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DE1510981C - Vorrichtung zum Erleichtern des Fadenanlegens an Ringzwirnmaschi nen, insbesondere an Streckzwirn maschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Erleichtern des Fadenanlegens an Ringzwirnmaschi nen, insbesondere an Streckzwirn maschinen

Info

Publication number
DE1510981C
DE1510981C DE19641510981 DE1510981A DE1510981C DE 1510981 C DE1510981 C DE 1510981C DE 19641510981 DE19641510981 DE 19641510981 DE 1510981 A DE1510981 A DE 1510981A DE 1510981 C DE1510981 C DE 1510981C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
thread
bobbin
twisting
balloon
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19641510981
Other languages
English (en)
Other versions
DE1510981B2 (de
DE1510981A1 (de
Inventor
Werner 4100 Duisburg Schmitz Jakob 3073 Liebenau Kuriemann
Original Assignee
Enka Glanzstoff Ag, 5600 Wuppertal
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Enka Glanzstoff Ag, 5600 Wuppertal filed Critical Enka Glanzstoff Ag, 5600 Wuppertal
Publication of DE1510981A1 publication Critical patent/DE1510981A1/de
Publication of DE1510981B2 publication Critical patent/DE1510981B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1510981C publication Critical patent/DE1510981C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

an Streck-Zwirnspindeln angeordnet, um noch nicht oder unvollkommen verstreckten Faden aufzunehmen. Auf der ortsfesten Spindelbank 11 ist ein Ring 9 konzentrisch zur Zwirnspindel so befestigt, daß seine Zähne 10 einerseits etwa in halber Höhe der Hilfswickelfläche 6, andererseits etwas höher liegen als die obere Kante des Ringläufers 4 bei vollständig abgesenktem Ring 5 (s. Zeichnung). Dadurch wird der Fadenteil 12 zwischen der Hilfswickelfläche und Ringläufer 4 an den Zähnen 10 abgelenkt und muß deshalb bei umlaufendem Ringläufer 4 den Zahnflanken folgen. Die hierdurch entstehende Abbremsung des Fadenteils 12 genügt zur Bildung eines ausreichenden Fadenballons 3 bereits bei Beginn des Anlaufens der zum Anlegen des Fadens stillgesetzten Spindel.
Da beim Anfahren der Zwirnmaschine und bei Streckzwirnmaschinen mit einzeln absenkbaren Zwirnringen auch nach einem Fadenbruch der Zwirnring abgesenkt wird, ist also keine zusätzliche ίο Maßnahme nötig, um das gewünschte Abbremsen des Fadens beim Anfahren der Spindel zu erreichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche· rungsform (schweizerische Patentschrift 11311) geschieht dies durch eine in Zwirnringhöhe angeord-
1. Vorrichtung zum Erleichtern des Fadenanle- nete Feder, die ah ihrem freien Ende derart geformt
gens an Ringzwirnmaschinen, insbesondere an ist, daß sie auf eine kurze Strecke parallel zum
Streckzwirnmaschinen, wobei der zulaufende Fa- 5 Zwirnring und so nahe an diesem verläuft, daß der
den kurz vor der Auflaufstelle auf die Zwirnspule Ringläufer beim Passieren dieser Stelle jeweils kurz
während des Anlaufvorganges bis zur Ausbildung abgebremst wird. Nach dem Anlaufen wird die Feder
des Fadenballon durch einen konzentrisch um durch Abklappen der Halterung od. dgl. entfernt,
den Spulenfuß angeordneten Ring abgebremst Bei einer anderen bekanntgewordenen Ausfiih-
wird, dadurch gekennzeichnet, daß io rungsform (schweizerische Patentschrift 30054) ist
der Ring (9) ortsfest angebracht ist und seine , um den Spulenfuß herum parallel zum Zwirnring ein
obere, über der Oberkante des Ringläufers (4) zweiter Ring angebracht, der axial verschiebbar ist.
bei vollständig abgesenktem Zwirnring (5) lie- Beim Anlaufvorgang wird er derart angehoben bzw.
gende und etwa in der halben Höhe der den Spu- dem Zwirnring genähert, daß eine Abbremsung des
lenfuß umgebenden Hilfswickelfläche (6) an der 15 Ringläufers erfolgt.
Kante gezahnt ist. . Diese Lösungen haben jedoch den Nachteil eines
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- zusätzlichen maschinenmäßigen Aufwandes. Außerkennzeichnet, daß die Zähne (10) sowohl in Um- dem müssen diese Zusatzeinrichtungen jedesmal gefangsrichtung des Ringes (9) als auch in radialer sondert von Hand betätigt werden.
Richtung stark abgerundet sind. 20 Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu-
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- gründe zu erreichen, daß bei einfachem Aufbau die kennzeichnet, daß die Zahnbreite zwischen 1 und Vorrichtung ohne zusätzliche Bedienungsmaßnah-15 mm, vorzugsweise 2 und 8 mm, die Zahnhöhe men beim vollständigen Absenken des Zwirnringes zwischen 0,2 und 5 mm, vorzugsweise 0,5 und selbsttätig wirksam wird.
2 mm und die Wanddicke des Ringes (9) zwi- 25 Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gesehen 0,8 und 3 mm, vorzugsweise 1,2 bis 2 mm löst, daß der konzentrisch um den Spulenfuß anliegt, geordnete Ring ortsfest angebracht ist und seine-
obere, über der Oberkante des Ringläufers bei voll-
ständig abgesenktem Zwirnring liegende und etwa in
30 der halben Höhe der den Spulenfuß umgebenden
Hilfswickelfläche liegende Kante gezahnt ist.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Er- Der an den gemäß einer Ausgestaltungsform der
leichtern des Fadenanlegens an Ringzwirnmaschinen, Erfindung stumpfen und gut abgerundeten Zahnspitinsbesondere an Streckzwirnmaschinen, wobei der zen abgeknickte, über diesen gleitende Faden wird dazulaufende Faden kurz vor der Auflaufstelle auf die 35 bei beim Anlaufen der Spindel so stark abgebremst, Zwirnspule während des Anlaufvorganges bis zur daß der Ringläufer erst anläuft, wenn sich ein den Ausbildung des Fadenballons durch einen konzen- Faden in genügendem Abstand von der Spulenobertrisch um den Spulenfuß angeordneten Ring abge- fläche haltender Ballon ausbilden kann. Als besonbremst wird. Bei Ringzwirnmaschinen wird der Fa- ders günstig hat sich eine Verzahnung gezeigt, bei den vor Auflauf auf die Spule durch einen auf dem 40 welcher die Zähne etwa 2 bis 8 mm breit und 0,5 bis Zwirnring umlaufenden Ringläufer geführt. Zwi- 2 mm hoch sind. Dabei sind die Zähne sowohl in sehen dem Ringläufer und einem in der Achse der. Umfangsrichtung des Ringes als auch in radialer Spindel sitzenden und über derselben angeordneten Richtung gut abgerundet und geglättet. Aber auch Fadenführer bildet sich der Fadenballon aus. Bei ein Ring, welcher Zähne von etwa 12 mm Breite und sonst gleichen Bedingungen ist dessen Größe abhän- 45 etwa 3 bis 5 mm Höhe aufweist, ist für den der Ergig von der Spannung mit welcher der Faden auf die findung zugrunde liegenden Zweck gut geeignet, d. h. Spule aufläuft. Die Aufwindung des Fadens auf die das Anlegen des Fadens ist damit auch auf einem Spule ergibt sich hierbei aus der Differenz zwischen sehr dicken Wickel noch ohne Störung möglich. Es Spindel- und Ballondrehzahl. hat sich aber gezeigt, daß eine der zuerst beschriebe-
Im normalen Betriebsablauf ist der Fadenballon 5° nen etwa entsprechende Zahnung, wobei die Stärke groß genug, um den notwendigen Abstand zwischen der Ringwandung etwa 0,8 bis 3 mm, vorzugsweise Ballon und Wickeloberfläche zu garantieren. Insbe- 1,2 bis 2,5 mm beträgt, am schonendsten für den Fasondere an Streckzwirnmaschinen entstehen oft so den ist. Obwohl eine Schädigung des Fadens insofern große Schwierigkeiten nach einem Fadenbruch bei von untergeordneter Bedeutung ist, als das über den dem darauf notwendigen Anlegen des Fadens an eine 55 erfindungsgemäßen Ring auf die Hilfswickelfläche teilweise bewickelte Spule, daß man auf das Anlegen auflaufende Fadenende sowieso als Abfall abgeverzichtet und lieber die Spule auch dann austauscht, schnitten wird, läßt sich bei einer solchen Verzahwenn sie erst zu einem sehr geringen Teil bewickelt nung das Abreißen des Fadens beim Anlaufen der ist. Spindel vermeiden.
Zwar ist es bekannt, daß die Schwierigkeiten 60 Durch die Zeichnung wird die Erfindung näher beim Wiederanlegen des Fadens gemindert bzw. be- erläutert.
seitigt werden können, wenn es gelingt, kurzzeitig die Der Faden 1 läuft durch den über dem Spindel-
Fadenspannung zwischen Ringläufer und Fadenauf- oberteil 7 angeordneten Fadenführer 2, den Ballon 3 laufstelle auf die Zwirnspule spürbar zu erhöhen. bildend, durch den auf dem Ring 5, der beim AnIe-
Zu diesem Zwecke ist vorgeschlagen worden, den 65 gen bzw. Wiederanlegen des Fadens grundsätzlich Ringläufer während des Anlaufvorganges so stark abgesenkt ist, geführten Ringläufer 4 auf die Hilfsabzubremsen, daß eine genügende Erhöhung der Fa- wickelfläche 6, die den Spulenfuß des Wickels 8 umdenspannung eintritt. Bei einer bekannten Ausfüh- gibt. Solche Hilfswickelflächen werden insbesondere
DE19641510981 1964-01-14 1964-01-14 Vorrichtung zum Erleichtern des Fadenanlegens an Ringzwirnmaschi nen, insbesondere an Streckzwirn maschinen Expired DE1510981C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV0025179 1964-01-14
DEV0025179 1964-01-14

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1510981A1 DE1510981A1 (de) 1970-06-11
DE1510981B2 DE1510981B2 (de) 1972-11-02
DE1510981C true DE1510981C (de) 1973-05-30

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