DE1510321A1 - Vorrichtung an Karden zum pneumatischen Wegfuehren von Verunreinigungen - Google Patents
Vorrichtung an Karden zum pneumatischen Wegfuehren von VerunreinigungenInfo
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Description
PATENTANWÄLTE
DIPL. ING. C. STOEPBL · DIPL. ING. W. OOLLWITZBB I Ol 0321
L u w a A. G., Zürich (Schweiz)
"Vorrichtung an Karden zum pneumatischen Wegführen von
Verunreinigungen. "
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Karden zum pneumatischen
Wegführen von Verunreinigungen aus dem verschalten Raum unter den Zylindern der Karde, wobei in diesem Raum unter dem
Vorreißer eine mit einer Unterdruckquelle verbundene Saugöffnung unter dem Abnehmer eine gegen die Saugöffnung gerichtete Blasöffnung
und Saugöffnung eine Leitbahn für einen die Verunreinigungen
mitführenden Transportluftstrom angeordnet ist.
Beim Betrieb von Karden fallen unterhalb des Vorreißers, Tambours und Abnehmers Verunreinigungen an, welche vorwiegend
aus kurzen Fasern, Schalenresten und Nissen bestehen. Bei modernen Hochleistungskarden mit einer Produktion von etwa 12 kg und mehr pro
Sturide sind die anfallenden Verunreinigungen derart umfangreich, daß
man ohne ununterbrochene Reinigung praktisch nicht auskommt. Es sind daher schon verschiedene Vorschläge zum Wegführen der
unter den Zylindern einer Karde anfallenden Verunreinigungen insbesondere durch pneumatische Mittel gemacht worden. Diese setzten
alle große Luftmengen ein, die den Kardiervorgang erheblich stören
und beträchtliche Betriebeaufwendungen erfordern.
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Andere Vorschläge versuchen durch besonders geformte Bleche
unter den Zylindern der Karde und eine bestimmte Luftfflhrung mit einer relativ geringen Luftmenge eine ausreichende Reinigung des Raumes zu
erreichen. Auch diese Vorschläge haben in der Praxis keine befriedi genden Ergebnisse gezeitigt.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art sind in den Raum
zwischen dem die Karde tragenden Boden und den rotierenden Zylindern mehrere Bleche eingebaut, die diesen Raum in zwei miteinander in
Verbindung stehende Räume unterteilen. Die Verunreinigungen fallen dabei auf die gekrümmten oder schrägen Flächen des oberen Raumes,
und zwar entsprechend den gegenläufigen Drehrichtungen der Zylinder in verschiedenen Richtungen. Die durch die Verbindungskanäle gleitenden
Verunreinigungen fallen"alle mit der gleichen Vorzugsrichtung
in den unteren Kaum. Aus diesem werden sie mit Hilfe eines Luftstromes,
der sich mindestens teilweise dieser Vorzugsrichtung überlagert, in eine Auffangvorrichtung getrieben.
Nachteilig an solchen Vorrichtungen sind insbesondere die den
Tambour teilweise umfassenden Bleche, die dort, wo sie sich überlappen,
einen fast horizontalen Kanal bilden, der für die Verunreini gungen keine natürliche Gleitbahn zum unteren Raum darstellt. Der
Luftstrom im unteren Raum muß daher sehr stark sein, wenn er nicht nur die darin befindlichen Verunreinigungen zur Auffangvorrich
tung transportieren, sondern auch noch die in dem von den gebogenen Blechen gebildeten Raum befindlichen Verunreinigungen einsaugen soll.
Bei einer anderen bekannten Vorrichtung ist ein doppelter ebener Boden vorgesehen, der unterhalb des Vorreißers und vor dein
Auffanggefäß für die Verunreinigungen perforiert ist. Mit dieser Konstruktion soll erreicht werden, daß die über den oberen Boden
geblasene Luft die Verunreinigungen in das Auffanggefäß befördert, selber aber wenigstens teilweise durch die Perforationen des oberen
Bodens abgesaugt und in dem zwischen Oberboden und Unterboden
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gebildeten Schacht zum Ventilator zurückgeführt wird. l->er Nachteil
dieser Vorrichtung liegt in der mit normalem Aufwand nicht möglichen Trennung des Luftstromes von den mitgeführten Verunreinigungen.
Wird für diese Trennung ein feiner Filter verwendet, so ist dieser rasch verstopft. Wird ein grober oder überhaupt kein Filter verwendet,
dann wird dem Ventilator mit Verunreinigungen beladene Luft zugeleitet, die dieser in den zu reinigenden Raum austrägt.
Bei einer anderen ebenfalls bekannten Vorrichtung ist der Raum unter den Zylindern durch eine zwischen Vorreißer und Tambour angeordnete
Trennwand und durch mehrere zwischen Abnehmer und Tambour angeordnete Luftaustrittsdüsen sowohl im Aufbau als auch in der ™
Funktion in drei unterscheidbare Kammern getrennt, in denen unterschiedliche Luftdrücke herrschen. Zu diesem Zweck sind zwei
Auffangvorrichtungen vorgesehen und zwar eine für den Raum unter dem Vorreißer und dem Tambour und eine für den Raum unter dem
Abnehmer.
Auch eine so gestaltete Vorrichtung ist relativ aufwendig. Das Aufrechterhalten unterschiedlicher Luftdrücke in benachbarten
Kammern, dir beide in die gleiche Auffangvorrichtung entleert werden, erfordert einen Kompromiß zwischen ausreichender Luftabdichtung
und Durchlaß von Verunreinigungen, der das Aufrechterhalten optimaler Arbeitsbedingungen über längere Zeitspannen
erschwert.
Die Erfindung will die geschilderten Nachteile beheben und erreicht dies dadurch, daß die Leitbahn eine zusammenhängende,
luftundurchlässige, den Raum nach unten begrenzende Fläche bildet, die unterhalb des Abnehmers und der diesem zugekehrten Seite des
Tambours am tiefsten gelegen ist und mindestens angenähert horizontal verläuft und auf der dem Vorreißer zugekehrten Seite des Tambours
nach oben geführt ist und zur Saugöffnung überleitet.
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Auf diese Weise wird in sehr einfacher Form,unter Verzicht
auf die einleitend erwähnten Unterteilungen des Abfalltransportbleches, eine bessere Reinigungswirkung erreicht als bei den bekannten Vorrichtungen.
Die neue Vorrichtung läßt sich wegen ihrer einfachen Konstruktion billig herstellen und über eine längere Zeit wartungsfrei
betreiben, weil sie weder zum Verstopfen neigende Schlitze aufweist noch für den direkten Reinigungsluftstrom unerreichbare
Flächen, auf denen sich Verunreinigungen ansammeln könnten. Die einfache Form ermöglicht auch eine bessere Luftführung, weshalb
die neue Vorrichtung mit einer geringeren Luftmenge als bisher ™ üblich arbeitet, was die Möglichkeit der Störung des Kardiervor-
ganges durch die Reinigungsluft stark vermindert.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der neuen Einrichtung
bildet die Leitbahn mit den über ihr angeordneten Zylindern des Vorreißers, Tambours sowie Abnehmers und der seitlichen Verschalung
des Kardengestelles einen sich über die ganze Breite der Karde erstreckenden Luftkanal.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Abstand des nach oben geführten Teiles der Leitbahn vom Tambourmantel bzw.
Tambourrost an allen Stellen angenähert gleich groß.
) Das unter dem Abnehmer liegende Ende der Leitbahn kann
ansteigend ausgebildet und die Blasöffnung am Ende der ansteigenden
Leitbahn angeordnet sein. Der aus der Blasöffnung austretende Blasluftstrom
ist dann entlang der Leitbahn nach abwärts gerichtet.
Ein weiteres Merkmal der erfindungsgemäßen Einrichtung besteht darin, daß am Übergang vom ansteigenden in den mindestens angenähert
horizontalen Teil der Leitbahn unter dem Abnehmer eine zweite Blasöffnung
angeordnet ist, deren Blasluftsrom zum überwigenden Teil
horizontal gerichtet ist.
Weitere Merkmale der Erfindung und Einzelheiten der durch
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dieselbe erzielten Vorteile ergeben sich aus der nr :hstehenden Beschreibung
eines in der beigefügten Zeichnung schematisch in einem Schnitt durch eine Karde dargestellten Ausführungsbeispieles der erfindungs gemäßen
Vorrichtung.
Bei der dargestellten Karde sind vier zylindrische, um horizontale
Achsen drehbare Bauelemente nebeneinander angeordnet, nämlich die über dem einen Ende eines Speisetisches 14 vorgesehene Speisewalze
10, der Vorreißer 11, der Tambour 12 und der Abnehmer 13.
Unter dem Vorreißer 11 sind Schalenmesser 20 und unter dem
Tambour 12 ist ein Rost 22 angeordnet, die den Vorreißer bzw. den f
Tambour mit wenig Abstand auf dem entsprechenden Zylindersegment teilweise umfassen. Der Rost 22 enthält einen perforierten Teil 23.
Der Raum unter dem Vorreißer 11, dem Tambour 12 und dem Abnehmer 13 wird nach unten von einem großflächigen luftundurchlässigen
Abfalltransportblech oder der Leitbahn 24 abgeschlossen. Dieses Blech ist an seinem, unter dem Abnehmer 13 liegenden Ende
gegen die Stirnseite des Kardengestelles nach oben geführt.
Am oberen Ende des ersten Endstückes 25, das zugleich das Ende des Abfalltransportbleches auf dieser Seite ist, befindet sich
eine Lufteintrittsöffnung 26. Letztere hat eine als Düse wirkende Verengung, deren Öffnungsrichtung mit der Richtung des Endstückes
der Leitbahn übereinstimmt. Die öffnung 26 ist über einen Blaskasten
mit der Druckseite eines nicht dargestellten Gebläses verbunden.
Die Leitbahn 24 erstreckt sich vom tieferen Ende des Endstückes
25, das sich etwa senkrecht unter der Achse des Abnehmers befindet, bis zu einer Linie, die sich etwa senkrecht unter der Achse
des Tambours 12 befindet, etwa horizontal und geht dortgegen den Vorreißer in ein nach oben führendes zweites Endstück 28 über.
Im Bereich unterhalb des Vorreißers 11 ist die Leitbahn nach
abwarte geführt und bildet zusammen mit einem Einlaufblech 34 eine
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die Verunreinigungen aufnehmende trichterartige Auffangvorrichtung 29.
In letzterer ist eine Saugöffnung 35 angeordnet, welche über eine Rohrleitung
30 an eine nicht dargestellte Unterdruckquelle angeschlossen ist. Je nach Kardentyp ist der Trichter 29 etwas näher oder weiter entfernt
von der Stirnwand 31 des Kardengestelles.
Die Karde ist unterhalb der Achsen der Zylinder mit einer Verschalung
versehen, von der in der Zeichnung nur die hintere Wand 31 unter dem Speisetisch 14 und die am Blaskasten 27 anliegende vordere
Wand 32 sichtbar sind. Durch die Leitbahnteile 25, 24 und 28, die über
denselben angeordneten Zylinder sowie die seitlichen Verschalungen der Karde unterhalb der Zylinder wird ein Luftkanal begrenzt, welcher
sich über die ganze Länge und Breite der Karde erstreckt. Zwischen Abnehmer 13 und Stirnwand 32 befindet sich eine Lufteintrittsöffnung 15,
welche durch eine Klappe 16 regulierbar ist.
Wenn die Karde in Betrieb ist, so werden die in der Wickelmatte
noch vorhandenen Verunreinigungen, besonders Schalenteile, frei und fallen direkt in den unter der Arbeitszone dieser beiden Walzen befindlichen
Trichter 29. Ein Teil der aus den Kratzen des Tambours oder dem um den Abnehmer geführten Vlies stammenden Verunreinigungen
fällt in Richtung auf die Leitbahn 24. Um das Ablagern dieser Verunreinigungen zu vermeiden und diese mit wenig Energieaufwand in den
Trichter 29 zu transportieren, wird Luft von einem nicht dargestellten Gebläse durch die Rohrleitung 33 in den Blaskasten 27 geführt, von wo
aus sie durch die Düse 26 mit einer zum ersten Endstück 25 angenähert parallel verlaufenden Richtung in den unter den Zylindern der Karde
liegenden Raum einströmt. Die einströmende Luft schiebt alle schweren Verunreinigungen vor sich her und trägt die leichteren mit sich in
Richtung des Trichters 29.
Die aus der Düse 26 austretende Luft saugt durch Induktionswirkung
Luft durch die öffnungen 15 an, welche sich mit der Luft aus der Düse
vermischt. Mit Hilfe der Klappe 16 kann diese öffnung reguliert werden, *
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was besonders wichtig ist, da eine zu kleine öffnung eine hohe Luftge- ,
schwindigkeit ergibt, welche das Vlies beschädigt und andererseits eine zu große Luftmenge ebenfalls unerwünscht ist.
Wie Vergleichsprüfungen gezeigt haben, ist es mit der beschriebenen
Vorrichtung möglich, mit einem Minimum an Gebläseluft den Raum unter den Zylindern der Karde optimal zu reinigen. Das wird
erreicht, indem die eingeblasene Luft mit dem im Betrieb immer vorhandenen Tambourwind zum Zusammenwirken gebracht wird. Durch die
öffnungen 23 im Tambourrost 22 tritt der Tambourwind au.s und vermischt sich mit dem Transportluftstrom aus der Düse 26, wobei dieser zusammen- I
gefaßte Luftstrom durch den Leitbahnteil 28 nach oben in Richtung gegen
den Vorreißer 11 geführt wird. Da der Abstand zwischen Rost 22 und
Leitbahnteil 28 mindestens in dessen unterstem Abschnitt angenähert
gleich groß bleibt, verliert der zusammengefaßte Luftstrom keine Geschwindigkeit. Dieser Luftstrom gelangt samt den mitgeführten
Verunreinigungen in den Trichter 29, wo er mit den dort ebenfalls anfallenden Schalenteilen durch die Saugöffnung 35 weggeführt wird, wobei
die Verunreinigungen in einem Filter abgeschieden werden.
Überraschend hat sich gezeigt, daß sich durch die Aufwärtsführung des Leitbahnteiles 28 keine Verunreinigungen unter dem Tambour ablagern
und selbst größere und schwerere Teile ohne weiteres über den anstei- \
genden Teil 28 der Leitbahn geführt werden.
Der Blaskasten 27 kann auch so ausgebildet sein, daß sich eine
weitere Luftaustrittsdüse in unmittelbarer Nähe der Stelle befindet, in der der horizontale Teil der Leitbahn in das geneigte Endstück 25 übergeht,
wobei die Blasluft mit einer horizontalen Vorzugsrichtung aus der Düse tritt. Es ist auch möglich, anstelle der schräg nach unten ausblasenden
Düse 26 eine horifeontal ausblasende Blasdüse unter dem Abnehmer 13 über dem gegen diese Stirnseite verlängerten horizontalen
Teil 24 der Leitbahn anzubringen.
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,,, ρ ne be? '7^e Anpassung des ansteigenden Teiles 28 der Leit-.;
ι;; 'i,i ilen "., ti
>r-j ■.■■·-r-'ririntcl bzw. Rost zur angenäherten Konstanthaltung
,;,:: 1 . i'lkai;;^ : ;M,irH''!iniUes zu erreichen, kann der Leitbahnteil 28
λ.-:■■;;! . , .;': Abc ./i,,:'tte mit ivi Strömungsrichtung der Luft stetig oder
ι.;.1 '·. ■·: ;,i;.·^: :.■·. .it'iidor Steigung aufweiten. Der trichterartige* Einlauf
.^' i;;;-: iv v.;.^k»-:«:c« '29 kann auch anstelle eines Einlaufbleches 34 durch
&:.-■■' L-:. r,:h>c;"U: r:- Verschalung 31 der Karde gebildet werden. Je nach
K->r,·.:i;..rji;ν karh? es sich auch als notwendig erweisen, das Einlaufblech
o. di Senkrechie umzubiegen und an der dem Vorreißer abgekehrten
SeIi^ ) Sclialenmesser 20 vorbei bis zum Speisetisch 14 hochzuziehen.
AitetclJe eines si* h über die ganze Breite der Karde erstreckenden
Blaskastens 27 können auch eine oder mehrere einzelne Blasdüsen mit
relativ zum Blaskasten geringen Abmessungen verwendet werden.
Wenn an anderen Stellen der Karde Absaugvorrichtungen ange- · bracht sind, beispielsweise über dem Vlies, so kann die dort abgesaugte,
wenig verunreinigte Luft durch die Düse 26 unter der Karde eingeblasen werden, um das zum Reinigen des Raumes unter den Zylindern vorgesehene
Gebläse zu entlasten.
Schließlich ist es auch möglich, die Leitbahn aus mehreren voneinander getrennten Stücken zusammenzusetzen, wobei durch geeignetes
Zusammenfügen der Teilstücke die zusammenhängende Leitbahn gebildet wird. Beispielsweise kann in dem Raum unter den Zylindern
der Karde ein geeignet geformter Blaskasten unter dem Abnehmer und ein geeignet geformter Saugkasten unter dem Vorreißer angeordnet
werden, während der waagrechte Teil der Leitbahn von dem die Karde tragenden Boden gebildet ist. .
Die Leitbahn kann auch in einem solchen Winkel gegen den Vorreißer
ansteigen, daß der Abstand zwischen der Leitbahn und dem Tambour bzw. Rost zum mindesten in einem ersten Bereich angenähert
so groß bleitat, wie der kürzeste Abstand des etwa horizontalen Teiles
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der Leitbahn vom Tambour bzw. Rost.
Oi e Erfindung wurde an Hand einer Karde erläutert, wie sie
besonders für die Verarbeitung von Baumwolle Verwendung findet. Es versteht sich, daß die Erfindung ebensogut für die der Karde ähnliche
Krempel, die besondere bei der Wollspinnerei benutzt wi rd, verwendet werden kann.
9098B6/0*7« "l°*
Claims (10)
1.) Vorrichtung an Karden zum pneumatischen Wegführen von Verunreinigungen aus dem verschalten Raum unter den Zylindern der
Karde, wobei in diesem Raum unter dem Vorreißer eine mit einer Unterdruckquelle verbundene Saugöffnung, unter dem Abnehmer eine
* gegen die Saugöffnung gerichtete Blasöffnung und zwischen Blasöffnung
und Saugöffnung eine Leitbahn für einen die Verunreinigungen mitführenden
Transportluftstrom angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitbahn eine zusammenhängende luftundurchlässige, den Raum
nach unten begrenzende Fläche bildet, die unterhalb des Abnehmers und der diesem zugekehrten Seite des Tambours am tiefsten gelegen
ist, mindestens angenähert horizontal verläuft, auf der dem Vorreißer zugekehrten Seite des Tambours nach oben geführt ist und zur Saugöffnung
überleitet.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Leitbahn mit den über ihr angeordneten Zylindern des Vorreißers,
j Tambours sowie Abnehmers und der seitlichen Verschalung des Kardengestelles
einen sich über die ganze Breite der Karde erstreckenden Luftkanal bildet.
3.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Abstand des nach oben geführten Teiles der Leitbahn vom Tambour mantel bzw, Tambourrost an allen Stellen angenähert gleich groß ist.
4.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das unter dem Abnehmer liegende Ende der Leitbahn anstei gt, die
B la «öffnung am Ende der ansteigenden Leitbahn angeordnet ist und der'
aus der Blasöffnung austretende Blasluftstrom entlang der Leitbahn
nach abwärts gerichtet ist.
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BAD OWQlNAL
ϊ-,
5.) V"nrri^iUim/nach den Ansprüchen 1 urn, ■'■ λ,ν··, . y;;:N\..;.;■.·
zeichnet, daß am :.":.~ ^ansj vom eriBtei^enaen in der. ■';·-■ ■· , ■■_:■■
nähert horizontal- '■ ';Τί der Lcitbabn unter dem Abe,"· . ■ . ■, ■ .-.■■■
Bis «öffnung angec ;-J.: .-"ί ν-Λ, deren Blasluft si rom zur;- :■ , ·, ' ncV
Teil horizontal gerärhtei ist,
6.) Vorrichtung nach Mx&pruth !„ .-iaduroh. ,.,,·';«■■■·,■,··;·.··: '.■■>>■■:''>
'-der Bach oben gegen den Vorreißer ansteigende Tei; 4(r·- ■■ , ■■■ ■. :-.:·. is · >·.
miridestens zwei winklig zueinander angeordneter·. el;-en'-% li-:ricn
zusammengesetzt lsi.
7,) Vorrichtung nach Anspruch 1» dadurch geKir? schnei, daß
der mindestens angenähert horizontal verlaufende Teil der I- ;itbahn
von dem die Karde tragenden Fußboden gebildet ist.
8.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Leitbahn am Übergang zur Saugöffnung nach abwärts gerichtet ist
und mit der stirnseitigen Verschalung der Karde oder einer anderen
Fläche eine trichterartige Verengung bildet, in der die Säugöffnung
angeordnet ist.
9.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die vliesseitige öffnung am Kardengestell mit einer die Öffnungeweite
regelnden Einrichtung, z. B. in Form einer einstellbaren Regelklappe, ausgestattet und der Trichter unter dem Vorreißer bis zum Speieetisch
hochgezogen bzw. direkt unter dem VorreiQer angeordnet ist.
10.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitbahn auch unter dem Abnehmer horizontal verläuft und das
unter dem Abnehmer eine oder mehrere BlaedQsen in horizontaler Lage oder ein sogenanntes Blasplenum angeordnet sind.
909866/0478
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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