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DE1510575C3 - Aus mehreren Vorzwirnen unterschiedlicher Dehnungsfähigkeit zusammengesetzter Zwirn oder Kord - Google Patents

Aus mehreren Vorzwirnen unterschiedlicher Dehnungsfähigkeit zusammengesetzter Zwirn oder Kord

Info

Publication number
DE1510575C3
DE1510575C3 DE19661510575 DE1510575A DE1510575C3 DE 1510575 C3 DE1510575 C3 DE 1510575C3 DE 19661510575 DE19661510575 DE 19661510575 DE 1510575 A DE1510575 A DE 1510575A DE 1510575 C3 DE1510575 C3 DE 1510575C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
twist
twists
thread
mixed
twisted
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19661510575
Other languages
English (en)
Other versions
DE1510575B2 (de
DE1510575A1 (de
Inventor
Hans Dipl.-Ing. 3011 Letter Meumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental AG
Original Assignee
Continental Gummi Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Continental Gummi Werke AG filed Critical Continental Gummi Werke AG
Publication of DE1510575A1 publication Critical patent/DE1510575A1/de
Publication of DE1510575B2 publication Critical patent/DE1510575B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1510575C3 publication Critical patent/DE1510575C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/44Yarns or threads characterised by the purpose for which they are designed
    • D02G3/48Tyre cords

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

male Angleichung beider Garne ergibt sich andererseits bei etwa 100 Drehungen/m — ebenfalls in Z-Richtung — als Ausgangszustand für den Polyamidvorzwirn. Im Verlaufe des Auszwirnens gewinnt das Reyongarn durch das Zurückdrehen seiner Vorzwirndrehung an Länge. Auch das Polyamidgarn wird zunächst langer — jedoch nur entsprechend dem Abbau seiner 100 Vorzwirndrehungen, während es dagegen durch das Aufbringen der nachfolgenden 400 Drehungen in S-Richtung im Endeffekt an Länge verliert. In dem fertigen Mischzwirn zeigt sich dies darin, daß das länger gewordene Reyongarn das kurzer gewordene Polyamidgarn umschlingt. Als erwünschte Auswirkung ergeben sich für Reyongarn höhere, dem Polyamid ähnliche Dehnungswerte. Durch Verstrecken eines derartigen Mischzwirnes in einem nachfolgenden Behandlungsprozeß lassen sich Dehnungswerte erreichen, die zwischen denen von Zwirnen bzw. Korden aus jeweils nur einer Faserkomponente liegen.

Claims (6)

1 2 und zwar so, daß den eine höhere Dehnungsfähigkeit Patentansprüche: aufweisenden Vorzwirnen die niedrigere Drehung und umgekehrt zugeordnet ist. Die beim Auszwirnen
1. Aus mehreren Vorzwirnen unterschiedlicher des Zwirnes aufgegebene Drehung kann in an sich Dehnungsfähigkeit zusammengesetzter Zwirn 5 bekannter Weise der Drehung der Vorzwirne entge- oder Kord zur Verwendung als Festigkeitsträger gengerichtet sein. Wenn dagegen die Vorzwirne unfiir Verstärkungseinlagen insbesondere in Fahr- tereinander gleiche Drehungsrichtung aufweisen, zeugluftreifen, dadurch gekennzeich- werden die ursprünglichen Vorzwirndrehungen beim net, daß die Vorzwirne höherer Dehnungsfähig- Auszwirnen reduziert; doch bleiben die Drehungskeit mit niedrigerer Drehung als die Vorzwirne io unterschiede im fertigen Zwirn erhalten,
niedrigerer Dehnüngsfähigkeit hergestellt sind. . , Ganz allgemein gilt, daß die günstigste Festigkeits-
2. Zwirn oder Kord nach Anspruch 1, dadurch ausnutzung der Einzelfäden im Mischzwirn dann ergekennzeichnet, daß die Drehung der Vorzwirne reicht ist, wenn die Einzelfäden im Zwirnverband mit höherer Dehungsfähigkeit niedriger als die gleiche Dehnungseigenschaften haben, d. h., wenn sie Drehung des Auszwirnes ist. 15 bei Belastung bis zum Bruch gleichzeitig zerreißen.
3. Zwirn oder Kord nach Anspruch 1 oder 2, Es ist bekannt, die Dehnungsfähigkeit eines -Fadens dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung der durch Erhöhen seiner Drehung zu steigern und3 damit Vorzwirne mit niedrigerer Dehnungsfähigkeit die auf Grund unterschiedlicher Materialeigenschafgleich der Drehung des Auszwirnes ist. ten bestehenden Dehnungsunterschiede der Vor-
4. Zwirn oder Kord nach Anspruch 3, dadurch 20 zwirne abzubauen. Dabei erhält im fertigen Zwirn gekennzeichnet, daß die Vorzwirne gleich oder der Vorzwirn aus dem dehnungsärmeren Material annähernd gleich großen Fadenqüerschnitt auf- höhere Drehungen als der Vorzwirn aus dem deh- /ja weisen. nungsreicheren Material. Dies gilt auch für den Fall, ™
5. Zwirn oder Kord nach den Ansprüchen 1 daß der Vorzwirn mit der niedrigeren Materialdehbis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die ausge- 25 nung im fertigen Mischzwirn eine dem Auszwirn entzwirnten Vorzwirne im wesentlichen gleich große gegengesetzte Drehung aufweist, wenn also diesem Zerreißfestigkeit aufweisen. Vorzwirn vor dem Auszwirnen gegenüber dem
6. Zwirn oder Kord nach einem der An- Mischzwirn eine höhere und entgegengesetzte Vorsprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß er zwirndrehung erteilt war. Die hohen Vorzwirndreim fertigen Zustand nachverstreckt ist. 30 hungen setzen jedoch die Festigkeit des Fadens besonders bei niedrigen Dehnungswerten herab, ohne daß damit die dynamischen Eigenschaften des
. : ^—: Mischzwirnes verbessert würden, da diese im wesentlichen von den Auszwirndrehungen abhängig sind.
35 Die Erfindung führt entgegen den herkömmlichen
Die Erfindung bezieht sich auf aus mehreren Vor- Überlegungen zu Mischzwirnen, die eine optimale zwirnen unterschiedlicher Dehnungsfähigkeit zusam- Festigkeitsausnutzung der Einzelkomponenten gemengesetzte Zwirne oder Korde zur Verwendung als statten. Mit einer niedrigeren Vorzwirndrehung und Festigkeitsträger für Verstärkungseinlagen in Fahr- folglich einer im fertigen Mischzwirn höheren Drezeugluftreifen oder anderen Artikeln aus Gummi 4° hung des Fadens höherer Materialdehnung gegen- oder Kunststoff. .. , . über der des Fadens niedrigerer Materialdehnung
Es ist bekannt, Stapelfasern und auch Fäden aus war eine solche Verbesserung an sich nicht zu erwarendlosen Fasern unterschiedlicher Materialien und ten. Eine Erklärung für diese überraschende Wirmit voneinander abweichenden physikalischen Eigen- kung findet sich darin, daß die übliche Betrachtungs- \% schäften in einem einheitlichen Faden zusammenzu- 45 weise die während des Auszwirnprozesses durch die fassen. Die zum Teil entgegengerichteten Eigenschaf- Drehungsänderung der Vorzwirne stattfindenden ten der Einzelfasern bzw. -fäden finden in einem sol- Längenänderungen der Vorzwirnfäden außer acht chen Mischgarn oder Mischzwirn einen Ausgleich, läßt. Bei der Einarbeitung in den Mischzwirn wird der zur Entstehung eines neuartigen Festigkeitsträ- die im Vorzwirn eingedrehte Fadenverkürzung durch gers mit einstellbaren, auf den besonderen Einsatzfall 5° den Abbau der Zwirndrehungen im Verlauf des Ausausgerichteten Eigenschaften führt. Es lassen sich zwirnprozesses wieder aufgehoben, wobei aber die beispielsweise die Zugfestigkeit und Haltbarkeit der gewonnene Garnlänge wegen der konstanten Zuliefe-Kordfäden für die Verstärkungseinlagen in Fahrzeug- rung der Vorzwirngame auf der Zwirnmaschine in luftreifen durch Zwirnen von hochfesten Polyamid- den entstehenden Mischzwirn mit eingearbeitet wird, fäden mit Reyonfäden verbessern, ohne dafür eine 55 Entgegen der bisherigen Annahme wird daher die unzulässige Breitenzunahme des fertigen Reifens in Dehnung der Vorzwirngame im fertigen Mischzwirn Kauf nehmen zu müssen, wie sie bei Verwendung oder Mischkord tatsächlich mit verminderten Vorvon Polyamid allein auftritt. zwirndrehungen reduziert, weil die Auszwirndrehun-
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, gen notwendig höher als die Vorzwirndrehungen ausfür die Verwendung von Verstärkungseinlagen in 60 fallen müssen.
elastischen Gummi- oder Kunststoffartikeln geeig- In Ausführung des Erfindungsgedankens kann ein nete Mischzwirne dahingehend zu verbessern, daß Mischzwirn beispielsweise aus einem Reyongarn mit die Festigkeitseigenschaften zweier Fäden aus unter- 500 Drehungen/m in Z-Richtung und einem Polyaschiedlichem Material mit abweichenden physikali- midfaden zusammengesetzt werden, wobei eine Aussehen Eigenschaften optimal genutzt werden können. 65 zwirndrehung von ebenfalls 500/m, jedoch in
Nach der Erfindung kennzeichnen sich Zwirne S-Richtung angewendet wird. Unter diesen Vorausoder Korde der eingangs geschilderten Gattung Setzungen weist das Reyongarn im fertigen Mischdurch unterschiedliche Drehungen der Vorzwirne. zwirn keine Vorzwirndrehung mehr auf. Die opti-
DE19661510575 1966-03-25 1966-03-25 Aus mehreren Vorzwirnen unterschiedlicher Dehnungsfähigkeit zusammengesetzter Zwirn oder Kord Expired DE1510575C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC0038590 1966-03-25

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1510575A1 DE1510575A1 (de) 1970-03-12
DE1510575B2 DE1510575B2 (de) 1973-07-26
DE1510575C3 true DE1510575C3 (de) 1974-02-28

Family

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DE19661510575 Expired DE1510575C3 (de) 1966-03-25 1966-03-25 Aus mehreren Vorzwirnen unterschiedlicher Dehnungsfähigkeit zusammengesetzter Zwirn oder Kord

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DE10324145B4 (de) * 2003-05-26 2006-06-01 Vibracoustic Gmbh & Co. Kg Verwendung eines schlauchförmigen Körpers

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DE1510575B2 (de) 1973-07-26
DE1510575A1 (de) 1970-03-12

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