DE1510679A1 - Streckwerksoberwalze fuer Spinnereimaschinen - Google Patents
Streckwerksoberwalze fuer SpinnereimaschinenInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
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- D01H5/00—Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
- D01H5/18—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
- D01H5/70—Constructional features of drafting elements
- D01H5/74—Rollers or roller bearings
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Description
INDUSTRIEWERK SCHAEFFLER OHG
HERZOGENAURACH bei NÜRNBERG
HERZOGENAURACH bei NÜRNBERG
Pt-Gu/ha PG 1225
Streckwerksoberwalze für Spinnereimaschinen
Die Erfindung betrifft eine Streckwerksoberwalze für Spinnereimaschinen,
bei der die beiden Enden der einen elastischen Belag tragenden Mantelhülsen mit den Außenlaufringen je eines
Wälzlagers fest verbunden sind, dessen kugelförmige Wälzkörper unmittelbar auf der Achse in Laufbahnrillen abrollen.
Die Forderung der Spinnereimaschinenhersteller an solche Oberwalzen geht dahin, daß sie außer einwandfreier Funktion
nicht nur eine sehr hohe Lebensdauer aufweisen müssen, sondern auch einen einfachen konstruktiven Aufbau haben sollen, da
derartige Oberwalzen in sehr großer Anzahl benötigt werden.
Derartige Oberwalzen, die auch einwandfrei funktionieren, sind bereits bekannt. In ihrem konstruktiven Aufbau sind
diese bekannten Oberwalzen jedoch sehr aufwendig. Die einzelnen Bauelemente erfordern eine Vielzahl von Bearbeitungsvorgängen,
insbesondere ist der Aufwand an spanabhebender Bearbeitung sehr groß. Es ist deshalb schon vorgeschlagen worden, die Achse
der Streckwerksoberwalzen mit einem im wesentlichen gleichbleibenden
Durchmesser auszuführen, um so die Zerspanungsarbeit bei der Herstellung der Achse zu vermindern. Damit
konnte jedoch noch kein voll befriedigendes Ergebnis erzielt werden, da andere Bauteile durch ihren komplizierten konstruktiven
Aufbau eine einfache Fertigung und Montage nicht zuließen.
009838/1622
M-..~ I 1.1.J ..
- 2 PG 1225
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde t eine konstruktiv
einfach aufgebaute Streckwerksoberwalze zu schaffen, die die gestellten Anforderungen vollkommen erfüllt.
Erfindungsgemäß wird dies durch die Kombination von an sich bekannten Merkmalen erreicht, nämlich daß
a) die Außenlaufringe spanlos gefertigt Sind,
b) jeder Außenlaufring mindestens einen Bord zur Aufnahme
von in einer Richtung wirkenden Axialkräften besitzt und
c) mindestens ein Bord der Außenlaufringe mit der Achse
eine Spaltdichtung bildet.
Es sind an sich schon Streckwerksoberwalzen bekannt, bei denen die kugelförmigen Wälzkörper unmittelbar auf der
Achse in Laufbahnrillen abrollen und bei denen die Außenlauf ringe aus dünnwandigem Werkstoff bestehen. Hierbei
handelt es sich jedoch um sogenannte Festwalzen, das heißt jeweils zwei Oberwalzen sind fest mit einer Achse verbunden,
die ihrerseits wälzgelagert ist. Bei dieser Anordnung laufen beide Oberwalzen aufgrund ihrer festen Verbindung mit der
Achse mit gleicher Drehzahl um. Dies wirkt sich besonders dann nachteilig aus, wenn die elastischen Beläge der Oberwalzen
unterschiedlich abgenutzt sind. Die gleiche Drehzahl der beiden Oberwalzen führt dann zu unterschiedlichen Umfangsgeschwindigkeiten,
wodurch das Spinngut entweder durchrutscht und damit nicht genügend gestreckt wird oder aber
reißt. Diese Nachteile sind bei Streckwerksoberwalzen vermieden, die auf einer feststehenden Achse getrennt voneinander
gelagert sind.
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PG 1225
Bei der erfindungsgemäßen Oberwalze ist die einen elastischen Belag tragende Mantelhülse mit den Außenlaufringen der Wälzlager
fest verbunden. Dies bringt gegenüber den Oberwalzen, bei denen diese Mantelhülse mit den Außenlaufringen lösbar
verbunden ist, den Vorteil, daß eine größere Genauigkeit ererreicht wird, die nicht durch häufiges Abnehmen der Mantelhülse
von den Außenlaufringen infolge Verschleiß gemindert wird. Die kugelförmigen Wälzkörper rollen unmittelbar auf
der Achse in Laufbahnrillen ab, so daß auf einen Innenlaufring verzichtet werden kann. Zusammen mit der Verwendung
von dünnwandigen Außenlaufringen ergibt sich infolgedessen eine außerordentlich geringe radiale Bauhöhe des Wälzlagers,
so daß ohne Vergrößerung des Außendurchmessers der Streckwerksoberwalzen der Durchmesser der Achse gegenüber vergleichbaren
Ausführungen größer gewählt werden kann. Damit ergibt sich eine größere Steifigkeit der Achse, die der
Tendenz zu höheren Belastungsdrücken der Streckwerke gerecht wird. Die dünnwandigen Außenlaufringe selbst sind
beispielsweise im Ziehverfahren außerordentlich einfach herzustellen. Die Verwendung von Spaltdichtungen ermöglicht
es, die Außer laufringe so zu gestalten, daß beim Ziehvorgang
die Borde der Laufringe in ihrer Maßhaltigkeit so auf die Achse abgestimmt sind,-daß sich Spaltdichtungen bilden. Hierfür
sind keine besonderen Maßnahmen zu ergreifen, da beim Ziehvorgang eine entsprechende Ausbildung der Borde von selbst
mit anfällt. Weitere zusätzliche Dichtungsanordnungen können somit entfallen, wodurch eine weitere Vereinfachung gegenüber
bekannten Ausführungen erreicht wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben:
009838/1622
Die dargestellte Streckwerksoberwalze besteht aus einer
Mantelhülse 1, die einen elastischen Belag 2 trägt. Mit der Mantelhülse 1 sind Außenlaufringe 3 und 4 von mit
Kugeln 5 versehenen Wälzlagern fest verbunden. Die Kugeln rollen in Laufbahnrillen 6 der Achse 7 ab. Die Borde 8 der
Außenlaufringe 4 besitzen gegenüber dem Durchmesser der Achse 7 an dieser Stelle einen geringfügig größeren Durchmesser,
so daß diese Borde mit der Achse eine Spaltdichtung bilden. Die Kugeln 5 sind in einem Käfig 9 aufgenommen, der
lediglich die Aufgabe einer Abstandshalterung übernehmen muß.
Die Erfindung ist keineswegs beschränkt auf die dargestellte Ausführungsform. Vielmehr fallen unter den Schutzbereich
auch solche Streckwerksoberwalzen, deren Achsen nicht wie im dargestellten Ausführungsbeispiel mittig, sondern an
beiden Enden gehalten sind. In diesem Fall weisen die Außenlaufringe 3 eine ähnliche Form auf wie die Außenlaufringe
4, das heißt die Durchmesser der Borde der Außenlaufringe 3 sind auf den Durchmesser der Achse ebenfalls so
abgestimmt, daß sich eine Spaltdichtung ergibt.
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Claims (1)
- INDUSTRIEWERK SCHAEFFLER OHG
HERZOGENAURACH bei NÜRNBERGPG 1225 Pt-Gu/haPatentanspruchStreckwerksoberwalze für Spinnereimaschinen, bei der die beiden Enden der einen elastischen Belag tragenden Mantelhülsen mit den Außenlaufringen je eines Wälzlagers fest verbunden sind, dessen kugelförmige Wälzkörper unmittelbar auf der Achse in Laufbahnrillen abrollen, dadurch gekennzeichnet, daßa) die Außenlaufringe spanlos gefertigt sind,b) jeder Außenlaufring mindestens einen Bord zur Aufnahme von in einer Richtung wirkenden Axialkräften besitzt undc) mindestens ein Bord der Außenlaufringe mit der Achse eine Spaltdichtung bildet.009838/1622Leerseite
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