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DE1509299B - Verfahren zum Herstellen von brettfbrmigen Verlegeelementen für Boden beläge, Wandverkleidungen od dgl - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von brettfbrmigen Verlegeelementen für Boden beläge, Wandverkleidungen od dgl

Info

Publication number
DE1509299B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
laying elements
groove
straight
laying
elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Edgar Wilhelm Lydney Gloucestershire Reissner (Großbritannien)
Original Assignee
Factories Direction Ltd, Lydney, Gloucestershire (Großbritannien)

Links

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von brettförmigen Verlegeelementen für Bodenbeläge, Wandverkleidungen od. dgl. aus fräsbarem Werkstoff mit periodisch aufeinanderfolgenden Vorsprüngen und Ausnehmungen zum Ineinandergreifen der Ränder benachbarter Verlegeelemente, wobei in Draufsicht auf die Verlegeelemente gesehen der an deren Sichtseite angrenzende Teil jedes Randes gradlinig und der an deren Rückseite angrenzende restliehe Teil jedes Randes nach Art einer Welle profiliert ist.
Diese Verlegeelemente vermitteln den Eindruck von nebeneinander verlegten Holzbrettern, auch wenn sie nicht aus Holz, sondern beispielsweise aus anderen fräsbaren Werkstoffen bestehen.
Es ist bekannt, den an der Rückseite des gradlinigen Randes der Verlegeelemente befindlichen, nach Art einer Welle profilierten Randteil durch dünne, wellenförmig gezahnte Streifen aus verhältnismäßig steifem Material zu bilden, die nach dem Herstellen an den Verlegeelementen befestigt werden. Hierzu werden die Verlegeelemente im Randbereich Vorzugsweise zunächst mit Leim versehen und dann die wellenförmig gezahnten Streifen durch Heftklammern, Nägel od. dgl. befestigt (vgl. deutsche Auslegeschrift 1 141 069).
Diese Herstellung ist umständlich. Ferner liegen die verlegten Verlegeelemente durch die aufgesetzten Streifen in Abstand von der Unterlage, was in manchen Fällen unerwünscht ist.
Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, die Herstellung solcher Verlegeelemente mit auf der Sichtseite geradem Rand und auf der Rückseite wellenförmigem Rand zu vereinfachen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in eine Platte von der Sichtseite her eine den gradlinigen Teil der Ränder zweier benachbarter Verlegeeelemente bildende gerade Nut und von der Rückseite her eine den nach Art einer Welle profilierten Teil derselben Ränder bildende und symmetrisch zur geraden Nut geführte wellige Nut eingeschnitten werden, wobei die wellige Nut mindestens so breit ist wie die gerade Nut und die Summe der Nuttiefen der Dicke der Platte entspricht.
Bei diesem Herstellungsverfahren werden die in zweifacherWeise ausgebildeten Ränder der brettförmigen Verlegeelemente in einem Arbeitsgang durch Fräsen am Verlegeelement selbst erzeugt. Eine gesonderte Herstellung von Streifen, die zusätzlich an den brettähnlichen Verlegeelementen befestigt werden müssen, entfällt.
Die nach dem Verfahren der Erfindung hergestellten brettähnlichen Verlegeelemente haben über die ganze Fläche eine gleiche Höhe, so daß sie beim Verlegen satt auf eine ebene Unterlage aufgelegt werden können.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und nachstehend beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 die Draufsicht auf ein brettförmiges Verlegeelement,
Fig. 2 eine Stirnansicht zu Fig. 1,
" F i g. 3 und 4 die Draufsicht und die Untersicht .einer Platte, von der Verlegeelemente nach Fig. 1 und 2 abgetrennt werden.
Das aus F i g. 1 ersichtliche brettähnliche Verlegeelement 1 hat an den Längsrändern auf der Sichtseite je einen gradlinigen Randteil 2 und an der Rückseite je einen aus Vorsprüngen 6 und Ausnehmungen 5 bestehenden wellenförmigen Randteil.
Beim Aneinandersetzen mehrerer Verlegeelemente 1 mit ihren Längsseiten greifen die VorSprünge 6 eines Verlegeelements 1 in die Ausnehmungen 5 des anliegenden Verlegeelements 1 ein, und umgekehrt, während die gradlinigen Randteile 2 aneinanderstoßen, so daß ein aus den Verlegeelementen 1 gebildeter Bodenbelag, Wandverkleidung od. dgl. so aussieht, als ob Holzbretter nebeneinander verlegt sind.
Zum Herstellen der Verlegeelemente 1 werden gemaß F i g. 3 und 4 größere Platten 3 z. B. aus Sperrholz verwendet, von denen die Verlegeelemente 1 durch Einfräsen von Nuten abgetrennt werden. Auf der Sichtseite der Sperrholzplatte 3 wird eine gerade Nut 7 eingeschnitten (F i g. 3), und von der Rückseite her wird eine symmetrisch zur geraden Nut 7 geführte wellige Nut 8 eingeschnitten (F i g. 4). Die Gesamttiefe beider Nuten 7, 8 entspricht der Dicke der Platte 3, so daß die gradlinigen Randteile 2 und die wellenförmigen Randteile 5, 6 nach F i g. 1 und 2 gebildet werden.
Die Nuten 7 und 8 müssen genügend breit ausgebildet werden, damit gewährleistet wird, daß die einzelnen Verlegeelemente 1 durch das Einschneiden der beiden Nuten 7, 8 vollständig abgetrennt werden. Dies kann mit Nuten 7, 8 gleicher Breite erreicht werden, wenn beide Nuten 7, 8 breiter ausgebildet werden, als die Gesamthöhe jeder Welle der Nut 8 beträgt. Es ist jedoch vorteilhaft, die gerade Nut 7 schmaler und die wellige Nut 8 breiter zu machen. Dies spart Material und gewährleistet ferner, daß die Vorsprünge 6 des einen Verlegeelements 1 leicht in die Ausnehmungen 5 des anliegenden Verlegeelements 1 eingreifen und die satte Anlage zwischen den geraden Randteilen 2 der Verlegeelemente nicht beeinträchtigen, die für eine dichte, fugenlose Oberfläche erforderlich ist.
Verlegeelemente, wie sie in F i g. 3 und 4 dargestellt sind, werden in parallelen Reihen verlegt, um einen zusammenhängenden Bodenbelag od. dgl. derart zu bilden, daß die Stoßstellen zwischen den Enden der Verlegeelemente 1 in einer Reihe nicht mit den Stoßstellen zwischen den Enden der Verlegeelemente in der benachbarten Reihe zusammenfallen bzw. fluchten. Dadurch ist es unnötig, an den Enden der Verlegeelemente ebenfalls Vorsprünge 6 und Ausnehmungen 5 vorzusehen. Demgemäß können die Enden der Verlegeelemente 1 gerade abgeschnitten werden, wie aus Fig. 1 hervorgeht. Es ist jedoch auch möglich, die Enden der Verlegeelemente 1 so zu beschneiden, daß an jedem Ende ein Vorsprung 6 und eine Ausnehmung 5 gebildet wird, die so angeordnet sind, daß der Vorsprung 6 des einen Verlegeelements 1 in der Ausnehmung 5 des anschließenden Verlegeelements 1 aufgenommen wird, wenn zwei Verlegeelemente 1 mit ihren Enden aneinandergesetzt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Herstellen von brettförmigen Verlegeelementen für Bodenbeläge, Wandver-Meldungen od. dgl. aus fräsbarem Werkstoff mit periodisch aufeinanderfolgenden Vorsprüngen und Ausnehmungen zum Ineinandergreifen der Ränder benachbarter Verlegeelemente, wobei in Draufsicht auf die Verlegeelemente gesehen der an deren Sichtseite angrenzende Teil jedes Randes gradlinig und der an deren Rückseite angrenzende restliche Teil jedes Randes nach Art einer Welle profiliert ist, dadurch gekennzeichnet, daß in eine Platte von der Sichtseite her eine den gradlinigen Teil der Ränder zweier benachbarter Verlegeelemente bildende gerade Nut und von der Rückseite her eine den nach Art einer Welle profilierten Teil derselben Ränder bildende und symmetrisch zur geraden Nut geführte wellige Nut eingeschnitten werden, wobei die wellige Nut mindestens so breit ist wie die gerade Nut und die Summe der Nuttiefen der Dicke der Platte entspricht.

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