen sich oberhalb der Platte 9 eine engere die Bodenfläche des Kanals
7 bildende Platte 10 befindet. Die Vertikalplatten 6
tragen an deren Außenseite abgefederte Stützrollen 13 und 16
von weiteren zentralen Antriebsriemen 17 und 18. Don Kanal 7 bildet von oben die Blechwand 19. Der sich unter dem Kanal 7
befindende und durch die unteren Teile der Vertikalplatten 6 und die Platten 9 und 10 abgegrenzte Raum taildet einen weiteren
mit der hier nicht dargestellten Druckquelle gekoppelten Kanal 20· Die Rohrstutzen 21 an den Platten 6 dienen
B.B. zum Anschluß der hier nicht dargeeUlltenYDruckverbrauchern
führenden Schlauch·· Zm unteren Teil des Kanals 7 sind, di· Vertikalplatten 6 mit Lochungen 22, in die die
unwr- einzelnen hier nicht dargestellten Spinnmechanisraen
angebrachten Sami lel-ßjtugdiUen 24 münden, versehen.
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BAD
In den einzelnen Abschnitten 1 der Maschine sind die Antriebswellen
24, die den Antrieb einiger Spinnmechanismeny
z.B. der Garnspulen, besorgen, drehbar gelagert· BIe Wellen
24 einzelner Abschnitte 1 sind alt den entsprechenden Wellen 24 der benachbarten Abschnitte 1 und mit dem Antriebskasten 2 verbunden· Aus diesem Grunde sind die Enden der
Wellen 24 in den Aussparungen 25 und 26 der Querträger 4
mit den Verbindungselementen 2? und 28 abgegrenzt· Das Verbindungselement
27 ist fest am Ende der Welle 24 befestigt
und ist mit dieser in der Aussparung 25 drehbar in dem Lager
29 gelagert und dessen Außenverzahnung 30 ist im Singriff mit der Innenverzahnung 31 des Verbindungselementes 26,
das verstellbar am Bide der Welle 24- des benachbarten Abschnittes
1 in der Aussparung 26 dee Ib Lager 32 gelagerten
Querträgers angebracht ist und mit der Schraube 33 gesichert werden kann.· Im ausgekoppelten in Fig · 7 dargestellten
Zustand überdecken sowohl die Wellen 24 als auch die Verbindungselemente 27 und 28 die Berührungsfläche der Querträger
4 nicht· Die beschriebenen Verbindungen sind mit den Deckeln 34, wie aus Fig· 2 und 5 ersichtlich ist, verdeckt·
Die Lage der Querträger der nebeneinander angeordneten Abschnitte ist mittels der durch die Offnungen 36 durchlaufenden Hohlstifte 35 abgegrenzt, wobei diese alt Schrauben
gegenseitig verbunden sind· Vorzugsweise sind die Hohlstifte 35 Bit einen Innengewinde zwecks Einziehen bzw. Ausziehen
versehen·
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Die Steifheit der Konstruktion wird durch Aufteilung der einzelnen
Abschnitte in zwei Sektionen und die Anwendung weiterer Querträger 58 gesteigert. Die Höhe aller Querträger einschließlich
der Sockel, wie auch die Höhe der Kästen 2 und 3 kann mit Hilfe der Stellschrauben 39 reguliert werden. Die Berührungsflächen
der Vertikalplatten 6 und der Horizontalplatten 9 und 10 der nebeneinander angeordneten Abschnitte 1 bilden die Ka-Äle
7 und 20 und sind mit einer Gummidichtung 4-1, wie aus « 9 ersichtlich ist, versehen.
Die Verbindungselemente der Seitenwände der Kästen 2 und 3
sind ähnlich wie die der Querträger 4. Die Konstruktion der hler beschriebenen Sektionen ist nicht nur vom Standpunkt
deren Stabilität geeignet gewählt, sondern auch durch positive Antivibratlonseigenschaften und dadurch eine geringe Lärmentwicklung
gekennzeichnet«
Die beschriebene Maschine wird folgendermaßen montiert:
Räch Aufstellung des Antriebskastena 2 in entsprechender Horizontal-
und Vertikaleben· und nach Einstellung der Höhe mit Hilfe der Stellschrauben 39 wird der erste komplett montierte
aus swei Sektionen bestehende Abschnitt 1 der Maschine heran·»
geschoben und mit des Antriebskasten 2 sit Hilfe von Stiften
35 und Schrauben 57 sentiert, wobei die Höheneinstellung
des garnen Abschnittes »ugleich mit den an die auf den Boden j
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BAD
frei gelagerten Unterlagen 40 gestützten Stellschrauben 39 gesichert v/erden kann. Die zweite Seite des Abschnittes 1 der
if
Maschine wird nach Heranschieben des weiteren, in gegebenem
Falle des mittleren Abschnittes 1 auf ähnliche Weise angekoppelt«
Nach ähnlichem Anschluß des dritten Abschnittes 1 wird an diesen der auf ähnliche Weise anzukoppelnde Kasten 3
herangeschoben· Nachher werden die zweigeteilten, mit den beiden aneinandergesetzten Querträgern 4 ein Ganzes für die Lagerung
der zentralen Antriebswellen 24 bildenden Deckel 34 demontiert, dann werden in den Aussparungen die verzahnten Verbindungselemente
27 und 28 in Singriff gebracht und nach deren Sicherung mit der Stellschraube 33 werden die Deckel 34- erneut
aufgeschraubt, wodurch die äußeren Lagerhülsen 29 und 30 gegen
Drehen gesichert sind·
Nachher werden die erwähnten Antriebsriemen aufgezogen und die Maschine ist fertigmontiert*
-10-
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Claims (1)
151100D
- ίο -
Patentansprüche
1« Textilmaschine» insbesondere für kontinuierliches ringloses Spinnen, in Längsrichtung in Gleiche Abschnitte geteilt, mit in den Querebenen durchlaufenden Berührungsflächen,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Abschnitt (1) an beiden Seiten von gleichen
Querträgern (4-) abgegrenzt wird·
2« Maschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die einander zugekehrten Querträger (4) zweier nebeneinander angeordneten Abschnitte (1) an den Stellen, an
denen sie die Antriebswellen(24) durchlaufen, alt Aussparungen (23 und 26) für die Anbringung der Kupplungen
(27 und 28) versehen sind«
3· Maschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Querträger (24) an der unteren Seite durch «in
Tragrohr (5) und an der oberen Seite durch eine Serie
Ton in Längsrichtung angeordneten den Luftkanal(7'bildenden Horizontalplatten (9 und 10) ^4 Yertikalplatten
(6 und 8) verbunden sind· *
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BAD ORIGIMAV-
4· Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Querträger (4) der nebeneinander angeordneten Abschnitte (1) mit Hilfe der Stifte (35) ausgeglichen
werden·
5. Maschine nach Anspruch 3>
dadurch gekennzeichnet, daß die Berührungsflächen der Luftkanäle (7 und 20) der
benachbarten Abschnitte (1) mit einer Gummidichtung (Al)
versehen sind·
109814/1639
BAD
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