DE1507989A1 - Traeger fuer geraffte Wursthuellen - Google Patents
Traeger fuer geraffte WursthuellenInfo
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Description
Naturin-Werk Weinheim, den 28.9.1965
Becker & Co. Dr.Z/Sn ON 382
Träger für geraffte Wursthüllen
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein universeller Träger fur geraffte Wursthüllen, der auch ihr Wässern vor der
Verarbeitung gestattet. Geraffte Wursthüllen haben in der Vergangenheit überwiegend aus Zellulosematerial bestanden. Da
diese Wursthüllen zum Mitverzehr weder geeignet noch bestimmt waren, spielte es keine Rolle, sie so starkwandig auszuführen,
daß eine Verarbeitung ohne vorheriges Wässern möglich wurde. Die Wursthülle diente nur als intermediäre Hülle und wurde
nach Fertigstellung der Frankfurter, Wiener etc. durch einen
relativ kostspieligen Schälprozess wieder entfernt.
Es sind auch seit einigen Jahren essbare Kunstsaitlinge aus
Kollagenmaterial bekannt, bei denen der nachträgliche Schälprozess entfällt und die zu Wurstprodukten führen, welche beim
Verzehr wieder denjenigen Eigenschaften des Natursaitlings nahekommen, an welche der Verbraucher gewöhnt ist.
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Naturgemäß konnten diese zum Verzehr bestimmten Därme nicht so starkwandig ausgeführt werden, um der Beanspruchung der
Wurstherstellung ohne vorheriges Wässern standhalten zu können. Hiervon sind ausgenommen Y/urstsorten wie z.B. Bratwürstchen,
bei denen die Füllur-:- mit der FleischT.asse in sehr
lockerer Weise erfolgen kann, ohne daß spätere Hachteile entstehen. Brühwürstchen hingegen müssen prall gefüllt sein,
um beim fertigen Produkt schlaffe Enden oder andere Formabweichungen zu vermeiden. Bas bedeutet, daß die zum Essen
bestimmten Saitlinge für Brühwüräbchen zuvor gewässert werden
müssen. Durch letztere !Totwendigkeit konnten die Hersteller
von Brühwürstchen in essbaren Saitlingen bisher nicht an den Vorteilen und Einsparungen, die die geraffte Aufmachung ^engkalibriger
Kunstdärce mit sich gebracht hat, teilhaben.
Durch vorliegende Anmeldung ist es jetzt möglich, auch geraffte essbare Kunstdärme zu wässern, ohne daß diese ihre Form
verlieren und auch mit gleicher Geschwindigkeit verarbeitet werden können wie trockene aufgestockte Därme. Jedoch ist
durch den Einweichprozess gewährleistet, daß die Wurstwaren nach dem Brühprozess die notwendigen Durchmesser und die richtige
Prallheit besitzen.
Essbare Kunstsaitlinge bestehen durchweg aus stark quellfähigem
Grundmaterial. Es war daher nicht überraschend, daß trockene geraffte Saitlinge beim Einlegen in Wasser zugleich
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quellen, weich werden und die ireraffte Form vollständig verlieren.
Mit der Quellun/·; ist eine Formänderung im Sinne einer
Verlängerung des Dnrir.nchlauches und eine Kai iberverp-rößerung
verbunden. Diese ForniriMderunr tritt beim Trockenppritzen ein,
wenn der Dar:u nach dem Fi.len durch aus der ?leischir;ast:e aufgenommene Feuchtigkeit
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Mutren at".r'.-:'. *>'■. Sie wt^i: ar cir.o-r. Kr.de rr.it eir.ei- JVer
den Durch.:.^':-e" a--s gerafften Enures hinausge::er.ier. festen
Sperre ve-s«··?1·, v.-'ihrer.d ias agiert. Fr.de ?*zen e-'r. Abrieiter.
der erweichter. nur?thulie durch. o;i. be ν ee' : ?hes S* ;ck ge-
-09883/050Γ
BAD ORIGINAL
sichert war, das vor dem Aufstreifen entweder des ganzen Trän gers, oder der vorgeweichten Därme allein auf das Rohr der
Wurstfüllmaschine, entfernt v/erden mußte.
Die erwähnten Stäbe, Rohre oder Stützen mußten eine den Quellungskräften des Darmes widerstehende Stabilität aufweisen,
was einen Materialaufwand ergab, der in den wenigsten Fällen wirtschaftlich tragbar war. Zudem bedeutete die Wiederverwendung
der Träger zusätzliche Arbeitskosten für das Sammeln, Wiederverpacken, den Transport, die Ausscheidung defekter
Träger, die Reinigung etc., was weder dem Hersteller, noch dem Verbraucher angenehm war. Nur ein billiger 11EInweg"-Träger
für die geraffte Wursthülle, den der Verbraucher wegwirft und der nicht durch eine sperrige oder voluminöse
Form Abfallberge zur Folge hat, wird als Lösung befriedigen können.
Die geforderten Bedingungen eines "Einweg"-Trägers werden mit
der vorliegenden Erfindung dadurch erfüllt, daß ein luftgefüllter Träf/er aus dünnwandiger Kunststoffolie einen gerafften
Darm in seiner Achse und durch kissenartige Gebilde an den Enden in einer Weise stützt, die verhindert, daß der
Darm beim Einweichen in Wasser durch die Quellungserscheinungen
seine Form verliert. Der geraffte Darm kann zudem mit dem "Träger leicht auf das Hörnchen der Wurstfüllmaschine
gebracht werden, wobei der Träger an der Sollbruchstelle aufplatzt. Der Träger kann hierauf mühelos entfernt werden.
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Ein Stück schweißbarer oder klebbarer Kunststoffschlauch
(Mg. 1a), der möglichst gasundurchlässig und vom rund anderthalbfachen Durchmesser der gerafften· Wursthülle (Fig.
1"b), etwas langer als diese und einseitig verschlossen ist,
wird mit Hilfe eines hohlen Dornes, der später der Luftzuführung dient, in die trockene geraffte Wursthülle so eingeführt, daß es diese um etwa einen Durchmesser überragt (Fig.2). M
Der Dorn wird zurückgezogen und zusammen mit dem offenen Ende
des Kunststoffschlauches so in die luftdicht schließende Preßvorrichtung B (Fig. 3) eingeklemmt, daß Preßluft in den
Trägerschlauch eingeblasen werden kann, bis -ein Überdruck von wenigen Zehntel AthmoSphären erreicht ist. Jetzt wird der Träger zwischen Darm und Dorn durch die Sperre A (Fig. 3) luftdicht
abgepreßt. Die Vorrichtung B wird jetzt geöffnet, sodaß der Kunststoffschlauch zwischen Sperre A und Preßvorrichtung B drucklos wird. In diesem Zustand wird der Trägerschlauch
an der Sperre A thermoplastisch zugeschweißt oder geklebt.
Da der aufgeblasene Kunststoffschlauch von größerem Durchmesser
ist als der Stock, auf dem der Darm gerafft worden ist, Dilden sich, sofern die Enden des Trägers entsprechend über
die Enden des gerafften Darmes hinausreichen, an beiden Seiten der Kunststoffolie Luftkissen, die ein Abrutschen des Darmes
vom Träger beim Einweichen verhindern (Fig. 4)· Je stärker der
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_ 5 —
Quellungsdruck des Darmes auf den träger wirkt, umso praller
werden die luftkissen. Das Luftpolster in der Achse des gerafften
Darmes verhindert auch beim Einweichen sein Zusammenfallen,
so daß ein leichtes Aufbringen auf das Hörnehen der Wurstfüllmaschine gewährleistet ist. Der große -Durchmesser des Kunststoff
Schlauches bewirkt, daß er sich im Innern der offenen Achse des gerafften Darmes in Palten anlegt, durch die beim
Einweichen das Wasser leicht zum Darminnern vordringen kann,
was eine Voraussetzung für-ein rasches und gleichmäßiges
Durchweichen des Darmes ist.
Der aufgeblasene Träger mit dem darauf befindlichen Darm ist
ein stabiles elastisches und unempfindliches Gebilde, das sich gut verpacken und versenden läßt, ohne daß die Raffform
des Darmes beschädigt wird. Die Schlauchfolie in der vorteilhaften Stärke von 0.01 bis 0.1 mm fällt gev/ichtsmässig
kaum in Betracht, wogegen das Yerpackungsvolumen sich etwas vergrößert. Die Erhöhung der Frachtkosten durch den
beschriebenen Träger ist unerheblich·
Der Verbraucher entnimmt den Packungen jene Menge Darm, er in zehn Minuten verarbeiten kann und gibt sie für zehn
Minuten in lauwarmes Wasser zum Einweichen. Da die aufgeblasenen
Träger im Wasser einen gewissen Auftrieb zeigen, ' :'
müssen sie so beschwert werden, daß sie vollständig vom Vf&s~
ser bedeckt sind. Um die Füllrichtung am gerafften Darm er-
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kennbar zu machen, ist das eine Ende des Trägers pfeilförmig
zugeschweißt oder geklebt. (Fig. 4). Der Mann am ".Turstfüller
faßt den gerafften Dann mit beiden Händen, setzt ihn mit dem
nicht pfeilförmigen Ende vor das Hörnchen des Wurstfüllers
(Fig. 5) und stößt den Haffdarm .mit energischer Bewegung darauf .Das Hörnchen ist vorher vorteilhaft mit Brät etwas gleitend
gemacht worden. Bei diesem Aufschieben erhöht sich der i Innendruck des Trärers schlagartig so stark, daß er an der
vorgesehenen"Sruchatelle am Pfeilende aufbricht, was den Rest
der Bewegung erleichtert. Während die Kündung des Püllhcrnchens
die Achse de:? rera:ften Darmes durchdringt, ist dieser
durch die Trä erfolie vor Verletzungen geschützt (?ip. 6).
Sitzt der geraffte Darm vollständig auf dem Hörnchen, so zieht
man den Träger air, {-feilförxiren Ende heraus, währeni der Darm
auf dem Hörnchen festgehalten wird. Wird das Darmende noch
über das Hörnchen tzezorev. und verknotet, so kann mit dem Füllvorgang
sofor* r - onnen '.verden.
Damit sich die Träfzerfolie .'.eutlich von Darm und brät abhebt,
wird sie in einer auffeilenden Farbe gewählt, z.B. in rot, Violett, gelt oder blau·
Der Träger in der ?omn vorliegender Erfindung Iä3t sich nicht
nur an kleinkalibrigen Därmen für Brühwürstchen-verwenden,
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sondern mit entsprechend angepaßtem" Kaliber, größerer Foliendicke und mit höherem Innendruck auch für jeden anderen Rohwurst-,
Brühwurst-, Kochwurst- und Kranzdarm, der vor dem Füllen eingeweicht werden muß.
κ · Beispiel Ί
a) Ein Frankfurterdarm aus essbarem Kollagenmaterial vom Kaliber 23 mm und einer Länge von zirka 8 Meter liegt in geraffter
Form vor, wobei das Raffstück eine Länge von 17 cm, einen
inneren Durchmesser von 16 mm und einen äußeren Durchmesser von 24 mm aufweist.
b) Ein blauer, 25 cm langer Polyäthylenschlauch vom Kaliber
32 mm, also in Bandform 50 mm breit, in einer Foliendicke
von 0,05 mm, wird an einem Ende in Form einer stumpfen Pfeilung von etwa 120 zugeschweißt.
c) Das Sehlauchstück wird nun auf einen hohlen Dorn von 40 cm Länge und 7 mm Dicke gesteckt und dann mit der
Pfeilung voran in der Füllrichtung in den gerafften Darm
soweit eingeführt, daß es 2,5 cm über das andere Darmende hinausragt.
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d) Der Dorn wird nun soweit zurückgezogen, daß ihn die
Schlauchfolie noch auf 20 mm länge bedeckt. Dieses Ende
wird in die Preßvorrichtung B (Fig. 3) gelegt und die Vorrichtung auf luftdichten Verschluß gebracht. Durch
den Dorn wird jetzt Preßluft zugeführt, bis ein überdruck
von 0,2 atü erreicht ist.
e) Vor der Preßvorrichtung B (Fig. 3) wird im Abstand von 10 mm in Richtung des Darmes eine luftdicht absperrende Vorrichtung
A (Fig. 3) geschlossen, so daß zwei getrennte Folienkissen entstehen. Diese Halterung B über dem Dorn wird nun
geöffnet, so daß auf dieser Seite der Folienschlauch drucklos wird und sich nahe der Vorrichtung A thermoplastisch
zuschweißen läßt. Die Vorrichtung A schützt zugleich das Luftkissen am Bamende vor der Schweißwärme.
f) Der Träger mit dem Darm ist nun verpackungsfertig.
a) Ein geraffter Kranzdarm vom Kaliber 38 mm, der beim Raffvorijang
pro Meter einmal um seine Achse gedreht worden ist, damit die Raffdichte über den ganzen gerafften Darm gleichmäßig
ist, hat eine Rafflanke von 25 cm, einen inneren Durchmesser
von 26 mm und einen äußeren Durchmesser von 40 mm»
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b) Ein blauer, 37 om langer Polyäthylenschlauch vom Kaliber
53 nun» also in Bandform 88 mm oreit, in einer Foliendicke
von 0,08 mm, wird an einem Ende in ?orm einer 3tury>fen
Pfeilung von etwa 120 zureachweißt.
c) Das Schlauchstück wird nun auf einen hohlen Dorn von 50 cm
Länge und 7 mm Dicke gesteckt und dann mit der Pfeilung voran in der Füllrichtung in den gerafften Darm soweit
eingeführt, daß es 3 cm über das andere Darmende hinausragt.
■ ■ .
d) Der Dorn wird nun soweit zurückgezogen, daid ihn die
Schlauchfolie noch auf 20 mm länge bedeckt. Dieses Ende wird in die Preßvorrichtung B (Fig. 3) gelegt und die Vorrichtung
auf luftdichten Verschluß gebracht. Durch den Dorn wird jetzt Preßluft zugeführt, bis ein Überdruck
von Of35 atü erreicht ist.
e) Von der Preßvorrichtung B (Fig. 3) wird im Abstand von 10 mm in Richtung des Darrr.es eine luftdicht absperrende
Vorrichtung A (Fig. 3) geschlossenen, so daß zwei getrennte
FolierLfcissen entstehen. Die Halterung B über dem Dorn
wird nun geöffnet, so daß auf dieser Seite der FoIjenschiauch,
drucklos wird und sieh nahe der Vorrichtung A
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*^. ; BAPORIGINAL
thermoplastisch zuachweiSen läßt. Die Vorrichtung A schützt
zugleich das Luftkissen am Darmende vor der Schweißwärme.
f) Der Träger mit dem Darm ist nun
909883/058: b» «WN*.
Claims (5)
1. Träger für geraffte Därme, die vor dem Füllen mit Brät in
Wasser eingeweicht werden müssen, dadurch gekennzeichnet, daß ein aufgeblasener und zugeschweißter oder zugeklebter
Kunststoffschlauch in der Achse und durch die aue dem
Schlauch an den Snden des Raffdarmes sich bildenden kiseenartigen
Gebilde beim Einweichen ei'nen Widerstand gegen die Verformung und das Abrutschen des gerafften Darmes erzeugt.
2. Träger nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung
eines so weiten Kalibers des KunststoffSchlauches, daß dieser
sich der Innenwand des Raffgebildes in Falten anlegt,
womit dem Wasser beim Einweichen der Zutritt zum Innern des Darmes err.örlich* und dadurch die Einweichzeit verkürzt
wird.
3. Träger nach Anspruch 1-2, gekennzeichnet durch eine ao gewählte
Stärke und Dehnbarkeit der Trägerfolie, daß beim Aufstoßen-
des Trägers auf das Hörnchen der Wurstfüllmaschine
Bruch des Träsrers erst erfolgt, wenn der geraffte Darm sich
mindestens zur Hälfte schon auf dem Hörnchen befindet und der durch das Hörnchen in sich selbst gestülpte Träger schon
eine feste ri;nnr und einen Schutz gegen Verletzungen des
Darmes bildet,
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ORIGINAL '/#
15079B9
4· Träger nach Anspruch 1 -3, gekennzeichnet dadurch, daß der
Träger "beim Aufstoßen auf das Püllhörnchen an einer durch
die Art der Verschweißung erzielten Sollbruchstelle, mit Vorteil an der Pfeilung; zu Bruch geht.
5. Träger nach Anspruch 1-4» gekennzeichnet dadurch, daß
eines der kipsenartigen Gebilde an den Enden des gerafften ™
tiärmes pfeilförmig geklebt o'ler zugeschweißt wird und mit
der bevorzugten füllrichtung des Darmes übereinstimmt.
4Q9Ö83/ÖSÖ2 BAD ORIGINAL
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| CA537706A (en) * | 1957-03-05 | Flomen Edward | Sausage casing package |
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1965
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1966
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