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DE1507259C - Schlegelwerk für einen Schlegelmähhäcksler - Google Patents

Schlegelwerk für einen Schlegelmähhäcksler

Info

Publication number
DE1507259C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
flail
cutting edges
end parts
angled
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Bruno J. Chicago; Woodring Robert W. La Grange; 111. Panek (V.St.A.)
Original Assignee
International Harvester Company, Chicago, 111. (V.St.A.)

Links

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Schlegelwerk für einen Schlegelmähhäcksler, das, wie etwa in der USA.-Patentschrift 3 177 640 beschrieben, mit einem um eine waagerechte Achse rotierenden Werkzeugträger und hieran radial abstehenden Haltevorrichtungen verseilen ist, an denen paarweise angeordnete, abgewinkelte, auswechselbare, mit Schneidkanten versehene Schlegelmesser in Bohrungen aufgehängt sind. Diese Schlegelmesser bestehen aus zueinander in einem stumpfen Winkel abgebogenen Plattenteilen, die an den Seitenrändern mit Schneidkanten versehen sind. Die Aufhängeöffnungen befinden sich in diesen Plattenteilen. Da die Schlegelmesser während ihres Umlaufs bei der Schneidarbeit erheblichen Stößen ausgesetzt sind, unterliegen sowohl die die Haltevorrichtungen umfassenden Aufhängeöffnungen als auch die die Schneidarbeit durchführenden Plattenteile mit ihren Schneidkanten starker Abnutzung. Dadurch werden die Teile der Platten zwischen den Schneidkanten und den Aufhängeöffnungen in ihrer Breitenabmessung gemindert und geschwächt. Die Gefahr eines vorzeitigen Anreißens der Messerplatten ist gegeben, und deren Benutzungsdauer wird gemindert.
Diese Mängel sollen mit der Erfindung behoben werden, die diese Aufgabe durch eine neuartige Gestaltung der Schlegelmesser und andersartige Anordnung der Aufhängeöffnungen erreicht. Zu diesem Zweck weist gemäß der Lösung nach der Erfindung jedes der paarweise angeordneten Schlegelmesser mittlere Befestigungsteile mit beidendig hiervon gleichsinnig abgewinkelten Endteilen auf, und an jedem mittleren Befestigungsteil ist nahe den Endteilen je eine Aufhängebohrung vorgesehen. Da bei einer solchen Ausführung die Aufhängebohrungen sich an Teilen der Schlegelmesser befinden, die außerhalb der mit den Schneidkanten versehenen Endteile liegen, werden die auf die mit den Schneidkanten versehenen Endteile sich auswirkende Stöße stark gemindert auf die mittleren Befestigungsteile übertragen, und deshalb werden die dort vorgesehenen Aufhängebohrungen weit weniger ausgeschlagen und folglich das Material weniger geschwächt, und es besteht keine Anreiß- und Bruchgefahr.
Eine zweckmäßige Ausführung dieser Bauart ergibt sich, wenn die mittleren Befestigungsteile als aneinander zu legende flache Stegteile ausgebildet sind und die Schneidkanten der von den Stegteilen gleichsinnig etwa im rechten Winkel abgewinkelten Endteile eine zueinander fortläufende Stirnkante bilden.
Die Haltevorrichtung besteht vorzugsweise aus einem in den freien Enden von im Werkzeugträger befestigten Laschen angeordneten Haltebolzen und einem daran mittels ösenteilen aufgehängten V-förmigen Bügel, an dessen tangential zu dem Haltebolzen verlaufenden Schenkeln die inneren, nicht in Schneidstellung befindlichen Schneidkanten der in einem schrägen Winkel zu dem Werkzeugträger liegenden Schlegelmesser anliegen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen Teil des Werkzeugträgers eines Schlegelmähhäcksler mit den am Träger befestigten Schlegelmessern,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie H-II der Fig. 1,
Fig. 3 ein über eine Haltevorrichtung am Werkzeugträger aufgehängtes Messer in vergrößertem Maßstab, . .
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3.
Auf gegenüberliegenden Seiten eines um eine waagerechte Achse rotierenden Werkzeugträgers 1, der im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Vierkantlohr ausgebildet ist, sind in bestimmten Abständen über geeignete Haltevorrichtungen 2 Schlegelmesser 3 befestigt. Der Werkzeugträger 1 ist in nicht dargestellten Lagern eines Schlegelmäh'häckslers quer zu
ίο dessen Fortbewegungsrichtung gelagert.
Jedes Schlegelmesser besteht aus zwei seitlich nebeneinanderliegenden Messerteilen 3', 3", die jeweils ein mittleres, als flaches Stegteil ausgebildetes Befestigungsteil 4 sowie ein äußeres und inneres,
15- rechtwinklig abgebogenes Endteil 5 und 5' aufweisen, an denen Schneidkanten 6 bzw. 6' vorgesehen sind. In den Befestigungsteilen 4 sind nahe deren Endteilen 5, 5' Öffnungen 7 und 8 vorgesehen, über welche die Messer an der Haltevorrichtung 2 aufgehängt sind.
Diese besteht iin einzelnen aus einem V-förmig gebogenen Bügel 9, der mittels an seinen beiden --S£henkelenden angeordneter Ösenteile 10 einen ■' Haltebolzen 11 umgreift. Dieser parallel zum Werk-
_.. zeugträger 1 verlaufende Haltebolzenil sitzt in den freien Enden von Laschen 12, die mit Abstand voneinander angeordnet und über ihre inneren, abgebogenen Enden 12' auf der Innenseite des Werkzeug-
■-; trägers 1 befestigt sind.
• Die beiden Schenkel des Bügels 9 verlaufen tan-
3P gential zu dem Haltebolzen 11 (Fig. 4). Auf dem die beiden Schenkel miteinander verbindenden Bogenteil 9' des Bügels 9 sitzen die beiden Messerteile 3', 3".
■ Durch diese Anordnung wird — wie F i g. 4 zeigt — das Messer 3 in einem schrägen Winkel gehalten, wobei sich die inneren Schneidkanten 6' des Schneidenteiles 5' an den Schenkeln des Bügels 9 abstützen können. Diese Anordnung ermöglicht bei Auftreffen der in Richtung des Pfeiles 13 umlaufenden Schlegelmesser 3 auf ein Hindernis ein Ausweichen im Uhrzeigersinn. Die vorbeschriebene Schrägstellung der Messer 3 infolge der Abstützung der hinteren Schneidkanten 6' an den Bügelschenkeln ergibt einen Selbstreinigungseffekt und einen Luftstrom.
Wenn bei der in F i g. 3 und 4 gezeigten Lage des Schlegelmessers 3 die sich gerade in Schneidstellung befindenden Schneidkanten 6 nach einer gewissen Betriebszeit abgenutzt sind, so wird das Messer 3 von dem Haltebügel 9 abgenommen und um 18(P herumgedreht, d. h. der Haltebügel 9 in die Aufnahmeöffnungen 8 hineingesteckt, so daß nunmehr unter Beibehaltung der vorbeschriebenen Schräglage des Messers 3 die Schneidkanten 6' der Endteile 5' in Schneidstellung liegen. Die jetzt stumpfen Schneidkanten 6 stützen sich an den Schenkeln des Bügels 9 ab. Die beiden Messerteile 3', 3" brauchen nicht kraftschlüssig miteinander verbunden zu sein, um die Möglichkeit zu schaffen, daß ζ. Β. eines der beiden Messerteile beim Auftreffen auf ein Hindernis nachgiebig ausweichen kann.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schlegelwerk für einen Schlegelmähhäcksler mit einem um eine waagerechte Achse rotierenden Werkzeugträger und hieran radial abstehenden Haltevorrichtungen, air denen paarweise an-
geordnete, abgewinkelte, auswechselbare, mit Schneidkanten versehene Schlegelmesser in Bohrungen aufgehängt sind, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Schlegehnesser (3', 3") ' mittlere Befestigungsteile (4) mit beidendig hiervon gleichsinnig abgewinkelten Endteilen (5. 5') aufweist und in jedem mittleren Befestigungsteil nahe den Endteilen je eine Aufhängebohrung (7. 8) vorgesehen ist.
2. Schlegelwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsteile (4) als aneinander zu legende flache Stegteile ausgebildet sind und die Schneidkanten (6,6') der hiervon ijleichsinniii etwa im rechten Winkel abuewinkelten Endteile (5, 5') eine zueinander fortlaufende Stirnkante bilden.
3. Schlcgelwerk nach Anspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung aus einem in den freien Enden von im Werkzeugträger (1) befestigten Laschen (12) angeordneten Haltebolzen (II) und einem daran mittels Ösenteilen (10) aufgehängten V-förmigen Bügel (9) besteht, an dessen tangential zu dem Bolzen (11) verlaufenden Schenkeln die inneren, nicht in Schneidstellung befindlichen Schneidkanten (6') der in einem flachen Winkel zu dem Werkzeugträger (1) liegenden Schlegelmesser (3. 3') anliegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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